Ausführlicher Reiseverlauf:
Tag 1: EntebbeAnkunft in Uganda am Abend. Sie werden am Flughafen erwartet und begrüßt. Anschließend Transfer zur Unterkunft in Entebbe.
Tag 2: Entebbe - Rwenzori Mountains NationalparkNach dem Frühstück fahren wir in Richtung Ruwenzori Mountains NP. Unterwegs legen wir in der Hauptstadt Kampala einen Stopp zum Einkaufen, Geldtausch usw. ein. Wir erreichen unser Gasthaus am Nachmittag.
(F/A)
Tag 3: Wanderung Tag 1: Nyakalengija zur Nyabitaba-HütteBeginn unserer 9-tägigen Wanderung im Ruwenzori Gebirge. Startpunkt für die Rwenzori-Besteigung ist das Dorf Nyakalengija (1.646 m), etwa 20 Kilometer von Kasese entfernt. Hier lernen Sie Ihre Bergführer und Träger kennen und erhalten eine kurze Einweisung in das bevorstehende Abenteuer. Entlang des Mubuku-Flusses wandern wir ca. 4 Stunden durch Elefantengras und dichten Busch. Später steigt das Gelände langsam an und wir durchqueren afro-montanen Regenwald. Bei 2.632 Höhenmetern haben wir die Nyabitaba-Hütte auf dem den Bergrücken erreicht, und verbringen hier die Nacht. (F/M/A)
Tag 4: Wanderung Tag 2: Nyabitaba-Hütte zur John-Mate-HütteAm Morgen steigen wir hinunter in das Tal in dem die Flüsse Mubuku und Bujuku zusammenfließen und überqueren das mittlerweile sumpfige Gelände über eine Brücke. Im weiteren Verlauf durchwandern wir Bambuswälder und ab ca. 3.200 m wird die Vegetation mehr und mehr durch Riesen-Lobelien bestimmt. Die Magie der Szenerie ist es was das Rwenzori- (oder auch Ruwenzori) Gebirge so einzigartig macht. Nirgendwo auf der Welt gibt es eine vergleichbare Vegetation.
Nach ca. 1 Stunde haben wir nun die John-Mate-Hütte, unser heutiges Ziel, erreicht. Die Wanderhütte liegt auf einem moosbedeckten Hang umgeben von Wäldern und bietet einen herrlichen Ausblick auf die Umgebung. Übernachtung in der John-Mate-Hütte (3.414m) (F/M/A)
Tag 5: Wanderung Tag 3: John-Mate-Hütte zur Bujuku-HütteEine wunderschöne, aber auch sehr anstrengende Wanderung führt uns heute über den Bigo-Bog-Sumpf durch eine fantastische Vegetation mit riesigen Farnen, Senecien und einer märchenhaften Mooslandschaft.
Wir überqueren den Bujuku-Fluss und rasten nach einem weiteren Abschnitt an der Bigo-Hütte. Nun wandern wir auf einem Weg aus Brettern, der uns nach einem steilem Aufstieg zum Bujuku-See führt. Im weiteren Verlauf erreichen wir die Bujuku-Hütte auf ca. 4.000 m. Die Hütte, nebst Zeltplatz, befindet sich inmitten eines Riesen-Lobelien-Feldes. Die heutigen Anstrengungen werden mit den ersten spektakulären Aussichten auf das Stanley Plateau schnell vergessen sein. Die Hütte liegt im Herzen der 3 Berge Stanley, Baker und Speke. Insgesamt erwartet uns ein ca. 6-stündiger Marsch. Übernachtung in der Bujuku-Hütte (ca. 4.000m) (F/M/A)
Tag 6: Wanderung Tag 4: Bujuku-Hütte zur Elena-HütteDer heutige Anstieg zur Elena-Hütte führt über schroffes Gelände. Die Vegetation hier wird als afro-alpin bezeichnet. Von Bujuku aus führt der Weg entlang der Grasnarben hin zu einem abschüssigen Punkt mit einer Metallleiter. Nach dem Überwinden bietet sich uns ein neuer beeindruckender Ausblick auf den Bujuku-See, Mt. Baker und Mt. Speke und alle Mühe wird vergessen sein.
Von hier geht es weiter Richtung Elena-Hütte, von der aus die Gipfelbesteigungen für Alexandra oder Margherita starten. Der Weg zur Hütte ist bei Schneefall steil und rutschig, Ihre Guides werden Ihnen hier zur Seite stehen. Hier oben wird die Vegetation durch Riesen-Senezien und Lobelien dominiert, allerdings wird der Pflanzenbewuchs nun langsam weniger. Bei Ankunft haben wir bei einer Wanderzeit von ca. 5 Stunden insgesamt eine Höhe von 4.430 m erreicht. Hier können wir uns auf die Gipfelbesteigung des kommenden Tages vorbereiten.
Übernachtung in der Elena-Hütte (4.430m) (F/M/A)
*Die Teilnehmer, die nicht am Gipfelaufstieg teilnehmen, wandern zur Kitandara-Hütte (4.027 m).
Tag 7: Wanderung Tag 5: Gipfelbesteigung Mt. MargheritaDer Aufstieg zur Margherita-Spitze beginnt in den frühen Morgenstunden und dauert ca. 4 Stunden. Wir folgen der Route über den Elena-Gletscher. Hier werden Sie Ihre Steigeisen anlegen, denn es geht steil zum Stanley Plateau empor. Auf ca. 4.850 m führt der Weg unterhalb der Alexandra Spitze nach rechts. Die Aufstiegsroute führt uns vorerst durch eine Gletschermulde, später über eine große Schneewächte. Das letzte Stück geht rechts den Gletscher hinauf. Hier beginnt ein Kletterabschnitt mit Schwierigkeitsgraden zwischen II und III, der aber lediglich ca. 50 m beträgt. Der letzte Abschnitt des Grats bis zum Gipfel ist dann wieder einfacher gefahrlos zu meistern.
Vom Margherita-Gipfel haben wir einen fantastischen Blick auf die beiden anderen 5.000-er (Alexandra mit 5.091 m und Albert mit 5.087 m) und stehen mit einem Bein in Uganda, mit dem anderen auf dem Territorium der DR Kongo. Wir befinden sich nun auf einer Höhe von 5.109 Metern über dem Meeresspiegel, dem dritthöchsten Gipfel in Afrika. Die Weitsicht ist bei klarem Wetter atemberaubend und reicht bis weit in das Kongobecken und seinen riesigen Flächen von zum Teil noch unerforschtem Regenwald. Nach einer Pause und dem Eintrag ins Gipfelbuch erfolgt der etwa 2-stündige Abstieg. Aufgrund der Sonneneinstrahlung wird am Gletscher und im weiteren Verlauf auf dem Stanley Plateau gegen Mittag der Schnee weich und man sinkt tief ein. Es besteht immer Gefahr in eine der zahlreichen, verdeckte Gletscherspalte zu rutschen. Daher ist Seilsicherung ein unerlässliches Muss. Übernachtung erneut in der Elena Hütte (4.430m) (F/M/A)
*Die Teilnehmer ohne Gipfelbesteigung haben heute Zeit sich zu entspannen oder die Umgebung der malerischen Kitandara-Seen zu erkunden. Die exotisch Vegetation eignet sich perfekt für einige eindrucksvolle Urlaubsfotos.
Tag 8: Wanderung Tag 6: Abstieg zur Kitandara-Hütte / ReservetagAbstieg zur Kitandara-Hütte. Die Wanderung über den Scott-Elliot-Pass haben wir in ca. 3-4 Stunden bewältigt. Die Hütte liegt direkt am See und die malerische Lage gilt als die schönste im gesamten Rwenzori Gebiet. Die Gegend lädt geradezu zum Verweilen und Entspannen ein. Teilnehmer ohne Gipfelbesteigung verbringen hier auch den heutigen Tag. Hier trifft die Gruppe schließlich wieder zusammen.
Der heutige Tag dient uns außerdem als Puffertag, sollte der Aufstieg auf den Margherita Gipfel am Vortag nicht möglich gewesen sein (z.B. aufgrund schlechter Wetterverhältnisse). In diesem Fall liegt ein harter und langer Tag vor den Gipfelstürmern: Wir müssen den Aufstieg zum Margherita Gipfel bewältigen und den 3-4-stündigen Abstieg zur Kitandara-Hütte!
Übernachtung in der Kitandara-Hütte (4.372m) (F/M/A)
Tag 9: Wanderung Tag 7: Kitandara-Hütte zur Guy-Yeoman-Hütte Der erste Abschnitt des Tages führt Richtung Mt. Baker via Freshfield-Pass. Von hier aus geht es dann bergab. Der Weg führt uns durch Hochmoor und Moorwiesen, wasserdichtes Schuhwerk ist gefordert. Nach einer Flussquerung gelangen wir an den Felsübergang der Bujongolo-Höhle, wo es durch eine Rinne bergab immer entlang der Felswand geht. Kurz vor der Guy-Yeoman-Hütte haben wir ein letztes sumpfiges Wegstück mit besonders schönen Riesen-Lobelien zu bewältigen. Die Hütte und das Camp liegen malerisch auf einer Lichtung vor einem Hochwald und werden uns nach einem ca. 6-stündigen Marsch Entspannung bieten.
Übernachtung in der Guy-Yeoman-Hütte (4.027m) (F/M/A)
Tag 10: Wanderung Tag 8: Guy-Yeoman-Hütte zur Nyabitaba-HütteEntlang des Mubuku-Flusses führt uns der Weg durch morastige Sumpfwiesen und Bambuswald hinunter zur Nyabitaba-Hütte. Hier schließt sich die Rundwanderung nach einer Gehzeit von ca. 6 Stunden. Dieser Abschnitt ist besonders bei Vogelkundlern beliebt.
Übernachtung in der Nyabitaba-Hütte (2.632m) (F/M/A)
Tag 11: Wanderung Tag 9: Nyabitaba-Hütte nach Nyakalengija Nach ca. 2 Stunden haben wir die Ruwenzoris erfolgreich bezwungen und sind zurück am Ausgangspunkt der Bergsteigertour, in Nyakalengija. Hier erwartet uns unser Safari-Führer und bringt uns zurück nach Fort Portal nahe dem Kibale Forest NP.
Übernachtung in einem Gasthaus (F/A)
Tag 12: Rwenzori Mountains NP - Entebbe Fahrt Richtung Entebbe. Bei ausreichend Zeit besuchen wir noch einen Markt in Kampala zum Kauf von Souvenirs. Wir erreichen Entebbe am Nachmittag und beziehen unsere Tageszimmer. Wir entspannen uns etwas und bereiten uns auf unseren Heimflug vor. Transfer zum Flughafen von Entebbe und Verabschiedung.
Tageszimmer im Gasthaus (F)
ANSCHLUSSPROGRAMME (optional)
Option 1:
"Berggorillas - die sanften Riesen im Bwindi Nationalpark"Tag 1: Rwenzori Mountains NP - Bwindi Impenetrable Nationalpark
Am Morgen setzen wir unsere Reise entlang der Ruwenzori Berge südlich fort (witterungsbedingt). Nach etwa 2 Stunden Fahrt erreichen wir den Äquator und legen am Denkmal einen Stopp für ein paar Fotos ein. Wir durchqueren nun den Queen Elizabeth Nationalpark genau in der Mitte und erreichen den weltbekannten Bwindi Nationalpark am Nachmittag. Hier beziehen Sie Unterkunft in einem Camp. Es ist ein einfaches Camp, trägt jedoch zur finanziellen Unterstützung der Einheimischen bei. Bei Lust und Laune bietet sich ein Spaziergang im Ort an.
Der Bwindi Impenetrable NP ist Teil des Weltnaturerbes der UNESCO. Der Park ist eine der biologisch und botanisch artenreichsten Regionen der Welt. Mit seiner südwestlichen Lage am Rande des westlichen Albertine-Rift-Valleys umfasst der Wald 331 km².
Der allergrößte Schatz Bwindis sind jedoch die ca. 350 wilden Berggorillas. Sie stellen etwa die Hälfte der Weltpopulation dieser sanften Menschenaffen.
(F/A)
Tag 2: Bwindi Impenetrable Nationalpark
Dieser Tag ist für ein Abenteuer der ganz besonderen Art reserviert - dem Gorilla Tracking. Nach einem Briefing durch die Ranger werden wir uns auf die Suche nach einer der Gruppen dieser sanften Riesen machen. Die Führer verwenden hierzu ihr Wissen über die Gewohnheiten der Gorillafamilien. Sie sind über die Übernachtungsgebiete der Tiere des Vorabends bestens informiert.
Parallel zum Tracking auf den Naturpfaden im Park haben wir die Möglichkeit andere Affenarten, wie Seidenaffen, Vollbart-, Diadem-, Rotschwanz- und Goldmeerkatzen, oder spezielle Gebirgsvögel, wie den Afrikanischen Paradiesschnäpper, zu beobachten. Nach dieser wunderbaren Erfahrung fahren wir zurück ins Camp. Hier haben wir die Möglichkeit zu entspannen und die fantastischen Erlebnisse des Tages bei einem guten Tropfen auf uns wirken zu lassen.
(F/M/A)
Tag 3: Bwindi Impenetrable Nationalpark - Entebbe
Am Morgen verlassen wir den Bwindi Nationalpark und machen uns auf den Weg zurück nach Entebbe. In Mbarara werden wir zu Mittag essen. Auf dem letzten Drittel der Fahrt gibt es noch mal einen kleinen Bonus - wir überqueren der Äquator. Hier halten wir für eine Tasse Kaffee und ein paar Erinnerungsfotos. Wer Lust hat kann sich gern einmal von einem Einheimischen den beliebten Wasserstrudel-Trick in der nördlichen und südlichen Hemisphäre und direkt auf dem Äquator erklären lassen.
Ankunft in Entebbe ist am späten Nachmittag. Hier beziehen wir unsere Tageszimmer.
Sie können sich nun erst einmal entspannen und auf den Heimflug vorbereiten. Entsprechend der Abflugzeit erfolgt der Transfer zum Flughafen Entebbe.
(F)
Option 2:
"Safari im Queen Elizabeth Nationalpark"Tag 1: Kibale Forest NP - Queen Elizabeth NP
Heute erwartet uns ein besonderes Abenteuer: Schimpansen-Tracking im Kibale Forest. Optional können Sie am frühen Nachmittag eine Wanderung im Bigodi Wetland Sanctuary unternehmen. Einheimische erklären und zeigen Ihnen verschiedene Tiere (z. B. verschiedene Affenarten und Vögel) und Pflanzen (z. B. Papyrusarten) des Sumpfes. Anschließend fahren Sie weiter zum Queen Elizabeth NP. Sie erreichen die Mweya-Halbinsel am späten Nachmittag und beziehen Ihre Zimmer.
(F/A)
Tag 2: Queen Elizabeth NP
Sie starten den Tag mit einer intensiven Pirschfahrt (Tierbeobachtungsfahrt) bis zum Mittag. Nach einer kurzen Ruhezeit genießen eine fantastische Bootsfahrt auf dem Kazinga-Kanal um Nilpferde, Büffel, Elefanten, verschiedene Vogelarten und vieles mehr ganz nah zu sehen.
(F/A)
Tag 3: Queen Elizabeth NP
Heute unternehmen Sie eine Wanderung in der Kyambura-Schlucht um Schimpansen und andere Affenarten, aber auch Elefanten und vieles mehr zu sehen. Sie besuchen die eindrucksvollen Maramagambo-Fledermaus-Höhlen und unternehmen nach einer kurzen Ruhephase eine Pirschfahrt bis zum Abend.
Bei einem Glas Wein auf einem der Krater im Park genießen Sie schließlich einen beeindruckenden Sonnenuntergang.
(F/A)
Tag 4: Queen Elizabeth NP - Entebbe
Heute fahren Sie in Richtung Entebbe. Unterwegs überqueren Sie den Äquator und legen einen kurzen Stopp am Monument ein. Bei ausreichender Zeit besuchen Sie einen Markt in Kampala zum Kauf von Souvenirs. Sie erreichen Entebbe am Nachmittag und beziehen Ihre Tageszimmer. Hier entspannen und bereiten Sie sich auf den Heimflug vor. Transfer zum Flughafen Entebbe und Verabschiedung.
(F)