Ecuador aktiv erleben Ecuador

Ecuador aktiv erleben

  • Aktivreise zu den Naturwundern und kulturellen Höhepunkten des kleinsten Andenstaates
  • Mountainbiking, Hiking & Horsebackriding in den Anden
  • Nervenkitzel beim Ziplining & Rafting im Amazonastiefland
  • das koloniale Quito, den Äquator & farbenfrohe Märkte entdecken
  • Entspannung in heißen Thermalquellen
  • Überblick
  • Leistungen
  • Reiseverlauf
  • Termine & Preise
  • Zusatzinformationen
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13 Tage Ecuador

ab  1.680 € Anfragen oder buchen

Ganzjährig gut zu bereisen, stellt Ecuador ein ideales Reiseziel für abenteuerlustige und aktive Reisende dar. Erkunden Sie das kleine Land am Äquator mit den unterschiedlichsten Outdoor Aktivitäten. Auf dieser Reise erleben Sie eine Vielzahl unterschiedlichster Abenteuer: Mountainbiking über heute fast vergessene Straßen, rasante Canopy Touren, eine spritzige Raftingtour oder Reiten entlang der Straße der Vulkane. Wandeln Sie auf den Spuren großer Entdecker und erleben Sie die unbegrenzte Vielfalt, die dieses beeindruckende Andenland zu bieten hat.

1.Tag: Quito
2. Tag: Quito - Nono - Mindo
3. Tag: Mindo - Quito
4. Tag: Quito - Otavalo - Quito
5. Tag: Quito
6. Tag: Quito - Machachi
7. Tag: Machachi
8. Tag: Machachi
9. Tag: Machachi
10. Tag: Baños
11. Tag: Baños - Tena
12. Tag: Tena - Papallacta
13. Tag: Papallacta - Quito

Leistungen enthalten

Ecuador Aktivtour lt. Programm, Unterbringung und Mahlzeiten wie angegeben, Ausflüge, Besichtigungen und Aktivitäten gemäß Programm (ohne Eintritte), Fahrrad, Helm und Sicherheitsausrüstung bei den Aktivitäten, Transfers zu inbegriffenen Aktivitäten und zurück, Assistenz beim Kauf der öffentlichen Bustickets

Leistungen nicht enthalten

Internationale Flüge (gerne über uns buchbar), Flughafen- und Ausreisesteuern, Vor- und Nachübernachtungen zur Tour, Visum, nicht genannte Mahlzeiten und Getränke, Eintrittsgebühren, Bustickets, optionale Aktivitäten/Ausflüge, persönliche Ausgaben, Trinkgelder, Reiseversicherung.

Unterbringung

12x Hotel/Hosteria

Die Unterbringung erfolgt im Doppelzimmer.

Verpflegung

12x Frühstück
2x Lunchpaket

Tourbegleitung

lokale, englischsprachige Reiseleiter, spanischsprachiger Führer beim Ausritt am Tag 7

Transportarten

Minibus, öffentliche Verkehrsmittel, Fahrrad, Kajak

Zusätzliche Übernachtungen

Entspannen Sie am Ende der Tour noch weitere Tage in den heißen Thermalquellen von Papallacta. Gern verlängern wir Ihre Reise!

Flughafentransfer

Am An- und Abreisetag mit spanischsprachigem Fahrer inklusive.
1. Tag: Quito (2.800m)
Individuelle Anreise in die Hauptstadt Ecuadors. Transfer vom Flughafen zum Hotel im Stadtzentrum, wo Sie die kommenden beiden Nächte verbringen werden. Je nach Ankunftszeit können Sie auf eigene Faust in die lebhafte Andenmetropole eintauchen. Besuchen Sie am Abend zum Beispiel das Ausgehviertel "La Mariscal". Übernachtung im Hotel in Quito.
(-/-/-)

2. Tag: Mountainbike Tour Nono - Mindo (1.250m)
Wir verlassen die Hauptstadt und fahren in nördlicher Richtung bis zum Bergdörfchen Nono. Hier steigen wir auf unsere Mountainbikes und stürzen uns ins Abenteuer. Über kurvenreiche Kopfsteinpflaster-Straßen führt uns der Trail auf heute kaum noch genutzte Wege. Entlang der berühmten Nono-Mindo-Road geht es über holprige Pisten und durch beeindruckende Landschaften. In Tandayapa machen wir die erste Pause und tanken Kraft für den bevorstehenden 10 km langen Anstieg. Von Bellavista aus erwartet uns bei La Independencia die letzte kurze Abfahrt nach Mindo. Wen unterwegs die Kräfte verlassen, kann auch ein Stück mit dem Begleitfahrzeug mitfahren. In Mindo angekommen beziehen wir zunächst unser Hotel und haben die Gelegenheit uns ein wenig zu erfrischen. Mindo ist eine kleine Stadt umgeben von üppigem Nebelwald, welcher die westlichen Hänge des Pichincha bekleidet. Am Nachmittag statten wir der bekannten Schmetterlingsfarm einen Besuch ab und lassen uns von den in allen Farben strahlenden Schmetterlingen verzaubern. Übernachtung in einer gemütlichen Hosteria in Mindo.
(F/-/-)
Mountainbike Distanz: ca. 67 km, Fahrtzeit: ca. 5 Stunden

3. Tag: Mindo: Wandern & Canopy - Quito
Nebelwald, Schmetterlinge, Orchideen und mehr als 400 Vogelarten sind charakteristisch für Mindo. Umgeben von subtropischem Nebelwald ist das Städtchen auf Grund der ganzjährigen gemäßigten Temperaturen (18-24 °C) sowohl bei der einheimischen Bevölkerung als auch bei Reisenden gleichermaßen beliebt. Nach dem Frühstück wandern wir durch den Nebelwald und lauschen den Stimmen des Waldes. Mit etwas Glück können wir Tukane und Sittiche entdecken. Nach einem einstündigen Fußmarsch erreichen wir den schönen Nambillo Wasserfall. Wer will kann sich auch unter dem Wasserfall erfrischen. Im Anschluss begeben wir uns zu einer rasanten Canopy Tour. An insgesamt 13 Drahtseilen rasen wir über metertiefe Abgründe durch die Baumwipfel des Nebelwaldes und fühlen uns fast ein wenig wie Tarzan. Ein Adrenalin-Kick der uns die grenzenlose Freiheit im Dschungel spüren lässt! Wieder festen Boden unter den Füßen geht die Fahrt zurück in die Hauptstadt, wo Sie übernachten werden.
(F/-/-)
Wanderzeit: ca. 1 Stunde, Canopy: ca. 1 - 1,5 Stunden, Fahrtzeit ca. 4 Stunden

4. Tag: Otavalo (2.500m)
Heute besuchen wir den wohl farbenprächtigsten Indiomarkt Südamerikas. Wir beobachten das bunte Markttreiben der Otavalo-Indios und können wunderschöne Webwaren und andere typische Artikel kaufen. Das Angebot reicht von Ponchos, Hängematten, Tischdecken und anderen kunstvoll gewebten Textilien über traditionelle Musikinstrumente bis hin zu Schmuck in allen Variationen. Nach einem ausgiebigen Shoppingbummel besuchen wir die Laguna Cuicocha (Meerschweinchen-Lagune). Der Kratersee ist vor über 3000 Jahren durch eine massive Eruption entstanden und zählt heute sicherlich zu den schönsten im Land. Auf der Weiterreise legen wir noch einen Stopp in Cotacachi ein, wo wir durch die zahlreichen Lederboutiquen stöbern können. Rückkehr nach Quito.
(F/-/-)
Fahrtzeit ca. 3 Stunden.

5. Tag: Guagua Pichincha (4.794m)
Nach den Entspannungen vom gestrigen Tag, geht es heute wieder aktiv weiter. Der Pichincha ist der Hausberg von Quito und überragt die Stadt mit seinen 4.794 m. Er ist ein aktiver Vulkan und der letzte größere Ausbruch war im Jahre 1999. Damals legte Ascheregen das Leben in der Millionenstadt für Tage lahm. Der hufeisenförmige Krater des Pichincha beeindruckt mit einem Durchmesser von 1,5 km und fast 700 m tief abfallenden Wänden. Im Kraterinnern entspringt ein heißer Bach, der später zum Rio Mindo wird. Der Berg kann in einer Tagestour leicht von Quito aus bezwungen werden.
(F/BL/-)
Gehzeit: ca. 4 Stunden

Hinweis: Alternativ zur Vulkanbesteigung kann auch ein anderer Ausflug unternommen werden.

6. Tag: Altstadt Quito & Mitad del Mundo
Nach dem Frühstück steht eine Stadtbesichtigung auf dem Programm, bei der Sie die kolonialen Stadtviertel der Metropole kennenlernen. Die Altstadt Quitos (Centro Historico), die 1978 von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt wurde, gilt als Ort mit der größten Ansammlung bedeutender Kunstschätze Südamerikas. Wir besuchen die Plaza de la Independencia, die „Basilica del Voto Nacional“ und auch das Wahrzeichen der Stadt - den Panecillo. Am Nachmittag geht es weiter zum "Mitad del Mundo", dem Äquatormonument, welches sich ein paar Kilometer nördlich von Quito befindet. Hier können wir mit einem Bein auf der Nord- und dem anderen Bein auf der Südhalbkugel stehen. Auch einen Abstecher zu dem interaktiven Museum Intiñan steht auf dem Programm. Hier können Sie an zahlreichen Experimenten teilnehmen, die nur am Äquator möglich sind. Schaffen Sie es ein Ei auf einen Nagel zu stellen? Danach geht es durch die herrliche Landschaft in den Süden zur Ihrer Unterkunft, in der Nähe von Machachi. Hier verbringen Sie die kommenden Nächte in einer gemütlichen Hosteria.
(F/-/-)
Fahrtzeit: ca. 1,5-2 Stunden

7. Tag: Reiten entlang der Straße der Vulkane
Der heutige Tag steht ganz unter dem Motto "Das Glück der Erde liegt auf dem Rücken der Pferde". Wir schwingen uns auf unsere vierbeinigen Begleiter und erkunden das Gebiet entlang der Straße der Vulkane hoch zu Ross (Reitkenntnisse sind nicht erforderlich). Wir genießen die wundschöne Szenerie der umliegenden Berge. Der dampfende Cotopaxi und die schneebedeckten Gipfel von Illiniza und Corazon stehen in einem faszinierenden Kontrast zu den typischen Farbschattierungen der Anden, welche von saftigem Grün bis hin zu warmen beige und braun Tönen reichen. Nach dem Ausritt kehren Sie zur Hostería zurück.
(F/-/-)

Hinweis: Bei den Ausritten ist ein lokaler, spanischsprachiger Führer mit dabei. Die Dauer und Länge des Ausrittes kann entsprechend der Kenntnisse und auch Witterungsverhältnisse variieren.

8. Tag: Cotopaxi - Refugio Jose Ribas (4.800m) - Downhill
Die Hosteria liegt ideal um das Hochland zu erkunden und den gewaltigen Cotopaxi im gleichnamigen Nationalpark zu besuchen. Dieser ist heute auch Ihr nächstes Ziel: Von der Hosteria werden wir zum Parkplatz am Cotopaxi auf 4.600m gebracht und wandern bis zur Schutzhütte Jose Ribas (4800m) hinauf. Von hier aus haben wir bei gutem Wetter einen atemberaubenden Ausblick auf das einzigartige Bergpanorama. Die ganz Aktiven unter uns können noch bis zum Rand des Gletschers aufsteigen! Wieder zurück am Parkplatz geht es per Mountain Bike zu einer rasanten Downhill-Tour.
(F/-/-)
Fahrtzeit ca. 3 Stunden; Wanderzeit ca. 1 Stunde

9. Tag: Laguna Quilotoa (3.800m)
Nachdem Sie die letzten Tage den nördlichen Teil der Anden erkundet haben, führt Sie unsere Reise heute in südlicher Richtung entlang der Straße der Vulkane tiefer in die Andenregion hinein. Auf unserem Weg besuchen wir den Markt in Saquisili. Anschließend reisen wir weiter zur Laguna Quilotoa, ein durch Mineralien grün gefärbter Kratersee. Durch die beeindruckende Andenlandschaft führt die Fahrt über schmale, kurvenreiche Straßen. Bei der Lagune angekommen unternehmen wir eine ca. 2-stündige Trekkingtour. Wir wandern den steilen Hang zur Caldera hinab und langsam auch wieder hinauf. Wem der Anstieg zu steil ist kann sich auch gegen eine geringe Gebühr ein Muli mieten und sich auf dem Rücken der Lastentiere hinauf "schaukeln" lassen.
(F/-/-)
Fahrtzeit ca. 4 Stunden; Wanderzeit ca. 2 Stunden.

10. Tag: Baños: Straße der Wasserfälle & Canopy Tour
Am Morgen fahren Sie weiter im öffentlichen Bus in südlicher Richtung nach Baños. Das kleine Städtchen Baños liegt am Fuße des aktiven Vulkans Tunguraghua und wird häufig als "Tor zum Oriente" (Amazonasgebiet) bezeichnet. Am Nachmittag besuchen Sie die  zahlreichen Wasserfällen bis zum Pailon del Diablo. Hier stürzen sich die Wassermassen des Rio Verde in die Tiefe. Wer will kann sogar hinter den Wasserfall klettern. Ebenfalls können Sie eine rasanten Canopy Tour unternehmen. Hier stehen im Nebelwald in der Nähe des Tunguraghua insgesamt 2000m Seile zur Verfügung, die in 6 Stationen eingeteilt sind und uns die Möglichkeit bieten durch die Baumwipfel zu schweben – "Fly like a bird". (F/-/-)

11. Tag: Baños - Tena
Mit dem öffentlichen Bus geht die Reise für Sie heute weiter - Sie verlassen Baños und fahren weiter die Andenausläufer hinunter nach Tena. Tena war eine der ersten amazonischen Siedlungen der Spanier und die umliegenden Flüsse werden Ihr morgiges Ziel sein. Heute können Sie entspannen und durch die kleine Stadt bummeln.
(F/-/-)
Fahrzeit ca. 3 Stunden

12. Tag: Rafting in Tena & Weiterfahrt nach Papallacta
Ein weiteres sportliches Highlight steht auf heute auf Ihrem Programm. Sie werden im Hotel abgeholt und zum Wildwasserfluss gebracht. Nach einer Einweisung und Sicherheitshinweisen werden Schwimmwesten und Helme angelegt und mit dem Paddel in der Hand nehmen wir die Plätze im Schlauchboot ein. Die ca. 2,5-stündige Rafting Tour ist auch für Anfänger geeignet. Nach vielen kleinen Stromschnellen auf diesem Nebenfluss des Amazonas fahren wir nach Tena zurück. Nach diesem Abenteuer verabschieden Sie sich wieder von der Dschungelregion und fahren im öffentlichen Bus die Andenausläufer wieder hinauf. Ihr Ziel sind diesmal die heißen Thermalquellen von Papallacta. Die kleine Ortschaft befindet sich auf ca. 3.300m in der Ost-Kordillere der Anden und ist bekannt für seine schönen und gepflegten Thermalquellen. Sie beziehen Ihr Zimmer und können am Abend schon ein erstes heißes Bad nehmen.
(F/BL/-)

13. Tag: Papallacta Thermalquellen
Je nach Ihrer Abflugzeit können Sie noch ein Bad in den heißen Quellen genießen oder lassen Sie sich optional bei verschiedenen SPA-Anwendungen verwöhnen (nicht inklusive), bevor Sie wieder zum Flughafen gebracht werden.
(F/-/-)
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  • Dezember 2017

    • 06.12.2017 - 18.12.2017 Freie Plätze 1.680 € anfragen buchen
Tourstil
Diese Tour setzt sich aus verschiedenen Bausteinen zusammen. Sie reisen allein und unternehmen die verschiedenen Ausflüge gemeinsam mit anderen Teilnehmern in internationalen Gruppen. Die Teilnehmerzahl bei den verschiedenen Bausteinen kann unterschiedlich sein und die Teilnehmer sowie Reiseleiter wechseln.

Anschlussprogramm
Entspannen Sie am Ende der Tour in den heißen Thermalquellen von Papallacta, bevor Sie Ihre Heimreise antreten oder kombinieren Sie diese Reise mit einem Ausflug auf die Galapagos Inseln:


oder besuchen noch den ecuadorianischen Dschungel:

J. Hofer 2015-01-12

Hallo Frau Heinrich,
bin vorgestern Abend aus Ecuador zurückgekommen und möchte mich bei Ihnen bedanken. Es war ein wunderschöner Urlaub - es war super organisiert - alle Tourguides professionell! Die Unterkünfte sehr gut gewählt - ich war echt rundum zufrieden!

Petra 2017-01-23

Liebes Moja-Team,

eine rundum gelungene Reise in Ecuador liegt hinter uns – für uns maßgeschneidert (Dank an Jenny Heinrich!) als Aktivreise mit wechselnden einheimischen Führern, ausreichend Komfort und Entspannungstagen zwischendurch. Uns standen nur 16 Tage im Land zur Verfügung, der Nord-Süd-Radius unserer Hochlandtour entlang der Vulkane war daher zwar nur kurz (Quito/Otavalo/Mindo bis Banos), aber enorm abwechslungs- und erlebnisreich. Wir genossen die Mischung aus individuell passgenau geführten Touren zu zweit und Gruppenaktivitäten (z.B. Cotopaxi, Regenwald), bei denen wir Individualtouristen und Backpackern aus aller Welt begegneten, mit zugleich immer interessantem Meinungs- und Informationsaustausch.

Nach der Ankunft startete die Reise prompt: Noch im Jetlag gleich am ersten Morgen Aufbruch zu einer Mountainbike Tour (meist, aber keineswegs nur bergab) ins beschauliche Mindo. Die Räder hätten besser sein können und die Strecke hatten wir weniger sportlich erwartet, aber die – dank vorangegangenen Regens überdies schlammverschmierten – 70 km „offroad“ waren es allemal wert, in Mindo angekommen wurden wir belohnt mit dem sehr angenehmen Luftkurklima und: Kolibris, Schmetterlingen und Schokolade aller Art. Auch das Canopy war nach anfänglichen Befürchtungen ein echter Spaß, im Sitzgurt aus der Vogelperspektive über den Regenwald. Begleitet hat uns bis dahin Piedro – was für ein Glücksfall: Ganz großes Lob und unser Dank an ihn, den lokalen Führer, der uns während des ersten Teils der Reise viele Tage fuhr und/oder begleitete, sei es als Jeepfahrer hinter unseren Mountainbikes, als Bergführer an die 5.000m Grenze auf Quito’s Hausberg Guagua Pichincha und am brodelnden Cotopaxi sowie radelnder Weise bergab, als Gruppenguide bei der Otavalo Marktbesichtigung und als privater Stadtführer durch Quito: mit gutem selbst antrainiertem Englisch, Sachwissen, Geduld, örtlichen Kontakten und der Gabe, uns Touristen für die kurze Zeit der Durchreise Verständnis, Wissen und Liebe zum Land zu vermitteln. Bravo !

Entspannende Tage folgten in der Hosteria PapaGayo, natürlich nicht ganz ohne aktiven Reisebaustein: Hoch zu Pferde erkundeten wir die Ausläufer des nahe gelegenen Vulkanmassivs. Die Hundefamilie des Hofs mit ihrem munteren Nachwuchs sorgte zusätzlich für die Kulisse eines Landidylls zum Wohlfühlen.
Der Tagesausflug zum Cotopaxi bleibt natürlich in Erinnerung, trotz Pechs mit dem Wetter: ein nicht zu langer Anstieg bis zum Refugio auf knapp 4.900m, oberhalb brodelte der Vulkan und war für Bergsteiger gesperrt. Fotogene Szenen waren wegen Schneefalls und Nebels eher rar. Auch von unten blieb der bunt gemischten Reisegruppe an diesem Tag leider der Blick auf den Schneegipfel verwehrt. Dennoch - einige planten im Anschluss als weitere Herausforderung den Chimborazo….

Ein kleiner (schnell behebbarer) Schönheitsfehler der Organisation in Banos: Dort war etwas Eigeninitiative gefordert, der lokale Tour-Operator war nicht auf unsere gebuchte Radtour vorbereitet und musste improvisieren. Die MTB waren mehr schlecht als recht gewartet, aber fahrbar - überwiegend bergab, ab dem Aussichtspunkt der Casa d’Arbol bis zu den Cascadas, wieder eine ganz andere, wunderschöne Landschaft in mildem Klima. Das La Floresta können wir als Wohlfühlhotel nur weiterempfehlen, auch Abstecher in die junge start-up Gastronomie des Ortes.

Ganz besondere Highlights boten natürlich die Safari-Tage im Regenwald mit Eco-Quartier Cuyabeno Lodge. Hatte man Lago Agrio hinter sich gelassen, war für uns bald nichts mehr zu spüren von den nahen Ölfördergebieten und deren etwaigen Hinterlassenschaften, im Cuyabeno-Kanu umgeben von purer Natur, dem Primärurwald des Deltas. Auch dort war uns ein hervorragender Guide beschert: Gilbert, im Regenwald aufgewachsen, mit gutem Englisch und einem Faible für Fototechniken, war ein Garant, trotz extremer farblicher Tarnung, Versteck hinter den obersten Baumwipfeln oder Starkregens sehr viele Exemplare der Dschungelfauna (Spinnen, fast alle dort heimischen Affenarten, Fledermäuse, Faultiere, Vögel, Anaconda und noch viel mehr) zu erspähen – ganz ehrlich: ohne ihn wären wir auf unseren diversen Kanupirschfahrten und Gummistiefeltouren zu Tage und zu Nacht nahezu leer ausgegangen.

Nach diesen 4 Tagen im (fast) handynetzlosen Naturreservat waren wir leider schon am Ende unserer Reise, der heimische Realalltag noch kaum vorstellbar. Im Thermalhotel von Papalacta blieb uns leider nur eine Übernachtung mit Stippvisite, unmittelbar vor dem Transfer und Rückflug nach Hause. Das Land sieht uns wahrscheinlich wieder, beim nächsten Mal nicht ohne Galapagos – das fehlte vielleicht noch zur Abrundung des perfekten Rundumerlebnisses.