Amazonas Survival-Tour

Leben und Überleben im Amazonas-Dschungel

  • Dschungeltrekking - Orientierung im unbekannten Gelände des Amazonas
  • Übernachtung in Hängematten
  • Nahrungsbeschaffung
  • Wildbeobachtung
  • Überblick
  • Leistungen
  • Reiseverlauf
  • Termine & Preise
  • Zusatzinformationen
  • Einreisebestimmungen

12 Tage Brasilien

Regenwald Begegnung Wandern ab 1.460 € Anfragen oder buchen

Das Leben im und mit dem Urwald am Amazonas - dieser Trip ist etwas für wahre Abenteurer. Auf dieser Tour bieten wir euch kein Hotel mit Frühstück im Bett, Whirlpool oder Palmenstrand. Es geht vielmehr darum, den Urwald in seiner wahren Ursprünglichkeit zu erleben und zu entdecken. Es geht um Grenzerfahrungen im Regenwaldgebiet des Amazonas. Wir weisen ausdrücklich darauf hin, dass die Teilnehmer der Survival-Tour körperlich fit und gesund sein müssen. Auf den zum Teil sehr langen Trecks muss jeder sein eigenes Gepäck, ausreichend Wasser und seine Hängematte tragen.

1. Tag: Ankunft in Manaus
2. Tag: Transfer zur Lodge
3. Tag: Aufbruch in den Dschungel
4. Tag: Nahrungsbeschaffung im Regenwald
5. Tag: Vogelbeobachtung am Morgen und einige Flussüberquerungen
6. Tag: Speerfischen und die Beobachtung nachtaktiver Tiere
7. Tag: Piranha- und Tucunare-Fischen im Überschwemmungsgebiet
8. Tag: Schwarze Brüllaffen und rote Aras
9. Tag: Flussdelfine
10. Tag: Gummi- und Maniokplantage
11. Tag: Rückkehr nach Manaus
12. Tag: Rückreise oder Anschlussprogramm

Leistungen enthalten

  • Survival-Tour im Amazonasgebiet wie im Programm beschrieben
  • Transporte, Unterbringung und Verpflegung gemäß Programm
  • Hängematte mit Moskitonetz

Leistungen nicht enthalten

  • Nicht genannte Mahlzeiten und Getränke
  • Optionale Ausflüge und Aktivitäten
  • Persönliche Ausgaben, Trinkgelder

Unterbringung

2x Mittelklasse-Hotel
2x Dschungellodge
7x Dschungelcamp
Unterbringung im Doppelzimmer sowie in Hängematten mit Moskitonetz im Dschungelcamp. Alleinreisende werden nach Verfügbarkeit mit Mitreisenden des gleichen Geschlechts untergebracht. Für die Hotelnächte in Manaus kann auf Wunsch auch ein Einzelzimmer gebucht werden (Aufpreis).

Verpflegung

11x Frühstück, 9x Mittagessen, 9x Abendessen
Die Getränke in der Dschungel-Lodge sind nicht inklusive.

Tourbegleitung

Lokaler englischsprachiger Guide

Transportarten

Minibus, Boot

Zusätzliche Übernachtungen

Bitte kontaktieren Sie uns - wir beraten Sie gerne!

Flughafentransfer

Inklusive am An- und Abreisetag

Optionale Ausflüge / Zusatzleistungen

  • Einzelzimmer-Zuschlag für die Hotelnächte in Manaus (Aufpreis: 65 €)
Als Anschlussprogramm empfehlen wir einen entspannten Aufenthalt in Salvador da Bahia und an den Stränden von Imbassai.

1. Tag: Ankunft in Manaus

Nach der Ankunft in Manaus erfolgt ein privater Transfer vom Flughafen zum Hotel. Je nach Ihrer Ankunftszeit können Sie noch einen Bummel durch die Stadt unternehmen und das berühmte Teatro Amazonas, den Hafen mit seinen Markthallen und das Indianermuseum (Museo dos Indios) besichtigen.

Unterkunft: St. Paul

2. Tag: Transfer zur Lodge

Nach dem Frühstück werden Sie bereits in aller Frühe abgeholt und machen sich auf den Weg zum Flusshafen von Manaus. Nach dem Besuch des lokalen Markts fahren wir mit dem Schnellboot zur "Meeting of the Waters" genannten Flusskreuzung, wo der Negro und der Solimões aufeinander treffen und den Amazonas bilden. Von hier aus bahnt dieser sich seinen Weg bis in den Atlantischen Ozean.
Der Amazonas ist der mit Abstand wasserreichste Fluss der Erde und befördert mehr Wasser als die sechs nächstgrößeren Flüsse zusammen. Er hat eine Länge von 6.800 Kilometern. In den Amazonas münden etwa 10.000 Flüsse. Von diesen Nebenflüssen sind allein 17 über 1.600 Kilometer lang und somit länger als beispielsweise der Rhein.
Das Amazonasgebiet umfasst insgesamt sieben Millionen Quadratkilometer und ist damit fast zwanzigmal so groß wie Deutschland. Von den Anden bis zum Atlantik erstreckt sich der größte zusammenhängende Regenwald der Erde. Die Artenvielfalt an Pflanzen und Tieren ist nirgends größer. Bis zum heutigen Tage gibt es hier noch unerforschte Gegenden.
Angekommen im Dorf Careiro de Varzea steigen wir um in einen Minibus und machen sich auf den Weg zum Mamori Fluss. Unterwegs machen wir einen kurzen Stopp, um die hier heimischen Wasserlilien zu bestaunen. Nach einer weiteren Fahrt mit dem Boot erreichen wir die Lodge. Sie bildet den Ausgangspunkt für unsere Reise, um den Amazonas in seiner Ursprünglichkeit kennen zu lernen. So gehen wir bereits nach dem Mittagessen auf eine Kanutour und halten Ausschau nach wilden Vögeln und Delphinen.

Unterkunft: Amazonas Turtle Lodge

Verpflegung: 1x Frühstück, 1x Mittagessen, 1x Abendessen

3. Tag: Aufbruch in den Dschungel

Nach dem Frühstück verlassen wir die Lodge. Wir packen unsere Sachen und machen uns auf den Weg in den Dschungel. Die kommenden sieben Nächte werden wir unser eigenes Nachtlager aufschlagen und im Urwald übernachten.
In den nächsten Tagen werden wir ausgeprägte Wanderungen und Kanutouren durch das Amazonasgebiet unternehmen. Wir werden lernen, wie man sich im unbekannten und unübersichtlichen Regenwald am besten orientiert und fortbewegt. Abseits der Zivilisation lernen wir die Natur des Amazonas kennen. Unser Guide wird uns den notwendigen Umgang mit den hier lebenden Tieren, wie der großen Anakonda oder der Vogelspinne, erklären. Denn im Verlauf unserer Tour werden wir auf zahlreiche Tiere treffen - nicht selten giftig und gefährlich. Wir bekommen die Pflanzen des Regenwalds erläutert und erfahren, welche davon genießbar sind.
Später wird er uns zeigen, wie man hier im Wald Feuer macht - ohne Feuerzeug und Streichhölzer versteht sich. Bevor die Dämmerung hereinbricht, bereiten wir unser Nachtlager vor und dann ist es soweit: Unsere erste Übernachtung im Regenwald des Amazonasgebiets.

Unterkunft: Dschungelcamp in Hängematten mit Moskitonetz

Verpflegung: 1x Frühstück, 1x Mittagessen, 1x Abendessen

4. Tag: Nahrungsbeschaffung im Regenwald

Am nächsten Morgen werden wir von den Geräuschen des erwachenden Regenwaldes geweckt. Wir packen unsere Sachen und machen uns auf zum heutigen Tagewerk: die Nahrungsbeschaffung. Schließlich müssen wir uns unser Mittagessen ersammeln oder gar erjagen. Unser Guide erklärt uns alles Notwendige über genießbare und ungenießbare Pflanzen und Früchte. Auch die Zubereitung ist hier im Regenwald etwas anspruchsvoller. Nach unserem ersten tatsächlich komplett selbst beschafften Mahl, werden wir am Nachmittag versuchen, einige der hier lebenden Tiere zu beobachten.
Am frühen Abend werden wir uns wieder der essentiellen Errichtung unseres Nachtlagers widmen.

Unterkunft: Dschungelcamp in Hängematten mit Moskitonetz

Verpflegung: 1x Frühstück, 1x Mittagessen, 1x Abendessen

5. Tag: Vogelbeobachtung am Morgen und einige Flussüberquerungen

Schon am frühen Morgen machen wir uns auf den Weg, um einige exotische Vögel zu beobachten. Die frühen Stunden eignen sich hierzu am besten. Gelegentlich flattern auch bis zu 20 Zentimeter große Schmetterlinge durchs Halbdunkel. Auf unserer heutigen Wanderung wird es abenteuerlich: Wir müssen einige kleinere Flüsse überqueren - keine leichte Aufgabe. Die Nahrungsbeschaffung sowie die Errichtung des Nachtlagers gehören am heutigen dritten Tag im Dschungel bereits zur Routine.

Unterkunft: Dschungelcamp in Hängematten mit Moskitonetz

Verpflegung: 1x Frühstück, 1x Mittagessen, 1x Abendessen

6. Tag: Speerfischen und die Beobachtung nachtaktiver Tiere

Heute fahren wir, wenn der Wasserstand es zulässt, mit unseren Kanus in einen der vielen kleinen seitlichen Flussarme des Amazonas. Erste Aufgabe des heutigen Tages ist die Befriedigung der Grundbedürfnisse eines jeden Menschen - sprich, die Nahrungsbeschaffung. Wir versuchen möglichst viel Essbares zu sammeln oder zu jagen, um später ein nahrhaftes Mittagessen und Abendbrot zubereiten zu können.
Nachdem wir unser Nachtlager aufgeschlagen haben, machen wir uns erneut mit unseren Kanus auf den Weg. Ziel ist es, nachtaktive Tiere zu beobachten. Auch werden wir die Technik des Speerfischens erlernen. Mit etwas Glück steht am nächsten Mittag eine der 2.500 hier heimischen Fischarten auf der Speisekarte.

Unterkunft: Dschungelcamp in Hängematten mit Moskitonetz

Verpflegung: 1x Frühstück, 1x Mittagessen, 1x Abendessen

7. Tag: Piranha- und Tucunare-Fischen im Überschwemmungsgebiet

Heute geht es mit dem Kanu zur Erkundungsfahrt durch die Igapós und Igarapés des Überschwemmungsgebiets am Amazonas. Diese Region eignet sich hervorragend zur Tierbeobachtung. Heute werden wir einige außergewöhnliche Spezies zu sehen bekommen.
Am Nachmittag werden wir versuchen, Piranhas sowie einen Tucunaré zu fischen, einen der schmackhaftesten Speisefische Brasiliens.

Unterkunft: Dschungelcamp in Hängematten mit Moskitonetz

Verpflegung: 1x Frühstück, 1x Mittagessen, 1x Abendessen

8. Tag: Schwarze Brüllaffen und rote Aras

Bereits zum Sonnenaufgang machen wir uns heute auf den Weg, um Schwarze Brüllaffen zu beobachten. Vielleicht sehen wir auch einen der roten Aras, die hier heimisch sind. In der Regel hält sich der Brüllaffe zeitlebens im Kronenbereich des Regenwalds auf. Er ist ein eher bedächtiger Kletterer. Dennoch ist er sehr geschickt und kommt bei Gefahr weitaus schneller im Geäst voran, als ihm ein Mensch am Waldboden zu folgen vermag.
Aras sind gesellige Vögel, die fast nur in Gruppen aufzufinden sind. Aras besitzen kein festes Revier, durchstreifen jedoch regelmäßig ein weites Gebiet. Dieses verteidigen Sie nicht gegen andere Artgenossen. Der Überfluss an pflanzlicher Nahrung macht jeden Futterneid absolut sinnlos - vor allem in den üppigen Wäldern Südamerikas. So sammeln sich auf manchen Bäumen sogar verschiedene Aragruppen.

Unterkunft: Dschungelcamp in Hängematten mit Moskitonetz

Verpflegung: 1x Frühstück, 1x Mittagessen, 1x Abendessen

9. Tag: Flussdelfine

Nach einer Dschungel-Wanderung am Vormittag werden wir nachmittags versuchen, Kontakt mit den Flussdelphinen aufzunehmen. Manchmal ist es sogar möglich, die Delphine zu füttern. Nach diesem Erlebnis werden wir unsere letzte Nacht in unserem Dschungel-Camp verbringen.

Unterkunft: Dschungelcamp in Hängematten mit Moskitonetz

Verpflegung: 1x Frühstück, 1x Mittagessen, 1x Abendessen

10. Tag: Gummi- und Maniokplantage

Nach dem letzten Dschungelfrühstück besuchen wir eine Gummi- und Maniokplantage in der Region. Nach diesem Besuch werden wir uns voller neuer Eindrücke vom Leben und Überleben am Amazonas verabschieden. Ein letzte Wanderung bringt uns zurück zur Lodge, wo wir am Abend mit einer kleinen Feier Abschied nehmen.

Unterkunft: Amazonas Turtle Lodge

Verpflegung: 1x Frühstück, 1x Mittagessen, 1x Abendessen

11. Tag: Rückkehr nach Manaus

Heute heißt es Abschied nehmen vom wilden Leben. Wir fahren zurück nach Manaus und checken für eine letzte Nacht im Hotel ein.

Unterkunft: St. Paul

Verpflegung: 1x Frühstück

12. Tag: Rückreise oder Anschlussprogramm

Nach dem Frühstück folgt der Transfer zum Flughafen und es geht zurück in die Heimat. Alternativ empfehlen wir noch ein Entspannungsprogramm an den Stränden von Imbassai in der Nähe von Salvador da Bahia anzuschließen.

Verpflegung: 1x Frühstück

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Mindestteilnehmerzahl Gruppentour
Die Mindestteilnehmerzahl beträgt 4 Personen. Diese Tour kann gegen Aufpreis auch bei nur 2-3 Teilnehmern durchgeführt werden.

Privattour
Diese Tour kann ab 2 Personen individuell zum Wunschtermin organisiert werden.

Hinweis
Da jede Survival-Tour den jeweiligen Klima- und Wasserstandsbedingungen angepasst wird, ist der oben genannte Reiseverlauf nur als Beispiel zu verstehen. Entsprechend werden auch die verschiedenen Tagesausflüge entweder zu Fuß oder in Kanus absolviert. Die Tagesausflüge sind zu einem Teil Strecken von A nach B und zum anderen Teil Sternausflüge vom/zum einfachen "Basiscamp", welches zusammen mit dem Guide errichtet wird. Der Guide ist immer bemüht, alle Aktivitäten wie beschrieben durchzuführen. Er ist bei der Durchführung jedoch sowohl von den jeweiligen Wetterbedingungen als auch von den Tier- und Nahrungsmittelvorkommen abhängig.

Das Amazonsgebiet kann das ganze Jahr über bereist werden. Es gilt jedoch zu beachten, dass der Wasserstand zwischen Oktober bis Dezember so niedrig sein kann, dass die kleineren Seitenarme der Flüsse nicht befahren werden können. Auch die Suche nach Trinkwasser gestaltet sich in dieser Zeit deutlich schwieriger.

Bei schlechtem Wetter und vor allem bei niedrigem Wasserstand kann der Ablauf entsprechend umgestellt oder angepasst werden.

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