Kultur & Wandern in Mexiko Mexiko

Kultur & Wandern in Mexiko

  • Aktivreise auf den Spuren der Maya durch das Hochland hinunter an die Karibikküste
  • Natur- und Kulturrundreise zu den schönsten Höhepunkten Mexikos
  • Abwechslungsreiche und moderate Wanderungen zu den historischen Stätten der Maya, Azteken und Zapoteken
  • Wanderungen entlang des Vulkans La Malinche
  • Bootstour durch den Sumidero Canyon
  • Besichtigungen zahlreicher archäologischer Stätten
  • Mexico City und Teotihuacan
  • Oaxaca mit Wanderung
  • Ausflug zu Indio-Dörfern
  • Palenque mit Wanderung
  • Ruinenstätten Bonampak und Yaxchilan
  • Naturreservat Calakmul
  • Überblick
  • Leistungen
  • Reiseverlauf
  • Termine & Preise
  • Zusatzinformationen
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19 Tage Mexiko

ab  2.260 € Anfragen oder buchen

Mexiko fasziniert mit einer besonderen Mischung aus Kultur- und Naturerlebnis. Hier trifft geheimnisvolle Geschichte auf wunderschöne Natur. Bei dieser Aktivreise lernen Sie Mexiko auf authentische Weise kennen und erleben die reizvollen Landschaften und einmaligen archäologischen Stätten. Tauchen Sie ein in die faszinierenden Kulturen der Maya und Azteken mit ihren Riten und Traditionen. Wir besichtigen Ruinenstätten in den frühen Morgenstunden, um den großen Touristenscharen zu entgehen, erkunden bei Wanderungen die abwechslungsreichen Landschaften. Wir starten in der Metropole Mexiko City, besichtigen die Pyramiden von Teotihuacáns, wandern am Vulkan La Malinche und genießen die schönen Kolonialstädte Puebla und Oaxaca mit Monte Alban. Eine Bootsfahrt führt uns durch den gigantischen Sumidero Canyon. Wir besuchen Indio-Dörfer und erleben bei einer Wanderung die Berglandschaft Chiapas. Nun erreichen wir das Land der Maya und besichtigen die berühmten archäologischen Stätten.

1. Tag: Mexico City
Transfer zum Hotel direkt am Zocalo.

2. Tag: Mexico City
Stadtbesichtigung mit Besuch des Präsidentenpalastes, der prächtigen Kathedrale und den Überresten der früheren Aztekenhauptstadt Tenochtitlán. Die schwimmenden Gärten von Xochimilco entdecken Sie bei einer Bootstour.

3. Tag: Teotihuacán - Puebla
Besichtigung der Basilicas de Guadalupe. Ausflug nach Teotihuacán zur gewaltigen Pyramidenanlage.

4. Tag: Puebla
Vom Ort Malintzi aus starten wir zur Wanderung entlang des Vulkans La Malinche. Am Nachmittag besichtigen wir die koloniale Stadt Puebla.

5. Tag: Puebla - Oaxaca
Bei einer Wanderung in der Kakteen-Biosphäre von Zapotitlán Salinas entdecken wir die überwältigende Artenvielfalt.

6. Tag: Oaxaca & Monte Alban
Erkundung des Tempelberges Monte Albán mit den eindrucksvollen Ruinen. Sehen Sie die prachtvolle Kirche Santo Domingo sowie die Schatzkammern des Regionalmuseums.

7. Tag: Mitla
Abstecher zur beschaulichen Gemeinde Santa María del Tule mit dem „Árbol del Tule“, dem dicksten Baum der Welt. Besuch der archäologischen Stätte von Mitla. In der Sierra Norte liegen die Pueblos Mancomunados, ein einzigartiges Ökosystem. Bei einer Wanderung von Benito Júarez nach La Nevería erwarten Sie grandiose Ausblicke auf die Berge der Sierra Madre.

8. Tag: Tehuantepec
Fahrt an den Playa Cangrejo mit dem kilometerlangen Pazifikstrand. In Tehuanatepec unternehmen wir einen Stadtrundgang.

9. Tag: Sumidero Canyon - San Cristóbal de las Casas
Bootsfahrt durch den Sumidero-Canyon in der tief eingeschnittene Schlucht des Río Grijalva. Stadtbesichtigung in San Cristóbal mit dem Zócalo, der von der gelben Kathedrale überragt wird.

10. Tag: San Cristóbal
Wanderung entlang der traditionellen Indiodörfer von Chamula nach Zinacantán. Hier wird noch eine indigene Kultur gelebt.

11. Tag: Palenque
Besuch der Ruinen von Palenque und Dschungelwanderung Templo Olvidado

12. Tag: Palenque: Yaxchilán & Bonampak
Heutiges Ziel ist Yaxchilán, das tief im subtropischen Regenwald von Chiapas direkt an der Grenze zu Guatemala liegt und zu den faszinierendsten archäologischen Stätten in der Maya-Welt gehört. Die Ruinenstätte Bonampak beeindruckt mit Wandmalereien.

13. Tag: Palenque - Chicanná
Besichtigung der Ruinen von Chicanná.

14. Tag: Calakmul
Besuch der Ruinen von Becán. Tagesausflug in das Naturreservat von Calakmul mit Wanderung in den Ruinen.Ausflug in das spektakuläre Naturreservat von Calakmul. Schon am frühen Morgen brechen wir auf, um die Ruinen in der Regenwaldkulisse zu erkunden.

15. Tag: Chicanná - Campeche
Besichtigung der Ruinenstätte Edzná. Bei einer Stadtbesichtigung in Campeche sehen wir die Kathedrale und die berühmten Befestigungsanlagen.

16. Tag: Campeche – Valladolid
Wanderung in der archäologischen Zone von Uxmal, eine der interessantesten Ruinenanlagen der Welt. Weiterreise nach Mérida. Stadtbesichtigung der kolonialen Hauptstadt Yucatáns.

17. Tag: Chichén Itzá
Besuch der Kultstätte Chichén Itzá. Im Anschluss kann für ein erfrischendes Bad in eine „Cenote“ eingetaucht werden. Diese sind ein einzigartiges Naturphänomen von Yucatán.

18. Tag: Tulum - Playa del Carmen
Erkundung der Maya-Felsenfestung von Tulum, direkt am türkisblauen Wasser der Karibik gelegen. Fahrt an die Riviera Maya.

19. Tag: Playa del Carmen - Cancún
Transfer zum Flughafen.

Leistungen enthalten

Mexiko Aktivreise lt. Programm, alle Transfers und Transporte wie beschrieben, Ausflüge, Besichtigungen und Wanderungen wie beschrieben, alle Eintrittsgelder laut Programm, Park- und Autobahngebühren, Trinkgelder für Zimmermädchen und Kofferträger (1 Gepäckstück pro Person)

Leistungen nicht enthalten

Internationale Flüge (gerne über uns buchbar), Flughafengebühren, nicht genannte Mahlzeiten und Getränke, optionale Ausflüge und Aktivitäten, Reiseversicherung, persönliche Ausgaben, Trinkgelder für Reiseleiter und Fahrer

Unterbringung

18 Übernachtungen in guten landestypischen Mittelklassehotels (3-4 Sterne Kategorie)

Die Unterbringung erfolgt im Doppelzimmer.

Einzelzimmer-Zuschlag: auf Anfrage

Dreibettzimmer auf Anfrage.
Kinderermäßigung bitte anfragen.

Verpflegung

18x Frühstück
2x Mittagessen

Tourbegleitung

Deutschsprachige Reiseleitung

Transportarten

Reisebus, Minibus, Boot, Zu Fuß

Zusätzliche Übernachtungen

Bitte kontaktieren Sie uns - wir beraten Sie gerne.
1. Tag: Ciudad de México (Mexico City)
Individuelle Anreise nach Mexico City. Nach der Ankunft am Flughafen begeben Sie sich bitte zu dem Gepäckbereich des Flughafens. Nachdem Sie Ihre Gepäckstücke in Empfang genommen haben, erwartet Sie unser örtlicher Repräsentant bereits in der Ankunftshalle. Transfer zu Ihrem Hotel.

Übernachtung: Best Western Majestic

2. Tag: Ciudad de México
Erleben und bestaunen Sie eine der größten Städte der Welt. Gewaltige Pyramiden, verschwenderische Barockkirchen neben unendlichen Straßenschluchten und dem niemals endenden Lärm der vorbeiziehenden Autokolonnen. Diese Stadt wartet auf Sie, tauchen Sie ein in die farbenfrohe und stets lebendige Millionenmetropole. Mexiko ist politischer, sozialer und kultureller Mittelpunkt des Landes mit zahlreichen Universitäten, Museen und Baudenkmälern. Umgeben von den schneebedeckten Zwillingsvulkanen Popocatépetl und Iztaccíhuatl sowie den Bergen der Sierra Nevada leben heute ca. 25 Millionen Menschen in Mexiko Stadt auf engstem Raum. Ihre Gründung verdankt die Metropole einer Legende nach dem Kriegs- und Sonnengott Huitzilopochtli. Dieser habe den nomadischen Azteken befohlen an jener Stelle eine Stadt zu gründen, an der sie einen Adler fänden, der auf einem Kaktus sitzend eine Schlange verspeise. Aztekischen Aufzeichnungen zufolge war dies der Fall im Jahr 1325 - Mexiko Stadt wurde auf einer Insel im Texcoco-See unter dem Namen Tenochtitlán gegründet. Heute bilden Adler, Schlange und Kaktus das zentrale Motiv der mexikanischen Flagge. Zunächst besuchen Sie den Präsidentenpalast, den "Palacio Nacional". Das monumentale Gebäude ist seit 1821 Sitz der Regierung und Herzstück der mexikanischen Demokratie. Über eine Länge von 200 m dominiert es die Ostseite des Zócalos. Wären Sie bereits um 6 Uhr in der Früh auf dem riesigen Platz vor dem Palast, könnten Sie das Hissen der Nationalflagge verfolgen - ein mit Marschmusik untermaltes Spektakel. Ihr Rundgang im Präsidentenpalast führt Sie weiter zu den berühmten und ausdrucksstarken Wandmalereien Diego Riveras zur leidvollen Geschichte Mexikos. Die sogenannten "Murales" schmücken die Treppenaufgänge und das Obergeschoss des Haupthofs auf einer Fläche von über 450 m² und zeigen die Geschichte Mexikos. 1929 begonnen, zählen sie zu den Klassikern Riveras, der hier Detailfülle mit reicher Symbolik und meisterhafter Raumgestaltung verbunden hat. Später konzentrierte sich der Künstler - wohl der bekannteste mexikanische Maler - nur noch auf die Leinwandmalerei; die Bilder aus dieser Zeit reflektierten dann oft politische und persönliche Enttäuschungen sowie Schicksalsschläge. Die am zweiten Innenhof liegenden, früheren Privaträume des ehemaligen Staatspräsidenten Benito Juárez, der bis zu seinem Tod 1872 hier lebte, besichtigen Sie ebenso wie den Nachbau des ursprünglichen Sitzungssaals des mexikanischen Bundesparlaments. Überqueren Sie den gewaltigen Zócalo, offiziell "Platz der Verfassung" genannt. Vor der Eroberung durch die Spanier befand sich hier das Zentrum der Stadt Tenochtitlán, das 1521 von Hernán Cortés nach Einnahme der Stadt komplett zerstört wurde. Dort wo einst der wichtigste aztekische Tempel, der Palast von Moctezuma II., gestanden hatte, ließ er neue Gebäude sowie eine kleine Kirche errichten. Rund um den großen quadratischen Platz pulsiert heute das Stadtleben. An Nationalfeiertagen werden hier große Tribünen für die Bürger aufgebaut, die ständigen Demonstrationen unterschiedlicher Volks- und Interessengruppen gehören auf dem Zócalo zur Tagesordnung und sind erfrischender Ausdruck der mexikanischen Demokratie. An der Nordseite des Platzes erreichen Sie die prächtige Catedral Metropolitana - auf Sand und den Pyramiden der ursprünglichen Bevölkerung Mexikos errichtet, wirkt sie monumental und doch zerbrechlich. Das 1573 bis 1667 erbaute barocke Gotteshaus zählt zu den größten Kirchen Lateinamerikas. Die wuchtige, graue Fassade und die Glockentürme sind sehr beeindruckend. Einen Farbakzent im Inneren der etwas düsteren Kathedrale setzt der reich geschnitzte und vergoldete Altar de los Reyes. Sandiger Sumpfboden und regelmäßige Erdbeben lassen die Kathedrale, wie zahlreiche andere Gebäude im Zentrum der Stadt, langsam aber kontinuierlich absinken. Nur aufwendigste Sanierungsarbeiten können das verhindern. An der Nordostseite des Zócalo, nur wenige Schritte von der Kathedrale entfernt, besichtigen Sie die Überreste der früheren Aztekenhauptstadt Tenochtitlán. Die Grundmauern des Haupttempels "Templo Mayor" wurden erst 1978 bei Ausschachtungsarbeiten gefunden, als eine ca. 8 Tonnen schwere Steinscheibe mit der Abbildung der Mondgöttin Coyolxauhqui zum Vorschein kam. Der Templo Mayor war mit einer Höhe von gut 60 Metern das höchste Gebäude der aztekischen Hauptstadt und den Göttern Huitzilopochtli (Krieg) und Tlaloc (Regen) geweiht. Das Heiligtum Huitzilopochtli‘s auf dem höchsten Punkt des Templo Mayors war wohl mit weißen Schädeln auf rotem Grund verziert. Hier müssen unzählige Menschenopfer stattgefunden haben. Nach den aztekischen Überlieferungen muss davon ausgegangen werden, dass die Herzen der Opfer mit einem Obsidianmesser herausgeschnitten, der Sonne dargeboten und in der "Adlervase" verbrannt wurden. Die leblosen Körper warf man die Treppe hinunter, so dass sie auf dem Bildnis von Coyolxauhqui zum Liegen kamen; so siegte Huitzilopochtli immer wieder über die Mondgöttin Coyolxauhqui. Der Gebäudekomplex um den Haupttempel muss äußerst imposant gewesen sein. Insgesamt umfasste der Tempelbezirk nach Aufzeichnungen des spanischen Chronisten Bernardino de Sahagún 78 Gebäude. Zu besichtigen ist gegenwärtig nur ein kleiner Teil der Azteken-Ruinen, wovon insbesondere der Tempel der Adlerkrieger sehenswert ist. In den letzten Jahren hat das Centro Histórico viel von seinem Charme zurückgewonnen. Lehnen Sie sich zurück und genießen Sie das bunte Treiben der Märkte und Menschen, die uns so in ihren Bann ziehen. Glanz und Elend liegen hier dicht beieinander - die ärmere Altstadt und schicke Einkaufsdistrikte: spanisch, französisch, romantisch-modern - mexikanisch!

Xochimilco ist ein beschaulicher Stadtteil im Süden von Mexiko Stadt. Der Name entstammt der Nahuatl-Sprache und bedeutet übersetzt "Ort, an dem die Blumen wachsen". Neben dem kleinen Zócalo ist vielleicht noch die Markthalle bemerkenswert, aber die Hauptattraktion sind die faszinierenden Kanäle und Inseln der schwimmenden Gärten.  Im 14. Jahrhundert n. Chr. legten die Azteken auf dem Texcoco-See Kanäle an, entlang derer mit Blumen und Gemüse bepflanzte Flöße befestigt wurden. Durch diese künstlich geschaffenen Anbauflächen sollte die schwierige Versorgungslage der 20 km entfernten Aztekenhauptstadt Tenochtitlán sichergestellt werden. Die Flöße wurden aus Schilf erbaut und abwechselnd mit Erde übereinander gestapelt. So entstand eine Aufschichtung bis zu einer Höhe von drei bis fünf Metern. Die Wände der künstlichen Inseln wurden zum besseren Halt mit Weiden bepflanzt und die oberste Schicht mit fruchtbarer Erde aufgeschüttet. Auf den so entstandenen Insel-Feldern wurden dann hauptsächlich Gemüse und Blumen angepflanzt. Mit der Zeit wuchsen sie durch die Wurzelbildung am Grund des Sees an und durch die ständige Bewässerung, die Sonne und die natürliche Schlammdüngung waren mehrere Ernten pro Jahr möglich.  Die Kanäle der schwimmenden Gärten, "huertos flotantes", haben eine Gesamtlänge von mehr als 150 km und gleichen einem botanischen Labyrinth. Auch heute wird noch nach den Anbaumethoden der Vorfahren Landwirtschaft betrieben. Die Gärten stehen unter Naturschutz und wurden 1987 zum Unesco-Weltkulturerbe erklärt; sie sind sowohl für die Bewohner von Mexico City als auch für Touristen ein beliebtes Ausflugsziel: Auf bunt geschmückten Booten fahren Sie durch die verzweigten Kanäle und genießen die Natur und den besonderen Reiz des schwimmenden Blumenmarktes. Begleitet von den Klängen der Mariachi bieten unzählige Händler aus bunten Booten heraus Orchideen und Rosen, Lebensmittel, Speisen und Getränke an. Es wird viel gefeiert und gelacht. Als Tierliebhaber sehen Sie hier vielleicht den Axolotl, eine Salamander-Art, die es nur in den Kanälen von  Xochimilco gibt.

Besuchen Sie das alte, denkmalgeschützte Stadtviertel von San Ángel im Südwesten von Mexiko Stadt. Berühmt wegen seiner typisch mexikanischen Architektur und den vielen Galerien bekannter und aufstrebender Künstler, bezaubert das Kolonialviertel durch seinen unvergleichlichen Charme. Im Zentrum von San Ángel befand sich ursprünglich ein Karmeliterkloster, das im 17. Jahrhundert gegründet wurde und dessen Überreste heute als Museum dienen. Als Teil der wichtigen Silber-Route, der Ruta de la Plata, war San Ángel von großer Bedeutung für den König von Spanien, der hierüber die Schätze der Neuen Welt abtransportieren ließ. Zunächst unabhängige Stadt, wuchs San Ángel erst 1951 mit dem Rest von Mexiko Stadt zusammen. Auch heute noch ist viel von dem altem Reichtum zu erkennen. Die alten Haciendas der aristokratischen Familien sind aufwendig restauriert und stehen entlang enger pittoresker Gassen. Balkone schauen auf die Avenidas, während die alten Brücken nur noch kanalisierte Bäche überqueren. Heute lebt San Ángel von den neuen Reichen, die den Stadtteil für sich entdeckt haben. Restaurants, Boutiquen, Galerien, feine Möbelläden, Musikgeschäfte und interessante Buchläden laden zum Bummeln und Verweilen ein.

Besuchen Sie das berühmte Museo Nacional de Antropologia. Vor dem Eingang des Museums erwartet Sie der 165 Tonnen schwere Monolith des Regengottes Tlaloc. Als diese Statue aus dem Osten des Hochtals nach Mexiko-Stadt transportiert wurde, regnete es trotz Trockenzeit in Strömen - ein Protest der Gottheit? Nach den Plänen des mexikanischen Architekten Pedro Ramírez Vázquez erbaut und 1964 eröffnet, ist jede der 12 Ausstellungshallen einer präkolumbischen Kulturgruppe Mexikos gewidmet. Lassen Sie sich inspirieren und erforschen Sie die Präklassik Mexikos, Artefakte aus Teotihuacán, die Kultur der Tolteken, Azteken sowie die der Zapoteken, Olmeken und der Maya.

Übernachtung: Best Western Majestic
(Frühstück)

3. Tag: Ciudad de México / Teotihuacán
Besichtigung der Basilicas de Guadalupe. An der Plaza de las Américas stehen die alte wie die neue Basilika direkt nebeneinander. Gehen Sie hinüber zu der neuen Basilika, einem modernen ovalen Rundbau. Die Kirche kann 20.000 Gläubige beherbergen und ist der bedeutendste Wallfahrtsort Lateinamerikas. Er ist der Jungfrau von Guadalupe geweiht, einer der wichtigsten Schutzheiligen Mexikos. Jeden 12. Dezember pilgern viele Tausend Gläubige auf Knien über den Kirchenvorplatz zur Kirche - ein Zeichen der Verehrung und Dankbarkeit. Der Umhang der Jungfrau ist in der neuen Basilika zu besichtigen - sicherlich ein spiritueller Höhepunkt Mexikos.

Fahrt Ciudad de México - Teotihuacán  (48 km / 60 Min.)

Besuch der gewaltigen Pyramidenanlage von Teotihuacán. In der von Bergen umgebenen Hochebene tauchen die Pyramiden der Sonne und des Mondes wie natürliche Anhöhen auf. Teotihuacán wurde 1988 von der UNO in die Liste der besonders schützenswerten Kulturgüter aufgenommen. Sie war die erste Stadt der "Neuen Welt". Zwischen 250 v. Chr. und 700 n. Chr. erbaut, wohnten zur Zeit ihrer Blüte etwa 125.000 bis 250.000 Menschen in rund 2.300 Wohnkomplexen. Erst wenn Sie die gewaltige - 1 km lange - "Straße der Toten" entlang laufen, werden Ihnen die Dimensionen dieser Anlage bewusst. Teotihuacán hatte seinen religiösen, kulturellen und wirtschaftlichen Höhepunkt bereits zwischen 500 und 800 nach Christus. Der Einfluss der Erbauer von Teotihuacán reichte bis nach Guatemala. Es handelte sich um eine blühende Handelsmetropole und ein religiöses Zentrum. Aus bis heute unerfindlichen Gründen wurde die Stadt niedergebrannt. Als die Azteken auf ihren Streifzügen um den Texcoco-See die Siedlung entdeckten, fanden sie eine bereits seit mehreren hundert Jahren verlassene Geisterstadt vor. Experten glauben, dass die ursprünglichen Erbauer der Stadt vor 2.000 Jahren aus dem Norden kamen. Ihre Kultur basierte auf der Verehrung des Regengottes.
Fahrt Teotihuacán - Ciudad de México  (48 km / 45 Min.)

Übernachtung: Colonial
(Frühstück)

4. Tag: Ciudad de México - Puebla
Fahrt Ciudad de México - Puebla  (129 km / 138 Min.)
Fahrt Puebla - Malintzi  (73 km / 115 Min.)
Wanderung entlang des Vulkans La Malinche, der mit einer Höhe von 4.461 m den Wanderer beeindruckt. Bei der Anfahrt sehen sie bei entsprechender Wetterlage die beiden Vulkane Popocatépetl 5.452 m (rauchender Berg) und Ixtacíhuatl 5.230 m (schlafende Frau); aufgrund ihrer Höhe gehören sie zu den wenigen vergletscherten Gipfeln in der neotropischen Region Nordamerikas. Schließlich erreichen Sie die Umgebung des Vulkans La Malinche. Von dem Ort Malintzi aus starten Sie Ihre Wanderung auf einer Höhe von 3.100 m. Entsprechend der Konstitution der Wanderer sowie der Wetterlage wählen unsere lokalen Führer die Route aus. Durch den Ocote-Wald erreichen wir die offenen sandigen Graslandschaften, die uns vereinzelt den Blick auf die Oberseite des Berges freigeben. Die Luft ist in diesen Höhen dünner und daher bewegen Sie sich nur langsam vorwärts. Die fast alpinen Züge mit den höchstgelegenen Pinienwäldern der Erde beeindrucken ebenso wie die endemische Vulkan-Fauna und die Panorama-Ausblicke auf die Senken von Huamantla und Apizaco. In den weitläufigen Kieferwäldern können Sie Kaninchen, Eichhörnchen und kleine Eidechsen beobachten. Unser lokaler Führer kann unterschiedliche Heilkräuter ausdeuten und steht Ihnen während der Wanderung immer hilfreich zur Seite. Auf der ca. 3-stündigen Wanderung überbrücken Sie bis zu 350 Höhenmeter. Am Ende der Wanderung erwartet Sie Ihr Fahrzeug.
Fahrt Malintzi - Puebla

Übernachtung: Colonial
(Frühstück)

5. Tag: Puebla - Oaxaca    
Stadtbesichtigung von Puebla. Die Architektur der kolonialen Stadt wird insbesondere durch die farbenprächtigen Talavera-Kacheln bestimmt, die in der ganzen Region reizvoll Verwendung fanden und mit immer neuen Designs auch heute noch begeistern. Viele der Häuserfassaden sind mit diesen herrlichen Kacheln - ehemals kamen sie aus Spanien - gefliest. Die schönsten Sehenswürdigkeiten Pueblas liegen nicht weit entfernt vom Zócalo und sind in kurzer Zeit zu Fuß zu erreichen. Sie besuchen zunächst die Plaza de la Constitución. Als einer der größten und schönsten Plätze Mexikos ist sie von vielen Arkaden umgeben. Natürlich findet man hier auch die Kathedrale der Stadt, mit deren Bau man bereits 1575 begann. Der Besuch ist sehr interessant, da die Kirche ausdrucksvoll im Stil des mexikanischen Barocks erbaut wurde. Zu dem Besuch von Puebla gehört auch die Geschichte zur Entstehung der berühmten "Mole", einer Spezialität der regionalen Küche und jetzt in ganz Mexiko beliebt. Von Nonnen vor unzähligen Dekaden zum bischöflichen Besuch kreiert, ist die dickflüssige Schokoladensauce „mole poblano“ eine Köstlichkeit aus unzähligen Gewürzen, Kräutern und ... Schokolade. Das Originalrezept ist bis heute ein wohlgehütetes Geheimnis.
Fahrt Puebla - Oaxaca  (344 km / 190 Min.)

Übernachtung: Casa Conzatti
(Frühstück, Mittagessen)

6. Tag: Oaxaca / Monte Alban   
Besuch des mächtigen Monte Albán. Sie werden von diesem Ort fasziniert sein. Selbst bei Anwesenheit von vielen Besuchern liegt noch eine seltsam anmutende Stille über diesem verzaubernden Ort. Kommen Sie mit in die Welt der Zapoteken und Mixteken. Die grandios auf einem künstlich abgeflachten Hügelrücken gelegenen Ruinen sind von einem Kranz aus Terrassen, Häusern, Tempeln und Gräbern an den Hängen des Berges umgeben. Hier lebte einst die einfache Bevölkerung. Der gewaltige Tempelberg war mehr als 1.000 Jahre besiedelt, bevor er um 900 von den Zapoteken aufgegeben wurde. In seiner Blütezeit (500-800 n. Chr.) soll das Zentrum ca. 50.000 Einwohner gezählt haben. Im 10. Jh. eroberten die Mixteken Teile des Staates Oaxaca und den Monte Albán. Die Aufgabe Monte Albáns muss man wohl endlich in Verbindung mit dem Eindringen der Mixteken sehen, deren Waffen die Mitglieder der örtlichen Dynastie zum Opfer gefallen sind. Ohne ein abhängiges Hinterland war ein Zentrum wie Monte Albán nicht mehr zu halten.
Besuch von Oaxaca. Zunächst steht die prachtvolle Kirche Santo Domingo sowie das Museo Regional de Oaxaca auf dem Programm. Erst im Jahre 1535 kamen die Dominikaner nach Oaxaca, und 1556 begannen sie mit dem Bau eines großen Klosters mit der dazugehörigen Kirche. Die mächtigen Wände und angesetzten Sporen machen den Kirchenbau trotz seiner schweren Tonnendecke und des Kuppelaufsatzes nahezu erdbebensicher. Das Kloster mit seinem herrlichen Treppenhaus, den Spuren von Wandfresken und den Resten des großzügig überdachten Brunnens im Innenhof beherbergt heute das Museum. Zu den sicherlich beeindruckendsten Funden gehören die Goldarbeiten aus dem Grab 7 (1250-1480) von Monte Albán. Aus Halbkugeln zusammengesetzte Perlen, Glöckchen, tropfenförmige Anhänger sowie kleine Blüten und Knospen aus dem edlen Metall gehören zu den einfacheren Formen. Menschen- bzw. Götterköpfe, teilweise in verlorener Form gegossen und mit filigran aufgesetzten Details verziert, zählen zu den Meisterwerken der mixtekischen Goldschmiedekunst. Aber nicht nur Edelmetall wurde hoch geschätzt, sondern auch grünes Gesteinsmaterial als Symbol des Lebens; aus Jadeit, Serpentin oder Türkis. Nachdem Sie sich lange in den Schatzkammern des Museums aufgehalten haben, schlendern Sie durch die wunderschönen und sehr romantisch angelegten Gassen und besuchen den bunten Markt Mercado Juárez. Lassen Sie sich bezaubern von der Farbenvielfalt dieser Stadt und ihren Menschen.

Übernachtung: Casa Conzatti
(Frühstück)

7. Tag: Oaxaca / Mitla  
Fahrt Oaxaca - Tule  (13 km / 20 Min.)
Zwischen Oaxaca und Mitla befindet sich die beschauliche Gemeinde Santa María del Tule. Im Zentrum der Ortschaft besuchen Sie neben der kleinen Kirche den gewaltigen Ahuehuete-Baum, der im Laufe seiner ca. 2.000 Lebensjahre einen Umfang von mehr als 36,2 m erreicht hat. Der selbst gemachte Likör der Klosterfrauen vor den Toren der Kirche ist ein wahrer Geheimtipp.
Fahrt Tule - Santa Catarina Ixtepeji  (45 km / 60 Min.)
Weiterfahrt in die östliche Sierra Madre im Norden des Bundesstaates Oaxaca. In La Cumbre angekommen betreten wir das ökologische Reservat, das von einer Kooperative aus Santa Catarina Ixtepeji geleitet wird. Unsere Begleiter kommen aus den angrenzenden Gemeinden und kennen sich hervorragend mit der heimischen Fauna und Flora aus - viele der Pflanzen werden als homöopathische Hausmittel und als Naturmedizin schon seit vielen hundert Jahren verwendet. Hier, auf einer Höhe von 2.900 Metern, beginnt unsere Wanderung zum Pelado Chiquito. Zunächst geht es auf einem schmalen Pfad durch dichte Kiefer- und Eichenwälder gen Westen. Neben wilden Lilienarten, Bromelien und vielen unterschiedlichen Kräutern ist hier auch die Heimat der endemischen Vogelart Bronzetrogon, dessen spanische Bezeichnung Pájaro Bandera (Fahnenvogel) auf seine der mexikanischen Flagge gleichende Färbung verweist. Die Trogone verbringen den größten Teils des Tages auf Bäumen und gehören zu den farbenprächtigsten Vögeln überhaupt. Einige Arten der Trogone sind stark gefährdet durch die Zerstörung ihres Lebensraumes. So unter anderem der Quetzal, der Nationalvogel von Guatemala. Je mehr wir an Höhe gewinnen, umso mehr lichtet sich der Wald, bis wir schließlich einen freien Blick auf die umliegenden Berggipfel und Täler der Sierra Madre Oriental genießen können. Bei gutem Wetter kann man sogar den Pico de Orizaba sehen, den höchsten Berg Mexikos mit 5,610 m. Nach ca. 3 Stunden erreichen wir schließlich den Aussichtspunkt des Pelado Chiquito’s auf einer Höhe von 3.400 Metern. Wer nicht so gut zu Fuß ist, fährt von La Cumbre aus noch 3,5 km in das Reservat hinein und beginnt hier eine weniger anstrengende und steile Wanderung zu dem kleinen Ranchhotel der Kooperative. Diese Wanderung geht nur über ca. 400 Höhenmeter und ca. 3 km Länge, führt aber auch durch die Wälder des nördlichen Oaxacas. Ein Begleiter aus Santa Catarina Ixtepeji steht uns auch hier wieder mit Rat und Tat jederzeit zur Seite. Schließlich treffen sich beide Gruppen wieder am kleinen Hotel Las Cabañas und gemeinsam fahren wir zurück zu dem Eingang des Reservates, wo ein Mittagessen auf uns und unsere Reiseführer wartet. Auf der Speisekarte steht einfaches, aber sehr gutes Essen – Suppen, Kaffee, Kakao, Burritos und leckere Quesadillas.
Fahrt Santa Catarina Ixtepeji - Mitla  (55 km / 70 Min.)
Besichtigung der archäologischen Stätte von Mitla. Die Bedeutung des "Ortes der Toten" ist bis heute nicht geklärt und macht deutlich, wie viel Wissen sich im Dunkel der Geschichte verliert. Die Gebäude wurden wohl vollständig von den Zapoteken erbaut; insbesondere die Säulengruppe mit dem Patio de las Grecas zählt zu den Höhepunkten der vorspanischen Architektur in Mexiko. Mitla war Sitz "des großen Sehers" und somit für viele Jahre das religiöse Zentrum der Zapoteken. Heute besticht die Umgebung Mitla’s mit den pittoresken Kleinmärkten, die insbesondere Webarbeiten anbieten.

Übernachtung: Casa Conzatti
(Frühstück, Mittagessen)

8. Tag: Oaxaca - Tehuantepec    
Fahrt Oaxaca - Playa Cangrejo  (314 km / 320 Min.)
Genießen Sie einen kurzen Halt an der Playa Cangrejo. Kilometerweit säumt dieser Pazifik-Strand die weit geschwungene Bucht. In dem kleinen Restaurant direkt am Meer - eine offene Las Palapas-Hütte - gibt es die besten Meeresfrüchte der Gegend. Alternativ genießen Sie bei entsprechender Wetterlage ein erfrischendes Bad im Pazifik oder erholen Sie sich auf einem Spaziergang im Sand.
Fahrt Playa Cangrejo - Tehuantepec

Übernachtung: Calli
(Frühstück)

9. Tag: Tehuantepec - Sumidero Canyon - San Cristóbal de las Casas    
Fahrt Tehuantepec - Chiapa de Corzo  (337 km / 209 Min.)
Nun starten Sie zu einer Bootsfahrt durch den grandiosen Sumidero-Canyon. Unsere Fahrt führt durch die tief eingeschnittene Schlucht des Río Grijalva. Mit seinen steilen, bis zu 1.000 m in die Höhe ragenden Wänden werden wir an nordische Fjorde erinnert. Hohe Wasserfälle mit üppig überwuchernden Farnen und Moosen überraschen durch ihre Vielfalt. Tropische Vegetation und exotische Tiere wie Mini-Alligatoren, Tukane, Pelikane und Reiher leben im Sumidero-Nationalpark. Nach diesem eindrucksvollen Ausflug kehren Sie zur Anlegestelle zurück.
Fahrt Chiapa de Corzo - San Cristóbal de las Casas  (56 km / 69 Min.)
Auf einer Stadtbesichtigung lernen Sie San Cristóbal de las Casas kennen. Auf einer Höhe von 2.783 m liegend, wartet in San Cristóbal de las Casas ein angenehm kühles Klima auf den Besucher. Die Stadt wurde im März 1528 mit dem Namen Chiapa de Españoles gegründet. Seit 1844 trägt sie im Gedenken an den bedeutenden Pater Bartolomé de Las Casas ihren heutigen Namen. Der Zócalo ist - wie so oft in Mexiko - Mittelpunkt der Altstadt. Noch bis Beginn unseres Jahrhunderts diente er als Markt und bildet heute mit seinen Bäumen den ruhenden Pol der Innenstadt. Überragt wird er von der Kathedrale, deren Grundstein bereits mit der Stadtgründung 1528 gelegt wurde. Westlich der Plaza steht der Palacio Municipal mit seiner weißen Fassade, dessen Innenräume im Januar 1994 während des Aufstandes der Zapatisten von der Freiheitsarmee besetzt wurden. Weiter besichtigen wir das schönste Bauwerk San Cristóbals, die Kirche Iglesia del Convento Santo Domingo.

Übernachtung: Ciudad Real Centro Histórico
(Frühstück)

10. Tag:  San Cristóbal de las Casas
Sie erkunden das Umland von San Cristóbal de las Casas auf einer Wanderung von Chamula nach Zinacantán. Über die Anhöhen bei Chamula und durch mehrere kleinere Waldstücke erreichen Sie das Tal von Zinacantán, das durch seine Kunsthandwerker und die dort lebenden Chiapas-Indianer bekannt ist. Die Region ist sehr fruchtbar und der Weg führt Sie vorbei an Feldern mit Gewürzen, Zitrus-Pflanzen, Blumen und Kürbisgewächsen zum Zentrum der kleinen Ortschaft. Schließlich endet Ihre Wanderung im Zentrum von Zinacantán mit dem Besuch der mächtigen Kolonialkirche. Im Anschluss sind Sie Gast in der kleinen Weberei dreier Schwestern. Bei frisch zubereiteten Tortillas erfahren Sie mehr über das Leben in Zinacantán und die Webkunst der engagierten Unternehmerinnen.
Fahrt Zinacantán - San Cristóbal de las Casas  (10 km / 12 Min.)

Übernachtung: Ciudad Real Centro Histórico
(Frühstück)

11. Tag: San Cristóbal de las Casas - Palenque
Mit dem Besuch von Palenque erwartet Sie ein ganz besonderes Erlebnis. Von der Siedlung Palenque aus fahren Sie über eichenbestandene Hügel dem undurchdringlichen Dschungel entgegen. Lassen Sie sich von dem Temple Olvidado in seinen Bann ziehen. Um 300 v. Chr. gegründet, stand Palenque im 7. und 8.Jh. n. Chr. in seiner vollen Blüte. Alle heute noch zu sehen-den Gebäude stammen aus dieser Periode. Somit war Palenque eine der ersten Stätten der klassischen Mayaperiode, die aus unerklärlichen Gründen aufgegeben wurden. Bevor der legendäre, jedoch historisch beweisbare König Pacal über Palenque regierte, war der Ort nur eine kleine unbedeutende Kultstätte. Erst Pacal (Schutzschild) und sein Sohn und Nachfolger Chan-Bahlum (Jaguar-Schlange) verschafften der Stadt eine herausragende politische und wirtschaftliche Position. Der „Tempel der Inschriften“ beeindruckt mit mehr als 620 Hieroglyphen und erzählt uns die Geschichte Pacals von seiner Thronbesteigung im Jahre 615 nach Christus. Fast 70 Jahre lenkte der mit 12 Jahren Gekrönte die Geschicke Palenques. Die Entdeckung seines Grabes in einem ihm zu Ehren errichteten Tempel war eine wahre Sensation. 1949 fand Alberto Ruz L`Huiller heraus, dass die Wände des Tempels der Inschriften weiter in den Boden hineinreichten als er zunächst vermutet hatte. In einer Steinplatte waren künstlich angebrachte Löcher zu finden, mit denen man die Platte entfernen konnte. L`Huiller stand vor einem verschütteten, abwärts führenden Treppengang. Nach schwierigen Aufräumarbeiten wurde 1952 der 5 Tonnen schwere Steindeckel von Pacals Sarkophag gehoben. Wunderschöne kunstvolle Dekorationen am Sarkophag erzählen von Pacals Weg in die Unterwelt. Im Innern des Sarges befand sich das mit Jade geschmückte Skelett Pacals. Lassen wir uns weiter verzaubern von den Geschichten der Herrscher und ihren Bauten. Sei es der große Palast mit seinem hohen Turm, dem Observatorium, oder dem südöstlichen Teil inklusive der Dampfbäder, Bänke und Schlafstätten. Diese Wohnräume waren der Elite vorbehalten und beeindrucken noch heute durch ihren Ideenreichtum und den Luxus der vergangenen Epoche. Ebenso beeindruckend der Sonnentempel wie der Nordtempel mit seinen Stucküberresten und kriegerischen Szenen. Danach gehen Sie wenige Meter in den Dschungel hinein und entdecken die Grabstätte von Pacals Frau - Ahpo-Hel.

Übernachtung: Villas Kin-Ha
(Frühstück)

12. Tag: Palenque / Yaxchilán
Fahrt Palenque - Yaxchilán  (189 km / 150 Min.) Ihr Ziel ist Yaxchilán, das am Usumacinta-Fluss mitten im Urwald direkt an der Grenze zu Guatemala liegt. Von Frontera Corozal aus erreichen Sie nach ca. 1 Stunde Bootsfahrt die Ruinenstätte. Yaxchilán, die "Stadt der grünen Steine", wie sie auch genannt wird, gehört zu den faszinierendsten archäologischen Stätten in der Maya-Welt. Während ihrer Blütezeit im achten Jahrhundert unserer Zeitrechnung beherrschte sie nicht nur Palenque, sondern auch Tikal in Guatemala und Copán in Honduras. Sie erstreckt sich 1,5 Kilometer am Flusslauf entlang über hohe Hügel weit ins Landesinnere hinein.  Heute ist nur noch ein kleiner Teil zu sehen. Berühmt ist die Stadt wegen ihrer Stelen, Reliefs und Skulpturen. Die Große Akropolis erhebt sich auf einer schwer zu besteigenden Anhöhe. Dazu gehört der Palast des Königs. Erst 1974 wurde die Hieroglyphentreppe mit 13 Paneelen entdeckt, von denen elf Ballspielszenen zeigen. Noch weiter aufwärts gelangt man zu einer weiteren Reihe von Bauten, die einst über eine große Freitreppe mit einer 100 Meter tiefer liegenden Plattform verbunden waren. Über den mit Türbalken verzierten Eingängen befinden sich Nischen, in denen einst Steinfiguren saßen.
Auf dem Rückweg werden die subtropischen Wasserfälle von Roberto Barrios besucht.
Dort können Sie ein erfrischendes Bad nehmen oder entlang der Wasserfälle in der Natur wandern.

Übernachtung: Villas Kin-Ha
(Frühstück)

13. Tag:  Palenque - Chicanná
Heute besichtigen Sie die kleine, aber durchaus beeindruckende Maya-Stätte von Chicanná. Sie erhielt ihren Namen "Chicanná" - "Haus des Schlangenmundes" aufgrund seiner prägnanten architektonischen Merkmale. Der ursprüngliche Name ist nicht bekannt.
Im Gegensatz zu der Ruinenstätte Becán sind die Gebäude nicht um einen Platz herum gebaut,
sondern sund eher als flache Bauwerke kleinerer Plattformen verteilt. Diese sind jedoch weitaus detailreicher verziert.
Besonders interessant sind die drei Eingangstore, die je einen geöffneten Mund einer Mayagottheit darstellen.

Übernachtung: Chicanná Ecovillage Resort
(Frühstück)

14. Tag: Chicanná / Becán / Calakmul   
Becán ist sicher eine der eindrucksvollsten archäologischen Stätten der Halbinsel Yucatán. Als ein religiöses und politisches Zentrum bietet Becán viele interessante Gebäude und Pyramiden, die Sie heute besuchen. Die Ruinen von Becán liegen noch im Bundesstaat Campeche, nur wenige Kilometer von der Kreisstadt Xpujil entfernt. In der klassischen Periode bildete Becán lange das religiöse und politische Zentrum der Region und dominierte auch den regionalen Handel. Ein Großteil der Stadt ist von einem künstlichen Burggraben mit sieben Brücken umgeben - die zusätzliche Stadtmauer erreicht eine Höhe von bis zu 4 Metern. Das Ensemble gilt somit als das älteste architektonische Verteidigungssystem Mexikos.  Das Zentrum von Becán ist von verschiedenen Gebäuden der Oberen Bürger umgeben. Der Palast wird von einer riesigen Maske an der Vorderseite geschützt und wird mit großen Türmen abgeschlossen. Die 9 inneren Räume sind lichtlos, die Dunkelheit und Isolation dienten wohl religiösen Zwecken. Im Südteil des Palastes wurde vor nicht allzu langer Zeit die Maske des Sonnengottes Kinichna entdeckt. Diese Maske ist zwar kleiner als die Maske von Kolhunlich, dafür aber perfekt erhalten. Sie können sie in einem klimatisierten Raum im Glanz ihrer Originalfarben bewundern.   Die ersten Einwohner sind um ca. 500 v. Chr. in Becán sesshaft geworden; der erste Höhepunkt der Stadt war ca. 200 Jahre später. Während dieser Zeit wurde ein starker Handel mit Teotihuacán und den Einwohnern rund um Chetumal und dem Nordosten Campeches betrieben. 500 n. Chr. wuchs die Anwohnerzahl nochmals an und es wurden viele neue Gebäude errichtet. Das Wachstum stoppte jedoch im 9. Jahrhundert unserer Zeitrechnung und im 13. Jahrhundert wurde Becán schließlich vollständig verlassen. Erst 1934 entdeckten Karl Ruppert und John Denison die Ruinenanlage.   Sie benötigen ca. 3 Stunden, um die Ruinenstätte zu besichtigen. Da sie sich mitten im Dschungel befindet, empfehlen wir Ihnen Wasser, einen Sonnenhut und ein Mückenschutzmittel im Gepäck zu haben.

Calakmul, nach Tikal die zweitgrößte Stadt des Mayareiches, liegt im Südosten des Bundesstaates Campeche im gleichnamigen Biosphärenreservat an der Grenze zu Guatemala und ist schlichtweg spektakulär. In der Reserva de la Biosfera de Calakmul wurden zahlreiche Vogelarten registriert, fünf der sechs in Mexiko heimischen Wildkatzen, darunter Jaguar und Puma, durchstreifen die Region. 36 Orchideen-Arten und acht verschiedene Bromelien wachsen auf den Bäumen, die sich über 30 m hoch in den Himmel recken. Schon am frühen Morgen brechen Sie auf, um auf einer Fahrt durch die urwüchsige Regenwaldkulisse die Ruinen zu besuchen. Der Weg lohnt sich! Überwuchert vom Urwald, haben die meisten Ruinen der archäologischen Stätte ihre Geheimnisse noch nicht preisgegeben. Brüllaffen, Tukane, Papageien und viele andere Tierarten verzaubern den Besucher mit ihrem exotischen Konzert. In Calakmul befindet man sich bereits im so genannten Petén, also dem eigentlichen Ursprungsland der Mayas. Die Ruinenstätte liegt inmitten eines der beiden großen Naturreservate Yucatáns, der Calakmul Biosphere Reserve. Im Jahre 1931 durch den Amerikaner Cyrus Lundell entdeckt, findet man in Calakmul auf über 100 km² fast 6.500 Strukturen, bei denen man davon ausgeht, dass sie über eine Periode von über 1.000 Jahren erbaut wurden. Die meisten der Gebäude kann man der Früh- bzw. der Spätklassik zuordnen, nur wenige von ihnen sind restauriert worden. Sie werden eine oder mehrere der Pyramiden besteigen,  um von hier aus den herrlichen Rundblick über das mitten im Urwald gelegene Areal zu genießen.   Die stetigen Auseinandersetzungen mit dem knapp 90 km entfernten Tikal im heutigen Guatemala sind kennzeichnend für die geschichtliche Entwicklung von Calakmul. Führend in seiner Rolle war Calakmul in den Jahren zwischen 250 und 690 n. Chr., bekannt als Königreich des Schlangenkopfes. König Garra de Jaguar verlor schließlich, nach langen Konflikten, den Krieg gegen Tikal und der Abstieg Calakmuls war beschlossen. Zwei weitere Dinge zeichnen Calakmul besonders aus: zum einen die sieben in Stein gemeißelten Häftlinge, die sich in stolzer Haltung dem Besucher zeigen, und die schier einmalige Anzahl an Stelen, die sich so in wohl keiner anderen Maya-Stätte wiederfinden. Die Angaben über die Anzahl der leider oft schon stark erodierten Stelen schwanken zwischen 100 und 120. Fahrt Calakmul - Chicanná  (109 km / 131 Min.)

Übernachtung: Chicanná Ecovillage Resort
(Frühstück)

15. Tag: Chicanná - Campeche
Fahrt Chicanná - Edzná  (198 km / 180 Min.)
Die Ruinenstätte Edzná befindet sich im Nordwesten des Bundesstaates Campeche, ca. 60 km von der Hauptstadt Campeche entfernt. Die Bedeutung des Namens Edzná hat viele Jahre zu kontroversen Ansichten geführt. Übersetzt wurde er mit „Haus der Gebärden“ und „Haus des Echos“. Mittlerweile spricht man jedoch vom „ Haus der Itzáes“. Die Ruinenstadt kann auf eine lange Geschichte zurückblicken. 400 v. Chr. begann sich Edzná explosionsartig auszubreiten und wurde zu einem Machtzentrum, das weite Teile Yucatáns beherrschte. Zur Versorgung der Bevölkerung wurden hoch entwickelte Systeme geschaffen; Kanäle, die sich über viele Kilometer erstreckten und sowohl für die Trinkwasserversorgung wie auch für die Bewässerung der Felder genutzt wurden. 150 n. Chr. hat die Stadt ihren ersten Zenit erreicht. Man vermutet, dass die Kapazitäten nicht mehr ausreichten, um die Bevölkerung zu ernähren. Eine weitere Rolle könnten Invasionen sowie interne und externe Konflikte gespielt haben. Zwischen 600 und 900 n.Chr. begann die zweite Hochphase der Stadt. Vermutlich durch die Ankunft einer neuen Maya-Gruppe (der Chontales oder Putunes) erlebte die Stadt eine Renaissance und der Handel mit der Puuc-Region und dem Río-Bec-Gebiet blühte auf. Ende des 9. Jahrhundert wurde die Stadt, wie so viele andere Stätten der Maya, aus unbekannten Gründen fast vollständig aufgegeben. Neue Bautätigkeiten zwischen 1200 und 1400 n. Chr. konnten nicht mehr an die Kunst der vergangenen Baumeister anknüpfen und waren von schlechter Qualität.  Das schönste Gebäude von Edzná ist sicher das Gebäude der fünf Stockwerke (Edificio de los Cinco Pisos), eines der interessantesten Bauwerke der gesamten Mayakultur.
Fahrt Edzná - Campeche  (60 km / 60 Min.)
Der Spanier Hernández de Córdoba setzte als erster Europäer im Jahre 1517 seinen Fuß in die bereits existierende Maya-Stadt mit dem Namen "Platz der Schlangen und Zecken". Einige Jahre später ging hier Hernán Cortés an Land. 1540 wurde das heutige Campeche von den Spaniern gegründet. Schnell entwickelte sich eine blühende, aufstrebende Hafenstadt. Bis in das Jahr 1717 wurde die Stadt immer wieder von Piraten überfallen und auf das Schrecklichste verwüstet. Die häufigen Attacken veranlassten schließlich die spanische Krone, Campeche als erste Stadt Nueva Espanias mit einer wehrhaften Mauer und zahlreichen Bastionen zu umgeben. Heute zählt diese Baluarte - wie sie von den Mexikanern genannt wird - zu den wichtigsten Sehenswürdigkeiten und wird auch von Ihnen bei einem kleinen Rundgang besucht. Innerhalb dieses Gürtels liegen die schönsten und liebevoll restaurierten Kolonialgebäude Campeches. Sie besichtigen die Kathedrale La Concepción und überqueren das Herz der Stadt - den kleinen Zocalo Parque Principal. Langsam schlendern Sie durch die kleinen Gässchen und lassen sich zurückversetzen in die Zeit der spanischen Eroberer.

Übernachtung: Plaza Campeche
(Frühstück)

16. Tag: Campeche - Valladolid    
Fahrt Campeche - Uxmal  (154 km / 138 Min.)
In Uxmal tauchen Sie in die Geschichte der spätklassischen Maya-Epoche ein. Die Puuc-Architektur kommt zum Tragen und präsentiert eine der schönsten und interessantesten Ruinen-anlagen der Welt. Schon Catherwood wusste um die Bedeutung Uxmals und hat mit seinen Zeichnungen von 1841 viele wertvolle Informationen hinterlassen. Der Name Uxmal steht für "die dreimal Erbaute". Ungefähr 600 - 950 n. Chr. entstanden, konnte die Bedeutung vieler Bauten bis heute noch nicht vollständig entschlüsselt werden. Auch hier hat sich die Ruinenanlage über verschiedene Bauphasen entwickelt und beeindruckt den Besucher mit wunderschön verzierten Fassaden, riesigen Terrassen und Plätzen, Säulen und Torbögen. Sicher sind sich die Forscher allerdings, dass Chac - der Regengott der Maya - als Herrscher dieser Siedlung verehrt wurde. Dennoch gibt es deutliche Anzeichen eines zentralmexikanischen Einflusses. Die Mosaiktechnik, der Einsatz der Säulenarchitektur sowie die Anwesenheit der gefiederten Schlange, die in der Maya-Sprache Kukulkán heißt, sprechen für einen intensiven Kontakt zu den Kulturen im Norden.
Fahrt Uxmal - Mérida  (80 km / 53 Min.)
Besuchen Sie mit uns die koloniale Hauptstadt Yucatáns - Mérida. 1542 in der Nähe der Maya-Siedlung T`Ho von dem Spanier Francisco de Montejo gegründet, ist Mérida bis zum heutigen Tag ein wirtschaftliches und kulturelles Zentrum Yucatáns geblieben. Die architektonischen Zeugen des wirtschaftlichen Aufschwungs, der zunächst durch die Ausbeutung der Landbevölkerung und den Sisalexport nach Europa möglich wurde, gehören zu den ältesten Bauwerken der Stadt. Neben der riesigen Kathedrale, 1598 fertig gestellt und die größte Yucatáns, ist der Bischofssitz, der Palacio Municipal und die Casa de Montejo - das Wohnhaus des Stadtgründers mit seinem figurengeschmückten Portal - zu erwähnen. Mérida beeindruckt mit kolonialem Charme, engen Straßen und romantischen Pferdedroschken. Überall in der Stadt ist der Einfluss Spaniens und Frankreichs spürbar. So diente zum Beispiel die Champs-Elysees als Vorbild für den Boulevard Paseo de Montejo.
Fahrt Mérida - Valladolid  (163 km / 258 Min.)

Übernachtung: Ecotel Quinta Regia
(Frühstück)

17. Tag: Valladolid / Chichén Itzá    
Fahrt Valladolid - Chichén Itzá  (42 km / 28 Min.)
Besuch der Kultstätte Chichén Itzá. Die durch den Einfluss der Tolteken aus Zentralmexiko weiter entwickelte Kultur der Maya kommt in Chichén Itzá in ihrem ganzen Glanz zum Ausdruck. Man könnte alleine in dieser Ruinenanlage mehrere Tage verbringen. Von den vielen verschütteten und vom Urwald überwucherten Bauwerken sind bis heute knapp 30 freigelegt und restauriert worden. Die frühesten stammen aus der Blütezeit der Klassischen Periode um 600 n. Chr., doch die meisten Gebäude wurden von den Tolteken errichtet und erweitert. "Vor unserem geistigen Auge zieht eine festlich geschmückte Prozession vorbei. Bunte Bänder flattern im leichten Wind, ein regelmäßiger Trommelschlag hallt bis hoch hinauf auf die Spitze des Tempels. Dort oben steht der Hohepriester, um mit seiner Zeremonie zu beginnen - für Chac Mool, den Regengott." El Castillo, das beeindruckendste Gebäude mit einer Höhe von 30 m, erhebt sich weit über die Anlage hinaus und dominiert die Ruinenanlage. Weiter geht es zum größten Ballspielplatz in Yucatán. Danach spazieren Sie im Schatten der Bäume zum Opferbrunnen und fragen sich, wie all die Schätze aus Jade, Kupfer und Gold Jahrhunderte lang unentdeckt in der Tiefe schlummern konnten. „El Caracol“ erinnert uns an ein Schneckenhaus und wurde bereits 1842 von dem Forscher Frederick Catherwood entdeckt und gezeichnet. Das Observatorium diente den Maya unter anderem zur Beobachtung der Venus und ihrer Bahn. Sie glaubten, dass die Venus das Reich der Unterwelt durchläuft, wenn sie abends vom Himmel verschwindet. Dort könne sie dann vielleicht mit dem Bösen der Unterwelt in Berührung kommen. So lebten sie in ständiger Angst, dass eines Tages der Morgenstern nicht wieder aufgehen würde. Im Anschluss an die Besichtigung von Chichen Itza besuchen  Sie die Cenote Dzitnup. An heißen Tagen können Sie ein erfrischendes Bad im perfekten Natur-Pool genießen.  Die „Cenotes“ sind ein einzigartiges Phänomen der Halbinsel Yucatán. Das Wort stammt aus der Maya-Sprache und bedeutet "heilige Quelle". Technisch handelt es sich dabei um schachtartige Einsturzdolinen (Kalksteinlöcher), die regelmäßig in Karstgebieten entstehen; durch die Auflösung des Kalkgesteines bilden sich zunächst Höhlen und unterirdische Wasserläufe. Stürzt eine solche Auswaschung ein, ist ein Cenote geboren.  Viele der über 3000 Cenotes auf der Halbinsel sind über unterirdische Flussläufe miteinander verbunden und erreichen Tiefen zwischen 20 und 100 Metern. Während der Regenzeit füllen die abfließenden Wassermassen die Reservoirs wieder auf. Nach jüngsten Erkenntnissen geht die Wissenschaft davon aus, dass es sich hierbei um das größte zusammenhängende Höhlensystem der Welt handelt. Waren die Mayas davon überzeugt, dass es sich bei den Cenotes um den Eingang zur Unterwelt handele, dienen sie heute der Wissenschaft als Zugang für Ihre Forschung. Präkolumbische Stadtentwicklungen wie in Uxmal und Chichén Itzá wären ohne die wasserspendenden Cenotes wohl nie möglich gewesen. So nutzten die Maya die Cenotes  als Brunnen zur Bewässerung ihrer Felder. Daher nennen einige Forscher das Höhlensystem auch gerne den "großen Strom der Maya".
Fahrt Chichén Itzá - Valladolid  (42 km / 45 Min.)

Übernachtung: Ecotel Quinta Regia
(Frühstück)

18. Tag: Valladolid - Playa del Carmen
Fahrt Valladolid - Tulum  (100 km / 70 Min.)
Ihr Ausflug bringt Sie zu der Maya-Felsenfestung von Tulum, direkt an dem türkisblauen Wasser der Karibik gelegen. Auf einer kurzen Wanderung erkunden Sie die faszinierende Maya-Stadt. Tulum bedeutet "Mauer" oder "Festung" und ist auf die die ganze Anlage umspannende Mauer zurückzuführen. Die Stadt hatte ursprünglich eine Ausdehnung von mehreren Quadratkilometern, geblieben ist jedoch nur der Tempelbezirk mit dem Palast, der bei der Ankunft der Spanier noch besiedelt war. Weitere Gebäude sind der Templo del Dios Descente und der Templo de los Frescos, deren ursprünglicher Mayaname leider nicht mehr bekannt ist. Sicherlich tritt Tulum in seiner Bedeutung hinter die größeren Ruinenanlagen der Maya zurück, aber das Zusammenspiel der Ruinen mit dem weißen Sand und dem türkisfarbenen Wasser ist wunderschön und einmalig.
Fahrt Tulum - Playa del Carmen  (61 km / 40 Min.)

Übernachtung: Posada Sian Ka´an (Frühstück)

19. Tag: Playa del Carmen - Cancún
Heute endet unsere Mexiko Aktivreise.  Fahrt von Playa del Carmen nach Cancún (68 km / 45 Min.).
(Frühstück)
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Anforderungen
Die Wanderungen sind moderat und von jedem leicht zu bewältigen. Eine gute Kondition ist trotzdem empfehlenswert, um die Wanderungen genießen zu können. Es werden einige längere Fahrtstrecken im Bus zurückgelegt, die "Sitzfleisch" erfordern.

Privattour
Gerne organisieren wir Ihnen diese Rundreise als Privattour zum Wunschtermin bereits ab 2 Personen. Preise gerne auf Anfrage. Der Reiseverlauf kann dabei auch individuell angepasst werden.

Anschlussprogramm
Gerne organisieren wir Ihnen eine Badeverlängerung in Tulum, Playa del Carmen oder Cancun.

Kombinieren Sie diese Reise mit einem Besuch von Mexikos Kupferschluchten oder der Baja California.