Krüger Nationalpark Lodge Safari V Südafrika

Krüger Nationalpark Lodge Safari V

  • Lodge Safari zum besten Preis-/Leistungsverhältnis
  • Aufregende Pirschfahrten im offenen Allradfahrzeug
  • Wildnis hautnah bei einer Buschwanderung
  • Besuch des Moholoholo Rehabilitationszentrum für verletzte Wildtiere
  • Pirschfahrt bei Sonnenuntergang
  • tägliche Abfahrten - garantiert!
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  • Termine & Preise
  • Zusatzinformationen
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5 Tage Südafrika

ab  685 € Anfragen oder buchen

Der Krüger Nationalpark ist eines der größten Naturschutzgebiete Südafrikas und bietet einen Lebensraum für eine große Anzahl an verschiedensten Tieren. Beobachten Sie Herden von Gnus, Büffeln und unzählige Antilopen in freier Wildbahn, aber auch Jäger wie Löwen, Geparden, Leoparden und Hyänen. Eine geführte Buschwanderung bietet eine hervorragende Chance zur Begegnung mit den Wildtieren. Ein Buschranger führt Sie in die unberührte Wildnis des artenreichen Nationalparks und mit etwas Glück erleben Sie Tiere und Natur hautnah. Auf Pirschfahrten halten Sie Ausschau nach den berühmten "Big Five" und anderen Wildtieren. Die Abende lassen Sie in Ihrer gemütlichen Lodge ausklingen.

1. Tag: Johannesburg - Balule Reservat
2. Tag: Buschwanderung / Tshukudu Reservat
3. Tag: Krüger Nationalpark
4. Tag: Moholoho / Pirschfahrt
5. Tag: Pirschfahrt bei Sonnenaufgang - Blyde River Canyon - Johannesburg

Leistungen enthalten

Krüger Nationalpark-Safari lt. Programm, Pirschfahrten im privaten Wildreservat, Wildbeobachtungstour im Krüger Nationalpark, geführte Buschwanderung, Besuch des Moholoholo Rehabilitation Centre, Nationalparkgebühren, Transfer ab/bis Hotel in Johannesburg bzw. Flughafen

Leistungen nicht enthalten

Internationale Flüge (gerne über uns buchbar), nicht genannte Mahlzeiten und Getränke, persönliche Ausgaben, Reiseversicherung, Trinkgeld, optionale Ausflüge und Aktivitäten

Unterbringung

4x Lodge (Tremisana Lodge)

Die Unterbringung erfolgt im Doppelzimmer.
Einzelzimmer-Zuschlag: 75 EUR

Verpflegung

4x Frühstück
4x Abendessen

Tourbegleitung

Englischsprachiger Reiseleiter/Safari-Guide

Transportarten

Spezial-Safarifahrzeug, Minibus, Zu Fuß

Zusätzliche Übernachtungen

"Moafrika Lodge"
Verpflegung: Frühstück
Doppelzimmer: 35 EUR p.P.
Einzelzimmer: 52 EUR

"Safari Club SA"
Verpflegung: Frühstück
Doppelzimmer: 55 EUR p.P.
Einzelzimmer: 80 EUR

Im Zimmerpreis der Moafrika Lodge und des Safari Club sind der Transfer ab/bis Johannesburg Flughafen sowie kostenfreies WIFI inklusive.
1. Tag: Johannesburg - Balule Reservat
Sie werden am Morgen von ihrem Hotel in Johannesburg oder vom Flughafen abgeholt. Sie fahren über Ackerländer und das malerische Lowveld zur Tremisana Game Lodge. Die Tremisana Lodge liegt im Balule Reservat, das an den Krüger Nationalpark grenzt. Nach einer kurzen Pause, in der Sie sich an der Bar entspannen, schwimmen gehen oder in den tropischen Gärten relaxen können, begeben Sie sich mit einem offenen Safarifahrzeug zu einer ersten spannenden Pirschfahrt bei Sonnenuntergang. Nach Einbruch der Dunkelheit nutzen wir den Lichtstrahl des Scheinwerfers, um nachtaktive Tiere zu sichten. Zurück in der Lodge wird es Zeit sich einen Sundowner zu gönnen. Das Abendessen genießen Sie in einem Boma und lauschen den Rufen der Hyänen und Schakale.
Die Nacht verbringen Sie in einem komfortablen, klimatisierten Chalet mit Badezimmer.
(-/-/A)

2. Tag: Buschwanderung / Balule Big 5 Game Reservat
Heute erwartet Sie ein besonderes Highlight: eine spannende 4-stündige geführte Wanderung am Olifants River. Doch keine Angst, ein erfahrener und bewaffneter Ranger begleitet Sie und bringt uns die Geheimnisse des afrikanischen Buschs näher. Es werden Ihnen viele interessante Details des Buschlandes gezeigt, wie Insekten und Tierspuren. Eine hervorragende Chance zur Begegnung mit Büffeln, Antilopen und anderes Wildtieren. Zum Brunch kehren Sie in die Tremisana Lodge zurück. Danach können Sie ein wenig in Ihrem klimatisierten Chalet ausruhen, schwimmen gehen oder eines der spannenden Magazine über Wildtiere in der Lapa Lounge lesen. Nachmittags fahren Sie in das Balule Big 5 Game Reservat, wo Sie eine Big 5 Pirschfahrt erwartet. Die Fahrer stehen in ständigem Funkkontakt und halten sich über die Bewegungen der Tiere am Laufenden. Gegen Abend kehren Sie zur Lodge zurück.
(F/-/A)

3. Tag: Pirschfahrt im Krüger Nationalpark
Nach dem frühen Frühstück starten Sie zu einer ganztägigen Pirschfahrt voller Tierbeobachtungen im Krüger Nationalpark. Sie sind im speziell dafür angefertigten, offenen Geländefahrzeug unterwegs und das ermöglicht hervorragende Fotomotive. Unser qualifizierter Guide zeigt Ihnen die verschiedenen Tiere, die in diesem herausragenden Tierparadies leben. Sie besuchen Gebiete des Krüger, in denen große Herden von Büffeln, Zebras, Gnus und Antilopen anzutreffen sind, denen eine beträchtliche Anzahl von Raubtieren wie Löwen, Leoparden, Geparden und Hyänen gegenübersteht. Natürlich begegnen wir auch Kleinwild und einer vielfältigen Vogelwelt. Bei Sonnenuntergang kehren Sie zurück zur Lodge, wo Sie ein leckeres Abendessen erwartet.
(F/-/A)

4. Tag: Moholoho Rehabilitationszentrum / Tshukudu Game Reservat
Heute erwartet Sie ein Besuch des Moholoholo Rehabilitation Centre. Dort erfahren Sie, wie verletzen Tieren und Waisen geholfen wird, sich auf das Leben im Busch vorzubereiten. Sie haben die Chance, einigen der Bewohner näher zu kommen, z.B. Löwen und Leoparden. Am Nachmittag gegen 15:00 Uhr unternehmen Sie eine Pirschfahrt im Tshukudu Game Reserve, das Heimat für zahlreiche Tiere ist, eingeschlossen dem schwer fassbaren schwarzen Nashorn.
(F/-/A)

5. Tag: Pirschfahrt bei Sonnenaufgang - Blyde River Canyon - Johannesburg
Noch vor dem Frühstück unternehmen Sie eine letzte Pirschfahrt während des Sonnenaufgangs. Nach einem herzhaften Frühstück fahren Sie zum Aussichtspunkt der "Three Rondavels" des Blyde River Canyon. Es handelt sich um eine auffällige Felsformation von drei riesigen Rundhügeln aus Dolomitgestein, die aus der hinteren Wand des Canyon mit seiner ganzen Schönheit hervorstehen. Rückfahrt nach Johannesburg. Ankunft am späten Nachmittag und Transfer zum Flughafen oder Ihrem Hotel.
(F/-/-)
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KINDERERMÄSSIGUNG
Der Safaripreis für Kinder unter 12 Jahren beträgt 430 EUR
(gemeinsame Unterbringung im Zimmer der Eltern).

FLUGHAFENTRANSFER BEI ANREISE:
Der Flughafentransfer am Anreisetag ist inklusive bei Anreise bis spätestens 09:00 Uhr (Sammeltransfer). Bei einer Ankunft am Flughafen Johannesburg nach 09:00 Uhr ist der Transfer nicht mehr möglich.

VARIANTE
Diese Krüger Safari bieten wir alternativ auch mit Unterbringung in permanenten Zelten (Tented Camps) oder in einem Baumhaus an.

Hier gehts zur Tourbeschreibung:





Die Safari ist auch als 3-, 4- oder 6-tägige Tour buchbar:
Tourbeschreibung bei Interesse gerne auf Anfrage.
Krüger 2016-06-26

Wir möchten uns für die hervorragende Organisation unserer Safari im Krüger Nationalpark bedanken. Alles hat bestens geklappt und wir sind noch ganz "benommen" von den unglaublich vielen und intensiven Tiersichtungen. Das Afrika-Fieber hat und gewaltig gepackt und wir planen schon unser nächstes Abenteuer. Aber bis es soweit ist, darf ich Ihnen in unserem etwas ausführlicheren Reisebericht einen Eindruck von unseren Erlebnissen geben:

Erster Safari-Tag: An diesem Morgen werden wir gegen 10 Uhr von unserem Safari-Guide abgeholt und es beginnt die lange Fahrt zum Krüger Park. Um 16 Uhr treffen wir in der Tremisana Lodge ein, stellen unser Gepäck ab, machen uns ein wenig frisch und schon werden wir zu unserer ersten Pirschfahrt erwartet. Hautnah erleben wir einen Elefanten der Bäume und Sträucher, die ihm im Weg stehen kurzerhand umreißt; aber gleichzeitig bereichern diese sein Abendessen. Vielleicht wäre er lieber ungestört gewesen, denn er stampft in den Boden und mit dem Rüssel bläst er in die Erde Nebenschwaden umgeben den gewaltigen Reisen. Ist schon toll, das zu erleben.

Nach diesem beeindruckenden Schauspiel geht es zu einem „Bush-Dinner". Unterwegs sehen wir ein paar scheue „Bushbabies" (das sind ganz winzig kleine Äffchen, mit riesigen Augen; wenn angestrahlt werden verstecken sie sich sofort]. Ich finde, sie ähneln den Gremlins. Unser Guide fährt den schweren Geländewagen, leuchtet außerdem noch die Gegend ab und zeigt uns an einem Ast, ca. 5 Meter von uns entfernt, ein Chamäleon, das gerade mal 10 cm misst. Der Mann ist einfach unglaublich.

Etwas weiter entfernt von unserer Lodge, erreichen wir einen romantischen Platz, der mit vielen Lampions erhellt ist. Schön gedeckte Tische, sowie ein leckeres Abendessen erwarten uns. Es herrscht eine lockere und fröhliche Stimmung. Aber irgendwann ist dieser ungewöhnliche Abend vorüber und es geht zurück in die Lodge.

Zweiter Safari-Tag: Die Nacht ist sehr kurz, da wir schon um 5.30 Uhr zur Bush-Wanderung aufbrechen. Die Wanderung dauert 4 Stunden und wir lauschen den verschiedenen Geräuschen, sowie den spannenden Erzählungen unseres Begleiters. Wir hängen an seinen Lippen, denn er kann uns viel über die Gewohnheiten der Tiere erzählen. Auch macht er uns auf die vielen Tierspuren aufmerksam. Am Ende unserer Wanderung können wir diejenigen von Leoparden, Hyänen und Füchsen auseinander halten. Wir erfahren Tricks, die Nashörner oder Flusspferde anwenden, um ihre Reviere zu markieren; auch wie man sie unterscheiden kann, und vor allen Dingen, was die spezifischen Merkmale sind. Für unser tägliches Leben nicht wichtig, aber sehr interessant.

Am Nachmittag fahren wir in das private „Tshukudu Reservat". Den hier lebenden Nashörner hat man zu ihrer Sicherheit die stolzen Hörner entfernt, was ihnen ganz sicher ein langes Leben garantiert. Es werden jährlich in den Parks - ob es nun der Krügerpark ist, oder es sich um private Reservate handelt - sehr viel gewildert und getötet. Und immer geht es dabei um die Nashorn-Hörner und Elefanten Stoßzähne, da es hierfür immer noch einen riesigen Markt gibt und die Summen, die dafür bezahlt werden, sind enorm. LEIDER. Unsere Fahrt geht querfeldein durch den Park; wir verlassen die vorgegebenen Wege (das ist in den privaten Reservaten erlaubt], denn unsere Guides suchen mit dem Ortungsgerät ein Löwenpaar. Nach geraumer Zeit finden wir die beiden faul nebeneinander liegend im hohen Gras. Nachdem unser Fahrer den Motor einige Male aufheulen lässt, ertönt ein Löwengebrüll, das uns pure Gänsehaut beschert. Kaum verstummt, liegt er auch schon wieder faul neben seiner Dame.

Wir überlassen anderen Besuchern unseren Platz und fahren weiter, anderen Abenteuern entgegen. Dann werden wir aufgefordert, den Cruiser zu verlassen. Nach ein paar Schritten durch das hohe Gras entdecken wir zwei Geparde, die wir nach Aufforderung unseres Guides, sogar streicheln dürfen. Traumhaft. Es waren drei kleine Geparden-Waisen (zwei Männchen und ein Weibchen), die ein unbeschreibliches Glück hatten und zufällig gefunden die sehr krank ist und man nicht weiß, ob sie durchkommen wird. Man merkt, dass sie die vielen Streicheleinheiten genießen, denn sie schnurren wie unsere Hauskatzen. (Übrigens sind die Geparden die einzigen Wildkatzen, die schnurren.) Ach war das jetzt schön. Danach geht es weiter und schon nach kurzer Zeit halten wir auf einer Lichtung und es werden Getränke gereicht. Ein großartiger Sonnenuntergang krönt diesen schönen Nachmittag.

Dritter Safari-Tag: Diese Nacht war wieder sehr kurz. Um 4.15 Uhr werden wir zum „Olifant River" gefahren, wo uns ein Busch-Frühstück mit Orangensaft, Müsli, Milch, Butter, Käse, gekochten Eiern, Toastbrot etc. erwartet. War sehr lustig und geschmeckt hat es uns ausgezeichnet. Ein kleiner Fuchs läuft uns über den Weg. Er ignoriert uns total und ca. 2 Meter von uns entfernt kringelt er sich zusammen, um sich zu putzen. Zurück in der Lodge, packen wir unsere sieben Sachen und gegen 13.00 Uhr fahren wir zum „Moholoholo Rehabilitation Centre". Es ist sehr beeindruckend, was die Leute hier machen; sie kümmern sich um malträtierte Tiere, die aus den verschiedensten misslichen Lagen gerettet wurden und teilweise ziemlich schlimme Wunden aufweisen. Sie nehmen sich der armen Kreaturen an, die privat gehalten werden, sobald sie aber groß und evtl. auch gefährlich werden, will man sie nicht mehr. Wohin mit ihnen? Man bringt sie hier her, wo sie bis zu ihrem Lebensende sein werden. Es ist unmöglich, diese Tiere auszuwildern, da sie nie gelernt haben, sich im Busch zu behaupten, oder gar zu jagen. Es gibt leider immer wieder Leute, die Eier aus den Greifvogel-Gelegen holen, um diese „angeblich" für Recherchen zu verwenden. Auch diese Vögel - nachdem sie groß geworden sind - können sich im wirklichen Leben nicht mehr zurechtfinden und landen ebenfalls hier. Das Centre versucht, durch Aufklärung, die Farmer und die Bewohner dazu zu bewegen, sobald Probleme mit wilden Tieren auftreten, sich sofort dem Centre anzuvertrauen. Dort erhält man immer Hilfe. Und es scheint recht gut zu funktionieren. Ausnahmen wird es immer geben. Im Anschluss an all die Erklärungen gehen wir dann zu den großen Greifvögeln ins Gehege und zu unserem Erstaunen dürfen wir diese sogar füttern. Ich ziehe den schweren und total rigiden Lederhandschuh an, bekomme ein Stückchen Fleisch zwischen die Finger geklemmt und schon fliegt der Geier auf meinen Arm. Glücklicherweise stützt der Ranger meinen Arm, wiegt doch das Vögelchen immerhin 15 kg. Ein tolles Erlebnis.
Nach diesem lehrreichen Nachmittag werden wir direkt zur "Treehouse Lodge" gefahren.

Vierter Safari-Tag: Zum Frühstück gibt es eine große Show. Die Affen sind so unglaublich frech und allmorgendlich müssen vier bis fünf Personen rund um den gedeckten Frühstückstisch Wache halten, um diese dreisten Diebe zu verjagen. Gelingt natürlich nicht immer, denn so schnell kann man gar nicht gucken, wie sie sich vom Tisch etwas greifen. Sie wenden immer wieder neue Tricks an. Man kann der Rasselband aber wirklich nicht böse sein.

Super, wir haben täglich Pirschfahrten auf dem Programm!
Auf den Pirschfahrten tauschen sich die Guides immer aus (entweder über Walky Talky oder von Fahrer zu Fahrer) und so erfahren wir, dass sich etwa 5 km von hier entfernt unglaubliches Schauspiel ereignet. Wir erreichen die beschriebene Stelle: Auf beiden Seiten des Weges hegt je ein Löwenmännchen mit prall gefülltem Bauch. Sie sind so vollgefressen, dass sie sich kaum noch bewegen können und nur noch japsen. Unser Hiersein langweilt sie total, aber als einer der beiden mich direkt ansieht, bekomme ich doch eine Gänsehaut. Meinem Foto sieht man das glücklicherweise nicht an. Ein paar Meter weiter liegt ein junger toter Elefant, der der Grund für die Löwenvöllerei ist. In der Nacht musste er erschossen werden, da er sich mit einem Bein zwischen zwei Baumstämmen verfing und nicht mehr los kam. Das ist nun mal das Schicksal in der Wildnis. Ein qualvolles Ende wurde ihm somit erspart. Mehr konnte man leider nicht inr ihn tun.

Wir haben sehr viele Elefanten mit ihren ganz jungen Babies gesehen. Die kleinen Kerlchen sind einfach herzig, wie sie mit ihren kurzen Beinen den Müttern hinterher laufen und sich schutzsuchend unter deren Bauch stellen. Eine „Herde" von Giraffen auf einmal zu sehen, das war uns dahin noch nicht vergönnt (ab und an zwei oder drei), aber etwa sechs bis acht auf einer Stelle, das ist Wahnsinn.

Dieser Tag hat noch eine Überraschung parat: Wir entdecken zwei Löwen, die einen gerissenen Büffel bewachen und in einiger Entfernung liegt die Meute (so acht bis zehn Löwen-Männchen und -Weibchen) träge und vollgefressen im Schatten eines Baumes. Am nächsten Tag kommen wieder zu dieser Stelle zurück, vom Büffel ist außer dem Gerippe nichts mehr übrig, doch noch immer wird der Kadaver bewacht. Unterwegs kommen wir zu einem idyllischen See, hier entdecken wir zwei Krokodile; viele Flusspferde liegen faul in der Sonne, einige von ihnen genehmigen sich bereits ein wohltuendes Bad. Antilopen kommen in Massen zum Trinken und rund um den See liegen Schildkröten in der Sonne und recken ihre langen Hälse in die Höhe. Kurz darauf gelangen wir an einen Fluss, wo wir die Elefanten hören, wie sie genüsslich baden, sie aber wegen der vielen Bäume nicht sehen können.

Und schon erwartet uns ein nächstes Highlight: Wir entdecken in einiger Entfernung ein Nashorn und zu unserem großen Glück kommt es direkt auf uns zu und ein Nashorn ist ein geballtes Kraftpaket.

Fünfter Safari-Tag: Heute ist unser letzter Tag im Treehouse-Camp und man beschert uns eine private Pirschfahrt. Großartig! Das wir wieder sehr früh unterwegs sind, treffen wir auf Tiere die wir noch nicht gesehen haben, so z.B. Strauße, Hornraben, Riesentrappen und Nilgänse. Zum Mittagessen kommen wir in den Genuss eines einheimischen Gerichtes. Herrlich. Das sich uns bietende Autochaos weist auf eine Attraktion hin: Und tatsächlich, in einer Baumgabel entdecken wir - nach einigem Suchen - einen Leoparden, der genüsslich seine Beute verspeist. Er ist nicht gerade in unserer unmittelbaren Nähe, aber mit meinem 20-fachen Zoom kann ich ihn gut fotografieren. Wir können uns nicht abwenden, das ist einfach fantastisch. Etwas weiter weg treffen wir auf ein riesiges Nashorn, das genüsslich im Fluss badet. Leider versperren uns - wie auch schon bei den Elefanten - viele Bäume die Sicht. Ist halt so. Es ist unfassbar, was wir heute alles erlebt haben und wir sind total überwältigt.

Sechster Safari-Tag: Über Blyde-River werden wir nach Johannesburg in unsere Lodge gefahren. Eine feine Adresse! Die Anlage ist wunderschön, und so genießen mit einem Absacker den ausklingenden Tag.

Es war wieder ein toller Urlaub mit vielen unglaublichen Erlebnissen.