Ausführlicher Reiseverlauf:
Tag 1: Quito
Der heutige Tag dient der Anreise in Quito, daher sind keine festen Aktivitäten geplant. Genießen Sie die vielen Sehenswürdigkeiten und Attraktionen der Stadt.
Mit einer Höhe von 2850m über dem Meeresspiegel, herrscht in der Hauptstadt von Quito, trotz seiner eher geringen Entfernung zum Äquator (22km), ein mildes Klima. Die Stadt liegt in einem Tal und ist umgeben von Bergen. An einem klaren Tag kann man von der Stadt aus einen Blick auf mehrere Schnee bedeckte Vulkane werfen. Die Stadt verfügt aber nicht nur über eine außergewöhnliche Lage, sondern auch über eine reiche Vergangenheit. 1978 wurde Quito von der UNESCO zum Weltkulturerbe deklariert.
Das Leben in Quito verläuft eher ruhig und friedlich, obwohl die Autofahrer sehr gerne Gebrauch von ihrer Hupe machen...In Quito leben etwa 2 000 000 Einwohner. Die Stadt ist unterteilt in zwei Abschnitte, die Altstadt und den neueren Teil der Stadt.
Die Altstadt von Quito ist voll von historischen Gebäuden und Kirchen. Dazu gehört die Catedral de Quito, die sich auf dem Plaza de la Independencia befindet und zwischen 1550 und 1562 errichtet wurde. Sie zählt zu den ersten neoklassischen Arbeiten in Quito. Ebenfalls interessant ist die Kirche La Compañía de Jésus, die zu den schönsten in ganz Lateinamerika zählt. Die Dekoration der Kirche besteht unter anderem aus etwa 1,5 Tonnen Gold. Ihre Errichtung dauerte 170 Jahre (1605-1775).
Der kleine Hügel, der die Altstadt dominiert, trägt den Namen El Panecillo und gehört zu den Markenzeichen der Stadt. Von oben bieten sich Besuchern traumhafte Aussichten auf die gesamte Stadt und die umliegende Vulkanlandschaft.
Die Tatsache, dass in Quito sehr viele Ausländer leben und die Stadt zu den beliebtesten Stationen von Reisenden gehört, hat zu einem lebhaften und vielseitigen Nachtleben geführt. Für ein echtes ecuadorianisches Erlebnis allerdings, ist es empfehlenswert sich zu einer "peña" zu begeben. Diese Plätze eignen sich perfekt um Einheimische zu treffen, zu tanzen und die einheimische Küche zu genießen.
Tag 2: Fahrradtour Cotopaxi Vulkan
Mit dem Jeep machen wir uns heute auf den Weg in den Cotopaxi Nationalpark. Der Park befindet sich nur einige Stunden südlich von Quito entfernt und beherbergt den Cotopaxi Vulkan (5897m). Der kegelförmige, Schnee bedeckte Vulkan ist der zweithöchste Berg Ecuadors und zugleich der höchste aktive Vulkan der Welt. An einem klaren Tag, können Sie einen Blick auf acht verschiedene Vulkane werfen. Wir beginnen unsere Tour mit einer spektakulären Fahrt bergab. Wir passieren vulkanische Asche, Pinienwälder und Seen. Unterwegs sollten Sie unbedingt Ausschau nach den berühmten Kondoren halten! Anschließend geht es mit dem Jeep Richtung Nordwesten in die westliche Gebirgskette. Hier verbringen wir die Nacht in einem idyllischen Bergdorf.
Tag 3: Fahrradtour Mt. Chimborazo/Urbina Bergunterkunft
Wir beginnen unsere Tour mit der Fahrt durch die Stadt Guano. Nachdem wir die gewünschte Höhe erreicht haben, beginnen wir unsere Fahrradtour den Berg hinab. Unterwegs geht es durch raues Terrain und weite Getreide Plantagen. Ein Mittagessen im Picknick-Stil gibt uns die Möglichkeit uns unter die einheimischen Quichua zu mischen, bevor wir unsere Fahrt entlang einer kurvenreichen Straße fortsetzen. Die Nacht verbringen wir in einer gemütlichen Bergunterkunft.
Tag 4: Riobamba
Der Mt. Chimborazo ist mit 6310m der höchste Berg von Ecuador und ist höher als alle nördlicheren Berge Amerikas. Am Fuße des kolossalen Berges liegt die Urbina Bergunterkunft. Sie befindet sich im Ödland auf 3618m Höhe. Das historische Gebäude wurde 1905 erbaut und diente bis zu ihrem Umbau in ein gemütliches Berghostel als Bahnstation. Verbringen Sie den Tag mit der Erkundung der Umgebung und genießen Sie die traumhaften Aussichten, die sich Ihnen hier bieten.
An einem klaren Tag erwarten Sie atemberaubende Aussichten auf den Mt. Chimborazo und den dahinter emporragenden Carihuairazo. Auf dem Chimborazo befinden sich lediglich zwei Bergunterkünfte. Das tiefer gelegene Refugio Hermano Carrel befindet sich auf 4680m Höhe. Von hier aus können Sie zum höher gelegenen Refugio Whymper auf 5000m Höhe wandern. Zudem haben Sie die Möglichkeit sich am Lagerfeuer zu entspannen oder eine kleine Wanderung entlang eines antiken Inka Pfades unternehmen, der Sie in ein nahe gelegenes, einheimisches Dorf führt.
Tag 5-6: Ingapirca Trek
Wir machen uns schon früh auf den Weg in das Dorf Achupallas, dem Ausgangspunkt für unsere Wanderung entlang der alten Inka Straße. Vor über 500 Jahren war diese Straße für die Inka eine wichtige kommerzielle Verbindung zwischen Kolumbien und Peru. Der Weg führt uns nach Ingapirca, der wichtigsten Inka-Stätte des Landes. Unterwegs passieren wir abgelegenes Bergland, einheimische Gemeinden, herrliche Seen und eine eindrucksvolle Berglandschaft.
Obwohl sich die Informationen über die historische Bedeutung von Ingapirca voneinander unterscheiden, sind viele davon überzeugt, dass die Stätte als Festung diente. Archäologen glauben, das die Hauptstruktur den Tempel der Sonne darstellen sollte und für zeremonielle Zwecke genutzt wurde. Während wir die Stätte erkunden, werfen wir einen Blick auf die Trockenbauten und die trapezförmigen Türen, die für die Bauweise der Inka so typisch ist. In der Stätte befinden sich auch Gebäude von denen man glaubt, dass Sie als Lagerhäuser dienten und Ruhestätten für "Chasquis" - Boten, die Nachrichten von einem Ende des Inka-Reiches zum anderen brachten. Ein großer Teil der Stätte ist Plünderern zum Opfer gefallen, allerdings hat man die Bedeutung der Stätte erkannt und dafür gesorgt, dass sie entsprechend geschützt wird.
Tag 7-8: Baños
Heute erreichen wir die berühmten Ingapirca Ruinen. Wir nehmen an einer geführten Tour teil und machen uns anschließend auf den Weg Richtung Norden entlang des Tals der Vulkane, bis wir die grüne Stadt in den Bergen erreichen, Baños. Die Stadt ist in erster Linie für ihre heißen Quellen bekannt und ist der ideale Ort sich zu entspannen, die traumhafte Kulisse zu erkunden oder Kaffee zu trinken. Für die Aktiveren unter Ihnen, gibt es die Möglichkeit wandern, Fahrrad fahren oder reiten zu gehen.
Baños gehört zu den bekanntesten und wichtigsten Touristenzielen des Landes. Sie werden auf zahlreiche ecuadorianische Familien treffen, die ihren Urlaub in der Stadt verbringen. Ein Blick auf die herrliche Stadt genügt und Sie wissen warum! Überraschenderweise ist die Stadt sehr sauber und idyllisch. Baños bedeutet übersetzt "Bäder" und genau deshalb ist die Stadt so berühmt. Einige der Quellen entspringen direkt aus dem Tungurahua Vulkan. In andere fließt das Schmelzwasser von den vergletscherten Flanken des Vulkans. Die Einheimischen sind jedenfalls fest davon überzeugt, dass das Wasser Ihrer Gesundheit gut tut.
In jedem Fall lohnt es sich früh aufzustehen und den Sonnenaufgang über den Bergen zu beobachten.
Tag 9: Tena
Heute reisen wir mit dem Bus weiter in das Amazonas Becken. Während der Fahrt haben Sie die Gelegenheit die dramatische Veränderung der Landschaft zu beobachten. Wir durchqueren grüne Berglandschaften, passieren Wasserfälle und tiefe Flusstäler, bis wir schließlich die Dschungel-Stadt Tena erreichen.
Tag 10-11: Jondachi und Quijos River Rafting
Es erwarten uns einige anstrengende Tage auf unserem bevorstehenden Rafting-Abenteuer! Wir fahren den Jondachi Fluss hinab, passieren Nebelwälder und beobachten das reiche Vogelleben entlang des Flusses. Das kühle Wasser und die Luft machen den Jondachi zur perfekten Alternative zum heißen, tropischen Klima des Amazonas.
Als Ausgangspunkt für unser 3-tägiges Rafting Abenteuer dient die kleine Stadt Baenza. Der Quijos River wird durch die Flüsse Papallacta und Cosanga geformt.
Tag 12: Papallacte Heiße Quellen
Wir beenden unser Rafting Abenteuer mit einem entspannenden Besuch bei den heißen Mineralquellen von Papallacta. Genießen Sie die fantastischen Ausblicke auf den Schnee bedeckten Antisana Berg und verbringen Sie den Abend ganz entspannt bei einem Glas Wein.
Papallacta ist ein Dorf etwa 60km südöstlich von Quito, am äußeren Rand des Amazonas Beckens. Das kleine Dorf ist von Nebelwald umgeben und besitzt die wohl besten Thermalquellen in ganz Ecuador. Das Dorf ist der ideale Ort einen entspannten Abend zu verbringen und die großartige natürliche Schönheit der Umgebung zu genießen.
Tag 13-14: Otavalo / Quito
Weiter geht es nach Otavalo und seinen weltberühmten Markt für Handwerkskunst. Dorfbewohner aus der umliegenden Umgebung kommen jede Woche hierher um handgemachte Waren sowie Vieh, Früchte und Gemüse zu verkaufen. Anschließend kehren wir für unseren letzten Abend nach Quito zurück.
Otavalo ist berühmt für seine freundlichen Menschen und seinen Markt. Dieser Markt hat seinen Urspung in den Zeiten noch vor den Inka, als Dschungel-Waren aus dem östlichen Tiefland gegen Waren aus dem Hochland getauscht wurden. Der heutige Markt hat zwei Funktionen: Er dient zum einen als einheimischer Markt zum Kauf und Verkauf von Tieren, Nahrungsmitteln und anderen Waren und zum anderen als Handwerksmarkt für Touristen und andere Interessierte.
Es gibt drei zentrale Marktplätze in der Stadt. Der Plaza de Ponchos ist der Platz, auf dem Sie alle möglichen Handarbeiten finden: von farbenprächtigen Wollwaren wie Ponchos, Handschuhen, Tüchern und Pullovern bis hin zu feinen Teppichen und bestickten Blusen, Shirts, Taschen und vieles mehr. Der Markt ist vom frühen Morgen bis zum frühen Nachmittag geöffnet. Sie dürfen unter keinen Umständen vergessen zu feilschen! Dies wird von Ihnen erwartet! Wenn Sie gut sind, könnten Sie bis zu 20% Nachlass auf den Preis erhalten!
Der Essensmarkt verkauft Waren für die Einheimischen. Am Stradtrand gibt es zudem einen Tiermarkt. Auch wenn diese nicht für Touristen gedacht sind, ermöglichen diese Märkte eine einzigartige kulturelle Erfahrung und sind in jedem Fall einen Besuch wert. Sehenswert ist vor allem die traditionelle Kleidung der Einheimischen. Diese tragen Sie nicht nur wegen der Touristen, sondern tagtäglich.
Tag 15: Quito
Heute endet unsere Tour.