Ausführlicher Reiseverlauf:
Tag 1: Delhi
Der erste Tag dient der Anreise in Delhi. Bitte sorgen Sie dafür, dass Sie spätestens gegen 13.00 Uhr ankommen, da wir uns zu diesem Zeitpunkt zu einem wichtigen Gruppentreffen versammeln und anschließend eine Tour durch Alt-Delhi unternehmen. Wir empfehlen Ihnen das Mittagessen schon vor dem Gruppentreffen zu sich zu nehmen, da wir im Anschluss daran sofort aufbrechen. Am Anschlagbrett des Hotels erhalten Sie weitere Informationen zu diesem Treffen. Bei dieser Gelegenheit wird Ihr Reiseleiter zudem das Local Payment in Höhe von INR 15,000 einsammeln.
Nach dem Gruppentreffen machen wir uns auf den Weg nach Alt-Delhi. Die antike befestigte Stadt war einst als Shahjahanabad bekannt und wurde von dem Mughal Herrscher Shah Jahan errichtet. Wir besichtigen eines der beeindruckendsten Gebäude der Stadt und Delhis älteste Moschee, die Jama Masjid. Wir mischen uns unter die Massen der Basare der Altstadt und lassen uns von den Klängen und Düften der überfüllten Straßen und Gassen verführen.
Für den Fall, dass Sie früher in Delhi anreisen, können Sie weitere Attraktionen dieser faszinierenden Stadt erkunden. Erfahren Sie mehr über das fantastische kulturelle Erbe der Stadt durch ihre vielen historischen Stätten Rotes Fort, Qutb Minar, Purana Qila und das Grab des Humayan sowie ihre Galerien (Nationalgalerie, Handwerksmuseum). Weitere Vorschläge für Sightseeing erhalten Sie im Hotel.
Tag 2-3: Leh
Wir fliegen am frühen Morgen von Delhi weiter nach Leh (etwa 75min), der Hauptstadt von Ladakh. Erst seit 1974 für Touristen zugänglich, hat sich Leh stark verändert. Dennoch hat es sich seine besondere Atmosphäre bewahrt. Wir schlendern durch die Straßen des Basars, betrachten traditionelle Waren und kosten lokale Spezialitäten. Wir besichtigen den 7-stöckigen Leh Palast, eine Erinnerung an die einst prachtvolle königliche Residenz der herrschenden Namgyals. Der Palast ist nicht nur älter als der Potala Palast in Lhasa, Tibet, sondern diente auch als dessen Vorlage. Erklimmen Sie den Berg bis zu Victory Fort und bestaunen Sie die herrlichen Ausblicke auf die Stadt.
Bitte beachten Sie: Sie können die Auswirkungen der Höhenkrankheit und Sauerstoffmangel erfahren während Ihres Aufenthaltes in Ladakh. Dies wird vor allem bei der Ankunft in Leh, auf etwa 3500m Höhe offensichtlich, daher verfügen wir noch über etwas Zeit zur Akklimatisierung.
Tag 4: Likir
Auf unserem Weg nach Likir (etwa 65km von Leh) folgen wir den Mani (tibetische Steine überzogen mit heiligen Mantras) Mauern von Phyang bis zu einer wenig besuchten Gompa (traditionelles Buddhisten Kloster) des Kagyupa Ordens und die 400 Jahre alte Lehmziegelgmopa von Basgo, der alten Hauptstadt von Ladakh.
Während unseres Aufenthaltes in dem Dorf Likir, besichtigen wir die Klukhil Gompa, von welcher man glaubt, sie sei das erste Kloster das unter tibetischer Leitung errichtet wurde heute von dem Gelukpa Orden geführt.
Tag 5-7: Trekking
Am 5. Tag beginnen wir von Likir aus unseren Trekk nach Yantang (5-6 Stunden). Wir durchqueren das Dorf Saspotse und überqueren die kleinen Pässe Phobe La (3500m) und Charatse La (3650).
Am 6. Tag erwartet uns ein relativ kurzes Stück nach Hemis Shukpachan (etwa 2-3 Stunden) via den Gipfel Sermanchan La (3750m), wo wir die Gelegenheit haben, ein traditionelles Ladakhi Dorf zu besuchen. Wir wandern weiter über den Maptek La Gipfel (3750m) Richtung Temisgam (etwa 3 Stunden), wo wir ein zerstörtes Fort und ein kleines Kloster besichtigen, bevor wir unser Camp aufschlagen.
Am 7. Tag, unserem letzten Trekking Tag, verbringen wir mit dem Zurücklegen der Strecke nach Khalsi (4-5 Stunden) an den Ufern des Indus und reisen von hier aus mit dem Jeep weiter nach Lamayuru. Die Gompa hier, ist die älteste in Ladakh und verfügt über mystische Ursprünge allerdings ist es ihr Standort, der die Gompa so bekannt macht. Die Sandstein Gompa befindet sich auf einer erodierten Klippe, überragt von einem massiven Berg.
Tag 8: Alchi
Mit dem Jeep fahren wir weiter über das Julichen Nunnery und Rizong Kloster nach Alchi.
Alchi ist ein Dorf im niederen Ladakh. Das Dorf ist eine der wichtigsten kulturellen Stätten im Himalaya Gebirge und beherbergt eines der größten Schätze des Buddhisms das Alchi Kloster, berühmt für seine sehr gut erhaltenen Fresken.
Die übermäßig bemalten Schreine in Alchi, von denen einige auf das 11. Jahrhundert zurückgehen, gehören unter Gelehrten zu den seltensten und extensivsten Beispielen buddhistischer Kunst in Kashmir. Die Region war einst Zentrum von Handel und kulturellen Kontakten. Als islamische Armeen den Subkontinent betraten, waren buddhistische Monument und Götzenbilder die Dinge, auf die sie zuerst trafen. Der Islam verbietet die Anbetung von Götzenbildern und ihr Wort für Götzenbild wurde ursprünglich von dem Begriff Buddha abgeleitet. Daher waren es die buddhistischen Monumente und Klöster dieser Region, die unter diesem Bildersturm am meisten zu leiden hatten. Alchi, gelegen inmitten der fruchtlosen Schluchten des Indus und der verödeten Berge, entkam der Zerstörung und einige der 900 Jahre alten Gemälde und Wandmalereien sind so gut erhalten, dass es scheint, als seien sie erst gestern gemalt worden.
Tag 9: Stok
Wir stoppen an der Spituk Gompa auf unserem Weg nach Stok, wo der letzte König von Ladakh starb und die aktuelle Königsfamilie in dem Palast, welcher majestätisch auf dem Gipfel eines Berges thront, lebt.
Es gibt ein Museum bei dem Palast, welches seltene Ornamente, fantastische Kostüme und königlichen Schmuck zusammen mit exzellenten heiligen Thangka Gemälden, die das Leben des Sakyamuni Buddha widerspiegeln, ausstellt. Interessante historische Objekte wie Münzen, Rüstungen, Waffen, Jade und Porzellan sind ebenfalls zu sehen.
Tag 10-11: Hemis/Leh
Wir besichtigen den Sommerpalast in Shey und bestaunen die 12m hohe, vergoldete Sakyamuni Buddha Statue, bevor wir weiter zur restaurierten Thiksey Gompa fahren. Auf der Spitze einer steilen Klippe gelegen, hallen in dem dunklen Innern die traurigen Töne tiefer Gongs und Gesänge nach.
Wir reisen weiter nach Hemis. Die Gompa hier ist die größte und verheißungsvollste in Ladakh und zudem Veranstaltungsort für das jährliche Hemis Festival, einem der glücksverheißendsten klösterlichen Festivals. Alle 12 Jahre, während des Festivals, wird ein riesiges Thangka (Rollbild) des Guru Padmasambhava, dem Gründer des tibetischen Buddhismus der Öffentlichkeit gezeigt der nächste Termin dafür ist im Jahr 2016.
Am Abend des 11. Tages machen wir uns auf den Rückweg nach Leh.
Tag 12-14: Serchu/Manali
Wir trotzen dem Rohtang Pass, der zweithöchsten befahrbaren Straße, und beginnen unsere epische 2-tägige Reise nach Manali und bestaunen die herrliche Panoramaaussicht auf Berge umgeben von Wolken eine wahrlich atemberaubender und faszinierender Anblick.
Wir schlagen unser Camp in Serchu am Abend des 11. Tages auf und erreichen Manali am späten Nachmittag des 12. Tages.
Als beliebtes Reiseziel am nördlichen Ende des grünen Kullu Tals, bietet Manali spektakuläre Ausblicke auf Schnee bedeckte Gipfel und bewaldete Abhänge. Manali ist der perfekte Ort, um über belebte Märkte zu schlendern und auf die Jagd nach Schnäppchen zu gehen.
Der Beas Fluss bahnt sich seinen Weg durch grasige Wiesen, bedeckt mit Wildblumen. Hier gibt es herrliche Wanderwege durch blühende Obstgärten und märchenhafte Zedernwälder. Berühmt für seine Schals, ist der Manali Markt voll von zahllosen interessanten Geschäften, die tibetische Teppiche und Kunsthandwerke verkaufen. Manali mit seinem Bergsteigerinstitut, ist ein beliebter Ausgangspunkt für Trekking und Bergsteigen im Sommer und Ski fahren im Winter.
Tag 15: Mandi
Mandi liegt ebenfalls am Beas und war einst Teil der Salzroute nach Tibet. Heute ist die Stadt das südliche Gateway in das Kullu Tal. Hier gibt es Trekkingmöglichkeiten im Überfluss, allerdings wird empfohlen in diesem Gebiet nicht alleine zu wandern.
Im Zentrum der Stadt befindet sich ein riesiges Einkaufszentrum, der Indira Markt, der einzige seiner Art in ganz Indien und Brennpunkt der Unterhaltung. Weiter auswärts befinden sich Berge und Tempel, die herrliche Ausblicke bieten. Wandern Sie hinauf in den Rani Amrit Kaur Park und besichtigen Sie den Syamakali Tempel, oder schlendern Sie am Beas entlang und erkunden Sie die vielen Flusstempel und Ghats.
Die Nacht verbringen wir im Palast des früheren Rajas von Mandi. Im Herzen der Stadt gelegen, verfügt der Palast über einen herrlichen Hof und einen Reichtum an kolonialem Charme.
Tag 15-17: Dharamsala
Eine Reise in die bergigen Gebiete Indiens ist für sich allein schon ein Abenteuer. Wir fahren auf unebenen Straßen in die nächste Himalaya Stadt (etwa 6 Stunden). Dharamsala ist berühmt als Heimat des im Exil lebenden tibetischen geistlichen Führers, des Dalai Lama. Sein auf einem Berg gelegener Rückzugsort ist voll von Klöstern, Gebetflaggen und Mönchen in ihren Roben. Wir haben reichlich Zeit die vielen Facetten des tibetischen Buddhismus zu erkunden und können weitere großartige Ausblicke genießen.
Am Morgen des 17. Tages, machen wir einen Ausflug in das fantastische Norbulingka Institut, das gegründet wurde, um tibetische Flüchtlinge in den Fähigkeiten zu unterrichten, die für die Erhaltung der traditionellen Künste Tibets notwendig sind, damit diese nicht verloren gehen. Die friedlichen Grundstücke des Instituts verfügen über einen herrlichen Tempel mit einigen interessanten Ikonographien und Statuen. Das umliegende Gebiet beherbergt zahlreiche Workshops, einschließlich Holzschnitzereien, Metallarbeiten, Nadelarbeiten und eine Thangka Malschule.
Tag 18-19: Zug nach Delhi
Nach dem Mittagessen machen wir uns auf den Weg nach Pathankot (etwa 3 Stunden). Von hier aus fahren wir mit dem Nachtzug zurück nach Delhi.
Wir erreichen Delhi am frühen Morgen und machen uns umgehend auf den Weg in unser Hotel. Tagesräume stehen uns bis zum Mittag zur Verfügung. Die Tour endet am Mittag des 19. Tages.
Bitte beachten Sie, dass Lagermöglichkeiten für das Gepäck und zusätzlich Unterkünfte in Delhi verfügbar sind.