Mexikos Kupferschluchten Mexiko

Mexikos Kupferschluchten

  • Mit dem CHEPE entlang der tiefen Schluchten des größten, zusammenhängenden Canyonsystems der Welt
  • Seilbahnfahrt mit dem Teleférico direkt ins Herz der Kupferschluchten
  • Bootsfahrt in der Bucht von Topolobampo
  • Mehrere Zugfahrten mit dem Zug "El Chepe" durch atemberaubende Landschaften
  • Mehrere kleine Wanderungen
  • Überblick
  • Leistungen
  • Reiseverlauf
  • Termine & Preise
  • Zusatzinformationen
Karte
Karte

7 Tage Mexiko

ab  1.220 € Anfragen oder buchen

Die Kupferschluchten liegen im Herzen der Sierra Madre Occidental im Nord­westen Mexikos. Der Rand der Schluchten liegt auf einer durch­schnitt­lichen Höhe von 2.400 m, wobei die umliegenden Berg­gipfel Höhen bis zu über 3.300 m erreichen. Die Canyon­sektion umfasst sechs Haupt­schluchten, von denen sich jede einzelne tiefer in das Vulkan­gestein der Sierra Madre eingräbt als der Grand Canyon des Colorado Rivers. Dabei erreicht der Barranca Urique eine Tiefe von 1.879 m. Die Haupt­ströme der Schluchten fließen zum Pazifik, während die Zuflüsse zu diesen Haupt­adern parallel zur Küste liegen. Die Kupferschluchten gelten als größtes zusammenhängendes Canyonsystem der Welt und sind in jeder Hinsicht atemberaubend.

1. Tag: Los Mochis
2. Tag: Los Mochis - El Fuerte
3. Tag: El Fuerte - Cerocahui
4. Tag: Cerocahui - Posada Barrancas
5. Tag: Posada Barrancas - Creel
6. Tag: Creel - Chihuahua
7. Tag: Chihuahua

Leistungen enthalten

Rundreise lt. Programm, alle Transfers und Transporte wie beschrieben, Ausflüge und Besichtigungen wie beschrieben, alle Eintrittsgelder laut Programm, Zug- und Seilbahnfahrt in die Kupferschlucht

Leistungen nicht enthalten

Internationale Flüge (gerne über uns buchbar), nicht genannte Mahlzeiten und Getränke, optionale Ausflüge und Aktivitäten, Reiseversicherung, persönliche Ausgaben, Trinkgelder für Reiseleiter und Fahrer

Unterbringung

6 Übernachtungen in guten landestypischen Mittelklassehotels (3-4 Sterne Kategorie)

Die Unterbringung erfolgt im Doppelzimmer.

Einzelzimmer-Zuschlag: 349 EUR

Dreibettzimmer auf Anfrage.
Kinderermäßigung bitte anfragen.

Verpflegung

6x Frühstück
2x Mittagessen
3x Abendessen

Tourbegleitung

Deutschsprachige Reiseleitung (Tag 2-6)

Transportarten

Bahn, Reisebus

Zusätzliche Übernachtungen

Bitte kontaktieren Sie uns - wir beraten Sie gerne.

Flughafentransfer

Inklusive:
Tag 1 ab Flughafen Los Mochis, Busstation oder Fährhafen Topolobampo.

Tag 7: zum Flughafen, Hotel Chihuahua oder zur Busstation
1. Tag: Los Mochis
Individuelle Anreise. Begrüßung Flughafen Los Mochis. Transfer zum Hotel in Los Mochis.

Übernachtung: Santa Anita
(-/-/-)

2. Tag: Los Mochis - El Fuerte    
Fahrt Los Mochis - Topolobampo (25 km)
Auf einer Bootstour in der Bucht von Topolobampo erleben Sie den drittgrößten natürlichen Meereshafen der Welt. Topolobampo - ein großes Wort für das verträumte gleichnamige Dorf, malerisch gelegen inmitten eines Irrgartens aus grünen Felseninseln und versteckten Buchten. Der Ort entstand als Experiment des nordamerikanischen Ingenieurs Albert K. Owen 1868, der hier einen Welthafen des Friedens und der Gleichheit gründen wollte. Es blieben bröckelnde Fassaden einstiger Wohnhäuser, etwas Fischerei und eine gewaltige Kaimauer. Für Naturliebhaber ist diese Region Mexikos ein wahres Paradies. Delphine und Kalifornische Seelöwen tummeln sich im unmittelbaren Hafenbereich. Braunpelikane streiten sich um Fische an der Kaimauer. Kormorane, Pracht-Fregattvögel, Blaufuß-Tölpel, Seeschwalben und Möwen teilen sich den Luftraum und nisten auf den umliegenden Inseln zusammen mit Kanada- und Seidenreihern. Mitunter sieht man Hunderte von Urubus (Rabengeier) auf den großen Kakteen, den Cardones, die weit über die subtropische Vegetation hinausragen.

Fahrt Topolobampo - El Fuerte  (100 km / ca. 1,25h)
El Fuerte liegt in der fruchtbaren Tiefebene Sinaloas. Dieses schöne, am Río Fuerte gelegene Kolonialstädtchen ist bei Reisenden noch unbekannt. Dabei ist El Fuerte historisch gesehen eine der wichtigsten und interessantesten Städte Nord-Mexikos. Die Gemeinde wurde als La Villa de San Juan de Carapoa bereits im Jahre 1564 durch den Spanier Francisco de Ibarra gegründet. Gegen Ende des 16. Jahrhunderts kamen die ersten Jesuiten in die Region von El Fuerte. Da die unbeugsamen Indianer die Spanier jedoch immer wieder angriffen, wurde Anfang des 17. Jh. eine Festung erbaut (im spanischen: Fuerte), die der Stadt ihren Namen gab. Viele Eroberer kamen auf ihrem Weg gen Norden - Richtung Kalifornien und Arizona - in El Fuerte vorbei, wo sie sich mit Proviant eindeckten. In dieser Zeit entwickelte sich die Stadt zu einem wichtigen Handelsplatz. Im Jahre 1824 wurde El Fuerte Hauptstadt des Bundesstaates Estado de Occidente, der den heutigen Bundesstaaten Sinaloa und Sonora entsprach und im Norden bis zum Grand Canyon reichte. Genießen Sie auf einem kurzen Stadtrundgang die Geschichte und den Flair der kleinen Stadt am Fluss.

Übernachtung: Torres del Fuerte oder Mansión Serrano
(F/-/-)

3. Tag: El Fuerte - Cerocahui
Zugfahrt El Fuerte - Bahuichivo  (170 km / ca. 4h)
Sie fahren heut mit dem Zug von El Fuerte nach Bahuichivo. Offiziell heißt sie Q-Linie, etwas verständ­licher Chihuahua al Pacifico und im Volksmund CHEPE. Für welche Wort­wahl man sich auch entscheidet, alle Bezeich­nungen stehen für eine der schönsten Eisen­bahn­strecken der Welt, einem Wunder­werk an Planung und Ingenieur­kunst durch ein 3.000 m hohes Gebirge. Die Q-Linie läuft von Topolobampo an der mexika­nischen Pazifik­küste über 673 km bis Chihuahua, der Haupt­stadt des gleich­namigen mexikan­ischen Bundes­staates. Rechnet man noch die 268 km bis Ojinaga an der Grenze zur USA dazu, so beträgt die gesamte Strecke 941 km. Regel­mäßig befahren wird heute aber nur die Strecke zwischen Los Mochis und Chihuahua.
Die Sierra Madre Nordmexikos ist ein schroffes, schwer zu über­windendes Gebirge. Nur wenige Menschen leben in dieser rauen Berg­welt. Die wenigen Orte ent­standen meist aus ehemaligen Missions­stationen. So auch die 1.000-Seelen­gemeinde Bahuichivo, ein wichtiger Stopp auf der Eisen­bahn­linie von Los Mochis nach Chihuahua. Bahuichivo liegt bereits auf 1.600 m Höhe. Die Luft ist klar mit einer niedrigen Luft­feuchtig­keit und die Sonnen­einstrah­lung ist intensiv. Trut­hahn­geier kreisen am unglaub­lich blauen Himmel und die Berg­hänge bedeckt licht stehender Wald. Die gerade gewach­senen Stämme der Kiefern sind hoch­begehrt, so dass viele Einwohner der Region in der groß­angelegten Holz­wirt­schaft arbeiten.

Fahrt Bahuichivo - Cerocahui  (17 km/ ca. 0,75h)

Nach zwölf Kilometern auf holperiger Piste erreicht man die Ort­schaft Cerocahui. Die ursprüng­lich ergiebigen Silber­minen in der Umgebung sind heute erschöpft.
Gelegenheit zu einer Wanderung oder einem Pferdeausritt in der näheren Umgebung.

Übernachtung: Misión
(F/M/A)

4. Tag: Cerocahui - Posada Barrancas    
Fahrt Cerocahui - Cerro del Gallego - Cerocahui (50km / 3h)
Genießen Sie die Aussicht vom Cerro del Gallego. Nach unzähligen Serpentinen durch den Wüstendornenwald der Sierra Madre Occidental erreichen Sie den Rand der gewaltigen Urique Schlucht. Die Aussicht von Cerro del Gallego ist umwerfend und sicherlich eine der schönsten in den Kupferschluchten. Genießen Sie aus ca. 2.300 m Höhe den Blick auf die zu Ihren Füßen liegende Schlucht. Das Städtchen Urique am gleichnamigen Fluss erscheint wie ein Spielzeug zum Greifen nahe, liegt aber über 1.800 m tiefer! In der Nähe des Aussichtspunktes besuchen Sie die kleine Werkstatt - ehemals ihre Wohnstatt - einer Rarámuri-Familie mit feinstem Flechtwerk aus Kiefernadeln und Rauhschopf-Agaven.
Fahrt Cerro del Gallego - Cerocahui
Besuch einer der schönsten Missionskirchen der Sierra Madre. 1680 durch den Jesuitenpater Juan María de Salvatierra gegründet, verfiel die Mission über die Jahrhunderte, wurde aber in den 50er Jahren des 20. Jh. unter Leitung von Padre Andrés Lara restauriert. Dieser energische Padre entwickelte viel Tatkraft, um den Bewohnern der Region das harte Leben erträglicher zu machen. Er widmete sich besonders den Rarámuri-Indianern, für die er eine Internatsschule in Cerocahui gründete.
Fahrt Cerocahui - Bahuichivo  (17 km / ca. 0,75h)

Zugfahrt Bahuichivo - Posada Barrancas  (44 km / ca. 1,25h)
Sie fahren weiter im CHEPE nach Posada Barrancas. Posada Barrancas ist einer der bekann­testen Halte­punkte
des CHEPE in der Sierra Madre. Es liegt über 2.200 m hoch, etwa
in der Mitte der Bahn­strecke zwischen Los Mochis und Chihuahua. Einst war an dieser Stelle gar kein Halte­punkt vorgesehen; die
Bahn­linie kam dem Abgrund des Canyons aus bau­technischen Gründen sehr
nahe. Heute ist die Station an der Bruch­kante der Schluchten
viel­besucht, denn das Panorama ist über­wältigend. Umgeben von
Berg­gipfeln, die über 3.000 m hoch sind, kann man von hier einen großen
Teil des Kupfer­schluchten-Systems über­blicken: Zum einen den
Urique-Canyon (Barranca Urique), der in nord­süd­licher Richtung
verläuft und zum anderen den Kupfer-Canyon (Barranca del Cobre), der
sich in öst­liche Richtung zieht.

Übernachtung: Mansión Tarahumara "Canyon View"
(F/M/A)

5. Tag: Posada Barrancas - Creel    
Fahrt Posada Barrancas - Piedra Volada
Mit dem Van fahren Sie zu mehreren Aussichtspunkten entlang des Schluchtenrandes zwischen Posada Barrancas und Divisadero Barrancas. Während der kleinen Kurzwanderungen haben Sie immer den Zusammenlauf der drei Hauptschluchten der Region im Blick - den Barranca Urique, die eigentliche Kupferschlucht und den etwas kleineren Barranca Tararecua. Ihr erster Stopp ist der Aussichtspunkt Piedra Volada. Der Abgrund an diesem Punkt ist besonders beeindruckend durch die steil abfallenden Felswände. Zwischen der Bruchkante und dem Río Urique liegen hier ca. 1560 m. Ein loser Felsbrocken - Piedra Volada - hängt über diesem Abgrund, und man hat den Eindruck, dass es nur eines kleinen Anstoßes bedarf, um ihn in die Tiefe zu stürzen. Weiter geht es zu dem Punkt "Piedra Elefante". Die neue Perspektive in die Tiefe der Schluchten verdeutlicht die gewaltige Natur. Auch kann man von hier aus über die Bruchkanten der Schluchten die umliegenden Berglandschaften bewundern. Auch die Station von Divisadero ist einen Halt wert. Geschäftig verkaufen hier Einheimische - Rarámuri-Indianer wie andere Mexikaner - bei der Ankunft der Züge ihre Tacos und handgefertigtes Kunstgewerbe wie Körbe aus Kiefernadeln und Holzschnitzereien, eine bunte Mischung am bekanntesten Aussichtspunkt der Kupferschluchten.
Fahrt Piedra Volada - Posada Barrancas
Zugfahrt Posada Barrancas - Creel  (60 km / ca. 1,25h)


Kurzer Rundgang durch die kleine Holzfäller- und Touristenstadt Creel. Enrique C. Creel war Sohn eines US-amerikanischen Konsuls in Chihuahua am Ende des 19. Jahrhunderts. Als Vizepräsident der Kansas City, Mexico and Oriente Railroad überwachte er den Bau der Eisenbahnlinie von Chihuahua in die Sierra Madre. Die Gemeinde, bis zu der die Gleise im Jahre 1907 verlegt waren, wurde ihm zu Ehren Creel benannt. Im Herzen der Sierra Madre Occidental gelegen, ist die Ortschaft mit Ausnahme eines kurzen Stopps in San Juanito mit 2.340 m der höchst gelegene Haltepunkt des CHEPE. Eingebettet in die endlosen Kiefernwälder der Sierra, war Creel ehemals forstwirtschaftliches Zentrum. Dieser Charakter hat sich in den letzten Jahren stark gewandelt, denn der Tourismus gewinnt immer mehr Bedeutung. Ein Bummel durch die Straßen der Stadt zeigt eine bunte Mischung aus einheimischen Werktätigen, Rarámuri-Indianern und Besuchern verschiedener Nationalitäten. Unterkünfte, Restaurants, Agenturen jeglicher Couleur, Bau-, Möbel- und Souvenirläden schießen wie Pilze aus dem Boden. Das Angebot an Unternehmungen ist vielfältig: man kann Mountainbikes ausleihen, Reiten, an diversen Tagesausflügen teilnehmen oder mehrtägige Wanderungen antreten. Creel gilt als Eingangstor zu den Kupferschluchten. Von hier aus erreicht man neben Divisadero und Cerocahui auch Batopilas, die sagenumwobene Stadt im gleichnamigen Canyon. Der Reichtum an Silber, das in mehr als 200 Minen gewonnen wurde, machte diesen Ort über Jahrhunderte zu einem El Dorado für Abenteurer und Entrepreneurs. Creel wird heute oft mit dem Namen des Jesuiten-Paters Luis Verplancken verbunden, der seine Lebenstätigkeit den Rarámuri-Indianern gewidmet hat. Er kümmerte sich bis zu seinem Tod Jahrzehnte lang um ihre Belange und besuchte sie in den abgelegensten Orten. Sein größtes Verdienst ist wohl die Gründung eines Krankenhauses in Creel, die Clínica de Santa Teresa, in dem die Indianer ohne Bezahlung behandelt werden. Die Kosten hierfür werden zum Teil aus dem Verkauf von Handwerks- und Kunstgegenständen der Rarámuri gedeckt, die man im Missionsladen an der Plaza erwerben kann.

Übernachtung: Best Western The Lodge at Creel
(F/-/-)

6. Tag: Creel - Chihuahua    
Fahrt Creel - Cuauhtémoc - Chihuahua (295km / ca. 4h)
Fahrt in die Landeshauptstadt Chihuahua entlang der Mennoniten Gemeinden von Cuahtémoc. In Chihuahua unternehmen Sie eine Stadtbesichtigung, die Sie unter anderem auf die Plaza von Chihuahua, die Kathedrale und in den nahe gelegenen Stadtmarkt führt. Während der mexikanischen Revolution war Chihuahua das Hauptquartier des Volkshelden und Generals Pancho Villa. Neben dem Besuch des Museums La Quinta Luz, das heute in der prächtigen Villa des Generals etabliert ist (montags geschlossen), ist auch der Gouverneurspalast mit den hervorragenden Wandmalereien des Aarón Piña Mora zur Geschichte Chihuahuas Teil Ihres Besichtigungsprogramms.

Übernachtung: Quality Inn Chihuahua San Francisco
(F/-/A)

7. Tag: Chihuahua / Abreise
Transfers zum Flughafen oder der Busstation Chihuahua. Individuelle Weitereise.
(F/-/-)
Jetzt anfragen oder buchen
  • Januar 2018

  • Februar 2018

  • März 2018

  • November 2018

Privattour
Gerne organisieren wir Ihnen diese Rundreise als Privattour zum Wunschtermin bereits ab 2 Personen. Preise bitte anfragen. Der Reiseverlauf kann auch individuell angepasst werden.

Kombination
Sie können die Tour „Mexikos Kupferschluchten” ideal mit der "Baja California" Tour kombinieren. Dabei würden Sie zuerst auf die Baja California reisen und dann mit Baja Ferries von Pichilingüe (La Paz) nach Topolobampo übersetzen. Die Fährüberfahrt ist ein weiterer Höhepunkt beider Reisen (nicht inkludiert, Preise auf Anfrage).
Hier gehts zur Tourbeschreibung: