Kilimandscharo via Rongai Route (inkl. Zusatztag) Tansania

Kilimandscharo via Rongai Route (inkl. Zusatztag)

  • Kilimandscharo - Uhuru Peak (5.895 m)
  • Wenig begangene Route mit Überschreitung des Bergmassivs
  • Übernachtung in großartiger Kulisse am Fuße des Mawenzi
  • Kikeleva Route
  • Bergwanderung mit fantastischen Panoramen
  • Überschreitung des Kilimanscharo von Nord nach Süd
  • Überblick
  • Leistungen
  • Reiseverlauf
  • Termine & Preise
  • Zusatzinformationen
  • Kundenstimmen (7)
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9 Tage Tansania

ab  1.975 € Anfragen oder buchen

Durch den Aufstieg aus Richtung Norden und den Abstieg über die Marangu Route wird die Rongai Route häufig als Kilimandscharo Überschreitung beschrieben. Technisch ist es eine der einfacheren Routen. Bei dieser längeren Aufstiegsvariante mit zusätzlichem Akklimatisierungtag im Mawenzi Tarn Camp ist eine bessere Höhenanpassung möglich. Diese Route wird auch Kikeleva Route bezeichnet. Aufgrund der geringen Niederschlagsmengen und der dadurch eher spärlichen Vegetation, unterscheidet sich die Rongai Route von denen auf der Südwestseite des Kilimandscharo. Die karge Landschaft und Ruhe der "Wüstenroute" haben ihren besonderen Reiz. Eindrucksvolle Ausblicke auf den schroffen Mawenzi, dem zweithöchsten Gipfel des Kilimandscharo-Massivs.

Bitte beachten Sie auch unsere allgemeine Infoseite zum Thema:
Wissenswertes zu unseren Kilimanjaro-Trekkingtouren

Kilimandscharo Besteigung via Rongai Route:

1. Tag: Kilimanjaro Airport / Moshi
2. Tag: Moshi - Rongai Gate - Sekimba Camp
3. Tag: First Cave Camp - Kikelewa Camp (3600m)
4. Tag: Kikelewa Camp - Mawenzi Tarn Camp (4330 m)
5. Tag: Mawenzi Tarn Camp
6. Tag: Mawenzi Tarn - School Hut Camp (4700 m)
7. Tag: School Hut - Uhuru Peak (5895 m) - Horombo Camp
8. Tag: Horombo Camp - Marangu Gate - Moshi
9. Tag: Moshi / Kilimanjaro Airport

Leistungen enthalten

Kilimandscharo Besteigung via Rongai Route (Kikeleva Route) mit Abstieg via Marangu Route (7 Tage/6 Nächte), 2 Hotel-Übernachtungen in Moshi, Transfer ab/bis Moshi zum/vom Nationalpark Gate, sämtliche Nationalpark- und Campinggebühren (US$ 815), Bergrettungsgebühr (Landweg), Campingausrüstung (Zelte, Matten etc. - außer Schlafsack), Kilimanjaro Trekking-Karte GPS-kompatibel (Harms Verlag), 20-seitige Infobroschüre zur Vorbereitung auf die Kilimandscharo Trekkingtour

Leistungen nicht enthalten

Internationale Flüge (gerne über uns buchbar), Mahlzeiten die nicht im Tourverlauf angegeben sind, Getränke, Visum Tansania (z.Zt. 50 US$), Trinkgelder, Schlafsack, persönliche Ausgaben, Reiseversicherungen

Unterbringung

6 Übernachtungen in hochwertigen Bergzelten (2-Personen-Zelte) auf einfach ausgestatteten Campingplätzen
2 Übernachtungen in Mittelklassehotel in Moshi (Doppelzimmer)

Gegen Aufpreis ist auch die Buchung eines Einzelzimmers bzw. Einzelzeltes möglich. Auf Wunsch kann auch die Unterbringung im halben Doppelzimmer bzw. 2-Personen-Zelt gebucht werden. Sollte es nicht möglich sein Sie mit einem weiteren Teilnehmer unterzubringen, so wird der Einzelzimmer-Zuschlag berechnet.

Einzelzimmer-Zuschlag Hotel:
50 Euro

Einzelzelt-Zuschlag Trekkingtour:
50 Euro

Verpflegung

3 reichhaltige Mahlzeiten pro Tag und Trinkwasser während der Kilimandscharo Besteigung
Frühstück inklusive bei Hotelübernachtung

Tourbegleitung

Bei der Kilimandscharo Besteigung via Rongai Route werden Sie von einem professionellen, bergerfahrenen und englischsprachigen Tourleiter, mehreren Trägern und einem Koch begleitet.

Transportarten

Minibus, Zu Fuß

Zusätzliche Übernachtungen

Bitte kontaktieren Sie uns - wir beraten Sie gerne.

Flughafentransfer

inklusive ab/bis Kilimandscharo Flughafen.

Optionale Ausflüge / Zusatzleistungen

Nationalpark Safari im Anschluss an Ihre Trekkingtour oder Badeaufenthalt Sansibar / Mombasa. Bitte kontaktieren Sie uns - wir beraten Sie gerne!
1. Tag: Moshi
Individuelle Anreise zum Kilimanjaro Airport. Begrüßung am Flughafen durch unseren örtlichen Repräsentanten. Transfer zum Hotel in die Stadt Moshi, die am Fuße des Kilimandscharo liegt. Am Nachmittag erfolgt das Vorbereitungsgespräch zur Trekkingtour mit dem Bergführer. Sollten Sie noch Ausrüstungsgegenstände benötigen, dann können Sie diese in unserem örtlichen Büro ausleihen. Genießen Sie von der großen Aussenterrasse die ersten Ausblicke auf den "Kili".
Übernachtung: Parkview Hotel

2. Tag: Moshi - Rongai Gate (2020m) - Sekimba Camp (2700m)
Am Vormittag werden Sie vom Bergführer abgeholt und begeben Sie auf die lange Anfahrt zum Ausgangspunkt der Kilimandscharo Besteigung über die Rongai Route. Wir fahren bis zum kleinen Ort Nalemoru, der sich an der kenianisch/ tansanischen Grenze und an der Nordflanke des Kilimanjaro befindet. Am Gate werden Sie registriert und das Gepäck wird auf die Träger verteilt. Ihre Trekkingtour auf den Kilimanjaro beginnt auf einer gut ausgebauten Forststraße. Sie wandern durch Anbauland bevor Sie die Pinienwälder erreichen. Halten Sie hier Ausschau nach Colobusaffen in den Baumkronen. 3-4stündiger gemächlicher Anstieg (ca. 8 km) bis zum Sekimba Camp auf 2700 m.
(Frühstück, Mittag- und Abendessen)

3. Tag: Sekimba Camp - Kikelewa Camp (3650 m)
Wir steigen am Morgen weiter stetig auf bis zur zweiten Höhle (3450 m). Am frühem Morgen ist es normalerweise im Camp klar und während Sie über das Moor- und Heideland aufsteigen, sollten Sie in zunehmendem Maße gute Ausblicke auf den Kibo, die östlichen Eisfelder und nach links zur gezackten Spitze des Mawenzi haben. Nach dem Mittagessen verlassen wir die Hauptroute und biegen ab auf einen kleineren Weg über das Moorland in Richtung Mawenzi. Über mehrere Bergkämme und kleine Täler schlängelt sich der Pfad stetig bergauf. Unser Campingplatz liegt in einer ungeschützten Senke mit riesigen Senecien nahe den Kikelewa Höhlen. Sie überwinden auf dieser Etappe ca. 1000 Höhenmeter und die Wanderzeit beträgt ca. 6-7 Stunden.
(Frühstück, Mittag- und Abendessen)

4. Tag: Kikelewa Camp - Mawenzi Tarn Camp (4330 m)
Ein kurzer aber steiler Aufstieg hinauf über einen Grashang wird belohnt durch einen großartiges Rundblick und dem Gefühl der totalen Abgelegenheit. Kurz bevor wir das nächste Camp erreichen, lassen wir die Vegetation hinter uns. Das  Mawenzi Tarn Camp liegt großartig in einem Kar direkt unter den sehr hohen Spitzen des Mawenzi und an einem kleinen Bergsee. Für viele ist es das schönste Camp am Kilimandscharo. Der Boden hier ist optimal für das Wachstum der berühmten riesigen Senecien und einige eindrucksvolle Exemplare können Sie hier besichtigen. Der Nachmittag ist frei und Sie können die Zeit im Camp verbringen oder eine Wanderung in der Umgebung machen, um eine bessere Akklimatisierung zu erzielen.
(Frühstück, Mittag- und Abendessen)

5. Tag: Mawenzi Tarn Camp - Ruhetag zur Akklimatisierung
Der heutige Tag dient zur Akklimatisierung an die große Höhe. Wenn Sie sich gut fühlen, können Sie die Umgebung erkunden und einige Höhenmeter aufsteigen, was der Akklimatisierung beiträgt. Es ist möglich bis zum Sattel aufzusteigen, eine flache alpine Wüstenlandschaft zwischen Mawenzi und Kibo. Hier haben Sie einen fantastischen Ausblick über die gesamte Route bis zum Gipfel des Kilimanjaro. In der Nähe des Camps befindet sich der einzige See am Kilimandscharo. Übernachtung im Mawenzi Tarn Camp.
(Frühstück, Mittag- und Abendessen)

6. Tag: Mawenzi Tarn Camp - School Hut Camp (4750 m)
Heute führt unsere Wanderung direkt über den Kibo Sattel, der zwischen den zwei Vulkanen Mawenzi und dem thronenden Kibo liegt. Während Sie die alpine Wüste des Sattels überqueren, eröffnet die Landschaft wundervolle Rundblicke und den ganzen Tag über haben Sie den Kibo (Kilimanjaro) vor sich im Blickfeld. Schließlich können Sie auch den sich zum Gipfel windenden Pfad an den Flanken des Berges erkennen. Halten Sie Ausschau nach den schwer auszumachenden Elenantilopen, die größte Antilopenart der Welt, die auch in dieser Zone der großen Höhe lebt. Kurz vor unserem heutigen Tagesziel geht es nochmals steil bergauf über Felspassagen. Zwischen großen Felsbrocken liegt unser Camp für die kommende Nacht - die School Hut. Während des Tages sollten Sie versuchen, soviel wie möglich zu essen in Vorbereitung für den Gipfeltag, der bereits sehr früh am darauf folgenden Tag startet. Nehmen Sie viele kleine Snacks am Nachmittag zu sich. Wir sollten das Camp am frühen Nachmittag erreichen. Der Rest des Tages heißt es Ausruhen in der Vorbereitung für den abschließenden Aufstieg. Sie sollten Ihre Tagesrucksäcke für den Morgen packen und Ihre Kleidung im Voraus wechseln, damit Sie die korrekten Schichten für den Gipfeltag tragen. Wir gehen sehr früh schlafen und hoffentlich finden alle ein paar erholsame Stunden Schlaf.
Übernachtung auf dem Zeltplatz bei der School Hut.
(Frühstück, Mittag- und Abendessen)

7. Tag: School Hut Camp - Uhuru Peak - Horombo Camp (3720m)
Sie werden kurz vor Mittagnacht für Tee und Kekse geweckt. Sie starten kurz nach Mitternacht den Aufstieg über steilen Geröll-Serpentinen zum Gillman’s Point am Kraterrand (5681 m), um diesen pünktlich vor Sonnenaufgang zu erreichen. Die Höhe raubt den Atem und die letzten Kräfte. Jetzt ist es nicht mehr weit bis zum Uhuru Peak und ein eiserner Wille ist gefragt, um die letzten Höhenmeter zu bewältigen. Entschädigt werden Sie mit einem traumhaften Rundblick und dem wunderbaren Gefühl, den höchsten Punkt Afrikas auf 5895m erreicht zu haben. Sie wandern vorbei an spektakulären Gletschern und Eisklippen, die immer noch den größten Teil des Gipfels belegen. Der Abstieg vom Kibo ist überraschend schnell und nach einer Mittagspause in der Kibo Hut  geht es weiter hinab bis zu unserem Ziel dem Horombo Camp. Hier haben Sie Zeit sich auszuruhen und Schlaf nachzuholen.
Übernachtung auf dem Zeltplatz.
(Frühstück, Mittag- und Abendessen)

8. Tag: Horombo Camp - Marangu Gate (1840m) - Moshi
Ein stetiger Abstieg führt Sie hinunter bis zur Mandara Hütte und anschließend weiter abwärts durch den Regenwald auf einem guten Pfad zum Nationalpark Gate in Marangu. Auf der Mandara Hütte legen Sie dabei eine ausgedehnte Mittagspause ein. Sie erreichen das Ziel nach ca. 5-6 Stunden (18 km) und verabschieden sich von Ihrer Begleitmannschaft. Am Gate werden bereits vom Fahrer erwartet und zurück zum Hotel nach Moshi gebracht. Hier können Sie sich von den Anstrengungen der letzten Tage erholen und das Abenteuer Kilimandscharo Revue passieren lassen.
Übernachtung: Parkview Hotel
(Frühstück, Mittagessen)

9. Tag: Moshi
Ihre Kilimandscharo Trekkingtour endet nach dem Frühstück. Transfer zum Flughafen oder individuelle Weiterreise.
(Frühstück)
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ANFORDERUNGEN
Für diese Kilimandscharo Trekkingtour benötigen Sie eine gute Kondition und Ausdauer. Bergsteigerische Vorkenntnisse sind nicht nötig. Das Erreichen des Gipfels kann nicht garantiert werden, da es vom Wetter und der persönlichen Leistungsfähigkeit der Teilnehmer abhängt. Die Besteigung ist in den Monaten April/Mai wegen der großen Regenzeit nur unter erschwerten Bedingungen möglich.

Gruppenermäßigung / Privattour
Der angegebene Preis ist gültig pro Person bei einer Gruppe von 2 Personen. Bei Gruppen ab 3 oder mehr Teilnehmern reduziert sich der Tourpreis. Bitte kontaktieren Sie uns für ein individuelles Angebot zu Ihrem Wunschtermin. .
A. McDonald 2016-11-18

Hallo Frau Hils,

wir sind wieder im Lande und es ist alles super gegangen! Also ein großes Lob an Ihre Agentur und Ihre Repräsentanz in Moshi.

Zu unserer Reise:
...Weihnachten 2014, nach ein paar Flaschen Rotwein, kam ich auf die verrückte Idee den höchsten Berg Afrikas, den Kilimanjaro zu besteigen! Spontan reagierte meine Mutter (80 Jahre & Afrika Liebhaber) mit "I´ll come with you Andrew" und mein etwas jüngerer Bruder Nigel, sagte auch gleich, "das wollte ich schon immer machen". Mein Sohn der sich bis dahin etwas zurückgehalten hatte, war plötzlich auch Feuer & Flamme dafür und somit waren wir auf einen Schlag zu Dritt.

​​Diese Trekkingtour machten wir nicht nur zum Spaß...

...sondern dahinter steckt auch ein guter Zweck. Nigel hat bereits einen Spendenaufruf für "JustGiving for British Liver Trust" gestartet, da mein zweiter Bruder vor zwei Jahren eine Lebertransplantation benötigt hatte. Mein Sohn & ich wollen Spenden für die McDonald´s Kinderhilfe generieren. Damit werden Ronald McDonald Häuser finanziert, wo Familien kostenfrei übernachten können während das schwerkranke Kind in der Klinik - teilweise bis zu mehreren Monaten - behandelt wird.

Hier ein paar Eckdaten zu unserer Reise:
Nach einigen Monaten Recherche und Vergleiche bei div. Veranstalter (in Tansania, England, Indien und hier zuhause), haben wir uns für Moja Travel in Offenburg entschieden. Die Beratung, welche fast ausschließlich online erfolgte, war professionell und preislich nur geringfügig teurer als das günstigste Angebot von einer Indischen Agentur. ​
Am 8.Nov 2016 flogen wir mit Ethiopian Airlines über Frankfurt & Addis Abeba nach Kilimanjaro. Natürlich gibt es ein paar andere Möglichkeiten - auch günstigere - dahin zukommen, aber Ethiopian landet und fliegt weg um eine "humane" Uhrzeit - also nicht mitten in der Nacht. Das ist unserer Meinung nach wichtig, da die Tour in der Regel im Laufe des Vormittags beginnt, und man braucht eine vernünftige Nacht Schlaf davor.

Ein Akklimatisierungstag musste sein

​Nachdem es im November regnen könnte (kleine Regensaison), haben wir uns beraten lassen und uns für die "Rongai Route" entschieden. Diese Route führt auf der nördlichen Seite des Berges und wir haben uns sagen lassen, dass sich die Regenwolken eher im Süden aufhalten und somit hoffen wir auf durchgehenden blauen Himmel! Außerdem wird die Rongai Route gegenüber den restlichen Routen von wenigeren Bergsteiger genutzt und somit erwarten wir keinen hohen Andrang in den Camps! Ach ja, noch eine wichtige Info - wir werden einen "Akklimatisierungstag" bei 4330m einlegen. Dadurch kostet das Ganze etwas mehr, die Erfolgsquote aber den Gipfel zu erreichen erhöht sich dementsprechend.

​Wirklich ein Lob an Moja Travel für die sehr ausführliche Reiseinformation mit dem üblichen "Wissenswertes über Tansania" aber auch unter anderem 3 volle A4 Seiten für den Bereich "Medizinische Hinweise" & Höhenkrankheit". Vor allem, mit "AMS" (Höhenkrankheit) ist nicht zu spaßen! Unsere Guides Obtati und Mogli sind sehr erfahrene Bergführer, konnten uns jede Frage beantworten und damit jegliche Angst nehmen.

Der Gipfeltag war hart, richtig hart!

Mit heißem Ingwer Tee und dem zweiten Energieriegel versuchten wir unsere letzten Reserven wieder aufzufüllen. In weiter Ferne zeigte sich mittlerweile unser Ziel, der Uhuru Peak. Es konnte nicht mehr weit sein. Nur noch den Rand des Kraters entlang, schlappe 200 Höhenmeter hinauf und dann hatten wir es geschafft. Also machten wir uns wieder auf den Weg. Uns pfeifte eiskalter Wind um die Nase. Wir kämpften uns in slow motion Schritt für Schritt vorwärts. Immer das Ziel fest vor Augen. Es ging endlos über Hügel hinab und hinauf. Wir brauchten auf diesen 200 Metern weitere vier Schnaufpausen mit Ingwertee. Und nur der Blick auf das Ziel und die stetige Motivation unseres Guides Mogli brachten uns voran. Und dann endlich: Nigel erreichte um 09:34 Uhr als erstes das Gipfelschild, lies sich erschöpft auf den Stein darunter nieder und fühlte nur noch Erleichterung. Er hätte keinen weiteren Schritt mehr gehen können. Direkt danach kam Andrew am Peak an. Sein einziger Gedanke war "Was gibt es heute eigentlich zum Mittagessen? Ein Schnitzel wär schön!" Die Zwei dort sitzen zu sehen gab mir die letzte Kraft. Buchstäblich auf allen Vieren kroch ich die letzten Meter zum Ziel. Ich setzte mich hin und realisierte Stück für Stück, was ich geschafft hatte. Minutenlang saß ich nur da und es flossen die Tränen. Unendliche Erleichterung machte sich breit. Das ganze Adrenalin der letzten Tage löste sich und wurde von Minute zu Minute von unglaublichem Stolz abgelöst. Nach den obligatorischen Fotos am Gipfelschild und einem letzten Wahnsinnsblick auf den Gletscher wurden wir von Mogli auch schon wieder zum Abstieg aufgefordert. Längere Aufenthalte in dieser Höhe können lebensgefährlich werden.

Erstaunlich ist, wie weit man gehen kann.

Wir sind alle bis an unsere Grenzen gegangen! Das war das körperlich härteste Stück Arbeit das wir jemals durchmachen mussten. Erstaunlich ist tatsächlich, wie weit man gehen kann wenn der Körper eigentlich schon aufgegeben hat aber der Wille etwas zu erreichen noch größer ist. Wir alle dachten, man würde in diesen 8 Tagen ein paar Kilo verlieren aber tatsächlich ist es so, dass wir mehr oder weniger gezwungen wurden 3 volle Mahlzeiten einzunehmen und jede Mahlzeit mit mehreren Gängen. Also nur noch Salat wenn wir zuhause sind! ;)

Und zur Guter Letzt: Danken möchte ich meiner Frau Karin, die mich von Anfang an unterstützt hast. Danke an meinen Sohn Andrew, der sich kurzerhand entschieden hat mit mir gemeinsam diesen verrückten Traum zu verwirklichen. Danke an Nigel, dass wir uns Weihnachten 2014 gemeinsam für dieses Abenteuer begeistern und diese Zeit zusammen erleben durften. Danke auch an Toni, die mit ihrer immer fröhlichen Laune uns Männer gut bei Stimmung gehalten hatte. Leider konnte sie diese Reise nicht vollständig mit uns durchführen... Vielen Dank für die professionelle Organisation und Durchführung dieser Tour durch unsere Guides und unsere Reiseagentur Moja Travel, ohne die diese Expedition nicht realisierbar gewesen wäre. Und nicht zuletzt geht mein größter Dank an alle Sponsoren, die auf dieser Reise an uns gedacht, uns die Daumen gedrückt, jeden Tag mitgefiebert und für die Kinderhilfe gespendet haben. Asante sana, hakuna matata und immer pole, pole! Euer Andrew McDonald.

Quelle: amcdonald38.wixsite.com/kilimanjaro

A. & T. Waldis 2015-09-20

Sehr geehrte Frau Hils,
Wie versprochen melden wir uns bei Ihnen zurück. Bereits ist wieder eine Woche vergangen, seit wir von unserer unvergesslichen Reise zurückgekehrt sind. Alles in Allem dürfen wir Ihnen mitteilen, dass Alles geklappt hat. Die beiden Trekkingtouren Mt. Meru und Kilimanjaro haben wir ohne große Probleme geschafft. Diese Erlebnisse werden wir ewig im Herzen behalten, denn es war für uns ein verrückter Traum, welcher in Erfüllung ging.

Unser Fazit: das Rezept für die erfolgreiche Begehung steht und fällt mit dem Bergführer und seinem Team. Und da können wir Ihnen sagen, wir hatten riesig Glück, denn wir haben auf den Touren viele andere Gruppen getroffen, beobachtet und erlebt, der Vergleich liegt nahe.

WILSON, unser Gide, hat uns vortrefflich, professionell, mit viel Verständnis und Empathie auf die Berge geführt. Wir dürfen ihm an dieser Stelle noch einmal ein großes Lob aussprechen, die Chemie zwischen ihm und uns hat einfach gestimmt. Mann/Frau darf nicht vergessen, dass wir eine relativ lange und sehr intensive Zeit miteinander verbracht haben.
Ein großes Lob verdienen auch seine Männer vom Team. Der Stv. Bergführer, der Koch, der Kellner und die tollen, kräftigen und liebenswürdigen Träger. Sie verdienen ein großes Lob, unsere Achtung vor ihnen ist enorm. Nun, dass dieses Team so gut harmoniert hat, ist auch wieder der Lohn dafür, wie Wilson sie geführt, mit ihnen gesprochen und sie unterstützt hat. Einfach toll und sehr angenehm und überdies hatten sie es immer sehr lustig.

Die körperliche Herausforderung und Genugtuung, auf dem höchsten Berg von Afrika und dem größten freistehenden Bergmassiv der Welt gestanden zu haben, erfüllt uns mit einer großen Dankbarkeit.

A. Soldan 2015-03-18

Liebe Frau Schartel,
Liebes Moja-Travel-Team,
Vielen Dank für Ihre vorzügliche Beratung, Betreuung und Durchführung vor Ort! Ich bin am 6. März 2015 glücklich um 6.45 Uhr am Uhuru Peak angekommen und konnte mein Glück kaum fassen. Noch immer befindet ich mich im siebten Himmel und träume täglich und jede Nacht von meiner wundervollen Reise in das Land meiner (Kinder-) Träume.

Alles war genauso, wie ich es mir gewünscht habe! Strahlend blauer Himmel, kein einziger Regentropfen, nette Begleitung und hervorragendes Essen! Danke Danke Danke

T. Gaßner & D. Rauschenberger 2014-01-22

Liebes Team von moja Travel,

(leider) sind wir wieder von unserem Tansania-Abenteuer zurück. Die Kilimanjaro-Besteigung via Rongai-Route war ein einmaliges Erlebnis, das perfekt organisiert und durchgeführt war. Sowohl die Organisation durch moja, als auch durch die Agentur vor Ort hat unsere Erwartungen in allen Belangen übertroffen. Es gab nicht im Geringsten etwas zu kritisieren.

Wir hatten Traumwetter und unser Besteigungsteam war toll. Wir hatten unvergessliche Erlebnisse und Eindrücke, die uns sicherlich noch lange in unserem Alltag in Deutschland positiv beeinflussen werden. Auch unsere individuelle Weiterreise und der durch moja organisierte Aufenthalt auf Sansibar waren wunderschön und machten das Ganze zu einem Traumurlaub.

Vielen Dank für ihre flexible und reibungslose Kommunikation und Planung. Wir sind uns sicher, dass der nächste Trip nach Afrika ebenfalls mit moja Travel stattfinden wird. Empfohlen haben wir Sie eh schon...

Viele Grüße,

M. Müller 2013-10-15

Guten Tag Frau Zumstein,

ich möchte Ihnen auf diesem Weg eine kurze Rückmeldung zu unserer Tansaniareise geben. Es war ein wirklich toller und erfolgreicher Urlaub! Vielen Dank an dieser Stelle für die gute, angenehme und sehr kompetente Zusammenarbeit und die Umsetzung unserer Wünsche. ;o)

Es war alles bestens organisiert. Die lokalen Partneragenturen waren ebenfalls sehr professionell. Insbesondere unser Guide (mit dem sensationellen Namen Goodluck...;o) ) und dessen/unsere Crew bei der Kilimanjarobesteigung waren wirklich sehr gut! Unsere persönlichen Wünsche wurden ebenso berücksichtigt wie unser Leistungsvermögen.

So haben wir z.B. den Akklimatisationstag nicht benötigt, haben diesen Tag aber dennoch beim Abstieg gewinnbringend und sinnvoll gestaltet. Das fanden wir richtig klasse. Goodluck ermöglichte es uns auch Land und Leute besser kennenzulernen und so konnten wir abschließend auch einen Einblick in das nichttouristische Tansania gewinnen. Man glaubt gar nicht wie populär der europäische Fußball in Tansania ist ;o) Das war nochmal eine ganz andere Welt.

Auch die Safari war bestens organisiert und wir konnten die Tage und die Ziele individuell gestalten. Sansibar bildete dann den erwarteten wohlverdienten und erholsamen Abschluß einer wirklich rundherum gelungenen und tollen Zeit. An der Stelle nochmal vielen Dank für die gelungene Umsetzung unsere Wünsche und das tolle Erlebnis Tansania! Gern werden wir Sie weiterempfehlen und Ihr Reiseangebot auch für evtl. zukünftige Reisen im Auge behalten.

Viele Grüße,

M. Weinzierl 2013-09-12

Hallo Frau Hils,

wollte Ihnen nur eine kurze Rückmeldung zu unserer Reise geben. Großes Lob an die Agentur vor Ort und unseren Bergführer Goodluck. Alles hat super geklappt, wir hatten Traumwetter und eine tolle Bergwanderung. Wir haben den Gipfel alle erreicht und danach konnte ja nichts mehr schiefgehen:-) Die Ameg-Lodge in Moshi ist übrigens eine sehr gute Wahl (ruhig, schöner Garten und toller Blick auf den Kili) - nettes Servicepersonal und gutes Essen.

Olpopongi haben wir sehr interessant gefunden - wir waren zu diesem Zeitraum die einzigen Gäste dort und die Atmosphäre hatte schon was.

Der Strand in Dar es Salaam (South Beach) ist gigantisch – zudem sind Schnorchelausflüge zu der vorgelagerten Insel möglich. Wer nicht so viel Zeit hat und nicht extra nach Sansibar will ist hier sehr gut aufgehoben.

Uns fehlt natürlich der Vergleich zum northern circuit, aber wir fanden das Selous Game Reserve fantastisch; Lodges direkt am Fluss, wenig Touristen im Park trotz Hauptreisezeit und genug zu sehen. Viele Löwen, Giraffen und Zebras – eine Unmenge von Flusspferden.

Wirklich einziger Minuspunkt – der Precision Air Flug hat sich um 20 Stunden verschoben (Maschinendefekt - wir waren schon in der Luft und mussten wieder umdrehen); Aber auch hier vor Ort alles unkompliziert - konnten alle weiteren Übernachtungen problemlos eine Nacht verschieben und auf die letzte in DAR haben wir dann einfach verzichtet.

Mit freundlichen Grüßen,

C. Kehm 2013-03-16

Hallo Moja Team,

nun sind wir bereits seit 2 Monaten wieder zurück und der Alltag hat so schnell Einzug gehalten, dass ich noch keine Gelegenheit für ein Feedback hatte. Großes Lob an moja Travel! Alles hat gut geklappt und es kam nirgendwo zu Verzögerungen oder Problemen.

Die Mitarbeiter und die Guides der Agentur vor Ort waren freundlich und hilfsbereit. Insbesondere die Guides während des Kilimanjaro-Trekkings waren sehr aufmerksam und um unser Wohl besorgt. Dieser Fürsorge haben wir es wohl mit zu verdanken, dass sowohl mein Mann (er kam bis zum Gilman's Point) als auch ich (hab es tatsächlich bis zum Uhuru Peak geschafft), am Ende des Trekkings mit den Gipfel-Urkunden belohnt wurden.

Auch während der Safari fühlten wir uns gut aufgehoben und auf Sansibar sowieso. Insgesamt eine gelungene Reise, die keinen unserer Wünsche offen ließ.

Vielen Dank und freundliche Grüße,