Ihre Tansania Reise -
Tiere und Natur unter der Sonne Afrikas

Tansania ist das größte Land Afrikas und reich an Superlativen. Gehen Sie an Ihre Grenzen bei einer Besteigung des (noch) schneebedeckten Kilimandscharo oder erkunden Sie die faszinierenden Naturschönheiten der zahlreichen Nationalparks auf Safari. Auch die sonnenhungrigen unter Ihnen sind an den traumhaften Stränden des Indischen Ozeans bestens aufgehoben. Wer sich von Seefahrer-Romantik und dem Charme aus den Tagen der Kolonialzeit einfangen lassen möchte, wird auf der Gewürzinsel Sansibar mit seinen zahlreichen kleinen wie großen Gästehäusern und Hotels sicher einen Ort zum relaxen und genießen finden.
Die Serengeti und der Ngorongoro Nationalpark bilden die wohl eindrucksvollste Wild-Schutzzone der Welt. In den Monaten Dezember bis März bevölkern riesige Gnu- und Zebraherden die schier unendlichen Weiten der südlichen Serengeti. Das zu dieser Jahreszeit satte Grün lässt die Tiere hier verweilen.
Von Ende Januar bis Mitte März sammeln sich die Herden im Ndutu Schutzgebiet im Südosten der Serengeti.
Ein so reichhaltiges Angebot an potentieller Beute weckt natürlich auch die Aufmerksamkeit von Raubtieren wie Löwen, Geparden und Hyänen. Während dieser Zeit haben Sie die Chance die Großwildwanderung („Migration“) beispielsweise von der Ndutu Safari Lodge, dem Kusini Camp oder von einem Zeltcamp aus mit eigenen Augen zu beobachten.
Im April und Mai sind die weiten abgegrasten Flächen nicht mehr in der Lage den Hunger von Millionen Gnus und Zebras zu stillen. Die Großwildwanderung verlagert sich in diesen Monaten in westliche und nördliche Richtung ins Grasland und in die Wälder der westlichen Serengeti - hauptsächlich aber zu Afrikas größtem Binnengewässer, dem Victoria-See.
Diese Zeitspanne gilt wegen ihrer ausgiebigen Regenfälle für Wildbeobachtungen in Ostafrika aber eher als ungeeignet. Die Straßen weichen auf uns sind teilweise unpassierbar.
Gegen Ende Mai bieten auch die Weideflächen der westlichen Serengeti den Wildtieren nicht mehr genügend Nahrung. Jetzt wird es für die Herden Zeit weiter in Richtung Norden (Lamai / Mara) zu ziehen. Zwischen Regen- und Trockenzeit von Mai bis Juni bringen die Tiere hier ihre Jungen zur Welt.

Im Juli sammeln sich die unzähligen Wildherden entlang des nun weitläufig angeschwollenen Mara Flusses – der letzten Hürde bis zum saftigen Gras der Masai Mara.
In den meisten Fällen stellt die Überquerung des Flusses an seichten Stellen für die Tiere keine große Herausforderung dar. Doch es kommt auch vor, dass die unglückliche Wahl des vermeintlich geeigneten Überquerungspunktes für die Tiere zum Desaster wird. Denn im Fluss lauernde Krokodile warten nur darauf, eines der (noch zu) schwachen Jungtiere in sekundenschnelle in wild auftosender Gischt zu erbeuten.
Zwischen Juli und Oktober verweilen die Gnus in der Mara. Der Beginn der kleinen Regenzeit im Anfang November ruft die Tiere wieder weiter in Richtung Süden. Gegen Ende November schließt sich dann der Kreis und die Herden kehren zurück in die südliche Serengeti.


