Roadtrip an Australiens Ostküste

  • Mietwagenreise vom tropischen Cairns zur Metropole Sydney
  • Tropische Urwälder im Daintree Nationalpark
  • 2-tägiger Segeltörn zu den Whitsunday Islands
  • Geländewagentour auf Fraser Island
  • Übernachtung auf einer typischen Rinderfarm
  • Wanderungen im Lamington Nationalpark
  • Auflug in die Blue Mountains
  • Faszination Sydney
  • Überblick
  • Leistungen
  • Reiseverlauf
  • Termine & Preise
  • Zusatzinformationen
  • Einreisebestimmungen

22 Tage Australien

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Erleben Sie bei dieser Australien Selbstfahrer Rundreise einige der beeindruckendsten Küstenattraktionen von Queensland - vom Great Barrier Reef, das zum Weltnaturerbe zählt, bis hin zu den unberührten Inseln und den Regenwald-Nationalparks. Erkunden Sie Fraser Island, die weltweit größte Sandinsel, bei einer geführten Geländewagentour. Eine dreitägige Segeltour führt Sie durch die malerische Inselwelt der Whitsundays. Sie beginnen Ihre Mietwagenreise in Cairns und entdecken den tropischen Norden von Queensland mit dem Daintree Nationalpark und Cape Tribulation. Sie verbringen zwei Nächte in einer Regenwald-Lodge im Lamington Nationalpark und erleben herrliche Natur. Entlang der Holiday Coast geht es weiter südwärts. Besuchen Sie im Weinanbaugebiet Hunter Valley ein Weingut und probieren Sie die köstlichen Tropfen. Ein Tagesausflug führt Sie zu den herrlichen Blue Mountains. In der Wahnsinnsstadt Sydney endet Ihrer Mietwagenreise entlang der Ostküste Australiens.

1. Tag: Cairns
2. Tag: Cairns & Umgebung
3. Tag: Cairns - Daintree (80 km)
4. Tag: Cape Tribulation
5. Tag: Daintree - Mission Beach (250 km)
6. Tag: Whitsundays / Mission Beach - Airlie Beach (515 km)
7. Tag: Whitsunday Sailing
8. Tag: Whitsunday Sailing / Whitehaven Beach
9. Tag: Airlie Beach - Rockhampton (480 km)
10. Tag: Rockhampton - Hervey Bay (400 km)
11-12. Tag: Fraser Island
13. Tag: Fraser Island - Lamington Nationalpark (400 km)
14. Tag: Lamington Nationalpark
15. Tag: Lamington Nationalpark - Coffs Harbour (355 km)
16. Tag: Coffs Harbour
17. Tag: Coffs Harbour - Port Stephens (450 km)
18. Tag: Port Stephens - Hunter Valley (100 km)
19. Tag: Hunter Valley - Sydney (180 km)
20. Tag: Sydney
21. Tag: Blue Mountains
22. Tag: Sydney

Leistungen enthalten

  • Australien Selbstfahrerreise lt. Programm
  • 2-tägige Segeltour Whitsunday Islands ab/bis Airlie Beach inkl. Mahlzeiten und Schnorchelausrüstung
  • 3-tägige Fraser Island Tour ab/bis Hervey Bay inkl. Fährüberfahrten und geführter 4WD-Tour mit Ranger
  • Tagesausflug Blue Mountains
  • hochwertiger Reiseführer mit Routenbeschreibung und Kartenmaterial

Leistungen nicht enthalten

  • Internationale Flüge (gerne über uns buchbar)
  • Mietwagen
  • Benzin
  • Nicht genannte Mahlzeiten und Getränke
  • Optionale Ausflüge und Aktivitäten
  • Reiseversicherungen

Unterbringung

17x Gästehäuser / B&B's / Motels
2x Schiff (Katamaran)
2x Resort

Die Unterbringung erfolgt im Doppelzimmer.
Einzelzimmer-Zuschlag: auf Anfrage

Auf Wunsch bieten wir Ihnen gerne auch höherwertige Hotels, Lodges bzw. Resorts an.

Verpflegung

6x Frühstück, 1x Mittagessen, 2x Abendessen
6x Frühstück
3x Mittagessen
2x Abendessen

Tourbegleitung

Englischsprachige lokake Tourguides bei der Geländewagentour auf Fraser Island, der Whitsunday Segeltour und dem Tagesausflug in die Blue Mountains

Transportarten

Fähre, Boot, Allradfahrzeug, Mietwagen

Zusätzliche Übernachtungen

Bitte kontaktieren Sie uns - wir beraten Sie gerne!

Flughafentransfer

Bitte kontaktieren Sie uns - wir beraten Sie gerne!

1. Tag: Cairns

Der Mietwagen wird bei Ankunft am Flughafen oder im Stadtbüro entgegen genommen. Cairns ist nicht zuletzt wegen seiner unbändigen Energie und seiner üppigen tropischen Umgebung eine ausgewiesene Touristenstadt von globaler Beliebtheit. Als Tummelplatz für Aktivitätsjunkies bietet Cairns nicht nur Bungeejumping vor dem Frühstück, sondern auch zahlreich tolle Touren in die umliegenden Regionen an.

Übernachtung: Calypso Backpackers


2. Tag: Cairns & Umgebung

Heute haben Sie die Qual der Wahl. Sie können das üppige Atherton- Hochland im Landesinneren besuchen. Die Reizvolle Region bietet zahlreiche Seen, imposante Wasserfälle, deren Pools zum schwimmen geradezu einladen. Eine weitere Alternative ist ein Tagesauflug mit dem Boot hinaus auf das farbenprächtige Riff. Das weltbekannte Great Barrier Reef gehört zu den sieben Naturwundern der Erde. Es ist größer als die Chinesische Mauer und das einzige "Lebewesen", das man vom Weltraum aus sehen kann.

Übernachtung: Calypso Backpackers


3. Tag: Cairns - Daintree (80 km)

Diese einerseits von dichten Urwäldern und andererseits durch Landwirtschaft geprägte, üppig grüne Region im westlichen Hinterland der Pazifikküste befindet sich auf etwa 400 bis 600 m über Meer, was selbst in einem heißen Tropensommer angenehm kühle Temperaturen bewirkt. Die ganze Region hat einen vulkanischen Ursprung; der Boden ist sehr nährstoffhaltig und eine boomende Milchviehwirtschaft, intensiver Ackerbau sowie Fruchtbaumplantagen prägen die Landschaft während eines großen Teils Ihrer Fahrt. Die tropischen Wälder Nationalparks sind von mächtigen Würgefeigen, Wasserfällen und kühlen Kraterseen geprägt. Zwischendurch bieten sich Ihnen wundervolle Aussichten, der sich immer wieder verändernde Landschaftsformen.  Wir empfehlen die Fahrt über Mossman, einem wunderschön gelegenen Dorf, welches im Westen von Regenwald und im Osten vom Pazifischen Ozean umgeben ist. Kurz nach Mossman beginnt der weltberühmte Daintree Nationalpark, dessen Herzstück ein über 130 Millionen Jahre alter, ursprünglicher Regenwald ist. Die der Küste folgende Straße führt zum Ort Daintree, wo Sie mit einer Fahrzeugfähre (Kosten nicht eingeschlossen) auf die Nordseite des Daintree Rivers übersetzen, von wo eine kurze abschließende Etappe Sie zu Ihrer heutigen Unterkunft bringt.

Übernachtung: Daintree Crocodylus Village


4. Tag: Cape Tribulation

Sie wachen zu einem unvergesslichen Morgenkonzert auf. Vogelstimmen, welche in dem sonst stillen Regenwald widerhallen, werden Sie im Daintree Gebiet willkommen heißen! Sie haben heute  die Wahl, entweder einen gemütlichen Ruhetag am Hotelpool einzulegen, oder sich die Umgebung, die Wälder und Strände rund um Ihr Hotel etwas genauer anzusehen. Der Daintree Rainforest ist in der Unesco Weltnaturerbe-Liste geführt; es ist eines von lediglich zwei Gebieten weltweit, wo tropischer Regenwald und ein Korallenriff wenige Dutzend Meter voneinander entfernt liegen.

Vielleicht werden Sie sich das Cape Tribulation, nördlich des Hotels, anschauen - es liegt am Ende der geteerten und für konventionelle Fahrzeuge zugänglichen Straße. Ein herrlicher Badestrand steht Ihnen von ca. Mai bis November (außerhalb der Quallen Zeit!) zur Verfügung. Erkundigen Sie sich bitte in Ihrem Hotel, ob das Schwimmen im Ozean während Ihrer Reisezeit sicher ist. Ihre Lodge bietet diverse Aktivitäten in der Region an; von Riffausflügen zu geführten Regenwaldwanderungen, einer halbtägigen 4WD-Tour oder Kayakfahren auf dem offenen Meer stehen Ihnen zur Auswahl.

Eine weitere Aktivität, welche einen Besuch lohnt, ist das "Daintree Discovery Centre", ca. 10 km nördlich des Daintree River und nicht weit von Ihrer Unterkunft entfernt. Es ist ein mehrfach preisgekröntes Informationszentrum, welches dem Besucher die unglaubliche Artenvielfalt des tropischen Regenwaldes näherbringt. Das Herzstück sozusagen ist ein Turm - Canopy Tower genannt, welcher Besucher auf 23 m Höhe in die Nähe der Baumkronen bringt und ihnen gleichzeitig einen absolut einzigartigen Ausblick auf die dichte Vegetation eröffnet. Ein in luftige Höhe konstruierter, mehrfach gesicherter brückenähnlicher Weg - der Aerial Walkway - bietet Besuchern spektakuläre Aussichten auf die umliegende Vegetation und einige der Urwaldriesen, welche seit Hunderten Jahren hier stehen. Das 1989 eröffnete Besucherzentrum ist ein anerkannter Leader im Bereich von verträglichem Umwelttourismus und eine erstklassige Einführung in die komplexen Geheimnisse und Lebensräume des Regenwaldes.

Übernachtung: Cape Tribulation Beach House


5. Tag: Daintree - Mission Beach (250 km)

Es erwartet Sie heute wiederum eine etwas kürzere Etappe. Tagesziel ist der bekannte Mission Beach. Hier erwartet Sie gemütliche Dorfatmosphäre und ein traumhafter Palmenstrand. Mission Beach ist ein idealer Ort zu Relaxen.

Übernachtung: Absolute Backpackers


6. Tag: Whitsundays / Mission Beach - Airlie Beach (515 km)

Über den Pacific Coast Highway, oder Highway No. 1, fahren Sie über Giru, Ayr und Bowen, zwei kleinere Ortschaften an der Küste, in Richtung Airlie Beach. Bei Giru steht Ihnen eine attraktive Alternative zum Küstenhighway zur Verfügung, denn Sie können einen kleinen Umweg über Woodstock, etwa 30 km entfernt, einschlagen. Sie fahren dabei am Fuß des über 1,200 m hohen Mount Elliot vorbei. Der Nationalpark ist besonders interessant, denn er verfügt über zwei sehr unterschiedliche Vegetationszonen. Im Süden, entlang der vorgeschlagenen Straße, werden Sie eine eher untypische, savannenähnliche Trockenvegetation sehen, während sich an der Nordflanke des Berges dichter tropischer Regenwald ausdehnt, der von den für die Region bezeichnenden Regenmassen geprägt ist. Entlang des Highways sind zahllose Mühlen Tag und Nacht im Betrieb; Zuckerrohr wird in unmittelbarer Nähe des Anbaus raffiniert, verarbeitet und veredelt. Einige dieser Einrichtungen stehen Besuchern offen, achten Sie sich auf der Fahrt auf entsprechende Schilder und nehmen Sie diese Möglichkeit wahr, eine der typischsten australischen Industriezweige etwas näher kennenzulernen. Bowen ist ein Zentrum der hiesigen Mango-Industrie, das tropische Klima begünstigt den Anbau dieser beliebten und hochwertigen Frucht. Während der Saison, von ca. Oktober bis Februar, liegt oft der süßliche Duft dieser Delikatesse in der Luft. Es gibt sogar eine "Big Mango", ein Tribut an die hiesige Kensington Mango, welche seit 1880 hier erfolgreich angebaut wird. Ein Kiosk verkauft alle Arten von Mango-Produkten, aber der Höhepunkt soll angeblich Mango-Eis sein... Versuchen Sie es!

Übernachtung: Nomads Backpackers


7. Tag: Whitsunday Sailing

Eine Segeltour führt Sie in die zauberhafte Inselwelt der Whitsundays. Am Vormittag begeben Sie sich an den Hafen von Airlie Beach, wo Sie von der Schiffscrew erwartet werden. Um 14 Uhr heißt es dann "Leinen los". Genießen Sie die schneeweißen Traumstände und Schnorcheln am farbenfrohen Riff. Bei dieser Katamaran-Tour durch die Whitsunday Islands erkunden Sie die Inseln, entspannen am wunderschönen Whitehaven Beach, wandern zum Hill Inlet-Aussichtspunkt unternehmen Schnorchelausflüge zu verschiedenen Riffen, die sich direkt von den Inseln ins Meer erstrecken. Auf dem Schiff sind Kajaks und Paddelboote vorhanden. Der Katamaran ist 12 Meter lang und bietet an Deck jede Menge Platz zum Entspannen. Mit Einzel- und Doppelkabinen für maximal 13 Personen segelt die Katamaran durch die Whitsunday Islands. Nachts liegt das Schiff vor einer der tropischen Inseln vor Anker.

Übernachtung: Katamaran / Kabine


Verpflegung: 1x Abendessen

8. Tag: Whitsunday Sailing / Whitehaven Beach

Der Tag wird genutzt um weitere Highlights der Whitsundays zu erkunden. Der 6 km lange Whitehaven Beach, der längste und schönste Strand dieser Inselgruppe, ist nur eines davon.

Übernachtung: Katamaran / Kabine


Verpflegung: 1x Frühstück, 1x Mittagessen, 1x Abendessen

9. Tag: Airlie Beach - Rockhampton (480 km)

Rückkehr zum Hafen von Airlie Beach, wo das Schiff gegen 11 Uhr wieder im Hafen anlegt. Nachdem Sie das Schiff verlassen haben, setzen Sie Ihre Fahrt im Mietwagen fort. Sie fahren weiter nach Rockhampton. "Rocky" nennt sich selbst die Rinderfleischhauptstadt Australiens. Tatsächlich wird man an jeder Ecke von lebensgroßen Rinderfiguren begrüßt. In der Stadt findet man ein paar alte und schöne Gebäude, besonders in der Quay St. Das Touristenbüro vergibt Faltblätter mit den eingezeichneten Spazierwegen der Stadt. Übernachtet wir auf einer typisch australischen Farm. Der Farmer stellt Ihnen die leckeren Zutaten für ein BBQ Dinner (muss selbst zubereitet werden) inklusive einer Flasche Wein.

Übernachtung: Econo Lodge Citywalk Rockhampton


Verpflegung: 1x Frühstück

10. Tag: Rockhampton - Hervey Bay (400 km)

Heute geht die Reise weiter nach Hervey Bay, der Ausgangsort für Touren nach Fraser Island. Diese Insel wird Ihnen sicherlich in bester Erinnerung bleiben - für viele Reisende hat Fraser Island eine magische Anziehungskraft und man kehrt immer wieder gerne zurück. Hauptattraktion der Fraser Coast ist natürlich, wie der Name sagt, Fraser Island. Sie ist 124 km lang, bis zu 25 km breit und verfügt über spektakuläre, bis zu 250 m hohe Dünen. Etwa die Hälfte der Insel gehört zum Great Sandy National Park. Über 40 sehr schöne Süßwasser-Badeseen liegen im Inselinneren und sind von hohen Dünen umrahmt. Die Ostküste der Insel wird von einem über 70 km langen Sandstrand geprägt, auf dem man mit einem Allradfahrzeug bei Ebbe wie auf einer Autobahn fahren kann. Vor der Küste liegen Dutzende Schiffswracks; der Pazifische Ozean war im späten 19. Jahrhundert noch nicht durch ausgeklügelte Navigationsgeräte zu bezwingen. Auf Fraser Island finden Naturliebhaber und Tierbeobachter auch Brumbies, wilde Pferde, welche dank ihrer Abgeschiedenheit vom Festland zu den rein rassigsten ihrer Art gehören. Außerdem findet sich hier die größte Vogelvielfalt Queensland's. Auch Dingos, die bekannten wilden Hunde Australiens, leben auf der Insel und können sehr oft im Laufe einer Inseltour beobachtet werden - packen Sie für die morgige geführte Reise ein Fernglas ein!

Übernachtung: Kondori Retreat


11.-

11-12. Tag: Fraser Island

Nach dem Frühstück brechen Sie auf um die weltgrößte Sandinsel mit ihren Dünen, unendlichen Stränden, tropischem Regenwald und über 40 Süßwasserseen kennen zu lernen. Die Fährtickets sind im Reisepreis inklusive. (Anreise kann nur mit einem 4WD Geländefahrzeug erfolgen). Der begleitende Ranger auf der geführten Fraser Island Tour, ein auf Flora und Fauna spezialisierter Reisebegleiter, wird Ihnen die Vielfalt der Insel vermitteln. Im bequemen und klimatisierten Allradbus wird die Route kreuz und quer, von einem Höhepunkt zum anderen führen. Es gibt eine Vielzahl von Lebensräumen auf Fraser Island. Dazu zählen Mangrovensümpfe, Buschland und Eukalyptuswälder. Auch finden sich Sanddünen, die mit tropischem Regenwald bedeckt sind - entsprechend reichhaltig ist die Tier- und Pflanzenwelt. Fraser Island ist die Heimat für über 350 Vogelarten, darunter auch der Australische Austernfischer und die Seeschwalbe, sowie etwa 40 Säugetierarten. An der Küste gibt es Soldatenkrabben und im Küstengewässer viele seltene oder bedrohte Tierarten wie Delphine, Meeresschildkröten, Buckelwale oder Dugongs. Süßwasserseen im Inselinneren beheimaten viele Fischarten und Süßwasserschildkröten. Mit etwas Glück werden Sie hier Dingos in freier Wildbahn sowie Wildpferde sehen können.

Sie werden im Laufe des Tages auch die Möglichkeit zum Schwimmen haben, insbesondere Eli Creek ist bei Besuchern sehr beliebt, denn das Wasser dieses kleinen Flusses ist angenehm warm, und das relativ rasch fließende Wasser und der weiße sandige Untergrund sorgen für einen Haufen Spaß! An der Ostküste besuchen Sie das aufgelaufene Wrack der "Maheno". Der ehemalige Luxusliner lief im Jahre 1935 während eines untypischen Zyklons auf Grund. Die Maheno sollte in Japan verschrottet werden und wurde dazu von einem kleineren Schiff gezogen. Um den Strömungswiderstand zu verringern, hatte man der Maheno Schrauben und Ruder ausgebaut, wodurch sie im Sturm nicht mehr selbst manövrieren konnte. Versuche, das gestrandete Schiff loszubekommen, scheiterten. Im Laufe der Zeit diente das Wrack der australischen Luftwaffe als Zielobjekt. Heute sind nur noch die oberen Decks des Schiffes sichtbar, der Rest des Unterbaus versinkt allmählich im Sand.

Übernachtung: Kingfisher Bay Resort
(2xF/1xM/-)

13. Tag: Fraser Island - Lamington Nationalpark (400 km)

Nach dem Frühstück bringt Sie die Fähre zurück zum Festland. Tagesziel ist der wunderschöne Lamington Nationalpark, in dessen Zentrum sich Ihre Unterkunft für heute Abend befindet. Gewundene Bergstraßen führen Sie ins Herz der Wildnisregion, deren Vogelreichtum weltberühmt ist. Die Pflanzenvielfalt ist überwältigend; obwohl die Gegend bereits weit im subtropischen Gebiet der Ostküste liegt, wird Ihre Reise ganzjährig angenehm kühl sein: Weite Teile des Nationalparks befinden sich einige Hundert Meter über Meer und selbst mitten im Hochsommer klettert das Thermometer hier selten über 30 Grad. Ihre Unterkunft ist eine gemütliche Regenwald-Lodge, von der aus sich zahllose kurze und längere Wanderungen unternehmen lassen. Erkundigen Sie sich bei Ankunft über die Möglichkeiten, die sich Ihnen morgen früh stellen werden.

Übernachtung: Binna Burra Lodge


Verpflegung: 1x Frühstück

14. Tag: Lamington Nationalpark

Es zahlt sich aus, für den heutigen Tag früh aufzubrechen; der dichte subtropische Regenwald erscheint am Morgen beinahe wie ein Besuch in einem Tierpark - zahllose Tier und Vogelarten können auf gemütlichen, kleinen Wanderungen in ihrer einzigartigen und freien Wildbahn beobachtet werden! Die meisten Säugetierarten im Nationalpark sind Beuteltiere; diese sind insbesondere in den Tagesrandstunden aktiv. Kängurus, Wallabies und Pademelons, eine kleine Art Kängurus, können dann in Lichtungen um die Lodge beobachtet werden. Aber auch typisch australische Arten wie Echidnas, Quolls, Possums oder Koalas sind nicht selten, und mit etwas Glück und Geduld werden Sie auch solche Tiere zu Gesicht bekommen.

Übernachtung: Binna Burra Lodge


Verpflegung: 1x Frühstück

15. Tag: Lamington Nationalpark - Coffs Harbour (355 km)

Auf der Fahrt in Richtung der Grenze zwischen den Bundesstaaten Queensland und New South Wales führt die Route vorbei an riesigen Bananenplantagen, Ortschaften wie etwa Grafton, Iluka und Ballina zum östlichsten Zipfel des australischen Festlandes, Byron Bay. Einst ein Mekka für Aussteiger und Hippies ist Byron Bay heute ein schicker Urlaubsort, der in der Hochsaison aus seinen Nähten zu platzen scheint. Beim Leuchtturm von Byron Bay erreichen einen symbolischen Punkt der Reise: Dies ist der erste Punkt an der Küste auf dem australischen Festland, von welchem aus der Sonnenaufgang über dem Pazifik beobachtet werden kann. Coffs Harbour ist umgeben von fruchtbarstem Agrarland und es werden hier Bananen im großen Stil angebaut. Strände, ganzjährig angenehmes Wetter und die dichten Waldlandschaften im Westen der Küste prägen das Bild. Unmittelbar vor der Küste und durch eine Landzunge verbunden, befindet sich Muttonbird Island Nature Reserve. Von August bis April können die gleichnamigen Wasservögel hier beobachtet werden. Muttonbirds mögen nicht bekannt sein für graziöse Landungsversuche - sehr oft stolpern sie im Sinne des Wortes kopfüber - aber sie sind unglaubliche Flugkünstler und können wie Albatrosse unglaubliche Distanzen zurücklegen. Nicht selten fliegen sie dabei Tausende Kilometer am Stück.

Übernachtung: Parkside Motor Inn


Verpflegung: 1x Frühstück

16. Tag: Coffs Harbour

Dieser Tag steht Ihnen frei zur Verfügung. Coffs Harbour, ist ein beliebter Urlaubsort an der pazifischen Küste, der bei Einheimischen und Touristen gleichzeitig beliebt ist. Genießen Sie die lockere Urlaubsstimmung am Ende eines abwechslungsreichen Reisetages.

Übernachtung: Parkside Motor Inn


Verpflegung: 1x Frühstück

17. Tag: Coffs Harbour - Port Stephens (450 km)

Ihre heutige Etappe führt entlang der sogenannten "Holiday Coast" - der Küstenabschnitt im mittleren Teil des Bundesstaates von New South Wales ist bei Einheimischen traditionell für den großen Sommerurlaub im Dezember / Januar jeden Jahres beliebt. Kilometerlange perfekte Strände, einladende Ortschaften an den Gestaden des Pazifiks, ursprüngliche Wildnis im Hinterland der Küste, unendlich scheinende Wälder und ein beinahe perfektes sub-tropisches Klima tragen zu der Urlaubsmischung bei! Bald werden Sie Port Macquarie, eine der ältesten Ortschaften von New South Wales, erreichen. Das lokale Hastings Historical Museum bietet beste Gelegenheiten, sich über die geschichtlichen Zusammenhänge zu informieren; über 20.000 Exponate werden hier zur Schau gestellt. Wer sich zur frühen Seefahrt in der Region informieren will, ist im Mid-North Maritime Museum bestens aufgehoben. 4 km südlich der Stadt bietet sich der Besuch des Sea Acres Rainforest Centre an, ein spektakulärer "Waldlehrpfad" führt Interessierte auf die Höhe der Baukronen hinauf und vermittelt Interessantes zum Thema subtropischer Regenwälder. Forster-Tuncurry ist eine "Zwillingsstadt", dessen Stadtteile durch eine imposante Betonbrücke über den Wallis Lake verbunden sind. Wer frischen Fisch und Krustentiere mag, kommt hier auf seine Rechnung, denn die Region ist für seine Fischerei-Industrie bekannt. Nahe dem Städtchen befindet sich Cape Hawke, wo sich ein zwar sehr steiler, aber äußerst lohnenswerter Aufstieg auf einen 400 m hohen Hügel anbietet. Oben angelangt, bietet sich Ihnen ein unvergesslicher Ausblick auf die marine Wunderwelt der Region. Nördlich der Bucht von Port Stephens befinden sich die traumhaften Myall Lakes, einer 10,000 ha großen, sehr geschützten Seenlandschaft, die durch eine lange Kette windgebeutelter Dünen vom offenen Ozean abgetrennt ist. Es besteht auch die Möglichkeit, an Teilen des Sees zu spazieren und eine riesige Vielfalt an Brutvögeln zu beobachten. Auf einer Halbinsel gelegen, dreht sich hier so ziemlich alles ums Wasser, und die sanften Gewässer des Pazifischen Ozeans bieten genügend davon! Sandstrände, Bootsausflüge, Schwimmen, Schnorcheln – Sie haben die Auswahl. Sehr oft können in der geschützten Nelson Bay Dutzende Delphine beim Spiel beobachtet werden. Ab und zu legen auch Wale, die im Frühling nach einer Brutsaison in wärmeren Zonen in nördlichen Landesteilen auf der Wanderung zurück in die Antarktischen Gewässer sind, hier einen Stopp ein. Vor allem Mütter, welche Babies auf der langen Migration nach Süden begleiten, scheinen die schützende Bucht von Port Stephens besonders zu schätzen. Bootsausflüge können lokal gebucht werden.

Übernachtung: Ibis Styles Port Stevens


18. Tag: Port Stephens - Hunter Valley (100 km)

Auf der Fahrt ins Hunter Valley kommen Sie in Newcastle vorbei. Die Stadt wird vor allem durch den Handelshafen - es wird vor allem Kohle verladen - geprägt. Im oberen Bereich wird im großen Stil Kohle abgebaut, welche über Newcastle vor allem in asiatische Märkte in China, Taiwan, Japan und Indien verschifft wird. Newcastle ist die zweitälteste Stadt Australiens; 1804 wurde hier der Grundstein in Form einer Sträflingskolonie gelegt. Die Stadt ist modern und lebenswert; Einheimische bezeichnen sie als "groovy", den lokale Kultur- und Gourmetszene lässt durchaus mit einigen Großstädten im Land vergleichen. Das heutige Ziel ist das Hunter Valley mit seinem Zentrum Cessnock. Es ist neben dem Barossa Valley wohl das bekannteste Weinanbaugebiet Australiens; hier wurde vor über 100 Jahren der Grundstein für einen Industriezweig gelegt, der heute aus der Volkswirtschaft Australiens nicht mehr wegzudenken ist. Der Exporterfolg australischer Weine ist ohne Beispiel; noch vor zwanzig oder dreißig Jahren hätte niemand ernsthaft daran geglaubt, dass Winzer hochwertigere Produkte als sehr mittelmäßigen Tischwein und Süßwein produzieren könnten. Heute präsentiert sich die Situation gegenteilig; australische Weine verfügen über einen sehr hohen Qualitätsgrad und sind in zahllosen ausländischen Markt äußerst beliebt. Es gibt sogar französische Jungwinzer, welche in Australien praktische Erfahrung in der sogenannten "Neuen Wein-Welt" Australiens sammeln...

Heute Abend empfehlen wir Ihnen, in einem der vielen Restaurants die Köstlichkeiten der Region mit wunderbaren Weinen zu probieren; weitherum bekannte Namen wie Robert’s, Seasons, Casuarina or Chez Pok stehen Ihnen zum Beispiel zur Verfügung.

Übernachtung: Hunter Valley Travellers Rest


19. Tag: Hunter Valley - Sydney (180 km)

Heute früh bleibt Ihnen nochmals Zeit, sich Teile des unteren Hunter Valleys anzusehen und eine gemächliche Rundfahrt durch die ausgedehnten Weinberge zu unternehmen; insgesamt stehen über 130 Kellereien - 90 davon mit sogenanntem "Cellar Door", mit Degustiermöglichkeit - für weitere Besuche zur Auswahl. Rund 4,000 ha Land sind mit hochwertigen Reben bepflanzt, vor allem Semillon, Shiraz, Chardonnay und Verdelho wird im Hunter mit großem Erfolg angebaut. Das Klima in der Region ist sehr mediterran und kann mit bekannten Gebieten in Europa, der Provence oder Toscana etwa, verglichen werden. The Entrance ist einer der Sydney am nächsten gelegenen Ortschaften an den wunderschönen Badestränden des Pazifischen Ozeans, wo echte Urlaubsstimmung aufkommt. Ein geschützter Süßwassersee auf der einen, herrliche weiße Strände auf der anderen Seite laden zum Wassersportvergnügen ein. Der nette Ort empfiehlt sich als Etappenhalt und für ein Picknick; Besucher können hier immer wieder große Pelikanschwärme sehen, welche in den fischreichen Gewässern zu Hause sind. Mietwagenabgabe erfolgt im Stadtbüro in Sydney.

Übernachtung: Cambridge Hotel


20. Tag: Sydney

Frech, spektakulär, pulsierend, angeberisch: Sydney versprüht Eleganz und bietet alles was man sich für ein Reiseziel nur wünschen kann. Diese Wahnsinnsstadt brodelt vor multikultureller Energie. Besuchen Sie den spektakulären Hafen, über den sich eine ebenso sensationelle Brücke spannt, das berühmte Opera House und die herrlichen Strände (besonders schön ist der Küstenwalk zwischen dem Bondi Beach und Coogee Beach). Auch die Kneipen und das Nachtleben sollte man hier nicht missen. Viele Reisende kommen für ein Wochenende und bleiben dann ein Jahr.

Übernachtung: Cambridge Hotel


21. Tag: Blue Mountains

Am Morgen startet ihr Tagesausflug zu den herrlichen Blue Mountains. Erkunden Sie die urigen Bergdörfer Katoomba und Leura und genießen Sie die herrliche Aussicht auf die Felsformationen der "Three Sisters" vom Echo Point. Zahlreiche Buschwanderwege führen durch die immergrünen Wälder. Am Abend kommen Sie wieder in Sydney im Hotel an.

Übernachtung: Cambridge Hotel


22. Tag: Sydney

Heute heißt es Abschied nehmen von Australien. Mit vielen neuen Erinnerungen im Gepäck treten Sie Ihre Rück- oder Weiterreise an.



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