Kilimandscharo via Lemosho Route mit Krater Camp Tansania

Kilimandscharo via Lemosho Route mit Krater Camp

  • Kilimandscharo - Uhuru Peak 5.895 m
  • Übernachtung im Krater Camp mit Möglichkeit zur Wanderung zum Ash Pit
  • Überblick
  • Leistungen
  • Reiseverlauf
  • Termine & Preise
  • Zusatzinformationen
  • Kundenstimmen (4)
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10 Tage Tansania

ab  2.500 € Anfragen oder buchen

Aus der weiten Savanne Afrikas erhebt sich das höchste frei stehende Bergmassiv der Erde: der Kilimandscharo! Zum höchsten Punkt, dem Uhuru Peak auf 5895 m wandern Sie über die Lemosho Route - ein wenig begangener, herrlich unberührter Weg auf den Kilimandscharo, der über das Shira Plateau auf den Gipfel führt. Durch das häufige Auf und Ab der Route gelingt bei dieser Besteigungsvariante die Akklimatisation besonders gut. Von der Savanne führt die Wanderung in dichten Regenwald, durch einzigartige Trockenvegetation in die bizarre Mondlandschaft und weiter in die Gletscherregionen. Der besondere Höhepunkt bei dieser Kilimandscharo Besteigung ist die Übernachtung im Krater Camp, welches auf 5.700 Metern Höhe liegt.

Bitte beachten Sie auch unsere allgemeine Infoseite zum Thema:
Wissenswertes zu unseren Kilimanjaro-Trekkingtouren

Kiliimandscharo Besteigung via Lemosho Route mit Krater Camp

1. Tag: Kilimanjaro Airport / Moshi
2. Tag: Moshi - Londorossi - Mti Mkubwa Camp (2750 m)
3. Tag: Zum Shira 1 Camp (3510m)
4. Tag: Zum Shira Plateau Camp (3880 m)
5. Tag: Shira Camp - Barranco Camp (3965 m)
6. Tag: Barranco Camp - Barafu Camp (4600 m)
7. Tag: Barafu Camp - Crater Camp (5700 m)
8. Tag: Crater Camp - Uhuru Peak - Mweka Camp
9. Tag: Mweka Camp - Moshi
10. Tag: Moshi / Kilimanjaro Airport

Leistungen enthalten

Kilimandscharo Besteigung via Lemosho Route mit Übernachtung im Krater Camp (8 Tage/7 Nächte), 2 Hotel-Übernachtungen in Moshi, Transfer von Moshi zum/vom Nationalpark-Gate, sämtliche Nationalpark- und Campinggebühren, Bergrettungsgebühr (Landweg), Campingausrüstung (Zelte, Matten etc. - außer Schlafsack), spezielle Ausrüstung für die Nacht im Kratercamp, Kilimanjaro Trekking-Karte GPS-kompatibel (Harms Verlag), 20-seitige Infobroschüre zur Vorbereitungauf die Kilimandscharo Trekkingtour

Leistungen nicht enthalten

Internationale Flüge (gerne über uns buchbar), Mahlzeiten die nicht im Tourverlauf angegeben sind, Getränke, Visum Tansania (z.Zt. US$ 50), Trinkgelder, Schlafsack, persönliche Ausgaben, Reiseversicherungen

Unterbringung

7 Übernachtungen in hochwertigen Bergzelte auf einfach ausgestatteten Camps am Kilimandscharo
2 Übernachtungen im Mittelklassehotel in Moshi
(Doppelzimmer)

Gegen Aufpreis ist auch die Buchung eines Einzelzimmers bzw. Einzelzeltes möglich. Auf Wunsch kann auch die Unterbringung im halben Doppelzimmer bzw. 2-Personen-Zelt gebucht werden. Sollte es nicht möglich sein Sie mit einem weiteren Teilnehmer unterzubringen, so wird der Einzelzimmer-Zuschlag berechnet.

Einzelzimmer-Zuschlag Hotel: 50 Euro
Einzelzelt-Zuschlag Trekkingtour: 50 Euro

Verpflegung

3 reichhaltige Mahlzeiten pro Tag und Trinkwasser während der Kilimandscharo Besteigung; Frühstück inklusive bei Hotelübernachtung

Tourbegleitung

Bei der Kilimandscharo Besteigung via Lemosho Route werden Sie von einem lizenzierten, bergerfahrenen und englischsprachigen Bergführer, persönlichen Trägern sowie einem Koch begleitet.

Transportarten

Zu Fuß, Minibus

Zusätzliche Übernachtungen

Bitte kontaktieren Sie uns - wir beraten Sie gerne.

Flughafentransfer

inklusive ab/bis Kilimandscharo Flughafen.
1. Tag: Kilimanjaro Airport / Moshi
Individuelle Anreise zum Kilimanjaro Airport. Begrüßung am Flughafen durch unseren örtlichen Repräsentanten. Transfer zum Hotel in die Stadt Moshi, die am Fuße des Kilimandscharo liegt. Am Nachmittag erfolgt das Vorbereitungsgespräch zur Trekkingtour mit dem Bergführer. Sollten Sie noch Ausrüstungsgegenstände benötigen, dann können Sie diese in unserem örtlichen Büro ausleihen. Genießen Sie von der großen Aussenterrasse die ersten Ausblicke auf den "Kili".
Übernachtung: Parkview Hotel

2. Tag Moshi - Londorossi - Mti Mkubwa Camp (2750 m)
Heute beginnt Ihre Trekkingtour zum Gipfel des Kilimanjaro. Sie besteigen Afrikas höchste "Erhebung" über die Lemosho Route. Nach einem vorbereitenden Gespräch mit Ihrem Bergführer fahren Sie zum etwa 80 km entfernten Londorossi-Gate (2250m). Die Fahrt für über eine größtenteils sehr holprige Piste, daher nimmt die Anfahrt einige Stunden in Anspruch. Nach dem Sie am Gate registriert wurden, starten Sie Ihre Trekkingtour. Wir wandern durch dichten Regenwald bis in die Lemosho - Niederungen. Unser Ziel ist das Forest Camp auf 2.750 m. (Gehzeit 3 - 4 Stunden; 7 km)

3. Tag: Zum Shira 1 Camp (3510 m)
Heute lassen wir den Wald hinter uns und gelangen über steiler werdende Pfade in Heide- und Moorlandschaft. Sie überqueren den Shira Kamm (3600m) und erreichen nach rund vier Stunden das in wundervoller Landschaft auf ca. 3500 m gelegene Shira Camp 1. Übernachtung.

4. Tag: Zum Shira Plateau Camp (3880 m)
Heute führt Sie eine angenehme, ca. 4-stündige Wanderung weiter über die Hochebene zum Shira Camp 2, das auf einer Moorwiese an einem Bach liegt (3880 m). Zeltübernachtung mit Blick auf Kibo, Shira und Mt. Meru.

5. Tag: Shira Camp - Barranco Camp (3965 m)
Die heutige Etappe führt bis zum Barranco Camp (10 km, 6 Stunden Gehzeit). Wir folgen dem Prinzip "walk high - sleep low" und wandern bis auf Höhen von 4600 m (Lava Tower), übernachten aber auf rund 4000 m. Sie umrunden einen Teil des mächtigen Kibo Gipfels auf dessen Südseite. Die Landschaft wird karger und zahlreiche Geröllblöcke prägen die Umgebung. Der Weg führt vorbei an faszinierenden Riesenlobelien und mannshohen Senecien. Das Barranco Camp ist sehr "aussichtsreich" gelegen. Am Abend kann man bei zumeist wolkenlosem Himmel die Lichter des 60 km entfernten und rund 3400 m tiefer liegenden Moshi erkennen.

6. Tag: Barranco Camp - Barafu Camp (4600 m)
Heute überwinden Sie die Barranco Felswand, auch "Breakfast Wall" genannt. Ein steiler Aufstieg führt Sie über den Felskamm auf ca. 4300m. Von oben haben Sie einen grandiosen Ausblick auf den Kibo Krater. Der Weg führt in östliche Richtung bis zum Karanga Camp, wo Sie Mittagsrast einlegen. Die letzte Möglichkeit Wasser aufzunehmen. Von hier an führt der Pfad steil bergauf. Die Vegetation wird immer spärlicher, jedoch werden Sie mit atemberaubenden Ausblicken auf den Mt. Meru, den Mawenzi und natürlich den Kibo entschädigt. Der Weg führt stetig bergan durch eine zunehmend graue und steinige Landschaft. Übernachtung im Barafu Camp. (13 km, 7-8 Stunden Gehzeit). Erleben Sie, wie die Sonne direkt hinter dem Mt. Meru untergeht - ein grandioses Naturschauspiel!

7. Tag: Barafu Camp - Crater Camp (5700 m)
Heute werden Sie in der Morgendämmerung geweckt und brechen auf zum höchstgelegenen Camp im Kibo Krater. Sie steigen auf bis zur Kante des Kibo Krater. Ein langsames Gehen ist wichtig, denn der Sauerstoff wird immer geringer. Von hier aus steigen Sie hinab in den Krater. Sie erreichen das Camp vor dem gewaltigen Furtwängler Gletscher gegen Mittag und stärken sich beim Mittagessen. Am Nachmittag können Sie sich ausruhen und akklimatisieren. Diejenigen, die sich noch stark genug fühlen, können eine kurze Wanderung zum Furtwängler Gletscher unternehmen. Es gibt außerdem die Möglichkeit zur Aschengrube im Reusch Krater (Ash Pit) zu wandern - ein Einblick den nur wenige Kili-Trekker genießen können. Die Wanderung zum Ash Pit braucht ca. 45 Minuten ist aufgrund der großen Höhe sehr anstrengend. Übernachtung im Crater Camp.

8. Tag: Crater Camp - Uhuru Peak (5895 m) - Mweka Camp
Wir starten am frühen Morgen für den alles entscheidenden Gipfelsturm! Der Startzeitpunkt wird so geplant, dass Sie möglichst bei Sonnenaufgang auf dem Gipfel stehen. Vom Camp aus sind es nur ca. 45 - 60 Minuten bis zum Uhuru Peak - Ihrem Ziel! Für Ihren Kampf werden Sie entschädigt mit einem traumhaften Rundblick und dem wunderbaren Gefühl, den höchsten Punkt Afrikas auf 5895 m erreicht zu haben. Der Abstieg erfolgt über die Mweka Route. Am Barafu Camp legen Sie eine Mittagspause ein. Der weitere Abstieg zum Mweka Camp auf 3100 m ist nicht mehr so steil, aber noch sehr lang. Im Mweka Camp angekommen, gibt es genügend Zeit sich auszuruhen und Schlaf nachzuholen!

9. Tag: Mweka Camp - Moshi
Nach dem Frühstück starten Sie den letzten Abschnitt der Tour. Durch den Regenwald führt der Weg hinab zum Mweka Gate (1700m). Sie erreichen den Endpunkt nach ca. 4-5 Stunden (6 km). Sie werden bereits vom Fahrer erwartet und zurück zum Hotel nach Moshi gebracht. Hier können Sie sich von den Anstrengungen der letzten Tag erholen und das Abenteuer Kilimandscharo Revue passieren lassen. Übernachtung im Parkview Hotel.

10. Tag: Moshi / Kilimanjaro Airport
Ende der Tour nach dem Frühstück. Rückreise oder individuelles Anschlußprogramm.
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ANFORDERUNGEN
Für diese Kilimandscharo Besteigung benötigen Sie eine sehr gute Kondition und Ausdauer. Bergsteigerische Vorkenntnisse sind in der Regel nicht nötig. Das Erreichen des Gipfels kann nicht garantiert werden, da es vom Wetter und der persönlichen Leistungsfähigkeit der Teilnehmer abhängt. Die Besteigung ist im April/Mai wegen der grossen Regenzeit nur unter erschwerten Bedingungen möglich.

Gruppenermäßigung / Privattour
Der angegebene Preis ist gültig pro Person bei einer Gruppe von 2 Personen. Bei Gruppen ab 3 oder mehr Teilnehmern reduziert sich der Tourpreis. Bitte kontaktieren Sie uns für ein individuelles Angebot zu Ihrem Wunschtermin.
J. Berthold 2015-02-20

Hallo Frau Schartel,
wir haben es geschafft :-) !!!
Es war unglaublich und unbeschreiblich!!!
Vielen Dank für ihre Unterstützung die letzten Monate.

H. Schmieder 2013-05-04

Hallo Frau Schartel,

es ist jetzt schon bald ein Jahr her, dass ich aus Tansania zurück bin – ich hoffe Sie können sich noch an mich erinnern. Alles hat bestens geklappt – vielen Dank für die gute Organisation.

Die Mannschaft von ihrem Partner vor Ort war super. Absoluter Höhepunkt war eine Tour im Kibo-Krater zum nördlichen Eisfeld, zum Reusch-Krater und zum Furtwängler-Gletscher. Das Krater-Camp lag sehr schön unterhalb des Uhuru-Peak mit Blick auf den Furtwängler-Gletscher. Eine rundum gelungene Trekking-Tour zumal auch das Wetter sehr schön war und ich keinerlei Probleme mit der Höhe hatte. Auch die anschließende Safari mit Philipp war super und hat viel Spaß gemacht. Insbesondere die Übernachtungen in dem Tented Camp in der Serengeti brachten richtiges Wildnis-Feeling.

Nochmals vielen Dank für die hervorragende Organisation der Tour und entschuldigen Sie, dass ich mich erst jetzt melde.
Freundliche Grüße aus dem Schwarzwald,

A. Ringler 2012-09-12

Liebe Frau Zumstein!

Nach meiner Rückkehr aus Tansania und einem insgesamt tollen und erlebnisreichen Urlaub möchte ich Ihnen sagen, dass alles von Ihnen/moja travel Organisierte hervorragend geklappt hat. Danke für Ihren Service und Beratung! Auch die Agentur schien mir ein sehr kompetenter Partner vor Ort.

Auch wenn ich den Kili-Gipfel wegen Höhenproblemen nicht erreichen konnte, war es absolut wert, diese Reise zu machen!
Bei meinen nächsten Weltreise-WÜnschen mit bergsteigerischem Hintergrund werde ich mich wieder an Sie wenden!

Herzliche Grüße aus Tirol!

M. Kaldenhoff 2010-10-27

Traumurlaub, jetzt weiß ICH was das heißt, denn ich träumte von Afrika, speziell Tansania seit ich ein kleines Mädchen war. Nun hatte ich mir eine 4wöchige Reise zum Geburtstag geschenkt und DANK der guten Beratung und der perfekten Planung durch Moja-Travel hat alles reibungslos geklappt.

Alle Transfers, Abholung vom Airport – Hotel – Safari etc. verliefen reibungslos und wie gebucht. Ich kann die Besteigung des Mt. Meru über 4 Tage verteilt nur jedem ans Herz legen. Der Weg durch den Urwald mit den bizarren Bäumen, den wundervollen Licht- und Schattenspielen, den Geräuschen, den Düften, den großen und kleinen Tieren machte das Akklimatisieren zum echten Genuss. Die Ausblicke trieben mir die Freudentränen in die Augen.

Nach 1 Tag Pause startete die Mannschaft von 13 Personen für 2 Gäste über die Lemosho-Route zum Kilimanjaro. Ich wählte die längste Aufstiegsroute über 8 Tage. Dies schien mir die einzige Möglichkeit überhaupt den Gipfel zu erreichen, was sich im Verlauf des Anstiegs als richtige Entscheidung heraus stellte. Die Anfahrt ist abenteuerlich, führt durch verdorrtes rotes Land mit Massai-Bewohnern. Der letzte Abschnitt, der mit dem Jeep gefahren wird ist für alle Beteiligten sehr anstrengend, da extreme Schlaglöcher das Fahren fast unmöglich machen. Dafür ist der Aufstieg zum Big Tree Camp durch den Urwald überwältigend schön und kurz. Diese Route wird von wenigen Besuchern genutzt, es herrscht entspannte Ruhe auf dem Weg. Auf dem Weg zum Shira Camp 1 geht es durch den Urwald nicht nur bergauf, auch wieder im Wald tief abwärts, das Blätterdach ist so dicht, dass ich den Himmel kaum sehen kann, wundervoll. Am Kamm angekommen wird der Blick auf Shira Camp 1 und in der Ferne Shira Camp 2 frei, noch ein weiter Weg, aber nicht mehr so anstrengend. Mittagessen in Camp 1, danach weiter bis Shira 2, was alles hält, was ich gelesen hatte. Es war das schönste und aussichtsreichste Camp. Am Abend verzogen sich alle Wolken. Ich konnte mich kaum entscheiden zwischen dem Blick auf Kilimanjaro, der in der Abendsonne leuchtete und dem Shira-Kamm, über dem der afrikanische Himmel zu brennen schien. Die Sterne am Nachthimmel leuchteten zum Greifen nah. Auf 3.850m hatte ich keine Schlafprobleme, somit guter Start zum Barranco-Camp mit tollen Ausblicken auf die Gletscher des Kibo. Die Landschaft wird karger, die Lava-Wände üben magische Kraft auf mich aus, leider lässt sich der Lava-Tower von mir nicht besteigen, ich stelle mich zu dämlich an! Am Nachmittag fängt es an zu regnen, der Weg durch die Riesensenecien und Lobelien im Nebel hat seinen eigenen Reiz. Hier sind viele Bergsteiger unterwegs. Im Nebel kann ich die Breakfastwall noch nicht richtig sehen. Am nächsten Morgen stehe ich vor der Wand und frage mich, wie ich diese bezwingen soll. Aber der Weg ist besser als ich dachte zu bewältigen, nur sehr voll. Oben angekommen verteilen sich die Menschen wieder, ich habe teilweise den Weg mit dem Guide alleine, das ist Genuss pur für mich. Das Karanga Camp liegt am Hang, was ich in den Wolken nicht so wahrnehme. Nachmittags steige ich noch einmal ca. 300 m auf und ab, mir bekommt diese Vorgehensweise bestens. 4.300 m merke ich kaum beim Atmen. Der nächtliche Sternenhimmel zeigt mir die Milchstraße und ein unglaubliches Sternenmeer. Morgens ist der Himmel klar, Afrika liegt im Wolkenmeer zu meinen Füßen. Der heutige Weg führt zum Barafu-Camp auf 4.600 m.

Der Kibo lacht mir entgegen, ich freue mich auf den Gipfelanstieg. Das Wetter ist stabil, der Himmel wolkenlos. Wieder eine Akklimatisationstour am Nachmittag, die mich auf 4.900 m bringt. Hier wächst nichts mehr, es sieht aus wie auf dem Mond. Ich bin die Ruhe selbst, kein Zeichen von Aufregung! Nachts starten fast alle Gipfelstürmer, es ist unruhig im Camp. Ich starte erst am Morgen Richtung Krater-Camp und sehe viele Gipfelstürmer zurückkommen, auch Menschen, denen es nicht gut geht! Im losen Geröll und loser Asche steige ich bei Tag auf zum Stella Point, mittags um 13 Uhr bin ich da. Jubelschreie, Freudentränen – ich bin allein mit meinem Guide und kann meinen Emotionen freien Lauf lassen. Ich hätte Kraft bis zum schon gut sichtbaren UHURU-PEAK aufzusteigen, aber ich steige ab bis zum Krater-Camp wie geplant. Die Mondlandschaft mit der unglaublichen Stille, den Eismassen in der Ferne und dem extrem klaren blauen Himmel über mir berauschen mich. Trotz der Höhe, 5700 m, geht es mir gut. Am Nachmittag gehe ich noch zum Furtwängler-Gletscher, der sich schon geteilt hat durch die Erderwärmung. Der Rand des Reusch-Kraters steht mir ganz alleine zur Verfügung, nur mein Guide ist an meiner Seite. Alle Bilder, die ich bisher in mich aufgesaugt hatte konnten nicht mit dem tatsächlichen Panorama mithalten. Kaum zu glauben, dass es am Gipfelmassiv SO AUSSIEHT! Im Camp ist es ganz ruhig, hier nächtigt keiner außer uns. Die extreme Höhe und Kälte mit wenig Sauerstoff hält viele Bergsteiger davon ab hierher zu kommen. Es ist eine eisige Nacht, gut eingepackt mit ganz vielen Kleidungsstücken halte ich mich warm, die Kopfschmerzen sind trotz Aspirin immer noch zu spüren, auch die gesamte Crew leidet unter Kopfschmerzen. Den Sonnenaufgang erlebe ich ganz exklusiv im Krater-Camp. In Absprache mit dem Guide wollte ich den Aufstieg von hier über die steile Seite im Schneckentempo in der Sonne durchführen und komme tatsächlich auch bei diesen Temperaturen etwas ins Schwitzen. Nach nur 45 Minuten Aufstieg stehe ich auf dem Plateau und kann es kaum fassen, dass ich nur noch wenige Minuten bis zum UHURU-PEAK gehen muss. Ich möchte rennen…, gehe langsam, dann schneller, singe, tanze, lache, weine…MEIN TRAUM IST WAHR GEWORDEN: Mein einfühlsamer Guide lässt mich gewähren, ich darf 20 Minuten oben bleiben und alles genießen. Der Mawenzi lacht mich an, die umliegenden nahen Gletscher, das Wolkenmeer unter mir, die Spitze des Mt. Meru bieten eine traumhafte Kulisse.

Ich sehe viele glückliche, aber auch sehr gezeichnete Menschen am Gipfel und auf dem Rückweg zum Barafu-Camp. Hier heißt es Klamotten wechseln, es ist jetzt merklich wärmer und auf dem langen Abstieg zum Mweka-Camp berausche ich mich immer wieder an dem Blick zurück und an den ersten Strohblumen, Büschen, Bäumen, Geräuschen, Düften. Der lange Weg durch den wieder tollen Regenwald zum Mweka-Gate am letzten Tag fällt mir körperlich leicht, der Abschied vom Kili dafür umso schwerer. Das laute geschäftige Treiben am Gate irritiert mich, ich möchte zurück in die Stille…
Der tolle Guide RICHARD bringt mich zurück zum Büro, wo ich mit sauberen Händen meine Urkunde feierlich in Empfang nehmen darf! Eine schöne Geste!

Nach 2 Tagen Pause beginnt eine traumhafte Safari durch 5 Nationalparks (Arusha, Tarangire, Serengeti, Ngorongoro-Krater, Lake Manyara). Auch hier erlebe ich emotionale Höhepunkte am laufenden Band. Die Farben Afrikas, das Licht- und Schattenspiel, große und kleine Tiere, Sonnenauf- und -untergänge, die ich nicht beschreiben kann, schöner noch als auf jedem mir bekannten Poster, verschiedene uralte Bäume in den unterschiedlichsten Formen, Farben, mit und ohne Blätter, Leben und Tod in Form von Skeletten, verdorrte Landschaften ebenso wie saftiges Grün, extreme Trockenheit, Wolkenbruch zu Beginn der Regenzeit, lachende Kinder, freundliche Menschen, auch in traditionellen Gewändern, Zufriedenheit ausstrahlende Menschen unterschiedlicher Bevölkerungsgruppen, paradiesische Plätze, einfachste Lehmhütten der Massai, Luxuslodges am Ngorongoro-Krater. Die Big Five in den verschiedenen Parks, Vögel, Schmetterlinge, verschiedene Affenarten, Antilopen, Buschböcke, Dikdiks, Antilopen, Impalas, Gnus, Zebras kamen zum Greifen nah, ungelogen. Der Staub in allen Poren, der „Duft“ der Hippo-Pools, das Lärmen der Vögel und die Geräusche der Wildtiere in der Nacht machten die Safari zu einem echten Erlebnis. In einfachen kleinen Zelten, die jeden Tag auf- und abgebaut wurden, erlebte ich Tansania hautnah. Im Jeep, besetzt mit dem Fahrer, meiner Tochter und mir entschieden wir, wie lange wir gucken, fotografieren, filmen wollten, ein Privileg, wie wir später erfahren haben. Keine Dokumentation, auch nicht „Jenseits von Afrika“ ist vergleichbar mit den eigenen Eindrücken. Leider war das Aussteigen meist nicht möglich, eine Safari per Pedes könnte mein nächster Traum sein…

Den Ausklang auf Sansibar in der Hakuna Matata Beach Lodge, einem kleinen, feinen Luxushotel unter deutscher Leitung, hatte ich mir nach den Strapazen verdient. Ein Traum im Indischen Ozean mit 27 Grad Wassertemperatur, gemäßigter Ebbe und Flut am eigenen Strand. Die ausgezeichnete Küche des Hotels gepaart mit der unkomplizierten Atmosphäre rundete den Traumurlaub ab. Ausflüge zur Gewürzplantage und nach Stone Town mit dem abendlichen Foradani-Food-Market gehörten ebenso dazu, wie ein Schnorchelausflug im Hotel eigenen Boot.

Vielen Dank dem Team von Moja-Travel!