Tansania Lodge Safari IV Tansania

Tansania Lodge Safari IV

  • Safaris in den bekannten Nationalparks Tarangire, Lake Manyara, Serengeti und Ngorongoro Krater
  • Tierbeobachtungen auf dem Geländewagen mit Hubdach
  • Übernachtung in komfortablen Lodges
  • Überblick
  • Leistungen
  • Reiseverlauf
  • Termine & Preise
  • Zusatzinformationen
  • Kundenstimmen (3)
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6 Tage Tansania

ab  2.490 € Anfragen oder buchen

Tansania beheimatet einige der artenreichsten und landschaftlich spektakulärsten Wildreservate der Welt. Diese Lodge Safari führt Sie zu den besten Nationalparks des nördlichen Tansania. Erleben Sie Safari pur und entdecken Sie den unglaublichen Artenreichtum und die beeindruckenden Landschaften in den Nationalparks Lake Manyara, Tarangire, der Serengeti und im Ngorongoro Krater.

1. Tag: Arusha / Moshi - Tarangire Nationalpark
2. Tag: Tarangire - Lake Manyara Nationalpark
3. Tag: Lake Manyara - Serengeti Nationalpark
4. Tag: Serengeti Nationalpark
5. Tag: Serengeti - Ngorongoro Krater
6. Tag: Ngorongoro Kratertour - Arusha / Moshi

Leistungen enthalten

Tansania Lodge-Safari gemäß Programm, Pirschfahrten in allen Nationalparks, sämtliche Nationalparkgebühren, Ngorongoro Krater Einfahrtsgebühr, Transport im Safarifahrzeug (Landcruiser mit ausstellbarem Dach zur besseren Tierbeobachtung)

Leistungen nicht enthalten

Internationale Flüge (gerne über uns buchbar), Getränke in den Lodges, Trinkgelder, persönliche Ausgaben, Visum Tansania, Reiseversicherung, Übernachtungen vor/nach der Safari, Flughafentransfers

Unterbringung

5 Übernachtungen in Wildlife Lodges (Kategorie A)
(höherwertige Lodges gegen Aufpreis buchbar - siehe unter "Sonstiges")

Die Unterbringung erfolgt im Doppelzimmer.
Einzelzimmer-Zuschlag: 50 - 260 EUR ( je nach Saison)

Es ist auch die Unterbringung in Dreibettzimmern bzw. Familienzimmern möglich. Preis bitte anfragen.

Verpflegung

Vollpension (3 Mahlzeiten pro Tag) beginnend mit dem Mittagessen (Lunchbox) am Tag 1 und endend mit dem Mittagesssen (Lunchbox) an Tag 6

Das Mittagessen erfolgt unterwegs in Form eines Picknicks mit Lunch-Boxen. Während der Pirschfahrten ist 1 Flasche Mineralwasser pro Person/Tag inklusive.

Tourbegleitung

Professioneller englischsprachiger Safari-Guide.(deutschsprachiger Guide auf Anfrage gegen Aufpreis möglich)

Transportart

Spezial-Safarifahrzeug

Flughafentransfer

ab/bis Kilimanjaro Airport:
60 EUR pro Strecke/Fahrzeug (max. 4 Personen)

Optionale Ausflüge / Zusatzleistungen

Ballonfahrt in der Serengeti: 500 EUR
(muss bei Interesse vorab gebucht werden, da nur sehr begrenzte Verfügbarkeit)
1. Tag: Arusha / Moshi - Tarangire Nationalpark
Heute startet Ihre Safari durch die Nationalparks von Nord-Tansania. Am Morgen werden Sie von Ihrem Safari-Guide vom Hotel in Moshi oder Arusha abgeholt. Erstes Ziel ist der Tarangire Nationalpark, der bekannt ist für seine eindrucksvollen Affenbrotbäume und großen Elefantenherden. Sie unternehmen im Park eine Pirschfahrt und werden wunderbare Blicke auf den Tarangire Fluss haben, der ganzjährig Wasser führt und somit zahlreiche Tiere anzieht. In der Trockenzeit von etwa Juli bis Oktober ist der Tarangire Nationalpark sogar wildreicher als die Serengeti bezüglich der Wildkonzentration, denn die Herden kommen an den Fluss, um den Durst zu stillen. Manchmal gibt es Elefantenherden mit mehr als 50 Tieren zu sehen sowie andere Säugetiere wie das seltene Kudu oder die ebenfalls seltene Oryxantilope. Auch der Vogelreichtum im Park ist beeindruckend.
(-/LP/A)

Übernachtung:
A) Tarangire Safari Lodge
B) Tarangire Sopa Lodge

2. Tag: Tarangire - Lake Manyara Nationalpark
Nach einer morgendlichen Pirschfahrt im Tarangire geht die Safari weiter zum nächsten Park, dem Lake Manyara Nationalpark. Dieser wunderschöne Park hat eine üppige Vegetation und tropische Wälder mit riesigen Feige- und Mahagonibäumen. Elefant, Giraffe, Büffel, Zebra und eine Vielzahl von Antilopen bewohnen den Park, ebenso wie viele Affen und Flusspferde. Wenn Sie Glück haben, können Sie die Manyara Löwen sehen, die weithin bekannt sind für ihre Klettergewohnheiten in Bäumen bekannt sind. (F/LP/A)

Übernachtung:
A) Lake Manyara Wildlife Lodge
B) Lake Manyara Serena Lodge

3. Tag: Lake Manyara - Serengeti Nationalpark
Nach dem Frühstück geht die Fahrt weiter zum weltberühmten Serengeti Nationalpark. Auf einer Fläche von fast 15.000 Quadratkilometern wird die Serengeti durch weite offene Ebenen mit einem Reichtum an Wild beherrscht. Während der Fahrt ins Herz der Serengeti können wir bereits unterwegs viele Wildtiere in den weiten Ebenen und an den Kopjes beobachten. Nach einer Pirschfahrt am Nachmittag fahren wir Sie zur Lodge in der Zentral- oder Nord-Serengeti (je nach Jahreszeit). Genießen Sie den Abend während eines guten Essens und lauschen Sie den Geräuschen der Wildnis.
(F/LP/A)

Übernachtung:
A) Seronera Sopa Lodge oder Lobo Wildlife Lodge (je nach Saison)
B) Serengeti Serena Lodge

4. Tag: Serengeti Nationalpark
Heute unternehmen Sie eine Ganztagespirsch im Serengeti Nationalpark. Der Park wird von den Massai als "großer offener Platz" bezeichnet. Die bekannten "Big Five" werden Sie hier bestimmt zu Gesicht bekommen, vielleicht sogar Geparden auf der Jagd. Die weiten Steppen der Serengeti sind ein Paradies für Weidetiere. Unterbrochen wird diese Ebene nur durch die typischen Kopjes, den glatt geschliffenen Granithügel. Je nach Jahreszeit können Sie das Spektakel der großen Wanderung der Gnu-Herden (Migration) beobachten. Sie übernachten eine weitere Nacht in der Lodge.
(F/LP/A)

Übernachtung:
A) Seronera Sopa Lodge oder Lobo Wildlife Lodge (je nach Saison)
B) Serengeti Serena Lodge

5. Tag: Serengeti - Ngorongoro Krater
Früh am Morgen, noch vor dem Frühstück begeben wir uns auf eine weitere Pirschfahrt durch den Park. Da die meisten Tiere morgens sehr aktiv sind, haben Sie hier die Möglichkeit, dies zu beobachten. Am Nachmittag erreichen Sie den Ngorongoro Krater, der als "Garten Eden" bekannt ist. Der Krater besitzt die zweitgrößte erhaltene Caldera (Einsturzkrater) der Welt. Genießen Sie den grandiosen Blick vom Kraterrand (2.286 m)! Übernachtung in einer komfortablen Lodge direkt am Kraterrand.
(F/LP/A)

Übernachtung:
A) Ngorongoro Wildlife Lodge
B) Ngorongoro Serena Lodge

6. Tag: Ngorongoro Kratertour - Arusha / Moshi
Heute fahren wir die Steilhänge hinab - vom Kraterrand geht es auf einer steilen Piste 600 Meter in die Tiefe zur Sohle des Ngorongoro Kraters hinab. Die wahre Größe dieses Kraters kann nur vom Boden aus eingeschätzt werden und die große Menge an tierischen Einwohner wird offensichtlich. Hier ist die Heimat von fast allen Arten afrikanischer Tiere und es gibt die Chance eine unglaubliche Konzentration von ostafrikanischen Säugetieren zu beobachten, wie zum Beispiel Elefanten, Nashörner, Büffel, Flusspferde und Löwen. Nach der 6-stündigen Kratertour fahren Sie nachmittags zurück nach Arusha. Ende der Safari.
(F/LP/-)
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  • Dezember 2017

    AlleWeniger Termine im Dezember 2017
Gruppenermäßigung
Der genannte Preis ist gültig pro Person bei einer Gruppe von
2 Reiseteilnehmern mit Unterbringung im Doppelzimmer in Wildlife Lodges (Kategorie A). Für Gruppen ab 3 Personen reduziert sich der Safaripreis. Bitte kontaktieren Sie uns für ein Angebot.

LODGE KATEGORIE "SERENA"
Auf Wunsch können Sie in höherwertigen Lodges der Serena-Kette übernachten (Kategorie B). Der Preis für die Safari mit Übernachtung in Serena Lodges beträgt wie folgt (Preisbasis: 2 Teilnehmer / Privatsafari):

2017
01.01. - 28.02.2017: 2.820 EUR
01.03. - 31.03.2017: 2.340 EUR
01.04. - 31.05.2017: 2.070 EUR
01.06. - 31.10.2017: 2.820 EUR
01.11. - 20.12.2017: 2.340 EUR

Hinweis:
Zuschlag Ostern bzw. Weihnachten / Silvester: auf Anfrage

Privattour
Gerne organisieren wir Ihnen diese Tansania Safari auch als Privattour ohne weitere Teilnehmer.

CAMPING SAFARI
Wir bieten Ihnen diese Safari auch als Camping Safari mit Unterbringung auf Campingplätzen in 2-Personen-Zelten an.
Hier gehts zur Tourbeschreibung:



TENTED CAMP SAFARI
Desweiteren bieten wir Ihnen auch die Unterbringung während der Safari in Tented Camps (Wohnzelte) an.
Hier gehts zur Tourbeschreibung:



Gerne planen wir Ihnen eine individuelle und nach Ihren Wünschen und Bedürfnissen ausgerichtete Safari durch die Nationalparks von Tansania. Unterwegs mit unseren erfahrenen und kompetenten Safari-Guides im komfortablen Safari-Geländefahrzeug erleben Sie die Naturschönheiten Tansanias. Reisedauer, Reiseroute und Unterkünfte können ganz nach Ihren Vorstellungen gewählt werden. Wir bieten alle Safaris in verschiedenen Unterkunftskategorien an: Vom klassischen Camping im Zelt über gemütliche Wohnzelte mit Betten und Buschdusche bis hin zu exklusiven und luxuriösen Lodges bieten wir Ihnen die ganze Palette an Übernachtungsmöglichkeiten. Profitieren Sie bei der Planung Ihrer Safari von unserem Expertenwissen!
S. & C. Wagner 2013-07-14

Liebe Frau Schau,

wir sind nun schon wieder aus Tansania zurück. So lange hatten wir uns auf diese Reise gefreut und nun möchten wir ihnen berichten wie es uns ergangen ist. Erst einmal möchten wir ihnen ein ganz großes Lob und ein dickes Dankeschön aussprechen. Von Anfang bis Ende war dieser Urlaub perfekt! Alle Flüge, Shuttels und Ausflüge haben wunderbar geklappt.

Schon in Moshi im Parkview Inn hatten wir ein super Zimmer. Unsere Safari mit dem Guide Iddy und dem Übersetzter Gothard startete pünktlich. Iddy hatte echt Spaß bei der Arbeit. Wir waren morgens die Ersten die zur Pirsch aufbrachen (aufstehen gegen 4.30 Uhr) und abends waren wir die Letzten die zurück in der Lodge waren. Er konnte uns die Big Five und viele weitere Tiere zeigen. Iddy entdeckte Tiere an denen andere Jeeps vorbei fuhren. Ganz Toll war die Frühpirsch in der Serengeti als wir drei Geparden und vier Löwen bei der Jagd beobachten konnten. Außerdem drei Leoparden die gerade beim Frühstück in einem Baum saßen. Teilweise kamen die Tieren direkt an unserem Auto vorbei. Wir waren total begeistert.

Auch die Ballonfahrt an meinem Geburtstag war ein einmaliges Erlebnis. Wir konnten herdenweise Tiere sehen. Das anschließende Frühstück im Busch war dann die Krönung. Alle unsere Lodges waren super. Wir hatten immer sehr schöne Zimmer. Die Übernachtung im Zelt in der Tarangire Safari Lodge war ein echtes Erlebnis. Wir konnten nachts die Löwen brüllen hören. Etwas überrascht waren wir jedoch, wie kühl es zu der Jahreszeit war. Am Ngorongoro Krater hatten wir gerade mal 10°C. Leider war die schöne Safariwoche viel zu schnell vorbei. Die letzte Nacht in der Kia Lodge war auch sehr gut. Für solche Vorhaben ist die Lodge echt prima.

Der Flug nach Sansibar und der Aufenthalt im Spice Island Hotel war ebenfalls tadellos. Wir hatten den besten Bungalow überhaupt, wenn sie dabei ihre Finger im Spiel hatten, nochmal ein dickes Dankeschön. Am besten hat uns dort die unberührte Natur gefallen. Wir haben einen Schnorchelausflug gemacht und das lebendige Hausriff und die vielen Fischen haben uns begeistert. Die letzte Nacht in Stone Town im Dhow Palace war königlich. Schon allein das Hotel war eine Augenweide. Wieder hatten wir das beste Zimmer, ganz oben mit Blick über die ganze Stadt. Stone Town an sich fanden wir leider etwas heruntergekommen.
Aber wir haben es einmal gesehen.

Alles in allem war das unser schönster Urlaub den wir je hatten. Wir haben beschlossen auf jeden Fall wieder einmal nach Tansania zu reisen. Vielen Dank für einen ganz besonderen Urlaub. Bis bald,

B. Sikora 2011-08-10

Sehr geehrte Frau Schau!

Ich komme erst jetzt dazu herzlichen Dank für die Organisation unserer Tanzania-Safari zu sagen. Es hat alles hervorragend funktioniert, alle ausgewählten Unterkünfte und die Safari entsprach unseren Erwartungen, die örtliche Agentur hat uns bestens betreut.

Wir hatten mit Limno, unseren Fahrer und Guide, wirklich einen besonders netten Menschen kennen gelernt. Er war ein ausgesprochen guter Fahrer, der nicht nur raste, sondern er hat uns wirklich bei allen Game-Drives zu den besten Plätzen zur Tierbeobachtung geführt und uns sehr viel über das Verhalten der Tiere erzählt. Zudem war das Safariauto erst 4 Monate alt und daher auch in einem technisch hervorragenden Zustand.

H. und G. Enzenroß & E. Seeger-Storm 2014-08-13

Die freundliche Bearbeiterin Miriam Hils vom Reiseveranstalter moja Travel hat uns ein Rundum-Sorglospaket zusammengestellt: Flug ab Stuttgart über Amster-dam mit KLM. Die KLM nimmt bis zu 40 kg Gepäck pro Person mit, also kein Problem für unsere doch gewichtige Bergausrüstung mit Schlafsack, Bergstiefeln, usw; bei der Zusammenstellung hat uns die Ausrüstungsliste von moja Travel gute Dienste geleistet. Nach Erledigung der Einreiseformalitäten in Tansania erwartet uns ein Fahrer und bringt uns direkt vom Flugplatz zum Hotel Parkview Inn in Moshi.

Das Abenteuer kann beginnen.
Der Kilimanjaro liegt nur wenige Kilometer südlich des Äquators und ist einer der begehrtesten Hochgebirgsgipfel der Erde, er ist der höchste Berg Afrikas und gleichzeitig der höchste freistehende Berg der Erde. Das macht ihn zum Ziel jährlich zig-tausender Bergtouristen, die sich den besonderen Anforderungen dieses fast 6000 m hohen Gebirgsmassivs stellen. Auch wir wollen diesen mächtigen Berg bezwingen und bereiten uns im Hotel Parkview Inn in Moshi auf die kommenden Tage vor. Das Hotel ist auf die Anforderungen der Bergtouristen eingerichtet, in einem extra Gepäckraum können wir unsere nicht benötigten Sachen sicher einla-gern lassen. Das Personal ist freundlich und hilfsbereit, das Frühstück ist gut.

Am nächsten Tag besucht uns unser Führer für die nächsten Tage, Patson von der Partneragentur vor Ort. Alles Wichtige können wir besprechen, unsere Essens-wünsche werden erfragt und Tipps zum Packen der Ausrüstung gegeben. Auch nach evtl. notwendigen Medikamenten werden wir befragt und auf die Gefahren der Höhenkrankheit hingewiesen, ausdrücklich wird von der prophylaktischen Einnahme von Medikamenten zur angeblichen Linderung oder Vermeidung der Höhenkrankheit abgeraten. Der offene Umgang mit diesen wichtigen Fragen ist für uns eine große Beruhigung und gibt uns die Sicherheit, dass unsere Gesundheit letztlich im Vordergrund steht. Patson, unser Bergführer, zeigt uns eine Namensliste der Begleitmannschaft, die wir später gegenzeichnen können. Eine gute Lösung insbesondere auch für die Träger, die ja auf ihren Lohn, unser Trinkgeld angewiesen sind. Auch hier ist die von moja Travel erhältliche Liste mit ortsüblichen Trinkgeld-Angaben eine wertvolle Hilfe.

Der Transfer zum Nationalpark-Eingang ist organisiert, ein Kleinbus holt uns ab, wir treffen erstmals unsere Begleitmannschaft: neben den beiden Führern noch einen Koch, einen Waiter und 8 Träger (für uns 3 Berg-Touristen!). Das gesamte Gepäck wird regensicher verpackt, gewogen und auf die Träger verteilt. Die Gewerkschaft der Träger achtet sehr genau darauf, dass die Höchstlast je Träger 25 kg nicht überschritten wird. Bei den vielen Wandergruppen kann das ein recht langwieriger Vorgang sein. Nun verstehen wir auch die Zahl der Träger. Alles was wir brauchen muss von Trägern getragen werden: Zelte, Stühle, Tisch, Lebensmittel - auch für die Crew – und unsere Ausrüstung, der Packsack, möglichst wasserdicht, sollte pro Person nicht mehr als 20 kg wiegen. Wir selbst tragen unsere Tagesrücksäcke mit Picknick, Getränken und der obligatorischen Fotoausrüstung, Regenschutz auch für die Kamera nicht vergessen. Wir müssen uns noch bei der Nationalparkverwaltung registrieren - das wiederholen wir in jedem Camp - und beginnen unsere erste Wanderetappe mit dem freundlichen Hinweis „wishing you a good climb -- wir wünschen einen erfolgrei-chen Aufstieg“
Der Berg ist durch mehrere Routen erschlossen, wir haben uns für die Machame-Route entschieden, sie wird auch Whiskey-Route genannt. Konditionell ist sie recht anspruchsvoll, bietet schöne Aussichten auf die Gipfelregion und ist land-schaftlich eine der interessanteren Routen, eine gute Empfehlung von moja Travel.

Der Weg führt 9 km stetig steigend von 1790 m am Gate auf 3010 m Höhe zum ersten Übernachtungsplatz dem Machame Camp. Kaum sind wir unterwegs werden wir von unserem 2. Guide Daniel ermahnt: pole-pole, langsam-langsam, ein guter Rat für alle, die den Berggipfel erreichen wollen und zur Belohnung der Strapazen einen herrlichen Gipfeltag erleben wollen. Wir wandern durch tropi-schen Regenwald, kleine Pausen nutzen wir, die Vielfalt der Pflanzen zu genießen. Nach gut 6 Stunden kommen wir im Machame Camp an, das Abendessen hat unser Koch bereits fertiggestellt.

Essen und Trinken sind auf die körperlichen Anstrengungen ausgerichtet. Abwechslungsreich und schmackhaft zubereitet. Gerade Trinken ist bei der Höhe und den körperlichen Anstrengungen sehr wichtig, darauf achten auch unsere Führer. Geschlafen wird in kleinen 2-Mann (Frau)-Zelten, das Essen nehmen wir in einem größeren Steilwandzelt ein, das ist gleichzeitig auch unser Aufenthaltsraum mit Tisch und Stühlen. Gute Matratzen (Thermarest oder ähnlich) und gute Schlafsäcke bringt man besser von Deutschland mit. Mit Regen muss man immer rechnen, die Zelte sind zwar meistens dicht, man ist jedoch gut beraten, noch eine wasserdichte Folie über dem Schlafsack auszubreiten - wir haben uns an die Ausstattungstipps von moja Travel gehalten und waren perfekt ausgerüstet.

Tag 2 führt der Weg durch eine Heideland-Zone mit großen Erika-Bäumen, Philippia-Büschen, Senecien und Lobelien, wilden Gladiolen, wir erreichen das Shira-Camp in 3845m Höhe und haben noch etwas Zeit die nahe gelegene Shira-Höhle aus erstarrter Lava zu besuchen.

Tag 3 ist ein wichtiger Tag: Wir wollen auf über 4500 m hochsteigen, um uns an die Höhe zu gewöhnen. Wenn wir das ohne Anzeichen der Höhenkrankheit schaffen, so unser Führer Patson, sind wir bereit für den Gipfel. Der sehr anstrengende Pfad führt durch eine mit großen Felsen übersäte Lava-Wüste. In der Nacht hat es hier oben schon geschneit, eigentlich zu früh für die Jahreszeit. Gegen Mittag er-reichen wir den Fuß des Lava-Tower, den höchsten Punkt unserer Wanderung. Durch wechselnde Felsformationen, über endlose Steinwüsten steigen wir langsam ab und werden von einer besonderen Art Vegetation überrascht: hunderte von Senecien, Riesenkreuzkräuter wachsen hier und bieten dem Auge eine willkommene Abwechslung. Schließlich erreichen wir ziemlich erschöpft das Barranco-Camp in knapp 4000 m Höhe. Dieser Tag ist auch deshalb so wichtig, weil wir zuerst sehr viel Höhe hinaufgestiegen sind, dann aber wieder absteigen, um in niedrigerer Höhe zu schlafen - ein gutes Training für den Körper.

Tag 4: Nach einer regenreichen und stürmischen Nacht lassen wir uns etwas Zeit mit dem Aufbruch, wir haben heute nur knappe 4 km zu gehen. Doch schon nach wenigen Minuten wandern sehen wir den nächsten Höhepunkt vor uns aufgerich-tet: die große Barranco-Wand. Die Träger nennen sie auch Breakfast, also Frühstück: für eine fast 2 stündige Kletterei über teils mannshohe Felsen eine doch recht schmeichelhafte Bezeichnung. Oben angekommen werden wir mit einem herrlichen Ausblick belohnt zurück zum jetzt menschenleeren Barranco-Camp und hinauf zu unserem Ziel, dem Gipfel des Kilimanjaro. Nach weiteren 4 Stunden erreichen wir das Karanga-Camp.
Diese zusätzliche Übernachtung, von moja Travel empfohlen, bringt uns einen zusätzlichen Tag in großer Höhe, ein sog. Akklimatisierungstag, eine gute Ent-scheidung wie sich später herausstellt.

Tag 5: Der Himmel ist bedeckt. Wieder sind es 4 km zu wandern und weitere 600 Höhenmeter hinauf zum Basiscamp Barafu, wir benötigen dazu gut 6 Stunden Wanderzeit. Auf halben Weg beginnt es zu schneien und wir kämpfen uns weiter hoch zum Camp. Barafu ist Swahili und bedeutet Eis und genau das treffen wir an: in den Nächten zuvor ist hier oben Neuschnee gefallen. Unsere Mannschaft hat alle Mühe, einen Platz für die Zelte herzurichten. Unser Bergführer hat uns die letzten Tage intensiv beobachtet und auch mit uns über Anzeichen der Höhenkrankheit gesprochen. Es ist sehr beruhigend zu wissen, dass die Führer ausgebildet werden, die Anzeichen der Höhenkrankheit zu erkennen und notfalls die ganze Expedition zur Vermeidung gesundheitlicher Schäden besser abbrechen. Bei uns ist alles in Ordnung, wir legen uns früh schlafen.

Tag 6: Der heutige Tag, der wichtigste Tag, beginnt schon um Mitternacht. Mit Stirnlampen im fahlen Mondlicht geht es hinter unserem Guide Schritt für Schritt nach oben. Fast 1200 Höhenmeter liegen vor uns, durch den tiefen Schnee der letzten Tage kämpfen wir uns aufwärts. Nach über 6 Stunden erreichen wir gerade rechtzeitig zum Sonnenaufgang den Stella Point in 5740 m Höhe, nach weiteren 150 Höhenmetern stehen wir bei 5895 m auf dem Uhuru, dem Gipfel des Kilimajaro, dem höchsten Punkt Afrikas. Wir haben es geschafft und genießen bei strahlend schönem Wetter die grandiose Aussicht auf die Gipfelgletscher und den kleinen Zentralkrater. Nach etwa einer Stunde müssen wir uns leider wieder auf den Abstieg machen. Zurück zum Barafu-Camp, wo wir unsere restliche Ausrüstung unter Aufsicht unserer Crew gelassen haben, auf der Mweka-Route, einer reinen Abstiegsroute hinunter zum Mweka-Camp: insgesamt 12 Stunden bergab wandern und 3000 Höhenmeter hinunter. Nach den vergangenen Tagen nochmal eine große Herausforderung an unsere Kondition. Im Mweka-Camp am nächsten Morgen singt un-sere Mannschaft das inzwischen schon berühmte Lied vom Kilimanjaro. Die Trinkgelder hatten wir in kleinen Kuverts (von zuhause mitgebracht) vorbereitet und so konnten wir jedem unserer Träger und Guides seinen Anteil persönlich aushändigen, die freundlich lachenden Gesichter bestätigten uns die richtige Höhe der Trinkgelder. Nach weiteren 4 Stunden Abstieg zum Gate des Nationalparks werden wir von einem Kleinbus zum Hotel zurückgebracht. Bei einem Glas Kilimanjaro-Bier lassen wir die vergangenen Tage Revue passieren.

Nach der gelungenen Gipfelbesteigung sind wir uns einig: die Organisation durch moja Travel und die örtliche Agentur ist ausgezeichnet. Auf unsere Wünsche wurde eingegangen und passende Lösungen vorgeschlagen, die Führer und die Träger sind „handverlesen“ und wir haben uns zu jeder Zeit sicher und in guten Händen gefühlt. Selbst spezielle Wünsche beim Fotografieren oder Filmen wurden von unserem Führer tatkräftig unterstützt. Herzlichen Dank an moja Travel, an Miriam Hils für die perfekte Organisation eines besonderen Erlebnisses - wir waren auf dem Gipfel des Kilimanjaro.

Bleibt noch zu erwähnen, dass die anschließend gebuchte Safari in gleicher Qualität zusammengestellt war. Ein hervorragender Fahrer führte uns mit viel Engagement und Spürsinn durch die Nationalparks Tarangire, Lake Manyara, Serengeti und Ngorongoro: so sind uns eindrucksvolle Tierbilder gelungen.