Auf anderen Wegen zum Ararat und Damavand Türkei · Iran

Auf anderen Wegen zum Ararat und Damavand

  • Optimale Vorbereitung auf den Berg
  • Umrundung des Van Gölü (größter See der Türkei)
  • Ein lohnender knapp 3000er und ein 4000er vor dem Ararat
  • Keinerlei klettertechnische Schwierigkeiten
  • Übernachtung in Istanbul
  • Iran mit Besteigung Damavand 5671 m
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  • Leistungen
  • Reiseverlauf
  • Termine & Preise
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Türkei · Iran

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Ausgesucht von passionierten Bergsteigern für ambitionierte Bergwanderer, ist das Programm dieser Reise auf eine erfolgreiche Besteigung des 5167 m hohen Agri Dagi, wie die Türken den Ararat nennen, ausgerichtet. Der einheimische Bergführer wird die Gruppe auf der Tour vom Vansee bis auf die Gipfel des Süphan und des Ararat begleiten und dabei zu Plätzen jenseits touristischer Geschäftigkeit führen. Das Land am anatolischen Bergriesen wird Sie so fesseln, dass Sie schließlich nicht nur einfach über Bergwiesen, durch Vulkangeröll und über Schnee und Eis den Gipfel ersteigen, sondern wahrlich den historischen Boden unter den Schuhsohlen spüren. Getreu unserem Motto „…dem Besonderen auf der Spur“ werden Sie mit Sicherheit noch mehr mit nach Hause nehmen, als „nur“ zwei neue Gipfel. Und schließlich liegt so kurz vor der Grenze zur Islamischen Republik der Gedanke nahe, diese zu überqueren, um mehr über das Leben im Iran zu erfahren, dessen öffentliches Bild doch sehr von den westlichen Medien geprägt ist. Erleben Sie während der Verlängerungswoche persische Kultur und Architektur und nutzen Sie die Möglichkeit zu einem weiteren Gipfelsieg (Damavand - 5671 m).

1. Tag Flug nach Istanbul
2. Tag Flug nach Ostanatolien
3. Tag Van See, Krater mit vier Seen des Nemrut Dagi
4. Tag Zum Süphan Dagi
5. Tag Aufstieg zum Süphan-Gipfel (4058 m)
6. Tag Das Grab der Arche Noah´s
7. Tag An den Ararat
8. Tag Akklimatisationsaufstieg (4-5 h)
9. Tag Aufstieg zum Lager 2 (4200 m)
10. Tag Zum Gipfel auf 5167 m
11. Tag Abstieg und Fahrt zurück nach Dogubayazit
12. Tag Der Fischsee (2400 m)
13. Tag Fahrt nach Van
14. Tag Fahrt zur iranischen Grenze - Tabriz
15. Tag Flug nach Teheran, Fahrt nach Nandal
16. Tag Aufstieg zur Hütte Takhte Fereydun (4360 m)
17. Tag Gipfel des Damavand (5671 m)
18. Tag Abstieg über Gazaneh nach Larijan
19. Tag Optionale Fahrt zum Kaspischen Meer
oder Teheran
20. Tag Teheran
21. Tag Rückflug über Istanbul nach Deutschland

Leistungen enthalten

Flug mit ab Frankfurt/München via Istanbul/Ankara (auch Flüge ab anderen deutschen Flughäfen und ab Schweiz/Österreich möglich), Flughafengebühren, Begleitmannschaft und Gepäcktransport bei Bergtouren, Bergpermits, Linienflüge Tabriz – Teheran, Teheran – Frankfurt

Leistungen nicht enthalten

Trinkgelder, Ausgaben für Getränke, zusätzliche Mahlzeiten, Eintrittsgelder, zusätzliche Ausflüge, bei Reise in den Iran Visum Iran.

Unterbringung

11 Übernachtungen in Hotels
7 Übernachtungen im Zelt
2 Übernachtungen in Zelten/Hütten (Iran)

Verpflegung

7 x Frühstück
7 x Abendessen
14 x Vollpension (Mittag als Lunchpaket)

Tourbegleitung

geprüfter türkischer Bergführer (deutsch/englisch sprechend), Reiseleitung ab/bis Deutschland ab 10 Personen, Begleitung im Iran durch deutsch oder englisch sprechenden Guide/Bergführer

Transportarten

Flugzeug, Öffentliche / gemietete Busse, Minibus, Zu Fuß
1. Tag Flug nach Istanbul, Transfer zum Hotel; je nach Ankunftszeit besteht die Möglichkeit zu Besichtigungen der Blauen Moschee und der Altstadt mit Hippodrom und Basar; Übernachtung im Hotel im Stadtteil Sultanhamet. (-/-/-)

2. Tag Flug nach Ostanatolien. Transfer zum Flughafen und zeitiger Weiterflug nach Van (1727 m) m gleichnamigen See. Nach dem Einchecken im Hotel Besichtigung der Zitadelle Van Kalesi und dann Fahrt entlang des Südufers vom Van Gölü; mit dem Boot zur Insel Akdamar mit Besichtigung der armenischen Kirche; Bademöglichkeit im stark alkalischen See; Abendpicknick auf der Insel; Rückfahrt; Übernachtung im Hotel. (F/LP/A)

3. Tag Fahrt entlang der Südseite des Van See in den Krater mit vier Seen des Nemrut Dagi; das Camp befindet sich an einem See (2225 m), welcher durch Thermalquellen gespeist wird. Ersteigung des höchsten Punkt des Kraterrandes (2935 m); der nun erloschene Vulkan hat einst durch einen Ausbruch den Abfluss des Van See verschüttet; wieder Abstieg zum Camp am kleinen See mit Bademöglichkeit; Abendpicknick; Übernachtung im Zelt. 5 h, leichte Tour, +/-710 m. (F/LP/A)

4. Tag Zum Süphan Dagi. Fahrt über Ahlat (Besichtigung des seldschukisch – armenischen Friedhofes) und weiter an der NO-Seite des Sees entlang bis zum Lagerplatz auf über 2500 m, Möglichkeit eines Akklimatisationsaufstieges bis ca. 3100 m; Übernachtung im Zelt. 4 h, +/-600 m. (F/LP/A)

5. Tag Langer Aufstieg zum Gipfel. Um 4 Uhr beginnt der Gipfelaufstieg anfangs über Wiesen und Geröllhalden, im Gipfelbereich über Blockgeröll (anstrengend); nach ca. 5-6 h ist der Süphan-Gipfel (4058 m) erreicht; Gipfelrast am Steinmann; schnelle Abstiegsroute (ca. 3 h) mit Rast am Lager; Fahrt (4 h) nach Dogubayazit mit Stopp an einem Wasserfall; vom Pass ist der Ararat bei schönem Wetter erstmalig zu sehen; Übernachtung im Hotel. 9-11 h, teils schwierig über Blockgeröll, +/-1558 m. (F/LP/A)

6. Tag Das Grab der Arche Noah´s. Fahrt Richtung iranische Grenze und eine steile Piste hinauf; ein Erd- und Lehmhügel mit der Form eines Schiffsrumpfes wird von einigen Entdeckern für die Arche gehalten; in einem kleinen Museum gibt es auch eine Ausstellung über die Untersuchungen; Fahrt zu einem Quellfluss des Euphrat und ausgiebiges Baden in heißen Schwefelquellen; Abendpicknick; Rückfahrt und Übernachtung im Hotel. (F/LP/A)

7. Tag An den Ararat. Über eine Holperpiste fahren wir zum Ausgangspunkt der Besteigung auf ca. 2500 m und steigen weiter auf bis zum Nokmadenlager (3200 m) auf einer Wiese; der Gepäcktransport erfolgt durch Pferde, so dass wir leicht und zügig steigen können. Übernachtung im Zelt. 2-3 h, leicht, +800 m (F/LP/A)

8. Tag Akklimatisationsaufstieg (4-5 h). Wir steigen abseits der Hauptroute bis zum Lager 2 ohne Gepäck auf und testen unsere Höhenanpassung. Bei der Rast reicht der Blick schon am Kleinen Ararat vorbei bis in den Iran; Abstieg über die Normalroute; Übernachtung in Lager 1. 5-6 h, mittelschwer, +/-960 m. (F/LP/A)

9. Tag Aufstieg zum Lager 2 (4160 m); Gepäcktransport durch Pferde; die Zelte stehen windgeschützt hinter Steinwällen; es wird nur eine relativ kurze Nacht, aber genug Zeit für Träume und Vorfreude auf den Gipfeltag; Übernachtung im Zelt. 3-4 h, leicht, +960 m. (F/LP/A)

10. Tag Zum Gipfel auf 5167 m. Start um 4 Uhr. Nach ca. 4 – 5 h sollten wir bei guter Witterung den höchsten Punkt erreicht haben. Bei hartem Firn legen wir je nach Jahreszeit ab ca. 5000 m die Steigeisen an. Bei klarem Wetter können wir vom Gipfel die Aufstiegsroute einsehen und der Blick reicht nach Armenien und am Kleinen Ararat (3896 m) vorbei in den Iran. Nach dem zügigen Abstieg mit Rast am Lager 2 und weiterem Abstieg bis zum Lager 1 (gesamter Abstieg 4-5 h) bleibt uns dort Zeit, den Erfolg am biblischen Berg zu feiern (Schaf- oder Ziegenessen). Übernachtung im Zelt. 10-11 h, anstrengend, +1007 m, -1967 m. (F/LP/A)

11. Tag Fahrt zurück nach Dogubayazit, wo uns mal wieder ein Hotel erwartet; am Nachmittag Fahrt zur alten Palastanlage Ischak Pascha Serai oberhalb der Stadt; Besichtigungsrundgang; vom Cafe bietet sich ein weiter Blick über die Ebene und die umliegenden Berge Übernachtung im Hotel. 2 h, leicht, -800 m. (F/M/A)

12. Tag Der Fischsee (2270 m) in klarer Bergluft und Einsamkeit; viel Zeit zur Erholung oder kleinen Entdeckungen; Ausspannen, Baden, Picknick; Lagerfeuer; Übernachtung im Zelt. (F/LP/A)

13. Tag Abschied vom Land am Ararat. Fahrt nach Van ins Hotel; Freizeit; beim Abschiedsessen mit unserem Bergführer können wir uns noch einmal über die Erlebnisse austauschen; Übernachtung im Hotel. (F/LP/A)
Von hier auch Verlängerungsmöglichkeit Iran mit Kultur und Besteigung Damavand. Die Übernachtung erfolgt dann wieder im Hotel in Dogubayazit.

14. Tag Kurze Fahrt zur Grenze. Nach dem Grenzübertritt zu Fuß fahren wir weiter nach Tabriz, die erste größere Stadt, wo wir bei verschiedenen Besichtigungen (Bazar und Moscheen) schon einen kleinen Einblick ins Leben gewinnen. Wir genießen sicher einen Tee und eine traditionelle Wasserpfeife. Übernachtung im Hotel. (F/-/A)

15. Tag Flug nach Teheran. Bei der Fahrt durch die Stadt gewinnen wir einen kurzen Eindruck, bevor wir schon weiter nach Nandal (2500 m), dem neuen Ausgangspunkt der Besteigung des Damavand fahren. Übernachtung in einfachem Haus. (F/-/A)

16. Tag Langer Aufstieg zu einer Wiese (4200 m). Ü im Zelt. 6-7 h, mittelschwer, +1700 m. (F/LP/A)

17. Tag Zur Hütte Takhte Fereydun (4360 m). Erholung. Ü im Zelt/Hütte. 1 h, leicht, +160 m. (F/LP/A)

18. Tag Der Vulkankegel des Damavand (5671 m) ist der höchste Berg des Elburzgebirges, noch höher als der Elbrus im Kaukasus. Nach einem langem Aufstieg (8 h) und einem zügigen Abstieg in der halben Zeit freuen wir uns auf das Ausruhen im Camp. Übernachtung im Zelt. 8-9 h, anstrengend, +/-1311 m. (F/LP/A)

19. Tag Abstieg zu heißen Quellen. Nun geht es wieder fast ganz hinunter. Nach 8 h erreichen wir über Gazaneh dann endlich Larijan, wo wir in heißen Quellen relaxen können. Dieser Tag ist auch als eventuelle Reserve bei schlechtem Wetter gedacht. Übernachtung im Erholungskomplex. 7-8 h, -2400 m. (F/LP/A)

20. Tag Auf anderer Route zurück nach Teheran, dann den Rest des Tages Besichtigungen; Übernachtung im Hotel (F/LP/A)

21. Tag Stadtleben in Teheran. Besichtigungen von u. a. Saad Abad Palast, Ostad Motahari Moschee, Reza Abasi Museum; Abschiedsessen. (F/-/A)

22. Tag Flug über Istanbul nach Deutschland. (-/-/-)
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Anforderungen:
Teamgeist und Komfortverzicht, sicheres Gehen mit Wanderstöcken, Steigeisen bei ungünstigen Firn- Eisverhältnissen, Gehzeiten 4-10 Stunden, Bergerfahrung und gute Kondition

Eine Geschichte des Ararat – Die Suche nach der Arche Noah
Die Türken nennen ihn Agri Dagi (Schmerzensberg), die Armenier Masis, die Perser Kûh-i Nuh und die Kurden Ararat (Feuerberg). Der Vulkan im Grenzland Türkei – Armenien – Iran gilt seit dem letzten Ausbruch 1840 als erloschen. Nach der biblischen Arche Noah-Strandung auf dem Berg gelang dem estnischem Arzt und Physikprofessor Friedrich Parrot am 27. September 1829 die erste Besteigung des Ararat in der Neuzeit.
Vermutliche Überreste der Arche sollen wieder auf Satellitenfotos erkannt worden sein und so bleibt der Bergriese in Ostanatolien ein Ziel für einige Archäologen auf der Suche nach dem fast Unmöglichem. Und natürlich in erster Linie ist der Berg begehrtes Ziel für ambitionierte Bergsteiger.
Gehen Sie mit uns auf Entdeckungstour auf einer intensiven Reise im Land am Ararat und ersteigen Sie den Gipfel!