Ausführlicher Reiseverlauf:
Tag 1: Wir empfehlen Ihnen, einige Tage vor Beginn der Tour anzureisen und die Attraktionen und Angebote der Victoria Fälle in vollen Zügen zu genießen.
Victoria Fälle
Wir beginnen unsere Tour an den Victoria Fällen, vor Ort bekannt als Mosi oa Tunya oder der donnernde Rauch. Die Wasserfälle selbst gehören zu den größten Naturwundern der Welt, obgleich sie weder die höchsten noch die breitesten ihrer Art sind. Jedoch kreieren sie ein visuell spektakuläres Schauspiel, denn sie schneiden eine massive Schlucht in die Erde und donnern etwa 111m tief in den darunter verlaufenden Fluss. Diese Schlucht stellt die natürlich Grenze zwischen Simbabwe und Sambia dar. Auf der sambischen Seite gibt es zahlreiche optionale Aktivitäten, die berühmteste davon ist sicherlich das Wildwasser-Rafting auf dem unteren Sambesi. Diese Exkursion nimmt einen ganzen Tag in Anspruch und umfasst 14 Stromsschnellen, von denen keine unter Grad vier liegt (Grat 1 bis 6). Bitte beachten Sie, dass zu gewissen Zeiten des Jahres das Rafting, aufgrund des hohen Wasserstands des Flusses, eingeschränkt oder gar geschlossen sein kann (März Mai). Bungy springen ist ebenfalls möglich für alle, die sich trauen, sich aus 111m Höhe von einer Brücke zu stürzen! Landschaftsflüge sind verfügbar, dabei können Sie zwischen dem Flug in einem Starrflügler, Helikopter, Microlight oder Ultralight wählen, aber egal wofür Sie sich entscheiden, herrliche Ausblicke über die Wasserfälle sind garantiert. Zudem gibt es die Möglichkeit auf Pferden zu reiten, eine Elefanten Safari zu unternehmen, sich Nashörnern und Löwen zu nähern, oder Kanu zu fahren. Natürlich können Sie auch zu Fuß durch den Nationalpark bis zu den Fällen laufen. Videos und Fotografien zu den meisten Aktivitäten werden zum Verkauf angeboten und sind eine großartige Erinnerung an Ihren Besuch bei den mächtigen Wasserfällen.
Die erste Nacht der Tour verbringen wir hier.
Bitte beachten Sie, dass die Eintrittsgebühren in den Victoria Fälle Nationalpark nicht im Tourpreis enthalten sind (USD20).
Tag 2-3: Chobe Nationalpark
Wir verlassen die herrlichen Victoria Fälle und reisen weiter nach Kasane und den angrenzenden Chobe Nationalpark im nördlichen Botswana. Im Chobe Nationalpark unternehmen wir in der Regel eine 3-stündige Pirschfahrt bei Sonnenaufgang und eine 3-stündige Bootstour bei Sonnenuntergang. Beide Vorhaben ermöglichen uns fantastische Möglichkeiten der Wildbeobachtung in einem der größten Wildparks des südlichen Afrika (mehr als 50 000 einheimische Elefanten).
Von Chobe aus, geht es nach Maun, wo wir uns auf unsere fantastische Exkursion in das Okavango Delta vorbereiten.
Tag 4-7: Okavango Delta
Von Chobe aus, fahren wir entlang des Rands der Makgadikgadi Tiegel, bis in die Stadt Maun. In Maun legen wir einen kurzen Stopp ein, stocken unsere Vorräte auf und bereiten uns auf unsere Exkursion in das Okavango Delta vor.
Das Okavango Delta wird von dem Okavango Fluss geformt, der in die Wüste fließt und sich dann auffächert um das Delta zu formen. Wir verbringen drei Tage (2 Nächte) im Delta und schlagen unser Camp im Busch auf, in der Regel an den Ufern eines der vielen Süßwasserkanäle, welche die umliegende Flora und Fauna am Leben erhalten. Unsere Transportmittel umfassen Vierradfahrzeuge und Makoros. Makoros werden in der Regel aus Holz hergestellt, aber, da sie langsam das Ende ihrer Betriebsamkeit erreichen, werden sie durch Fiberglas Kanus ersetzt. Diese sind zwar nicht so authentisch, aber dafür umweltfreundlicher, da für ihre Produktion nicht ein ganzer Baum benötigt wird. Jedes Makoro wird von einem Poler gesteuert, der uns beim Aufbau des Camps unterstützt und uns auf kleine Wanderungen in die umliegende Natur begleitet. Wir nehmen unser gesamtes Gepäck und alle Nahrungsmittel mit in das Delta und bringen auch alles wieder mit hinaus, einschließlich des produzierten Mülls. So zeigen wir Verständnis für die Zerbrechlichkeit des Deltas. Das Okavango Delta ist eines der letzten echten Wildnisgebiete der Welt und das Zuhause für eine riesige Vielfalt an Tieren. Wir können einige Spaziergänge unternehmen und nach ihnen suchen, oder finden sie, wenn wir Glück haben, in der Nähe unseres Camps vor.
Tag 8-10: Namibia und Etosha Nationalpark
Wir lassen das Delta hinter uns und machen uns auf den Weg nach Namibia und in den Etosha Nationalpark. Der Park gehört zu den größten von Afrika (etwa die Größe von Wales). Er verfügt über einige sehr gute Einrichtungen und ein ausgezeichnetes Netzwerk aus Straßen und Wasserlöchern, was uns sehr gute Gelegenheiten zur Wildbeobachtung bietet. Zu den Höhepunkten des Parks zählen die Wasserlöcher auf den Zeltplätzen. Das bedeutet, dass wir auch nach den Pirschfahrten des Tages noch die Möglichkeit haben Tiere zu beobachten. Diese Wasserlöcher sind ausgeleuchtet und Reisende können sich die ganze Nacht dort niederlassen und eventuell vorbeikommende Tiere beobachten, unter der einzigen Bedingung, dass sie keinen Lärm produzieren. Wir nutzen hierfür zwei Gebiete, Okaukeujo und Namutoni, wobei das erstere bekannter ist und deutlich mehr Tiere anlockt. Fotografien sind erlaubt. Okaukeujo ist vor allem berühmt dafür, das scheue Schwarze Nashorn anzulocken. Während keine Garantie für andere Tiere übernommen wird, zählt das Schwarze Nashorn zu den Stammbesuchern dieses Wasserlochs. Der Park selbst beherbergt einen riesigen Tierreichtum, von denen sich einige Arten deutlich von den Tieren Ostafrikas unterscheiden. Es gibt verschieden Arten von Zebras (die Unterscheidung erfolgt durch die Streifen), Impalas (schwarzes Gesicht) und Gnus (blau). Abgesehen davon gibt es Elefanten, Giraffen und alle möglichen großen und kleinen Katzen, Antilopen, Vögel und mehr.
Tag 11-14: Otjitotongwe Gepardpark & Swakopmund
Etwa 150km südlich von Etosha, verbringen wir die Nacht im Ojitotongwe Gepardpark. Was diese Farm so einzigartig macht ist die Tatsache, dass der Farmer etwa 2000 Hektar des Familienbesitzes als Schutzgebiet für Geparde nutzt. Dies macht die Familie nicht gerade beliebt bei ihren Nachbarn, denn diese betrachten die Tiere als Schädlinge und Bedrohung für ihr Vieh, daher ist das Gebiet auch umzäunt. Obwohl dies nicht der ideale Weg ist die Tiere zu beobachten (durch einen Zaun), ist es doch eine wahrlich seltene Gelegenheit den Tieren so nahe zu kommen. Höhepunkte unseres Besuchs ist die Fütterung der Tiere durch den Farmerssohn und zwar von Hand und die kurze Zeit, die wir unter handzahmen Geparden verbringen. Diese jungen Geparde wurden schon sehr früh verlassen und können daher nicht mit den andern Tieren zusammen untergebracht werden. In der Regel stehen uns etwa 30 Minuten mit den Tieren zur Verfügung und es ist eine wahrhaft einzigartige Erfahrung den Geparden so nahe zu kommen.
Vom Park aus, geht es weiter in die kleine Küstenstadt Swakopmund. Unterwegs legen wir noch einen Stopp bei der Seelöwenkolonie des Kreuzkaps ein. Das Kap beherbergt je nach Jahreszeit zwischen 20 000 und 100 000 Seehunden. Unabhängig von der Jahreszeit ist es jedoch immer möglich, hier eine sehr große Anzahl von Tieren aus nächster Nähe zu beobachten.
Die Stadt liegt am Atlantischen Ozean und ist eine deutsche Kolonialstadt inmitten der Wüste. Sie verfügt über einige herrlich alte, deutsche Gebäude, von denen das schönste sicherlich das Gefängnis ist. In der Stadt selbst herrscht ein recht angenehmes Klima, da sich hier die kalte Luft des Atlantiks mit der heißen Luft der Wüste vermischt.
In Swakopmund gibt es eine große Auswahl an optionalen Aktivitäten, einschließlich der Möglichkeit, die Sanddünen mit einem Strand Buggy oder auf einem Quad-Bike zu erklimmen, Sand-Boarding, Landschaftsflügen und Fallschirmspringen, Fischen oder einer kulturellen Tour durch die nahe liegenden Gemeinden. Die Stadt ist ein beliebtes Reiseziel und beherbergt zudem viele Clubs, Restaurants, ein Kasino und eine echte, deutsche Bäckerei.
Tag 15-17: Naukluft Nationalpark und Fish River Canyon
Von Swakopmund aus, machen wir uns auf den Weg in den Namib-Naukluft Nationalpark. Der Park verfügt über eine Hauptattraktion seine Sanddünen. Die Dünen sind mit einer Höhe von bis zu 300m die höchsten der Welt. Die Dünen, die wir besichtigen, sind immerhin noch 200m hoch. Unser Tag beginnt bereits vor Sonnenaufgang, denn die beste Zeit des Tages, um Fotos von den Dünen zumachen, ist genau dann, wenn die Sonne noch tief über dem Horizont steht und die Schatten die Konturen der Dünen klar hervorheben. Der andere Grund sich schon so früh aus dem Bett zu quälen ist der, dass es später einfach zu heiß ist, um auf die Dünen hinaufzusteigen. Es gibt ebenfalls die Möglichkeit, an einem hervorragenden und informativen morgendlichen Spaziergang zwischen den Dünen teilzunehmen und mehr über die einheimische Flora und Fauna zu erfahren.
Unser nächstes Ziel ist der Fish River Canyon, der zweitgrößte Canyon der Welt und der größte in ganz Afrika. Es gibt einen spektakulären Aussichtspunkt über den Canyon und der Sonnenuntergang über dieser fantastischen Felsschlucht hat bisher noch nie seine Wirkung verfehlt!
Tag 18-21: Orange Fluss und Stellenbosch
Auf der Grenze zu Südafrika befindet sich der Fluss Orange, wo wir die Möglichkeit haben eine 4-stündige Kanu Safari von unserem oasenähnlichen Camp aus zu unternehmen. Anschließend fahren wir via Cedarberg Bergregion weiter nach Stellenbosch, im Herzen der südafrikanischen Weinregion. Hier haben wir die Gelegenheit ein paar Weingüter zu besuchen und einige einheimische Weine zu kosten. Von Stellenbosch aus, geht es weiter nach Kapstadt, wo unsere Tour schließlich endet. Die Tour endet etwa gegen Mittag des letzten Tages.
Für den Tag 21 ist keine weitere Unterkunft mehr enthalten.