Auyan Tepui Trekking & Angel Falls Expedition Venezuela

Auyan Tepui Trekking & Angel Falls Expedition

  • Anspruchsvolles 7-tägiges Trekking mit einheimischen Pemón in einmaliger Landschaft auf den 2600m hohen Tafelberg Auyan Tepui
  • Flug in einer kleinen Buschmachine über den höchsten Wasserfall der Welt - den Salto Angel
  • Wanderung durch tiefsten Regenwald auf den Temun Tepui zum Diamanten schürfen in einer verlassenen Diamantenmine
  • Erkundung des Kavac Cañons und Baden unter gewaltigen Wasserfällen
  • Einbaumexpedition von der Missionsstation Kamarata, zum Salto Angel und weiter nach Canaima mit den einheimischen Pemón
  • Aufenthalt in den Dschungelsiedlungen ohne jegliche Straßenverbindung
  • Erforschung der größten Tropfsteinhöhle Südamerikas - der Guacharo Höhle
  • Karibikfeeling am Strand von Río Caribe
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21 Tage Venezuela

ab  1.799 € Anfragen oder buchen

Höhepunkt dieser Venezuela Aktivreise ist das 7-tägige Trekking auf den größten der berühmten Tafelberge - den Auyan Tepui. Unterstützt von Mitgliedern des einheimischen Pemón Volkes erkunden wir den sagenumwobenen Tafelberg. In der Sprache der Pemón bedeutet Tepui "Haus der Götter" und die Welt des Auyan Tepui Plateaus erscheint tatsächlich wie ein unwirkliches Reich zwischen Himmel und Erde. Aber auch die anderen Stationen unserer Reise garantieren unvergessliche Erfahrungen: die gewaltige Kavac-Schlucht, ein Buschmaschinenflug über den höchsten Wasserfall der Erde - den Salto Angel, die Missionsstation Kamarata, eine Wanderung durch tiefsten Dschungel auf den Temun Tepui, um dort nach Diamanten zu suchen, die einmalige Guacharo Höhle und die karibischen Traumstrände um Rio Caribe!

1. Tag: Caracas / Weiterflug nach Ciudad Bolivar
2. Tag: Flug über den Salto Angel, Temun Tepui Trek
3. Tag: Temun Tepui - Diamanten schürfen
4. Tag: Missionsstation Kamarata
5. Tag: Kavac Canyon
6. Tag: Auyan Tepui Trek - Guarayaca
7. Tag: Auyan Tepui Trek - El Peñon
8. Tag: Auyan Tepui Trek - El Liberador - El Oso
9. Tag: Auyan Tepui Trek - Gipfelplateau
10. Tag: Auyan Tepui Trek - El Liberador
11. Tag: Auyan Tepui Trek - El Peñon
12. Tag: Auyan Tepui Trek - Kavac
13. Tag: Jeep-Fahrt + Einbaumtour - Kuai Meru
14. Tag: Einbaumtour - Isla Ratoncito
15. Tag: Angel Falls - Mirador de Laime - Canaima
16. Tag: Canaima - Salto Sapo - Ciudad Bolivar
17. Tag: Rancho San Andrés - Río Morichal Largo (Orinoko Delta)
18. Tag: Guacharo Höhle - Río Caribe/Playa de Uva
19.-20. Tag: Río Caribe/Playa de Uva - Karibische Küste
21. Tag: Caracas

Leistungen enthalten

  • Venezuela Expedition inkl. Exkursionen und Wanderungen wie beschrieben
  • Transport, Unterbringung und Mahlzeiten wie angegeben
  • Inlandsflüge gemäß Programm
  • 10 kg Freigepäck bei den Buschmaschinenflügen

Leistungen nicht enthalten

  • Internationale Flüge (gerne über uns buchbar)
  • Isomatte und Schlafsack
  • Nicht genannte Mahlzeiten und Getränke bei den Mahlzeiten in den Städten
  • Optionale Ausflüge und Aktivitäten
  • Trinkgelder, persönliche Ausgaben
  • Impfungen, Reiseversicherungen
  • Nationale und internationale Flughafen- und Ausreisesteuern
  • Eintritts- und Nationalparkgebühren (ca. 120 EUR)
  • Träger für persönliches Gepäck (max. 12 kg) beim Temun & Auyan Trekking (10 Tage) - 215 EUR (optional, nur vor Abreise buchbar)

Unterbringung

2x **-Hotels in Ciudad Bolivar mit Bad / WC,
1x einfache Posada in Canaima
6x Zelten bei der Auyan-Trekkingtour (Zelte werden gegen Kaution gestellt, müssen jedoch getragen werden)
7x Hängematten bei der Dschungel- und Einbaumtour, beim Temun Trek und in den Pemón-Dörfern Kamarata, Kavac und Uruyen
1x Ranch nahe des Orinoko Delta
3x Posada in Rio Caribe oder Playa de Uva

Unterbringung erfolgt im halben Doppelzimmer/-zelt bzw. tlw. Mehrbettzimmer. Unterbringung im Einzelzimmer nur bei den Hotelnächten möglich.

Einzelzimmer-Zuschlag 2017: 70 EUR, 75 EUR (ab 19.03.18)

Verpflegung

18x Frühstück
15x Mittagssnack
13x Abendessen

In den Städten wird das Essen in typischen, kleinen Restaurants, Cafés und Bars eingenommen und ist in Caracas, Ciudad Bolivar und Canaima nicht im Preis eingeschlossen. Während des Trekkings wird Vollpension angeboten. Das ausgiebige Frühstück besteht aus Kaffee, Tee, heißer Milch, Margarine, Käse, Wurst, Marmelade, Brot und Eiern. Ab und zu gibt es auch frisch gebackene Arepas oder Dumplins. Da sich die verderblichen Waren, wie Wurst und Käse bei der Hitze während des Trekkings nicht so lange frisch halten lassen, wird das Frühstück gegen Ende unserer Trekkingtour etwas kleiner ausfallen, da leider keine Möglichkeit besteht, neue Lebensmittel einzukaufen! Zum Mittagssnack gibts meist nur ein Sandwich, Thunfischsalat mit Crackern oder ähnliche leichte Kost, da etwas Reichhaltigeres beim Trekking zu schwer im Magen liegen würde. Am Abend steht dafür wieder ein ausgiebiges Abendessen mit Suppe als Vorspeise, Hauptgericht und Nachtisch auf dem Speiseplan.
Gesonderte Menüs für Vegetarier/Veganer können nicht angeboten werden, stattdessen wird mehr von den nichttierischen Produkten angeboten.

Tourbegleitung

Deutschsprachige Reiseleitung ab Ciudad Bolivar bis Carupano (1. bis 21.Tag). Deutschsprachige Assistenz am Flughafen Caracas.
Naturführer, Bergführer, Träger (für Expeditionsküche und Lebensmittel beim Trekking) und Koch beim Trekking und bei der Einbaumexpeditionen vom Stamm der Pemón.

Transportarten

Minibus, Flugzeug, Boot, Jeep, Einbaumboot (Mokoro)

Zusätzliche Übernachtungen

Bitte kontaktieren Sie uns - wir beraten Sie gerne.
1. Tag: Caracas - Ciudad Bolivar
Individuelle Anreise in die pulsierende Hauptstadt Venezuelas. Am Nachmittag fliegen wir mit einer Linienmaschine in den Osten des Landes zur alten Kolonialstadt Ciudad Bolivar (ggf. auch Puerto Ordaz mit Transfer nach Ciudad Bolivar). Beim Abendessen wird die Reise nochmals in allen Details besprochen, bevor wir in einem sehr einfachen Hotel gegenüber vom kleinen Flughafen übernachten.

(-/-/-)

2. Tag: Flug über den Salto Ángel, Temun Tepui Trek
Früh am Morgen geht es zum kleinen Flughafen der Stadt. Ca. 90 Minuten lang fliegen wir in einem Buschflugzeug über die Gran Sabana, überqueren reißende Flüsse und farbenfrohe Dörfer, bis wir die ersten Tafelberge am Horizont erkennen. Wenn die Witterung es zulässt, geht es mit dem Flieger durch die Wolken zum höchsten Wasserfall der Erde, den Angel Falls oder Salto Ángel!

Angel Fall oder auch Kerepakupai Merú
Im Jahr 1923 wurde Jimmie Angel in Panama von einem angeblichen Bergbau-Ingenieur überredet, ihn für 5000 Dollar auf einen bestimmten Berg im venezolanischen Regenwald zu fliegen. Es gelang ihm tatsächlich, mit einem Flugzeug auf dem zerklüfteten Hochplateau eines Berges zu landen. Die beiden Männer schürften innerhalb weniger Tage eine große Menge Gold aus einem Fluss. Nur im Sturzflug über die Steilkante konnte er das Flugzeug wieder abheben lassen. Fortan auf der Suche nach Gold, entdeckte Jimmie Angel, als er am 16. November 1933 den Canyon des Río Churún entlang flog, den gewaltigen Wasserfall. Als er zwei Jahre später mit seiner Frau und einem Wissenschaftler eine Landung auf dem Hochplateau wagte, ging seine Maschine zu Bruch. Heute ist dieses Flugzeug in Ciudad Bolívar (Venezuela) vor dem Flughafen ausgestellt. Erst nach elf Tagen gelang der Gruppe über eine Steilstufe, die heute Second Wall genannt wird, der Abstieg in den Urwald. Im Roman Ikarus von Alberto Vázquez-Figueroa wird die Geschichte von Jimmie Angel, der Suche nach Gold und Diamanten und der Entdeckung des Wasserfalles eingehend beschrieben.

Auch die Landung auf der kleinen Sandpiste der Missionsstation Kamarata ist einer der aufregendsten Momente des Tages! Weiter geht es dann zu Fuß durch die weite Savanne bis zum Río Akanan, den wir paddelnd mit einem kleinen Einbaum überqueren. Unser Gepäck (bis zu 12 kg, restliches Gepäck kann in Kamarata oder vorher in Ciudad Bolivar kostenlos und sicher aufbewahrt werden) wird uns hier optional von den Trägern abgenommen. Der Weg führt uns an landwirtschaftlich genutzen Feldern vorbei, quer durch den Primärdschungel, bis wir auf dem kleinen Tafelberg Temun Tepui angekommen. Dort strecken wir unsere Beine aus und genießen den Sonnenuntergang mit Aussicht auf die uns umgebenden Tafelberge. Schlafen werden wir in einer offenen Rundhütte in Hängematten mit Moskitonetzen.

(-/M/A)
Gehzeiten: 2,5 Stunden
Aufstieg/Abstieg: 421m / 40m
Höhenmeter: 62m Ciudad Bolivar, 516m Kamarata, 897m Temun Tupui

3. Tag: Temun Tepui - Diamanten schürfen
Am heutigen Vormittag wandeln wir auf den Spuren des Schatzsuchers Jimmie Angel. Zunächst unternehmen wir eine kleine Wanderung, die uns zu unserem "Schürfrevier" an einem kleinen Fluss führt. Hier erfahren wir, wie einst Gold- und Diamanten aus dem Fluss gewaschen wurden und können auch selbst unser Glück versuchen. Am Nachmittag, wandern wir zu einem imposanten Wasserfall, der in mehreren Stufen den Tepui hinab rauscht. Natürlich lassen wir uns hier eine erfrischende Dusche nicht entgehen. Die Nacht verbringen wir wieder in unserer Rundhütte.

(F/M/A)
Gehzeiten: 2,5 Stunden
Aufstieg/Abstieg: 40m / 40m
Höhenmeter: 897m Temun Tupui

4. Tag: Missionsstation Kamarata
Frühmorgens beginnen wir mit dem Abstieg zum Akanan-Fluss und weiter zur kleinen Missionsstation Kamarata, dem Ausgangspunkt der Expedition von Jimmy Angel. Die Station ist neben Canaima mit rund 800 Einwohnern die größte Siedlung der Pemón Indianer. 42.000 Indianer dieses Stammes leben heute noch in Venezuela und Guyana, überwiegend traditionell an den Flüssen und in der Savanne.

(F/M/A)
Gehzeiten: 2 Stunden
Aufstieg/Abstieg: 40m / 421m
Höhenmeter: 897m Temun Tupui, 516m Kamarata

5. Tag: Kavac Canyon
Heute führt uns unser Weg am Auyan Tepui entlang über die Savanne zur Siedlung Kavac mit ihren palmengedeckten Häusern und Hütten. Unser Ziel ist die schönsten Schlucht des Nationalparks. Unscheinbar und unberührt liegt er vor uns: der Kavac Canyon mit seinen herrlichen Wasserfällen. Wer möchte, kann nun im Canyon schwimmen, um zum 40 m hohen Wasserfall zu gelangen. Übernachtung in Hängematten in einer Rundhütte.

(F/M/A)
Gehzeiten: 3 Stunden
Aufstieg/Abstieg: 10m / 123m
Höhenmeter: 516m Kamarata, 403m Kavac

6. Tag: Auyan Tepui Trek - Guarayaca
Lange Zeit galt der Auyan Tepui als unbesteigbar. Erst 1958 wurde von dem Einsiedler Alexander Laime unser Pfad entdeckt. Er will dort oben sogar Gold, Diamanten und Kleinsaurier gefunden haben. Wir wandern auf seinen und den Spuren von Jimmy Angel durch die Weiten der Savanne, umgeben von den Tafelbergen. Viele der Tepuis wurden noch nie von einem Menschen betreten. Das Gepäck wird uns wieder optional von den einheimischen Trägern abgenommen. Unser Weg führt uns zunächst über steppenartiges Grasland und einige kleinere Flüsse. Weiter geht es über steiniges Gebiet bergauf in das Camp Guarayaca. Das Camp liegt direkt an einem kleinen Fluß und bildet unser heutiges Nachtlager.

(F/M/A)
Gehzeiten: 6-7 Stunden
Aufstieg/Abstieg: 659m / 54m
Höhenmeter: 403m Kavac, 529m Start des Treks, 1.008m Guarayaca

7. Tag: Auyan Tepui Trek - El Peñon
Wir nutzen die leichte Kühle der frühmorgendlichen Dämmerung und setzen unseren Weg fort. Er führt uns durch den dichten Urwald und durch meterhohes Buschwerk, welches den Auyan Tepui umsäumt. Am Nachmittag dann Aufatmen: Wir sind bei "El Peñon" angelangt, einem riesigen Felsblock, unter dem wir unsere Zelte aufschlagen. Unsere heutige Dusche ist ein wunderschöner Wasserfall!

(F/M/A)
Gehzeiten: 5-6 Stunden
Aufstieg/Abstieg: 1082m / 250m
Höhenmeter: 1.008m Guarayaca, 1.840m El Peñon

8. Tag: Auyan Tepui Trek - El Liberador - El Oso
Durch wildes Wurzelgeflecht und sumpfiges Gelände geht es weiter, bis wir die fast unüberwindbar wirkende Steilwand des Tafelberges erreichen. An dieser wandern wir entlang bis wir plötzlich das Hochplateau sehen. Und es geht immer weiter hinauf zum "El Libertador", dem höchsten Punkt des Auyan Tepui! Unser Aufstieg führt uns über einige Kletterabschnitte und an glatte Steinblöcke, die wir mit Seilen erklimmen. Oben angekommen, werden wir für unsere Strapazen mit einem herrlichen Ausblick belohnt. Anschließend brechen wir zum Übernachtungsfelsen "El Oso" auf.

(F/M/A)
Gehzeiten: 6-7 Stunden
Aufstieg/Abstieg: 914m / 350m
Höhenmeter: 1.840m El Peñon, 2.404 Gipfelplattform, 2.102m El Oso

9. Tag: Auyan Tepui Trek - Gipfelplateau
Wir wandern in der bizarren Landschaft über riesige Felsplatten hinunter zu einem kleinen Nebenfluss des Churun.Wir nutzen natürlich die Gelegenheit und nehmen ein erfrischendes Bad. Danach erkunden wir ausgiebig das Gipfelplateau und übernachten wieder am Felsen "El Oso".

(F/M/A)
Gehzeiten: 6 Stunden
Aufstieg/Abstieg: 300m / 300m
Höhenmeter: 2.300 Gipfelplattform, 2.102m El Oso

10. Tag: Auyan Tepui Trek - El Liberador
Noch einige intensive Erkundungswanderungen und dann geht es zurück in das Camp "El Liberador", wo wir unter dem Sternenzelt die letzte Nacht auf der Gipfelplattform verbringen werden.

(F/M/A)
Gehzeiten: 5 Stunden
Aufstieg/Abstieg: 552m / 250m
Höhenmeter: 2.404 Gipfelplattform (El Liberador), 2.102m El Oso

11. Tag: Auyan Tepui Trek - El Peñon
Abstieg! Nach dem Sonnenaufgang verlassen wir die Gipfelplattform über die 400m hohen Steilwand des Tafelberges und steigen hinab zum Felsen El Peñon. Am Felsen angekommen, erwarten uns unsere einheimischen Führer mit einen Tee.

(F/M/A)
Gehzeiten: 4-5 Stunden
Aufstieg/Abstieg: 80m / 644m
Höhenmeter: 2.404 Gipfelplattform, 1.840m El Peñon

12. Tag: Auyan Tepui Trek - Kavac
Nach dem Frühstück überqueren den Río Ocoñe und kommen schließlich am Nachmittag im kleinen Pemón-Dorf Kavac an. Müde, aber glücklich legen wir uns am Abend in unsere Hängematten, die in einer einfachen Rundhütte aufgehangen sind.

(F/M/A)
Gehzeiten: 6-7 Stunden
Aufstieg/Abstieg: 38m / 1368m
Höhenmeter: 1.840m El Peñon, 1.008m Guarayaca, 403m Kavac

13. Tag: Jeep-Fahrt & Einbaumtour - Kuai Meru
Heute Morgen lassen wir ausnahmsweise ein Fahrzeug die Arbeit machen: mit dem
Jeep fahren wir bis ans Ufer des Río Akanan. In Begleitung von unseren Freunden, den Pemón,  erfolgt das "Einschiffen" und die Weiterfahrt im Einbaum zum Camp Kuai Meru. Wer im Einbaum nicht das Gleichgewicht behält, nimmt zwangsläufig ein Bad! Die heutige Nacht verbringen wir in Hängematten in dem einfachen Camp, direkt an gewaltigen Stromschnellen.

(F/M/A)
Gehzeiten: 0,5 Stunde
Aufstieg/Abstieg: 40m / 60m
Höhenmeter: 403m Kavac, 490m Akanan

14. Tag: Einbaumtour - Isla Ratoncito
Durch viele kleine Stromschnellen fahren wir weiter den Fluss hinunter zum Basiscamp des Salto Ángel auf der kleinen Insel Isla Ratoncito, der "kleinen Ratte" (Anmerkung: die Fahrt ist u. U. nicht in den Monaten Jan.-Mai möglich, da der Wasserstand des Flusses Churún zu niedrig sein könnte). Unterwegs erwartet uns noch eine Überraschung: Mitten im Nichts taucht ein DC-3 Flugzeug vor Ihnen auf. Wir legen einen Zwischenstopp ein und erfahren die unglaubliche Geschichte wie das Flugzeug hier hergekommen ist. Übernachtung auf einer kleinen Insel, in Sichtweite der spektakulären Angel Falls!

(F/M/A)
Gehzeiten: 0,5 Stunde
Aufstieg/Abstieg: 10m / 10m
Höhenmeter: 470-450m Carrao & Churun

15. Tag: Angel Falls - Mirador de Laime - Canaima
Nach dem Frühstück steigen wir in einer einstündigen Wanderung zu einem Aussichtspunkt auf, der von einem Einsiedler in den 30er Jahren entdeckt wurde. Von hieraus haben wir, nun aus einem anderen Winkel, einen eindrucksvollen Blick auf den höchsten Wasserfall der Welt, den Salto Ángel. Nach der Rückkehr ins Camp geht es im Einbaum auf dem Río Churun und Río Carrao weiter bis Canaima. Gemütliche Betten und ein privates Bad mit Dusche warten bereits auf uns!

(F/M/A)
Gehzeiten: 2,5 Stunden
Aufstieg/Abstieg: 100m / 100m
Höhenmeter: 470-450m Carrao & Churun, 440m Canaima

16. Tag: Canaima - Salto Sapo - Ciudad Bolivar
Am Morgen steigen wir ein letztes Mal ins Einbaum und fahren zum wunderschönen Wasserfall Salto Sapo. Hier haben wir die Gelegenheit, die riesigen Wassermassen des Wasserfalls zu unterwandern. Gegen Mittag geht es mit der Buschmaschine zurück nach Ciudad Bolivar. Südamerikanische Lebensfreude erwartet uns in den lebhaften Straßen. Übernachtet wird wieder in dem sehr einfachen Hotel am lokalen Flughafen.

(F/-/-)
Gehzeiten: 1,5 Stunden
Aufstieg/Abstieg: 40m / 40m
Höhenmeter: 440m Canaima, 62m Ciudad Bolivar

17. Tag: Rancho San Andrés - Río Morichal Largo (Orinoko Delta)
Heute früh wartet bereits ein Kleinbus an unserem Hotel, der uns in die Ausläufer des Orinoco Deltas im Nordosten Venezuelas bringt. Nach einer 2,5 stündigen Fahrt erreichen wir das Rancho San Andrés, unsere Unterkunft für die Nacht. Von dort brechen wir zu einer Bootstour auf dem Río Morichal Lago, der ins Orinoko Delta führt, auf. Der Nachmittag steht uns zur freien Verfügung, um die Tiere in der Umgebung rund um die Ranch zu beobachten.

(-/M/-)
Gehzeiten: 1,5 Stunden
Aufstieg/Abstieg: 40m / 40m
Höhenmeter: 62m Ciudad Bolivar, 49m Rancho San Andrés

18. Tag: Guacharo Höhle - Rio Caribe/Playa de Uva
Nach dem Frühstück fahren wir weiter nach Norden Richtung Küste. Auf dem Weg
halten wir an, um uns ein Highlight der Gegend anzuschauen: die Cueva del Guacharo – die vermutlich größte Tropfsteinhöhle Südamerikas. Dort leben die Guacharos (Fettschwalme), nachtaktive Vögel, die in großer Zahl in der Höhle leben - bis zu 15.000 schätzt man - und deren dicke Fettschicht den Ureinwohnern dazu diente, ein sehr reines Öl zu gewinnen. Vorbei an riesigen Tropfsteinen und begleitet vom Geschrei der Fettschwalme kommen wir zum Saal der Ruhe. Abrupt hört der Lärm auf und die auskristallisierten Tropfsteine glitzern in tausend Farben. Nach diesem einmaligen Erlebnis fahren wir nach Río Caribe und sind an der traumhaften Küste Venezuelas angekommen! Wir übernachten in einem Hotel in Playa de Uva.

(F/-/-)
Gehzeiten: 2,5 Stunden
Aufstieg/Abstieg: 40m / 40m
Höhenmeter: 49m Rancho San Andrés, 866m Guacharo Höhle, 12m Río Caribe

19.-20.Tag: Río Caribe/Playa de Uva - Karibische Küste
Die folgenden beiden Tagen stehen uns zur freien Verfügung. Wunderbar können wir hier in Hängematten oder Liegestühlen entspannen und die Seele baumeln lassen oder optional einen Ausflug mit einem Fischerboot zu einem der Traumstrände machen. Auch können wir die Kakaohacienda Bukare besuchen und den Produktionsprozess von Schokolade hautnah miterleben. Auf der Halbinsel Paria gibt es neben Ecuador den wahrscheinlich besten Kakao Südamerikas (optional, nicht inklusive). Lassen wir uns vom karibischen Flair verzaubern und genießen den perfekten Ausklang nach den Anstrengungen der letzten Tage.

(F/-/-)

21. Tag: Caracas
Auch der schönste Urlaub geht einmal zu Ende und heute ist es bereits an der Zeit, Abschied zu nehmen von einem aufregenden und einzigartigen Urlaub in einem vielschichtigen Land. Mit einem Kleinbus geht es zum Flughafen von Carupano oder Cumana und von dort aus mit einem Linienflieger zurück nach Caracas.

(F/-/-)
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  • Januar 2018

  • März 2018

  • Juli 2018

  • November 2018

  • Januar 2019

Anforderungen an die Teilnehmer
Bereitschaft zum Komfortverzicht, Teamgeist, Toleranz und Aufgeschlossenheit gegenüber den Ureinwohnern und Mitreisenden sind Grundvoraussetzungen. Beim Auyan Tepui Trek bleibt man weder sauber noch trocken. Bei der Tour handelt es sich um ein richtiges Trekking, das nicht mit einer Alpenwanderung mit leichten Höhenwegen zu vergleichen ist. Es geht überwiegend steil bergauf oder bergab und man muss sich hierbei oft samt Gepäck unter Einsatz der Hände auf den Knien fortbewegen, um die hohen und teilweise rutschigen Felsen und Wurzeln zu überwinden. Bei den Seilpassagen helfen die erfahrenen Indios. Hinzu kommt die Witterung (feucht-heißes Klima), die das Trekking noch anstrengender werden läßt. Die Gehzeiten betragen täglich zwischen ca. 5-8 Stunden, können aber je nach den örtlichen Gegebenheiten variieren. Garantiert stösst man auf dem Trek an seine körperlichen Grenzen und muss seinen inneren Schweinehund überwinden. Eine gewisse Vorbereitung auf diese Tour ist daher durchaus zu empfehlen. Regelmäßig 2-3x die Woche zu joggen ist anzuraten. Erfahrungen auf anderen anspruchsvollen Wandertouren und eine gute Kondition sind notwendig. Es ist kein spezielles Höhentrainig nötig, da die Tour von rund 450m auf nur 2.300m geht.

In der Regel wird die Reise wie beschrieben durchgeführt, wir behalten uns aber vor, die Reihenfolge der einzelnen Aktivitäten kurzfristig zu ändern. Alle aufgeführten Programmpunkte werden jedoch im Verlauf der Reise stattfinden. Aus Gründen höherer Gewalt, auf Grund des Wetters oder aus wichtigen organisatorischen Gründen kann der Reiseverlauf geändert werden, auch wenn es dadurch zu einer geringfügigen Änderung bei den Leistungen kommt.

Wichtiger Hinweis
In der Trockenzeit (ca. Januar bis Mai) ist unter Umständen die Fahrt zum Salto Angel aufgrund des zu niedrigen Wasserstandes des Rio Churún nicht möglich. Die Einbaumtour kann aufgrunddessen ausfallen. Sollte dies der Fall sein, so wird in „Arenal“ übernachtet und ein Alternativprogramm angeboten.