Spitzbergen Entdeckerreise Norwegen

Spitzbergen Entdeckerreise

  • Natur aktiv erleben - Spitzbergen mit dem Expeditionsschiff
  • Expedition an Bord der MS Noorderlicht
  • Zodiacfahrten zu Gletscher und Fjorden
  • Tierbeobachtungen von Rentieren, Walrossen, verschiedenen Vogelarten uvm.
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  • Leistungen
  • Reiseverlauf
  • Termine & Preise
  • Zusatzinformationen
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16 Tage Norwegen

ab  4.850 € Anfragen oder buchen

Diese Segelexpedition rundum Spitzbergen findet auf dem Zweimast-Segelschiff Noorderlicht statt und widmet sich dem intensiven Naturerlebnis in einem der entlegensten Gebiete Europas. Erleben Sie die grandiose Natur und Tierwelt im schönen Licht der Mitternachtssonne. Wir werden zum eindrucksvollen Brasvell-Gletscher segeln und eventuell einen Ausflug in die öde, nahezu vegetationsfreie Polarwüste in Svartknausflya unternehmen. Auch ein Besuch der Insel Wilhelmøya, deren Strände mit versteinerten Walskeletten übersät sind und auf der man Eisbären begegnen kann, ist möglich. Das Segeln durch den engen Sund Heleysundet zwischen Spitzbergen und Barentsøya kann nur gegen den Strom erfolgen und ist daher eine besonders spektakuläre Schiffsreise. Wir unternehmen Ausflüge an Land und spazieren an den Ufern der Buchten oder unternehmen Wanderungen zur Tierbeobachtung. Mit Zodiac-Schlauchbooten fahren wir in kleinere Seitenarme der Fjorde und bestaunen eindrucksvolle Gletscher.

Rundum Spitzbergen
(16 Tage / 15 Nächte)
1. Tag: Longyearbyen
2. Tag: Tryghamna - Alkhornet - Forlandsund
3. Tag: Ytre Norskøya
4. - 15. Tag: Rundum Spitzbergen
16. Tag: Longyearbyen

Zentral-Spitzbergen
(8 Tage / 7 Nächte)
1. Tag: Longyearbyen
2. - 5. Tag: Longyearbyen - Tryghamna - Bellsund
6. Tag: Barentsburg
7. Tag: Isfjord
8. Tag: Longyearbyen

Leistungen enthalten

Schiffsreise an Bord der MS Noorderlicht, alle Landgänge und Aktivitäten gemäß Programm, fachkundige Vorträge und Lesungen an Bord, Hafengebühren, umfangreiches Informationsmaterial zur Reise

Leistungen nicht enthalten

Internationale Flüge (gerne über uns buchbar), Vor- und Nachübernachtungen zur Tour, nicht genannte Mahlzeiten und Getränke, optionale Ausflüge und Aktivitäten, Reiseversicherung, Serviceleistungen an Bord (Wäscherei, Bar, Telefon, Internet), persönliche Ausgaben, Trinkgelder

Unterbringung

15 oder 7 x Kabine (je nach Tour / Datum)

Die Unterbringung erfolgt in 2-Bettkabinen (Stockbetten) mit Gemeinschaftsbädern.

Alleinreisende Teilnehmer können eine Kabine mit einem mitreisenden Gast teilen und müssen dafür keinen Zuschlag zahlen. Ein Einzelkabinenzuschlag (1.7 x dem Twinkabinenpreis) ist nur fällig, wenn ausdrücklich eine Einzelkabine gewünscht wird (auf Anfrage).

Verpflegung

Vollpension (ab Abendessen am 1. Tag bis Frühstück am letzten Tag an Bord). Kaffee/Tee und Snacks inklusive.

Im Speiseraum werden täglich drei Mahlzeiten internationaler Küche serviert, die der Schiffskoch zubereitet hat.

Tourbegleitung

Englischsprachiges Expeditionspersonal & Crew

Die Crew der Noorderlicht besteht aus drei niederländischen Segelexperten, einem Koch und einem Expeditionsleiter. Beim Segeln haben die Seeleute das Sagen, diese bringen uns auch mit den Zodiacs an Land. Beim Segeln ist die Unterstützung der Passagiere zum Segelsetzen und der Steuerübernahme sehr willkommen. Hierzu gehört auch die Arbeit als Ausguck beim Segeln in der Nacht.

Transportarten

Expeditionsschiff, Zodiac

Zusätzliche Übernachtungen

Bitte kontaktieren Sie uns - wir beraten Sie gerne.

Flughafentransfer

Flughafentransfer am An- und Abreisetag inklusive.
1. Tag: Einschiffung in Longyearbyen
Individuelle Anreise nach Longyearbyen, dem Verwaltungszentrum Spitzbergens auf der größten Insel des Archipels, West-Spitzbergen. Vor dem Einschiffen besteht die Möglichkeit, durch die Siedlung zu streifen. Die Pfarrkirche und das Svalbard-Museum mit interessanten Ausstellungen zu Bergbauindustrie und Polargeschichte sind ebenfalls einen Besuch wert. Um Longyearbyen sind 100 verschiedene Pflanzenarten nachgewiesen worden. Am frühen Abend heißt es "Leinen Los!" und wir fahren nach Trygghamna, dort besichtigen wir am nächsten Morgen (Tag 2) die Reste einer englischen Walfangstation aus dem 17. Jahrhundert und die Ruinen einer Siedlung russischer Pomoren aus dem 18. Jahrhundert.

2. Tag: Wanderung von Tryghamna nach Alkhornet zu einem Vogelfelsen
Wir wandern von Tryghamna nach Alkhornet zu einem Vogelfelsen. Manchmal sieht man Polarfüchse, die die Hänge unterhalb des Vogelfelsens nach Eiern und Jungvögeln absuchen. Auch Rentiere grasen hier sehr häufig. Gegen Mittag befahren wir den Forlandsund. Ganz in der Nähe befindet sich ein Ruheplatz von Walrossen.

3. Tag: Smeerenburg, die größte Walfangstation Spitzbergens aus dem 17. Jahrhundert
Heute besuchen wir Smeerenburg, die größte Walfangstation Spitzbergens aus dem 17. Jahrhundert. Wir landen auch auf der kleinen Insel Ytre Norskøya, wo sich viele Gräber aus der Walfängerzeit befinden.

4. - 15. Tag: Gletscher, Fjorde, Tiere
Wir segeln weiter entlang der Nordküste Spitzbergens. Unser Ziel ist entweder der Sorgfjord, wo sich häufig Walrosse aufhalten, oder die Murchison-Bucht, an deren Nordufer sich eine weite trockene Tundra erstreckt, Lebensraum zahlreicher Rentiere. Es gibt auch die Reste einer alten schwedischen Forschungsstation zu sehen. Sobald wir die Hinlopenstrasse erreichen, sind wir von Eiskappen umgeben. Wir steuern den von hohen Bergen umringten Lomfjord an. Die Augustabukta ist eine schöne Bucht nahe eines Gletschers, dessen Oberfläche spaltenfrei ist und es uns erlaubt, gefahrlos übers Eis zu gehen. An einer Klippe in der Nähe brütet die seltene und schöne Elfenbeinmöwe gemeinsam mit Gryllteisten in einer kleinen Kolonie. Häufig können hier auch Rentieren, Eisbären und Walrosse gesichtet werden. Als Nächstes segeln wir zum beeindruckenden Bråsvell-Gletscher. Wir unternehmen vielleicht einen Landgang auf Svartknausflya, einer polaren Kältewüste, oder wir besuchen die Wilhelmøya mit ihren alten Strandlinien und Überresten alter halb-fossiler Walskelette, wo eine Begegnung mit Eisbären möglich ist. Den spektakulären Heleysundet zwischen Spitzbergen und der Barentsinsel kann man nur gegen die Strömung passieren – eine spektakuläre Etappe. Sollte dies nicht möglich sein, segeln wir durch den Freemansundet. Am Kapp Lee auf der Edgeøya unternehmen wir eine Wanderung ins wunderschönen Rosenbergdalen, wo sich fast immer Rentier-Gruppen aufhalten. In der Diskobukta beeindruckt eine große, laute Kolonie von Dreizehenmöwen, die eine Schlucht besiedelt. Eisfüchse und Eisbären mit Jungtieren durchstreifen manchmal die Schlucht oft auf der Suche nach jungen, noch nicht flugfähigen Vögeln, die häufig von den Brutsimsen fallen. Uralte, subfossile Walskelette liegen auf den erhöhten, ehemaligen Strandlinien weit im Landesinnern.

Wir setzen unsere Erkundungstour im südlichen Spitzbergen fort und befahren das Labyrinth der Seitenfjorde im Hornsund. Hinter Brepollen – einer großen Gletscherablagerung im hintersten Teil des Fjordes – kreuzen wir entlang einer wunderbaren Gletscherkante, wo wir auf Eisbären und Bartrobben stoßen könnten. Die geologischen Formen dieser Gegend sind spektakulär und sehr bunt. Nach Möglichkeit möchten wir auch die polnische Forschungsstation bei Isbjørnhamna besuchen, deren freundliches Personal uns gern erklären wird, zu welchen Themen hier geforscht wird.

Auf unserer Reise nach Longyearbyen fahren wir in den Bell Sund, um dort Ahlstrandhalvøya mit seiner interessanten geologischen Formationen und Überresten der Walfangzeit auf den Belugawal im 20igsten Jahrhundert einen Besuch abzustatten. Falls es die Zeit zulässt, besuchen wir Barentsburg, die einzige von Russen bewohnte Siedlung auf Spitzbergen, oder wir landen in Colesbukta, einer verlassenen russischen Kohlesiedlung.

16. Tag: Longyearbyen
Rückkehr nach Longyearbyen. Unsere einzigartige Reise endet hier mit dem Transfer zum Flughafen. Individueller Rückflug.
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  • August 2017

    • 24.08.2017 - 08.09.2017 Freie Plätze 4.850 € anfragen buchen
Schiffsinformation MS Noorderlicht
Die SV Noorderlicht eignet sich hervorragend zum Segeln zwischen kleinen Inseln und bietet mit gesetzten Segeln gute Aussichtsbereiche an Deck.

Die Noorderlicht wurde ursprünglich im Jahr 1910 als Dreimastschoner in Flensburg, Deutschland, gebaut. Die meiste Zeit diente die Noorderlicht danach als Feuerschiff auf der Ostsee. 1991 kauften die heutigen Besitzer das Schiff und besserten dieses nach Vorschriften von „Register Holland“ aus.

Technische Daten
Passagiere: max. 20 in 10 Doppel-Innenkabinen
Personal: 5
Länge: 46 Meter
Breite: 6,5 Meter
Skizze: 3,2 Meter
Eisklasse: Verstärkter Bug
Verschiebung: 300 Tonnen
Schiffsantrieb: 360-PS-Diesel
Geschwindigkeit: 7 Knoten maximal

Perfekt für Expeditionsfahrten zwischen kleinen Inseln
Die Noorderlicht verfügt heute über eine ausgeglichene Zweimast-Schonertakelung, kann auf allen Meeren segeln und eignet sich daher perfekt für Expeditionsfahrten zwischen kleinen Inseln. Das Schiff bietet außerdem gute Aussichtsbereiche an Deck – auch mit gesetzten Segeln. Zwei aufblasbare Schlauch-Boote (Zodiacs) erlauben uns auf Spitzbergen, in ansonsten unzugänglichen Gebieten, Landgänge und Tierbeobachtungen aus nächster Nähe. Die Kapitäne verfügen über umfassende Ozean-Erfahrung. Zusammen mit der restlichen Crew werden sie ihr Bestes geben, Ihnen eine wunderbare und unvergessliche Reise zu bieten.

Komfort und Charakter
Die Noorderlicht bietet Unterkunft für 20 Reisende in komfortablen Doppelkabinen. Alle Kabinen haben Stockbetten, einen Schrank und ein Handwaschbecken mit kaltem und warmem Wasser. Die Etagenduschen- und Toiletten sind bequem erreichbar. Anstatt von Bullaugen verfügen die Kabinen über Milchglas-Decken, über die gestreutes Tageslicht in die Kabinen fällt.

Kleiderordnung
Die Kleidung an Bord des Schiffes ist informell. Bringen Sie bequeme Freizeitkleidung für alle Aktivitäten mit. Bitte beachten Sie, dass man viel von der spektakulären Landschaft bereits vom Deck aus sehen kann, auf dem es rutschig sein kann. Wir empfehlen daher robuste Schuhe mit rutschfesten Sohlen. Sorgen Sie dafür, dass Sie Ihren Parka nie lange suchen müssen, wenn aus den Lautsprechern „Wale in Sicht!“ ertönt und Sie nach draußen eilen müssen. Tragen Sie Kleidung möglichst nach dem Zwiebelprinzip, da es in den Schiffsräumen angenehm warm ist und draußen oft kalt sein kann.

Elektrischer Strom
Die Stromversorgung an Bord wird über 220V/50Hz-Steckdosen nach dem europäischen Standard gewährleistet, die Stecker mit zwei dicken, runden Stiften fassen. Passagiere aus den USA benötigen eventuell 220V/110V-Konverter.

Exkursionen & Landgänge
Je nach Wetterlage und Eiszustand gibt es jeden Tag Landexkursionen. Die Landausflüge führen uns in unberührte Gegenden und dauern zwischen drei und sechs Stunden. Das Programm kann je nach Bedingungen (Wetter, Eiszustand oder Passagierwünsche) angepasst werden. Wir versuchen stets, soviel Zeit wie möglich dem Tierleben, der Vegetation, der Geografie und der Geschichte zu widmen.

Wichtige Hinweise zur Reiseroute
Die Chancen einer kompletten Umrundung von Spitzbergen liegen bei 30% in der ersten Juli Hälfte, bei 60% in der zweiten Juli Hälfte, bei 90% in der ersten August Hälfte und bei 95% in der zweiten August Hälfte (Statistik basiert auf Erfahrungswerte der Jahre 1992 bis 2012). Falls eine Umrundung aufgrund der gegebenen Eisverhältnisse nicht möglich ist, wird sich das Programm auf den Nordosten oder Südosten von Spitzbergen konzentrieren.

Die hier beschriebenen Tagesprogramme dienen nur zu Ihrer groben Orientierung. Das Reiseprogramm kann durch den Einfluss lokaler Eis- und Wetterverhältnisse beträchtlich variieren, aber auch, um auf aktuelle Gegebenheiten bezüglich Tierbeobachtung reagieren zu können. Flexibilität ist von größter Bedeutung auf unseren Schiffsreisen mit Expeditionscharakter.

Anforderungen
Körperliche Fitness und Gesundheit sind wesentlich für die Teilnahme an dieser Schiffsreise. An sich ist die Expedition physisch nicht sonderlich anspruchsvoll. Obwohl wir so viel Zeit wie möglich an Land verbringen, können Sie natürlich auch an Bord bleiben, wenn Sie wollen. Um an den meisten Exkursionen auf Spitzbergen teilzunehmen, müssen Sie in der Lage sein, den steilen Gang vom Schiff zum Wasserspiegel rauf- und runtergehen zu können, um in die Zodiacs einzusteigen. Die Crew wird Ihnen beim Ein- und Aussteigen aus dem Boot helfen. Mit etwas Übung wird dies zunehmend einfacher. An Land kann es rutschig und steinig sein. Da wir in entlegenen Regionen ohne Zugang zu komplexen medizinischen Einrichtungen unterwegs sind, raten wir Interessenten mit einem lebensbedrohlichen Gesundheitszustand oder wenn eine tägliche medizinische Behandlung benötigt wird, von der Reise ab.