Nach Timbuktu & zu den Dogon Mali

Nach Timbuktu & zu den Dogon

16 Tage – Kultur erleben, Wandern & Pinassenfahrt
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Mali

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Timbuktu, Dogon, Djenne und Mopti sind bis in unsere Tage klangvolle Namen voller Leben, Tradition und Geschichte. Bis heute erreichen Salzkarawanen aus der Sahara die Stadt am nördlichen Nigerknie, bis heute wohnen die animistischen Dogon als Bauern zurückgezogen in der zerklüfteten Felslandschaft von Bandiagara ohne Strom und Teerstrassen, bis heute sind Djenné und Mopti zentrale Märkte und Nachrichtenzentren im weiten Nigerbinnendelta! Eine Reise nach Mali ist deshalb eine Expedition ins traditionelle Afrika. Lassen Sie westliche Standards von Zeit, Ästhetik und Entfernungen hinter sich, denn hier befinden Sie sich in einer ganz anderen Welt.
Zu Fuß, mit Geländefahrzeugen und mit einer einheimischen Pinasse entdecken Sie das Land. Große Entfernungen legen Sie auf gut ausgebauten Teerstrassen in klimatisierten Kleinbussen zurück. Durch die abwechselnden Transportmittel gestaltet sich einerseits der Programmablauf ganz besonders vielfältig, anderseits passen Sie sich so den Gegebenheiten des Landes an, welches auch zum Gleichgewicht von Komfort und Expeditionscharakter der Reise beiträgt. So sorgen beispielsweise die wechselnden Übernachtungen in Hotel und Zelt dafür, dass Sie einen Abend die Esel zetern hören und am nächsten Tag nicht auf Ihre Dusche verzichten müssen. Afrika pur – aber mit Stil!

1. Tag Anreise Bamako
2. Tag Fahrt nach Djenné
3. Tag Montagmarkt in Djenné – Fahrt nach Sévaré
4. Tag Mopti – Fahrt Richtung Dogonland
5.-7. Tag Wandern im Dogonland – Fahrt zu den Homboribergen (200 km)
8. Tag „Fatima-Wanderung“ – Nachmittags Fahrt nach Douentza
9. Tag Fahrt nach Timbuktu
10. Tag Timbuktu
11.-13. Tag Pinassenfahrt auf dem Niger nach Konna
14. Tag Fahrt nach Ségou
15. Tag Fahrt nach Bamako / Ende der Tour

Leistungen enthalten

Transfer ab/an Flughafen in Bamako bei An-& Abreise mit Air France (ansonsten ca. € 25,- pro Strecke/Zahlung Vorort)
alle Transfers gemäß Programm
Fahrt im Geländewagen mit Campingausrüstung (Expeditionsküche, Zelte)
Eintritt in das Nationalmuseum in Bamako

Leistungen nicht enthalten

Internationale Flüge bis/ab Bamako (gerne über uns buchbar), Visum für Mali (€ 35,-); 3-stündiges Kameltrekking (€ 22,-); auf Wunsch Dogon-Maskentanz-Vorführung (€ 125,- pro Gruppe); Getränke (€ 60,-), zusätzliche Mahlzeiten (€ 100,-); Trinkgelder; Fotoerlaubnisse

Unterbringung

6 Übernachtungen in Mittelklassehotel (Doppelzimmer)
1 Übernachtung im einfachen Hotel (Doppelzimmer)
übrigen Nächte im gestellten Zelt

Verpflegung

6 x Vollpension
2 x Halbpension
6 x Frühstück

Tourbegleitung

örtliche Deutsch sprechende Reisebegleitung

Transportarten

Flugzeug, Geländewagen, Minibus, Zu Fuß
1. Tag Individuelle Anreise nach Bamako.
Ankunft in Bamako je nach Fluggesellschaft entweder am späten Abend bzw. am frühen Morgen des folgenden Tages. Transfer ins Hotel (Fahrt ca. 30 Minuten). Ü. (-/-/-)

2. Tag Fahrt nach Djenné (430 km/ca. 10 h).
Zeitige Abfahrt. Auf guter Teerstrasse vorbei an Hirse- und Baumwollfeldern ins Ladensinnere. Mittagsstopp in Ségou. Ab Bla geht es dann geradeaus nach Norden. Die Feuchtsavanne löst sich allmählich auf, Akazien und Buschwerk bestimmen das Landschaftsbild. Kurz vor San Besuch eines typischen Bambaradorfes. Am Spätnachmittag Überquerung des wasserreichsten Nigerzuflusses - den Bani. Ü in Zelten. (F/-/-)

3. Tag Montagmarkt in Djenné – Fahrt nach Sévaré (120 km).
Eine der schönsten alten Städte im Nigerbinnendelta ist das tausendjährige Djenne. Während des Wasserhöchststandes des Baniflusses ist Djenne eine Flussinsel und genießt eine ausgezeichnete Schutzlage. Im Herzen der Stadt liegt die weltgrößte Lehmmoschee aus dem Jahre 1907/08. Heute ist Markttag. Das furiose, überregionale Ereignis bildet an diesem Tag den Treffpunkt der verschiedensten Volks- und Lebensformgruppen, die im Umkreis des Nigerbinnendeltas leben. Hinzu kommen die städtischen Kaufleute, die Rinderhirten aus dem Massina, die Mauren aus dem Norden. Alle bringen besondere Produkte auf den Markt. Jeder kann sich selbst in das bunte Treiben stürzen und dem einzigartigen Erlebnis beiwohnen. Treff mit der Gruppe am Nachmittag im Restaurant. Anschließend Fahrt nach Sévaré (kurz vor Mopti gelegen). Ü im einfachen Hotel. (F/-/-)

4. Tag Mopti – Fahrt Richtung Dogonland (80 km).
Mopti - ein Gewimmel von Menschen und Völkern, das der Stadt ein buntes Bild und eine einzigartige Atmosphäre verleiht. Täglich landet hier eine Vielzahl von motorisierten Pinassen und gestakten Pirogen mit Handelsprodukte. Entlang dem Straßendamm zur Altstadt erstreckt sich der Gemüsemarkt. Von einem Flachdach aus schauen Sie auf die Moschee und das Gewirr der engen Gassen mit 2-geschossigen Lehmhäusern. Besonders beeindruckend ist die Werft. Die Pinassen werden von einem flachen Kiel ausgehend, entlang den Spannten aufgeplankt, wobei die grob geschnittenen Hartholz-Bretter in der Mitte geklammert werden. Am Nachmittag Fahrt Richtung Dogonland. Am Rande eine Plateaus mit bizarren Felsformationen schlagen Sie die Zelte auf. Bei Sonnenuntergang genießen Sie einen herrlichen Ausblick in die Savannenebene mit einzeln stehenden Inselbergen und Borassuspalmen. – Out of Africa!

5.-7. Tag Wandern im Dogonland – Fahrt zu den Homboribergen (200 km).
Sie erreichen das Bergland von Bandiagara. Erst in den dreißiger Jahren wurden die Dogon der Außenwelt bekannt. Ihren vom Ahnenkult bestimmten Glauben haben sie sich bis heute bewahrt. Die Einteilung der Felder, der Bau und die Himmelsrichtung der Palaverhütten, die Aufteilung der Wohnhäuser, die Anordnung der Türen, Decken, Terrassen, Nischen und Balken - alles ist Ausdruck der religösen-mythologischen Anschauung der Dogon. Sie unternehmen Wanderungen, auf der Sie die Ahnenhäuser, Fetischaltäre, Toguna-Palaverhütten und Hogonhaus-Fassaden aus nächster Nähe sehen und bestaunen können. Bei einer Rast im Schatten einer Palaverhütte lädt man uns ein, vom warmen Hirsebier zu kosten. Unser lokaler Führer ist ein Dogon und mit etwas Glück können wir dank seiner Fürsprache einen Maskentanz erleben.
Während der 3 Tage wandern Sie auf schmalen, steinigen Pfaden von Dorf zu Dorf. Die Wanderstrecke passt sich der physischen Kondition der Teilnehmer an. Früh morgens geht es los und bei Sonnenhöchststand nehmen wir unser Mittagessen im Schatten eines Tamarindenbaumes ein. Das Gepäck wird von begleitenden Fahrzeugen transportiert. Am 7. Tag Fahrt von Koundou zum Fuße der „Hand der Fatima“. Ü in Zelten. (3x F/M/A)

8. Tag „Fatima-Wanderung“ – Nachmittags Fahrt nach Douentza (160 km).
Um die Hitze des Tages zu vermeiden starten wir am frühen Morgen zu einer Wanderung in den Sattel der „Hand der Fatima“. Die bizarre Felsformation ragt mehrere hundert Meter in den Himmel. Ist für Wanderer mit sicherem Tritt und griffigem Schuhwerk gut machbar (ca. 2 h bis zum Plateau). Gegen 11 kommen wir zurück zu unserem Zeltlager am Fuße der „Hand der Fatima“. Rückfahrt Richtung Douentza entlang dem 1000 m hohen Gandiamia Massiv. Einige Kilometer hinter der Stadt zelten Sie an einem malerisch gelegenen Platz. (F/M/A)

9. Tag Fahrt nach Timbuktu (230 km).
Sie erreichen die Zone des Sahel, einen rund 200 Km breiter Klimastreifen, der sich von Senegal quer durch Afrika bis nach Äthiopien zieht. Überquerung des Niger. Ankunft gg. Mittag. Nach einer kurzen Erfrischung im Hotel unternehmen Sie einen gemeinsamen Stadtrundgang zu den ehemaligen Herbergen von Heinrich Barth und René Caillé, zur Markthalle und den drei Moscheen Sidi-Yahia, Sankore und Djinger-Ber. Timbuktu ist nicht vergleichbar mit anderen Ortschaften in Mali: sandige Pisten, vermummte Männer in blauen Turbanen und das trocken-heiße Klima zeigen an, dass wir uns unmittelbar am Südrand der Sahara befinden. Die Stadt gewinnt deshalb erst in den Abendstunden so richtig an Leben. Ü im Hotel. (F/-/-)

10. Tag Timbuktu.
In den Morgenstunden erkunden Sie den Norden der Stadt. Mit etwas Glück können Sie hier die Ankunft von Salzkarawanen aus dem 700 km nördlich gelegenen Taoudenni erwarten. Anschließend Freizeit. Alternativ kann jeder sein eigenes Timbuktuprogramm verfolgen, in Ruhe Aufnahmen machen oder ein kleines Erinnerungsstück erstehen. Fakultative Kameltour möglich (Dauer: ca. 3 h). (F/-/-).

11.-13. Tag Pinassenfahrt auf dem Niger nach Koonna/Mopti (280 km).
Im Binnendelta des Niger gibt es keine angenehmere Art des Reisens als mit einer Pinasse. Stets weht eine angenehme, erfrischende Brise. Sie haben ausreichend Zeit um die Umgebung zu beobachten, die Ruhe zu genießen und Fotoaufnahmen zu machen.
Frühen Transfer am 11. Tag zum Hafen. Auf der „Luxuspinasse“ mit WC, Küche und Aussichtsplattform erreichen Sie schließlich den Debo - See, der als Auffangtrichter für unzählige Flussarme fungiert. Nach der Durchquerung des Sees verzweigt sich das Hauptbett des Niger in zahlreiche schmale kanalartige Flussläufe, die sich tief in die Kulturlandschaft einschneiden. Auf täglichen Landausflügen begegnen Sie verschiedenen Volksstämmen, die sich durch unterschiedliche Arbeitstechniken und Arbeitsprodukte unterscheiden. Im Süden z. B leben die Bozo, die den periodisch wandernden Fischschwärmen hinterher ziehen. Sie lernen ihre Fischfang- und Konservierungsmethoden kennen. Hier kaufen wir den berühmten Kapitänsfisch, den der Koch zum Mittagessen zubereitet. Am späten Nachmittag schlagen Sie die Zelte am Ufer des Niger auf. Am 3. Tag Ankunft in Konna und Weiterfahrt nach Sevare. Ü im Hotel. (2x F/M/A, 1x F/M/-)

14. Tag Fahrt nach Ségou (420 km).
Gegen 6 Uhr Fahrt nach Ségou, wo wir zum Mittagessen ankommen. Nach einer kurzen „Siesta“ in Ihrem Hotel unternehmen Sie einen Rundgang. Ü im Hotel. (F/-/-)

15. Tag Fahrt nach Bamako (250 km/ca. 4 h).
Ankunft in Bamako gegen Mittag. Stadtbesichtigung und Besuch des Nationalmuseums. Der Besucher findet hier einen Überblick über die reiche prähistorische Vergangenheit Malis und eine meisterhaft dargestellte Textilabteilung mit einer Übersicht über die Vielfalt der nomadischen Deckenwebkunst der Fulbe und Touareg. Das Museum birgt auch eine Sammlung von Bambara-Masken, Holzschnittarbeiten und Gelbgüsse der Senufo und Holzschnittkunst der Dogon. Zeit für letzte Einkäufe im nationalen Kunsthandwerkszentrum oder auf einem Markt. Am Spätnachmittag Rückkehr nach dem Stadtbesuch in das Hotel. Es stehen zwei Tageszimmer bis zum Flughafentransfer zur Verfügung - je nach Fluggesellschaft entweder am späten Abend oder kurz nach Mitternacht. Individuelle Rückreise (2xF/-/-)

Hinweis: Die Kilometerangaben in Klammern beziehen sich auf die Gesamtkilometer an einem Tag bzw. an mehreren Tagen.
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Anforderungen:
Komfortverzicht, Ausdauer bei Pistenfahrten (allerdings ausreichend Stopps zwischendurch) und kleinen Wanderungen, Trittsicherheit und griffiges Schuhwerk bei „Fatima-Wanderung“.

Flughinweis:
Diese Reise ist auf die Flugzeiten der Air France abgestimmt (täglich Direktflug Paris CDG – Bamako!). Die Flugpreise der Air France liegen zw. € 670,- und € 1050,-plus ca. € 220,- Tax und Kerosinzuschläge. Preiswertere Flüge mit anderen Airlines sind mit Zusatzkosten durch Übernachtung(en) und Extratransfers verbunden.
Gern unterbreiten wir Ihnen für die Flüge mit Air France oder anderen Airlines, sowie Zusatzübernachtungen ein Angebot.