Unterwegs zwischen Ararat und Kaukasus

Imposante Bauwerke, majestätische Bergwelt, reiche Geschichte & kaukasische Gastfreundschaft

  • Geschichtsträchtige Klöster, Kirchen und Festungen
  • Erkunden Sie das mittelalterliche Tbilissi
  • Probieren Sie georgischen Wein in Kachetien
  • Spaziergang durch alte Klöster in Armenien
  • Aufenthalt im Schatten des Ararat-Berges
  • Wanderung in den Kazbegi-Bergen
  • Festungsstadt Achalziche und Höhlenstadt Vardzia
  • Ausflug zur Schwarzmeerküste und dem georgischen Badeparadies Batumi
  • Tiefblauer Sewansee
  • Überblick
  • Leistungen
  • Reiseverlauf
  • Termine & Preise
  • Zusatzinformationen

16 Tage Armenien · Georgien

Kirchen Klöster Historische Stätten ab 2.195 € Anfragen oder buchen

Diese Rundreise führt Sie in die Kaukasusregion zu den beiden vielfältigen Nachbarländern Armenien und Georgien. Gelegen an der Schnittstelle zwischen Europa und Asien, erstreckt sich diese abwechslungsreiche Region über zwei Kontinente. Entdecken Sie die vielfältigen kulturellen und historischen Facetten sowie die prächtige Natur zwischen Ararat, Kaukasus und dem Schwarzen Meer. Erkunden Sie lebendige Städte, entdecken Sie alte Kulturen, wandern Sie durch spektakuläre Berglandschaften und genießen Sie die herzhafte lokale Küche auf dieser Reise durch Armenien und Georgien.

1. Tag: Jerewan
2. Tag: Von Jerwan aus Besuch von Swartnoz und der Heiligen Stadt Etschmiadsin
3. Tag: Garni und Geghard
4. Tag: Festung Amberd & Oschakan
5. Tag: Fahrt zum Sewansee über Klöster und Weingüter
6. Tag: Fahrt nach Tiflis über das Kloster Haghpat
7. Tag: Fahrt von Tblissi über Mtskheta nach Kutaissi
8. Tag: Tagesausflug zur Schwarzmeer-Stadt Batumi
9. Tag: Gelati-Kloster, Prometheus-Höhle und Achalziche
10. Tag: Besuch der Höhlenstadt Vardzia
11. Tag: Borjomi-Schlucht – Gori - Gudauri
12. Tag: Tageswanderung in den Kazbegi-Bergen und Besuch der Gergeti Dreifaltigkeitskirche
13. Tag: Fahrt nach Tbilissi
14. Tag: Tbilissi - Telavi in der Weinregion Kachetien
15. Tag: Festung Gremi, Besuch eines Bauernhofes, Rückfahrt nach Tbilissi
16. Tag: Tbilissi

Leistungen enthalten

  • Armenien & Georgien Rundreise gemäß Programm
  • Ausflüge, Aktivitäten und Besichtigungen gemäß Programm
  • Besuch der Kathedrale von Etschmiadsin
  • Stadtrundgang in Jerewan
  • Hellenistischer Tempel Garni
  • Besichtigung des Höhlenklosters Geghard
  • Festung Amberd & Besuch im Dorf Oschakan
  • Aufenthalt am Sewansee
  • Weinverkostung in Kachetien
  • Ausflug nach Batumi am Schwarzen Meer
  • Besuch der Höhlenstadt Vardzia
  • Stalin-Museum in Gori
  • Tageswanderung in den Kazbegi-Bergen
  • Halbtägiger Orientierungsrundgang in Tbilissi

Leistungen nicht enthalten

  • Nicht genannte Mahlzeiten und Getränke
  • Optionale Ausflüge und Aktivitäten
  • Persönliche Ausgaben, Trinkgelder

Unterbringung

4x Komfort-Hotel
8x Mittelklasse-Hotel
3x Gästehaus
Die Unterbringung erfolgt im Doppelzimmer. Alleinreisende teilen sich das Zimmer mit einem/einer weiteren gleichgeschlechtlichen Reiseteilnehmer/in. Gegen Aufpreis ist auf Wunsch auch die Unterbringung im Einzelzimmer buchbar.

Verpflegung

15x Frühstück, 5x Mittagessen, 6x Abendessen

Tourbegleitung

Englischsprachiger Reiseleiter, Fahrer, lokale Guides

Transportarten

Reisebus

Zusätzliche Übernachtungen

Bitte kontaktieren Sie uns - wir beraten Sie gerne!

Flughafentransfer

Bitte kontaktieren Sie uns - wir beraten Sie gerne!

Optionale Ausflüge / Zusatzleistungen

  • Einzelzimmer-Zuschlag (Aufpreis: 425 €)

1. Tag: Jerewan

Die Reise beginnt am Abend in Jerewan. Es gibt keine geplanten Aktivitäten, da die meisten Flüge erst spät am Abend ankommen. Die Hauptstadt Armeniens strahlt eine entspannte Atmosphäre aus und ist eine interessante Mischung aus Sowjet-Charme, Alleen, Parks und Gebäuden im typisch armenischen Baustil.

Unterkunft: Minotel Barsam Suites, Yerevan

2. Tag: Von Jerwan aus Besuch von Swartnoz und der Heiligen Stadt Etschmiadsin

Am Morgen reisen wir zu der außerhalb von Jerewan gelegenen archäologischen Stätte von Swartnoz. Die Ruinen, die aus den Überresten der im 7. Jahrhundert errichteten Kathedrale bestehen, zählen zum UNESCO Weltkulturerbe. Die „Kathedrale der Engel“, was der Name „Swartnoz“ bedeutet, gilt als Höhepunkt armenischer Baukunst. Die noch erhaltenen Säulen liegen vor der prächtigen Kulisse des schneebedeckten Gipfels des Ararat.

Weiter geht es in die Heilige Stadt Etschmiadsin, der ehemaligen Hauptstadt Armeniens, wo wir rechtzeitig zum Sonntagsgottesdienst die von der UNESCO unter Denkmalschutz gestellte Kathedrale von Etschmiadsin besuchen wollen. Die Kathedrale, eines der bedeutendsten Baudenkmäler Armeniens, wird als der älteste christliche Ort von den Armeniern verehrt und stellt das religiöse Zentrum des Landes dar.

Zurück in Jerewan begeben wir uns zu den Großen Kaskaden - einem gewaltigen Treppenkomplex aus der Sowjetzeit. Über 572 Stufen führt der Aufstieg zum höchsten Punkt des Berghügels und dabei bieten sich fantastische Ausblicke über die ganze Stadt. Die Treppen sind verziert mit zahlreichen Skulpturen, Kunstwerken und Springbrunnen. In den Gebäuden entlang der Kaskaden befinden sich Ausstellungsräume sowie das bekannte Museum für Zeitgenössische Kunst. Wir begeben uns weiter zum weitläufigen Platz der Republik, bevor wir einen Spaziergang über den lebhaften Kunsthandwerksmarkt unter freiem Himmel unternehmen.

Unterkunft: Minotel Barsam Suites, Yerevan

Verpflegung: 1x Frühstück

3. Tag: Garni und Geghard

Auch heute verlassen wir die Stadt und fahren in östlicher Richtung durch kleine Dörfer und eine Landschaft mit Almwiesen zum hellenistischen Tempel Garni. Dieses heidnische Denkmal, das der Anbetung der Sonne gewidmet ist, wurde 77 n. Chr. erbaut und stellt eine außergewöhnliche Sehenswürdigkeit in Armenien dar, fernab vom Rest der hellenistischen Welt. Vom Tempel aus machen wir einen gemütlichen Spaziergang die Garni-Schlucht hinunter, wo wir die markanten Basaltfelsformationen sehen werden, die die hoch aufragenden Wände der Schlucht bilden.

Weiter geht es zum nahegelegenen Höhlenkloster Geghard, das von der UNESCO als Weltkulturerbe anerkannt ist und in einer wunderschönen, von Bergen umgebenen Lage steht. Dieses ruhige Kloster, das teilweise aus Höhlen besteht und teils in einer Felswand erbaut wurde, stammt aus dem 4. Jahrhundert und beherbergt zwei Hauptkirchen sowie einen Quellwasserbrunnen, der angeblich verjüngende Eigenschaften hat. Nach der Besichtigung kehren wir nach Jerewan zurück und Sie können den Tag in einem der schönen Cafés ausklingen lassen.

Unterkunft: Minotel Barsam Suites, Yerevan

Verpflegung: 1x Frühstück

4. Tag: Festung Amberd & Oschakan

Unser heutiger Ausflug führt uns nach Nordwesten zur imposanten Festung Amberd, die sich an der Südflanke des Berges Aragats auf über 2.200 Metern Höhe befindet. Der Bau dieser mittelalterlichen Festung begann im 7. Jahrhundert und dauerte bis ins 11. Jahrhundert. Die Anlage ist auf drei Seiten von Klippen umgeben, die diese lange Zeit vor Angreifern schützten, bis es den Mongolen im 13. Jahrhundert gelang, sie zu plündern und in Brand zu setzen. Infolgedessen wurde die Festung aufgegeben und verfiel bis zum Beginn des Wiederaufbaus im 20. Jahrhundert in einen Dornröschenschlaf.

Danach geht es weiter zum Dorf Oschakan, wo uns eine lokale Familie in ihrem Haus empfängt. Hier erleben wir, wie das traditionelle armenische Fladenbrot, bekannt als "Lovash", gebacken wird. Dann genießen wir ein Mittagessen mit diesem frisch gebackenen Brot, bevor wir in die Stadt zurückkehren. Zurück in Jerewan haben wir Zeit, die bemerkenswerte Matenadaran Bibliothek zu besuchen, in der über 17.000 seltene Manuskripte aufbewahrt werden.

Unterkunft: Minotel Barsam Suites, Yerevan

Verpflegung: 1x Frühstück, 1x Mittagessen

5. Tag: Fahrt zum Sewansee über Klöster und Weingüter

Wir verlassen heute Jerewan und fahren nach Süden durch die weite Ararat-Ebene, um das Kloster Chor Virap zu besuchen. Der Ararat, das Nationalsymbol der Armenier, ist ständiger Begleiter am Horizont und bildet eine spektakuläre Kulisse für das Kloster. Gelegen in der Nähe der türkischen Grenze fasziniert das Kloster Chor Virap durch die malerische Lage und seine wechselvolle Geschichte. Das Kloster ist jener Ort, an dem Armenier dem für sie heiligen Berg Ararat am nächsten kommen können.

Bald schon weichen die Ebenen den hügeligen Landschaften, während wir uns auf den Weg in die Berge machen. Wir durchqueren das Winzerdorf Areni, wo wir bei einem lokalen Weingut anhalten, um den besten Wein Armeniens zu probieren. Auf der weiteren Fahrt wird die Landschaft immer gebirgiger und wir erreichen eine spektakuläre Schlucht, wo wir einen Zwischenstopp beim malerischen Kloster Noravank einlegen, das in einer erhabenen Lage mit überwältigendem Blick auf die darunter liegende Schlucht thront.

Nach einer Mittagspause geht die Fahrt über den Selim Pass (2.410 m) und dabei begleiten uns herrliche Ausblicke auf die Berge und Almwiesen mit ihren vielen Wildblumen im Frühjahr. Da der Selim Pass einst Teil der Seidenstraße war, finden wir hier die Überreste einer Karawanserei, wo Reisende unterwegs einst Essen und Unterkunft fanden. Die Straße führt dann hinunter und wieder vorbei an Dörfern, bis wir schließlich den ersten Blick auf den schönen Sewansees mit seiner Bergkulisse erhaschen. Der 1900 m über dem Meeresspiegel gelegene Sewansee ist berühmt für seine sich ständig verändernden Farbtöne, und je nach Wetter kann die Farbe des Wassers von einem tiefen stahlblauen bis hin zu einem atemberaubenden Türkis variieren. Dieses riesige Gewässer ist der größte See der Kaukasusregion mit einer Fläche von 940 Quadratkilometern und einer der größten Süßwasserhochseen der Welt. Sie haben die Möglichkeit, zum Kloster Sewanavank zu spazieren, wo Sie von dessen exponierter Lage eine wunderschöne Perspektive auf den See erhalten. Unser Hotel für die Nacht befindet sich direkt am Ufer des Sees.

Unterkunft: Blue Sevan Hotel, Sewan

Verpflegung: 1x Frühstück, 1x Mittagessen, 1x Abendessen

6. Tag: Fahrt nach Tiflis über das Kloster Haghpat

Heute geht unsere Reise weiter zur armenisch-georgischen Grenze, die wir in Sadakhlo erreichen. Die Landschaft verändert sich abermals, wenn wir uns inmitten von Hügeln und Tälern wiederfinden, die mit Kiefern bewachsen sind. In der malerischen Stadt Dilijan schlendern wir durch die Museumstraße, in der Häuser aus dem 18. Jahrhundert mit typischen Laubsägearbeiten, Holzbalkonen und lokalen Kunsthandwerksateliers erhalten sind. Die Landschaft ändert sich wieder und wird dramatischer, wenn wir durch die hoch aufragenden Steilhänge in die Kupferbergbauregion Armeniens vordringen. Unser letzter Halt ist das grandios gelegene Kloster Haghpat, das von der UNESCO wegen seiner herausragenden kirchlichen Architektur unter Denkmalschutz gestellt wurde. Nach dem Grenzübertritt am Nachmittag erreichen wir Georgien und fahren weiter in die Hauptstadt Tiflis. Wenn es die Zeit erlaubt, kann man einen Spaziergang zur Zitadelle von Narikala unternehmen, um einen herrlichen Blick über die Stadt zu genießen, oder ein entspannendes Schwefelbad nehmen, für die Tiflis bekannt ist.

Unterkunft: KMM Hotel, Tbilisi

Verpflegung: 1x Frühstück

7. Tag: Fahrt von Tblissi über Mtskheta nach Kutaissi

Von der Hauptstadt aus fahren wir am heutigen Morgen in das malerische Mtskheta, dem spirituellen Herz von Georgien. Hier besuchen wir das Hügelkloster Dschwari aus dem 6. Jahrhundert, von dem wir eine herrliche Aussicht auf Mtskheta, den Zusammenfluss zweier Flüsse unterhalb und auf die Gebirgszüge des Kaukasus am Horizont haben. Wir machen uns auf den Weg hinunter in die Stadt, und besuchen die Swetizchoweli-Kathedrale. In der Basilika aus dem 11. Jahrhundert befindet sich das Grab von Sidonia, der mit dem Gewand Christi begraben sein soll.

Wir fahren weiter nach Westen und durchqueren die schönen Dörfer der Provinz Imeretien, die das Landschaftsbild prägen. Wir machen einen Zwischenstopp in Merjevi, um eine traditionelle Weinkellerei zu besuchen und einige der georgischen Bioweine zu verkosten, die hier produziert werden und die sich deutlich von den bekannteren Weinen in Ostgeorgien unterscheiden. Weiter geht es durch die alte Bergbaustadt Chiatura, wo sich etwa 20 sowjetische Seilbahnen befinden, die trotz des Anscheins, vor einigen Jahren aufgegeben worden zu sein, noch immer erstaunlich aktiv sind und als öffentliches Verkehrsmittel dienen. Die letzte Station, bevor wir unser Tagesziel erreichen, ist die Kazchi-Säule, eine 40 Meter hoher Kalksteinmonolith, auf dessen Gipfelplateau sich ein kleines Kloster befindet.

In Kutaissi, der alten Hauptstadt des Königreichs Kolchis, angekommen, checken wir in unserem Gästehaus für zwei Nächte ein. Kutaissi war schon immer eine wichtige Stadt im Laufe der Jahrhunderte und war viele Jahre lang die Hauptstadt Georgiens, zur Zeit der arabischen Besetzung von Tiflis. Die Zeit zwischen den Herrschaften von König Bagrat und Königin Tamar (etwa 900 - 1200) war die Blütezeit für Kutaissi und die meisten der bedeutenden Gebäude stammen aus dieser Zeit. Heute ist es die Hauptstadt der Region Imeretien und hier sind die Menschen bekannt für ihren Sinn für Humor und auch für eine besondere Art von "khachapuri" - das in Georgien einzigartige Käsebrot.

Unterkunft: Natela Guesthouse, Tbilisi

Verpflegung: 1x Frühstück, 1x Abendessen

8. Tag: Tagesausflug zur Schwarzmeer-Stadt Batumi

Wir brechen an diesem Morgen auf in die Stadt Batumi, die attraktive Sommerhauptstadt Georgiens, die am Ufer des Schwarzen Meeres liegt. Ein Renovierungs- und Sanierungsprojekt zu Beginn des Jahrhunderts hat die Skyline der Stadt verändert, die heute eine Mischung aus modernen Wolkenkratzern, Skulpturen und Hotels ist, die im Kontrast zu charmanten Gebäuden aus dem 19. Jahrhundert vor der Kulisse der geschwungenen Hügellandschaft stehen.

Wir beginnen unsere Erkundungstour in der Altstadt, spazieren über den Europaplatz und den Piazza-Platz, wo sich die charmante klassische Architektur mit vielen Mosaiken, Buntglasfenstern, Uhrtürmen und Kirchen befindet. Wir begeben uns in den Botanischen Garten von Batumi, der 1912 angelegt wurde, und die Vegetation aller 9 geografischen Zonen der Erde wiedergibt. Nach dem Mittagessen geht es weiter zur moderneren Strandpromenade, wo ein Bummel entlang des Batumi Boulevards zu den modernen Wolkenkratzern, tanzenden Wasserfontänen und den sich bewegenden Metallplastiken von Ali und Nino führt. Am späten Nachmittag kehren wir nach Kutaissi zurück.

Unterkunft: Natela Guesthouse, Tbilisi

Verpflegung: 1x Frühstück, 1x Abendessen

9. Tag: Gelati-Kloster, Prometheus-Höhle und Achalziche

Am Morgen fahren wir zu dem prächtigen von der UNESCO geschützten Klosterkomplex in Gelati, zu dem auch eine Akademie gehört, die einige der größten Denker Georgiens beschäftigte. Es wurde 1106 von König David dem Baumeister gegründet, um Gott für seine Siege gegen die Türken zu danken. Der König wollte, dass es als Zentrum der Christenheit dient, und so studierten hier neben Gelehrten auch viele religiöse Künstler. Viele der Schätze, die hier hergestellt wurden, sind im Laufe der Jahrhunderte verloren gegangen, aber die Gebäude und Fresken im Inneren sind äußerst gut erhalten, und die Lage des Klosters auf einem Hügel mit Blick auf die fernen Kaukasusgipfel ist sehr reizvoll. Weiter geht es nach Süden, vorbei an der türkisfarbenen Bagrati-Kathedrale und dem beeindruckenden Naturwunder Prometheus-Höhle mit ihren beeindruckenden Stalaktiten, Stalagmiten und versteinerten Wasserfällen.

Unser Tagesziel ist Achalziche, eine charmante Stadt, die wörtlich übersetzt "neue Stadt" heißt, obwohl es ironischerweise nicht viel Neues in dieser Stadt aus dem 12. Jahrhundert gibt. Die Silhouette wird von der imposanten Rabati-Burg dominiert, in ihren alten Straßen lebt eine große armenische Bevölkerung, und in den Wäldern außerhalb der Stadt befindet sich das schöne Kloster Sapara aus dem 10. Jahrhundert. Sie haben am Nachmittag einige Zeit zur freien Verfügung, um Achalziche zu erkunden.

Unterkunft: Lomsia Hotel, Akhaltsikhe

Verpflegung: 1x Frühstück

10. Tag: Besuch der Höhlenstadt Vardzia

Heute geht es weiter zu einer der bedeutendsten Stätten Georgiens, der Höhlenstadt Vardzia. Unterwegs halten wir an der Festung Khertvisi, die dramatisch auf einer Klippe über dem Zusammenfluss zweier großer Flüsse liegt und eine der ältesten Festungen Georgiens aus dem 2. Jahrhundert v. Chr. ist. Wir fahren weiter durch eine abgelegene und wunderschöne Landschaft mit sanften Hügeln, Berggipfeln am Horizont und Pinien, die gelegentlich wie Wachposten am Straßenrand stehen. Vardzia selbst ist in eine Felswand gehauen und wurde im 12. Jahrhundert von König Giorgi III. als Festung gegen das türkische Sultanat errichtet (die türkische Grenze ist nur 10 km entfernt). Die Höhlenstadt wurde später von seiner Tochter Tamar (später Königin Tamar) vervollständigt, die ein Höhlenkloster schuf, das zu einem Zentrum der georgischen Kultur wurde. Dieses Höhlennetz über dem Fluss Mtkvari (Kura) umfasste einst 3000 Höhlen, das sich stellenweise über bis zu 19 Stockwerken erstreckte. Ein Großteil davon wurde nach einem schweren Erdbeben im Jahr 1456 zerstört und nur 550 Höhlen wurden seitdem entdeckt. Es gibt zahlreiche Kirchen, Versammlungssäle, Mensen und Weinkeller, die alle durch Tunnel und Treppen miteinander verbunden sind. Wir haben Zeit, diesen faszinierenden Ort zu erkunden und zu durchstreifen, bevor wir nach Achalziche zurückkehren.

Unterkunft: Lomsia Hotel, Akhaltsikhe

Verpflegung: 1x Frühstück, 1x Mittagessen

11. Tag: Borjomi-Schlucht – Gori - Gudauri

Wir brechen an diesem Morgen nach Borjomi auf, durchqueren die imposanten Wälder der Borjormi-Schlucht und halten an, um dort das schwefelhaltige Wasser zu probieren. Dann setzen wir unsere Reise fort und besuchen die im sowjetischen Stil erbaute Stadt Gori, in der Georgiens berühmtester Sohn, Stalin, geboren wurde. Hier besuchen wir das Museum und erfahren viel über sein Leben. Interessanterweise begann er zunächst eine Ausbildung zum Priester im georgischen Seminar, bevor er die Religion aufgab, um ein Bandit zu werden und sich der neuen bolschewistischen Bewegung anzuschließen. Es wurde auch behauptet, dass Georgien den schlimmsten Schrecken des Stalin-Regimes entkommen sei, weil er Angst vor seiner konservativen christlichen Mutter hatte! Unterwegs besuchen wir die Festung Ananuri und überblicken von hier einen Stausee am Fluss Aragvi. Dann geht es weiter nach Norden in die Berge. Die Landschaft wird zusehends dramatischer, wenn wir die Georgische Heerstraße hinauffahren. Auf dem Weg nach Gudauri (2.196 m), einem Wintersportort mit Blick auf eine gewaltige Schlucht, fahren wir durch die spektakuläre und atemberaubende Berglandschaft des Großen Kaukasus. In Gudauri verbringen wir zwei Nächte.

Unterkunft: Gudauri Hut Hotel, Gudauri

Verpflegung: 1x Frühstück, 1x Abendessen

12. Tag: Tageswanderung in den Kazbegi-Bergen und Besuch der Gergeti Dreifaltigkeitskirche

Nördlich von Gudauri liegt die Region Kazbegi, eine malerische Gegend mit alpinen Wiesen und hoch aufragenden schneebedeckten Bergen. Wir verbringen den Tag in den Bergen und wollen von Kazbegi aus durch das Dorf Gergeti bis zur Dreifaltigkeitskirche wandern, die atemberaubend auf einem Hügel mit Blick auf die verschneiten Gipfel des Kaukasusgebirges liegt. Für die Rundwanderung werden wir 3-4 Stunden unterwegs sein. Das Gebiet ist eine Schatzkammer der Mythologie - an den majestätischen Berg Kazbegi (5047 m), den höchsten Gipfel dieser Region, wurde Prometheus angekettet. Dieser Teil des Kaukasus ist ein geschütztes Gebiet und beherbergt eine vielfältige Flora und Fauna. In Georgien gibt es über 100 verschiedene Säugetiere, und obwohl der Bison und der kaukasische Leopard ausgestorben sind, gibt es in den Bergen immer noch Wölfe und Bären.

Unterkunft: Gudauri Hut Hotel, Gudauri

Verpflegung: 1x Frühstück, 1x Mittagessen, 1x Abendessen

13. Tag: Fahrt nach Tbilissi

Wir verlassen heute die Bergwelt und fahren nach Tiflis, eine kurze Fahrt von etwa drei Stunden. Die Hauptstadt Georgiens ist eine antike und kosmopolitische Stadt zugleich; eine Synagoge, eine Moschee, eine georgische Basilika, eine armenische Kirche und ein zoroastrischer Feueranbeter-Tempel sind nur 15 Minuten zu Fuß voneinander entfernt. Tiflis ist eine der faszinierendsten Hauptstädte Europas, und wir unternehmen einen halbtägigen Orientierungsrundgang, der uns zunächst durch die malerische Altstadt zur bedeutenden Kirche von Metecki, zum Sioni-Dom und dann zum faszinierenden Staatsmuseum führt. Es bleibt viel Zeit, um die Stadt weiter auf eigene Faust zu erkunden. Vielleicht machen Sie eine Backstage-Tour durch das Rustaveli-Theater oder einen Spaziergang durch die engen Gassen der Altstadt oder lassen sich in einem kuriosen Café nieder, um sich die Zeit zu vertreiben. Ein Spaziergang über die architektonisch beeindruckende zeitgenössische Friedensbrücke ist ebenfalls ein Muss.

Unterkunft: KMM Hotel, Tbilisi

Verpflegung: 1x Frühstück

14. Tag: Tbilissi - Telavi in der Weinregion Kachetien

Heute haben Sie einen freien Vormittag, um die Hauptstadt Georgiens weiter zu erkunden oder sich in einem der vielen Cafés der Stadt zu entspannen. Am Nachmittag fahren wir weiter nach Westen in die Region Kachetien, wo wir zuerst einen Halt in der schönen Stadt Sighnaghi aus dem 18. Jahrhundert machen, die von den Einheimischen augenzwinkernd als das "Paris Georgiens" bezeichnet wird.
Die Region Kachetien ist die reichste Weinbauregion des Landes. Georgien gilt als Geburtsort des Weines und hat in diesem Land eine 7000-jährige Geschichte, was archäologische Funde aus dem 6. Jahrhundert v. Chr. Bezeugen sollen. Wir besuchen eine lokale Weinkellerei, die seit über 300 Jahren besteht. Hier können wir einen Weinkeller aus dem 16. Jahrhundert besichtigen und haben die Möglichkeit, sowohl Rot- als auch Weißweine zu verkosten. Anschließend geht es weiter nach Telavi, wo wir in einem Gästehaus mit Gemeinschaftseinrichtungen übernachten.

Unterkunft: Rusiko's Guesthouse, Telavi

Verpflegung: 1x Frühstück, 1x Abendessen

15. Tag: Festung Gremi, Besuch eines Bauernhofes, Rückfahrt nach Tbilissi

Am Morgen besuchen wir die beeindruckende Festung Gremi aus dem 16. Jahrhundert. Die zwei Turmspitzen sind schon von weitem sichtbar und imposant erhebt sich die Festungsanlage auf einem Felsen am Fuße der schneebedeckten Bergkette des Kaukasus. Zum Mittagessen fahren wir zu einem lokalen Bauernhof, wo wir ein Festessen genießen, das von einem Bauer in seinem Haus serviert wird. Wir haben die einzigartige Gelegenheit, köstliche traditionelle georgische Küche und herzliche Gastfreundschaft zu genießen.

Am Nachmittag besteht die optionale Möglichkeit ein Weingut zu besuchen, um einen faszinierenden Einblick in die Entstehung des lokalen Traubensaftes zu erhalten. Wir werden sowohl eine Produktion im europäischen Stil als auch die traditionelle georgische Produktionsmethode erleben. Auch können wir die Weine probieren und vielleicht eine von Hilary Clintons Lieblingsweinen kaufen. Am Nachmittag kehren wir für unsere letzte Nacht nach Tiflis zurück.

Unterkunft: KMM Hotel, Tbilisi

Verpflegung: 1x Frühstück, 1x Mittagessen

16. Tag: Tbilissi

Unsere Reise endet am Morgen nach dem Frühstück.

Verpflegung: 1x Frühstück

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