Ausführlicher Reiseverlauf:
Tag 1-2:
Die Tour beginnt am Holiday Inn Nairobi gegen 8.00 Uhr morgens am ersten Tag.
Nairobi nach Masai Mara:
Wir verlassen Nairobi und machen uns schon früh auf den Weg in die Masai Mara. Unterwegs passieren wir den spektakulären Vulkanberg Longonot und das Great Rift Valley und reisen dann weiter in Richtung Masai Mara. Auf den letzten 1,5 Stunden unserer Fahrt erwarten uns holprige, staubige und unebene Straßen bei der Überquerung des Loita Ebenen. Bevor wir das Tierreservat betreten, besuchen wir ein Masai Dorf. Hier sehen wir nicht nur die traditionellen Masai Hütten, wir lernen auch etwas über die Traditionen und die Lebensart der Masai. Das Dorf ist zwar ein wenig kommerzialisiert, aber ermöglicht trotzdem einen guten Einblick in das Leben der Masai.
Die Masai Mara ist der berühmteste und reichste Wildpark in Kenia und erstreckt sich auf eine Fläche von 1672km². Die Mara wurde zu einem Reservat erklärt, denn im Gegensatz zu einem Nationalpark, erlaubt ein Reservat den Masai das Gebiet auch für ihr eigenes Vieh zu nutzen. Ein Höhepunkt der Mara ist ohne Zweifel die jährlich Großwild-Wanderung, wenn buchstäblich Millionen Tiere aus der Serengeti auf der Suche nach Nahrung Richtung Norden wandern, bevor Sie schließlich wieder nach Süden wandern. Die Masai Mara verfügt über eine der größten Löwenkonzentrationen in Afrika und ist ein idealer Ort, um einen Blick auf den scheuen Leoparden zu erhaschen.
In den meisten Nationalparks ist es verboten nachts zu fahren, daher werden alle Pirschfahrten so früh und so spät wie möglich durchgeführt. Die beste Zeit des Tages, um die Jäger zu beobachten, ist kurz vor Sonnenaufgang und kurz nach Sonnenuntergang. Während der großen Hitze des Tages kehren wir in unsere Lodge zurück und genießen ein ausgiebiges Frühstück sowie die exzellenten Einrichtungen unserer Unterkunft, einschließlich des Pools.
Wildparks sind Orte, an denen es sich lohnt ausreichend Film- und Speichermaterial dabei zu haben. Wenn wir Glück haben können wir Löwen, Elefanten, Büffel, Zebras und Nilpferde sowie andere weit verbreitet Tiere wie Giraffen und Paviane beobachten nahezu jede denkbare Spezies der ostafrikanischen Tierwelt kann hier beobachtet werden.
In unsere Lodge innerhalb des Reservats stehen uns viele optionale Aktivitäten zur Verfügung. Am Abend haben Sie die Gelegenheit, bei einem Vortrag über ihre reiche Kultur, etwas mehr über die Masai zu erfahren. Zudem haben Sie die Möglichkeit sich ihnen bei ihren traditionellen Tänzen anzuschließen. Früh am nächsten Morgen gibt es die Gelegenheit eine Fahrt in einem Heißluftballon zu erleben. Die Fahrt ist eine außergewöhnliche Erfahrung Sie heben bei Sonnenaufgang ab und schweben über das Reservat. Für etwa eine Stunde können Sie die Tiere aus einem völlig anderen Blickwinkel beobachten, bevor Sie wieder landen und ein ausgiebiges Frühstück mit Champagner unter dem Schatten der Bäume genießen. Wir bieten Ihnen zwei Gelegenheiten für eine Ballonsafari im Verlauf der Tour. Ihr Reiseleiter wird Sie darüber informieren, ob sich die Fahrt in der Masai Mara oder in der Serengeti besser eignet. Die Entscheidung hängt vom Standort des Großwilds während der Migration ab.
Tag 3: Masai Mara Nakuru See
Wir verlassen die Masai Mara und fahren Richtung Osten nach Nakuru, bevor wir auf den Nakuru See Nationalpark zusteuern. Nakuru ist das wichtigste Handelszentrum der Masai in diesem Gebiet. Die Stadt ist voll von der typischen Farbe der Masai, die sich in ihren roten Shukas (Roben) widerspiegelt. Die Stadt eignet sich ideal, um sich mit Souvenirs einzudecken, oder um die einheimische Kunst zu bewundern.
Der Nakuru See Nationalpark ist vor allem für seine riesige Bevölkerung aus rosa Flamingos berühmt, die in dem Film Out of Africa zu sehen sind. Neben Flamingos, beherbergt der Park zudem große Herden aus schwarzen und weißen Nashörnern. Das sozialere weiße Nashorn ist ein häufiger Anblick innerhalb des Parks, wohingegen sein weniger sozialer Verwandter, das schwarze Nashorn, sich gerne im dichten Busch versteckt. Obwohl die Tiere nicht in dem Park geboren wurden, wurden sie hier angesiedelt, da der Park einen sehr guten Schutz vor Wilddieben bietet. Zudem werden die Nashörner für ein Aufzuchtsprogramm genutzt, das dazu dient, die Zahl der Nashörner zu erhalten und zu erhöhen. Der Park ist auch Zuhause für Löwen, Leoparden, Büffel, Pflanzenfresser und viele Vogelarten, die der eigentliche Grund für die Einrichtung des Parks waren.
Unsere Lodge für diese Nacht ermöglicht uns fantastische Ausblicke über die Ebenen. Genießen Sie einen herrlichen Sonnenuntergang, während Sie dem Lachen einer Hyäne oder dem Gebrüll des mächtigen Löwen lauschen.
Tag 4: Nakuru See Naivasha See
Nach einer letzten morgendlichen Pirschfahrt im Nakuru See Nationalpark machen wir uns auf den Weg nach Naivasha. Die Gemeinde von Naivasha ist relativ klein und verfügt über Banken und ein Postamt. Die Stadt wurde ursprünglich errichtet, um sich um die ankommenden Flugboote aus Europa zu kümmern, die gelegentlich auf dem See landeten. Der Naivasha See, einer der Süßwasserseen des Rift Valley, ist das Zuhause für eine unglaubliche Vielfalt an Vögeln und über 350 Spezies am Ufer des Sees. Wir übernachten in einer herrlichen Lodge am Ufer. Das Ufer des Sees ist gesäumt von gelben Akazienbäumen und wird häufig von schwarzen und weißen Colobus Affen aufgesucht. Der See beherbergt zudem etwa 300 Nilpferde, die oftmals von der Lodge aus gehört und gesehen werden können. Am Nachmittag erkunden wir das Seeufer und genießen eine Tasse Tee im Elsamere Schutzzentrum. Das Zentrum besteht heute aus einem Museum und einer Schutzeinrichtung. Anschließend unternehmen wir mit einem Boot eine Fahrt auf dem See und versuchen die verschiedenen Wasservögel und Nilpferde dieses Gebiets zu beobachten.
Eine Nacht am Ufer des Sees zu verbringen gibt uns Zeit für Erkundungen. Am nächsten Morgen machen wir uns schon früh auf den Weg für unsere Halbtages Safari durch den Hells Gate Nationalpark (zu Fuß) oder durch das fantastische Kratersee-Reservat. Diese Parks gehören zu den wenigen Wildparks, wo es noch erlaubt ist die Umgebung zu Fuß zu erkunden. In diesen Parks gibt es keine Fleischfresser, aber Sie können Giraffen, Zebras und Gazellen beobachten. Unser erfahrener einheimischer Guide wird uns mit vielen nützlichen Informationen über Pflanzen, Vögel, Tiere und die Menschen von Naivasha versorgen. Sie sollten für diese Safari auf jeden Fall feste Laufschuhe mit gutem Halt mitbringen.
Tag 5: Naivasha See nach Nairobi
Nach unserer Safari reisen wir zurück nach Nairobi. Unterwegs legen wir einen Stopp am Great Rift Valley Aussichtspunkt ein und nutzen die Gelegenheit für einige fantastische Fotoaufnahmen. Das Rift Valley erstreckt sich auf 6000km vom Roten Meer bis nach Mosambik und ist an einigen Stellen bis zu 100km breit. Anschließend reisen wir weiter nach Nairobi. Am Abend genießen wir ein Festmahl im berühmten Carnivore (Fleischfresser) Restaurant. Falls Sie Vegetarier sind
keine Sorge, es gibt hier auch Speisen für Vegetarier.