Kilimandscharo - Western Breach & Crater Camp Tansania

Kilimandscharo - Western Breach & Crater Camp

  • Kilimandscharo Trekkingtour für erfahrene Bergsteiger auf anspruchsvoller Route
  • 9 Tage am Berg mit Möglichkeit zu guter Akklimatisierung
  • Aufstieg über Western Breach mit anspruchsvollem Terrain
  • Übernachtung im Kratercamp auf 5.700 m
  • Abstecher zum Resch Krater mit Ash Pit möglich
  • Überblick
  • Leistungen
  • Reiseverlauf
  • Termine & Preise
  • Zusatzinformationen
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11 Tage Tansania

ab  3.250 € Anfragen oder buchen

Diese Trekkingtour ist konzipiert für erfahrene Bergsteiger, die eine Herausforderung suchen und den Gipfel des Kilimandscharo auf einer wenig begangenen Route erklimmen möchten. Der Aufstieg erfolgt langsam mit viel Zeit zur Akklimatisierung. Ein gute Höhenanpassung ist äußerst wichtig für den weiteren Aufstieg durch die Western Breach Wall, der anspruchsvoll und anstrengend sowie teilweise ausgesetzt ist. Die Wanderung durch einzigartige Vegetationszonen und atemberaubende Landschaft ist anstrengend, vor allem aufgrund des relativ schnellen Gewinns an Höhe. Obwohl es eine nicht-technische Route ist, müssen an einigen Stellen die Hände eingesetzt werden. Wir raten allen Wanderern ein intensives Training vor dieser Bergtour zu absolvieren.

Bitte beachten Sie auch unsere allgemeine Infoseite zum Thema:
Wissenswertes zu unseren Kilimanjaro-Trekkingtouren

1. Tag: Kilimanjaro Airport / Moshi
2. Tag: Moshi - Forest Camp
3. Tag: Forest Camp - Shira Camp
4. Tag: Shira Camp - Moir Camp
5. Tag: Moir Camp - Sheffield Camp
6. Tag: Akklimatisierungstag im Sheffield Camp
7. Tag: Sheffield Camp - Arrow Gletscher Camp
8. Tag: Arrow Glacier Camp - Crater Camp
9. Tag: Uhuru Peak - Mweka Camp
10. Tag: Mweka Camp - Mweka Gate - Moshi
11. Tag: Moshi / Kilimanjaro Airport

Leistungen enthalten

Kilimandscharo Besteigung über die Western Breach Route mit Übernachtung im Kratercamp (9 Tage/8 Nächte), 2 Hotel-Übernachtungen in Moshi, Transfer von Moshi zum/vom Nationalpark-Gate, sämtliche Nationalpark- und Campinggebühren, Bergrettungsgebühr (Landweg - außer Western Breach), Crater Camp Gebühr, Campingausrüstung (Zelte, Matten etc. - außer Schlafsack), chemische Toilette, Kilimanjaro Trekking-Karte GPS-kompatibel (Harms Verlag), 20-seitige Infobroschüre zur Vorbereitung auf die Kilimandscharo Trekkingtour

Leistungen nicht enthalten

Internationale Flüge (gerne über uns buchbar), Mahlzeiten die nicht im Tourverlauf angegeben sind, Getränke, Visum Tansania (z.Zt. US$50), Trinkgelder, Schlafsack, persönliche Ausgaben, Reiseversicherungen

Unterbringung

8 Übernachtungen in hochwertigen Bergzelten auf einfach ausgestatteten Campingplätzen
2 Übernachtungen in Mittelklassehotel in Moshi
(Doppelzimmer)

Gegen Aufpreis ist auch die Buchung eines Einzelzimmers bzw. Einzelzeltes möglich. Auf Wunsch kann auch die Unterbringung im halben Doppelzimmer bzw. 2-Personen-Zelt gebucht werden. Sollte es nicht möglich sein Sie mit einem weiteren Teilnehmer unterzubringen, so wird der Einzelzimmer-Zuschlag berechnet.

Einzelzimmer-Zuschlag Hotel:
50 Euro

Einzelzelt-Zuschlag Trekkingtour:
50 Euro

Verpflegung

10x Frühstück
9x Mittagessen
8x Abendessen

3 reichhaltige Mahlzeiten pro Tag und Trinkwasser während der Kilimandscharo Trekkingtour, Frühstück inklusive bei Hotelübernachtung

Tourbegleitung

Bei der Kilimandscharo Besteigung werden Sie von einem lizenzierten, bergerfahrenen und englischsprachigen Bergführer, einem Assistenz-Bergführer sowie Träger und Koch begleitet.

Transportarten

Minibus, Zu Fuß

Zusätzliche Übernachtungen

Bitte kontaktieren Sie uns - wir beraten Sie gerne.

Flughafentransfer

inklusive ab/bis Kilimandscharo Flughafen zum/vom Hotel in Moshi.
1. Tag: Moshi
Individuelle Anreise zum Kilimanjaro Airport. Begrüßung am Flughafen durch unseren örtlichen Repräsentanten. Transfer zum Hotel in die Stadt Moshi, die am Fuße des Kilimandscharo liegt. Von der Dachterrasse des Hotels können Sie bei klarem Wetter schon erste Blick auf den Gipfel genießen. Am Nachmittag erfolgt das Vorbereitungsgespräch zur Trekkingtour mit dem Bergführer. Sollten Sie noch Ausrüstungsgegenstände benötigen, dann können Sie diese in unserem örtlichen Büro ausleihen. Genießen Sie von der großen Aussenterrasse die ersten Ausblicke auf den "Kili".
Übernachtung: Parkview Hotel
(-/-/-)

2. Tag: Moshi - Forest Camp
Heute startet unser Abenteuer Kilimandscharo!
Nach dem Frühstück fahren wir nordöstlich zum Ort Londorossi, wo die Registrierung für die Bergbesteigung im Büro der Nationalparkbehörde erfolgt. Danach haben wir noch eine etwa einstündige Fahrt auf einer sehr holprigen und teils schlammigen Piste zum Ausgangspunkt in Lemosho vor uns, wo unsere Träger warten.

Wir beginnen unsere Wanderung um die Mittagszeit auf einer Höhe von 2.300 Metern. Die Wanderung ist wunderschön und unser Tempo ist langsam, um die Akklimatisierung zu unterstützen. Unterwegs wird der Bergführer häufig stoppen, um uns einige interessante Pflanzen und Bäume zu zeigen. Die Landschaft ändert sich von teils dichtem Bergregenwald bis hin zu offenen Bereichen mit bunten Blumenwiesen. Der Weg kann rutschig sein, wenn es regnet. Nach der Mittagspause führt der Weg weiter aufwärts über einige kurze steile Anstiege. Vergessen Sie nicht, Fotos zu machen! Der Regenwald zeigt sich hier von seiner schönsten Seite. Nach etwa 2 Stunden erreichen wir das Forest Camp, das sich auf 2.750 m befindet. Die Begleitmannschaft bereit das Abendessen vor. Wir müssen gut essen, denn in den höheren Lagen kann man den Appetit verlieren, so dass diese ersten Tage wichtig für den Aufbau Energiereserven sind. Wir müssen auch viel trinken und vor dem Schlafengehen noch  mindestens ein Liter Wasser zu uns nehmen. Die Dunkelheit bricht früh herein im Wald und die Klänge der Nacht erinnern uns, dass wir weit weg von zu Hause sind. Wir sind schließlich an den Hängen des Kilimanjaro!
(F/M/A)

3. Tag: Forest Camp - Shira Camp
Eine leichte Wanderung führt vom Forest Camp bis zum Rastort zur Mittagspause. Nach dem Mittagessen werden wir die meiste Zeit bergauf wandern über lange steile Passagen, bis wir an der Shira Ridge ankommen. Die letzte Stunde wird ein leichter Spaziergang über das Plateau werden.

Wir beginnen unsere heutige Etappe mit einem kurzen steilen Anstieg. In den frühen Morgenstunden sind die  Stummelaffen sehr laut, aber nur schwer zu beobachten!
Bald schon löst die Heidezone den Wald ab und wir sehen Pflanzen wie Baumheide und Philippia Excelsa. In der offenen Landschaft können wir nun den weiteren Weg vor uns sehen, wie es sich entlang des Shira Bergrückens hinaufwindet. Es ist klar, dass wir noch einige Wegstrecke zu absolvieren haben, bevor dieser Tag vorbei ist!

Etwa 3 Stunden nach dem Verlassen des Forest Camps erreichen wir den Gipfel eines Hügels, von wo aus wir unseren Rastplatz für die Mittagspause in einer Lichtung unterhalb sehen können. Nach dem Mittagessen führt die Wanderung meist bergauf entlang der Shira Bergrückens. Zuerst kommt ein sehr steiler ca. halbstündiger Anstieg und dann folgt ein Bergrücken dem nächsten - im höher und höher hinauf bis zu den oberen Hängen des Shira. Wir erreichen den höchsten Punkt des Tages und ein leichter 20-minütiger Spaziergang führt  weiter zum westlichen Rand des Shira. Plötzlich auf der rechten Seite sehen wir den Kibo zum ersten Mal!

Im Norden und Nordwesten sehen wir das Shira Plateau und machen eine kurze Rast zum Fotografieren, bevor wir das letzte Stück über die Hochebene zum Shira 1 Camp auf 3.350 m wandern. Wir erreichen das Lager am späten Nachmittag und oft geben die Wolken zu dieser Zeit den herrlichen Blick über die Western Breach in der Ferne frei.
(F/M/A)

4. Tag: Shira Camp - Moir Camp
Die heutige Wanderung ist kurz und es gibt nur einen steilen Abschnitt am Ende der Etappe. Das Shira Plateau ist wirklich wunderschön mit interessanten Pflanzen, Felsformationen und mehrere Wasserläufen. Wir beginnen mit einem sehr kurzen Anstieg bevor der Weg flacher und angenehm wird. Zu unserer Rechten sehen wir die Shira Kathedrale und hinter uns die Shira Ridge, die immer weiter in der Ferne verschwindet.

Wir bewegen uns auf einer Höhe von 3.500 m und die wenigsten Wanderer haben Probleme mit der Höhe auf diesem Teil der Wanderung. Wir überqueren wir wieder in Moor und kommen den Lava-Bergrücken des Kilimanjaro näher. Unser nächstes Camp liegt am ersten Hauptgrat und liegt noch weitere 2-3 Stunden entfernt.

Gegen Mittag befinden wir uns im Senecien-Land! Wir halten immer wieder, um diese majestätischen Pflanzen zu bewundern und zu fotografieren. Eine Senecie kann bis zu 15 Meter hoch wachsen. Ein Stück weiter oben am Berg sehen wir unsere ersten Lobelien. Um ihre empfindlichen Knospen im Pflanzenkern zu schützen, schließen sich die äußeren Blätter in der Nacht. Wir erreichen die Spitze des Kamms und machen eine Pause zum Mittagessen. Die Aussicht ist spektakulär! Wir befinden uns nun auf etwa 3.700 m. Für den Abschnitt bis zu unserem nächsten Camp benötigen wir weitere 2 Stunden. Der weitere Weg führt hinauf über eine ziemlich steile Passage, aber es gibt einige flachere Bereiche um Energie zu sparen!
Sobald wir über den steilen Abschnitt bewältig haben, gelangen wir zu einem dramatischen Felsabschnitt mit Höhlen und Überhängen. Bald darauf sehen wir eine seltsame Konstruktion in der Ferne - dies ist eine alte Hütte des Moir Camp – unserem heutigen Nachtlager. Die Moir Hütte liegt auf 4.175 m.
(F/M/A)

5. Tag: Moir Camp - Sheffield Camp
Die heutige Wanderung zum nächsten Camp westlich vom Lava Tower ist kurz, aber steiler als gestern mit mindestens zwei langen Anstiegen. Der Tag beginnt mit einem kurzen steilen Abschnitt. Aufgrund der Höhenlage, fühlen sich einige Wanderer weniger energisch als gestern! Es ist Zeit für Energy-Drinks und Riegel! Sobald die Sonne höher steigt, sind die Ausblicke atemberaubend. Mit Blick in Richtung Kibo sehen wir vor uns den weiteren Weg, der mehrerer Kämme und Täler quert. Nach etwa einer Stunde können wir den Mount Meru in der Ferne erblicken. Bald beginnt sich die Landschaft zu verändern. Wir verlassen das Moorland und gelangen in die alpinen Zone.

Hier herrschen unwirtliche Bedingungen und es friert jede Nacht. Pflanzliches Leben ist auf ein Minimum reduziert und man findet hier nur Moose, Flechten und ein paar ewige Blumen. Während unseres weiteren Aufstiegs können wir die Campingplätze der Machame Route sehen. Die lange Wanderung bergauf führt  bis zu einem Punkt, wo unsere Route mit der Machame Route zusammentrifft. Hier machen wir eine Pause und sehen viele Gruppen an uns vorbeiwandern. Es ist merkwürdig, auf einmal so viele andere Wanderer zu sehen, denn bis jetzt hatten wir den Berg fast für uns alleine! Nach der Pause folgen wir dem Konvoi bis zum  Lava Tower. Der letzte Abschnitt bergauf ist lang und scheint nicht enden zu wollen! Aber dann sehen wir die erkennbare Form des Lava Tower und wir sind nur noch ein paar hundert Meter entfernt von unserem nächsten Nachtlager, dem Sheffield Camp. Die heutige Wanderung war nicht einfach und die Höhe von über 4.300 m hat unsere Energiereserven angezapft. Es ist jetzt sehr wichtig ausreichen zu Essen und zu Trinken. Nutzen Sie den Nachmittag um sich auszuruhen und viel zu schlafen. Morgen ist ein Ruhetag und dieser ist hilfreich für die Akklimatisierung!
(F/M/A)

6. Tag: Akklimatisierungstag im Sheffield Camp
Heute ist ein Ruhe- und Akklimatisierungstag. Wir konzentrieren uns heute auf unseren Körper und die Regeneration.
Diejenigen, die leichte Symptomen der Höhenkrankheit haben, sollten eine 2-stündige Akklimatisierungswanderung zum Lava Tower und zurück unternehmen. Die Einnahme von  Kopfschmerztabletten hilft normalerweise bei leichten Kopfschmerzen. Die Spitze des Lava Tower hat eine Höhe von etwa 4.880 m und kann optional bestiegen werden. Die Aussicht von der Spitze ist spektakulär!
Wer sich müde fühlen sollte, kann sich im Camp ausruhen und den Körper mit Energy-Drinks und gehaltvoller Nahrung wieder aufbauen. Trinken Sie viel Wasser!
(F/M/A)

7. Tag: Sheffield Camp - Arrow Gletscher Camp
Heute steht uns ein sehr kurzer, aber sehr steiler Aufstieg bevor. Wir erreichen den Lava Tower nach etwa einer halben Stunde. Danach überqueren wir einen kleinen Bach und dann geht es eine Stunde lang steil bergauf über loses Geröll (Schotter). Die Aussicht von der Spitze dieses Grates ist erstaunlich. Rückblickend sehen wir das Sheffield Camp und unsere Aufstiegsroute.

Wir sind jetzt in der Nähe des Great Barranco zu unserer Rechten. Vor uns sehen wir den weiteren steilen Aufstieg entlang einer Reihe von Felsen. Dieser Abschnitt dauert etwa eine Stunde und unser Gehtempo hat sich sehr verlangsamt. Oben auf dem Felsen angekommen geht es weiter über eine kurzen, aber steilen Weg mit losen Steinen. Jeder Schritt muss mit Bedacht gemacht werden, um sich nicht den Knöchel zu verdrehen oder zu stürzen. Nach insgesamt etwa 3 Stunden Aufstieg erreichen wir rechtzeitig zum Mittagessen das Arrow Gletscher Camp. Dieses Camp liegt auf einer Höhe von 4.900 m und wir können die Kälte spüren. Wir verbringen den Nachmittag in den Zelten, um uns auszuruhen und aufzuwärmen.
Nebel oder vereister Regen sowie schlechte Sicht sind üblich am frühen Nachmittag, so dass wir Fotografieren bis zum frühen Abend verschieben müssen, wenn es normalerweise aufklart und die Western Breach hoch über uns sichtbar wird.
Wir sind noch eine Nacht entfernt von unserer größten Herausforderung - der Western Breach Wall!
(F/M/A)

8. Tag: Arrow Glacier Camp - Crater Camp
Heute stellen wir Ihnen die Western Breach vor! Es steht uns ein steiler Aufstieg in großer Höhe bevor, aber entschädigt werden wir mit spektakulären Aussichten. Der Weg führt im Zick-Zack Kurs nach oben. Wir beginnen unsere Wanderung am frühen Morgen vor Sonnenaufgang, da es sicherer ist die Bresche am Morgen zu durchsteigen, wenn der Boden noch gefroren ist. Der erste Teil ist einfach und führt über loses Geröll. An klaren Morgen können wir den Lava Tower und sogar die Shira Ridge sehen - wir können fast den gesamten Weg bis zu diesem Punkt verfolgen!

Wir laufen nahe entlang des Felsgrats zum Schutz vor Steinschlag. Die Wanderung ist sehr steil, aber im Allgemeinen ist es ein komfortabler langsamer Aufstieg auf dem Bergkamm. Wir machen häufige Pausen und genießen die atemberaubende Aussicht über und unter uns. Am späten Vormittag erreichen wir ein Gebiet mit herrlichen Felsformationen. Dies ist ein instabiler Bereich und unsere Bergführer werden ein wachsames Auge haben.

Kurz vor Mittag erreichen wir eine riesige Treppe. Dies ist die Passage, von der wir alle gehört haben! Die Wahrheit ist, dass es nur etwa 15 Minuten dauert diesen Abschnitt zu durchqueren, wenn man von einem erfahrenen Guide begleitet wird, der diesen Abschnitt genau kennt. Danach haben wir uns die Mittagspause wohlverdient.

Der Kraterrand ist nun noch ca. 90 Minuten entfernt. Zum Glück haben wir den kraxelnden Teil hinter uns gebracht. Was bleibt, ist eine sehr steile Wanderung bis zum Kraterrand - erschwert durch die dünne Luft. Wir müssen die äußersten Reserven aktivieren, aber die Aufregung bald den Kraterrand zu Erreichen treibt uns nach oben.

Und dann sind wir da! Auf der linken Seite sehen wir die Nördlichen Eisfelder und auf der rechten Seite den Furtwängler-Gletscher. Eine 30-minütige Wanderung führt uns vorbei an den Gletscher zum Fuß des Uhuru Peak. Hier befindet sich das Crater Camp auf einer Höhe von 5.600 Metern!

Wir haben den Schnee des Kilimanjaro erreicht! Einige werden direkt nach Ankunft erschöpft in den Zelten verschwinden, um zu entspannen. Wer noch genügend Kräfte übrig hat bis zu den Gletscher laufen und diese berühren. Ein paar harte Seelen können noch die 90-minütige Wanderung bis zum eigentlichen Krater - dem Ash Pit - unternehmen. Sie haben einen langen Weg bis hier hin zurückgelegt und die Western Breach gemeistert!
(F/M/A)

9. Tag: Uhuru Peak - Mweka Camp
Wir werden heute bei Sonnenaufgang frühstücken. Der Appetit ist in dieser Höhe normalerweise stark unterdrückt, aber wir müssen versuchen soviel wie möglich energiereiche Nahrung und Flüssigkeit zu uns zu nehmen. Wir verlassen das Crater Camp und wandern geradewegs hinauf zum Uhuru Peak. In klaren Wetterbedingungen sind die Aussichten auf den Krater und die Gletscher atemberaubend. Aber schlechtes Wetter kann den Aufstieg zu einem surrealen Erlebnis machen - fast wie auf den Mond!

Wir erreichen nach etwa 90 Minuten den höchsten Punkt Afrikas - den Gipfel des Kilimandscharo auf 5.895 m. Ein triumphaler Moment, an den wir uns für den Rest unseres Lebens erinnern werden. Wir bleiben für 15-30 Minuten auf dem Gipfel und halten diesen Erfolg in möglichst vielen Bildern fest.

Dann machen wir uns langsam auf den Rückweg bis zum Stella Point, wo die nächste Herausforderung wartet! Der Abstieg zum Barafu Camp ist entweder eine Menge Spaß oder quälende Anstrengung - je nachdem, wie sich Ihre Beine dem steilen Abstieg anpassen. Es fühlt sich an wie das Laufen auf einer riesigen Sanddüne! Wir erreichen das Barafu Camp nach ca. 4 Stunden und machen eine Pause für das Mittagessen. Aber der Tag ist noch nicht vorbei. Wir müssen weiter den Berg hinunter und noch mal 3 Stunden zähes bergab gehen müssen absolviert werden. Wir erreichen Mweka Camp am späten Nachmittag. Das Abendessen ist eine fröhliche Feier und wir können noch nicht recht glauben, was wir in den letzten 24 Stunden geschafft haben! Es ist unsere letzte Nacht auf dem Kilimandscharo.
(F/M/A)

10. Tag: Mweka Camp - Mweka Gate - Moshi
Die letzte Etappe hinab zum Ausgang des Nationalparks unternehmen wir heute. Es ist ein kurzer, aber steiler Weg durch den Regenwald zum Park Gate. Wenn es regnet, ist der Weg matschig und sehr rutschig. Am Gate angekommen heißt es Abschied nehmen von unserer Begleitmannschaft, die uns in den letzten Tag so mühevoll unterstützt hat. Mit ihrer Hilfe konnten wir etwas Außergewöhnliches erreichen.
Rückfahrt zum Hotel nach Moshi, wo eine wohlverdiente Dusche das sehnsüchtigste Ziel ist.
Übernachtung: Parkview Hotel
(F/M/-)

11. Tag: Moshi / Kilimanjaro Airport
Transfer zum Flughafen Kilimanjaro oder individuelle Weiterreise.
(F/-/-)
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  • Dezember 2017

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Hinweis
Die Nationalparkbehörde verlangt von allen Wanderern die Unterzeichnung eines speziellen Formulars, in dem auf die Risiken bei der Begehung via Western Breach hingewiesen wird. Außerdem wird das Tragen eines Helmes auf den Western Breach Abschnitt und das Mitführen von Sauerstoff für den Notfall verlangt.

Gruppenermäßigung / Privattour
Der angegebene Preis ist gültig pro Person bei einer Gruppe von 2 Personen. Bei Gruppen ab 3 oder mehr Teilnehmern reduziert sich der Tourpreis. Bitte kontaktieren Sie uns für ein individuelles Angebot zu Ihrem Wunschtermin.