Rundum Spitzbergen Norwegen

Rundum Spitzbergen

  • Arktis Expeditionskreuzfahrt - Natur pur für aktive Reisende
  • Expedition an Bord der Plancius oder Ortelius
  • Arktische Natur & Tierwelt erkunden
  • Wanderungen in der Tundra Spitzbergens
  • Hornsund - der wohl schönste Fjord Spitzbergens
  • Unberührte Wildnis in Spitzbergen
  • Einblick in die Geschichte Spitzbergens
  • Mitternachtssonne erleben - 24 Stunden Sonnenlicht
  • Überblick
  • Leistungen
  • Reiseverlauf
  • Termine & Preise
  • Zusatzinformationen
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10 Tage Norwegen

ab  3.950 € Anfragen oder buchen

Diese Expeditionskreuzfahrt rundum Spitzbergen widmet sich schwerpunktmäßig einem intensiven Naturerlebnis in einem der entlegensten Gebiete Europas. Einmal rund um die Inselgruppe von Spitzbergen zu reisen gehört zu den ungewöhnlichsten Schiffsrouten in der Arktis. Erleben Sie die grandiose Natur und Tierwelt im schönen Licht der Mitternachtssonne. Hier findet man einen unglaublichen Reichtum an arktischer Flora und Fauna. Beobachten Sie Walrosse, Robben, Seehunde, Rentiere und unzählige Seevögel in ihrem natürlichen Lebensraum und entdecken Sie die überraschend schöne Flora. Nahe der Mündung des Liefdefjords werden wir an Land gehen und einen Spaziergang in der Tundra von Reindyrsflya unternehmen. Wir werden in den Liefdefjord segeln und uns dem beeindruckenden Monaco-Gletscher nähern. Die Gewässer an der Gletscherfront sind ein beliebter Futterplatz für Tausende von Dreizehenmöwen und gelegentlich werden auf dem Gletscher auch Eisbären gesichtet.

1. Tag: Longyearbyen - Isfjorden
2. Tag: Krossfjorden & Ny Ålesund
3. Tag: Liefdefjord / Reindyrsflya
4. Tag: Seven Islands
5.-6. Tag: Sorgfjord - Sorgfjord
6. Tag: Hinlopenstraße - Nordaustlandet
7. Tag: Barentinsel - Diskobucht
8. Tag: Hornsund
9. Tag. Ahlstrandhalvøya
10. Tag: Longyearbyen

Leistungen enthalten

  • Spitzbergen Schiffsreise an Bord der MS Ortelius / MS Plancius (je nach Termin)
  • Unterbringung in der gewählten Kabinenkategorie (siehe "Zusatzinformationen")
  • alle Landgänge und Aktivitäten gemäß Programm
  • fachkundige Vorträge und Lesungen an Bord
  • Hafengebühren
  • Gummistiefel
  • umfangreiches Informationsmaterial zur Reise

Leistungen nicht enthalten

  • Internationale Flüge (gerne über uns buchbar)
  • nicht genannte Mahlzeiten und Getränke
  • optionale Ausflüge und Aktivitäten
  • Reiseversicherung
  • Serviceleistungen an Bord (Wäscherei, Bar, Telefon, Internet)
  • persönliche Ausgaben, Trinkgelder

Unterbringung

9x Kabine

Es stehen folgende Kabinentypen zur Auswahl (alle mit Dusche/WC):
- 4-Bett-Kabinen mit Bullauge
- 3-Bett-Kabinen mit Bullauge
- 2-Bett-Kabinen mit Bullauge
- 2-Bett-Kabinen mit Fenster
- 2-Bett-Kabinen Deluxe mit Fenster
- Doppelbett-Kabine Superior mit Fenster

In allen Kabinen stehen dien Betten nebeneinander (Ausnahme Dreier- und Viererkabinen, hier gibt es Stockbetten).

Die Preise für die verschiedenen Kabinenkategorien finden Sie unter "Sonstiges".

Alleinreisende Teilnehmer können eine Kabine mit einem mitreisenden Gast teilen und müssen dafür keinen Zuschlag zahlen. Ein Einzelkabinenzuschlag (1.7 x desDoppelkabinen-Preises) ist nur fällig, wenn ausdrücklich eine Einzelkabine gewünscht wird (auf Anfrage).

Verpflegung

Vollpension
(ab Abendessen am 1. Tag bis Frühstück am 10. Tag)

9x Frühstück
8x Mittagessen
9x Abendessen

Kaffee/Tee und Snacks inklusive.

Tourbegleitung

Englischsprachiges Expeditionspersonal. Deutschsprachige Reiseleitung an bestimmten Terminen.

Transportarten

Zodiac, Expeditionsschiff

Zusätzliche Übernachtungen

Bitte kontaktieren Sie uns - wir beraten Sie gerne.

Flughafentransfer

inklusive am Ankunfts- und Abreisetag
1. Tag: Einschiffung in Longyearbyen - Isfjorden
Ankunft in Longyearbyen, dem Verwaltungszentrum Spitzbergens auf der größten Insel des Archipels, West-Spitzbergen. Vor dem Einschiffen besteht die Möglichkeit, durch die Siedlung zu streifen. Die Pfarrkirche und das Svalbard-Museum mit interessanten Ausstellungen zu Bergbauindustrie und Polargeschichte sind ebenfalls einen Besuch wert. Um Longyearbyen sind 100 verschiedene Pflanzenarten nachgewiesen worden. Am frühen Abend heißt es „Leinen los“ und fahren durch den Isfjorden.

2. Tag: Entlang des spektakulären 14.-Juli-Gletscher / Krossfjorden & Ny Ålesund
Auf der Fahrt nach Norden, entlang der Westküste Spitzbergens, kommen wir morgens im Krossfjorden an. Von hier aus brechen wir zu einer Zodiac-Rundfahrt entlang des spektakulären 14.-Juli-Gletschers auf. An den erstaunlich fruchtbaren Hängen nahe dem Gletscher blüht eine Vielzahl an Pflanzen. Hoch an den Felsen nisten Dreizehenmöwen und Dickschnabellummen in großer Zahl. Es bestehen gute Chancen, den opportunistisch lebenden  Polarfuchs zu sehen; er streicht oft am Fuß der Vogelkolonien entlang in der Hoffnung, einen hilflosen Jungvogel zu erwischen, der aus seinem Nest gefallen ist. Im landschaftlich schönen Fjord halten sich gewöhnlich einige  Bartrobben auf. Am Nachmittag führt uns die Reise nach Ny Ålesund, die nördlichste, permanent bewohnte Ortschaft der Erde. In der einstigen Bergbausiedlung fuhr früher die nördlichste Eisenbahn der Erde – die Lokomotive und einige Wage dieser Kohlebahn kann man noch immer dort bewundern. Ny Ålesund hat sich inzwischen in eine moderne Forschungsstation verwandelt. In unmittelbarer Nähe der Häuser finden sich Brutplätze von Weißwangen- und Kurzschnabelgänsen sowie von Küstenseeschwalben. Geschichtlich interessierte Besucher werden sicher auch gerne zum alten Ankermast spazieren wollen, an dem Amundsen und Nobile (mit der Norge, 1926) und Nobile (mit der Italia, 1928) ihre Luftschiffe auf dem Weg zum Nordpol festmachten.

3. Tag: Liefdefjord / Reindyrsflya / Monacogletscher
Am Eingang des Liefdefjorden gehen wir an Land für eine Wanderung auf der Tundra von Reindyrsflya. Viele Eiderenten und Kurzschnabelgänse nisten hier, und auch die seltenere Prachteiderente lässt sich hin und wieder blicken. Am Ende des Liefdefjordes kreuzen wir entlang der beeindruckenden Abbruchkante des Monacogletschers. Dreizehenmöwen zu Tausenden fischen hier, und vor oder sogar auf der mächtigen Geltscherkante hat man gelegentlich auch Eisbären angetroffen.

4. - 5. Tag: Phippsøya / Seven Islands & Sorgfjord
Heute steuern wir die nördlichste Inselgruppe Spitzbergens an: Seven Islands nördlich von Nordaustlandet gelegen. Wir hoffen auf eine Anlandung auf Phippsøya bei 81 Grad Nord, nur ca. 540 Meilen vom geographischen Nordpol entfernt. Eisbären, Elfenbeinmöwen und Walrosse bewohnen diese Region. Wir verweilen mehrere Stunden im Packeis, wo wir die Stille und Schönheit der Natur genießen. Wenn die Eiskante zu weit nördlich der Sven Islands liegt (meist im August) benötigen wir einen weiteren Tag um dem Eis-Erlebnis näher zu kommen. Falls die Esikante näher liegt (meist im Juli) haben wir evtl. noch Zeit auf einen Ausflug in den Sorgfjord. Dort sehen wir mit etwas Glück eine Walrossherde am Strand nahe der Walfängergräber aus dem 17. Jahrhundert. Auf unseren naturkundlichen Exkursionen könnten wir ganzen Familien von Alpenschneehühnern begegnen. Die gegenüberliegende Seite des Fjordes ist auch einen Besuch wert.

6. Tag: Hinlopenstraße / Alkefjellet
Heute fahren wir in die Hinlopenstrasse ein, dem Verbreitungsgebiet von Bart- und Ringelrobben, Eisbären und Elfenbeinmöwen. Die Treibeisfelder vor der Lomfjordshalvøya befahren wir auf einer Zodiactour. Ziel ist das Alkefjellet, ein Vogelfelsen, auf dem Tausende von Dickschnabellummen in spektakulärer Umgebung nisten. Auf der Ostseite der Hinlopenstrasse versuchen wir bei Augustabukta auf Nordaustlandet anzulanden, Heimat der Rentiere, Gänse, Elfenbeinwöwe und Walrossen. In der Nähe von Torellneset wandern wir entlang der schönen Küstenlinie die Steinen und Felsen übersäht ist, die über tausende Jahre von der Natur geschmeidig skulpturiert wurden. Mit Glück begegnen wir wieder Walrossen entlang dieser Strecke.

7. Tag: Barentinsel - Diskobucht
Im Freemansund wollen wir in Sundneset auf der Barentsinsel landen und eine alte Trapperhütte besuchen. Von hier aus führt uns ein Marsch in flottem Tempo über die Tundra auf der Suche nach dem Spitzbergen-Ren und der Weißwangengans. Später fahren wir weiter südwärts zur Diskobukta an der Westseite von Edgeøya. In dieser seichten Bucht landen wir mit den Zodiacs an einem mit sibirischem Treibholz und Walknochen übersäten Strand, um dort zu wandern. In einer schmalen kleinen Schlucht steigen wir zu den Rändern hinauf. Die Wände der Schlucht sind von Tausenden von Dreizehenmöwen, Gryllteisten und räuberischen Eismöwen bewohnt. Zur Brutzeit der Vögel patrouillieren Eisfüchse und Eisbären – hauptsächlich Weibchen mit ihren Jungtieren – durch die Schlucht auf der Suche nach jungen, noch nicht flugfähigen Vögeln, die aus dem Nest gefallen sind.

8. Tag: Spektakulärer Hornsund
Dieser Tag beginnt mit einer stillen Kreuzfahrt durch die zahlreichen Seitenfjorde des spektakulären Hornsundes in Südspitzbergen mit seinen hohen Bergen. Der Hornsundtind steigt zu einer Höhe von 1.431 m auf, während ein anderer Berg, der Bautaen, uns veranschaulicht, weshalb die holländischen Entdecker der Insel den Namen Spitzbergen gaben. 14 atemberaubende Gletscher wälzen ihre Eismassen die Hänge herab ins Meer und es gibt gute Chancen Robben und Eisbären hier anzutreffen.

9. Tag. Ahlstrandhalvøya
Heute landen wir auf Ahlstrandhalvøya an der Mündung des Van Keulenfjords. Haufenweise liegen hier Skelette von Weißwalen (Belugas), die von der Zeit des sinnlosen Abschlachtens im späten 19. Jahrhundert zeugen und uns einmal mehr daran erinnern, welche Konsequenzen eine gedankenlose Ausbeutung haben kann. Zum Glück sind die Belugas nicht vollständig ausgerottet worden, so daß wir sie heute wieder in größeren Gruppen auch in diesem Fjord antreffen können. Am Nachmittag fahren wir in den Recherchefjord und erkunden die Tundra am Fjordende, wo für gewöhnlich Rentiere nach Nahrung suchen.

10. Tag: Longyearbyen
Rückkehr nach Longyearbyen. Unsere Reise endet hier mit dem Transfer zum Flughafen. Individuelle Rückreise oder Verlängerungsaufenthalt.
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  • Juli 2018

    • 06.07.2018 - 15.07.2018 Wenige Plätze 3.950 € anfragen buchen
    • 14.07.2018 - 23.07.2018 Wenige Plätze 3.950 € anfragen buchen
  • August 2018

    • 01.08.2018 - 10.08.2018 Wenige Plätze 3.950 € anfragen buchen
    • 11.08.2018 - 20.08.2018 Wenige Plätze 3.950 € anfragen buchen
    • 20.08.2018 - 29.08.2018 Wenige Plätze 3.950 € anfragen buchen
Schiffstypen
M/V Ortelius an den Terminen:
14.07. - 23.07.2018
01.08. - 10.08.2018

M/V Plancius an den Terminen:
06.07. - 15.07.2018
11.08. - 20.08.2018

Kabinenkategorien / Preise 2018
4-Bett-Bullauge: 3.950 EUR
3-Bett-Bullauge: 4.900 EUR
2-Bett-Bullauge: 5.700 EUR
2-Bett-Fenster: 6.150 EUR
2-Bett-Fenster (Deluxe): 6.550 EUR
DZ-Fenster (Superior): 7.400 EUR

Hinweis zum Reisetermin 20.08.2018
Die Expeditionskreuzfahrt zu diesem Abfahrtsterminen beinhaltet den Abstecher zur sehr selten besuchten, und am östlichsten (nahe des russischen Hoheitsgebietes) gelegenen Insel Kvitøya. Die Insel ist größtenteils von einer Eiskappe belegt, die nur wenig Raum für eis-und schneefreie Zonen zulässt. Den detaillierten Reiseverlauf senden wir Ihnen auf Anfrage gerne zu.

Schiffsinformation MS Ortelius
MS Ortelius ist ein modernes und nach höchsten Sicherheitsstandards ausgerüstetes Polarschiff und verfügt über die höchste Eisklasse (UL1 = 1A) und ist tauglich für erlebnisreiche Eisfahrten in den entlegenen Gebieten der Antarktis und Arktis. Das Schiff wurde ursprünglich 1989 in Danzig/Polen gebaut und diente viele Jahre lang der Russischen Akademie für Wissenschaften. Das Schiff ist seit 2011 für den neuen Eigner und Betreiber Oceanwide Expeditions in den polaren Regionen im Einsatz. Ortelius ist nach dem holländisch/flämischen Kartografen Abraham Ortelius (1527 – 1598) benannt, der den ersten modernen Weltatlas „Theatrum Orbis Terrarum“ im Jahr 1570 veröffentlichte. Zu dieser Zeit war der Weltatlas das teuerste Schriftwerk was je publiziert wurde.
Es haben insgesamt 116 Passagiere und 47 Crewmitglieder und 6-7 Guide-Lektoren an Bord Platz. Jede Reise wird von einem Bordarzt begleitet. Die Brücke ist für Passagiere offen, die Außendecks bieten viel Raum. Das Restaurant ist in zwei Bereiche aufgeteilt, es gibt eine Bar und einen Vortragsraum. Die Sauna dient zur Entspannung nach einem Tag an der polarfrischen Luft. Das Schiff ist für Entdecker ausgerüstet: Wandergummistiefel für Wanderungen an Land, Expeditionsjacken kann man käuflich erwerben. Es gibt 45 Passagierkabinen (Dusche und WC in der Kabine oder am Gang) aufgeteilt in folgende Außenkabinenkategorien: Suite mit Doppelbett und separaten Tagesraum und DU/WC (1x), Superior mit Doppelbett und separaten Raum und DU/WC (6 x), Twinkabinen mit Fenster und DU/WC (10x), Twinkabinen mit Bullauge und DU/WC (25 x), Viererkabinen DU/WC mit Stockbetten und DU/WC (5 x) . Diese Kabinen können auch als Twin oder Triple belegt werden. Weitere technische Daten: zypriotische Flagge, 2 Gangways , Helikopterlandedeck , 10 x Mark V Zodiacs mit Viertaktaußenbordmotoren mit je 40 PS, 91 m lang, 17 m breit, 5,8 m Tiefgang, 4575 Tonnage (BRT), 14 Knoten maximale Geschwindigkeit, Heimathafen Vlissingen.

Schiffsinformation MS Plancius
MS Plancius ist ein modernes und nach höchsten Sicherheitsstandards ausgerüstetes Polarschiff und verfügt über eine hohe Eisklasse ( 1 D ) und ist tauglich für erlebnisreiche Eisfahrten in den entlegenen Gebieten der Antarktis und Arktis. Das Schiff wurde ursprünglich 1976 in den Niederlanden gebaut und war unter dem Namen "Ms. Tydeman” als ozeanografischen Forschungsschiff der königlichen holländischen Marine viele Jahre auf den Weltmeeren unterwegs. Das Schiff wurde 2004 von Oceanwide Expeditions erworben und auf den Namen „Plancius“ umgetauft. Das Schiff wurde komplett umgebaut und zu einem Passagierschiff umkonvertiert gemäß geltender Vorschriften des Loyd´s Register und SOLAS Standards. Der Name Plancius ist ein Tribut auf die ´Plancius Foundation´ (1981-1996), die als erster Kreuzfahrtanbieter Erlebnisreisen nach Spitzbergen an Bord eine kleinen Pionierschiffes namens Plancius anbot. Das moderne Schiff MS Plancius ist seit der Antarktissaison 2009/10 in den polaren Regionen im Einsatz. Es haben insgesamt 116 Passagiere und 45 Crewmitglieder inkl. 7-8 Guide-Lektoren an Bord Platz. Es gemütlich eingerichtet, aber kein Luxus. Jede Reise wird von einem Bordarzt begleitet. Die Brücke ist für Passagiere offen, die Außendecks bieten viel Raum ( Deck 4 kann ganz umwandert werden). Das Restaurant befindet sich auf Deck 3 und ermöglicht einen Sitzplatz für jeden Gast. Es dient auch als Vortragsraum mit moderner Präsentationstechnik. In der Panoramalounge auf Deck 5 gibt es eine Bar und einen grandiosen Ausblick. Es gibt 53 Passagierkabinen ( alle mit Dusche und WC) aufgeteilt in folgende Außenkabinenkategorien: Superior mit ca. 21 m² und Du/Wc (10 x) , TwinDeluxe mit ca. 15m² und Du/Wc (2 x), Twin Fenster mit ca. 15 m² mit Du/Wc (26 x), Twin Bullauge mit ca. 15 m² mit Du/Wc (9x), Vierer mit Du/Wc (4 x), Dreierkabine mit Du/Wc (2 x). In allen Kabinen stehen Betten nebeneinander (Ausnahme Dreier und Viererkabinen, hier gibt es 2 Stockbetten). Das Schiff ist für Entdecker und diverse Aktivitäten ausgerüstet: Kajaks, Schneeschuhe, Zelte und Schlafsäcke für Field Camping, Wandergummistiefel für Wanderungen an Land, Expeditionsjacken kann man käuflich erwerben. Weitere technische Daten: holländische Flagge, 2 Gangways, 10 x Mark V Zodiacs mit Viertaktaußenbordmotoren mit je 40 PS. Das Schiff ist 89 m lang, 14,5 m breit, 5 m Tiefgang, 3434 Tonnage (BRT), 12 Knoten maximale Geschwindigkeit, Heimathafen Vlissingen.

Reiserouten - wichtiger Hinweis
Alle veröffentlichten Reiserouten gelten zur allgemeinen und groben Orientierung. Die Programme variieren je nach den örtlichen Eis- und Wetterbedingungen sowie den Ad-hoc-Entscheidungen der Expeditionsleiter um Gelegenheiten zu ergreifen, Tiere zu beobachten. Flexibilität steht bei Expeditionskreuzfahrten an erster Stelle. Anlandungen sind immer abhängig vom Wetter, Verfügbarkeit von Anlandeplätzen und Umweltschutzauflagen (IAATO). Fahrpläne und Anlandeplätze werden ca. 5 Monate vor dem Beginn der Saison geplant und im IAATO System offiziell eingebucht. Der endgültige Fahrplan wird vom Expeditionsleiter an Bord bestimmt. Nicht zuletzt ist die Umsetzung des Fahrplans abhängig von der Tüchtigkeit des Schiffes und dem Ermessen des Kapitäns. Angesichts der hohen Treibstoffpreise, wird vorausgesetzt, dass OceanwideExpeditions sich das Recht vorbehält, die Geschwindigkeit der Motoren zu verringern (inkl. Fahrt auf einer Antriebswelle), sofern dies nicht den Charakter der geplanten Reise erheblich beeinträchtigt und die Sicherheit des Schiffes, seiner Besatzung, Personal und Gäste gefährdet.

Die Chancen einer kompletten Umrundung von Spitzbergen liegen bei 30% in der ersten Juli Hälfte, bei 60% in der zweiten Juli Hälfte, bei 90% in der ersten August Hälfte und bei 95% in der zweiten August Hälfte (Statistik basiert auf Erfahrungswerte der Jahre 1992 bis 2012). Falls eine Umrundung aufgrund der gegebenen Eisverhältnisse nicht möglich ist, wird sich das Programm auf den Nordosten oder Südosten von Spitzbergen konzentrieren.

Änderungen im Reiseverlauf vorbehalten, d.h. die hier beschriebenen Tagesprogramme dienen nur zur groben Orientierung. Das Reiseprogramm kann durch den Einfluss lokaler Eis- und Wetterverhältnisse beträchtlich variieren, aber auch, um auf aktuelle Gegebenheiten bezüglich Tierbeobachtung reagieren zu können. Die Größe der Gruppe und Leistungsfähigkeit der Teilnehmer spielt eine Rolle. Flexibilität ist von größter Bedeutung auf Expeditionsschiffsreisen.

Gummistiefel
An Bord der Plancius und Ortelius dürfen alle Passagiere wandertaugliche Gummistiefel mit Profilsohle kostenfrei benutzen. Die Schuhgrößen müssen mindestens 8 Wochen vor Abreise mitgeteilt werden. Ohne Voranmeldung kann keine Ausrüstung an Bord vergeben werden. Am Ende der Reise müssen die Gummistiefel an das Expeditionsteam zurückgegeben werden. Die Stiefel sind von hoher Qualität, sind komfortabel und halten die Füße trocken und warm bei allen Anlandungen.

Landprogramm und Fahrten mit dem Zodiac
Geführte Landausflüge (Wanderungen, Tierbeobachtungen und Zodiacfahrten) sind im Reisepreis inkludiert. Das Programm ist vielfältig und wird allen Passagieren angeboten. Unsere Philosophie ist das aktive Naturerlebnis an Land und zur See.

Anforderungen
Körperliche Fitness, Gesundheit und Ausdauer sind wesentlich für die Teilnahme an dieser Tour. An sich ist diese Expeditionskreuzfahrt physisch nicht sonderlich anspruchsvoll. Dennoch verbringen Sie so viel Zeit wie möglich an Land. Die Landexkursionen verlangen, dass Sie die steile Landungsbrücke vom Schiff bis auf Wasserlevel, um in die Zodiacs zu steigen, runter und rauf klettern können. Natürlich stehen Ihnen hier Crewmitglieder zur Seite. An Land kann es glatt und felsig sein.

Da Sie in einer sehr abgeschiedenen Gegend ohne Zugang zu medizinischen Einrichtungen reisen, ist es wichtig, dass Sie nur an dieser Reise teilnehmen, sofern Sie keine tägliche ärztliche Behandlung oder ähnliches benötigen.Die Landgänge sind kein Muss, Sie können jederzeit gerne an Bord bleiben.