Ausführlicher Reiseverlauf:
Tag 1: BogotáAnkunft in Bogotá und Transfer zum gemütlichen Kolonialhotel in Bogotás Alstadt. Während eines gemeinsames Abendessen (nicht im Preis eingeschlossen) lernen wir uns kennen und erhalten vom Reiseleiter wichtige Informationen zu unsere bevorstehenden Reise durch Kolumbien.
Tag 2: BogotaAm Vormittag unternehmen wir eine Stadtbesichtigung. Während eines ausführlichen Rundgangs lernen wir die koloniale Altstadt kennen und schlendern über den Bolivar-Platz zum weltberühmten Goldmuseum. Wir besuchen einige Kirchen und fahren mit der Seilbahn auf den Monserrate Berg und genießen die herrliche Aussicht auf diese riesige Hauptstadt. Der Nachmittag steht zu Ihrer freien Verfügung für individuelle Erkundungen der Stadt.
Tag 3: Bogotá - Laguna de TotaWir fahren heute zur Laguna de Tota, welche wir nach ca. 4 Stunden erreichen. Die Lagune liegt auf über 3000m Höhe und ist aufgrund ihrer spektakulären Lage und Umgebung ein idealer Zwischenstopp auf dem Weg zum Cocuy und zur Akklimatisierung an die Höhe. Am Nachmittag unternehmen wir eine erste kleine Wanderung in den Bergen um die Lagune.
Tag 4: Laguna de Tota - CocuyHeute geht es weiter über Capitanejo, von wo aus wir die letzten 70 km auf einer abenteuerlichen, nicht geteerten Piste bis hoch in die Sierra Nevada del Cocuy zurücklegen. Die Sierra Nevada del Cocuy gehört mit Sicherheit zu den schönsten Gebirgsmassiven Südamerikas. Wir übernachten in einem kleinen Hotel im bezaubernden Dörfchen Cocuy, wo wir abends noch die Formalitäten für den Besuch des Nationalparks erledigen.
COCUY-TREKKING:
Trekking und Umrundung der Sierra Nevada del Cocuy
Beginn unserer 6-tägigen Umrundung der Sierra Nevada del Cocuy: 18 schneebedeckte Gipfel, tolle Lagunen, Paramolandschaften mit verschiedenen Frailejones-Arten, einzigartige reichhaltige Fauna und natürlich, sofern die Gruppe das wünscht, Besteigung von einem oder zwei Gipfeln während der Tour. Geführt werden wir von kolumbianischen Profibergsteigern, von denen einige neben Englisch auch Deutsch sprechen.
Tag 5: Cocuy - LagunillasGehzeit 5-6 Stunden, Aufstieg 700m, Abstieg 500m
Das Abenteuer beginnt: Unsere Begleitmanschaft ist bereits angekommen und es kann losgehen. Wir verlassen mit dem Jeep das Dorf Cocuy. Der Weg führt zunächst recht gemütlich durch das Tal der Lagunillas vorbei an vier hintereinander liegenden, tiefblauen Lagunen. Übernachten werden wir an einer dieser malerischen Lagunen. Zu unserer Rechten erhebt sich majestätisch die Südwand des Pulpito de Diablo (5120m).
Tag 6: Lagunillas - Laguna de la PlazaGehzeit 7-8 Stunden, Aufstieg 900m, Abstieg 700m
Der Weg führt uns zunächst von den Lagunillas hinauf auf den Cusiri Pass (4500m), der den Eingang zu den inneren Tälern der Sierra Nevada de Cocuy darstellt. Danach geht es wieder abwärts über einen Pfad nach Norden zur idyllischen Laguna de la Plaza.
Tag 7: Laguna de la Plaza - Laguna de PañueloGehzeit 7-8 Stunden, Aufstieg 600m, Abstieg 400m
Zunächst geht es eine ganze Weile entlang des Ufers der Laguna de la Plaza (4150m) bis ein kleiner Aufstieg ansteht, der es in sich hat. Es geht teilweise über große Steinblöcke, bei denen absolute Konzentration notwendig ist. Gegen Nachmittag ereichen wir die Laguna de Pañuelo. Unsere Zelte schlagen wir direkt an der Lagune auf.
Tag 8: Laguna del Pañuelo - Cueva LargaGehzeit 7-8 Stunden, Aufstieg 500m, Abstieg 700m
Heute erwartet uns einer der landschaftlich schönsten Tage unseres Treks. Von der Laguna del Pañuelo (4300m) geht es steil hinauf über Blockgelände bis auf den Pass Paso de El Castillo (4530m). Oben geniessen wir den fantastischen Ausblick bis wir den Abstieg in das Valle de los Cojines (4130m) - das Tal der Kissen - beginnen. Wir durchqueren das Tal und hüpfen von einem Mooskissen zum anderen, umgeben von blühenden Frailejones und riesigen Fels- und Eisgipfeln an den Seiten. Rechts von uns sehen wir einen Wasserfall, dessen Fluss bis nach Venezuela fließt. Gegen Nachmittag erreichen wir die Cueva Larga (4240m), an der wir unsere Zelte aufschlagen.
Tag 9: Cueva Larga - Laguna Grande de los VerdesGehzeit 6-7 Stunden, Aufstieg 700m, Abstieg 900m
Nach unserer Nacht an der Cueva Larga, geht es zunächst aufwärts vorbei an der Laguna del Avellanal (4.398m) bis auf den Pass Boqueron de la Sierra (4650m), was ein hartes Stück Arbeit ist. Oben angekommen, genießen wir bei gutem Wetter das herrliche Panorama auf alle drei Ritucabas zu unserer linken. Danach beginnt der mühsame Abstieg durch brösliges Schuttkar und Moränengelände vorbei an der Laguna de la Isla (4455m) bis zur Laguna Grande de los Verdes (4100m). Unsere Zelte schlagen wir direkt am See auf.
Tag 10: Laguna Grande de los Verdes - Cabañas KanwareGehzeit 4-5 Stunden, Aufstieg 300m, Abstieg 500m
Unser letzter Trekking-Tag in der Sierra ist etwas gemäßigter, die herrliche Landschaft können wir heute ganz in Ruhe genießen. Von der Lagune geht es zunächst etwas steil hinauf auf einen Pass, von wo aus wir einen Blick auf den schneebedeckten, über 5000m hohen Ritacubas haben. Gegen Nachmittag erreichen wir die Cabañas Kanwara, wo bereits eine warme Dusche auf uns wartet.
Tag 11: Guican - BucaramangaNach einem deftigen Frühstück geht es von den Cabañas Kanwara auf ca. 3900m Höhe, auf einer traumhaft schönen Hinterlandstrecke über Malaga nach Bucaramanga, der Haupstadt des Departments Santander.
Tag 12: Bucaramanga - Santa Marta - TagangaHeute erwartet uns eine ganztägige Überlandfahrt. Von Bucaramanga geht es parallel zu den Ausläufern der Anden hoch an die Karibikküste nach Santa Marta, dem ersten spanischen Verwaltungsitz auf dem südamerikanischen Kontinent direkt an der Sierra Nevada de Santa Marta gelegen. Die Sierra Nevada de Santa Marta ist das höchste Küstengebirge der Welt. Nach Ankunft geht es weiter in das kleine Fischerdorf Taganga, das direkt an einer wunderschönen Bucht liegt.
Tag 13: TagangaZeit zum Baden, Erholen und für letzte Erledigungen vor dem nächsten Trip. Santa Marta mit seinem berühmten Tayrona-Museum, der Kathedrale, der Quinta de San Pedro Alejadrino und dem Sterbehaus Simon Bolivars werden wir ebenfalls besuchen.
CIUDAD PERDIDA TREKKING
5 Tage/4 Nächte Trekking zur Verlorenen Stadt, die im dichten Urwald zwischen 1000m und 1200m liegt. Die Wanderung über teils ungewegsames Gelände führt uns durch dichten Dschungel, über Flüsse mit kristallklarem Wasser, vorbei an Maracuja- und Bananenstauden und einigen kleinen Kogi-Dörfern, wo wir einen Einblick in das Leben der sehr zurückhaltenenden Nachfahren der Tayrona-Indianer bekommen. Übernachten werden wir in Hängematten.
Tag 14: Santa Marta - AdanGehzeit 4 Stunden, Aufstieg 500m, Abstieg 200m
Mit einem kleinen Jeep oder einer typischen Chiva geht es zunächst entlang der Karibikküste bis zum Eingang der Sierra Nevada de Santa Marta. Das kleine Dorf Mamey erreichen wir nach etwa 3 Stunden Fahrt. Ab hier gibt es keine Straßen mehr und einzig und allein zu Fuss ist ein Weiterkommen möglich. Nach dem Mittagessen starten wir, das Gepäck tragen wir selbst, aber nach dem Cocuy Trekking sind wir topfit. Der Weg ist meist recht schmal, teilweise recht steil und führt durch immer grünen tropischen Wald. Gegen Nachmittag erreichen wir das erste Camp, wo wir in Hängematten mit Moskitonetzen übernachten.
Tag 15: Adan - GabrielGehzeit 5-6 Stunden, Aufstieg 400m, Abstieg 200m
Wir beginnen des Tag recht früh, um der extremen Hitze auszuweichen. Die ersten zwei Stunden führt der Pfad aufwärts, danach wieder abwärts. Wir passieren Bananen- und Maracuja-Blüten und auch ein Dorf der Kogi-Indianer, wo wir wahrscheinlich frische kleine Bananen bekommen. Fotos dürfen jedoch nur mit vorheriger Genehmigung der Einheimischen gemacht werden. Nachmittags erreichen wir das Camp Gabriel. Im nahe gelegenen Fluss können wir ein entspanntes und wohlverdients Bad genießen.
Tag 16: Gabriel - Ciudad PerdidaGehzeit 6-7, Aufstieg 900m, Abstieg 200m
Aufstieg zur Ciudad Perdida. Unser Weg führt über Bäche und teilweise rutschige Felsen. Nachdem wir die Strapazen überwunden haben, stehen wir plötzlich vor einer Steintreppe, die uns hinauf zur famosen Ciudad Perdida führt. Das ist der Eingang zur Verlorenen Stadt. Jetzt fehlen nur noch ca. 1000 Stufen und schon sind wir da. Geschafft! Wir haben die letzten Stufen zur Ciudad Perdida (1.200 m) hinter uns gebracht! Die verlorene Stadt der Tayrona-Indianer liegt verborgen im Regenwald. Erst im Jahr 1975 wurde Sie von Grabräubern entdeckt. Zur Blütezeit der Stadt standen auf den Steinplattformen Rundhütten der Kogi. Die Stadt besteht aus etwa 200 ovalen und runden Terrassen, die durch Steinwege miteinander verbunden sind. Der Höhenunterschied der einzelnen Terrassen beträgt bis zu zwölf Meter. Übernachten werden wir entweder in einer Hängematte oder im Matratzenlager im Haus.
Tag 17: Ciudad PerdidaDen heutigen Tag nutzen wir um die Ruinen und ihre Bedeutung kennenzulernen. Wir erkunden die freigelegten
Steinplattformen, Rundhütten mit Strohdach und verschiedenste Verbindungswege. Jetzt können wir uns vorstellen, warum diese Stadt als heiliger Ort der Indianer der Sierra Nevada de Santa Marta gilt. Die Ciudad Perdida ist neben Machu Picchu in Peru eine der größten wiederentdeckten präkolumbischen Städte Südamerikas.
Tag 18: Ciudad Perdida - Santa Marta - Tayrona NationalparkGehzeit 9-10 Stunden, Aufstieg 300m, Abstieg 1000m
Nach einem langen Marsch zurück über Gabriel und Adan erreichen wir nachmittags Mamey, wo bereits unser
Jeep oder die Chiva wartet und uns zurück in die Zivilisation bringt. Von Santa Marta geht es gleich weiter in den spektakulären Tayrona Nationalpark, wo die vielleicht schönsten Strände Südamerikas auf uns warten.
Tag 19: Tayrona NationalparkEin Tag zur freien Verfügung. Der Tayrona Nationalpark ist berühmt für seine einzigartige Kombination aus Korallen und Dschungel-Vegetation. Diese kleine Ecke Südamerikas besitzt atemberaubende Landschaften. Der Nationalpark gehört zu schönsten Plätzen des Kontinents. Vertreut am Strand liegen riesige Steine, idyllische Buchten wechseln sich mit kleinen palmenbehangenen Stränden ab, wo man hervorragend baden kann. Die Flora und Fauna ist extrem vielfältig. Unter anderem bevölkern verschiedenste Fledermausarten, Brüllaffen, Leguane, Schlangen und Vögel den Park. Die wilden und unberührten Strände, vom Wasser geformte Felsen und verschlungene Dschungel-Pfade machen den Nationalpark zu einer der spektakulärsten Attraktionen Kolumbiens. Palmbäume, die sich im Wind wiegen, türkisfarbenes Meerwasser und feine weiße Sandstrände vervollständigen das Bild dieses Naturparadieses.
Tag 20: Tayrona Nationalpark - BogotáNach dem Frühstück Rückfahrt nach Bogotá. Es heißt Abschied nehmen von Kolumbien und wenn Sie nicht dem "Risiko bleiben zu wollen" verfallen sind, dann gehen Sie an Bord Ihres Fluges von Bogotá zurück nach Europa. Andernfalls organisieren wir Ihnen gerne einen Verlängerungsaufenthalt an den idyllischen Stränden von Cartagena.