Iran Erlebnisreise

  • Kulturelle und landschaftliche Höhepunkte von Tabriz bis Isfahan entdecken
  • Karawansereien, Höhlendörfer & Basare
  • Landschaftliche Schönheit im Nordwesten
  • Shiraz - Stadt der Rosen und der Dichter
  • Besuch der Ruinenstätte Persepolis
  • Kerman im Hochland Ostirans
  • Oasenstadt Yazd - Windtürme & Feuertempel
  • Übernachtung im Wüstencamp Matinabad
  • Märchenhaftes Isfahan
  • Überblick
  • Leistungen
  • Reiseverlauf
  • Termine & Preise
  • Zusatzinformationen
  • Einreisebestimmungen

21 Tage Iran

Anfragen

Tauchen Sie ein in die orientalische Welt aus tausendundeiner Nacht. Persien verkörpert eine faszinierende Mischung aus Exotik, monarchischem Glanz, kulturellem Reichtum und landschaftlicher Schönheit. Entdecken Sie im Iran eine völlig andere Welt. Es erwartet Sie ein orientalisches, farbenfrohes Märchen mit traumhaften Moscheen, glanzvollen Mausoleen und freundlichen Menschen. Der Iran ist ein aufgeschlossenes und gastfreundliches Reiseland. Entdecken Sie die beeindruckenden Zeugnisse des alten Persiens. Von modernen Metropolen zu traditionell orientalischen Wüstenstädten gibt es kulturell und geschichtlich unglaublich viel zu entdecken. Lassen Sie sich verzaubern vom Charme der Menschen und der beeindruckenden Landschaft und Architektur des Irans! Erleben Sie bekannte und weniger bekannte Sehenswürdigkeiten bei dieser umfassenden Rundreise durch den modernen Iran und das alte Persien.

1. Tag: Tabriz
2. Tag: Tabriz - Kandovan - Zanjan
3. Tag: Zanjan - Soltaniye - Hamadan
4. Tag: Hamadan - Kermanshah
5. Tag: Kermanshah - Ahvaz
6. Tag: Ahvaz - Bischapur - Shiraz
7. Tag: Shiraz
8. Tag: Persepolis - Shiraz
9. Tag: Shiraz - Bakhtegan Salzsee - Kerman
10. Tag: Kerman
11. Tag: Bam und Arg-e-Rayen
12. Tag: Kerman - Mehriz
13. Tag: Mehriz - Yazd
14. Tag: Yazd
15. Tag: Yazd - Teheran
16. Tag: Teheran
17. Tag: Teheran - Qom - Kashan - Matinabad
18. Tag: Matinabad - Abyaneh - Isfahan
19. Tag: Isfahan
20. Tag: Isfahan
21. Tag: Isfahan

Leistungen enthalten

  • Iran Rundreise gemäß Programm
  • Ausflüge
  • Ausflüge, Aktivitäten und Besichtigungen inkl. Eintrittsgelder gemäß Reiseverlauf
  • Alle Transporte und Transfers wie beschrieben
  • Bahnfahrt von Yazd nach Teheran
  • Reiseliteratur

Leistungen nicht enthalten

  • Internationale Flüge (gerne über uns buchbar)
  • Nicht genannte Mahlzeiten und Getränke
  • Optionale Ausflüge und Aktivitäten
  • Visum Iran
  • Reiseversicherungen
  • Persönliche Ausgaben
  • Trinkgelder
  • Flughafengebühren und Ausreisesteuern

Unterbringung

18x Mittelklasse-Hotels / Gästehäuser
1x Karawanserei
1x Wüstencamp

Die Unterbringung erfolgt im Doppelzimmer. Alleinreisende haben die Möglichkeit ein halbes Dopplezimmer zu buchen (abhängig von den Anmeldungen). Einzelzimmer gegen Aufpreis von 650 Euro buchbar.

Verpflegung


20x Frühstück
20x Abendessen

Tourbegleitung

Deutschsprachige, erfahrene Reiseleitung und örtliche Reiseführer

Transportarten

Bahn, Reisebus

Zusätzliche Übernachtungen

Bitte kontaktieren Sie uns - wir beraten Sie gerne!

Flughafentransfer

inklusive am Ankunfts- und Abreisetag

1. Tag: Tabriz

Individuelle Anreise nach Tabriz. Willkommen im Iran. Sie werden am Flughafen von unserem Reiseleiter erwartet und herzlich begrüßt. Nach Erledigung der Einreiseformalitäten werden Sie zum Hotel gebracht. Tabriz liegt im Nordwesten des Landes am Nordrand des Sahand-Gebirges auf 1.340 Metern Höhe. Tabriz ist eine quirlige und moderne Universitätsstadt und vor allem berühmt für ihre geknüpften Teppiche. Die einheimischen verbringen ihre Freizeit gerne in einem der vielen Parkanlagen, wie dem Golestan-Garten oder dem El-Goli-Park. Bei einem Spaziergang können Sie erste Kontakte mit diesem wundervollen Land knüpfen. Das Stadtzentrum lässt sich gut erlaufen.

2. Tag: Tabriz - Kandovan - Zanjan

Am Vormittag unternehmen wir eine Stadtbesichtigung und besuchen die 1465 vollendete Blaue Moschee, die bereits mehrfach durch Erdbeben beschädigt wurde. Mag der erste Anblick der Moschee vielleicht enttäuschen, so wird man bei näherer Betrachtung des Eingangsportals und des Inneren schnell erkennen, dass es sich hier um ein wahres Meisterwerk des Architekturdekors handelt. Von der einst gewaltigen Ali-Shah-Moschee sind nur noch mächtige Mauern zu sehen, bei deren Anblick man sich gut vorstellen kann, welch gigantische Ausmaße die Moschee einmal hatte. Der lebendige Basar mit seinen Gewölbegängen gehört zu den schönsten des Irans und wurde von der UNESCO zu Weltkulturerbe erklärt.
Danach führt Sie die Reise ins malerische Gebirgsdorf Kandovan, bekannt für seine Höhlenwohnungen in den Tuffstein-Felswänden. Aus der Ferne betrachtet sieht das Felsendorf wie eine riesige Kolonie von  Termitenhügeln. Die Wohnungen in den einzelnen Tuffkegeln sind durch Treppen und Holzbrücken miteinander verbunden. Bei einem Rundgang durch die engen und steilen Gassen können Sie einen Blick in die Wohnungen werfen, die über mehrere Stockwerke übereinander angelegt sind.  Weiterfahrt nach Zanjan.

3. Tag: Zanjan - Soltaniye - Hamadan

In Zanjan besichtigen wir den alten Basar, der etwa 950 Geschäfte umfasst,  die in Gebäuden untergebracht sind, die teilweise bis ins 17. Jahrhundert zurückgehen. Im nördlichen Basarbereich befindet sich die Jame-Moschee, die durch ihren Vier-Iwan-Hof und Kuppelgebäude beeindruckt. Geschmückt sind die Bauten mit verschiedenfarbigen Fliesen und die Kuppel ist strahlend blau gefliest.  Von Zanjan geht es weiter nach Soltaniyeh, wo wir das beeindruckende Oljeitu Mausoleum besichtigen.  Das bereits aus weiter Entfernung sichtbare Kuppelgebäude ist einer der großartigsten Grabenbauten Persiens und gehört zum UNESCO Weltkulturerbe. Weiterreise nach Hamadan, die Hauptstadt der gleichnamigen Provinz. Die Stadt liegt auf 1.820 Metern Höhe am Abhang des bis zu 3.580 Meter hohen Alvand-Gebirges. Wir besichtigen das Avicenna Mausoleum, das dem Universalwissenschaftler und Philosophen Abu Ali Sina gewidmet ist. In Europa gehörte seine medizinische Enzyklopädie mehrere hundert Jahre lang zu den Standardwerken an den Universitäten. Danach geht es zum Alavian-Mausoleum, einem Grabbau aus dem 12.-14. Jahrhundert, der mit seinen gut erhaltenen Stuckverzierungen und Wandschmuck einer der künstlerisch bedeutendsten mittelalterlichen Bauten Hamadans ist. In den Grünanlagen des Meydan-e Sange Shir befindet sich eine Löwenskulptur, der Herkunft unbekannt ist, die jedoch in der Stadt den Ruf eines Talismans besitzt. Am Nachmittag machen wir einen Ausflug in das nahegelegene malerische Ganj-Nameh-Tal, das sich auf knapp 2.200 Metern befindet. In dem abschließenden Talkessel gibt es einen Wasserfall, und südöstlich davon sind in die Felswand zwei Keilschrifttafeln eingeschlagen, die wegen des jahrhundertelang unverständlichen Inhalts dem Tal den Namen "Schatzbrief" gaben. Abends Fahrt zum Abbasabad-Hügel, von dem aus sich ein schöner Blick auf die Stadt eröffnet.

4. Tag: Hamadan - Kermanshah

Die Fahrt führt uns entlang der historischen Karawanenroute nach Kermanshah. Unterwegs besuchen wir in Kangavar den Anahita-Tempel und in Bisotun die Felsbilder mit dem berühmten Darius-Relief (UNESCO Weltkulturerbe). Der Bisotun-Felsen ragt imposant aus der Ebene empor und bietet einen faszinierenden Anblick. Weiterfahrt in westliche Richtung nach Taq-e Bostan, eine sassanidische Anlage mit Grotten und gut erhaltenen Felsreliefs. Schließlich erreichen wir die Provinzhauptstadt Kermanshah.

5. Tag: Kermanshah - Ahvaz

Ein langer abwechslungsreicher Fahrtag steht auf dem Programm, der uns zunächst durch die spektakuläre Gebirgslandschaft des Zagros-Gebirges führt. Diese Fahrt ist einer der land-schaftlichen Höhepunkte unserer Reise! Die Reise führt uns durch die Provinz Lorestsan zur Provinz Khuzestan im Südwesten Irans. Vorbei an Khorramabad besichtigen wir die Überreste von sassanidischen Brücken. Bei Mamulan befinden sich die hohen Pfeiler der Kalhor-Brücke und weiter südlich führt die Straße durch einen 18 Meter hohen Bogen der Pol-e Dokhtar-Brücke hindurch. Wir machen einen Abstecher zu den beeindruckenden Schluchten des Karkheh-Flusses. Wir erreichen die Susa, wo wir die Ruinen der alten Königsresidenz besichtigen. Susa ist eine der ältesten durchgehend besiedelten Städte der Welt. Auf der archäologischen Anlage erkunden wir den Apadana-Hügel mit dem Palast des Darius I. und der anschließenden  Audienz- und Versammlungshalle, die etwa 520 v.Chr. erbaut wurden. Unterhalb des Susa-Siedlungshügels befindet sich die Grabmoschee des Propheten Daniel, dass die Form eines weißen Zuckerhutdaches  hat. Weiter führt die Fahrt zum prähistorischen Tempelbezirk von Tschogha-Zanbil mit seiner gut erhaltenen Stufenpyramide (UNESCO-Weltkulturerbe). Weiter geht es in Richtung Persischer Golf nach Ahvas, dem Zentrum der Erdöl-Industrie.

6. Tag: Ahvaz - Bischapur - Shiraz

Zunächst reisen wir durch die Küstenebene, wo die Erdölfelder Khusistans liegen. Dann geht es wieder ins Zagros-Gebirge und die Fahrt führt durch malerische Berglandschaften.  In Bischapur besichtigen wir die Paläste und Reliefs der ehemaligen sassanidischen Stadt. In der nahegelegenen Tang-e Chowgan-Schlucht befinden sich zahlreiche Felsreliefs aus sassanidischer Zeit, die wir uns nicht entgehen lassen. Weiterreise nach Shiraz, der Stadt der Dichter, der Rosen und der Nachtigallen. Am Abend spazieren wir zum Koran-Tor, einem alten Stadttor an der Straße nach Persepolis und Isfahan. Dies ist ein beliebter Treffpunkt der Stadtbewohner. Empfehlenswert ist ein Aufstieg über 650 Stufen zu dem kleinen Kuppelgebäude Gavare-ye Did, von wo aus man einen großartigen Ausblick über die Stadt und die Umgebung genießt.

7. Tag: Shiraz

Ganztägige Stadtbesichtigung von Shiraz. Wir besuchen die wunderschöne Naranjestan-Gartenanlage oder auch "Garten der Orangenbäume" genannt, die einen guten Eindruck von den typischen Gärten gibt, für die Shiraz einst berühmt war. In der unter UNESCO Weltkulturerbe stehende Gartenanlage aus der Qadjaren-Zeit befinden sich prächtigen Blumen- und Rosenbeete. Sehenswert ist die Nasr-ol-Mol Moschee, die wegen ihrer exquisiten Innendekoration als eines der eindrucksvollsten Gebäude aus der Qajarenzeit gilt. Im Zentrum der Stadt besichtigen wir die mächtige, 125 mal 94 Meter große Festung Karim Khan (Arg-e Karim Khan Zitadelle). Die Festungsanlage wird von hohen Ziegelmauern mit mächtigen ziegeldekorierten Rundtürmen geschützt. Vom Haupteingang führt ein langes Wasserbecken durch einen begrünten Innenhof bis zu einem zweistöckigen Gebäudetrakt. Alle Räume der Zitadelle waren einst mit wundervollen Wandmalereien geschmückt, die teilweise noch erhalten sind. Sehenswert sind auch die wundervoll geschnitzten Fenster mit buntem Glas und die verzierten Holztüren. Danach spazieren wir über den Vakil-Basar, der sich in wunderbar alten Gemäuern befindet und über ein vielfältiges Angebot an Kunsthandwerk verfügt. Es ist ein persisches Meisterwerk der Architektur und für viele der schönste Basar im Iran. Bei Einbruch der Dunkelheit begeben wir uns zum Shah-Cheragh-Heiligtum, das am Abend prächtig illuminiert ist. Die Anlage kann von Nichtmoslems nur von außen angesehen werden.

8. Tag: Persepolis - Shiraz

Der Besuch der altpersischen Residenzstadt Persepolis ist sicherlich einer der Höhepunkte der Reise. Die beeindruckende "Stadt der Perser" wurde im Jahr 518 v. Chr. gegründet und gehört zum UNESCO-Weltkulturerbe. Die imposanten, erstaunlich gut erhaltenen Ruinen der einstigen Königsresidenz der achämenidischen Herrscher gewähren einen guten Einblick in den bedeutendsten Zeitraum der vorislamischen Epoche. Die Palaststadt wurde 330 v. Chr. durch Alexander den Großen zerstört. Außer den steinernen Säulen und kunstvollen Steinreliefs ist nichts geblieben, auch die Ziegelwände wurden vernichtet. Trotz dieser großen Zerstörung zeugen die verbliebenen Reste der mächtigen Säulen und einiger prachtvoller Ausschmückungen von der erstaunlichen Baukunst und Größe der iranischen Künstler und Handwerker in vergangener Zeit. Die erhöht errichtete Terrasse von Persepolis hat eine stolze Fläche von 455 mal 300 Meter und wurde aus riesigen Kalksteinblöcken ohne Mörtel zusammengesetzt. Auf einer monumentalen Freitreppe führen 111 Stufen hinauf zur gewaltigen Terrasse. Hier erblickt man der "Tor aller Länder", wo der Rundgang durch die Anlage beginnt und zur Nordseite mit dem Apadana-Palast führt. Nach ausführlicher Besichtigung kehren wir nach Shiraz zurück. Wir besuchen das Mausoleum des wohl bekanntesten iranischen Dichters Hafez, der auch heutzutage von der Bevölkerung sehr verehrt wird. Das Grabmal befindet sich innerhalb eines ruhigen und beschaulichen kleinen Parks. Hafez beschrieb die Liebe und den Wein als mystische Gottesgeschenke. Seine Dichtkunst und Freiheit des Denkens wurde von Goethe zutiefst bewundert.  Ihr Reiseleiter wird hier Gedichte von Hafez und auch von Goethe vortragen. Der Rest des Tages steht Ihnen für eigene Erkundungen zur freien Verfügung.

9. Tag: Shiraz - Bakhtegan Salzsee - Kerman

Eine ganztägige und landschaftlich eindrucksvolle Fahrt führt uns entlang des Maharlu- und Bakhtegan-Salzsees nach Kerman. Wir reisen durch das weite, dünnbesiedelte Hochland Zentralpersiens. Unterwegs besichtigen wir die Ruinen eines sassanidischen Palasts in Sarvistan.

10. Tag: Kerman

Kerman liegt an einer alten Handelsstraße von Indien nach Kleinasien, was die verschiedenen Karawansereien zeigen. Wir schlendern über den überdachten Basar, der sich seinen ursprünglichen Charakter weitgehend bewahren konnte. Anschließend besichtigen wir den Ganj Ali Khan Komplex mit einer kleinen Moschee, einem Hammam-Museum und einer Karawanserei. Gönnen Sie sich einen Tee in einem der schönsten Teehäuser Irans - einem ehemaligen Hammam (türkisches Bad). Der Rest des Tages steht Ihnen für eigene Erkundungen zur freien Verfügung.

11. Tag: Bam und Arg-e-Rayen

Ein Ausflug führt uns in die zentrale Hochebene Ostirans, die hauptsächlich aus Steppe und Sandwüste besteht. Die Stadt Bam wurde durch ein verheerendes Erdbeben im Dezember 2003 in Schutt und Asche gelegt. Kaum etwas blieb von der Stadt mit ihren Lehmbauten und ihrer weltberühmten Festung übrig. Die Zitadelle wurde 2004 durch die UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt und gleichzeitig auf die Rote Liste des gefährdeten Welterbes gesetzt. Damit soll der Wiederaufbau der beim Erdbeben vollständig zerstörten Festungsanlage sichergestellt und unterstützt werden. Weiterfahrt zur Oase von Arg-e-Rayen, die am Rande eines schönen Bergmassivs liegt und dessen hervorragend erhaltene mittelalterliche Altstadt komplett aus Lehm erbaut wurde, ähnlich wie im zerstörten Bam. Hier war ein Zentrum des Karawanenhandels. Die Zitadelle ist nach Bam der zweitgrößte Lehmbau der Provinz und ist von einer wuchtigen Mauer mit Stadttor und elf Bastionen umringt. Die Altstadt ist heute verlassen, doch Straßen, Basar, Wohnhäuser und die etwas höher gelegene Zitadelle vermitteln einen guten Eindruck in das mittelalterliche Leben.
Rückkehr nach Kerman und Zeit zur freien Verfügung.

12. Tag: Kerman - Mehriz

Die Fahrt führt durch die wüstenhafte Gegend über Anar nach Mehriz, wo die Landschaft wieder lebendiger wird. Unterwegs besuchen wir die aus dem 17. Jh. stammende Karawanserei von Zeyn al-Din, die einzig erhaltene Anlage ihrer Art, mit ihren mächtigen Bastionen und großzügigen Wohntrakten. Die architektonische Besonderheit dieser Anlage ist der runde Grundriss, der für Karawanenbauten ungewöhnlich ist. Die wuchtigen Außenmauern werden  durch fünf Turmbastionen verstärkt. Der Innenhof ist von leicht gewölbten Iwan-Nischen umgeben, über die man in die etwas höher gelegenen Räume der Karawanserei gelangt. Das Flachdach ist begehbar und ermöglicht einen wunderschönen Blick über das Gebäude und in die weite Landschaft.

13. Tag: Mehriz - Yazd

Weiter geht es nach Yazd, der Stadt der Zoroastrier. Die etwa auf 1200 Metern Höhe liegende Provinzhauptstadt ist die interessanteste Wüsten-Großstadt Irans. Typisch für die Architektur dieser Stadt sind die vielen Kuppeln sowie Windtürme, die in den Häusern für Kühlung und Belüftung sorgen. Die Windtürme wandeln den heißen, trockenen Wüstenwind in kühle Luft um und leiten diese in die Wohnhäuser. So wird das Leben in den Wohnungen erträglicher. Umgeben ist die Stadt von Sand- und Salzwüsten und den Höhenzügen des Shirkuh- und Kharanaq-Gebirges. In der Altstadt von Yazd sind große Teile historischer Lehmziegelarchitektur erhalten. Noch heute ist Yazd ein Zentrum der Zoroastrier, der Anhänger jenes von Zarathustra (Zoroaster) gestifteten Glaubens, der in Iran vor der Eroberung durch die Araber Staatsreligion war. Die zahlreichen Toten- und die Feuertürme zeugen von der zoroastrischen Religion.
Wir besichtigen die "Türme des Schweigens", bei denen es sich um zoroastrische Bestattungstürme handelt. Der Glaube des Zoroastrismus schreibt vor, dass Erde, Feuer, Wasser und Luft rein gehalten werden müssen. Verstorbene wurden deshalb früher in diesen Türmen ausgesetzt, so dass die Geier nur noch die Knochen übrig ließen, die dann in Gruben in der Mitte der Turmplattformen gesammelt wurden. Diese Praxis ist allerdings seit den sechziger Jahren untersagt und wird nicht mehr praktiziert. Die Besichtigungstour führt uns weiter zum großen Dowlatabad-Garten, in dem sich neben Grünanlagen mit Bäumen, Blumenbeeten und Wasserkanälen auch der höchste Windturm des Landes befindet. Danach schlendern wir über den Amir Chaqmap Platz der von einem treppenförmigen, dreistöckigen Arkadenbau beherrscht wird, auf dem sich zwei Minarette befinden. Auf dem ursprünglich vollständig mit Arkaden umgebenen Platz wurden Passionsspiele und Prozessionen abgehalten. Heute steht auf dem Platz das "Nakhl", ein Holzgestell, das für Prozessionen geschmückt und durch die Stadt getragen wird. Es ist möglich auf den Arkadenbau hinaufzusteigen und kann von einer Plattform zwischen den Minaretten einen Rundblick über die Stadt gewinnen. Am Abend besuchen wir eine Zurkhaneh ("Haus der Stärke") und wohnen einer traditionellen Kampfkunst-Vorführung bei.

14. Tag: Yazd

Am Vormittag setzen wir die Stadtbesichtigung in Yazd fort. Wir besuchen die großartige Jame-Moschee (Freitagsmoschee), mit ihren wundervollen blauen Keramik-Kacheln und dem größten Doppel-Minarett des Landes. Anschließend geht es zum zoroastrischen Feuertempel, wo das Feuer bereits seit 1500 Jahren brennen soll.  Der Nachmittag steht zur freien Verfügung. Unternehmen Sie einen ausgiebigen Bummel durch die Altstadt mit ihrer reizvollen Lehmarchitektur. Yazd ist auch ein Zentrum der traditionellen Brokat- und Seidenherstellung. Besuchen Sie eine der wegen der Hitze unterirdisch angelegten Werkstätten, in denen Textilien nach jahrhundertealten Techniken hergestellt werden.

15. Tag: Yazd - Teheran

Am Morgen werden wir zum Bahnhof in Yazd gebracht und gehen an Bord des Pardis Schnellzug, der uns in ca. 5 Stunden nach Teheran bringt. Gegen Mittag erreichen wir die moderne iranische Hauptstadt. Die Metropole befindet sich an den Südabhängen des Elburz-Gebirges und ist das politische, wirtschaftliche und kulturelle Zentrum Irans. Der Tag steht Ihnen für individuelle Erkundungen zur freien Verfügung. Am Abend empfehlen wir einen Besuch im Haus der Künstler, wo in den Galerien wechselnde Ausstellungen gezeigt werden. Weiterhin befindet sich hier ein sehr gutes vegetarisches Restaurant. Dies ist ein guter Ort, um junge und künstlerisch begabte Teheranis in ungezwungener Atmosphäre anzutreffen.

16. Tag: Teheran

Begeben Sie sich auf Erkundungstour durch Teheran und nutzen dabei die öffentlichen Verkehrsmittel. Die Metro verbindet dich wichtigsten Punkte der Stadt auf drei Routen. Teheran bietet einige  Sehenswürdigkeiten. Der Saadabad-Palastanlage besteht aus 18 Palästen, u.a. dem Grünen und den Weißen Palast. Entdecken Sie den größten überdachten Basar der Welt mit etwa 30.000 Geschäften, der bis zum Sonnenuntergang geöffnet hat. In der Nähe befindet sich der  Golestan-Palast, in dem die Krönung des letzten Schahs von Persien stattfand. In einem Nebengebäude der Zentralbank befindet sich das Juwelenmuseum, das die Kronjuwelen der persischen Könige beherbergt. Eine Schatzkammer unschätzbaren Wertes und eine der weltweit bedeutendsten Sammlungen. Lohnenswert ist ein Besuch im Museum der modernen Kunst. Entlang der Straßen können an Gebäuden sogar Graffitis bestaunt werden. Wer sich für Knüpfkunst interessiert, dem sei das Teppichmuseum empfohlen. Sehenswert sind auch das Azadi Monument, das mit weißem Marmor verkleidet ist sowie der 435 Meter hohe Milad-Turm, das neue Wahrzeichen Teherans. Gönnen Sie sich eine Pause in einem der zahlreichen Cafés im Ghandi Shopping Center, die hauptsächlich von jungem und recht liberalem Publikum besucht werden.  Auch lohnt sich ein Besuch im Stadtteil Darband, der sich im Norden Teherans in einer Höhe von 1700 m befindet. Es befindet sich hier eine Reihe von gut besuchten Cafés, Restaurants und Teehäuser, um den Tag gemütlich ausklingen zu lassen. Eine 12 km lange Gondelbahn steht ebenfalls zur Verfügung.

17. Tag: Teheran - Qom - Kashan - Matinabad

Morgens reisen wir weiter zur heiligen Stadt Qom, einem der wichtigsten Wallfahrtsorte der Schiiten. Sie sehen die Fatemeh-Moschee mit der markanten Goldkuppel und die Theologische Hochschule (beides nur von außen zu besichtigen). Weiterfahrt in Richtung Kashan, wo wir kurz vor der Stadt die Fin-Gartenanlage besuchen, der wahrscheinlich ältesten existierenden Gartenanlage Irans, die unter UNESCO-Weltkulturerbe steht. In Kashan begeben wir uns auf einen Rundgang durch diese interessante Stadt mit den prachtvollen Bürgerhäusern und vor allem den Basar, der architektonisch zu den interessanten im Iran zählt. Anschließend führt uns die Reise zur Wüste Dasht-e Kavir, wo sich das Eco-Wüstencamp Matinabad befindet. Bei einem Kochkurs erfahren Sie mehr über die Verwendung der Lebensmittel, die aus rein ökologischem und eigenem Anbau stammen. Verbringen Sie eine unvergessliche Nacht unter dem beeindruckenden Sternenhimmel.

18. Tag: Matinabad - Abyaneh - Isfahan

Am Vormittag erwartet uns ein ca. dreistündiger Kamelritt durch die endlosen Dünenlandschaften der Sahara. Alternativ kann auch eine Mountainbike-Tour gemacht werden. Danach fahren wir das malerische Bergdorf Abyaneh, dessen rotbraune Lehmziegelhäuser sich in Stufen einen Hang entlang ziehen. Die verschachtelte, der Landschaft und dem Klima angepasste Dorfarchitektur ist mit ihren alten Sitten und Bekleidung der Bewohner wirkt wie ein lebendiges Museum. Weiterreise nach Isfahan, der Perle Persiens. Der restliche Tag steht zur freien Verfügung. Unternehmen Sie am Nachmittag einen Spaziergang durch die historische Altstadt und sammeln Sie erste Eindrücke.

19. Tag: Isfahan

Isfahan, die "Hälfte der Welt", so bezeichnet der Volksmund die Stadt wegen ihrer unzähligen und beeindruckenden Prunkbauten. Eine märchenhafte Kulisse mit türkisblauen Kuppeln, imposanten Palästen, Moscheen und Mausoleen. Entdecken Sie bei einer Besichtigungstour die Stadt Isfahan,  die mit all ihren Kunstschätzen und prachtvollen Bauten zu den schönsten Städten der Welt gehört. Der Imam-Platz mit den unzähligen blauen Fayencen gehört zum UNESCO Weltkulturerbe. Wir besichtigen hier den Ali-Qapu-Palast, die herrliche Lotfullah-Moschee sowie die prächtige Imam-Moschee. Der Nachmittag steht Ihnen für individuelle Besichtigungen zur freien Verfügung. Der Große Basar ist einer der attraktivsten des Landes, denn in keinem anderen Basar Persiens ist das Kunsthandwerk in ähnlicher Vielfalt und Qualität lebendig wie hier. Spazieren Sie entlang des Zayandeh-Rud-Flusses, der von einigen historischen Brücken überspannt wird. Ein Meisterwerk der Baukunst ist die 33-Bogen-Brücke, die vor allem in der Dämmerung ein grandioses Motiv abgibt. Besuchen Sie ein traditionelles Teehaus in den Bögen der Brücke.

20. Tag: Isfahan

Es steht ein weiterer Tag in der Märchenstadt bevor! Wieder warten architektonische Wunder darauf von Ihnen entdeckt zu werden. Wir besuchen die gewaltige Jame-Moschee, ein Weltkulturerbe. Der Hauptgebetsraum der Moschee stammt aus der Zeit der Abbasiden und wird von 306 Säulen gestützt. Beim Spaziergang durch das armenische Viertel Dschulfa sehen wir die beeindruckende Vank-Kathedrale mit dem freistehenden Glockenturm. Dieses Bauwerk vereint Christliche und islamische Stilelemente. Ihr Innenleben besticht durch schöne Ikonen und wundervolle Fresken, welche die Geschichte des Alten und des Neuen Testamentes darstellen. Ungefähr 50.000 Armenier kamen unter Shah Abbas I. im Jahre 1605 nach Persien. Seither gibt es eine kleine armenische Gemeinde in Isfahan. Am Nachmittag bleibt Ihnen Zeit, um die Stadt auf eigene Faust zu erkunden. Genießen Sie den letzten Abend doch auf der Dachterrasse des Abbasi- Hotels und erleben Sie die wundervolle Atmosphäre aus 1001 Nacht.
 

21. Tag: Isfahan

Transfer zum Flughafen. Individuelle Rückreise.

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