Ausführlicher Reiseverlauf:
Tag 1: Wir empfehlen Ihnen bereits einige Tage vor Beginn der eigentlichen Tour in Johannesburg anzureisen, um die Attraktionen der Stadt und ihrer Umgebung erkunden zu können, da wir Johannesburg schon früh am ersten Tag verlassen.
Johannesburg nach Hazyview
Wir verlassen Johannesburg gegen 07.00 Uhr morgens und reisen weiter nach Hazyview am Rande des Krüger Nationalparks.
Tag 2-3: Hazyview - Krüger Nationalpark
Wir fahren weiter nach Südafrika und in den weltberühmten Krüger Nationalpark, Heimat eines fantastischen Tierreichtums. Wir schlagen unser Camp im Park auf. Es gibt die Möglichkeit an einer Nacht-Safari teilzunehmen (optional). Der Krüger Nationalpark ist einer der wenigen Orte, wo es möglich ist nachtaktive Tiere zu beobachten. An unserem letzten Morgen unternehmen wir eine Pirschfahrt zu dieser Zeit sind die Tiere am aktivsten.
Anschließend geht es weiter nach Mosambik und Maputo. Maputo ist eine belebte Stadt mit Bäumen gesäumten Straßen und einer kolonialen Architektur. Wir verbringen die Nacht in einer Lodge in Maputo.
Tag 4-5: Inhambane - Ponta da Barra
Heute fahren wir weiter entlang der Küste nach Inhambane. Inhambane ist eine kleine Stadt mit einem farbenprächtigen Markt und einer freundlichen Atmosphäre. Wir schlagen unser Camp am idyllischen Ponta da Barra auf und entspannen uns am Strand, wandern entlang der Halbinsel oder gehen Schnorcheln, Tauchen oder Wale beobachten.
Tag 6-8: Vilanculos
Für die nächsten zwei Tag lassen wir uns in Vilanculos nieder, um eine Dhow Safari zu den herrlichen Inseln des Bazaruto Archipels zu genießen die Inseln wurden aufgrund ihrer außergewöhnlichen natürlichen Schönheit zu einem Weltnaturerbe erklärt. Zudem nutzen wir ein Motorboot um die äußeren Riffe zu erkunden. Hier erwarten uns exzellente Schnorchelmöglichkeiten.
Tag 9-11: Simbabwe & Antilopenpark
Wir verlassen Mosambik und campen an Ufern des malerischen Chicambasees oder reisen nach Simbabwe und Mutare. Anschließend geht es für einen entspannten Tag weiter in den Antilopenpark, wo Sie die seltene Gelegenheit haben Seite an Seite mit jungen Löwen zu laufen, auf Pferden zu reiten, eine Bootsfahrt zu unternehmen oder auf einem afrikanischen Elefanten zu reiten und sogar mit ihnen zu schwimmen.
Tag 12: Bulawayo
Wir reisen weiter nach Bulawayo, der zweitgrößten Stadt von Simbabwe. Im Matopos Nationalpark haben wir die Gelegenheit noch mehr Tiere zu beobachten. Der Park ist das Zuhause einer großen Population weißer Nashörner und Standort des Grabes von Cecil Rhodes.
Tag 13-15: Victoria Fälle
Von hier aus, reisen wir weiter zu den Victoria Fällen, wo wir uns für die nächsten Tage niederlassen.
Vor Ort bekannt als Mosi oa Tunya, oder der Rauch der donnert. Die Wasserfälle gehören zu den großen Naturwundern der Welt, obwohl sie weder die höchsten noch die breitesten sind. Aber sie sind spektakulär, weil sie eine massive Schlucht in die Erde geschnitten haben. Es stehen Ihnen hier außerdem noch viele weitere optionale Exkursionen zur Verfügung, von denen die Berühmteste wohl das Wildwasser-Rafting auf dem unteren Sambesi ist. Die Exkursion dauert einen ganzen Tag und umfasst 14 Stromschnellen, von denen sich keine unter dem Grad 4 befindet (Stromschnellen werden mit 1 6 bewertet). Bitte beachten Sie, dass zu bestimmten Zeiten des Jahres kann das Rafting begrenzt oder sogar, aufgrund hoher Wasserstände, geschlossen sein. Bungy springen ist ebenfalls möglich für alle, die sich gerne mit dem Kopf zuerst von einer 111m hohen Brücke stürzen wollen. Verschiedene Flüge sind verfügbar; Starrflügler, Helikopter, Microlight und Ultralight ermöglichen fantastische Ausblicke auf die Fälle. Zudem können Sie Fallschirm springen, Pferdesafaris unternehmen, auf Elefanten reiten, Kanu fahren und natürlich die spektakulären Wasserfälle selbst besichtigen. Videos und Standfotos der meisten Aktivitäten werden zum Kauf angeboten und stellen eine großartige Erinnerung an Ihren Besuch bei den mächtigen Victoria Fällen und des Sambesi dar.
Bitte beachten Sie, dass der Eintritt in den Victoria Falls Nationalpark (USD20) nicht im Tourpreis enthalten ist.
Tag 16-17: Chobe Nationalpark
Von den Victoria Fällen aus, reisen wir weiter in den Chobe Nationalpark im nördlichen Botswana. Im Chobe Nationalpark unternehmen wir in der Regel eine 3-stündige Pirschfahrt bei Sonnenaufgang und eine 3-stündige Bootsfahrt am Nachmittag. Sowohl die Pirschfahrt, als auch die Bootsfahrt ermöglichen uns großartige Gelegenheiten zur Wildbeobachtung in einem der größten Nationalparks des südlichen Afrika.
Von Chobe aus, geht es weiter in das Okavango Delta.
Tag 18-21: Okavango Delta
Wir reisen weiter zum Caprivi Strip in Namibia, wo wir uns für unsere Exkursion in das nieder lassen.
Das Okavango Delta wird von dem Fluss Okavango geformt, der durch die Wüste fließt und verschwindet, sobald er sich auffächert, um das Delta zu formen. Wir campen im Busch auf freien Campingplätzen, da es hier weder eine Lodge noch ein Hotel zu sehen gibt. Wir unternehmen Wanderungen durch den Busch und Ausflüge in Mokoros (Einbaum-Boot), von denen aus wir einige wilde Tiere beobachten können. Als Transportmittel nutzen wir Allradfahrzeuge, Motorboote und Mokoros. Die Mokoros sind in der Regel aus Holz gemacht, aber da sie langsam das Ende ihrer Betriebsfähigkeit erreichen, werden Sie durch Fiberglas-Kanus ersetzt. Diese sind zwar nicht so authentisch, aber benötigen auch nicht einen ganzen Baum für ihre Herstellung, worunter die Umwelt bisher zu leiden hatte. Wir nehmen unsere gesamte Ausrüstung und Nahrungsmittel mit in das Delta und nehmen alles, einschließlich des Mülls, wieder mit hinaus und zeigen so unser Verständnis für die Zerbrechlichkeit des Deltas. Das Okavango Delta ist eines der letzten wahren Wildnisgebiete und Zuhause für eine große Vielfalt an Tieren.
Tag 22-24: Namibia und Etosha Nationalpark
Wir verlassen das Delta und begeben uns nach Namibia und in den Etosha Nationalpark. Der Park gehört zu den größten in ganz Afrika (etwa die Größe von Wales). Der Park verfügt über sehr gute Einrichtungen und ein ausgezeichnetes Verkehrsnetz und viele Wasserlöcher, die uns exzellente Möglichkeiten zur Wildbeobachtung ermöglichen. Eine der größten Attraktionen, sind die Wasserlöcher auf den Zeltplätzen. Das bedeutet, dass, wenn die Zeit für Pirschfahrten vorbei ist und wir uns auf die Zeltplätze zurückziehen müssen, wir trotzdem noch Tiere beobachten können. Die Wasserlöcher sind ausgeleuchtet und Sie können die ganze Nacht hier sitzen und die Tiere beobachten unter der Bedingung, dass Sie keinen Lärm machen. Wir nutzen zwei Gebiete, Okaukeujo und Namutoni. Das erstere ist allerdings bekannter und lockt mehr Tiere an. Das Fotografieren ist zudem erlaubt. Okaukeujo ist berühmt für das schwarze Nashörn, und während es keine Garantie für Tiere gibt, gehören die Nashörner zu den häufigsten Besuchern der Wasserlöcher. Der Park selbst beherbergt eine große Vielzahl an Tieren, die sich von den Tieren in Ostafrika doch merklich unterscheiden. Es gibt verschieden Zebraarten, Antilopen (mit schwarzem Gesicht) und das Gnu (blau). Abgesehen davon gibt es Elefanten, Giraffen sowie große und kleine Raubkatzen, Antilopen, Vögel und mehr.
Tag 25-28: Otjitotongwe Gepardpark & Swakopmund
Etwa 150km südlich des Etosha Nationalparks, verbringen wir die Nacht im Otjitotongwe Gepardpark. Was diesen Park so einzigartig in dieser Region macht, ist die Tatsache, dass der Farmer 2000 Morgen des Familienbesitzes in ein Schutzgebiet für Geparde umgewandelt hat. Dies hat die Familie nicht unbedingt bei ihren Nachbarn beliebt gemacht, denn diese sehen die Tiere als Schädlinge und Bedrohung für ihr Vieh an daher ist das Gebiet umzäunt. Auch wenn dies nicht der ideale Weg ist die Tiere zu beobachten (durch einen Zaun), ist es dennoch eine seltene Gelegenheit den Tieren so nahe zu kommen. Ein Höhepunkt unseres Besuchs auf der Farm, ist der Zeitpunkt an dem der Sohn des Farmers die Tiere mit der Hand füttert und die Gelegenheit zwischen den handzahmen Tieren zu sitzen. Diese jungen, zahmen Geparde wurden schon sehr früh von der Mutter verlassen und können daher nicht mit den anderen Geparden zusammen leben. In der Regel ist es uns erlaubt, etwa 30min mit den Tieren zu verbringen eine fantastische Erfahrung.
Vom Gepardpark geht es weiter in die kleine Küstenstadt Swakopmund. Unterwegs legen wir noch einen Stopp bei der Seelöwenkolonie des Kreuzkaps ein. Das Kreuzkap ist das Zuhause für 20000 100000 (je nach Jahreszeit) Seehunde. Unabhängig von der Jahreszeit ist es jedoch möglich, einen Blick auf sehr viele dieser Seehunde zu werfen. Seehunde essen sehr viel Fisch, daher wird der Geruch von Fisch immer stärker, je näher man den Tieren kommt. Trotz des Geruchs, ist das Kreuzkap einen Besuch wert, aber unser Mittagessen nehmen wir etwas weiter entfernt ein.
Die Stadt liegt am Atlantischen Ozean und ist eine deutsche Kolonialstadt in der Mitte der Wüste. Sie verfügt über einige wunderbare alte deutsche Gebäude, von denen das schönste das Gefängnis ist (das noch heute als Gefängnis genutzt wird). Die Klima in der Stadt ist in der Regel sehr angenehm. Sie ist von einem Nebel bedeckt, der durch die kalte Luft des Atlantiks entsteht und sich mit der heißen Luft der Wüste vermischt.
Die optionalen Aktivitäten hier umfassen die Fahrt zu den Dünen in einem Strandbuggy oder auf einem Quad-Bike, Sand-Boarding, Landschaftsflüge und Fallschirmspringen, Fischen oder eine fantastische kulturelle Tour in die umliegenden Gemeinden. Die Stadt selbst verfügt über zahlreiche Clubs, Restaurants, ein Kasino und sogar über eine echte deutsche Bäckerei.
Tag 29-31: Naukluft Nationalpark und Fish River Canyon
Von Swakopmund geht es weiter in den Naukluft Nationalpark. Der Park verfügt über eine Hauptattraktion, seine Sanddünen. Diese Dünen sind die größten Dünen der Welt und sind teilweise bis zu 300m hoch. Unsere Zieldünen sind etwa 200m hoch.
Der Tag im Park beginnt bereits vor Sonnenaufgang, da der beste Zeitpunkt die Dünen zu fotografieren der ist, wenn die Sonne noch tief am Horizont steht und die Schatten die Konturen der Dünen klar hervorheben. Der andere Grund den Tag so früh zu beginnen ist der, dass es später zu heiß wird um die Dünen zu erklimmen. Sie haben zudem die Möglichkeit einem hervorragenden und informativen morgendlichen Spaziergang zwischen den Dünen zu unternehmen und mehr über die einheimischen Flora und Fauna zu erfahren.
Unser nächstes Ziel ist der Fish River Canyon, der zweitgrößte Canyon der Welt. Es gibt es einen fantastischen Aussichtspunkt über den Canyon und kurze Spaziergänge können überall in der Region durchgeführt werden.
Tag 32-35: Orange River und Stellenbosch
Wir reisen weiter zum Orange River auf der südafrikanischen Grenze, wo wir die Gelegenheit haben eine Kanufahrt auf dem Fluss zu unternehmen. Diese Fahrt wird in 2-Personen Kanus in Begleitung eines Guides durchgeführt und dauert etwa 4 Stunden. Unsere Reise führt uns anschließend weiter via Cederberg nach Stellenbosch. Stellenbosch befindet sich im Herzen der südafrikanischen Weinregion. Wir besuchen Weingüter und kosten einige einheimische Weine. Von Stellenbosch aus geht es dann weiter nach Kapstadt, wo unsere Tour schließlich endet.
Die Tour endet gegen 15.00 Uhr am letzten Tag. Für den 35. Tag ist keine Unterkunft mehr enthalten.