Kilimandscharo Besteigung via Rongai Route Tansania

Kilimandscharo Besteigung via Rongai Route

  • Rongai Route - die "Unberührte"
  • Wenig begangene Route mit Überschreitung des Bergmassivs
  • Übernachtung in großartiger Kulisse am Fuße des Mawenzi
  • Camping-Route mit Übernachtungen in hochwertigen Bergzelten
  • Bergwanderung mit fantastischen Panoramen
  • Überschreitung des Kilimanscharo von Nord nach Süd
  • Höhepunkt Uhuru Peak - 5.895 Meter
  • Überblick
  • Leistungen
  • Reiseverlauf
  • Termine & Preise
  • Zusatzinformationen
  • Kundenstimmen (5)
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8 Tage Tansania

ab  1.720 € Anfragen oder buchen

Die Rongai Route wird, obwohl es eine der einfacheren Routen zum Gipfel des Kilimandscharo ist, nur von wenigen Wanderern genutzt. Die Besteigung beginnt im Nordosten des Kilimandscharo Massivs. Aufgrund der geringen Niederschlagsmengen und der dadurch eher spärlichen Vegetation, unterscheidet sich die Rongai Route von denen auf der Südwestseite des Kilimandscharo. Die karge Landschaft und Ruhe der "Wüstenroute" haben ihren besonderen Reiz. Der Aufstieg bietet faszinierende Blicke auf die weiten Landschaften des südlichen Kenia bis hin zu den Chyulu Hills. Sie steigen über die Marangu Route ab und überschreiten somit den Kilimandscharo.

Bitte beachten Sie auch unsere allgemeine Infoseite zum Thema:
Wissenswertes zu unseren Kilimanjaro-Trekkingtouren

1. Tag: Kilimanjaro Airport / Moshi
2. Tag: Moshi - Rongai Gate - Sekimba Camp
3. Tag: Sekimba Camp - Kikelewa Camp
4. Tag: Kikelewa Camp - Mawenzi Tarn Camp
5. Tag: Mawenzi Tarn Camp - School Hut Camp
6. Tag: Uhuru Peak - Horombo Camp
7. Tag: Horombo Camp - Marangu Gate - Moshi
8. Tag: Moshi / Kilimanjaro Airport

Leistungen enthalten

Kilimandscharo Besteigung via Rongai Route mit Abstieg via Marangu Route (6 Tage/5 Nächte), 2 Hotel-Übernachtungen in Moshi, Transfer zum/vom Nationalpark Gate, sämtliche Camping- und Nationalparkgebühren, Bergrettungsgebühr (Landweg), Campingausrüstung (Zelte, Matten, Tische, Stühle etc. - außer Schlafsack), Kilimanjaro Trekking-Karte GPS-kompatibel (Harms Verlag), 20-seitige Infobroschüre zur Vorbereitung auf die Kilimandscharo Trekkingtour

Leistungen nicht enthalten

Internationale Flüge (gerne über uns buchbar), nicht genannte Mahlzeiten und Getränke, Visum Tansania (z.Zt. 50 USD), Trinkgelder, Schlafsack, persönliche Ausgaben, Reiseversicherungen

Unterbringung

5 Übernachtungen in hochwertigen Bergzelten auf einfach ausgestatteten Campingplätzen
2 Übernachtungen in Mittelklasse-Hotel in Moshi (Doppelzimmer)

Gegen Aufpreis ist auch die Buchung eines Einzelzimmers bzw. Einzelzeltes möglich. Auf Wunsch kann auch die Unterbringung im halben Doppelzimmer bzw. 2-Personen-Zelt gebucht werden. Sollte es nicht möglich sein Sie mit einem weiteren Teilnehmer unterzubringen, so wird der Einzelzimmer-Zuschlag berechnet.

Einzelzimmer-Zuschlag Hotel: 50 Euro
Einzelzelt-Zuschlag Trekkingtour: 50 Euro

Verpflegung

3 reichhaltige Mahlzeiten pro Tag und Trinkwasser während der Kilimandscharo Besteigung
Frühstück inklusive bei Hotelübernachtung

Tourbegleitung

Während der Kilimandscharo Besteigung über die Rongai Route werden Sie von einem professionellen, bergerfahrenen und englischsprachigen Bergführer, mehreren Trägern und einem Koch begleitet.

Transportarten

Minibus, Zu Fuß

Zusätzliche Übernachtungen

Bitte kontaktieren Sie uns - wir beraten Sie gerne.

Flughafentransfer

inklusive ab/bis Kilimandscharo Flughafen

Optionale Ausflüge / Zusatzleistungen

Nationalpark Safari im Anschluss an Ihre Trekkingtour oder Badeaufenthalt Sansibar / Mombasa. Bitte kontaktieren Sie uns - wir beraten Sie gerne!
1. Tag: Kilimanjaro Airport / Moshi
Individuelle Anreise zum Kilimanjaro Airport. Begrüßung am Flughafen durch unseren örtlichen Repräsentanten. Transfer zum Hotel in die Stadt Moshi, die am Fuße des Kilimandscharo liegt. Im Laufe des Tages erfolgt das Vorbereitungsgespräch zur Trekkingtour mit dem Bergführer. Sollten Sie noch Ausrüstungsgegenstände benötigen, dann können Sie diese in unserem örtlichen Büro ausleihen. Genießen Sie von der großen Aussenterrasse die ersten Ausblicke auf den "Kili".

Übernachtung: Parkview Hotel

2. Tag: Moshi - Rongai Gate (2.020 m) - Sekimba Camp (2.700 m)
Am Vormittag werden Sie vom Bergführer abgeholt und begeben Sie auf die lange Anfahrt zum Ausgangspunkt der Kilimandscharo Besteigung über die Rongai Route. Wir fahren bis zum kleinen Ort Nalemoru, der sich an der kenianisch/ tansanischen Grenze und an der Nordflanke des Kilimanjaro befindet. Am Gate werden Sie registriert und das Gepäck wird auf die Träger verteilt. Ihre Trekkingtour auf den Kilimanjaro beginnt auf einer gut ausgebauten Forststraße. Sie wandern durch Anbauland bevor Sie die Pinienwälder erreichen. Halten Sie hier Ausschau nach Colobusaffen in den Baumkronen. 3-4stündiger gemächlicher Anstieg (ca. 8 km) bis zum Sekimba Camp auf 2.700 m.

Übernachtung: Zelt
Verpflegung: Frühstück, Mittagessen, Abendessen

3. Tag: Sekimba Camp - Kikelewa Camp (3.650 m)
Wir steigen am Morgen weiter stetig auf bis zur zweiten Höhle (3.450 m). Am frühem Morgen ist es normalerweise im Camp klar und während Sie über das Moor- und Heideland aufsteigen, sollten Sie in zunehmendem Maße gute Ausblicke auf den Kibo, die östlichen Eisfelder und nach links zur gezackten Spitze des Mawenzi haben. Nach dem Mittagessen verlassen wir die Hauptroute und biegen ab auf einen kleineren Weg übers Moorland in Richtung Mawenzi. Über mehrere Bergkämme und kleine Täler schlängelt sich der Pfad stetig bergauf. Unser Campingplatz liegt in einer ungeschützten Senke mit riesigen Senecien nahe den Kikelewa Höhlen. Sie überwinden auf dieser Etappe ca. 1000 Höhenmeter und die Wanderzeit beträgt ca. 6-7 Stunden.

Übernachtung: Zelt
Verpflegung: Frühstück, Mittagessen, Abendessen

4. Tag: Kikelewa Camp - Mawenzi Tarn Camp (4.330 m)
Ein kurzer aber steiler Aufstieg hinauf über einen Grashang wird belohnt durch einen großartiges Rundblick und dem Gefühl der totalen Abgelegenheit. Kurz bevor wir das nächste Camp erreichen, lassen wir die Vegetation hinter uns. Das Mawenzi Tarn Camp liegt großartig in einem Kar direkt unter den sehr hohen Spitzen des Mawenzi und an einem kleinen Bergsee. Für viele ist es das schönste Camp am Kilimandscharo. Der Boden hier ist optimal für das Wachstum der berühmten riesigen Senecien und einige eindrucksvolle Exemplare können Sie hier besichtigen. Der Nachmittag ist frei und Sie können die Zeit im Camp verbringen oder eine Wanderung in der Umgebung machen, um eine bessere Akklimatisierung zu erzielen.

Übernachtung: Zelt
Verpflegung: Frühstück, Mittagessen, Abendessen

5. Tag: Mawenzi Tarn Camp - School Hut (4.750 m)
Heute führt unsere Wanderung direkt über den Kibo Sattel, der zwischen den zwei Vulkanen Mawenzi und dem thronenden Kibo liegt. Während Sie die alpine Wüste des Sattels überqueren, eröffnet die Landschaft wundervolle Rundblicke und den ganzen Tag über haben Sie den Kibo (Kilimanjaro) vor sich im Blickfeld. Schließlich können Sie auch den sich zum Gipfel windenden Pfad an den Flanken des Berges erkennen. Halten Sie Ausschau nach den schwer auszumachenden Elenantilopen, die größte Antilopenart der Welt, die auch in dieser Zone der großen Höhe lebt. Kurz vor unserem heutigen Tagesziel geht es nochmals steil bergauf über Felspassagen. Zwischen großen Felsbrocken liegt unser Camp für die kommende Nacht - die School Hut. Während des Tages sollten Sie versuchen, soviel wie möglich zu essen in Vorbereitung für den Gipfeltag, der bereits sehr früh am darauf folgenden Tag startet. Nehmen Sie viele kleine Snacks am Nachmittag zu sich. Wir sollten das Camp am frühen Nachmittag erreichen. Der Rest des Tages heißt es Ausruhen in der Vorbereitung für den abschließenden Aufstieg. Sie sollten Ihre Tagesrucksäcke für den Morgen packen und Ihre Kleidung im Voraus wechseln, damit Sie die korrekten Schichten für den Gipfeltag tragen. Wir gehen sehr früh schlafen und hoffentlich finden alle ein paar erholsame Stunden Schlaf. Übernachtung auf dem Zeltplatz bei der School Hut.

Übernachtung: Zelt
Verpflegung: Frühstück, Mittagessen, Abendessen

6. Tag: School Hut - Uhuru Peak (5.895 m) - Horombo Camp (3.720 m)
Sie werden kurz vor Mittagnacht für Tee und Kekse geweckt. Sie starten kurz nach Mitternacht den Aufstieg über steilen Geröll-Serpentinen zum Gillman's Point am Kraterrand (5.681 m), um diesen pünktlich vor Sonnenaufgang zu erreichen. Die Höhe raubt den Atem und die letzten Kräfte. Jetzt ist es nicht mehr weit bis zum Uhuru Peak und ein eiserner Wille ist gefragt, um die letzten Höhenmeter zu bewältigen. Entschädigt werden Sie mit einem traumhaften Rundblick und dem wunderbaren Gefühl, den höchsten Punkt Afrikas auf 5.895 Metern erreicht zu haben. Sie wandern vorbei an spektakulären Gletschern und Eisklippen, die immer noch den größten Teil des Gipfels belegen. Der Abstieg vom Kibo ist überraschend schnell und nach einer Mittagspause in der Kibo Hut geht es weiter hinab bis zu unserem Ziel dem Horombo Camp. Hier haben Sie Zeit sich auszuruhen und Schlaf nachzuholen. Übernachtung auf dem Zeltplatz.

Übernachtung: Zelt
Verpflegung: Frühstück, Mittagessen, Abendessen

7. Tag: Horombo Camp - Marangu Gate (1.840 m) - Moshi
Ein stetiger Abstieg führt Sie hinunter bis zur Mandara Hütte und anschließend weiter abwärts durch den Regenwald auf einem gut ausgebauten Pfad zum Nationalpark-Gate in Marangu. Auf der Mandara Hütte legen Sie dabei eine ausgedehnte Mittagspause ein. Sie erreichen das Ziel nach ca. 5-6 Stunden (18 km) und verabschieden sich von Ihrer Begleitmannschaft. Am Gate werden bereits vom Fahrer erwartet und zurück zum Hotel nach Moshi gebracht. Hier können Sie sich von den Anstrengungen der letzten Tage erholen und das Abenteuer Kilimandscharo Revue passieren lassen.

Übernachtung: Parkview Hotel
Verpflegung: Frühstück, Mittagessen

8. Tag: Moshi / Kilimanjaro Airport
Ende der Trekkingtour nach dem Frühstück. Transfer zum Flughafen oder individuelle Weiterreise.

Verpflegung: Frühstück
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Anforderungen
Für diese Kilimandscharo Trekkingtour benötigen Sie eine gute Kondition und Ausdauer. Bergsteigerische Vorkenntnisse sind nicht nötig. Das Erreichen des Gipfels kann nicht garantiert werden, da es vom Wetter und der persönlichen Leistungsfähigkeit der Teilnehmer abhängt. Die Besteigung ist in den Monaten April/Mai wegen der großen Regenzeit nur unter erschwerten Bedingungen möglich.

Gruppenermäßigung / Privattour
Der angegebene Preis ist gültig pro Person bei einer Gruppe von 2 Personen. Bei Gruppen ab 3 oder mehr Teilnehmern reduziert sich der Tourpreis. Bitte kontaktieren Sie uns für ein individuelles Angebot zu Ihrem Wunschtermin.

Zusatztag zur Akklimatisierung am Kilimandscharo
Wir bieten die Kilimandscharo Besteigung über die Rongai Route (Kikeleva Route) auch mit zusätzlichem Tag am Berg zur besseren Akklimatisierung an. Hier gehts zur Tourbeschreibung:

B. & A. Meier 2014-09-03

Hallo Herr Zazzetta,
heute Morgen sind wir glücklich und zufrieden von unserer erfolgreichen Besteigung des Kilimanjaro, der eindrücklichen Safari und dem feinen Ausklang auf Sansibar zurückgekommen. Dank Ihrer kompetenten Vorbereitung, Ihren guten Partnern vor Ort, ein wenig Wetterglück sowie unseren kräftigen Lungen erlebten wir eine überraschend problemlose Zeit in Tansania. Den Gipfel des Kibo erreichten wir vor Sonnenaufgang in einer beinahe Vollmondnacht. Aber kalt war’s und windig. Der Kamera-Akku hatte seine liebe Mühe mit den unwirtlichen Verhältnissen. Nochmals besten Dank für Ihre prima Vorarbeiten.

A. Kotschenreuther 2014-03-11

Sehr geehrte Frau Zumstein,

ich wollte Ihnen kurz Rückmeldung geben, dass die Kilimandscharo Tour vergangene Woche ausgezeichnet funktioniert hat. Die Organisation hat wunderbar geklappt und gekrönt wurde das Ganze durch einen herlichen Sonnenaufgang am Uhuru Peak. Der Bergführer und dessen Team haben im übrigen wirklich gute Arbeit geleistet!

Herzlichen Dank für die Organisation.
Mit freundlichen Grüßen

J. Stoller 2014-02-05

Guten Tag Fr. Dimmig,

mittlerweile bin ich von meiner Kilimanjaro Besteigung über die Rongai (Kilelewa) Route zurück, die Organisation mit Beginn der Buchung inkl. Alternativvorschlägen war perfekt. Das Parkview Hotel in Moshi ist ein guter Startpunkt, ihre Agentur vor Ort hat mich perfekt gebrieft, mit meinem Team (Guide Good Luck sowie 3 Porter, 1 Waiter sowie 1 Koch) bin ich am 25.1. zum Gate der Rongai Route aufgebrochen, gute Ausrüstung, tolles Essen, toller Guide haben die Trekkingtour zu einem Erlebnis gemacht. Schöne Ausblicke, tagsüber immer perfektes Wetter mit unglaublichen Blicken, am 29.1. gegen 6:45 habe ich auf dem Uhuru Peak gestanden (anstrengend aber so schön). Danach in 1,5 Tagen im flotten Trab die Marangu Route zurück, dort noch das obligatorische T-Shirt und Gipfelzertifikat erhalten. Nachfolgend übersende ich Ihnen mein Reisetagebuch mit der Beschreibung meiner Eindrücke der einzelnen Tag.
Ich kann die Trekkingtour auf den Kilimandscharo jederzeit empfehlen. Gruß und Danke!

REISETAGEBUCH KILIMANJARO BESTEIGUNG - KIKELEWA (RONGAI) ROUTE

Warum Kilelewa (Rongai) Route?

Vorteile:

  • Relativ wenig belaufen (bis auf Gipfeltag, da gemeinsam mit Marangu Route)
  • Regenwahrscheinlichkeit geringer (2 Nächte Regen, 1 Nacht Schnee)
  • Chance Tiere (Elefanten, Columbus Affen, Büffel) auf den ersten beiden Etappen zu sehen (bei mir leider nicht der Fall, vielleicht war die persönliche Duftnote am Anfang noch zu frisch)
  • Hin-und Rückweg (Marangu) über verschiedene Route

Nachteile:

  • Lange Anfahrt zum Gate (3-4 Stunden)
  • Keine Möglichkeit zur Hüttenübernachtung (evtl. auch Vorteil, da man im eigenen Zelt nicht gestört wird)
  • Etwas schlechtere Akklimatisation als andere Routen (evtl. Zusatzübernachtung am Mawenzi Tarn Hut oder dort zusätzliche Wanderung über den Kamelrücken wie bei mir

→ Reisezeit Ende Januar da die Wahrscheinlichkeit "trockenen Fußes" Berg zu besteigen sehr groß
→ In den letzten 6 Monaten vor Abflug Steigerung des Ausdauertrainings (Joggen) um 100%, zusätzlich regelmäßige Wanderungen in Mittelgebirgen

  1. Januar 2014 - Ankunft
    Ankunft am Kilimanjaro Airport, Fahrer holt mich pünktlich vom Flughafen ab und bringt mich zum Parkview Inn Hotel in Moshi. Die Anlage ist gepflegt, das riesige Zimmer ist sauber und gut ausgestattet. Gegen 9:30 gehe ich mit meinem Guide GoodLuck (bei dem Namen kann doch nix schiefgehen) zum Briefing in das örtliche Büro von moja Travel. Hier wird detailliert die Route erläutert, vorhandene Ausrüstung sowie evtl. Allergien / Unverträglichkeiten / Essenswünsche abgeklärt.

  2. Januar 2014 – Tourstart
    9:00 Abholung vom Hotel, anschließend kurze Instruktion im Tour Büro, pro Person werden 3 Liter Wasser zur Verfügung gestellt
    Im Bus wartet bereits mein Team für die nächsten Tage, außer meinem Guide GoodLuck, der Koch Peter, Waiter Osman sowie die Porter Abdul, David und Togolai.
    Wir begeben uns auf die ca. 3-stündige Anfahrt, unterbrochen von Einholung Permit am Marangu Gate, kurzer Lunchpause in ruhigem grünen Innenhof sowie Provianteinkäufen.
    Am Rongai Gate dann die lange Prozedur des Wiegens und Verteilen der Lasten auf die Porter, gegen 14:30 Uhr Abmarsch (größtenteils auf Wanderwegen, teilweise Geröll), die Steigung von 1950 Meter auf 2625 Meter verläuft gleichmäßig.
    Sind der Guide und ich zu schnell oder die Porter zu langsam, wir sind auf jeden Fall zuerst am Simba Camp, nach ca. 1 Stunde sind die Zelte aufgebaut und pünktlich regnet es von Zeit zu Zeit.
    Zur Begrüßung im Camp, natürlich nach dem Registrieren beim Range, gibt es gesalzenes Popcorn (daran kann man sich gewöhnen) und heiße Getränke

  3. Januar 2014 – Tag 2
    Heutiges Ziel ist das Kikelewa Camp auf knapp 3700 Meter, Wecken um 7 Uhr, Frühstück 7:30 Uhr, Abmarsch 8 Uhr, wir sind ja nicht im Urlaub oder?
    Zum Frühstück gibt es frisches Obst, Toast & Porridge (Haferschleim klingt schlimmer, schmeckt aber auch nicht schlechter/besser).
    Der Weg zieht sich bis zum Mittagsrastplatz auf 3450 Meter an der Second Cave relativ gleichmäßig bergauf und lässt sich gut laufen, die restliche Strecke geht stetig auf und ab über Geröll, größere Lavabrocken, Moor-und Heideland und bietet schöne Blicke bis Kenia, gegen 15 Uhr sind wir am Camp, wie üblich stehen Popcorn, Kaffee & Tee parat. Das Kikelewa Camp liegt wunderschön mit weitem Blick über Kenia und bietet die üblichen „sanitären“ Anlagen und besseren Mobilfunk als zu Hause.
    Leider regnet es seit dem späten Nachmittag ohne Unterlass, daher heißt es ab ins Zelt.
    Dinner war wie immer sehr gut, Kürbissuppe, Beef-Gemüsesauce mit Reis und grünen Bohnen sowie Mangos und wie immer von der Menge her so umfangreich, dass ich nicht mal die Hälfte schaffe, unser Waiter Osman schaut immer ganz ungläubig wenn ich ihm sage das es mir geschmeckt hat.

  4. Januar 2014 – Tag 3
    Heute geht es zum Mawenzi Tarn Camp auf 4300 Meter, der Morgen ist noch sehr kühl aber sonnig, Mawenzi & Kibo strahlen um die Wette.
    Frühstück, wie üblich, um 7:30 Uhr (Porridge, Omelette, Würstchen, Toast und Papaya), lecker!
    Wir starten gegen 8:30 Uhr, der Weg zieht sich in Serpentinen dem Ziel entgegen, nach einer letzten Anhöhe läuft man direkt auf den See unterhalb dem verschneiten Mawenzi zu, noch die übliche Registrierung (wichtiges Gesicht machen nicht vergessen) und schon steht das Zelt parat.
    Lunch besteht heute aus Hühnchen, Pommes, Rohkostsalat sowie Mango und Ananas, unser Koch Peter zaubert jeden Tag schmackhaftes Essen.
    14 Uhr starten GoodLuck und ich zu einer Akklimatisationstour, auf der wir in kürzester Zeit 200 Meter auf den Camel Back aufsteigen, die Bodenbeschaffenheit und Steigung ist vergleichbar dem Gipfelsturm (motiviert mich das!), nach knapp 40 Minuten erreichen wir das Camp, relaxen bis 16 Uhr bis Popcorn, Nüsse und heiße Getränke rufen.
    Dinner bereits um 18:30 Uhr da es hier im Camp sehr kalt wird, heute verwöhnt mich Peter mit Kartoffelsuppe, Pancakes, Pasta mit vegetarischer Sauce und Ananas.
    Es geht früh in den Schlafsack, mit diversen Kleidungsschichten, brrrr, eine Zwiebel ist nichts gegen mich.

  5. Januar 2014 – Tag 4
    Der große und lange Tag beginnt, das heutige Ziel Kibo Hut liegt auf 4700 Meter (Netto 370 Meter – Brutto 600 ↑ / 230 ↓Meter), Wake-up wie immer 7:00 Uhr (wenn ich doch nur schlafen könnte), 7:30 Uhr Frühstück und zeitiger Abmarsch, es heißt so früh wie möglich dort zu sein um Kräfte für den Gipfelsturm zu sammeln.
    Nach einem kurzen Anstieg ein toller Anblick vom Kibo, getrennt nur durch den Sattel, dieser sieht zwar flach aus, zieht sich aber gleichmäßig bis zur Kibo Hut, auf dem Weg wird man ordentlich durchgepustet. Unterwegs die Trümmer eines 2008 abgestürzten Kleinflugzeugs.
    Wir sind so gegen 11:30 Uhr am Ziel, nach der üblichen Registrierung steht das Zelt an einem geschützten Platz bereit, relaxen bis zum Lunch um 13:30 Uhr, dieser besteht aus Gurkensuppe, Hühnchen, überbackenem Toast, gebackenen Bananen und einem Muffin, muss ich erwähnen, dass es zu viel war?
    Danach Briefing für den Gipfelsturm: Da GoodLuck und ich einigermaßen flott unterwegs sind (pole pole habe ich, außer beim Essen, noch nicht gehört) werden wir gegen 1 Uhr starten, relaxen bis zum Dinner um 17:30 Uhr (Kartoffelsuppe, getoastete Brötchen, Spaghetti mit Thunfisch-Gemüsesauce und Orangen), danach Bettruhe, heute schneit es.

  6. Januar 2014 – Tag 5 / Gipfelsturm
    Wake-up um Mitternacht, Tee und Snacks gegen 0:30 Uhr, Abmarsch Richtung Gilman‘s Point um 1:15 Uhr.
    Warm eingepackt und mit Stirnlampe ausgestattet geht es auf den Weg, der zuerst relativ flach startet, oben am Berg sieht man viele Lichter von anderen Gruppen die vor uns gestartet sind, bei knapp unter 5000 Meter die erste kurze Pause an einer Höhle, alle Leute schauen schon jetzt fertig drein, das wird sich aber noch steigern, auch bei mir! (Nur gut, dass ich den inneren Schweinehund unten gelassen habe!)
    So ab 5200 Meter ändert sich das Streckenprofil drastisch, gut dass man das in der Dunkelheit nicht so klar vor Augen hat, S-Kurven, steile Anstiege geben sich die Klinke in die Hand, teilweise muss ich auch die Hände zu Hilfe nehmen, die letzten Meter zum Gilman‘s Point (5.05 Uhr) rauben die letzten Kräfte.
    Ab hier gilt der Kili schon als bestiegen, die richtige Freude offenbar sich mir noch nicht, GoodLuck murmelt nur „Good Job“ und meint wir sollten nach kurzer Atempause weiterlaufen damit wir den Sonnenaufgang spätestens am Stella Point mitbekommen (hat er mich gefragt ob ich zum Uhuru Peak will? Vielleicht besser so).
    Bis zum Stella Point geht es an sich gleichmäßig auf und ab, normalerweise kein Problem, heute schon, direkt weiter zum Uhuru Peak, die Sonne geht gerade auf, mittlerweile nehme ich mir immer öfter kleinere Auszeiten und wackle dann weiter, irgendwann (6:45 Uhr) habe ich es geschafft und GoodLuck nimmt mich in den Arm, so richtig realisiert habe ich es immer noch nicht dass ich jetzt auf 5.895 Meter hoch über Tanzania und Kenia stehe.
    Diverse Erinnerungsfotos später geht es wegen der Kälte zurück, jede kleinste Erhebung ist mittlerweile ein Kraftakt aber dann geht es plötzlich nur noch bergab und zwar immer auf den Fersen im Rutschschritt durch Lavasand, die Stöcke die mich eigentlich beim Abstieg unterstützen sollten, übergebe ich nach kurzer Zeit an GoodLuck da die Gefahr überwog dass ich mich damit umbringe, jetzt machen auch die Gamaschen Sinn.
    Bereits kurz nach 9 Uhr waren wir wieder im Camp, hier ist Kuscheln mit Waiter Osman angesagt, gegen 11 Uhr gibt es eine „Kleinigkeit“ zu Essen (Kartoffel-Gemüseeintopf sowie Melone, Ananas und Orange), danach geht es direkt weiter (jetzt auf der Marangu Route) zum letzten Camp (Horombo Hut) auf 3700 Meter, wie üblich nur Nettohöhenmeter.
    Geschafft, als erstes registrieren mit müdem aber noch wichtigerem Gesicht, Popcorn und Kekse nach der obligatorischen Katzenwäsche, dann Schlafen und um 18:30 Uhr Dinner, heute gibt es die prima Kartoffelsuppe & Pancakes, Erbsen-Karottensauce mit Reis und Melonen.
    Anschließend die Trinkgeldübergabe an das tolle Team, dass mir die Besteigung erst ermöglicht hat.

  7. Januar 2014 – Tag 6
    Das Ende der Reise naht, Aufbruch von der Horombo Hut um 7 Uhr, heute stehen nochmal 20 KM und 2000 Höhenmeter (zur Abwechslung abwärts) an, auf dem ersten Teil zur Marangu Hut auch kleinere Steigungen, die Teilstrecke bietet tolle Blicke auf Mawenzi & Kibo.
    An der Marangu Hut kurze Lunchpause (Spaghetti mit vegetarischer Sauce und Melone), danach geht es weiter auf die letzten gut 8 KM durch den Regenwald, die Entscheidung für die Kikelewa (Rongai) Route war die richtige Wahl.
    Am Marangu Gate dann ein letztes Mal Formalitäten (Austragung von mir und dem Team), da sag mal einer dass wir Deutschen formell sind, und Aushändigung des Gipfelzertifikat.
    Natürlich noch das unvermeidliche Kili-Shirt mitgenommen, mit dem Kommentar vom netten Verkäufer: Pole Pole, everything is fine in Tanzania and don´t forget Africa.
    Für mein tolles Team habe ich noch einen Teil meiner Ausrüstung übergeben, z.b. meine Gipfelstürmerstiefel.
    Nach der ersten heißen Dusche, zurück im Park View Inn, so lange habe ich noch nie geduscht, sind die (für mich) ungewohnten Hygienestandards sofort vergessen und ich fühle mich einfach nur wohl.
    Um 5 Uhr morgens werde ich am 31. Januar vom Hotel für den Rückflug abgeholt.

ASHANTE SANA TANZANIA

M. Dékany 2013-10-04

Sehr geehrte Frau Bührer,

ein erster kleiner Reisebericht :-)

  • Zweiter Tag, der Weg zu First Cave – der Blick auf das Wolkenmeer über dem Tiefland von Kenia ist atemberaubend.
  • Dritter Tag, der Weg zu First Cave – der Kibo offenbart sich erstmals in seiner vollen Grösse; der Sonnenaufgang im Kikelelwa Camp – diese Weite ist so unendlich schön.
  • Gipfeltag: Der Sonnenaufgang auf dem Dach Afrikas – einer der emotionalsten und schönsten Momente, die ich jemals erlebt habe…
  • Zurück in Moshi: Abendstimmung über den Dächern von Moshi – fast schon mystisch präsentieren sich Kibo und Mawenzi Im Licht der untergehenden Sonne – diese Ruhe und Erhabenheit lässt Dich so klein erscheinen…es erscheint Dir so unwirklich und fern, dass Du erst vor zwei Tagen dort oben gestanden hast.
  • Auf dem Flug von Moshi nach Nairobi: Ein letztes Mal präsentiert sich der Kilimanjaro majestätisch zu Abschied…

Ich wünsche Ihnen ein schönes Wochenende!

B. Jüngling 2017-07-09

Hallo,
die Reise war ein voller Erfolg und ich habe den Gipfel erreicht. Ich hatte 1 Träger mehr wie besprochen und das obwohl ich alleine unterwegs war. Vor Ort meinten sie es wäre notwendig bei dieser Tour 4 Träger, 1 Guide und 1 Koch mit zu nehmen. Bei meiner nächsten Aktivreise werde ich mich bestimmt wieder an euch wenden! Vielen Dank!