Rundum Spitzbergen

Arktis Expeditionskreuzfahrt - Natur pur für aktive Reisende

  • Expedition an Bord eines modernen Expeditionsschiffes
  • Arktische Natur & Tierwelt erkunden
  • Wanderungen in der Tundra Spitzbergens
  • Hornsund - der wohl schönste Fjord Spitzbergens
  • Unberührte Wildnis in Spitzbergen
  • Einblick in die Geschichte Spitzbergens
  • Mitternachtssonne erleben - 24 Stunden Sonnenlicht
  • Überblick
  • Leistungen
  • Reiseverlauf
  • Termine & Preise
  • Zusatzinformationen

10 Tage Norwegen

Eisberge Eisbären Gletscher ab 4.300 € Anfragen oder buchen

Diese Expeditionskreuzfahrt rundum Spitzbergen widmet sich schwerpunktmäßig einem intensiven Naturerlebnis in einem der entlegensten Gebiete Europas. Einmal rund um die Inselgruppe von Spitzbergen zu reisen gehört zu den ungewöhnlichsten Schiffsrouten in der Arktis. Erleben Sie die grandiose Natur und Tierwelt im schönen Licht der Mitternachtssonne. Hier findet man einen unglaublichen Reichtum an arktischer Flora und Fauna. Beobachten Sie Walrosse, Robben, Seehunde, Rentiere und unzählige Seevögel in ihrem natürlichen Lebensraum und entdecken Sie die überraschend schöne Flora. Verschiedene Landungspunkte, eine faszinierende Natur mit Gletschern und schroffen Bergen, die den Inseln ihren Namen gaben, erwarten Sie auf dieser Reise.

1. Tag: Einschiffung in Longyearbyen - Isfjorden
2. Tag: Krossfjord mit dem spektakulären 14.-Juli-Gletscher & Ny Ålesund
3. Tag: Liefdefjord & Monacogletscher
4-5. Tag: Die Sieben Inseln
6. Tag: Hinlopenstraße
7. Tag: Barentinsel
8. Tag: Spektakulärer Hornsund
9. Tag: Ahlstrandhalvøya
10. Tag: Longyearbyen

Leistungen enthalten

  • Spitzbergen Schiffsreise an Bord der M/V Plancius, M/V Ortelius oder M/V Hondius
  • Unterbringung in der gewählten Kabinenkategorie (siehe "Zusatzinformationen")
  • Alle Mahlzeiten einschließlich Snacks, Kaffee und Tee während der gesamten Reise an Bord des Schiffes
  • Alle Landausflüge und Aktivitäten während der gesamten Schiffsreise inkl. Zodiac-Exkursionen
  • Fachkundige Vorträge und Führung eines internationalen Expeditionsteams an Bord und an Land
  • Nutzung von Gummistiefeln und Schneeschuhen
  • Sammeltransfer für die Gruppenflüge vom/zum Flughafen
  • umfangreiches Informationsmaterial zur Reise

Leistungen nicht enthalten

  • Nicht genannte Mahlzeiten und Getränke
  • Optionale Ausflüge und Aktivitäten
  • Serviceleistungen an Bord (Wäscherei, Bar, Getränke, Telefon, Internet)
  • Persönliche Ausgaben, Trinkgelder

Unterbringung

9x Expeditions-Schiff
Unterbringung in der gewählten Kabinenkategorie

Es stehen folgende Kabinentypen zur Auswahl (alle mit Dusche/WC):
- 4-Bett-Kabinen mit Bullauge
- 3-Bett-Kabinen mit Bullauge
- 2-Bett-Kabinen mit Bullauge
- 2-Bett-Kabinen mit Fenster
- 2-Bett-Kabinen Deluxe mit Fenster
- Doppelbett-Kabine Superior mit Fenster

In allen Kabinen stehen die Betten nebeneinander (Ausnahme Dreier- und Viererkabinen, hier gibt es Stockbetten).

Die Preise für die verschiedenen Kabinenkategorien finden Sie unter "Zusatzinformationen".

Alleinreisende Teilnehmer können eine Kabine mit einem mitreisenden Gast teilen und müssen dafür keinen Zuschlag zahlen. Ein Einzelkabinenzuschlag (1.7 x des Preises einer Doppelkabine) ist nur fällig, wenn ausdrücklich eine Einzelkabine gewünscht wird (auf Anfrage).

Verpflegung

9x Frühstück, 8x Mittagessen, 9x Abendessen
zusätzlich sind ebenfalls enthalten Kaffee/Tee und Snacks

Tourbegleitung

Englischsprachiges Expeditionspersonal

Transportarten

Expeditionsschiff, Zodiac / Schlauchboot

Zusätzliche Übernachtungen

Bitte kontaktieren Sie uns - wir beraten Sie gerne!

Flughafentransfer

Sammeltransfers zu bestimmten Flügen inklusive am Ankunfts- und Abreisetag

1. Tag: Einschiffung in Longyearbyen - Isfjorden

Ankunft in Longyearbyen, dem Verwaltungszentrum Spitzbergens auf der größten Insel des Archipels, West-Spitzbergen. Vor dem Einschiffen besteht die Möglichkeit, durch die Siedlung zu streifen. Die Pfarrkirche und das Svalbard-Museum mit interessanten Ausstellungen zu Bergbauindustrie und Polargeschichte sind ebenfalls einen Besuch wert. Um Longyearbyen sind 100 verschiedene Pflanzenarten nachgewiesen worden. Am frühen Abend heißt es „Leinen los“ und es geht hinaus durch den Isfjorden, wo wir die ersten Zwergwale entdecken könnten.

Unterkunft: Kabine

Verpflegung: 1x Abendessen

2. Tag: Krossfjord mit dem spektakulären 14.-Juli-Gletscher & Ny Ålesund

Auf der Fahrt nach Norden, entlang der Westküste Spitzbergens, kommen wir morgens im Krossfjord an. Von hier aus brechen wir zu einer Zodiac-Rundfahrt entlang des spektakulären 14.-Juli-Gletschers auf. An den erstaunlich fruchtbaren Hängen nahe dem Gletscher blüht eine Vielzahl an Pflanzen. Hoch an den Felsen nisten Dreizehenmöwen und Dickschnabellummen in großer Zahl. Es bestehen gute Chancen, den opportunistisch lebenden Polarfuchs zu sehen; er streicht oft am Fuß der Vogelkolonien entlang in der Hoffnung, einen hilflosen Jungvogel zu erwischen, der aus seinem Nest gefallen ist. Im landschaftlich schönen Fjord halten sich gewöhnlich einige Bartrobben auf.
Am Nachmittag führt uns die Reise nach Ny Ålesund, die nördlichste, permanent bewohnte Ortschaft der Erde. In der einstigen Bergbausiedlung fuhr früher die nördlichste Eisenbahn der Erde – die Lokomotive und einige Wage dieser Kohlebahn kann man noch immer dort bewundern. Ny Ålesund hat sich inzwischen in eine moderne Forschungsstation verwandelt. In unmittelbarer Nähe der Häuser finden sich Brutplätze von Weißwangen- und Kurzschnabelgänsen sowie von Küstenseeschwalben. Geschichtlich interessierte Besucher werden sicher auch gerne zum alten Ankermast spazieren wollen, an dem Amundsen und Nobile (mit der Norge, 1926) und Nobile (mit der Italia, 1928) ihre Luftschiffe auf dem Weg zum Nordpol festmachten.

Unterkunft: Kabine

Verpflegung: 1x Frühstück, 1x Mittagessen, 1x Abendessen

3. Tag: Liefdefjord & Monacogletscher

Bei guten Wetterbedingungen fahren wir heute in den Liefdefjord. An dessen Ende erwartet uns die beeindruckenden fünf Kilometer lange Abbruchkante des Monacogletschers. Dreizehenmöwen zu Tausenden fischen hier, und vor oder sogar auf der mächtigen Geltscherkante hat man gelegentlich auch Eisbären angetroffen.

Hinweis:
Früh in der Saison können die Eisverhältnisse die Einfahrt verhindern. Sollte dies der Fall sein, fährt das Schiff auf einer alternativen Route entlang der Westküste Spitzbergens.

Unterkunft: Kabine

Verpflegung: 1x Frühstück, 1x Mittagessen, 1x Abendessen

4-5. Tag: Die Sieben Inseln

Heute steuern wir die nördlichste Inselgruppe Spitzbergens an: die Sieben Inseln nördlich von Nordaustland gelegen. Hier erreichen wir 80 Grad Nord und sind nur ca. 540 Meilen vom geographischen Nordpol entfernt. Eisbären, Elfenbeinmöwen und Walrosse bewohnen diese Region. Wir verweilen mehrere Stunden im Packeis, wo wir die Stille und Schönheit der Natur genießen.
Wenn die Eiskante etwas weiter nördlich der Sieben Inseln liegt (meist im August) können wir einen zweiten Tag in der Region verbringen. Falls die Eiskante näher liegt (meist im Juli) können wir alternativ einen Ausflug in den Sorgfjord unternehmen. Dort sehen wir mit etwas Glück eine Walrossherde am Strand nahe der Walfängergräber aus dem 17. Jahrhundert. Auf unseren naturkundlichen Exkursionen könnten wir ganzen Familien von Alpenschneehühnern begegnen. Die gegenüberliegende Seite des Fjordes ist auch einen Besuch wert.

Unterkunft: Kabine

Verpflegung: 2x Frühstück, 2x Mittagessen, 2x Abendessen

6. Tag: Hinlopenstraße

Heute fahren wir in die Hinlopenstrasse ein, dem Verbreitungsgebiet von Bart- und Ringelrobben, aber auch Eisbären. Die Treibeisfelder vor der Lomfjordshalvøya befahren wir auf einer Zodiactour. Ziel ist das Alkefjellet, ein Vogelfelsen, auf dem Tausende von Dickschnabellummen in spektakulärer Umgebung nisten. Auf der Ostseite der Hinlopenstrasse versuchen wir auf Nordaustlandet anzulanden, wo Rentiere, Kurzschnabelgänse und Walrosse beheimatet sind. In der Nähe von Torellneset erleben wir die Polarwüste hautnah. Wir wandern entlang der schönen Küstenlinie die Steinen und Felsen übersäht ist, die über tausende Jahre von der Natur geschmeidig skulpturiert wurden. Mit Glück begegnen wir wieder Walrossen entlang dieser Strecke.

Hinweis:
Sollten hier die Eisverhältnisse eine Durchfahrt verhindern, fährt das Schiff entlang einer Alternativen Strecke.

Unterkunft: Kabine

Verpflegung: 1x Frühstück, 1x Mittagessen, 1x Abendessen

7. Tag: Barentinsel

Im Freemansund wollen wir auf der Barentsinsel landen, was manchmal durch die Eisbären nicht möglich ist. Zu den Haltepunkten zählen Sundneset (für eine alte Trapperhütte), Kapp Waldburg (für seine Dreizehenmöwenkolonie) oder Rindedalen (für einen Tundraspaziergang). Weiter südlich erwarten uns die Discobucht, aber auch Kapp Lee mit seinem Walrossruheplatz, Pomor-Ruinen und ebenfalls der Möglichkeit für Wanderungen entlang der Edgeøya.

Unterkunft: Kabine

Verpflegung: 1x Frühstück, 1x Mittagessen, 1x Abendessen

8. Tag: Spektakulärer Hornsund

Dieser Tag beginnt mit einer stillen Kreuzfahrt durch die zahlreichen Seitenfjorde des spektakulären Hornsundes in Südspitzbergen mit seinen hohen Bergen. Der Hornsundtind steigt zu einer Höhe von 1.431 m auf, während ein anderer Berg, der Bautaen, uns veranschaulicht, weshalb die holländischen Entdecker der Insel den Namen Spitzbergen gaben. 14 atemberaubende Gletscher wälzen ihre Eismassen die Hänge herab ins Meer und es gibt gute Chancen Robben, Belugawale und Eisbären hier anzutreffen.

Unterkunft: Kabine

Verpflegung: 1x Frühstück, 1x Mittagessen, 1x Abendessen

9. Tag: Ahlstrandhalvøya

Heute landen wir auf Ahlstrandhalvøya an der Mündung des Van Keulenfjords. Haufenweise liegen hier Skelette von Weißwalen (Belugas), die von der Zeit intensiven Walschlachtungen im späten 19. Jahrhundert zeugen und uns einmal mehr daran erinnern, welche Konsequenzen eine gedankenlose Ausbeutung haben kann. Zum Glück sind die Belugas nicht vollständig ausgerottet worden, so daß wir sie heute wieder in größeren Gruppen auch in diesem Fjord antreffen können. Auf der Fahrt durch die Seitenarme des Bellsund halten wir Ausschau in der Tundra Ausschau nach grasenden Rentieren und an den Felshängen nach nistenden Krabbentauchern.

Unterkunft: Kabine

Verpflegung: 1x Frühstück, 1x Mittagessen, 1x Abendessen

10. Tag: Longyearbyen

Rückkehr nach Longyearbyen. Unsere Reise endet hier mit dem Transfer zum Flughafen. Individuelle Rückreise oder Verlängerungsaufenthalt.

Verpflegung: 1x Frühstück

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Kabinenkategorien / Preise 2020
4-Bett-Bullauge: 4.300 EUR
3-Bett-Bullauge: 6.200 EUR
2-Bett-Bullauge: 6.200 EUR
2-Bett-Fenster: 6.700 EUR
2-Bett-Fenster (Deluxe): 7.150 EUR
Superior-Kabine: 8.000 EUR
Junior Suite: 8.600 EUR (nur MS Hondius)
Grand Suite mit privatem Balkon: 9.900 EUR (nur MS Hondius)

Hinweis zum Reisetermin 02.08.2020 und 15.08.2020:
Die Expeditionskreuzfahrt zu diesem Abfahrtsterminen beinhaltet den Abstecher zur sehr selten besuchten, und am östlichsten (nahe des russischen Hoheitsgebietes) gelegenen Insel Kvitøya. Die Insel ist größtenteils von einer Eiskappe belegt, die nur wenig Raum für eis-und schneefreie Zonen zulässt. Den detaillierten Reiseverlauf senden wir Ihnen auf Anfrage gerne zu.

Reiseroute - wichtiger Hinweis
Alle veröffentlichten Reiserouten gelten zur allgemeinen und groben Orientierung. Die Programme variieren je nach den örtlichen Eis- und Wetterbedingungen sowie den Ad-hoc-Entscheidungen der Expeditionsleiter um Gelegenheiten zu ergreifen, Tiere zu beobachten. Flexibilität steht bei Expeditionskreuzfahrten an erster Stelle. Anlandungen sind immer abhängig vom Wetter, Verfügbarkeit von Anlandeplätzen und Umweltschutzauflagen (IAATO). Fahrpläne und Anlandeplätze werden ca. 5 Monate vor dem Beginn der Saison geplant und im IAATO System offiziell eingebucht. Der endgültige Fahrplan wird vom Expeditionsleiter an Bord bestimmt. Nicht zuletzt ist die Umsetzung des Fahrplans abhängig von der Tüchtigkeit des Schiffes und dem Ermessen des Kapitäns.

Die Chancen einer kompletten Umrundung von Spitzbergen liegen bei 30% in der ersten Juli Hälfte, bei 60% in der zweiten Juli Hälfte, bei 90% in der ersten August Hälfte und bei 95% in der zweiten August Hälfte (Statistik basiert auf Erfahrungswerte der Jahre 1992 bis 2012). Falls eine Umrundung aufgrund der gegebenen Eisverhältnisse nicht möglich ist, wird sich das Programm auf den Nordosten oder Südosten von Spitzbergen konzentrieren.

Schiffsinformation MS Hondius
"Hondius" ist das neueste und fortschrittlichste Expeditionsschiff der Eismeerflotte. Das in Kroatien gebaute Schiff ist für die Passagiere ab Arktis-Sommer 2019 verfügbar. Hondius ist ein innovatives Schiff mit der höchsten Eisklasse (Polarklasse 6) und hat keinerlei Einschränkungen gemäß den vorgeschriebenen Polar Code Standards für Passagierschiffe.

MS Hondius bietet Deluxe-Hotel Kabinen und eine erweiterte Ausstattung für Expeditionsreisen mit bis zu 174 Passagieren. Die geräumigen Kabinen variieren von luxuriösen Suiten mit eigenem Balkon, Suiten, Superior Kabinen, Twin Fenster und Bullaugen Kabinen , sowie Dreier-, und Viererkabinen mit Bullaugen. Ein Deck ist vollständig für (mehrsprachige) Vorträge und Präsentationen gewidmet, eine große Panoramalounge und ein separater Hörsaal stehen für diesen Zweck zur Verfügung. Das Schiff bietet besonderen Deluxe-Standard und gleichzeitig eine unverwechselbare leger-gemütliche und ungezwungen-informelle Atmosphäre.

Während der Fahrt werden 72 Besatzungsmitglieder und Mitarbeiter (einschließlich Expeditionsteam und Hotelangestellte) im Passagierdienst sein. Die Hondius ist mit 2 Hauptmotoren ausgestattet und kann eine Höchstgeschwindigkeit von 15 Knoten erreichen. Eine schnelle Einschiffung in die Zodiacs wird durch zwei separate Gangways und einer zusätzlichen Indoor-Plattform gewährleistet, die auch für besondere Outdoor-Aktivitäten, wie zum Beispiel die Umsetzung von Kajak- und Tauchprogrammen verwendet werden kann. 

Schiffsinformation MS Plancius
Die MS Plancius wurde ursprünglich 1976 in den Niederlanden gebaut und war unter dem Namen "Ms. Tydeman” als ozeanografischen Forschungsschiff der königlichen holländischen Marine viele Jahre auf den Weltmeeren unterwegs. Das Schiff wurde 2009 komplett umgebaut und zu einem Passagierschiff umkonvertiert gemäß geltender Vorschriften des Loyd´s Register und SOLAS Standards. Sein neuer Name "Plancius" ist ein Tribut auf die ´Plancius Foundation´ (1981-1996), die als erster Kreuzfahrtanbieter Erlebnisreisen nach Spitzbergen an Bord eine kleinen Pionierschiffes namens Plancius anbot.

Das moderne Schiff MS Plancius ist seit der Antarktissaison 2009/10 in den polaren Regionen im Einsatz. Das nach höchsten Sicherheitsstandards ausgerüstetes Polarschiff verfügt über eine hohe Eisklasse ( 1 D ) und ist tauglich für erlebnisreiche Eisfahrten in den entlegenen Gebieten der Antarktis und Arktis. 
Es haben insgesamt 116 Passagiere (108 ab der Arktissaison 2020) und 47 Crewmitglieder an Bord Platz. Es gemütlich, aber nicht luxuriös eingerichtet. Die Brücke ist für Passagiere offen, die Außendecks bieten viel Raum (Deck 4 kann ganz umwandert werden). Das Restaurant befindet sich auf Deck 3 und eine geräumige Aussichts-Lounge (mit Bar) auf Deck 5 mit großen Fenstern, die eine volle Panorama-Aussicht erlauben.

Schiffsinformation: MS Ortelius
Die MS Ortelius wurde 1989 in Gdynia (Polen) unter dem Namen “Marina Svetaeva” gebaut und diente als Spezialschiff der Russischen Akademie der Wissenschaften. Das Schiff wurde in Ortelius umbenannt und fährt seitdem unter der niederländischen Flagge. Die MS Ortelius ist beim Lloyd’s Register in London zertifiziert. Wie Plancius, war auch Ortelius ein niederländischer/flämischer Kartograf (Abraham Ortelius, 1527-1598), der 1570 den ersten modernen Weltatlas Orbis Terrarum „Theater der Welt“ veröffentlichte. Es handelte sich um das teuerste bis dato gedruckte Buch überhaupt.

Das Schiff besitzt die höchste Eisklasse (UL1 gleichwertig mit 1A) und eignet sich damit perfekt für Fahrten in solidem Meereis und mehrjährigem Packeis. Die Ortelius ist ein großartiges Expeditionsschiff für 116-123 Passagiere (108 Passagiere ab der Arktissaison 2020) mit zahlreichen freien Deckflächen. An Bord befinden sich 20 sehr erfahrene internationale nautische Crew-Mitglieder, 19 internationale Hotelfachkräfte (einschließlich Schiffs-Stewards), 7 Expeditionsmitarbeiter für die Antarktis (1 Expeditionsleiter und 6 Reiseführer/Vortragende), beziehungsweise 8 Expeditionsmitarbeiter für die Arktis (1 Expeditionsleiter und 7 Reiseführer/Vortragende), sowie ein Arzt.

Die Ortelius bietet einen komfortablen Hotelstandard mit einen U-förmigen Restaurant, einer Bar und einem Vortragsraum. Unsere Reisen haben das Ziel, Ihnen ein hochwertiges und informatives Erkundungsprogramm von Landschaft und Tierwelt zu bieten und möglichst viel Zeit an Land zu verbringen. Die Zahl der Passagiere ist auf 116 begrenzt, dies erlaubt größtmögliche Flexibilität und erhöht unsere Chancen Tiere zu beobachten. Die Ortelius verfügt über 10 Zodiacs. Die Zodiacs verfügen über 60-PS-Yamaha Motoren.

Gummistiefel
An Bord der Plancius und Ortelius dürfen alle Passagiere wandertaugliche Gummistiefel mit Profilsohle kostenfrei benutzen. Die Schuhgrößen müssen mindestens 8 Wochen vor Abreise mitgeteilt werden. Ohne Voranmeldung kann keine Ausrüstung an Bord vergeben werden. Am Ende der Reise müssen die Gummistiefel an das Expeditionsteam zurückgegeben werden. Die Stiefel sind von hoher Qualität, sind komfortabel und halten die Füße trocken und warm bei allen Anlandungen.

Landprogramm und Fahrten mit dem Zodiac
Geführte Landausflüge (Wanderungen, Tierbeobachtungen und Zodiacfahrten) sind im Reisepreis inkludiert. Das Programm ist vielfältig und wird allen Passagieren angeboten. Unsere Philosophie ist das aktive Naturerlebnis an Land und zur See.

Anforderungen
Körperliche Fitness, Gesundheit und Ausdauer sind wesentlich für die Teilnahme an dieser Tour. An sich ist diese Expeditionskreuzfahrt physisch nicht sonderlich anspruchsvoll. Dennoch verbringen Sie so viel Zeit wie möglich an Land. Die Landexkursionen verlangen, dass Sie die steile Landungsbrücke vom Schiff bis auf Wasserlevel, um in die Zodiacs zu steigen, runter und rauf klettern können. Natürlich stehen Ihnen hier Crewmitglieder zur Seite. An Land kann es glatt und felsig sein.

Da Sie in einer sehr abgeschiedenen Gegend ohne Zugang zu medizinischen Einrichtungen reisen, ist es wichtig, dass Sie nur an dieser Reise teilnehmen, sofern Sie keine tägliche ärztliche Behandlung oder ähnliches benötigen. Die Landgänge sind kein Muss, Sie können jederzeit gerne an Bord bleiben.

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