Myanmar Kulturerlebnis Myanmar

Myanmar Kulturerlebnis

  • Einzigartige Tempelanlagen, indigene Bergvölker und traditioneller Lebenstil Burmas
  • Unbekannter Süden Myanmars
  • Stammesdörfer in der Region Loikaw
  • Bootstour vom Phekhon Lake zum Inle Lake
  • Amarapura, Inwa & Sagaing
  • Tempelfeld von Bagan & Mount Popa
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  • Reiseverlauf
  • Termine & Preise
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Myanmar

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Erleben Sie einzigartige Tempelanlagen, indigene Bergvölker und den traditionellen Lebensstil Burmas. Diese Myanmar Rundreise führt Sie zu alten Kulturen und in artenreiche Natur. Es erwartet Sie ein Land, das sich seine Ursprünglichkeit bewahrt hat. Myanmar ist geprägt durch seine Jahrtausende alte Zivilisation und buddhistische Kultur, die noch immer das Leben der Menschen bestimmt. Burma ist ein Land mit großartigem Natur- und Kulturerlebnis: Klöster, Tempel und Paläste um Mandalay, tausende Pagoden in der Ruinenstadt Bagan, der Goldene Felsen bei Kyaiktiyo und die markante Shwedagon-Pagode in Yangon. Die Region um den Inle-See fasziniert mit traumhaften Landschaften. Die Rundreise führt Sie auch in den Süden Myanmars in den Mon-Staat mit seiner Kolonialgeschichte.

1. Tag: Rangun / Stadtrundfahrt
2. Tag: Thaton - Mawlamyaing
3. Tag: Mawlamyaing / Ausflug Mon-Staat
4. Tag: Mawlamyaing - Hpa An
5. Tag: Hpa An - Kyaikhtiyo
6. Tag: Kyaikhtiyo - Bago - Rangun
7. Tag: Rangun - Heho - Pindaya - Kalaw
8. Tag: Kalaw - Loikaw
9. Tag: Loikaw
10. Tag: Loikaw - Phekon - Inle
11. Tag: Inle Lake Bootstour
12. Tag: Inle - Heho - Mandalay
13. Tag: Amarapura, Inwa & Sagaing
14. Tag: Mandalay
15. Tag: Mandalay - Bagan
16. Tag: Bagan
17. Tag: Ausflug Mt. Popa
18. Tag: Bagan - Rangun
19. Tag: Rangun

Leistungen enthalten

Myanmar Rundreise lt. Programm, Ausflüge, Besichtigungen und Aktivitäten wie beschrieben, Eintrittsgebühren zu den genannten Tempeln und Sehenswürdigkeiten, alle Transporte und Inlandsflüge

Leistungen nicht enthalten

Internationale Flüge (gerne über uns buchbar), nicht genannte Mahlzeiten und Getränke, persönliche Ausgaben, Trinkgeld, Vor- und Nachübernachtungen zur Tour, optionale Ausflüge und Aktivitäten, Reiseversicherung, Visum Myanmar

Unterbringung

18x Hotel

Unterbringung erfolgt im Doppelzimmer. Bei ungerader Teilnehmerzahl erfolgt die Unterbringung in Doppel- und Einzelzimmern. In diesem Fall wird der angegebene Einzelzimmer-Zuschlag berechnet.
EZ-Zuschlag: 495 EUR

Verpflegung

18x Frühstück

Tourbegleitung

örtlicher englischsprachiger Reiseleiter (deutschsprachiger Reiseleiter auf Anfrage)

Transportarten

Minibus, Flugzeug, Boot, Privatfahrzeug

Zusätzliche Übernachtungen

Bitte kontaktieren Sie uns - wir beraten Sie gerne.

Flughafentransfer

inklusive ab/bis Yangon Airport
1. Tag: Rangun / Stadtrundfahrt
Individuelle Anreise nach Rangun am Morgen. Nach Erledigung der Einreiseformalitäten werden Sie von unserem örtlichen Reiseleiter am Flughafen erwartet und begrüßt. Es erfolgt der Transfer zum Hotel im Stadtzentrum. Nachdem Sie sich ein wenig ausgeruht und frisch gemacht haben, begeben Sie sich zusammen mit Ihrem Reiseleiter auf eine ganztägige Stadtbesichtigung.
Rangun war bis 2007 die Hauptstadt Myanmars und ist auch jetzt noch das kommerzielle Zentrum des Landes. Rangun ist die wichtigste Stadt Myanmars und bietet entsprechend viele Sehenswürdigkeiten. Vormittag beginnen Sie Ihre Besichtigungstour mit dem Besuch des Nationalmuseums, ein hervorragender Ort um mehr über die Geschichte von Burma, die Kultur und die Menschen zu erfahren. In dem neu erbauten fünfstöckigen Museum sind u.a. der Löwenthron des letzten Königs von Myanmar, Artefakte verschiedener altertümlicher Zeitabschnitte, archäologische Kulturgegenstände, Musikinstrumente und Gemälde zu sehen.
Im Anschluss geht es auf den bekannten Scott Markt, der jetzt Bogyoke Markt heißt und eine Fundgrube von traditionellen Bräuchen Myanmars, Juwelen und Souvenirs ist. Hier sollten Sie auf jeden Fall eine der Köstlichkeiten an den Essensständen probieren. Dann besuchen wir die Chaukhtatgyi Pagode mit dem kolossalen 70 m langen liegenden Buddha, der größten liegenden Buddhastatue in Myanmar. Am Kandawgyi See, der von einem herrlichen Park umgeben ist, sehen Sie die kunstvolle Karaweik Hall, eine Nachbildung der königlichen Barge und genießen den Blick über den See bis hin zur Shwedagon Pagode. Diese Pagode ist auch unser nächstes Ziel. Am späten Nachmittag schließlich erwartet Sie die weltberühmte, 2600 Jahre alte, goldene Shwedagon Pagode. Dieser massive glockenförmige Stupa erhebt sich 100 m über die umliegenden Berge. Wandern Sie durch dieses prächtige Bauwerk mit  seinen Höfen, Stupas, Glocken, Tempeln und Buddha-Figuren. Shwedagon ist das Wahrzeichen von Myanmar und das buddhistische Zentrum des Landes. Genießen Sie den Sonnenuntergang über der Pagode! Danach werden Sie zurück ins Hotel gebracht.
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Hinweis: Das Nationalmuseum ist geschlossen am Montag, Dienstag und an öffentlichen Feiertagen. Der Scott Markt ist geschlossen am Montag und an öffentlichen Feiertagen.

2. Tag: Thaton - Mawlamyaing
Sie reisen heute während einer 7-stündigen Fahrt nach Mawlamyine in den Süden von Myanmar. Etwas außerhalb von Rangun besuchen Sie den Friedhof von Taukkyan, eine beeindruckende Gedenkstätte die an die gefallenen Soldaten im Zweiten Weltkrieg erinnert. Sie reisen vorbei an der Stadt Bago, die Sie auf dem Rückweg besuchen werden. Dann erreichen Sie Thaton, die alte Hauptstadt des Mon-Königreiches. Hier wird zur Mittagszeit eine Pause eingelegt. Weiterfahrt in Richtung Mawlamyine in den Mon-Staat. Die Landschaft in dieser Region ähnelt der des benachbarten Thailand. Die Fahrt führt Sie zwischen Mottama und Mawlamyaing über die Thanlwin-Brücke, der längsten Straßen- und Eisenbahnbrücke des Landes. Sie erstreckt sich über mehr als 3 km über den Thanlwin-Fluss. Mawlamyine ist die drittgrößte Stadt Myanmars und liegt an der Mündung des Thanlwin Flusses. Die Bevölkerung ist eine Mischung aus 75% Mon, Birmanen, Anglo-Birmesen, Karen, Indern und Chinesen. Während der Kolonialzeit hatte Mawlamyine einen erheblichen Anteil an Anglo-Birmesen und ein Teil der Stadt war als „Klein England“ bekannt. Die Stadt hat einen besonderen Charme und ist reich an Geschichte. Herrliche Kolonialgebäude erwarten Sie in dieser tropischen Umgebung. Eine Hinterlassenschaft des 2. Weltkrieges sind die aus Holz gebauten Chevrolet Autobusse. Sie besichtigen das Wahrzeichen der Stadt, die Kyaikthanlan Pagode, die erbaut 875 n. Chr. erbaut wurde. Der goldene Stupa thront 45 Meter über der Stadt auf einem Gebirgskamm. Die Pagode hat einen Umfang von 136 m und ist von 34 kleineren Pagoden umgeben. Ein Schrein beherbergt die buddhistischen Tripitaka Schriften sowie ein Haar-Relikt Buddhas. Man hat von hier aus einen herrlichen Rundblick auf die Stadt. Im Nationalmuseum der Mon werden interessante Artefakte ausgestellt. "Shampoo Island" hat seinen Namen während der Inwa Periode erhalten, als Wasser aus einer Quelle von dieser Insel für die jährliche Zeremonie des "Königlichen Haare Waschens" benutzt wurde.
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3. Tag: Mawlamyaing / Ausflug Mon-Staat
Heute besuchen Sie den Mon-Staat. Die Fahrt führt nach Süden zum Ende des berüchtigten Birma-Siam Eisenbahnstrecke, wo 100.000 Menschen beim Bau während des 2. Weltkrieges unter Japanischer Besatzung umkamen. Die Eisenbahn ist immer noch zu sehen, es ist eine alte Dampflokomotive. Einige alte Gebäude sind ebenfalls noch vorhanden. Der nahe gelegene Soldatenfriedhof Thanbyuzayat macht einen gepflegten Eindruck und die meisten der Opfer sind auf der "Todesbahnstrecke" zwischen Myanmar und Thailand umgekommen. In dieser abgelegen Ecke von Burma gibt es kaum Besucher. Zur Mittagszeit erreichen Sie den Strand bei Setse, ein großer breiten Sandstrand am Golf von Martaban. Hier gibt es leckere frische Meeresfrüchte und Kokosnuss-Wasser zur Erfrischung. Auf dem Weg zurück nach Mawlamyine halten Sie in Mudon beim Win Sein Taw Ya, dem größten liegenden Buddha der Welt, der 180 Meter lang und 30 Meter hoch ist. Innerhalb der Statue befinden sich verschiedene Zimmer mit Dioramen auf denen Szenen der Lehre Buddhas abgebildet sind. Am späten Nachmittag erreichen Sie wieder Mawlamyine.
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4. Tag: Mawlamyaing - Hpa An
Sie tauschen den Mon Staat gegen den Kayin Staat. Auf dem Weg von Mawlamyaing nach Hpa'an wird die Landschaft immer schöner und grüner. Zwischen den Reisfeldern und Flüssen erscheint das Karstgebirge in der Landschaft, was besonders bei Sonnenuntergang eine malerische Atmosphäre erzeugt. Viele der Karstberge beherbergen riesige Höhlen. In einigen dieser Höhlen gibt es Dutzende, manchmal Hunderte von Buddha-Statuen, von denen einige aus dem 13. Jahrhundert stammen. Diese Region im Südwesten Myanmar ist weitestgehend unbekannt und bietet unbeschreibliche Landschaften, eindrucksvolle kulturelle Sehenswürdigkeiten sowie unverdorbene, herzliche und fröhliche Menschen. Unterwegs besuchen wir Dörfer der Katho und Kawnyet. Hpa’an ist eine verschlafene kleine Stadt im Südosten des Landes und die Hauptstadt des Kayin Staates. Wir schlendern über den lokalen Markt und besichtigen die Shweyinmyaw Pagode, die am Ufer des Thalwin Rivers liegt. Am Lake Kantharyar machen wir einen kurzen Stopp und sehen eine Landschaft gespickt mit kleinen Inseln und faszinierenden Kalksteinformationen mit den darauf liegenden Pagoden. Noch immer sind in dieser Region viele Gebiete unzugänglich für Ausländer. Es bleibt zu hoffen, dass bald mehrere Regionen in diesem schönen Landesteil Burmas geöffnet werden. Rückkehr am Nachmittag nach Hpa An. Am Boulevard in Hpa'an hat man einen schönen Blick über den Fluss mit der zauberhaften Landschaft im Hintergrund. Sie können entlang des Flusses einen Spaziergang unternehmen und die Sonne langsam hinter dem Horizont versinken sehen.
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5. Tag: Hpa An - Kyaikhtiyo
Die Reise führt wieder nordwärts und unser Ziel ist heute der berühmte Goldene Felsen von Kyaikhtiyo. Nach dem Frühstück verlassen wir Hpa An und begeben uns auf die etwa 3,5-stündige Fahrt nach Kinpun, den Ausgangsdorf für den Besuch des Goldenen Felsens. Im offenen Lastwagen mit Holzbänken auf der Ladefläche setzen wir die Fahrt auf einer steilen Bergstraße fort (11 km / ca. 45 min.). Meist fahren wir zusammen mit Pilgern hinauf, da der Goldene Felsen mit der Kyaiktiyo Pagode ein Pilgerort für Buddhisten ist. Unser Hotel befindet sich auf dem Berg. Am Nachmittag wandern wir auf einem befestigten Pfad zum Goldenen Felsen hinauf (4 km). Oben angekommen, erwartet Sie ein eindrucksvoller Panoramablick. Der Höhepunkt ist die kleine Pagode, die auf einem mit Goldplättchen überzogenen massiven Felsbrocken erbaut ist. Der Fels balanciert auf einer Klippe und macht den Anschein als würde er jede Sekunde in den Abgrund zu stürzen. Die Legende besagt, dass der Fels nur deshalb das Gleichgewicht hält, weil er von einem Haar Buddhas gehalten wird. Die Stimmung rund um das Heiligtum ist von unbeschreiblicher Magie. Danach spazieren Sie zurück zum Berghotel, wo Sie übernachten. Genießen Sie den wunderschönen Sonnenuntergang!
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6. Tag: Kyaikhtiyo - Bago - Rangun
Am Morgen verlassen Sie den Berg und reisen weiter in die Stadt Bago (110 km, ca. 3,5 Stunden). Die Stadt war im Jahr 1365 Hauptstadt eines unabhängigen Mon-Reiches. Sie besichtigen die antike Shwemawdaw Pagoda, die über 1000 Jahre alt ist und mit einer Höhe von 114 Metern noch größer als die Shewagdaon Pagode ist. Die Pagode gehört zu den meistverehrten Tempelanlagen Myanmarsund sicherlich auch zu den Schönsten. Nach dem Mittagessen besuchen Sie die Shwethalyaung Pagode, mit dem riesigen liegenden Buddha. Die 55 Meter lange Figur ist ein perfektes Meisterstück und stellt Buddha im Zustand völliger Entspannung dar. Weiterhin besuchen Sie Kyaik Pun Pagode mit den vier 30 Meter hohen sitzenden Buddhas, die Rücken an Rücken in die 4 Himmelsrichtungen blicken. Danach besuchen Sie ein Mon-Dorf, in dem schöne Gegenstände aus Baumwolle und Baumbus hergestellt werden. Auf dem Weg zurück nach Yangon besichtigen Sie bei Htauk Kyant die Kriegsgräberstätte, wo der gefallenen Soldaten des British Commonwealth während des 2.Weltkriegs in Myanmar gedacht wird. Ankunft am Abend in Rangun.
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7. Tag: Rangun - Heho - Pindaya - Kalaw
Bereits am frühen Morgen werden Sie vom Hotel abgeholt und zum Flughafen Rangun gefahren. Ein kurzer Flug bringt Sie nach Heho. Die anschließende Fahrt nach Pindaya ist landschaftlich einer der schönsten im Shan Staat (ca. 1 Stunde). Er führt vorbei an bezaubernden Dörfern der Shan, Pa-O und Danu Bergvölker. Auch sehen Sie was in dieser fruchtbaren Region landwirtschaftlich angebaut wird, wie Kartoffeln, Zwiebeln, Sonnenblumen, Kohl, Mais, Mandarinen, Avocados und anderes Obst und Gemüse. Pindaya ist eine pittoreske Stadt am Ufer des friedlichen Botoloke Sees und bekannt durch seine natürlichen Kalksteinhöhlen. Sie besichtigen die ausgedehnten Höhlen, in denen es ca. 8.000 Buddha-Figuren zu bewundern gibt, die über die Jahrhunderte von Gläubigen hinterlassen wurden, die dadurch ihre Verehrung gegenüber Buddha ausdrücken. Die Figuren sind aus verschiedensten Materialien gefertigt, wie Teakholz, Marmor, Alabaster, Ziegelstein, Zement, Lack und sind auch von unterschiedlicher Größe. Die Abbilder zieren jeden Winkel der vielen Kammern der Höhle. Die Einheimischen kommen hierher zum Beten und Meditieren. Die zahlreichen Stalaktiten und Stalagmiten der Pindaya-Höhle haben fantastische Formen. Die umliegende Landschaft ist einfach großartig und hinterlässt einen bleibenden Eindruck. Die Region ist ebenfalls bekannt für ihre traditionelle Papierherstellung und u.a. werden hier Papierschirme gefertigt.
Sie reisen weiter in die Stadt Kalaw, die ursprünglich als britische Bergstation und Luftkurort gegründet wurde und auf einer Höhe von 1300 Metern liegt. Es ist eine schöne Stadt und es lohnt sich hier den Markt zu besuchen, der auch von vielen Palaung und Pa 'o aufgesucht wird. Auch in Kalaw finden Sie viele britische Kolonialbauten. Kalaw hat eine große indische Gemeinde und Sie finden sogar einen Hindu und einen Sikh-Tempel. Sie besuchen den Nee Paya, einen goldlackierten Buddha aus Bambus.
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8. Tag: Kalaw - Loikaw
Heute reisen Sie nach Loikaw, der Hauptstadt des Kayah Staates (ca. 5 Stunden/113 km). Die Stadt liegt auf einer Höhe von 1200 Metern und ist von einer schönen Bergwelt umgeben. Die Fahrt führt durch die wunderschöne Region der Shan-Berge. Ankunft in Loikaw am Nachmittag. In der Region leben verschiedene indigene Stämme wie das Bergvolk der Padaung und die Kayah. Der Rest des Tages steht zu Ihrer freien Verfügung. Besuchen Sie den großen farbenfrohen Thirimingalar-Markt, auf dem die Stämme der Region Ihre Einkäufe erledigen. In Loikaw befindet sich außerdem das größte Wasserkraftwerk des Landes.
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9. Tag: Loikaw
Nach dem Frühstück besuchen wir das Dorf Sun Bon, ein Padaung Dorf, deren Frauen eine ungewöhnliche Tradition pflegen: Durch Anbringen von schweren Messingringen wird der Hals optisch verlängert, aber eigentlich werden dadurch die Schultern deformiert. Diese Tradition ist schon sehr alt, aber es kann jedoch nicht genau erklärt werden, woher der Brauch kommt und aus welchem Grund einige Frauen die Halsspiralen tragen. Die Padaung betreiben vorwiegend Landwirtschaft, aber stellen auch handwerkliche Produkte her. Danach besichtigen Sie das Kandayawadi Haw, ein früheres Herrenhaus der Stammesführer des Volkes der Kayah. Im buddhistischen Kloster Kandayawadi können Sie das Leben der Mönche beobachten. Im Kayah State Museum werden die Besonderheiten der hier ansässigen ethnischen Minderheiten gut erklärt. Zur Mittagszeit kehren Sie für eine Pause zum Hotel zurück. Am Nachmittag besuchen Sie ein Weberei-Zentrum und können bei der Herstellung der traditionellen Webarbeiten zusehen. Anschließend können Sie einen Spaziergang am Naung Lya See unternehmen. Zum Sonnenuntergang begeben Sie sich zum Taung Kwe Zedi, einem Stupa auf dem Berg Taungkwe, die das Wahrzeichen der Stadt ist. (F/-/-)

10. Tag: Loikaw - Phekon - Inle
Sie reisen heute weiter in Richtung Inle-See. Zunächst fahren wir bis Phekon, wo Sie in ein   motorisiertes Langboot umsteigen, mit dem die Fahrt bis nach Inle fortgesetzt wird. Die Bootstour führt über den Phekhon Lake und anschließend entlang eines Flusses, vorbei an einigen typischen Dörfern. Beobachten Sie die Aktivitäten der Dorfbewohner am Flussufer. Schließlich erreichen wir die Südspitze des Inle-Sees. Beide Seen sind durch einen Fluss miteinander verbunden. Sie erleben während der Bootstour eine traumhaft schöne Landschaft, die zwischen den Shan-Bergen eingebettet ist. Am Nachmittag kommen wir in unserem Hotel am Inle-See an. Der Rest des Tages steht zu Ihrer freien Verfügung. Der See wird malerisch von Bergen umrahmt und breitet sich in einem vom Nam-Pilu-Fluss geformten Tal aus. Genießen Sie die ruhige Atmosphäre am See!
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11. Tag: Inle Lake Bootstour
Heute unternehmen Sie einen Ausflug zum südlichen Teil des Inle-Sees. Bei einer szenenreichen Bootsfahrt auf dem See vorbei an Reisfeldern, Bauernhöfen, Bambussträuchern und Palmhainen erreichen Sie das abgeschiedene Dörfchen Indain, das am südwestlichen Seeufer liegt. Von dort gelangen Sie auf einer Wanderung durch einen Bambuswald zu Pagodenruinen aus dem 16. Jh. Die Pagoden idyllisch an einem Berghang liegend und teils überwachsen strahlen eine ruhige friedliche Atmosphäre aus und man fühlt sich beim Anblick Jahrhunderte zurück versetzt. Danach wandern Sie zurück zur Bootsanlegestelle und fahren mit dem Langboot zur Phaungdaw U Pagode, dem Hauptheiligtum des Sees. Die fünf heiligen Buddha-Figuren der Pagode sind mit Blattgold bedeckt und deren ursprüngliches Aussehen kann aufgrund der mehrere Zentimeter starken Blattgoldschichten nur noch erahnt werden. Anschließend besuchen Sie das aus Teak gebaute Nga Phe Kyaung-Kloster, in dem von Mönchen dressierte Katzen durch Reifen springen, deshalb auch "Springendes Katzen-Kloster" genannt. Der langgezogene See ist die Heimat der Innthar, einem zur birmanischen Volksgruppe gehörenden Stamm. Diese erfanden eine spezielle Methode des Fischfangs: Mit einem großen konischen Fischreuse ausgerüstet, rudern Sie auf den See hinaus, wobei Sie das Ruder mit einem Bein einklemmen, um mit beiden Händen die Reusen festhalten zu können. Deshalb bekamen sie den Beinamen "Einbeinruderer". Erkunden Sie das Leben am See und in den Dörfern, die schwimmende Gärten und genießen Sie die eindrucksvolle Landschaft.Sie machen auch einen Stopp im Weberdorf Inpawkhone.
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12. Tag: Inle - Heho - Mandalay
Der Vormittag steht zu Ihrer freien Verfügung und Sie können Inle auf eigene Faust erkunden. Mittags werden Sie vom Hotel abgeholt und fahren nach Heho, wo Sie zum Flughafen gebracht werden. Kurzer Flug nach Mandalay und Transfer zum Hotel im Stadtzentrum. Mandalay ist einer der bekanntesten Städte des Landes und die letzte Hauptstadt des Königreiches Myanmar. Mandalay ist nicht nur das Zentrum der Kultur Myanmars, bekannt für sein ausgezeichnetes Handwerk, wie Seidenwebereien, Bildhauerei, Holzschnitzerei, Bronze Arbeiten und außergewöhnlichen Arbeiten mit Blattgold - sondern auch als religiöses Zentrum mit vielen Pagoden und Klöstern. Am Abend können Sie einen ersten Rundgang die eindrucksvolle Stadt erkunden.
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13. Tag: Amarapura, Inwa & Sagaing
Nach dem Frühstück im Hotel starten Sie zum ganztägigen Ausflug nach Amarapura und  Inwa. Sie fahren durch kleine Dörfer zu der alten Königsstadt Amarapura, die heutzutage ein Vorort von Mandalay ist. Es steht ein Besuch im Mahagandayon-Kloster auf dem Programm, welches eine typische Schule für junge Mönche ist, die Buddhas Schriften studieren. Jeden Morgen erhalten die Mönche des Klosters von den Einheimischen eine Mahlzeit gespendet. Dann besuchen Sie die längste Teakholzbrücke der Welt, die U Bein-Brücke. Die im Jahre 1784 erbaute Brücke ist 1,2 km lang und führt über den Taungthaman-See. Danach haben Sie die Möglichkeit, in einer Seidenweberei die kunstvolle Seidenverarbeitung an traditionellen Webstühlen zu bestaunen. Das nächste Ziel ist die alte Königsstadt Inwa (früher AVA genannt), die sich am Zusammenfluss der beiden Flüsse Irrawaddy und Myitnge befindet. Mit der Fähre geht es über den Myitnge-Fluss zur anderen Uferseite, wo Sie bereits von landestypischen Pferdekutschen erwartet werden, mit denen es auf beschaulicher Fahrt durch kleine Dörfer nach Inwa geht. Die Stadt wurde durch das Erdbeben von 1838 nahezu vollständig zerstört. Die Palastruinen, die massiven Mauern des Forts und der Burggraben lassen erahnen, wie prunkvoll diese Stadt vor Jahrhunderten gewesen sein muss. Einige Teile der Stadtmauer sind in noch sehr gutem Zustand, andere werden restauriert. Der Königspalast existiert nicht mehr, jedoch steht noch der "Schiefe Turm von Inwa", ein 27 Meter hoher Wachturm. Zu besichtigen sind das eindrucksvolle Maha Aungmye Bonzan-Kloster aus Backsteinen und Stuck sowie das im 19. Jahrhundert errichtete Bagaya-Kloster, eines der schönsten traditionellen Holzklöster der Welt, das aus gewaltigen Teakholzpfosten errichtet wurde. Am Nachmittag unternehmen Sie einen Ausflug nach Sagaing. Dies ist ein alter Meditationsort mit Hunderten von Pagoden und Klöstern. Es ist heutzutage das religiöse Zentrum des Landes. Mönchen und Nonnen studieren die buddhistischen Lehren und Meditieren. Dieser Platz ist so ruhig und friedvoll und bei den Buddhisten als religiöser Rückzugsort für wahren Frieden und Beschaulichkeit bekannt und berühmt. Von der Spitze des Sagaing Hügels haben Sie eine gute Sicht auf die rund 400 Pagoden und Tempel, die über mehrere Hügelketten verstreut liegen. Nachdem man die Inwa-Brücke überquert hat, sieht man die Bergspitzen, von denen jede mit einer Pagode gekrönt ist. Sie besuchen die beeindruckende Soonooponyashin Pagode und die Uminthonese Pagode, eine Art Höhlenkloster, in dem sich 30 aneinandergereihte vergoldete Buddha-Figuren befinden. Danach schauen wir bei einer Silberschmiede vorbei, wo man bei der Herstellung der Gegenstände nach traditioneller Methode zusehen kann. Bevor wir Sagaing verlassen statten wir dem wichtigsten Tempel der Stadt, der Kaunghmudaw Pagode, einen Besuch ab. Die Kuppel ist 46 m hoch und ist nach singhalesischem Vorbild erbaut. Rund um die Pagode befinden sich 812 Steinsäulen, in denen Öllampen aufbewahrt wurden. Am Abend kehren Sie zurück nach Mandalay.
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14. Tag: Mandalay
Der heutige Tag steht zu Ihrer freien Verfügung und Sie können weitere interessante Sehenswürdigkeiten besichtigen. Besichtigen Sie das Goldene Palastkloster Shwenandaw oder unternehmen Sie einen Ausflug mit dem Boot nach Mingun. Am Abend können Sie das bekannte Puppentheater besuchen.
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15. Tag: Mandalay - Bagan
Am Vormittag besichtigen Sie die Buddhafigur der Mahamuni Pagode, welche die meist  verehrteste der Stadt ist. Die Figur wurde von den vielen Pilgern mit so viel Blattgold belegt, dass sie inzwischen total unförmig geworden ist. Sie gehört neben der Shwedagon Pagode in Rangun zu den meistbesuchten Pilgerzielen von Myanmar. Danach spazieren Sie auf den Mandalay Hill hinauf und genießen Sie einen fantastischen Rundblick über die Stadt und die umliegende Region. Rückkehr zum Hotel für eine Mittagspause. Anschließend Transfer zum Flughafen und Weiterflug am Nachmittag nach Bagan. Die Stadt begrüßt Sie mit einem beeindruckenden Anblick auf die Pagoden und Tempel. Tausende von zerfallenen Pagoden erheben sich majestätisch aus der Ebene zu diesem zeitlosen Anblick und erinnern an den Ruhm ihrer Vergangenheit. Die Sonnenuntergänge von einem der Tempel sind wunderschön und unvergesslich. Der Rest des Tages steht zu Ihrer freien Verfügung.
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16. Tag: Bagan
Heute erleben Sie einen archäologischen Höhepunkt und tauchen ein in das „El Dorado“ der Tempel, Pagoden und Traditionen, das größte buddhistische Ruinenfeld der Welt. Es liegt im Trockengürtel Myanmars, einer von Palmyra-Palmen geprägten Landschaft an der Biegung des Ayeyarwaddy-Flusses. Die ehemalige Königstadt Bagan (11.-13. Jh.) ist für die großartige Architektur ihrer Bauten berühmt. Es wurden dort nicht weniger als 2229 Pagoden registriert. Man schätzt die einstige Gesamtzahl von Pagoden, Klöstern und Andachtstellen auf ca. 12.000. Wenn die ersten und letzten Sonnenstrahlen die Ebene in ein weiches Licht hüllen, wünscht man sich, dass die Zeit still stände. Die von Pagoden übersäte Ebene ist die großartigste Sehenswürdigkeit Südostasiens. Zunächst besuchen wir den malerischen Nyaung U Markt, der einen guten Einblick in das traditionelle Leben gibt und dann die Shwezigon Pagode bei Nyaung U. Bis heute gilt diese goldglänzende Pagode nicht nur als eines der bedeutendsten Heiligtümer des ganzen Landes, sondern auch als Prototyp der burmesischen Pagoden schlechthin. Zwischen Nyaung U und Alt-Bagan liegt bei dem Dorf Wetkyi der Gubyaukgyi-Tempel. Im Inneren sitzt ein Buddha in Erdberührungsgeste vor einem gemalten Hintergrund, der den vergeblichen Angriff von Mara und seiner Dämonenarmee darstellt. Danach besuchen Sie den großartigen Ananda-Tempel, ein im 11. Jh. geschaffenes architektonisches Meisterwerk des dritten Königs von Bagan. Riesige Teakholztore zieren die Eingänge. Im äußeren Gang können wir in 80 Sandsteinreliefs das Leben Buddhas nachvollziehen. Im Schatten des gewaltigen Ananada-Tempels steht der von außen unscheinbare Ananda Ok Kyaung-Tempel, dessen Inneres gut erhaltene Wandmalereien aus dem späten 18. Jh. schmücken. Nachmittags besuchen Sie eine Lackfabrik, in der Sie den Handwerkern/Künstlern bei der aufwendigen Herstellung der feinen Arbeiten zuschauen können. Bis heute ist Bagan Zentrum der Lackarbeiten geblieben. Traditionell fanden ausschließlich Rot, Schwarz, Grün, Gelb und Orange Verwendung. Anschließend erwartet Sie der mächtigste und höchste Tempel von Bagan, der kolossale Dhammayangyi Tempel. Er ist der wohl auffälligste Tempel zwischen den mehr als 2000 Gebäuden in der großen Ebene von Bagan. Danach geht es zum Sulamani Tempel, der ein gutes Beispiel des späteren Tempelbaus ist. Die recht gut erhaltenen Stuckarbeiten an den Innen- und Außenmauern gehören zu den besten Bagans. Der Name des Tempels bedeutet "krönendes Juwel". Sie besichtigen den Manuha Tempel , der im Jahre 1059 vom Thaton-König Manuha während seiner Gefangenschaft erbaut wurde. Im Innern des Tempels befindet sich die recht ungewöhnliche Kombination von drei sitzenden und einem liegenden Abbild von Buddha. Vor dem Sonnenuntergang nehmen wir Sie mit auf eine Bootstour auf dem Ayeyarwaddy River und Sie können entspannt die Atmosphäre und die untergehende Sonne genießen. Ein beeindruckender Tag geht zu Ende!
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17. Tag: Ausflug Mt. Popa
Morgens Fahrt zum Mount Popa (1.518 m), der bei einem gewaltigen Erdbeben 442 vor Chr. entstanden ist. Der erloschene Vulkan liegt etwa 65 km südöstlich von Bagan und ist eine Oase in dieser trockenen Zone im zentralen Myanmar. Vom Sanskrit-Wort für "Blume" (Popa) erhielt der Berg seinen Namen. Auf dem Gipfel des Vulkankegels befindet sich die Tuyin Taung-Pagode, die Sie über 777 überdachte Stufen erreichen und die eine sehr wichtige Pilgerstätte ist. Auf der Treppe leben viele zahme Affen, die sich von den Gaben der Besucher ernähren. Der Mount Popa "Taung-Kalat" gilt als Wohnstätte der 37 "Nats", die die Schutzheiligen Myanmars darstellen und von den Einheimischen verehrt werden. Von oben bietet sich ein fantastischer Panoramablick auf die umgebende tropische Vegetation. Auf dem Weg zum Mount Popa können Sie den Bauern bei der Herstellung von Palmwein und Palmzucker zusehen. Die fruchtbare Vulkanerde in der Umgebung ist ein guter Nährboden für eine Fülle von Orchideen. Am Nachmittag kehren Sie wieder nach Bagan zurück. Der Rest des Tages steht zu Ihrer freien Verfügung.
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18. Tag: Bagan - Rangun
Am Vormittag werden Sie zum Flughafen gebracht und fliegen zurück nach Rangun. Transfer zum Hotel. Der Rest des Tages steht zu Ihrer freien Verfügung und Sie können  weitere Sehenswürdigkeiten von Rangun besuchen.
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19. Tag: Rangun
Am Vormittag erfolgt - je nach Abflugzeit - der Transfer vom Hotel zum Flughafen. Hier endet Ihre spannende Reise. Individueller Rückflug oder Anschlussprogramm.
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PRIVATTOUR
Diese Myanmar Rundreise organisieren wir Ihnen als Privattour zum Wunschtermin bereits ab 2 Personen. Der Reiseverlauf kann auch individuell angepasst werden. Bitte kontaktieren Sie uns für ein Angebot.

VARIANTE
Die Unterbringung ist gegen Aufpreis auch in höherwertigen Unterkünften möglich. Dies ist jedoch nicht an allen Orten möglich. Bitte fragen Sie den Aufpreis bei uns an.

Anschlussprogramm
Badeaufenthalt am Ngapali Beach oder Ngwe Saung Beach.
Weitere kulturell interessante Regionen sind Mrauk-U im Westen und Kyaingtong im Osten Myanmars. Gerne organisieren wir Ihnen mehrtägige Ausflüge in diese Regionen.