Naturparadies Baja California Mexiko

Naturparadies Baja California

  • Einzigartiges Naturabenteuer - Grauwale, Kakteen & Wüsten
  • Drei Walbeobachtungstouren zu den Grauwalen
  • Leichte Wanderungen durch Kakteenwälder und an aktiven Vulkanen
  • Französisches Santa Rosalia
  • Charmantes Todos Santos
  • Bootstour zur Isla Espiritu Santo
  • Missionsstädte San Ignacio und Loreto
  • Geheimtipp Oase von Mulegé
  • Überblick
  • Leistungen
  • Reiseverlauf
  • Termine & Preise
  • Zusatzinformationen
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11 Tage Mexiko

ab  1.795 € Anfragen oder buchen

Baja California - Erleben Sie Wüstenzauber pur! Zerklüftete Berge, gähnende Abgründe, unendliche Ebenen, einsame Strände und geheimnisvolle Inseln. Wie auch immer man die Halbinsel kennen lernt, dieser "Finger Gottes im Pazifik" ist zwar nicht sehr breit, dafür aber mit mehr als 1.300 km länger als Italien. Zunächst unwirtlich und abweisend wirkt die Halbinsel, deren Lebensräume untrennbar mit dem Wechsel zwischen Wüste und Meer verknüpft sind. Lernen Sie auf dieser Tour den wohl faszinierendsten Bundesstaat Mexikos, abseits des Massentourismus, kennen. Die Baja California gilt als Paradies für Naturliebhaber. Entdecken Sie die bizarren Landschaftsformen, geschaffen durch Gluthitze und Meer. Wandern Sie durch karge Kakteenwälder, spazieren Sie entlang malerischer Strände und erkunden Sie zerklüftete Bergketten. Ein Highlight ist die Walbeobachtung im Frühjahr. Die Baja California in Nordmexiko gilt als eines der besten Spots für die Beobachtung von Grauwalen.

1. Tag: La Paz
2. Tag: La Paz - Loreto
3. Tag: Loreto - Valle de Janetana - Bahía Concepción - Rosalía - San Ignacio
4. Tag: San Ignacio / Walbeobachtung
5. Tag: San Ignacio / Sierra San Francisco
6. Tag: San Ignacio / Guerrero Negro & Walbeobachtung
7. Tag: San Ignacio - Vulkan Las Tres Virgenes - Oase Mulegé - Loreto
8. Tag: Loreto - La Paz
9. Tag: La Paz / Bootstour Isla Espiritu Santo
10. Tag: La Paz / Ganztagesausflug via Todos Santos nach Cabo San Lucas
(11. Tag: La Paz)

Leistungen enthalten

Baja California Rundreise lt. Programm, alle Transfers und Transporte wie beschrieben, Ausflüge/Aktivitäten und Besichtigungen inkl. Eintrittsgelder wie beschrieben, 3 Walbeobachtungen mit dem Boot

Leistungen nicht enthalten

Internationale Flüge (gerne über uns buchbar), Flughafengebühren, nicht genannte Mahlzeiten und Getränke, optionale Ausflüge und Aktivitäten, Reiseversicherung, persönliche Ausgaben, Trinkgelder für Reiseleiter und Fahrer

Unterbringung

9 Übernachtungen in guten landestypischen Mittelklasse-Hotels (3-4 Sterne Kategorie)

Die Unterbringung erfolgt im Doppelzimmer.

Einzelzimmer-Zuschlag: 440 EUR

Dreibettzimmer: auf Anfrage
Kinderermäßigung: auf Anfrage

Verpflegung

9x Frühstück
4x Picknick-Lunch

Tourbegleitung

Deutschsprachige Reiseleitung

Transportarten

Boot, Reisebus

Zusätzliche Übernachtungen

Verlängerungsaufenthalt in Cabao San Lucas - gerne erstellen wir Ihnen ein individuelles Angebot!

Flughafentransfer

Transfer an Tag 1 vom Flughafen La Paz, Busstation oder Fährhafen zum Hotel inklusive.

Transfer an Tag 10 oder Tag 11 zum Flughafen, Busstation oder Fährhafen von La Paz inklusive. Transfer auch möglich zum Flughafen San José del Cabo (SJD) an Tag 10 oder zu den Hotels in Cabo San Lucas, Hotelzone Los Cabos und San José del Cabo (im Anschluss des Ausflugprogramms). NICHT inkludiert ist der Transfer zum Flughafen Cabo San Lucas (CSL).
1. Tag: La Paz    
Individuelle Anreise zum Flughafen La Paz (Baja California Sur). Sie werden nach der Flugankunft bereits von unserem örtlichen Repräsentanten erwartet und begrüßt. Transfer zu Ihrem Hotel.

Übernachtung: Marina La Paz
(-/-/-)

2. Tag: La Paz - Loreto
Fahrt La Paz - López Mateos  (280 km / 4h)
Im engen Kanal von López Mateos sind Wale auf stetiger Durchreise. Mit Panga-Booten fahren Sie hinaus in die Lagune, um die Grauwale ca. 90 Minuten hautnah zu beobachten (saisonal abhängig). Unser Ausflug in das Gewässer kann nass und anstrengend werden, ist aber sehr lohnend und absolut faszinierend.
Fahrt López Mateos - Loreto (160 km / ca. 3h)

Übernachtung: Hacienda Suites
(F/-/-)

3. Tag: Loreto - Valle de Janetana - Bahía Concepción - Rosalía - San Ignacio
Fahrt Loreto - Valle de Janetana  (80 km / ca. 1,5h)
In den trockenen Tälern der Baja California begegnen Sie immer wieder riesigen, typischen Kandelaberkakteen: Sie finden Sie entlang der Fernstraße MEX 1, die die Insel durchläuft, den ungeteerten Wüstenstraßen, in Gärten und Hotelanlagen. Der baumartig wachsende Kaktus (im spanischen häufig als Cardón bezeichent) erreicht meist eine Höhe von 12 Metern und hat eine Stammdicke an der Basis von 50 bis 60 cm. In den entlegeneren Gebieten findet man auch bis zu 500 Jahre alte Exemplare von 20 m Höhe, einem Gewicht von bis zu 12 t (nach ausgiebigen Regenfällen oft das Doppelte) und einer Stammdicke bis zu 1,5 m. Die ersten Seitentriebe bilden diese Kakteen erst im Alter von 70 Jahren. Die weißen, trichterförmigen, etwa 8 cm langen Blüten bilden nach ihrer Befruchtung im Frühjahr (März bis Juni) kugelige, dicht behaarte Früchte, die aufreißen und bis zu 2000 schwarze, sehr gehaltvolle Samen in einem rosaroten bis weißen Fruchtfleisch präsentieren. Diese Kakteenfrüchte stellen in der trockenen wasserarmen Umwelt eine wichtige Nahrungsquelle dar und werden gerne von Kojoten, Wildschweinen, Füchsen, Nagern, Vögeln und Insekten gefressen. Cardónes sind besonders für Vögel mehrstöckige Apartmenthäuser, in denen sie ihre Brut aufziehen. Gilaspechte bohren jeden Frühling neue Nisthöhlen in die Stämme. Außer ihnen bewohnen wohl ein Dutzend Vogelarten die Höhlen; z. B. Eulen, Stärlinge oder Kaktuszaunkönige. Gelegentlich hält sich auch ein Leguan darin auf. Andere Vögel nisten in den "Astgabeln", so Weißflügeltauben und Rotschwanzbussarde oder sie benutzen den Cardón als Warte (Truthahngeier). Wandern Sie mit uns durch das Tal der Riesen-Cardónes - Sie fühlen sich wie Zwerge in einem riesenhaften Zauberwald im Vergleich zu den höchsten Kakteensäulen der Baja California.

Fahrt Valle de Janetana - Bahía Concepción  (50 km / ca. 1h)
Entdecken Sie einen der schönsten Teile Baja Californias. Wie ein gigantischer Finger schiebt sich zwischen Loreto und Mulegé die Bahía de Concepción (Bucht der Empfängnis) ins Land. Fast unwirklich blau wirkt das Meer, das einige Inseln, eine Reihe weißer Strände und von Mangroven gesäumte Buchten umspült. Und gleich dahinter Kakteen und exotische Wüstenvegetation! Die Straße windet sich, der Küste folgend, durch dieses "Wüsten-Polynesien" mit immer neuen berauschenden Ausblicken, bevor sie im Süden ins Landesinnere abdreht. Die windgeschützte Lage und das ganzjährig warme Wasser machen die Bahía de Concepción beliebt bei Badetouristen, Anglern, Yachtkapitänen und Kajakern. Einige der Strände im Norden der Bucht sind stark besucht und teils schon von permanenten Siedlungen umgeben. Besonders in den Wintermonaten stehen hier die Campingfahrzeuge dicht an dicht. Die weitere Verbauung wurde aber gestoppt, denn die Bucht ist heute Meeresschutzgebiet, in dem auch die kommerzielle Fischerei verboten ist. So bleibt noch Platz für Blaufußtölpel, Braunpelikane, Prachtfregattvögel, Heermann- und Westmöwen, ebenso wie für Wale, Delfine und Walhaie. Genießen Sie die Fahrt und mehrere kleine Entdecker-Stopps entlang der Bahía de Concepción!

Fahrt Bahía Concepción - Santa Rosalía  (85 km / ca. 1,25 h)
Ein bisschen Frankreich auf der Baja California? Dann besuchen Sie Santa Rosalía! Das Städtchen am Kalifornischen Golf hat nicht nur französisches Erbe aufzuweisen, es verdankt seinen Aufstieg vollständig einer französischen Minengesellschaft namens El Boleo. 1868 wurde in der Gegend Kupfer entdeckt, in Form von kleinen blaugrünen Kugeln, boleos genannt. Diese weckten das Interesse des Hauses Rothschild. 1885 gründete man schnell die Firma El Boleo, erwarb die Minenrechte von Mexiko und startete den Abbau. Schnell war El Boleo nicht nur Arbeitgeber, sondern machte Santa Rosalía zu einem der wichtigsten Kupferproduzenten der Welt. Die Firma grub 600 km Tunnels und importierte eine komplette Kupferschmelze von Europa. Kohle und Koks brachte man mit Segelschiffen ebenfalls aus Europa und für den Transport des Erzes wurden 30 km Schienen für eine Mineneisenbahn verlegt. Als Arbeitskräfte warb man Yaqui-Indianer aus dem mexikanischen Bundesstaat Sonora und Asiaten aus Übersee an. Das geschmolzene Kupfer - rund 10.000 Tonnen pro Jahr - ging zum Raffinieren per Schiff nach Tacoma im US-Bundesstaat Washington. Von dort kamen die Schiffe mit Holz beladen zurück, das als Baumaterial sehr geschätzt war.  Bis 1954 lohnte der Abbau, dann erschöpften sich langsam die Kupferlager und das Land wurde den Mexikanern zurückgegeben. Bis 1985 lief die Förderung noch weiter, dann aber wurden die Minen endgültig geschlossen. So verfallen die Fabrikanlagen langsam, bestimmen aber noch heute das Bild Santa Rosalías: der Schornstein und die Abraumhalden über der Stadt, die Schmelze und der alte Verladeturm am Hafen. Einiges wurde zu Ausstellungsstücken umfunktioniert, die Lokomotive etwa am Eingang zur Altstadt oder verschiedene Maschinen im Stadtviertel Mesa francésa. Hier, in den etwas luftigeren Höhen hatten sich die Franzosen niedergelassen, während unten im heißen Tal die mexikanischen und ausländischen Arbeiter lebten. So findet man in der Mesa noch schöne Beispiele französischer Architektur, wie die aus Holz gebauten Häuser mit umlaufender Veranda oder das Hotel Francés. 1886 gegründet und vollständig renoviert, bietet es 17 Räume mit Veranda, Swimming-Pool und ein gutes Restaurant zu passablen Preisen an. Das auffallendste Bauwerk in der Mesa ist jedoch das frühere Verwaltungsgebäude der Minengesellschaft, heute ein Museum (Museo Histórico Minero). Für ein geringes Eintrittsgeld wird hier die Geschichte des Kupferbergbaus anschaulich dargestellt; man findet Werkzeuge, alte Fotos, die Original-Buchhaltung etc. Santa Rosalías Altstadt ist schachbrettförmig angelegt, von eigenem Charme mit Zeugnissen aus der Vergangenheit. Das bekannteste Bauwerk ist die Kirche Santa Barbara de Santa Rosalía. Sie hat eine interessante Geschichte. 1887 von Gustav Eiffel als Prototyp für französische Missionskirchen in Überseegebieten entworfen, wurde sie 1889 auf der Weltausstellung in Paris ausgestellt und mit dem zweiten Preis prämiert. Nach kurzem Aufenthalt in Afrika fand sie ihren Platz zerlegt in einem Brüsseler Lagerhaus, wo sie ein Angestellter von El Boleo entdeckte und kaufte. Nach Mexiko verschifft, fand sie 1897 ihren Platz in Santa Rosalía. Außer den später zugefügten seitlichen Anbauten ist alles aus Eisen, das im trockenen Klima kaum rostet. Nicht weit entfernt von der Kirche liegt die ehemalige französische Bäckerei (Panadería El Boleo). Seit 1901 in Betrieb, hat sie nichts an ihrer Beliebtheit eingebüßt. Die Backöfen sind noch im Originalzustand, werden mit Mesquite-Holz befeuert, liefern heute allerdings eher mexikanische als französische Backwaren. Die Schließung der Minen bedeutete für Santa Rosalía nicht den Niedergang - im Gegenteil. Heute atmen die 12.000 Einwohner saubere Luft, die Stadt mauserte sich zum Versorgungszentrum und wichtigen Zwischenhalt an der MEX-1 für den Verkehr durch die Baja. Genießen Sie den Besuch dieser so eigentümlichen Stadt im Herzen der Baja California.
Fahrt Santa Rosalía - San Ignacio (70 km / ca. 1,5h)

Übernachtung: Desert Inn bzw. La Huerta / San Ignacio
(F/-/-)

4. Tag: San Ignacio / Walbeobachtung
Fahrt San Ignacio - Laguna San Ignacio (70 km / ca. 3,5h )
Innerhalb der Walbeobachtungs-Saison (Mitte Januar bis Ende März) fahren Sie mit Pangas (wendige Motorboote) hinaus auf die Laguna San Ignacio, um mit Ecoturismo Kuyima die Grauwalpopulation 90 Minuten lang zu beobachten. Ihr Ausflug kann durchaus nass und anstrengend werden, ist aber faszinierend und sehr lohnend.
Fahrt Laguna San Ignacio - San Ignacio (70 km / ca. 3,5h)

Übernachtung: Desert Inn bzw. La Huerta / San Ignacio
(F/LP/-)

5. Tag: San Ignacio / Sierra San Francisco
Fahrt San Ignacio - San Francisco de la Sierra  (80 km / ca. 4h)
Unvergesslich ist der Besuch der Bergkette Sierra San Francisco. Während Sie langsam an Höhe gewinnen, gibt die Sierra erst wunderbare Ausblicke auf die Pazifikebene und später auf die zerklüfteten Canyonlandschaften frei. Mit zunehmender Höhe verändert sich die Vegetation von epiphytischen Tillandsien über Ferokaktus-Hänge bis hin zu den sonst nur weiter nördlich vorkommenden endemischen Idrias und Blaupalmen. Auf einer kurzen Wanderung werden Sie die indianischen Felszeichnungen der Chochimí-Indianer kennen lernen. Die Cueva del Ratón weist überlebensgroße Zeichnungen von Hirschen, Menschen, Vögeln und Fischen auf. Genießen Sie faszinierende Ausblicke von der Sierra bei einem Boxlunch, bevor Sie nach San Ignacio zurückkehren.
Fahrt Cueva del Ratón - San Francisco de la Sierra (80 km / ca. 4h)

Übernachtung: Desert Inn bzw. La Huerta / San Ignacio
(F/LP/-)

6. Tag: San Ignacio / Guerrero Negro & Walbeobachtung
Fahrt San Ignacio - Guerrero Negro  (200 km / ca. 2,25h)
Walbeobachtung Guerrero Negro: Sie fahren durch die Installationen der Salzgewinnungsanlage zum Walbeobachtungspier, von wo Sie mit Panga-Booten (wendige Motorboote) hinaus auf die Laguna Ojo de Liebre fahren, um die amerikanischen Grauwale beim Springen und Spielen zu beobachten (saisonal abhängig). Ihr Ausflug in das Gewässer dauert ca. 2 Stunden und kann entsprechend den Witterungsverhältnissen durchaus nass und anstrengend sein, ist aber ein absolutes Muss und sehr lohnend.
Ebenfalls besuchen Sie die beeindruckende Salzgewinnungsanlage von Guerrero Negro; die bizarre Welt der weißen Salzbecken ist monumental und unvergesslich. Kurze Wanderung durch die Safrandünenlandschaft mit einem anschließenden Abstecher zum Vogelschutzgebiet, wo Sie je nach Jahreszeit entweder Zugvögel wie z.B. Nashornpelikane oder aber ansässige Arten wie den Fischadler bei der Futtersuche beobachten können.
Fahrt Guerrero Negro - San Ignacio (200 km / ca. 2,25h.)

Übernachtung: Desert Inn bzw. La Huerta / San Ignacio
(F/LP/-)

7. Tag: San Ignacio - Vulkan Las Tres Virgenes - Oase Mulegé - Loreto
Wie eine Fatamorgana erleben Sie die grüne Palmenoase nach dem Erlebnis der trockenen und lebensfeindlichen Wüste. Mehr als 80.000 Dattelpalmen, Feigen- und Orangenbäume gedeihen entlang eines Flusses, der nur hier an die Oberfläche tritt. Der Ort liegt in einem Trichter aus Lavagestein - ein einladendes Dorf, das von den Jesuiten 1728 als Mission gegründet wurde, um die dort lebenden Cochimí-Indianer zu bekehren. Alte Adobe-Häuser bestimmen das Dorfbild. An der schattigen Plaza steht die imposante Missionskirche, die wegen ihrer Barockfassade zu den eindrucksvollsten Bauten kolonialer Architektur auf der Baja California zählt. Besichtigen Sie zu Fuß das Dorfzentrum San Ignacio's.

Fahrt San Ignacio - Tres Virgenes  (35 km / ca. 0,75h)

Auf der Mex1 durchqueren Sie die von den 2.000 m hohen Vulkangipfeln der "Drei Jungfrauen" - Volcán Las Tres Virgenes - geprägte Lavalandschaft, welche von den sonderbaren, dickstämmigen Elefantenbäumen bewachsen ist. Diese eher verdorrt wirkenden Bäume saugen sich bei den seltenen Regenfällen mit Wasser voll und speichern es über Jahre; nach ausreichendem "Naß" treiben grüne Blätter aus und nach dem Blattabwurf rosa Blüten. Immer mehr nimmt die Landschaft einen vulkanischen Charakter an und schon bald rücken die drei klassisch geformten Vulkankegel ins Bild. Mit 1.920 m stellt die höchste Jungfrau einen imposanten Berg dar. Der letzte Ausbruch fand hier 1746 statt und schickte Lavaströme bis weit in die Ebene. Malerisch verläuft die Straße dicht an den Vulkanen vorbei und durchquert die noch junge, nur wenig bewachsene Lava, die von diesem Ereignis zeugt. Am Fuße des noch aktiven Vulkans machen Sie eine Wanderung, um die außergewöhnliche Atmosphäre zu genießen.

Fahrt Tres Virgenes - Mulegé  (90 km / ca. 1,75h)

Wie San Ignacio ist Mulegé reichlich mit Frischwasser versorgt, denn der im Hinterland nicht sichtbare Fluss tritt hier in Form von langen Wasserbecken an die Oberfläche. Das fast schon tropische Klima mit warmen Wintern tut sein übriges - Mulegé ist das ganze Jahr über mit Früchten und landwirtschaftlichen Produkten gesegnet; Datteln, Feigen, Bananen, Zitrusfrüchte und Oliven - alles gedeiht prächtig. Zudem ist das Meer nicht weit; kein Wunder, dass sich der Ort zum Geheimtipp unter Baja-Reisenden entwickelt hat. Viele Nordamerikaner haben sich hier ihr permanentes Domizil eingerichtet. Trotzdem ist Mulegé nicht überlaufen und strahlt eine angenehm freundliche Atmosphäre aus. Diese Vorzüge hatten natürlich schon die Missionare erkannt, als sie 1705 die Mission Santa Rosalía de Mulegé am Fluss gründeten. Bis 1828 bestand sie; heute zeugt davon nur noch die trutzige, auf einem Felshügel erbaute Missionskirche. Vom Aussichtspunkt dahinter haben Sie einen grandiosen Blick. Zu Füßen die palmenbestandene Oase, durchschnitten vom Fluss, auf dem Wasservögel und manchmal Wasserschildkröten zu sehen sind. Fregattvögel und Truthahngeier kreisen am blauen Himmel. Die Häuser liegen zwischen den Palmen, der Ortskern um eine kleine Plaza. Auf einer Anhöhe fällt ein größeres weißes Gebäude auf. Es ist das ehemalige "Gefängnis der offenen Türen". Kurioserweise hatten die Häftlinge vom Morgen bis zum frühen Abend Ausgang, um sich etwas Geld mit Arbeit zu verdienen. Wenn dann um 18.00 Uhr das Horn geblasen wurde, kamen alle wieder in ihre Zellen zurück! Bis 1975 bestand dieses System und schien zu funktionieren. Heute ist das Gefängnis ein Museum und - sollten es die Öffnungszeiten erlauben - Teil Ihres Ausfluges in Mulegé.
Fahrt Mulegé - Loreto (185 km / ca. 2,5h)

Übernachtung: Hacienda Suites
(F/-/-)

8. Tag: Loreto - La Paz    
Kopf und Mutter aller Missionen von Hoch- und Niederkalifornien. Diese Inschrift über dem Portal der Kirche macht es jedem Besucher unmissverständlich deutlich - "Cabeza y Madre de las Misiones de Baja y Alta California". Loreto, heute 10.000 Einwohner stark, ist ein geschichtsträchtiger Ort. Am 19. Oktober 1697 kam an dieser Stelle der Jesuitenpater Juan María Salvatierra an Land und gründete die Misión Nuestra Señora de Loreto, die erste Mission in Baja California. Sie wurde schnell zum religiösen und weltlichen Zentrum, von dem aus die Erforschung und Missionierung des gesamten spanischen Kaliforniens ausging. Bis zum Schicksalsjahr 1829 war Loreto auch Hauptstadt dieses riesigen Gebietes, das sich von der Südspitze Niederkaliforniens bis zum heutigen US-Staat Oregon erstreckte. 1829 zerstörte ein Wirbelsturm die Stadt. Der Schaden war so hoch, dass man sich entschloss, nicht wieder aufzubauen, sondern die Hauptstadt nach La Paz zu verlegen. So versank Loreto bis ins 20. Jahrhundert in Bedeutungslosigkeit. Erst der Beginn des Tourismus und vor allem die Sportfischerei nach dem 2. Weltkrieg bewirkten den Wiederaufstieg der Stadt, der durch die Fertigstellung der Transpeninsular MEX 1 im Jahre 1973 beschleunigt wurde. Das Sportfischen von Gelbflossen-Thunfischen, Dorados, Schnappern, Segelfischen und Marlinen genießt heute eine internationale hohe Beliebtheit. Besuchen die weithin sichtbaren Kirche im Zentrum von Loreto. Das festgefügte Bauwerk überlebte den Wirbelsturm von 1829 und wurde 1978 restauriert. Das Innere schmücken ein vergoldeter Altar aus dem 18. Jahrhundert, Gemälde und die Statue der Virgen (Jungfrau) de Loreto. Gleich neben der Kirche befindet sich das interessante Missions-Museum, das Missionsgeschichte und Anthropologie zum Thema hat. Und davor, an der Plaza de Salvatierra, steht er, Juan María Salvatierra, der Vater aller kalifornischen Missionen in Form einer steinernen Büste. Im weiteren Umkreis findet man die Stadthalle, gemütliche Restaurants und Souvenirläden.
Fahrt Loreto - La Paz  (380 km / ca. 6h)

Übernachtung: Marina La Paz
(F/-/-)

9. Tag: La Paz / Bootstour Isla Espiritu Santo
Die Insel Espíritu Santo ist das Juwel der Bucht von La Paz. Im Yachthafen von La Paz besteigen Sie Ihr Boot, das Sie in ca. 90 Minuten zu der unbewohnten Insel bringt. Eine traumhafte Bucht reiht sich an die andere und die zerklüftete Insel vulkanischen Ursprungs bietet neben faszinierenden An- und Aussichten auch eine einzigartige Vegetation. Bei der Seelöwenkolonie von Los Islotes haben Sie Gelegenheit, mit den verspielten Jungtieren zu schnorcheln. Ihren Boxlunch genießen Sie an einem paradiesischen Sandstrand.

Übernachtung: Marina La Paz
(F/LP/-)

10. Tag: La Paz / Ganztagesausflug via Todos Santos nach Cabo San Lucas
Fahrt La Paz - Todos Santos  (80 km / ca. 1,25h)
Die kleine Stadt Todos Santos am Wendekreis des Krebses bezaubert durch ihr koloniales Ambiente, die kleinen palmenbestandenen Gassen und Straßen sowie die einzigartigen Galerien. Sie finden die Künstlergemeinde auf einer leichten Anhöhe am westlichen Fuß der Sierra de La Laguna mit Blick auf den Pazifischen Ozean mit seinen weißen Sandstränden. 1723 wurde Todos Santos von dem Missionar Jaime Bravo gegründet. In den folgenden zwei Jahrhunderten entwickelte sich in Todos Santos der Zuckerrohranbau im nördlich gelegenem Tal Arroyo de la Reforma zu einem wichtigen Wirtschaftszweig. Bereits 1731 produzierte man "200 Eselladungen Rohrzucker", Zitrusfrüchte, Feigen und vieles mehr. Acht große Zuckermühlen waren 1850 in Betrieb und sorgten für das nötige Kleingeld zum Bau der prachtvollen Haciendas in der Umgebung der Stadt. Fallende Zuckerpreise und eine anhaltende Dürre führten schließlich zum Zusammenbruch der Zuckerrohrindustrie. Erst seit den 80ziger Jahren des 20. Jhd. ist Todos Santos wieder aus seinem Dornröschenschlaf erwacht. Mit dem Bau der mexikanischen Bundesstraße 19 wurde das Städtchen von Aussteigern und Künstlergruppen wieder entdeckt - gibt es hier doch auch das vermeintliche "Hotel California" aus dem berühmten Eagle-Song. Auf dem brach liegenden Farmland wird nun der begehrte "Poblano Chili" angebaut, in den umliegenden Obstgärten gedeihen Avocado, Papaya, Mango und  viel Gemüse im biologischen Anbau. Das Städtchen bietet dem in-teressierten Besucher heute eine Vielzahl von Geschäften, Restaurants und vor allem Galerien, die traditionelle Handwerkskunst und modernde Malerei anbieten. Mehr und mehr lockt Todos Santos mit dem angenehmen Klima, den naheliegenden Stränden und der geschichtsträchtigen Altstadt. Ein wundersamer Charme geht von diesem Ort aus, dem manch ein Besucher auf Dauer erliegt.
Fahrt Todos Santos - Los Cabos  (140 km / ca. 2h)
Fahrt Los Cabos - La Paz  (220 km / ca. 3,5h)


Hinweis: Die Übernachtung ist an diesem Tag nicht inklusive, um Ihnen die Möglichkeit zur Planung eines flexibles Anschlussprogrammes zu geben. Transfer zu Ihrem Verlängerungsaufenthalt bei Cabo San Lucas oder Rückkehr nach La Paz mit Ankunft gegen 19.00 Uhr.

Übernachtung: nicht inklusive (optional)
(F/-/-)

11. Tag: La Paz / Abreise
Transfer zum Flughafen von La Paz, der Busstation oder dem Fährhafen Pichilingüe.
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Walbeobachtungen
Bitte beachten Sie, dass Walbeobachtungen aufgrund der Migrationszeiten der Grauwale erfahrungsgemäß nur zwischen Mitte Januar und Ende März Erfolg versprechend sind. Darüber hinaus ist es durchaus möglich, dass die amerikanischen Grauwale sich bis Ende April in den Lagunen der Baja California aufhalten. Wir können jedoch zu keiner Zeit eine "Walbeobachtungsgarantie" geben.

Außerhalb der Walbeobachtungssaison - Anfang April bis Mitte Januar - werden die Walbeobachtungen durch andere Naturbeobachtungen zu Wasser und Land ersetzt. Detailbeschreibung gerne auf Anfrage.

Kombination
Sie können diese "Baja California" Tour ideal mit der Tour "Mexikos Kupferschluchten" kombinieren. Dabei ist die Überfahrt mit Baja Ferries von Pichilingüe (La Paz) nach Topolobampo ein weiterer Höhepunkt der Reise (nicht inkludiert, Preise auf Anfrage).
Hier gehts zur Tourbeschreibung: