Regenwald Abenteuer Ecuador Ecuador

Regenwald Abenteuer Ecuador

  • Naturentdeckungsreise in den artenreichen, ecuadorianischen Amazonas Dschungel
  • Überflutete Märchenlandschaften im Cuyabeno Schutzgebiet
  • Entdeckungstouren in die artenreiche Pflanzen- und Tierwelt
  • Einblick in das Dschungelleben bei den Sionas
  • Überblick
  • Leistungen
  • Reiseverlauf
  • Termine & Preise
  • Zusatzinformationen
  • Kundenstimmen (1)
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5 Tage Ecuador

ab  279 € Anfragen oder buchen

Der ecuadorianische Regenwald zählt zu den artenreichsten Dschungel-Gebieten weltweit. Zahllose Vogel, Fisch, Reptilien, Säugetier- und Insektenarten bevölkern das riesige Amazonas Gebiet. Von den mehr als 20.000 Arten sind viele noch gar nicht entdeckt worden. Wenn Sie eines der größten Naturwunder der Erde erleben möchten ist diese Reise ein Muss. Tief im Regenwald befindet sich das Cuyabeno Naturreservat im Dreiländereck Ecuador, Kolumbien und Peru. Auf mäandernden Flüssen erforschen wir das Gebiet größtenteils auf dem Boot oder wir wandern in Ufernähe durch den Dschungel. Ihr zweisprachiger, naturkundlich geschulter Führer, wird Ihnen die Geheimnisse des Regenwaldes erklären. Zudem erfahren wir mehr über die Traditionen und Gebräuche sowie das Überleben in der grünen Hölle. Tauchen Sie mit uns ein in die amphibische Welt Amazoniens.

1.-2. Tag: Quito - Lago Agrio - Cuyabeno Schutzgebiet
3.-4. Tag: Cuyabeno Schutzgebiet / Regenwalderkundungen
5.Tag: Cuyabeno Schutzgebiet - Lago Agrio - Quito

Leistungen enthalten

  • Ecuador Dschungeltour gemäß Programm
  • Unterbringung und Mahlzeiten wie angegeben
  • Ausflüge und Aktivitäten ins Cuyabeno Schutzgebiet wie beschrieben
  • Busfahrt mit weiteren internationalen Reisenden Quito - Lago Agrio - Quito

Leistungen nicht enthalten

  • Internationale Flüge (gerne über uns buchbar)
  • Nicht genannte Mahlzeiten und Getränke
  • Gemeindebesuch (ca. 8 USD)
  • Optionale Ausflüge und Aktivitäten
  • Trinkgelder, persönliche Ausgaben
  • Reiseversicherungen
  • Flughafengebühren und Ausreisesteuern

Unterbringung

3x Dschungellodge
1x Bus

Die Unterbringung erfolgt im Doppelzimmer.
Einzelzimmerzuschlag und Dreibettzimmer auf Anfrage.

Wünschen Sie etwas mehr Komfort kann auch eine Mittelklasse-Lodge gebucht werden.

Verpflegung

3x Frühstück
3x Mittagessen/Lunchpaket
3x Abendessen

Tourbegleitung

Lokaler, englischsprachiger Naturführer

Transportarten

Öffentliche / gemietete Busse, Zu Fuß, Kanu

Zusätzliche Übernachtungen

Bitte kontaktieren Sie uns - wir beraten Sie gerne.

Flughafentransfer

Bitte kontaktieren Sie uns - wir beraten Sie gerne.
1.-2. Tag: Quito –  Lago Agrio - Cuyabeno Schutzgebiet
Ihr Abenteuer im Regenwald Ecuadors beginnt mit einer Busfahrt von Quito in Richtung Dschungel. Steigen Sie am Abend in den Bus, verlassen Sie die quirlige Hauptstadt und wachen Sie am nächsten Morgen in Lago Agrio, einem einstigen Erdölstädtchen im Regenwald des weitläufigen Amazonasbeckens, auf. Von hier aus fahren Sie zur Anlegestelle und werden mit einem Boot über den Cuyabeno Fluss zu Ihrer Lodge im gleichnamigen Schutzgebiet gebracht. Bereits auf dieser Fahrt erhalten Sie einen ersten Einblick von der immergrünen und überwältigenden Welt des Dschungels. Vielleicht erspähen Sie auch bereits die ersten Tiere im Dickicht. Nachdem Sie Ihre Unterkunft bezogen haben, können Sie einen ersten Orientierungsspaziergang unternehmen. Am Abend erhalten Sie vom Naturführer noch eine Übersicht und Informationen über die bevorstehenden Aktivitäten der nächsten Tage.
(-/M/A)

3. Tag: Cuyabeno Schutzgebiet
Gut gestärkt brechen Sie zeitig zu ihrer ersten Erkundungstour durch den Regenwald auf. Wandern Sie mit Ihrem Naturführer durch das dichte Grün und erfahren Sie Wissenswertes über die Pflanzen- und Tierwelt. Die klimatischen Bedingungen begünstigen diese vielfältige Flora. Bis zu 240 unterschiedliche Pflanzen können auf einem 1 ha großen Gebiet wachsen - fast jede mit einem praktischen oder auch heilenden Verwendungszweck. Auch die Fauna profitiert von diesem Klima, das viele kleine Ökosysteme hat entstehen lassen – 165 Säugetiere sind in diesem Gebiet beheimatet. Am Nachmittag steigen Sie auf ein Kanu und entdecken, auf dem Fluss fahrend, den Regenwald mit seinen Bewohnern aus einem anderen Blickwinkel. Während die Sonne langsam untergeht, brechen wir in der Dämmerung nochmals auf, um mit Taschenlampen ausgerüstet Insekten und nachtaktive Tiere zu suchen und zu beobachten. Lassen Sie sich von der klangvollen Geräuschkulisse des Regenwaldes überwältigen, ehe Sie wieder in Ihre Unterkunft zurückkehren.
(F/M/A)

4. Tag: Cuyabeno Schutzgebiet
Vor dem Frühstück brechen Sie auf eine Wanderung auf und erleben, wie der Tag langsam beginnt und die Vögel den Regenwald mit ihrem Gesang erfüllen. Ein Zirpen, Singen und Zwitschern ertönt von allen Seiten. Mit etwas Glück rasen Affen über Ihnen durch die Bäume. Bei einem Besuch der lokalen indigenen Gemeinde der Sionas erfahren Sie mehr über die Kultur und das Leben in und mit dem Regenwald: Brot backen aus Yucca Pflanzen und die Herstellung von Medizin aus einheimischen Pflanzen. Als Nächstes steht die Laguna Grande auf dem Programm, an der Sie hoffentlich Flussdelfine zu Gesicht bekommen. Springen Sie ins kühle Nass, lassen Sie die Seele baumeln und genießen Sie den Sonnenuntergang am Wasser.
(F/M/A)

5. Tag: Cuyabeno Schutzgebiet - Lago Agrio - Quito
Der letzte Tag Ihres Regenwaldabenteuers bricht an. Sie begeben sich noch einmal in das dichte Grün und lassen Sie die Umgebung auf sich wirken, bevor es per Boot und Bus auf den Rückweg nach Quito geht.
(F/-/-)
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Hinweis
Der Amazonasregenwald ist ein Paradies für Naturliebhaber und bietet einzigartige Möglichkeiten das Leben im Dschungel kennenzulernen. Auf Ihrer Reise führt Sie Ihr Naturführer immer zu den Orten in Ihrem Reiseverlauf, wo die Wahrscheinlichkeit für Beobachtungen am höchsten ist. Allerdings sind die Tiere freilebend und Ihre Sichtungen können, je nach aktuellem Nahrungsangebot und den Witterungsverhältnissen, stark variieren. Daher ist der genannte Ablauf nur ein Beispiel und kann sich kurzfristig, ohne vorherige Mitteilung ändern. Um die Wanderungen und Aktivitäten in tropischen Witterungen genießen zu können ist eine gesunde Fitness notwendig.

Variante
Gern verlängern wir Ihren Dschungelaufenthalt auf 5 Tage.
Petra 2017-01-23

Liebes Moja-Team,

eine rundum gelungene Reise in Ecuador liegt hinter uns – für uns maßgeschneidert (Dank an Jenny Heinrich!) als Aktivreise mit wechselnden einheimischen Führern, ausreichend Komfort und Entspannungstagen zwischendurch. Uns standen nur 16 Tage im Land zur Verfügung, der Nord-Süd-Radius unserer Hochlandtour entlang der Vulkane war daher zwar nur kurz (Quito/Otavalo/Mindo bis Banos), aber enorm abwechslungs- und erlebnisreich. Wir genossen die Mischung aus individuell passgenau geführten Touren zu zweit und Gruppenaktivitäten (z.B. Cotopaxi, Regenwald), bei denen wir Individualtouristen und Backpackern aus aller Welt begegneten, mit zugleich immer interessantem Meinungs- und Informationsaustausch.

Nach der Ankunft startete die Reise prompt: Noch im Jetlag gleich am ersten Morgen Aufbruch zu einer Mountainbike Tour (meist, aber keineswegs nur bergab) ins beschauliche Mindo. Die Räder hätten besser sein können und die Strecke hatten wir weniger sportlich erwartet, aber die – dank vorangegangenen Regens überdies schlammverschmierten – 70 km „offroad“ waren es allemal wert, in Mindo angekommen wurden wir belohnt mit dem sehr angenehmen Luftkurklima und: Kolibris, Schmetterlingen und Schokolade aller Art. Auch das Canopy war nach anfänglichen Befürchtungen ein echter Spaß, im Sitzgurt aus der Vogelperspektive über den Regenwald. Begleitet hat uns bis dahin Piedro – was für ein Glücksfall: Ganz großes Lob und unser Dank an ihn, den lokalen Führer, der uns während des ersten Teils der Reise viele Tage fuhr und/oder begleitete, sei es als Jeepfahrer hinter unseren Mountainbikes, als Bergführer an die 5.000m Grenze auf Quito’s Hausberg Guagua Pichincha und am brodelnden Cotopaxi sowie radelnder Weise bergab, als Gruppenguide bei der Otavalo Marktbesichtigung und als privater Stadtführer durch Quito: mit gutem selbst antrainiertem Englisch, Sachwissen, Geduld, örtlichen Kontakten und der Gabe, uns Touristen für die kurze Zeit der Durchreise Verständnis, Wissen und Liebe zum Land zu vermitteln. Bravo !

Entspannende Tage folgten in der Hosteria PapaGayo, natürlich nicht ganz ohne aktiven Reisebaustein: Hoch zu Pferde erkundeten wir die Ausläufer des nahe gelegenen Vulkanmassivs. Die Hundefamilie des Hofs mit ihrem munteren Nachwuchs sorgte zusätzlich für die Kulisse eines Landidylls zum Wohlfühlen.
Der Tagesausflug zum Cotopaxi bleibt natürlich in Erinnerung, trotz Pechs mit dem Wetter: ein nicht zu langer Anstieg bis zum Refugio auf knapp 4.900m, oberhalb brodelte der Vulkan und war für Bergsteiger gesperrt. Fotogene Szenen waren wegen Schneefalls und Nebels eher rar. Auch von unten blieb der bunt gemischten Reisegruppe an diesem Tag leider der Blick auf den Schneegipfel verwehrt. Dennoch - einige planten im Anschluss als weitere Herausforderung den Chimborazo….

Ein kleiner (schnell behebbarer) Schönheitsfehler der Organisation in Banos: Dort war etwas Eigeninitiative gefordert, der lokale Tour-Operator war nicht auf unsere gebuchte Radtour vorbereitet und musste improvisieren. Die MTB waren mehr schlecht als recht gewartet, aber fahrbar - überwiegend bergab, ab dem Aussichtspunkt der Casa d’Arbol bis zu den Cascadas, wieder eine ganz andere, wunderschöne Landschaft in mildem Klima. Das La Floresta können wir als Wohlfühlhotel nur weiterempfehlen, auch Abstecher in die junge start-up Gastronomie des Ortes.

Ganz besondere Highlights boten natürlich die Safari-Tage im Regenwald mit Eco-Quartier Cuyabeno Lodge. Hatte man Lago Agrio hinter sich gelassen, war für uns bald nichts mehr zu spüren von den nahen Ölfördergebieten und deren etwaigen Hinterlassenschaften, im Cuyabeno-Kanu umgeben von purer Natur, dem Primärurwald des Deltas. Auch dort war uns ein hervorragender Guide beschert: Gilbert, im Regenwald aufgewachsen, mit gutem Englisch und einem Faible für Fototechniken, war ein Garant, trotz extremer farblicher Tarnung, Versteck hinter den obersten Baumwipfeln oder Starkregens sehr viele Exemplare der Dschungelfauna (Spinnen, fast alle dort heimischen Affenarten, Fledermäuse, Faultiere, Vögel, Anaconda und noch viel mehr) zu erspähen – ganz ehrlich: ohne ihn wären wir auf unseren diversen Kanupirschfahrten und Gummistiefeltouren zu Tage und zu Nacht nahezu leer ausgegangen.

Nach diesen 4 Tagen im (fast) handynetzlosen Naturreservat waren wir leider schon am Ende unserer Reise, der heimische Realalltag noch kaum vorstellbar. Im Thermalhotel von Papalacta blieb uns leider nur eine Übernachtung mit Stippvisite, unmittelbar vor dem Transfer und Rückflug nach Hause. Das Land sieht uns wahrscheinlich wieder, beim nächsten Mal nicht ohne Galapagos – das fehlte vielleicht noch zur Abrundung des perfekten Rundumerlebnisses.