Island-Umrundung inkl. Westfjorde Island

Island-Umrundung inkl. Westfjorde

  • Selbstfahrerreise entlang der Ringstraße & zur Fjordwelt im Nordwesten
  • Rund um Island inklusive der Halbinsel Snæfellsnes und der Westfjorde
  • Reykjavik - nördlichste Haupstadt der Welt
  • Gullfoss - der goldene Wasserfall
  • Thingvellir Nationalpark (Weltkulturerbe)
  • Großer Geysir & kochende Wassersäule des Strokkur Geysir
  • Perle der Natur - Myvatn-See
  • Zauberhafte einsame Westfjorde
  • Mächtige Wasserfälle & Geysire
  • Beeindruckende Gletscherlagune Jökulsárlón
  • Sagenumwobenes Reykholt
  • Überblick
  • Leistungen
  • Reiseverlauf
  • Termine & Preise
  • Zusatzinformationen
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14 Tage Island

ab  2.675 € Anfragen oder buchen

Erkunden Sie bei dieser Island-Mietwagenreise die ganze Pracht der Insel aus Feuer und Eis im eigenen Tempo. Fahren Sie von Reykjavik zum malerischen Gullfoss Wasserfall, bestaunen Sie die Papageientaucher an der Südküste, erleben Sie die eisige Stille an der Gletscherlagnune Jökulsarlón und die unglaublich vielseitige Natur am Mývatn See. Island ist ein Land mit unberührter Natur, faszinierenden Landschaften und herzlichen Einwohnern. Entlang der Ringstraße und in den Westfjorden dürfen Sie sich auf eine unvergleichliche Fjordlandschaft, imposante Panoramen und vor allem auf Ruhe und Entspannung freuen. Neben den bekannten Natur-Sehenswürdigkeiten der Ringstraße entdecken Sie bei dieser Selbstfahrerreise auch versteckte Highlights der Insel wie die unbekannten Westfjorde oder die Halbinsel Snaefellsnes. Genießen Sie dieses Stückchen nordisches Paradies und begeben Sie sich auf eine unvergessliche Island-Reise!

1. Tag: Reykjavik Keflavik - Hveragerði
2. Tag: Thingvellir - Geysir - Gullfoss - Fludir/Selfoss
3. Tag: Thjorsardalur - Hella - Vik - Kirkjubaejarklaustur
4. Tag: Skaftafell - Jökulsárlón - Höfn
5. Tag: Djúpivogur - Reydarfjördur - Egilsstadir
6. Tag: Dettifoss - Asbyrgi - Husavik - Mývatn
7. Tag: Mývatn See - Akureyri - Siglufjordur
8. Tag: Siglufjordur - Varmahlid / Laugarbakki
9. Tag: Holmavik - Ísafjörður
10. Tag: Westfjorde
11. Tag: Westfjorde / Thingeyri - Bildudalur - Latrabjarg - Flokalundur
12. Tag: Fähre Baldur - Breiðafjorður - Stykkisholmur
13. Tag: Snæfellsnes Halbinsel - Borgarfjordur - Reykjavik
14. Tag: Reykjavik Keflavik

Leistungen enthalten

  • Island Mietwagen-Rundreise lt. Programmt
  • 13 Tage Mietwagen ab/bis Flughafen Keflavik (Kategorie: Kompakt / Toyota Auris o.ä.)
  • unbegrenzte Freikilometert
  • Vollkaskoversicherung (mit Selbstbeteiligung)
  • GPS-Navigationssystem
  • Gebühr für 1 Zusatzfahrer
  • Fährüberfahrt von Baldur nach Stykkisholmur (Tag 12)
  • 24-Stunden Notrufnummer
  • ausführliche Tourunterlagen und Kartenmaterial (bei Anreise, in Englisch, in Form eines Tablets)

Leistungen nicht enthalten

  • Internationale Flüge (gerne über uns buchbar)
  • nicht genannte Mahlzeiten und Getränke
  • optionale Ausflüge und Aktivitäten
  • persönliche Ausgaben, Trinkgelder
  • Extrakosten Mietwagen: Benzin, Abschleppgebühren, Kaution (nur per Kreditkarte), ggf. Maut / Straßengebühren, SCDW (Reduziertung der Selbstbeteiligung) und weitere Zusatzversicherungen - alles vor Ort buchbar
  • Reiseversicherungen

Unterbringung

13x Gästehäuser, Bauernhäuser und Hotels (Doppelzimmer)

Die Unterkünfte sind mit und ohne privatem Bad buchbar (außer in der ersten Nacht). Die angegebenen Preise sind mit privatem Bad. Auf Wunsch ist auch die Unterbringung mit Gemeinschaftsbad zum günstigeren Preis buchbar. Preise gerne auf Anfrage.

Gerne buchen wir Ihnen auch Unterkünfte der Komfort-Kategorie. Preise gerne auf Anfrage. Es ist auch eine Kombination verschiedener Unterkunftskategorien möglich.

Einzelzimmerzuschlag sowie Preis im 3-Bett oder 4-Bett-Zimmer sowie und Kinderermäigung (2-11 Jahre) gerne auf Anfrage.

Verpflegung

13x Frühstück

Transportarten

Fähre, Mietwagen

Zusätzliche Übernachtungen

Bitte kontaktieren Sie uns - wir beraten Sie gerne.

Optionale Ausflüge / Zusatzleistungen

Walbeobachtungstour Reykjavik:
Dauer: ca. 2 - 3,5 Stunden
ab/bis Reykjavik Hafen (Old Harbour)
Preis: 100 EUR

Erleben Sie eine spannende Walbeobachtungstour. Entdecken Sie Wale, Delphine, Tümmler und Seevögel in ihrer natürlichen Umgebung und genießen Sie den Komfort Ihres Schiffes. Ihre Tour beginnt und endet im alten Hafen von Reykjavik. Durch das know-how der Crew und die hervorragenden Lebensbedingungen für Wale in der Bucht werden auf ca. 90% aller Touren Wale gesichtet. Häufig zu sehen sind Zwergwale, Weißschnauzendelphine, Schweinswale und sogar die majestätischen Buckelwale.

- Englischsprachiger Guide auf jeder Tour (je nach Saison deutschsprachig)
- Freundliche und gut ausgebildete Crew
- Café an Bord
- Sitzplätze unter Deck für alle Passagiere
- Warme Overalls an Bord zur Verfügung (kostenlos)
- Garantierte Walsichtung (ansonsten eine weitere kostenfreie Tour)

Amphibienbootstour Jökulsárlón Glacier Lagoon:
Dauer: ca. 40 Minuten
ab/bis Jökulsárlón Glacier Lagoon
Preis:
Erwachsene: 51 EUR
Kinder 6-12 Jahre: 19 EUR

Lassen Sie sich in eine unwirkliche Welt entführen. Bei dieser Bootstour gleiten Sie an riesigen Eisbergen vorbei und bekommen eine ganz andere Sicht auf die Gletscherlagune. Englischsprachiger Guide.

Der Ausflug im Amphibienboot auf dem Jökulsárlón ist nur zwischen Mai und September durchführbar. Sollte die Tour nicht buchbar sein, werden Sie auf eine Walbeobachtungstour in Reykjavik gebucht.
1. Tag: Reykjavik Keflavik - Hveragerði (ca. 100 km)
Individuelle Anreise. Nach Ihrer Ankunft am Keflavik Flughafen übernehmen Sie Ihren Mietwagen.
Die erste Fahrt führt Sie entlang der Südküste der Reykjanes Halbinsel. Das charmante Dorf Hveragerði ist eines der wenigen weltweit, das direkt auf einem geothermalen Gebiet liegt. Die Stadt ist bekannt für die Nutzung der geothermalen Energie zur Beheizung von Gewächshäusern, so dass hier neben Blumen auch Gemüse und Südfrüchte gezüchtet werden. Nahezu der ganze Ort ein geothermales Gebiet und so findet man an vielen Ecken der Stadt dampfende Stellen. Nach einem Erdbeben im Jahr 2008 wurde ein erkaltetes Geothermalgebiet nördlich des Schwimmbades wieder aktiv. Spazieren Sie entlang des Flusses Varmá zu diesem Geothermalgebiet, dessen Dampfsäulen schon von weitem zu erkennen sind.
Je nach Ankunftszeit können Sie auch die Blaue Lagune besuchen - das bekannteste Naturbad Islands. Dem Thermalwasser wird eine heilende Wirkung nachgesagt.
(Hinweis: Vorausbuchung der Blauen Lagune dringend empfohlen!)

Übernachtung im Raum Hveragerði o.ä.

2. Tag: Thingvellir - Geysir - Gullfoss - Fludir/Selfoss (ca. 170 km)
Heute besuchen Sie zuerst den geschichtsträchtigen Thingvellir Nationalpark. Thingvellir bedeutet "Ebene der Volksversammlung". Hier wurde einst das erste demokratische Parlament der Welt gewählt. Dieser älteste Parlamentssitz der Welt war über neun Jahrhunderte, nämlich von 930 bis 1789, Regierungssitz. Das Gebiet liegt in einer Talsenke aus Lava in der aktiven Vulkanzone Islands und steht unter Naturschutz; 2004 wurde es zum UNESCO Weltkulturerbe ernannt. Die nordamerikanische und die eurasische Kontinentalplatte driften hier am mittelatlantischen Rücken langsam auseinander, was man an der Spalte der Almannagjá, der "Allmännerschlucht" sehen kann.

Fahren Sie durch das Heissquellental Haukadalur und besuchen Sie den bekannten Wasserfall Gullfoss und den mächtigen Geysir sowie seinen kleinen, aber sehr aktiven Strokkur. Der unter Naturschutz stehende Gullfoss besteht aus zwei Wasserfällen von 21 und 11 Metern Höhe. Um sich das Naturschauspiel aus bester Sicht anschauen zu können, sollten Sie zum unteren Parkplatz an die Kante des Hvítá-Canyons laufen. Von hier haben Sie freie Sicht auf die imposanten Kaskaden. Nicht weit entfernt liegt ein Gebiet mit heißen Quellen und dem Großen Geysir, nach dem alle Springquellen benannt sind. Anfang des 20. Jahrhunderts erloschen die Ausbrüche, sind aber seit 2000 gelegentlich wieder zu sehen. Der Geysir Strokkur ("Butterfass") liegt weniger Meter neben dem Großen Geysir und bricht etwa alle 10-20 Minuten mit einer ca. 20 Meter hohen Fontäne aus.

Nach einem ereignisreichen Tag, machen Sie sich auf den Weg nach Fluðir / Selfoss. Durch die vielen Sehenswürdigkeiten um Fluðir ist hier ein kleines Touristenzentrum entstanden. Selfoss liegt bei Fluðir am Ufer der Ölfusá und ist das Handels- sowie Dienstleistungszentrum des Südens. Hier können Sie abends gemütlich in einem Restaurant essen gehen und den Tag Revue passieren lassen.

Übernachtung im Raum Fluðir o.ä.

3. Tag: Thjorsardalur - Hella - Vik - Kirkjubaejarklaustur (ca. 300 km)
Von Selfoss geht es durch das Tal der Thjórsá nach Thjórsárdalur. Hier stürzen Flussarme 9 Meter tief in einen Basaltkessel. Nur etwa 8 km weiter liegt das Gehöft Stöng. Der Hof zeigt Ruinen, die bei dem Vulkanausbruch des Hekla im Jahre 1104 unter einer dicken Ascheschicht begraben wurden. 1939 wurde der Hof ausgegraben und zum Erhalt für die Nachwelt unter Denkmalschutz gestellt.
Nach einer ca. einstündigen Fahrt kommen Sie in Hella an, einer erst 1927 entstandenen Ortschaft, in deren Umgebung viele Höhlen zu finden sind. Es wird angenommen, dass sie einst von keltischen Einsiedlern in den Boden gegraben wurden und ihnen als Wohnraum dienten. Wenn Sie sich an der Tourist-Information anmelden, können Sie einige bis zu 6 m lange Höhlen anschauen.
Bei der Fahrt entlang der spektakulären Südküste erwarten Sie donnernde Wasserfälle, Gletscher, Felsklippen, schwarze Sandstrände und Papageientaucherkolonien.

Besuchen Sie die majestätischen Wasserfälle Seljalandsfoss und Skógafoss. Der Skógafoss ist mit seinen 60 m Höhe und 25 m Breite einer der schönsten Wasserfälle Islands. Der Fernwanderweg Laugavegur führt auf Stahltreppen den steilen, rechten Hang des Wasserfalls hinauf und weiter an der Skóga entlang. Auf Ihrem weiteren Weg kommen Sie am Eyjafjallajökull Gletscher vorbei, unter dem der gleichnamige Vulkan liegt. Zuletzt brach dieser 2010 mit einem Auswurf von 500 Tonnen Asche pro Sekunde aus und legte den Flugverkehr von Europa bis nach Amerika lahm. Auf der anderen Straßenseite des Besucherzentrums befindet sich der Bauernhof Thorvaldseyri, der bei dem Ausbruch unter einer dicken Ascheschicht begraben wurde.
Ein weiteres Ziel ist das Kap Dyrholaey - eine steinige Landzunge, die charakteristisch ist für ihren schwarzen, 120m hohen Lavabogen. Jedes Jahr nisten hier während des Sommers tausende Seevögel und Papageientaucher. Während der Brutsaison von ca. Mitte Mai bis Ende Juni ist Dyrholaey geschlossen. In Vík í Mýrdal, der "Bucht im Moortal" können Sie über den schmalen, langen Strand Reynisfjara aus schwarzem Sand laufen. Der Strand zählt zu den schönsten Europas, denn er liegt vor der Bucht Dyrhólaós und dem Gletscher.
Die Südküste ist wenig besiedelt und der einzige größere Ort ist Kirkjubaejarklaustur, benannt nach der alten Benediktinerinnen-Abtei. 1783 war der Ort von einem Lavastrom bedroht, der der Sage nach durch die Feuerpredigt von Jón Steingrímsson wenige Kilometer vorher im Flussbett der Skaftá gestoppt wurde.

Übernachtung im Raum südöstliches Island o.ä.

4. Tag: Skaftafell - Jökulsárlón - Höfn (ca. 200 km)
Wenn Sie zu Europas größtem Nationalpark, dem Skaftafell fahren, kommen Sie in eine fast alpin wirkende Landschaft, die durch Gletscher, üppige Vegetation und vom mächtigen Vatnajökull geprägt ist. Unter dem Gletscher liegt der zweitgrößte Vulkan Europas, der Hvannadalshnjúkur mit einer Höhe von 2119 Metern.
Bestaunen Sie den Wasserfall Svartifoss, der aus schwarzen Basaltsäulen besteht und die überwältigend schöne Gletscherlagune Jökulsárlón mit den unzähligen Eisbergen. Die auf der blasenfreien Oberfläche des Sees schwimmenden weiß-blau schimmernden Eisberge besichtigt man am besten bei einer optionalen Bootstour - ein einmaliges Schauspiel! Jedes Jahr wird in dieser faszinierenden Szenerie von Samstag auf Sonntag Ende August (um 23 Uhr) eines der sensationellsten Feuerwerke veranstaltet. So soll Geld für die örtlichen Rettungsdienste gesammelt werden, die auf dem Jökulsárlón ständig präsent sind. In dem am Gefrierpunkt liegenden Wasser kann man höchstens 10 Minuten überleben und das Tragen einer Rettungsweste ist Pflicht.

Am Ende des Tages gelangen Sie nach Höfn. Der Fischerort Höfn ist als Hummerstadt Nordeuropas bekannt. Der Ort wird von den zwei Sandinseln Suðurfjörur und Austurfjörur vor dem unberechenbaren Meer geschützt und liegt auf einer 1 km schmalen Landzunge. Der Fischfang bestimmt hier das Einkommen und so ist die Fischverarbeitung der größte Industriezweig des Ortes. Unternehmen Sie einen Spaziergang entlang des charmanten Hafens und kehren Sie zum Hummeressen in ein Restaurant ein.

Übernachtung im Raum Egilsstadir o.ä.

Optional: Bootstour über die Jökulsárlón Gletscherlagune

5. Tag: Djúpivogur - Reydarfjördur - Egilsstadir (ca. 370 km)
Die Fahrt führt durch die eindrucksvollen Ostfjorde mit hohen Bergen und charmanten Fischerdörfern. Unterwegs können Sie eine Bootstour zur Insel Papey unternehmen, wo Tausende von Papageientaucher nisten (ab ca. Mitte Mai- Anfang August), und das Steinemuseum in Stödvarfjördur besuchen.
In Djúpivogur sind 34 tonnenschwere Granitnachbildungen von Eiern heimischer Vögel, die in der Umgebung brüten, ausgestellt. 31 km vor Egilsstaðir befindet sich Reyðarfjörður. Ein Museum zeigt in einer fesselnden Ausstellung die Kriegsjahre isländischer Kriegszeiten. Bekannt wurde der Ort aber vor allem durch sein Aluminiumschmelzwerk Fjarðaál, das der größte Arbeitgeber des Ortes ist. In Egilsstaðir können Sie wunderbar in den gut sortierten Supermärkten einkaufen, im Schwimmbad entspannen oder in einem Restaurant frische gebackene Kuchen, isländischen Fisch und Rentier-Steaks genießen.

Übernachtung im Raum Egilsstadir o.ä.

6. Tag: Dettifoss - Asbyrgi - Husavik - Mývatn (ca. 310 km)
Das Möðrudalsöræfi Hochland ist bekannt für seine herbe Schönheit und den mächtigen Wasserfall Dettifoss. Entdecken Sie die vielen Wunder der Jökulsárgljúfur Nationalpark, wie die Basaltformationen von Hljóðaklettar und die hufeisenförmige Schlucht Ásbyrgi. Entlang der Tjörnes Halbinsel zum Fischerdorf Húsavík und zum Myvatn-See.

Von Egilsstaðir fahren Sie zum Jökulsárgljúfur Nationalpark. Hier stoßen Sie auf unzählige Wunder der Natur. Der vom Vatnajökull kommende, gigantische Gletscherfluss Jökulsá á Fjöllum fließt auf seiner 200 km langen Strecke auch durch den Nationalpark. Das Wasser trägt Steine und Geröll vom Vatnajökull mit sich und hat eine 25 km lange, 500 m breite und 120 m tiefe canyongleiche Schlucht - die größte Schlucht Islands - in das Lavagestein gefräst. Hier befinden sich die Wasserfälle Selfoss, Dettifoss, Hafragilsfoss und Réttarfoss. Von Europas wasserreichstem Wasserfall, dem Dettifoss, stürzen auf 100 Metern Breite pro Sekunde 200 m³ trübes, graues Gletscherwasser 44 Meter in die Tiefe. Ein gewaltiges Naturschauspiel, dem man ehrfürchtig gegenüber steht. Verpassen Sie es auch nicht, den hufeisenförmigen Canyon Ásbyrgi zu besichtigen auf Ihrem Weg zur Halbinsel Tjörnes.

Auf Tjörnes liegt der freundliche Fischerort Húsavík, in dem es ein sehr bekanntes Walmuseum gibt, in dem u.a. dem Schwertfisch aus dem Film "Free Willy" eine Ausstellung gewidmet ist. Ab Húsavík können Sie Boots- und Angeltouren unternehmen und besonders die Walbeobachtungsfahrten sind ein Highlight. Die Wahrscheinlichkeit, auf einen Wal zu treffen, beträgt hier 95%!
Das letzte Highlight des Tages ist der Myvatn See ("Mückensee"). Eine Vielfalt an vulkanischen Aktivitäten ist hier anzutreffen. Heute noch sind in diesem Gebiet vulkanische Aktivitäten nachzuweisen; hier verläuft die Grenze der eurasischen und amerikanischen Kontinentalplatte. Am Myvatn gibt es ein einzigartiges Vogelleben und eine üppige Pflanzenwelt, viele Arten von Vulkankratern und farbenprächtige Geothermalgebiete mit kochenden Schlammpötten und schwarzem Sand. Der Name kommt von den Mückenschwärmen, die während der Sommermonate den See in riesigen, nebelähnlichen Wolken heimsuchen und die Nahrungsgrundlage für Vögel und Fische bilden; zahlreiche Enten und Vögel brüten am Mückensee.

Übernachtung im Raum nordöstliches Island o.ä.

Optional: Walbeobachtungsfahrt ab Húsavík

7. Tag: Mývatn See - Akureyri - Siglufjordur (ca. 180 km)
Kaum ein anderes Gebiet Islands bietet eine solche Vielzahl an Naturwundern wie die Landschaft rund um den Mývatn-See. Besichtigen Sie die Pseudokrater bei Skútustaðir, das Lavalabyrinth Dimmuborgir und die kochenden Schlammquellen von Námaskarð. Vorbei am Goðafoss Wasserfall erreichen Sie die Stadt Akureyri.
Lassen Sie sich noch Zeit am Mývatn See. In dieser faszinierenden Gegend kann man einige Tage verbringen, ohne sich zu langweilen. Sie sollten unbedingt einen Halt in Dimmuborgir einlegen. Erkaltete Lava hat hier vor etwa 2300 Jahren skurrile Lavagebilde entstehen lassen: Höhlen, Brücken, Türme u.v.m. In Skútustaðir finden Sie Pseudokrater. Einst wurde hier ein Sumpfgebiet von Lava überdeckt. Unter der Lava sammelte sich der Dampf, der sich in Explosionen einen Weg durch die Lavadecke bahnte. So entstanden kraterförmige Öffnungen. Eigentlich entsteht ein Krater, wenn Magma aus einem Vulkan austritt und über diesen Magma gefördert wird; dies ist hier nicht der Fall, weshalb die Krater "Pseudokrater" genannt werden.
Auf Ihrer weiteren Fahrt kommen Sie am Goðafoss Wasserfall vorbei, dem "Wasserfall der Götter". Er ist nur 10 m hoch, versetzt seine Zuschauer aber durch die enormen Wassermassen, die sich über seine Breite hinabstürzen, in Staunen.

Sie fahren weiter nach Akureyri, der wichtigsten Stadt Nordislands. Mit ca. 17.000 Einwohnern ist sie die viertgrößte Stadt Islands. Hier befindet sich die größte Werft der Insel. Durch die dänische Handelsniederlassung 1786 erlebte die Stadt einen Aufschwung. Damals zählte die Stadt gerade mal zwölf Einwohner. Die Dänen prägten das Stadtbild und so haben viele Häuser einen Garten. In der gesamten Ortschaft findet man einige stattliche Bäume und im Botanischen Garten lässt sich eine vielseitige und üppige Pflanzenwelt beobachten. Ein Stadtrundgang ist gemütlich zu Fuß machbar. Wenn Sie sich gerne Museen anschauen, sollten Sie etwas mehr Zeit einplanen.
Entlang der wunderschönen Küste mit wunderbaren Blicken auf den Nordatlantik fahren Sie hoch bis nach Siglufjordur.

Übernachtung im Raum nördliches Island o.ä.

8. Tag: Siglufjordur - Varmahlid / Laugarbakki (ca. 200 km)
Fahren Sie durch die historische Region von Skagafjörður, die bekannt ist für Pferdezucht und Heimat der Islandpferde ist. Am Turnierplatz von Vindheimamelar werden im Sommer fünf Mal pro Woche Vorstellungen mit den gezüchteten Prachtpferden aufgeführt.
Entlang der Ringstraße reisen Sie durch kleine Fischerdörfer, die reizvoll verborgen in den Buchten der felsigen Berglandschaft liegen. Besuchen Sie den alten Bauernhof Glaumbær, wo man die typischen aus Torf gebauten Häuser sehen kann. Auf diese Weise wurden bis zum 19. Jh. überall auf dem Land die Häuser gebaut. Treibholz diente dem tragenden Teil des Konstruktes; durch das salzhaltige Meerwasser war dies besonders robust und haltbar. Die Außenwände bestanden aus Torf, das Dach aus Gras.
In Varmahlid haben Sie die Möglichkeit, sich im Schwimmbad zu entspannen oder bei einem Spaziergang die Ortschaft zu entdecken. Vom Hausberg Reykjarhóllinn haben Sie eine wundervolle Aussicht über die Gegend.

Übernachtung im Raum Varmahlid / Laugarbakki o.ä.

9. Tag: Holmavik - Ísafjörður (ca. 360 km)
Fahrt zu den spektakulären Westfjorden, dem ältesten Teil von Island. Über den Pass Steingrimsfjarðarheiði und entlang zahlreicher Fjorde gelangen Sie nach Ísafjörður. Diese Region ist voll von einzigartigen Naturwundern und unberührter Natur. Erleben Sie die zauberhafte Fjordlandschaft entlang der Küste. Unterwegs sollten Sie den wunderschönen Wasserfall Dynjandi besuchen. Über zahlreiche Stufen stürzt dieser, nach unten hin immer breiter werdend, rund 100 m in die Tiefe. Schon aus großer Entfernung kann man das Wasser donnern hören (Name zu Deutsch: "Dröhner").

Übernachtung im Raum Isafjordur o.ä.

10. Tag: Westfjorde
Verbringen Sie den Tag in der gemütlichen Stadt Isafjördur und besuchen Sie die benachbarten Orte Bolungarvik und Sudureyri. Bolungarvík soll das älteste Fischereizentrum Islands sein. Die Bucht liegt offen am Nordatlantik und ist umgeben von imposanten Bergen. Einen guten Eindruck über die Region vermittelt das kleine Museum Osvör. Lohnenswert ist auch ein Bootsausflug auf die Insel Vigur.

Hornstranðir ist die nördlichste Halbinsel Islands. Früher waren aufgrund des Fischfangs am fischreichen Nordatlantik einige Einwohner in dieser abgelegenen Gegend beheimatet. Mittlerweile werden die Häuser nur für Sommergäste unterhalten. Einen befahrbaren Weg gibt es in dieser Landschaft nicht, aber während der Sommermonate fahren kleine Personenfähren zu den entfernten Fjorden. Die Gegend ist besonders beliebt zum Wandern. Da es keine Einkaufsmöglichkeiten gibt, sollten Sie sich vorher um die Beschaffung der Nahrungsmittel kümmern.

Übernachtung im Raum Isafjordur o.ä.

11. Tag: Westfjorde / Thingeyri - Bildudalur - Latrabjarg - Flokalundur (ca. 330 km)
Weiter geht in den südlichen Teil der wunderschönen Westfjorde. Kleine, malerische Städtchen begegnen Ihnen auf der Fahrt. Fahren Sie zu den Klippen von Látrabjarg, dem westlichsten Punkt Islands. Auf einer 14 km langen Küstenlinie sind die Klippen bis zu 450 m hoch. In den Sommermonaten brüten hier Millionen von Seevögeln. Die Klippen bieten sich wunderbar als Brutstätte für z.B. Tölpel, Tordalken, Papageientaucher und Lummen an.
Das Gebiet Rauðisandur ist ein faszinierendes Fleckchen Erde: roter Sandstrand in völliger Einsamkeit. Über die Straße 60 fahren Sie zu Ihrem heutigen Ziel Flókalundur.

Übernachtung im Raum Westfjorde o.ä.

12. Tag: Fähre Baldur - Breiðafjorður - Stykkisholmur
Mit der Fähre geht es vorbei an den unzähligen Inseln des Breiðafjörður Fjordes zur Halbinsel Snaefellsnes und zur charmanten Stadt Stykkishólmur. Über dem Breiðafjorður ragen etwa 2500 Inseln, Schären und Felsen hinauf. Einst war der Fjord gefüllt mit Gletschereis, zog sich aber über die Jahre zurück. Die abgetragenen Felsen bilden heute diese beeindruckende Landschaft. Von den Inseln sind heutzutage nur noch wenige bevölkert, dafür haben aber die Vögel das fruchtbare Land für sich entdeckt. Auf den Schären (= kleine Inseln, die zu Eiszeiten entstanden) findet man u.a. Brutgebiete für Kormorane und Eismöwen. Mit etwas Glück können Sie auch Seehunde und Kegelrobben in ihrer natürlichen Umgebung antreffen. Die Nacht verbringen Sie in Stykkishólmur, dem Hauptort der Halbinsel Snæfellsnes. Auf sieben Hügeln erbaut war er immer wieder Schauplatz von Sagas.

Hinweis: ab dem 01.09.2017 verkehrt die Fähre nur einmal täglich und nicht am Samstag.

Übernachtung im Raum Stykkisholmur o.ä.

13. Tag: Snæfellsnes Halbinsel - Borgarfjordur - Reykjavik (ca. 360 km)
Die Fahrt führt um die wunderschöne Halbinsel Snæfellsnes, die bekannt ist für die malerischen Fischerdörfer, die die Küste säumen, und den Gletschervulkan Snæfellsjökull. Die Halbinsel erstreckt sich von Westisland bis in den Nordatlantik und ist nur wenig bevölkert. Sie wird gerne "Island in Miniatur" genannt, da man auf ihr alle Verlockungen der Insel findet. Im Westen der Halbinsel liegt der Gletscher Snæfellsjökull; ein weißer Gletscher, dem eine unvergleichliche Schönheit nachgesagt wird. Er liegt um einen alten Vulkan und zieht viele in seinen Bann. Die vielen farbigen Lavafelder, mineralhaltigen Quellen, Lavahöhlen und vieles mehr lädt zur Erkundung ein. Auf Snæfellsnes gibt es mehrere Naturschutzgebiete. Erkunden Sie auch Arnarstapi, den "Adlerfelsen", ein pyramidenförmiger Berg, auf dem Seeadler nisten. Besuchen Sie die wunderschönen Wasserfälle Hraunfossar und Barnafoss, bevor Sie nach Reykjavik fahren.

In Borgarnes treffen Sie auf Sagen und die Geschichte Islands. Im "Zentrum der Besiedlungsgeschichte Islands" erfahren Sie mehr über die Besiedlung durch die Wikinger und den Skalden-Dichter Egill Skallagrímsson. Über den nach dem dort ausgeübten Walfang benannten Hvalfjörður, dem "Walfjord", geht es in die nördlichst gelegene Hauptstadt der Welt, nach Reykjavik (zu Deutsch: Rauchbucht, vermutlich wegen der vielen dampfenden heißen Quellen).
In Reykjavik gibt es einiges zu sehen: besuchen Sie den Botanischen Garten und bewundern Sie die über 5000 Pflanzenarten. Die wunderschöne Lutherische Domkirche aus dem Jahr 1796 befindet sich direkt neben dem isländischen Parlament und auch die Hallgrímskirkja, die Hallgrímskirche, sollten Sie sich unbedingt anschauen. Kulinarisch hat Reykjavik auch einiges zu bieten. Die Restaurants haben einen hohen Qualitätsstandard und in der berühmten Hot Dog Bude "Bæjarins Bestu" hat bereits Bill Clinton gegessen. Ein typisch isländischer Hotdog besteht aus Lammfleisch. Wenn Sie die typische "Pylsa með öllu" bestellen, erhalten Sie ein Würstchen mit Senf, Ketchup und Zwiebeln.

Übernachtung im Raum Reykjavik o.ä.

14. Tag: Reykjavik Keflavik (ca. 50 km)
Reich an vielen neuen Eindrücken fahren Sie zum Keflavik Flughafen. Auf dem Weg können Sie an der Blauen Lagune halten, falls Sie diese zu Beginn der Reise nicht besucht haben. Am Flughafen erfolgt die Abgabe des Mietwagens. Individuelle Rückreise.
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Mietwagenbedingungen
Der Mietwagen ist für 13 Tage inklusive. Ein Miettag entspricht 24 Stunden. Sollte Ihr Flug am 1. Tag morgens ankommen und am 14. Tag abends abfliegen, so ist zusätzlicher Miettag notwendig. Für Ankünfte am späten Abend / in der Nacht wird ein Aufpreis erhoben.

Das erforderliche Mindestalter des Fahrers beträgt 21 Jahre.

Im Mietwagenpreis inkludiert ist eine Vollkaskoversicherung mit Selbstbeteiligung. Der Selbstbehalt liegt je nach Fahrzeugkategorie zwischen 195.000 ISK und 360.000 ISK. Vor Ort ist es möglich eine Zusatzversicherung abzuschließen (SCDW - ab 2.300 ISK pro Tag), die diesen Selbstbeteiligungsbetrag je nach Fahrzeugkategorie auf 25.000 ISK - 55.000 ISK mindert.

Variante
Tourverlauf, Reisedauer und Unterkünfte dieser Island Selbstfahrerreise können individuell gestaltet werden. Gerne stellen Ihnen unsere Island-Experten Ihre Wunschroute zusammen. Preise auf Anfrage!