Regenwald Abenteuer Ecuador Ecuador

Regenwald Abenteuer Ecuador

  • Naturentdeckungsreise in den artenreichen, ecuadorianischen Amazonas Dschungel
  • Überflutete Märchenlandschaften im Cuyabeno Schutzgebiet
  • Entdeckungstouren in die artenreiche Pflanzen- und Tierwelt
  • Einblick in das Dschungelleben bei den Sionas
  • Überblick
  • Leistungen
  • Reiseverlauf
  • Termine & Preise
  • Zusatzinformationen
  • Kundenstimmen (1)
Karte
Karte

4 Tage Ecuador

ab  655 € Anfragen oder buchen

Der ecuadorianische Regenwald zählt zu den artenreichsten Dschungel-Gebieten weltweit. Zahllose Vogel, Fisch, Reptilien, Säugetier- und Insektenarten bevölkern das riesige Amazonas Gebiet. Von den mehr als 20.000 Arten sind viele noch gar nicht entdeckt worden. Wenn Sie eines der größten Naturwunder der Erde erleben möchten ist diese Reise ein Muss. Tief im Regenwald befindet sich das Cuyabeno Naturreservat im Dreiländereck Ecuador, Kolumbien und Peru. Auf mäandernden Flüssen erforschen wir das Gebiet größtenteils auf dem Boot oder wir wandern in Ufernähe durch den Dschungel. Unser zweisprachiger, naturkundlich geschulter Führer, wird uns die Geheimnisse des Regenwaldes erklären. Zudem erfahren wir mehr über die Traditionen und Gebräuche sowie das Überleben in der grünen Hölle. Tauchen Sie mit uns ein in die amphibische Welt Amazoniens.

1. Tag: Quito - Lago Agrio - Cuyabeno Schutzgebiet
2.-3. Tag: Cuyabeno Schutzgebiet / Regenwalderkundungen
4.Tag: Cuyabeno Schutzgebiet - Lago Agrio - Quito

Leistungen enthalten

Ecuador Dschungeltour gemäß Programm, Ausflüge und Aktivitäten ins Cuyabeno Schutzgebiet wie beschrieben, alle Transporte, Flüge Quito - Lago Agrio - Quito

Leistungen nicht enthalten

Internationale Flüge (gerne über uns buchbar), Gemeindebesuch (ca. 8 USD), nicht genannte Mahlzeiten und Getränke, Flughafentransfers, Visum, Reiseversicherung, persönliche Ausgaben, Trinkgeld, optionale Ausflüge und Aktivitäten, Flughafen- und Ausreisesteuern

Unterbringung

3x Dschungellodge

Die Unterbringung erfolgt im Doppelzimmer.
Einzelzimmerzuschlag und Dreibettzimmer auf Anfrage.

Verpflegung

3x Frühstück
3x Mittagessen/Lunchpaket
3x Abendessen

Tourbegleitung

Lokaler, englischsprachiger Naturführer

Transportarten

Kanu, Zu Fuß, Öffentliche / gemietete Busse

Zusätzliche Übernachtungen

Bitte kontaktieren Sie uns - wir beraten Sie gerne.

Flughafentransfer

Bitte kontaktieren Sie uns - wir beraten Sie gerne.
1. Tag: Quito - Lago Agrio - Cuyabeno Schutzgebiet
Sie fliegen am Morgen in die einstige Erdölstadt Lago Agrio. In Lago Agrio werden Sie bereits erwartet und per Fahrzeug nach El Puente gebracht. Per Boot geht es den Cuyabeno Fluss entlang und am Nachmittag erreichen Sie Ihre Lodge. Der immergrüne tropische Regenwald von Cuyabeno ist Teil des immensen Ökosystems des Amazonas. Cuyabeno beheimatet eine Fülle an einzigartiger Flora und Fauna - mehr als 25.000 verschiedene Pflanzenarten, sowie eine große Vielfalt an Tieren. In dieser reichen Umgebung werden Sie verschiedene Aktivitäten unternehmen und den Dschungel auf verschiedene Arten entdecken: per Kanu, zu Fuß bei Wanderungen, durch einem Besuch bei einer kleinen Gemeinde und viele mehr. Auf Sie wartet in den nächsten Tagen ein unvergessliches Dschungel-Erlebnis! Sie starten Ihren ersten Abend gemütlich mit einem Bad in der Lagune und einem wunderschönen Sonnenuntergang.
(F/M/A)

2. Tag: Cuyabeno Schutzgebiet
Am Morgen brechen Sie auf um den Dschungel von den Füßen der Baumriesen aus bei einer Wanderung zu erkunden. Ihr Naturführer erklärt Ihnen die beeindruckende Flora und Fauna. Spannend ist es zu erfahren, welche Heilkräfte in den verschiedenen Pflanzen schlummern. Den Nachmittag verbringen Sie entspannt an der wunderschönen und märchenhaften Lagune. Nehmen Sie ein erfrischendes Bad und genießen Sie den Sonnenuntergang. In der Dämmerung können Sie auf dem Rückweg mit den Taschenlampen Ausschau nach den leuchtenden Augen der Kaimane halten.
(F/M/A)

3. Tag: Cuyabeno Schutzgebiet
Am Vormittag tauchen Sie tiefer in das Leben von und mit dem Regenwald ein: Sie besuchen eine Gemeinschaft der Siona. In der kleinen Gemeinschaft lernen Sie mehr über die Kultur und Traditionen der Dschungelbewohner. Bei einem Besuch des Heilers (Schamane) erfahren Sie nicht nur mehr über die Gebräuche sondern erhalten auch einen Einblick in die überlieferten Heilmethoden, die der Regenwald seinen Bewohnern bietet. Zurück in der Lodge geht es am Abend auf eine aufregende Nachtwanderung, denn viele Bewohner des Regenwaldes sind besonders in der Dämmerung und Nachts aktiv.
(F/M/A)

4. Tag: Cuyabeno Schutzgebiet - Lago Agrio - Quito
Früh am Morgen erwartet Sie noch ein besonderes Erlebnis. Wer möchte kann noch vor dem Morgengrauen auf eine Vogelbeobachtungstour aufbrechen. Zahlreiche der gefiederten Bewohner des Dschungels, wie Tucane oder Sittiche gilt es zu entdecken und mit etwas Glück, Ruhe und Geduld rauscht auch eine Affengruppe vorbei. Zurück in der Lodge erwartet Sie Ihr Frühstück. Im Anschluß kehren Sie zunächst wieder im Kanu flussaufwärts nach El Puente zurück und von dort aus im Fahrzeug weiter nach Lago Agrio. Rückflug nach Quito.
(F/-/-)
Jetzt anfragen oder buchen
Hinweis
Der Amazonasregenwald ist ein Paradies für Naturliebhaber und bietet einzigartige Möglichkeiten das Leben im Dschungel kennenzulernen. Auf Ihrer Reise führt Sie Ihr Naturführer immer zu den Orten in Ihrem Reiseverlauf, wo die Wahrscheinlichkeit für Beobachtungen am höchsten ist. Allerdings sind die Tiere freilebend und Ihre Sichtungen können, je nach aktuellem Nahrungsangebot und den Witterungsverhältnissen, stark variieren. Daher ist der genannte Ablauf nur ein Beispiel und kann sich kurzfristig, ohne vorherige Mitteilung ändern. Um die Wanderungen und Aktivitäten in tropischen Witterungen genießen zu können ist eine gesunde Fitness notwendig.

Variante
Gern verlängern wir Ihren Dschungelaufenthalt auf 5 Tage. Wünschen Sie etwas mehr Komfort kann auch eine Mittelklasse-Lodge gebucht werden.
Petra 2017-01-23

Liebes Moja-Team,

eine rundum gelungene Reise in Ecuador liegt hinter uns – für uns maßgeschneidert (Dank an Jenny Heinrich!) als Aktivreise mit wechselnden einheimischen Führern, ausreichend Komfort und Entspannungstagen zwischendurch. Uns standen nur 16 Tage im Land zur Verfügung, der Nord-Süd-Radius unserer Hochlandtour entlang der Vulkane war daher zwar nur kurz (Quito/Otavalo/Mindo bis Banos), aber enorm abwechslungs- und erlebnisreich. Wir genossen die Mischung aus individuell passgenau geführten Touren zu zweit und Gruppenaktivitäten (z.B. Cotopaxi, Regenwald), bei denen wir Individualtouristen und Backpackern aus aller Welt begegneten, mit zugleich immer interessantem Meinungs- und Informationsaustausch.

Nach der Ankunft startete die Reise prompt: Noch im Jetlag gleich am ersten Morgen Aufbruch zu einer Mountainbike Tour (meist, aber keineswegs nur bergab) ins beschauliche Mindo. Die Räder hätten besser sein können und die Strecke hatten wir weniger sportlich erwartet, aber die – dank vorangegangenen Regens überdies schlammverschmierten – 70 km „offroad“ waren es allemal wert, in Mindo angekommen wurden wir belohnt mit dem sehr angenehmen Luftkurklima und: Kolibris, Schmetterlingen und Schokolade aller Art. Auch das Canopy war nach anfänglichen Befürchtungen ein echter Spaß, im Sitzgurt aus der Vogelperspektive über den Regenwald. Begleitet hat uns bis dahin Piedro – was für ein Glücksfall: Ganz großes Lob und unser Dank an ihn, den lokalen Führer, der uns während des ersten Teils der Reise viele Tage fuhr und/oder begleitete, sei es als Jeepfahrer hinter unseren Mountainbikes, als Bergführer an die 5.000m Grenze auf Quito’s Hausberg Guagua Pichincha und am brodelnden Cotopaxi sowie radelnder Weise bergab, als Gruppenguide bei der Otavalo Marktbesichtigung und als privater Stadtführer durch Quito: mit gutem selbst antrainiertem Englisch, Sachwissen, Geduld, örtlichen Kontakten und der Gabe, uns Touristen für die kurze Zeit der Durchreise Verständnis, Wissen und Liebe zum Land zu vermitteln. Bravo !

Entspannende Tage folgten in der Hosteria PapaGayo, natürlich nicht ganz ohne aktiven Reisebaustein: Hoch zu Pferde erkundeten wir die Ausläufer des nahe gelegenen Vulkanmassivs. Die Hundefamilie des Hofs mit ihrem munteren Nachwuchs sorgte zusätzlich für die Kulisse eines Landidylls zum Wohlfühlen.
Der Tagesausflug zum Cotopaxi bleibt natürlich in Erinnerung, trotz Pechs mit dem Wetter: ein nicht zu langer Anstieg bis zum Refugio auf knapp 4.900m, oberhalb brodelte der Vulkan und war für Bergsteiger gesperrt. Fotogene Szenen waren wegen Schneefalls und Nebels eher rar. Auch von unten blieb der bunt gemischten Reisegruppe an diesem Tag leider der Blick auf den Schneegipfel verwehrt. Dennoch - einige planten im Anschluss als weitere Herausforderung den Chimborazo….

Ein kleiner (schnell behebbarer) Schönheitsfehler der Organisation in Banos: Dort war etwas Eigeninitiative gefordert, der lokale Tour-Operator war nicht auf unsere gebuchte Radtour vorbereitet und musste improvisieren. Die MTB waren mehr schlecht als recht gewartet, aber fahrbar - überwiegend bergab, ab dem Aussichtspunkt der Casa d’Arbol bis zu den Cascadas, wieder eine ganz andere, wunderschöne Landschaft in mildem Klima. Das La Floresta können wir als Wohlfühlhotel nur weiterempfehlen, auch Abstecher in die junge start-up Gastronomie des Ortes.

Ganz besondere Highlights boten natürlich die Safari-Tage im Regenwald mit Eco-Quartier Cuyabeno Lodge. Hatte man Lago Agrio hinter sich gelassen, war für uns bald nichts mehr zu spüren von den nahen Ölfördergebieten und deren etwaigen Hinterlassenschaften, im Cuyabeno-Kanu umgeben von purer Natur, dem Primärurwald des Deltas. Auch dort war uns ein hervorragender Guide beschert: Gilbert, im Regenwald aufgewachsen, mit gutem Englisch und einem Faible für Fototechniken, war ein Garant, trotz extremer farblicher Tarnung, Versteck hinter den obersten Baumwipfeln oder Starkregens sehr viele Exemplare der Dschungelfauna (Spinnen, fast alle dort heimischen Affenarten, Fledermäuse, Faultiere, Vögel, Anaconda und noch viel mehr) zu erspähen – ganz ehrlich: ohne ihn wären wir auf unseren diversen Kanupirschfahrten und Gummistiefeltouren zu Tage und zu Nacht nahezu leer ausgegangen.

Nach diesen 4 Tagen im (fast) handynetzlosen Naturreservat waren wir leider schon am Ende unserer Reise, der heimische Realalltag noch kaum vorstellbar. Im Thermalhotel von Papalacta blieb uns leider nur eine Übernachtung mit Stippvisite, unmittelbar vor dem Transfer und Rückflug nach Hause. Das Land sieht uns wahrscheinlich wieder, beim nächsten Mal nicht ohne Galapagos – das fehlte vielleicht noch zur Abrundung des perfekten Rundumerlebnisses.