Uganda & Ruanda Entdeckertour Uganda · Ruanda

Uganda & Ruanda Entdeckertour

  • Schimpansen Tracking im Kibale Nationalpark
  • Pirschfahrten im artenreichen Queen Elizabeth Nationalpark
  • Begegnung mit Berggorillas im Bwindi Nationalpark
  • Wanderung im Volcanoes Nationalpark
  • Bootsfahrt auf dem malerischen Kivu See
  • Erlebnis Baumkronenpfad im Nyungwe Bergregenwald
  • Überblick
  • Leistungen
  • Reiseverlauf
  • Termine & Preise
  • Zusatzinformationen
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17 Tage Uganda · Ruanda

ab  3.079 € Anfragen oder buchen

Naturrundreise zu den schönsten Nationalparks und faszinierendsten Landschaften mit einmaligen Tierbegegnungen. Erleben Sie auf dieser intensiven Naturreise die beiden faszinierenden Länder Uganda und Ruanda, die noch als Geheimtipp in Ostafrika gelten. Die Vielfalt der Landschaften ist bemerkenswert und reicht von Savannen, Regenwäldern, Seen im Grabenbruch bis hin zu Gebirgsmassiven mit Bergnebelwäldern. Es erwarten Sie eine einzigartige Tier- und Pflanzenwelt, unvergessliche Begegnungen mit Schimpansen und Berggorillas sowie die freundlichsten Menschen Afrikas. Wir unternehmen spannende Safaris, bezaubernde Waldspaziergänge und faszinierende Tierbeobachtungen. Wir besuchen die Naturschönheiten und Erleben abseits von Touristenmassen ein ursprüngliches und authentisches Afrika. Beide Länder haben ihre dunkle Vergangenheit lang hinter sich gelassen und gehören heutzutage zu den stabilsten und wirtschaftlich erfolgreichsten Ländern des afrikanischen Kontinents.

1. Tag: Entebbe
2. Tag: Murchison Falls Nationalpark
3. Tag: Murchison Falls Nationalpark
4. Tag: Kibale Nationalpark
5. Tag: Kibale Nationalpark / Schimpansen Tracking
6. Tag: Semliki Nationalpark
7. Tag: Queen Elizabeth Nationalpark
8. Tag: Queen Elizabeth Nationalpark
9. Tag: Queen Elizabeth NP - Ishasha - Bwindi Nationalpark
10. Tag: Gorilla Tracking im Bwindi
11. Tag: Bwindi - Volcanoes Nationalpark
12. Tag: Volcanoes Nationalpark
13. Tag: Ruhengeri - Gisenyi / Kivu-See
14. Tag: Gisenyi - Kibuye
15. Tag: Kibuye - Butare - Nyungwe Nationalpark
16. Tag: Nyungwe Nationalpark
17. Tag: Nyungwe - Nyanza - Kigali

Leistungen enthalten

Uganda & Ruanda Rundreise gemäß Programm, alle genannten Pirschfahrten in den Nationalparks, Bootsfahrten im Murchison Falls Nationalpark, Queen Elizabeth Nationalpark und auf dem Kivusee, geführte Wanderung zu den Schimpansen im Kibale Nationalpark, Ausflüge und Besichtigungen wie beschrieben, sämtliche Nationalpark- und Eintrittsgebühren

Leistungen nicht enthalten

Internationale Flüge (gerne über uns buchbar), Gorilla Permit (z.Zt. US$ 600), nicht genannte Mahlzeiten und Getränke, Visumgebühren Uganda / Ruanda, persönliche Ausgaben, Reiseversicherung, Trinkgeld, optionale Ausflüge und Aktivitäten

Unterbringung

16x Hotels, Lodges, Gästehäuser und Tented Camps

Die Unterbringung erfolgt in Doppelzimmern. Alleinreisende werden zusammen mit einem/einer Mitreisenden des gleichen Geschlechts untergebracht (voraugesetzt weitere Anmeldungen liegen vor). Sollte kein halbes Doppelzimmer möglich sein oder ausdrücklich ein Einzelzimmer gewünscht werden, so wird der Einzelzimmer-Zuschlag in Höhe von 490 EUR berechnet.

Verpflegung

16x Frühstück
15x Mittagessen/Picknick-Lunch
15x Abendessen

Tourbegleitung

Englischsprachige Reiseleitung und örtliche Führer/Ranger

Transportarten

Allradfahrzeug, Spezial-Safarifahrzeug, Boot

Zusätzliche Übernachtungen

Bitte kontaktieren Sie uns - wir beraten Sie gerne!

Flughafentransfer

inklusive am Ankunfts- und Abreisetag

Optionale Ausflüge / Zusatzleistungen

Anschlussprogramm:
- 2-tägige Safari zum Akagera Nationalpark
- Badeaufenthalt auf der Insel Sansibar
- Gorilla Tracking im Volcanoes NP in Ruanda: US$ 1500
1. Tag: Entebbe
TUKUSANYUKIDDE! Willkommen in Uganda!
Individuelle Anreise nach Uganda. Je nach Wahl der Fluggesellschaft erreichen Sie Entebbe, den internationalen Flughafen Ugandas, meistens am späten Nachmittag oder am Abend. Nach der Ankunft am Flughafen und der Erledigung der Einreiseformalitäten werden Sie von Ihrem Reiseleiter, der Sie während der Rundreise betreuen wird, herzlich willkommen geheißen. Anschließend erfolgt der Transfer zum Hotel.
Übernachtung: Forest Cottages
(-/-/-)

2. Tag: Murchison Falls Nationalpark
Nach dem Frühstück starten wir unsere Rundreise. Wir fahren in den Nordwesten Ugandas zum wunderschönen Murchison Falls Nationalpark. Unterwegs besuchen wir das Ziwa Nashorn Schutzgebiet. Nach der vollständigen Ausrottung des Nashornbestandes während des Bürgerkriegs vor 20 Jahren werden Nashörner heute in Uganda im Rahmen eines Projekts des Rhino Fund wieder angesiedelt. Am Nachmittag unternehmen wir eine Fahrt zu den legendären Murchison Wasserfällen, die dem Nationalpark ihren Namen geben. Wir spazieren am Rand der Schlucht entlang, durch die der Nil mit ohrenbetäubendem Getöse ca. 43 Meter tief fällt. Anschließend fahren wir zu unserer Unterkunft.
Übernachtung: Fort Murchison Lodge 
(F/LP/A)

Murchison Falls Nationalpark:
Der Murchison Falls Nationalpark ist ein Nationalpark im Nordwesten Ugandas. Er hat eine Fläche von 3.877 qkm und befindet sich etwa 230 km von Kampala entfernt. Der Park umfasst die größte geschützte Einzelfläche des Landes. Die Savanne (Grasland) im Norden des Parks bevölkern typische Arten wie Löwen, Afrikanische Büffel, Elefanten, Uganda-Kobs (eine in Uganda verbreitete Antilopenart) und als Besonderheit die seltene Rothschild-Giraffe. Im Süden findet sich hauptsächlich Trockenwald. Namensgebend für den Park ist der Murchison-Wasserfall. Dort stürzt der Viktoria-Nil, der zum Weißen Nil gehört, in imposanter Weise mit 43 m Fallhöhe über eine Stufe, nachdem er sich durch eine Engstelle des Ostafrikanischen Grabens gezwängt hat. Unter dem Murchison Wasserfall gibt es Nilkrokodile, die sich auch von Tieren ernähren, die Opfer des Wasserfalls wurden, wie Flusspferde und viele Vögel. Auch der seltene Schuhschnabel ist dort zu finden.

3. Tag: Murchison Falls Nationalpark
In den frühen Morgenstunden startet unsere Pirschfahrt. Die Fahrt führt durch herrliche Landschaften. Durch die Savanne, Fächerpalmenwald und Grasland führt unsere Route hinunter an den Albertsee, von wo der Albert-Nil nach Norden fließt. In der offenen afrikanischen Savanne sind wir auf der Suche nach Löwen, Leoparden, Hyänen, Büffel, Elefanten, Rothschild-Giraffen, Jackson Kuhantilopen, Bleichböcken, Wasserböcken und Uganda Kobs (Antilopen). Genießen Sie es, verschiedene Vogelarten zu entdecken, wie z. B. Sekretär, Schwarzbrust-Schlangenadler, Raub- und Silberadler, Scharlachspint, Schwalbenschwanz-Bienenesser. Am Nachmittag unternehmen wir eine Bootsfahrt auf dem Victoria Nil zum spektakulären Murchison Wasserfall. Der Nil presst sich durch einen nur 7 Meter breiten Spalt und am unteren Ende des Wasserfalls sonnen sich riesige Nilkrokodile. Anschließend kehren wir zurück zu unserer Unterkunft.
Übernachtung: Fort Murchison Lodge 
(F/M/A)

4. Tag: Kibale Nationalpark
Nach dem Frühstück fahren wir weiter zum Kibale Nationalpark. Unterwegs haben wir die Möglichkeit einen Stopp an einer der zahlreichen Teeplantagen einzulegen und diese zu besichtigen (optional). Am frühen Nachmittag erreichen wir unsere Unterkunft. Wer möchte kann schon auf einem ersten Spaziergang den Nationalpark erkunden (optional).
Übernachtung: Chimps' Nest
(F/M/A)

Kibale Nationalpark:
Der Kibale Nationalpark liegt im Westen Ugandas in der Nähe von Fort Portal und umfasst ein Gebiet von 776 qkm. Die Besonderheit des Gebietes ist der hohe Artenreichtum und das Vorkommen von 13 verschiedenen Arten von Primaten. Eine große Zahl von Schimpansen lebt in den Wäldern und hat hier ihr letztes Rückzugsgebiet in Uganda gefunden. Neben dem schwarz-weißen Mantelaffen kommt auch der Rote Guereza vor. Eine weitere Besonderheit ist das Vorkommen von Waldelefanten.


5. Tag: Kibale Nationalpark / Schimpansen Tracking
Heute erleben Sie das beeindruckende Schimpansen Tracking. Wir gehen auf Spurensuche  nach den Schimpansen hoch oben in den Bäumen. Genießen Sie diese einzigartige Erfahrung im herrlichen Regenwald. Anschließend fahren wir zurück zur Unterkunft. Am Nachmittag unternehmen Sie eine geführten Wanderung durch die Bigodi Sümpfe. Danach haben Sie die Wahl zwischen Entspannung in der Unterkunft oder dem Besuch einer Dorfgemeinschaft. Alternativ können Sie auch eine Schule der örtlichen Gemeinschaft besuchen und mit den Schülern und Lehrern reden und natürlich am Unterricht teilnehmen.
Übernachtung: Chimps' Nest
(F/M/A)

Bigodi Sümpfe:
Die Bigodi Sümpfe sind die Heimat  für etwa 137 Vogelarten und ist reich an üppiger Vegetation, wie z.B. wilden Palmen, Polita Feigen und dem dominierenden Papyrus. Das Bigodi Wetland Schutzgebiet wird verwaltet durch den Kibale Verband für ländliche Entwicklung und Umweltschutz. Diese Organisation wurde 1992 mit dem Ziel, eine bessere soziale und wirtschaftliche Entwicklung für einheimische Gemeinschaften zu erreichen, gegründet.


6. Tag: Semliki Nationalpark
Heute fahren wir in den Westen des Landes in den wunderschönen Semliki Nationalpark. Zunächst passieren wir die Crater Lake Region: mehr als 40 Kraterseen reihen sich entlang des westlichen Rift Valleys, deren Farben von smaragdgrün bis hin zu tiefblau reichen. An einem der Seen haben Sie die Möglichkeit einen Spaziergang zu machen und dabei die herrliche Landschaft zu genießen. Anschließend geht es über unzählige Serpentinen weiter zum Semliki Nationalpark. Dieser liegt am nördlichen Fuße des Ruwenzori Gebirges, das umgangssprachlich auch als die „Mondberge“ bezeichnet wird. Der Nationalpark umfasst einen Ausläufer des Ituri-Regenwaldes, der sonst hauptsächlich im Kongo liegt. Deshalb kommen hier für das Kongobecken typische Vogelarten vor, die einzigartig in Uganda sind. Am Nachmittag besuchen Sie die heißen Quellen von Sempaya. Anschließend fahren wir zu unserer Unterkunft in Fort Portal.
Übernachtung: Ruwenzori Guesthouse
(F/M/A)

Semliki Nationalpark:
Im Park kommen acht verschiedene Primatenarten vor, am häufigsten sind Schwarz-weiße Stummelaffen, aber auch deren Verwandte der Zentralafrikanische Stummelaffe. Weitere Affenarten sind Grauwangenmangabe, Rotschwanzmeerkatze, Brazzameerkatze, Diademmeerkatze, Südliche Grünmeerkatze und Anubispavian. Das Schutzgebiet beherbergt auch Waldelefanten, Afrikanische Büffel, Buschschwein, Weißbauchducker und Batesböckchen. Allerdings wird man eher die auf Bäume kletternden Feuerfußhörnchen und Rotfüßiges Sonnenhörnchen zu Gesicht bekommen. Die Feigenbäume ziehen den blauen Riesenturako, sowie den kleineren Ross-Turako, aber auch bis zu neun Arten von Nashornvögeln an. An den im Park vorkommenden heißen Quellen bei Sempaya lassen sich Sitatungas und in den Flüssen Flusspferde beobachten. Hier kommen neben zahlreichen Watvögeln auch Oliventaube und Nacktgesicht-Grüntaube vor, die zum Sonnenuntergang zum Trinken erscheinen. Weitere Bewohner des Parks sind Rotflanken-Breitrachen, der kleinste afrikanische Specht, der Graubauch-Mausspecht, Fleckenibis, Weißbauch-Zwergfischer, Afrikanische Rotfußralle und auch mehrere Arten Bülbüls, Prachtfinken und Webervögel.


7. Tag: Queen Elizabeth Nationalpark
Nach dem Frühstück fahren wir in den berühmten Queen Elizabeth Nationalpark. Auf dem Weg dahin überqueren wir den Äquator. Im Nationalpark können wir Elefanten, Büffel, Löwen, Leoparden, Hyänen und viele Antilopenarten entdecken. Je nach Ankunftszeit werden wir am Nachmittag eine erste Pirschfahrt unternehmen.
Übernachtung: Queen Elizabeth Bush Lodge
(F/M/A)

8. Tag: Queen Elizabeth Nationalpark
Sie starten den heutigen Tag mit einer aufregenden morgendlichen Pirschfahrt. Der Queen Elizabeth NP ist Schätzungen zufolge einer der Nationalparks in der Welt, der die höchste Artenvielfalt an Pflanzen und Tieren aufweist. Die Landschaft besteht aus offener Savanne, Regenwald, dichten Papyrussümpfen, Kraterseen und dem unglaublich weiten Edwardsee. Am Nachmittag unternehmen wir eine spannende Bootsfahrt auf dem Kazinga-Kanal. Sie werden noch mehr Vogelarten entdecken, von denen einige saisonale "Einwanderer" aus Europa sind. Genießen Sie es, Nilpferdherden dabei zu beobachten, wie sie im Wasser schnauben und spritzen. Gelegentlich erblicken wir auch Elefanten.
Übernachtung: Queen Elizabeth Bush Lodge
(F/LP/A)
 
Queen Elizabeth Nationalpark:
Der Queen Elizabeth Nationalpark liegt im Süden Ugandas am Lake Edward und Lake George. Es gibt annähernd 100 Säugetierarten im Park darunter sind Löwen, Nilpferde, Büffel, Leoparden, Tüpfelhyänen, Elefanten und die schwer zu findenden Riesen-Waldschweine. Zu den im Park lebenden Primaten gehören Schimpansen, schwarz-weiße Guerezas (Seidenaffen), rote Stummelaffen, Meerkatzen und Anubispaviane. An Reptilien gibt es die erstaunlich riesige Felsenpython, sowie die Puffotter, Speikobra, grüne Mamba, sowie Schildkröten und Krokodile. Bekannt ist der "Kazinga Kanal". Dort lassen sich vor allem Flusspferde und Pelikane, aber auch verschiedene Eisvögel, Schreiseeadler, Goliathreiher, Defassa-Wasserböcke, Uganda-Kobs, Afrikanische Büffel, Elefanten, Löwen und Zebramangusten beobachten. Der Nationalpark grenzt im Westen an den Virunga-Nationalpark in der Demokratischen Republik Kongo.

9. Tag: Queen Elizabeth NP - Ishasha - Bwindi Nationalpark
Wir durchqueren heute das Schutzgebiet, um in den südlichen Teil des Queen Elizabeth Nationalpark zu gelangen – dem Ishasha Sektor. Wir beobachten riesige Büffel- und Elefantenherden auf ihren Wanderungen. Außerdem begegnen uns zahlreiche Antilopen. Sie erleben die afrikanische Tierwelt in unbeschreiblicher Kulisse. In Ishasha unternehmen wir eine Pirschfahrt auf der Suche nach dem einzigartigen baumkletternden Löwen. Nur hier haben die Löwen die Angewohnheit auf die Bäume zu klettern. Anschließend fahren wir weiter zum Bwindi Impenetrabel Nationalpark
Übernachtung: Hotel
(F/LP/A)

10. Tag: Gorilla Tracking im Bwindi Impenetrabel Nationalpark
Heute erleben Sie einen einzigartigen Höhepunkt Ihrer Reise: Sie werden die letzten Berggorillas unserer Erde besuchen. An diesem Morgen werden wir sehr früh aufstehen, um uns für das bevorstehende Gorilla Tracking vorzubereiten. Das Aufspüren der seltenen Berggorillas ist eine der aufregendsten Wildtier-Erfahrungen der Erde. Die Wanderung kann zwischen 2 und 8 Stunden dauern, je nachdem wo sich die Gorilla-Gruppe gerade aufhält, aber die Mühe lohnt sich. Sie werden von einem erfahrenen Park Ranger geführt. Er wird Ihnen Wissenswertes über Fauna und Flora und die Lebensweise der Gorillas berichten. Am Nachmittag können Sie in der Unterkunft entspannen und die Eindrücke des Vormittags Revue passieren lassen. Alternativ können Sie eine geführte Wanderung im Park unternehmen.
Übernachtung: Hotel
(F/LP/A)

Berggorilla (Gorilla beringei beringei):
Berggorillas haben den stämmigen Körperbau, der typisch für die Gorillas ist. Sie erreichen in normaler aufrechter Haltung stehend eine Höhe von bis zu 1,75 Meter. Mit bis zu 200 Kilogramm können Männchen doppelt so schwer werden wie Weibchen. Das Fell dieser Tiere ist schwarz gefärbt, die charakteristische Graufärbung älterer Männchen („Silberrücken“) beschränkt sich wie bei allen östlichen Gorillas auf den Rücken. Kennzeichnend sind das lang gestreckte Gesicht und der verhältnismäßig breite Brustkorb. Von den östlichen Flachlandgorillas, ihren nächsten Verwandten, unterscheiden sich die Berggorillas unter anderem durch ihre kürzeren Arme und ihr langes, seidiges Fell. Außerdem sind sie etwas kleiner als die östlichen Flachlandgorillas.


11. Tag: Bwindi - Volcanoes Nationalpark
Nach dem Frühstück brechen wir in Richtung Ruanda auf. Genießen Sie während der Fahrt durch die terrassierten Berge Ugandas die prächtige Aussicht. Es bieten sich zahlreiche Fotomotive einer herrlichen Landschaft. Im Laufe des Tages erreichen wir die Staatsgrenze Ugandas. Nach Erledigung der Einreiseformalitäten heißt uns das zweite Land unserer Rundreise herzlich willkommen. Ruanda wird auch liebevoll das "Land der tausend Hügel" genannt. Auf unserer weiteren Fahrt nach Ruhengeri passieren wir die beiden schönen Zwillingsseen Lake Ruhondo und Lake Burera. Die kleine Stadt Ruhengeri liegt am Fuße der Virunga-Vulkane. Ein Stück außerhalb der Stadt, mit Blick auf die fantastischen Berge, liegt unsere Unterkunft in ruhiger Umgebung.
Übernachtung: Le Bambou Gorilla Lodge
(F/M/A)

Virunga Vulkane
Die Virunga-Vulkane sind acht Vulkane im Grenzgebiet zwischen Ruanda, Uganda und der Demokratischen Republik Kongo. Die Vulkane liegen zwischen dem Eduardsee und dem Kivusee und gehören zum Ostafrikanischen Grabenbruch. Die zwei Vulkane, die im Kongo liegen, sind der Nyiragongo (3462 m) und der Nyamuragira (3063 m). Bei einem Ausbruch des Nyiragongo im Jahre 1977 kamen 2.000 Menschen ums Leben. Im Jahre 2002 strömte flüssige Lava aus dem Krater dieses Vulkans und überflutete die Straßen der 20 km entfernten Stadt Goma. Zu der zentralen Gruppe zählen der Karisimbi, der mit 4507 m Höhe größte Vulkan der Gebirgskette, der Mikeno mit 4437 m und der Visoke (Bisoko) mit 3711 m. Die östliche Gruppe umfasst den Sabinyo (3634 m), den ältesten der Virunga-Vulkane, den Gahinga (3474 m) und den Muhabura (4127 m). Die Virunga-Vulkane sind mit tropischem Bergregenwald bedeckt und die Heimat der seltenen Berggorillas. Insbesondere zum Schutz der Berggorillas, die sonst nur noch im Bwindi Nationalpark in Uganda vorkommen, gründete Prinz Albert 1925 den ersten afrikanischen Nationalpark, den Albert-Nationalpark, der 1969 in den Volcanos Nationalpark in Ruanda und den Virunga-Nationalpark in der DR Kongo geteilt wurde. Zwischen dem Karisimbi und dem Visoke liegt das Karisoke Research Center, eine Forschungsstation für Berggorillas. Der Name Karisoke ist eine Kombination der Namen der Vulkane, zwischen denen das Forschungszentrum liegt. Es wurde 1967 von Dian Fossey gegründet.


12. Tag: Volcanoes Nationalpark
Heute können Sie aus zwei Aktivitäten wählen: Begeben Sie sich auf die Suche nach den Goldmeerkatzen im dichten Bergwald oder besuchen Sie die Grabstätte der berühmten Gorillaforscherin Dian Fossey. Ihr Grab befindet sich in den Virunga Bergen zwischen den Vulkanen Karisimbi und Karisoke. Dian Fossey wurde dort begraben, wo ihre geliebten Gorillas die letzte Ruhestätte fanden. Ein Besuch ihrer Arbeitsstätte vermittelt ein wirkliches Bild von ihrer Liebe zu den Gorillas. Alternativ können Sie auch den Vulkan Visoke erklimmen (Aufpreis auf Anfrage). Der Aufstieg ist recht steil und sollte nur während der Trockenzeit erfolgen, der Ausblick entschädigt jedoch für alle Mühen.
Übernachtung: Le Bambou Gorilla Lodge
(F/M/A)

13. Tag: Ruhengeri - Gisenyi / Kivu-See
Heute reisen wir weiter nach Süden in Richtung Gisenyi. Die Kleinstadt Gisenyi liegt am Nordufer des Kivu-Sees, der als landschaftlich schönster See des Zentralafrikanischen Grabenbruchs gilt. Von hier aus hat man Blick auf den gewaltigen Vulkan Nyiragongo (3.470m) sowie die weiter östlich gelegene Gruppe der Virunga-Vulkane. Der Nachmittag steht Ihnen zur freien Verfügung. Genießen Sie die entspannte Atmosphäre am See und bummeln Sie ein Stück am wunderschönen Seeufer entlang. Traditionell ist Gisenyi ein für ruandische Verhältnisse mondäner Badeort, das Klima ist nahezu mediterran.
Übernachtung: Paradise Malahide
(F/M/A)

Kivu See:
Durch den Kivu See verläuft die Grenze zwischen Ruanda und der Republik Kongo. Direkt östlich der großen Zentralafrikanischen Schwelle und westlich des Ruanda-Hochlands liegt er südlich der Virunga-Vulkane. Einer der Zuflüsse, die den Kivusee speisen, ist der Kalundura, der vom Hochland hinunter stürzt. Entwässert wird der See im Süden über den Rusizi in den Tanganjikasee. Der Kivusee ist 2.650 km² groß und bis zu 450 m tief. Einzigartig macht den Kivusee die Tatsache, dass sowohl die Wassertemperatur als auch der Salzgehalt mit zunehmender Tiefe zunimmt. Ursache für dieses Phänomen sind vulkanische Quellen aus dem Untergrund. Hinzu kommt, dass in dieser Region keine großen jahreszeitlichen Temperaturschwankungen zu verzeichnen sind, eine dauerhafte Abkühlung der oberflächennahen Wasserschichten ist nicht möglich; das Absinken kälteren Oberflächenwassers in die Tiefe - und damit ein Wasseraustausch - ist dadurch weitgehend ausgeschlossen.


14. Tag: Gisenyi - Kibuye
Am Vormittag unternehmen wir eine Bootstour auf dem Kivu-See. Genießen Sie die malerischen Anblicke auf die Stadt und das umliegende Ufer vom See aus. Anschließend verlassen wir Gisenyi und fahren entlang des Kivu-See weiter in südliche Richtung bis nach Kibuye. Die Straße zwischen beiden Orten ist sehr holprig, dafür entschädigt die schöne  Landschaft. Während der Fahrt bieten sich immer wieder wunderbare Ausblicke von oben auf den Kivu-See. In Kibuye angekommen, werden wir erst einmal eine Mittagpause einlegen. Anschließend unternehmen wir eine Stadtbesichtigung. Die Stadt liegt malerisch auf mehrere Hügel verteilt und der Blick auf den See ist fantastisch. In der Stadt befindet sich ein Genozid-Denkmal, das an den Völkermord in Ruanda erinnert.
Übernachtung: Bethanie Guesthouse
(F/M/A)

Kibuye:
Kibuye ist eine Stadt im Westen von Ruanda und ein bekanntes Seebad im Land. Die Stadt liegt etwa 60 km westlich von Kigali am Kivusee in der Westprovinz. Kibuye liegt an einer sehr zerklüfteten Küste am östlichen Rand des Kivusees, etwa auf der Hälfte der Strecke zwischen Cyangugu und Gisenyi. Die Stadt selbst liegt etwas erhöht, jedoch haben die zahlreichen Fischer ihre Häuser meist unten an der Küste.


15. Tag: Kibuye - Butare - Nyungwe Nationalpark
Heute reisen wir weiter in den Süden von Ruanda. Unser erstes Ziel ist die Stadt Butare, die auf einem Hochplateau liegt. Hier besuchen wir das Nationalmuseum von Ruanda. Es wurde 1989 durch die belgische Regierung gespendet und ist eines der besten Museen Ostafrikas. Das Design und Konzept des Museums wurde in Zusammenarbeit mit dem Königlichen Museum für Zentralafrika von Tervuren realisiert. Das moderne Gebäude verfügt über verschiedene Abschnitte und zeigt eine große Sammlung von monochromen Bildern, volkskundlichen Gegenständen und Objekten, Werkzeuge und andere handwerkliche Produkte. Das Nationalmuseum blieb während des Bürgerkrieges 1994 unberührt. Von Butare fahren wir weiter zum Parc National de Nyungwe (Nyungwe Wald).
Übernachtung: Top View Hill Hotel
(F/M/A)

Butare:
Butare ist eine Stadt im Süden Ruandas und neben der Hauptstadt Kigali das kulturelle Zentrum des Landes. Butare hat etwa 70.000 Einwohner. Butare wurde im Jahre 1920 gegründet und nach der belgischen Königin Astrid Astrida benannt. Butare war die Hauptstadt des ehemaligen Ruanda-Urundi-Territoriums unter belgischem Mandat. Butare ist Sitz der Nationaluniversität von Ruanda mit mehreren Fakultäten und etwa 8.000 Studenten. Hier befindet sich das Nationalmuseums von Ruanda, das einen Überblick über die Geschichte und Kultur des Landes sowie interessante Ausstellungsstücke aus vorkolonialer Zeit zeigt, darunter nachgebaute Hütten. Wegen der klimatischen und geographischen Besonderheiten der Gegend gibt es um Butare viele endemische Arten.

16. Tag: Nyungwe Nationalpark
Heute unternehmen wir eine geführte Wanderung im Parc National de Nyungwe, entlang dem einzigen Baumkronenpfad Ostafrikas (canopy walk)! Der Nyungwe Wald ist der letzte noch intakte Bergregenwald des Landes und gilt als der größte zusammenhängende Bergwald in Ost- und Zentralafrika. Der 2 km lange „luftige“ Rundweg bietet Ihnen die Gelegenheit den Regenwald aus einer ganz neuen Perspektive zu erleben. Der Weg führt über massive Hängebrücken zu den drei Aussichtsplattformen in den Baumriesen. Von hier oben kann man die unbeschreibliche Tier- und Pflanzenvielfalt der Baumkronen beobachten - quasi auf Augenhöhe mit den Primaten! Der höchsten Punkt befinden Sie sich 60 m über dem Waldboden. Wer unter Höhenangst leidet kann auch auf einem der schönen Wanderwege im Wald wandern. Der Nachmittag steht Ihnen zur freien Verfügung. Sie können in der schönen Lodge entspannen und den Ausblick genießen. Wer noch Tatendrang verspürt, hat die Möglichkeit den Park auf einem der zahlreichen Wanderwege zu erkunden (optional).
Übernachtung: Top View Hill Hotel
(F/M/A)

Parc National de Nyungwe:
Der immergrüne Wald des Nyungwe unterscheidet sich in seiner floristischen Zusammensetzung, als auch von der äußeren Erscheinung vom Tieflandregenwald in der D.R. Kongo. Wälder wie diese im Nyungwe werden als Höhen- oder Nebelwälder bezeichnet. Ab etwa 1.500 bis 1.700 m tritt das erste mächtige Kondensationsniveau auf, unterhalb dessen die maximale Regenstufe ausgebildet ist (Niederschläge von mehr als 2.000 mm/Jahr). Die Wälder sind hier oft in Wolken gehüllt, weshalb sie in der Literatur oft auch als „Wolkenwald“ bezeichnet werden, wobei aber der korrekte Begriff Nebelwald ist. Einst war der gesamte Höhenzug des zentralafrikanischen Riftsystems entlang des Kivusees mit Bergregenwäldern bewachsen. Infolge anthropogener Nutzung seit der Eisenzeit sind diese Wälder nach und nach verkleinert und dadurch zumeist zerstört worden. Der Nyungwe-Wald steht seit 1933 unter Schutz, ist seitdem dennoch um 20% an Fläche geschrumpft. Wie schwach der Schutz als Naturreservat gegen die Zerstörung ist, zeigt das Schicksal des Gishwati-Waldes, der heute nur noch auf Landkarten existiert. Seit 2004 besitzt der Nyungwe-Wald den Status eines Nationalparks und ist somit einer von drei Nationalparks in Ruanda. Der Nyungwe-Wald ist relativ gut erschlossen. Quer durch den Wald führt die asphaltierte Fernstraße von Butare nach Cyangugu.

17. Tag: Nyungwe - Nyanza - Kigali
Wir verlassen den bezaubernden Nyungwe Wald und fahren in Richtung Hauptstadt Ruandas nach Kigali. Wir werden heute "eintauchen" in die Geschichte und die Kultur dieses faszinierenden Landes. Unser erster Stopp ist die historische Stadt Nyanza, die sich ca. 100 km von Kigali entfernt befindet. In Nyanza (Nyabisindu) besichtigen wir den früheren Königspalast des 500 Jahre zurückdatierbaren ruandischen Königreiches. Für Besucher ist dort eine Nachbildung des Originalpalastes errichtet worden. Von Nyanza fahren Sie über Ruhango nach Kigali. Der Ort Ruhango besteht aus einer kleinen Ansammlung von Gebäuden einschließlich des Rathauses an der Fernstraße Gitarama - Butare und zahlreichen Einzelgehöften oder kleineren Ortschaften. Kigali ist die größte Stadt Ruandas, im Zentrum des Landes am Kagera gelegen. Kigali liegt knapp südlich des Äquators in einer Höhe zwischen 1433m und 1645m. Bedingt durch diese Lage ist das Klima ganzjährig sehr mild. Kigali wurde im Jahre 1907 vom damaligen deutschen Residenten Richard Kandt zwischen dem Flusstal des Nyabarongo und den Bergen Jali und Kigali gegründet. Der Völkermord in Ruanda an den Tutsi im Jahre 1994 begann in Kigali. Die Stadt verlor dabei etwa 100.000 Einwohner, während in ganz Ruanda etwa eine Million Menschen in nur 100 Tagen dem Völkermord zum Opfer fielen. Wenn es die Zeit erlaubt, besichtigen wir das Genozid Denkmal im Vorort Gisozi. Am Abend erfolgt der Transfer zum Flughafen Kigali für Ihre individuelle Heimreise. Wer noch ein wenig mehr Zeit hat, kann einen Ausflug zum Akagera Nationalpark oder Badeaufenthalt auf der Gewürzinsel Sansibar anschließen.
(F/-/-)
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  • Dezember 2017

    • 02.12.2017 - 18.12.2017 Freie Plätze 3.079 € anfragen buchen
GORILLA TREKKING
Genehmigung für das Gorilla Tracking im Bwindi Nationalpark in Uganda: US$ 600 (pro Person pro Gorilla Permit).
Dieser Betrag ist nicht im Reisepreis enthalten. Das Permit ist vorab in voller Höhe zu entrichten und bei Rücktritt nicht erstattungsfähig.

PRIVATTOUR
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