Zwischen Karibik, Mittel- und Südamerika Venezuela · Kolumbien · Panama

Zwischen Karibik, Mittel- und Südamerika

  • Vom Panamakanal zu den kolumbianischen Anden und den venezolanischen Tafelbergen
  • Faszinierender Panamakanal
  • Venezuela: Canaima & Orinoco-Delta
  • Kolonialstädte Popayan, Cartagena & Ciudad Bolivar
  • UNESCO Weltkulturerbe San Agustin
  • Nationalparks Soberania & Canaima
  • Zu Besuch bei indigenen Volksgruppen
  • Überblick
  • Leistungen
  • Reiseverlauf
  • Termine & Preise
  • Zusatzinformationen
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Venezuela · Kolumbien · Panama

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Schon Janosch wusste es: „Oh, wie schön ist Panama“. Diesen fügen wir noch „… und Kolumbien, und Venezuela“ hinzu. Denn unsere Reise führt Sie von Mittel- hinein nach Südamerika, vom Pazifik zum karibischen Atlantik. Die Reise geht durch drei Länder, die sonst weniger auf der Route der meisten Reisenden liegen. Vom kolonialen Handelsposten am Pazifik reisen Sie zum ehemals wichtigsten kolonialen Hafen am Atlantik, vom Gatun-See am Panamakanal zum gigantischen Orinoco-Delta in Venezuela. Karibikstrände wechseln sich mit Andengipfeln, Amazonasdschungel und Tafelbergen ab. Lassen Sie sich vom Facettenreichtum der drei Länder täglich aufs Neue überraschen und erleben Sie mit uns die Höhepunkte zwischen Mittel-, Südamerika & Karibik!

1. Tag: Panama City
2. Tag: Kanalbesichtigung (karibische Seite)
3. Tag: Teildurchquerung des Kanals
4. Tag: Kanalbesichtigung (pazifische Seite)
5. Tag: Wanderung im Sobrerania NP
6. Tag: Bootsfahrt Gatun See
7. Tag: Besuch eines Dorfes
8. Tag: Panama Stadt - Bogota
9. Tag: Bogota
10. Tag: Bogota - San Agustin
11. Tag: San Agustin
12. Tag: San Agustin
13. Tag: San Agustin - Popayan
14. Tag: Popayan - Bogota - Cartagena
15. Tag: Cartagena - Bogota - Caracas
16. Tag: Caracas - Canaima Nationalpark
17. Tag: Canaima Nationalpark
18. Tag: Canaima Nationalpark - Ciudad Bolivar
19. Tag: Ciudad Bolivar - Orinoco Delta
20. Tag: Orinoco Delta - Caracas
21. Tag: Caracas

Leistungen enthalten

Lateinamerika Rundreise lt. Beschreibung, alle Transporte und Transfers, Unterkünfte und Mahlzeiten wie beschrieben, genannte Ausflüge, Aktivitäten und Besichtigungen inkl. Eintrittsgebühren, Inlandsflüge in Kolumbien & Venezuela

Leistungen nicht enthalten

Internationale Flüge (gerne über uns buchbar), Flüge zwischen den Ländern, lokale Flughafengebühren sowie Ein- und Ausreisesteuern, nicht genannte Mahlzeiten und Getränke, persönliche Ausgaben, Trinkgeld, Reiseversicherung, Visum, optionale Ausflüge und Aktivitäten

Unterbringung

7x gehobene Mittelklasse-Hotels
6x Mittelklasse-Hotels
4x Pensionen/Gästehäuser
3x Dschungel-Lodge (im Orinocodelta nur Kaltwasser)

Einzelzimmer-Zuschlag: 1.035 Euro

Verpflegung

20x Frühstück
6x Mittagessen
3x Abendessen

Tourbegleitung

Lokale, deutschsprachige Reiseleitung in Panama und Kolumbien; lokale, englischsprachige Reiseleitung in Venezuela (gegen Aufpreis auch deutschsprachige Reiseleitung möglich)

Transportarten

Boot, Je nach Gruppengröße unterschiedlich, Flugzeug, Minibus

Flughafentransfer

inkusive am Ankunfts- und Abreisetag
Tag 1: Panama Stadt
Bienvenidos a Panamá! Schon beim Landeanflug erhalten Sie einen Ausblick auf die faszinierende Kulisse der Landeshauptstadt: Hohe Wolkenkratzer wechseln sich mit kolonialen Handelshäusern in der Altstadt ab, herrschaftliche Villen liegen an der Pazifikküste, dazwischen grüne Hügel und mit Bäumen gesäumte Straßen. Entlang dieser Straßen werden Sie schon kurze Zeit später von Ihrem Fahrer nach Ihrer Ankunft am Flughafen zu Ihrem Hotel gebracht.
(-/-/-)

Tag 2: Cuidad & Canal de Panamá
Den gestrigen ersten Eindruck vertiefen Sie heute auf einer Erkundungstour durch die Stadt. Der Facettenreichtum von Panama Stadt setzt sich auch bei Ihren Bewohnern fort – so gilt die Hauptstadt der Republik Panama als eine pulsierende und weltoffene Metropole. Mehr über den historischen Reichtum des ehemaligen, kolonialen Handelpostens am Pazifik erfahren Sie im Tagesverlauf. Sie starten mit einer Panoramafahrt durch Panama La Vieja, der ersten spanischen Siedlung der Stadt, welche im Jahre 1671 von dem berühmt-berüchtigten Piraten Henry Morgan zerstört wurde. Nach der Zerstörung verlegten die Spanier die Hauptstadt auf eine, etwas weiter nördlich gelegene, Landzunge und errichteten sie neu. Die als „Casco Viejo“ bekannte Altstadt birgt zahlreiche Schätze: die altehrwürdige Kirche Santo Domingo, der wunderschöne Goldaltar der Kirche San Jose, die Kathedrale auf dem Unabhängigkeitsplatz, der Präsidentenpalast sowie zahlreiche weitere koloniale Gebäude. Anschließend geht es zu der wohlbekanntesten Sehenswürdigkeit Panamas: Durch das Bankenviertel im modernen Teil der Stadt fahren Sie zu den Miraflores Schleusen des Panamakanals. Im Besucherzentrum erfahren Sie hier auf eine sehr anschauliche Weise mehr über die Geschichte des Kanals und dessen Bedeutung für den Welthandel. Bei Schiffbetrieb können Sie von einer Plattform die Schleusenvorgänge beobachten. Mit diesen vielfältigen Eindrücken kehren Sie in Ihr Hotel zurück.
(F/-/-)

Tag 3: Canal de Panamá: Von der Isla Flamenco zum Gatun-See
Nach dem Sie gestern von „oben“ den Kanal besichtigen konnten, führt Sie Ihr heutiger Ausflug mitten hinein: Am Morgen starten Sie zum Hafen der Isla Flamenco, dem Kanal vorgelagert und Startpunkt Ihrer Schiffstour durch einen Teil des Kanals. Während der Fahrt erfahren Sie technische und historische Fakten über den Bau des Kanals und seine Hintergründe. Von der Isla Flamenco fahren Sie unter der berühmten Brücke "Puente de las Americas" hindurch, passieren die gestern von „oben“ besichtigten Miraflores Schleusen und kurz darauf das zweite Schleusensystem, die Pedro Miguel Schleusen. Sie erreichen den „Culebra Cut“, den schwierigsten Teil beim Bau des Kanals, der durch die Hügellandschaft des zentralen Gebirgskamms führt. Halten Sie hier die Augen offen nach den großen Krokodilen, die gerne in der Sonne auf den Sandbänken liegen. Nach der Durchquerung des „Culebra Cuts“, erreichen Sie den gewaltigen Gatun See, der zweitgrößte von Menschenhand angelegte See der Welt. Schließlich erreichen Sie Gamboa Stadt, die Endstation Ihrer Kanaldurchquerung.
(F/M/-)

Tag 4: Canal de Panamá: Per historischer Eisenbahn nach Colon
Nachdem Sie den Kanal von der atlantischen Seite kennengelernt haben, besuchen Sie nun den nördlichen, pazifischen Teil. Früh morgens starten Sie mit der historischen Kanal-Eisenbahn nach Colon. Weiter geht es zur Festung von San Lorenzo, die im 17. Jahrhundert zur Verteidigung des Hafens gegen die allgegenwärtigen Piraten errichtet wurde. Noch immer sind die schweren Kanonen auf das Meer gerichtet, so als würden die legendären Freibeuter jeden Moment auftauchen.
Das Fort ist gut erhalten und gibt mit seinen Kanonen, Kasematten und seiner Bastei einen kleinen Einblick in jene Zeit, als sich die europäischen Seemächte heftig bekämpften. Der Blick auf die üppige Vegetation, den Chagres Fluss und das Karibische Meer ist atemberaubend. Eine kurz Fahrt führt Sie anschließend zu Ihrem nächsten Ziel: den Gatun Schleusen. Von der Aussichtsplattform erhalten Sie einen Blick auf die mächtigen Schleusenkammern. Beeindruckt von der technischen Meisterleistung kehren Sie im Bus in die Hauptstadt zurück.
(F/-/-)

Tag 5: Regenwaldwanderung im Soberania Nationalpark
An der Ostseite des Panamakanals und nur wenige Fahrminuten von der Hauptstadt entfernt liegt der Soberania Nationalpark. Noch vor kurzem im Häuserdschungel unterwegs, tauchen Sie jetzt in die üppige Vegetation des Nationalparks ein. Auf einer einfachen drei- bis vierstündigen Wanderung werden Sie die Flora und Fauna des Parks kennenlernen. Vor allem bei Vogelliebhabern ist der artenreiche Park beliebt - ca. 525 verschiedene Vogelarten sind hier beheimatet. Aber auch verschiedene Affenarten, wie der Weißgesicht-Kapuzineraffe, der Brüllaffe oder das Totenkopfäffchen sind häufig zu sehen.
(F/-/-)

Tag 6: Dschungelbootstour auf dem Gatunsee
Sie verlassen die quirlige Hauptstadt und fahren nach Gamboa. Von hier aus geht es mit einem Motorboot über den Gatun-See. Bei der Errichtung des Panama-Kanals wurden große Teile des Hügellandes geflutet, wodurch der Gatun-See entstand. Auf Ihrer Fahrt begegnen Ihnen die Schiffsriesen, die sich auf der Durchfahrt befinden, aber noch interessanter ist die üppige Natur - Faultiere, Affen, Krokodile, Leguane sowie verschiedene Vogelarten zählen zu den Bewohnern des Sees. Mit dem Motorboot fahren Sie in eine idyllischen, abgeschiedenen Teil des Sees. Hier machen Sie Rast und genießen ein köstliches, einheimisches Mittagessen. Anschließend haben Sie verschiedene Möglichkeiten, den Nachmittag nach Ihren  Wünschen (ohne zusätzliche Kosten) zu gestalten. Wählen Sie zwischen Schwimmen, Angeln, Wandern und Kajak fahren. Selbstverständlich können Sie sich auch einfach nur entspannen und die schöne Umgebung genießen. Am Nachmittag kehren Sie nach Gamboa zurück und von hier in Ihr Hotel zwischen dem Soberania und Chagres Nationalpark.
(F/M/-)

Tag 7: Zu Besuch bei den Emberas
Am Morgen starten Sie in eine ganz andere Welt - tief verborgen im Regenwald. Ihre Reise startet mit einer Fahrt zum Ufer des Alajuela Sees. Hier steigen Sie in Einbaumboote um, die Sie über den See und anschließend über den Chagres oder Pequeñi Fluss bis hin zu einem kleinen Embera Dorf bringen. Die Emberas sind ein einzigartiges und überaus freundliches Volk. Auch heute leben sie weitgehend so, wie ihre Vorfahren. Wenn Sie sich von ihren traditionellen Tänzen und ihrer Musik verzaubern lassen, werden Sie schnell die „Außenwelt“ vergessen haben. Auch werden Sie die Gelegenheit haben, das berühmte Kunsthandwerk der Gemeinschaft zu bestaunen und ein typisches Mittagessen mit Ihnen zu teilen. Wer möchte kann sich auch eines der kleinen Ornamente nach Art der Emberas auf den Körper malen lassen. Ist der Wettergott ebenfalls wohlgesinnt, unternehmen Sie eine Wanderung im Regenwald. Dabei entdecken Sie nicht nur die Flora und Fauna dieser Gegend sondern erfahren auch mehr über einige wichtigen Pflanzen, die die Embera in ihrer traditionellen Medizin verwenden.
(F/M/-)

Tag 8: Panama Stadt - Bogotá
Bei so vielen verschiedenen Eindrücken und Erlebnissen sind die vergangenen Tage wie im Flug vergangen und es ist Zeit zum Aufbrechen. Entsprechend Ihrer Abflugzeit werden Sie zum Flughafen gebracht und reisen weiter nach Kolumbien und Südamerika. Nach Ihrer Landung in der Hauptstadt werden Sie in Ihr Hotel im historischen Stadtkern gebracht.
(F/-/-)

Tag 9: Bogota & Umgebung: Gold & Salz
Sie beginnen den heutigen Tag mit einem Ausflug hinein in die Kolonialzeit: In Pastellfarben gestrichene Häuser mit Stahlfenstern, massiven Holztüren und kleinen Parkanlagen in den Innenhöfen erwarten Sie im historischen Viertel La Candelaria. Weiter geht es auf Ihrem Ausflug in die Vergangenheit in das Goldmuseum, wo Sie eine Vielzahl an Gold- und Silberstücken bestaunen können, die von verschiedenen präkolumbianischen Kulturen gefertigt wurden. Anschließend führt Sie Ihre Tour nach Zipaquirá, dem ehemaligen Zentrum der Salzgewinnung der Muisca Indianer. Die Hauptattraktion Zipaquiras ist die dreischiffige Salzkathedrale. Sie ist 120 Meter lang und wölbt sich auf einer Grundfläche von 8.500 m² in den salzhaltigen Fels. In das Innere dieser Höhlenkathedrale sind monumentale Kreuze, zierliche Engel und Madonnenstatuen aus Salzkristall gemeißelt. Neben der Hauptkathedrale gibt es kleine Kapellen und einen Kreuzweg, dessen 14 Stationen durch labyrinthartige Tunnel miteinander verbunden sind. Nach diesem Besuch kehren Sie nach Bogota in Ihr Hotel zurück.
(F/-/-)

Tag 10: Bogota-San Agustin: durch die Wüste hindurch
Am Morgen reisen Sie ins südliche Kolumbien. Aufgrund der großen Entfernungen geht dies am besten im Flug und so landen Sie schon nach kurzer Zeit in Neiva. Von hier geht es weiter im Auto, welches Sie durch die Wüste Tatacoa führt. Ihre Landschaft ist durchzogen von Gräben und Kanälen, zwischen denen große Kakteen wachsen. Immer wieder können Sie Schattenspiele der Sonne beobachten, die die Wüste in Orange- und Grautöne färbt. Sie erreichen den Magdalena Fluß, welcher von Süden nach Norden das Land durchzieht, und folgen seinem Verlauf bis nach San Agustin. Dabei wird die Landschaft nicht nur immer grüner sondern auch immer gebirgiger.
Übernachtung in einer Hacienda.
Fahrtzeit: ca. 5h
(F/-/-)

Tag 11: San Agustin: Statuenwald & kolumbianischer Kaffee
San Agustin ist insbesondere aufgrund seiner archäologischen Schätze bekannt. Die Region zählt zu einer der bedeutendsten Fundorte des Kontinents und wurde von der UNESCO 1995 zum Kulturerbe der Menschheit erklärt. Eine Besichtigung des archäologischen Parks mit dem Statuenwald lassen Sie sich  natürlich nicht entgehen. Am Nachmittag steht ein weiterer Höhepunkt an – Sie besuchen eine Plantage und erfahren mehr über den Anbau und Verarbeitung des weltberühmten kolumbianischen Kaffees.
(F/-/-)

Tag 12: San Agustin & Umgebung
Heute erkunden Sie das Umland von San Agustin. Sie fahren zunächst nach Isnos, wo Sie verschiedene recht gut erhaltene steinerne Sarkophage und Statuen besichtigen. Anschließend geht es zum spektakulären Wasserfall „Salto del Mortiño“ der 180 Meter in die Tiefe rauscht. Ein anderes Wassererlebnis erwartet Sie etwas weiter nördlich. Hier an der „Estrecho del Magdalena“ verengt sich das Flussbett des Rio Magdalena auf wenige Meter und der mächtige Fluss bahnt sich rauschend seinen Weg durch einen kleinen, engen Canyon. Der Magdalena war lange Zeit die wichtigste Verkehrsader des Landes und brachte Waren als auch Siedler ins Innere des Landes.
(F/-/-)

Tag 13: Von San Agustin ins koloniale Popayan
Quer über das kolumbianische Andenmassiv führt Sie nun Ihre Fahrt. Über die kurvenreiche Gebirgsstraße arbeiten Sie sich Stück für Stück vor, bis Sie schließlich das pittoreske Kolonialstädtchen Popayan erreichen. Während der Kolonialzeit spielte Popayan eine wichtige Rolle als Zwischenstation für die Goldtransporte zwischen Lima, Quito und Cartagena auf dem Weg nach Spanien. Auch haben so viele wichtige kolumbianische Köpfe hier ihre Wurzeln, wie in keiner anderen Stadt. Lassen Sie das Flair einer der schönsten historischen Zentren Kolumbiens auf sich wirken und entdecken Sie die wichtigsten Sehenswürdigkeiten Popayans. Ihr Rundgang führt Sie vorbei an den meist weiß getünchten Wohnhäusern und Gebäuden, wegen denen die Stadt auch den Beinamen „die weiße Stadt“ erhielt.
Fahrzeit: ca. 5h
(F/-/-)

Tag 14: Hinauf zur “Perle der Karibik”
Sie verlassen heute den Südwesten des Landes und fliegen über Bogota in die älteste und wohl schönste kolumbianische Metropole: Cartagena de las Indias, Perle der Karibik. Der Zusatz „de las Indias“ diente zur Unterscheidung von der namensgebenden spanischen Stadt. Schon bald nach Ihrer Gründung entwickelte sich Cartagena auf Grund Ihrer Lage zu einem der wichtigsten Häfen der Zeit. Sie war die Verbindung zwischen dem spanischen Mutterland und den südamerikanischen Kolonien. Entsprechend begehrt bei Freibeutern und heiß umkämpft war die Stadt. Die riesigen Festungsanlagen, die die Spanier zum Schutz errichteten, sind größtenteils heute noch gut erhalten und Teil Ihres Rundgangs, auf dem Sie mehr über die abwechslungsreiche Geschichte erfahren.
(F/-/-)
 
Tag 15: Cartagena – Caracas
Von der kolumbianischen Karibikküste reisen Sie nun – mit einem Abstecher über Bogota – weiter an die venezolanische Karibikküste. Sie erreichen Caracas und werden zu Ihrem Hotel, eine halbe Stunde vom Flughafen entfernt und außerhalb der Stadt, gebracht.
(F/-/-)

Tag 16: Canaima Nationalpark: Land der Tafelberge und Wasserfälle
Von der nördlichen Karibikküste fliegen Sie weiter in den östlichen Teil des Landes, ins Land der Tepui, den Tafelbergen. Früh am Morgen beginnt Ihre Reise mit dem Flug nach Puerto Ordaz. Von hier geht es mit kleinen Sportmaschinen weiter nach Canaima. Canaima ist ein kleine Gemeinde der Pemón und selbst absolut sehenswert. Das Dorf liegt um eine breite Lagune mit palmengesäumten Sandstränden in deren Hintergrund sich sieben Wasserfälle erheben. Die atemberaubende Kulisse können Sie zu Beginn Ihres ersten Ausflugs noch intensiver genießen: Per motorisiertem Einbaum geht es quer über die Lagune. Nach einer anschließenden, kurzen Wanderung durch Savanne und Wald erreichen Sie den Wasserfall El Sapo. Der Wasserfall ist einmalig in der Region, da Sie durch ihn hindurch laufen können: ein schmaler Weg führt zwischen Felswand und Wasserfall auf die andere Seite. Ein wahrlich faszinierendes Erlebnis insbesondere in der Regenzeit (Mitte Juni bis Dezember), das eine willkommene Abkühlung schafft. Im Anschluss haben Sie noch Zeit in der Lagune des Wasserfalls ein Bad zu nehmen - Vergessen Sie also Ihre Badesachen nicht! Zurück geht aus auf dem gleichen Weg zu Ihrer Unterkunft mit Blick auf die Canaima Lagune.
(F/M/A)

Tag 17: Canaima
Gestalten Sie diesen Tag ganz nach Ihren Wünschen – Entspannen und Baden Sie an der Canaima-Lagune oder unternehmen Sie einen Ausflug in die Umgebung (optional). Unter folgenden Ausflügen können Sie wählen:
(F/M/A)

Salto Yuri (halber Tag) – Fahrt mit dem Jeep zum Fluss Caroni. Bootstransfer und anschließende Wanderung durch den Urwald zu den Yuri-Stromschnellen und Bad im Fluss.

Überflug Salto Angel (40 min, wetterabhängig) – Eines der Highlight ist der Überflug über den Salto Angel. Mit kleinen Flugzeugen geht es von Canaima Richtung Süden, entlang des Auyan Tepuis in die Teufelschlucht, wo der Salto Angel in fast 1000 m freien Fall vom Auyan Tepui stürzt.

Ganztagesausflug zur Kavac-Schlucht – Kavac ist ein malerisches Indianerdorf am Fuße des Auyan Tepuis. Vom hier aus wandern Sie zur gleichnamigen Schlucht. An deren Ende befindet sich ein beeindruckender Wasserfall, den man nur schwimmend erreicht.

Ganztagesausflug zur Orchideen Insel – Sie fahren mit dem Jeep zur Bootsanlegestelle, wo Sie in ein Kanu aus Holz (ohne Überdachung) umsteigen und den Fluss Carrao hinauffahren. Sie besuchen ein kleines Indianerdorf, den “Pozo de Felicidad” und machen einen Spaziergang entlang der Mayupa Stromschnelle. Sie sehen die steilen Wände des Auyan Tepui, des größten aller Tafelberge, und tauchen ein in eine verlorene Welt.

Ganztagesausflug zum Salto Angel (nur in der Regenzeit von Mitte Juni bis Dezember möglich) – Die Exkursion beginnt um 5 Uhr morgens. Sie fahren im Jeep zur Bootsanlegestelle und steigen in ein Kanu aus Holz und ohne Überdachung um. Während Sie den Fluss Carrao hinauffahren wird im Boot ein einfaches Frühstück, bestehend aus belegten Broten, Kaffee und Saft, serviert. Sie passieren die Mayupa-Stromschnellen, den “Pozo de Felicidad” und die Orchideeninsel. Nach drei Stunden erreichen Sie den Fluss Churun. Sie fahren weitere anderthalb Stunden flussaufwärts zur Insel Ratoncito, wo die Wanderung zum Salto Angel beginnt. Sie führt Sie durch dichten Regenwald mit Farnen, Palmen und zahlreichen anderen Pflanzen. Schließlich gelangen Sie zu einem Plateau, welches einen beeindruckend Ausblick auf den gesamten Wasserfall bietet. Rückkehr nach Ratoncito und Mittagessen. Im Anschluss Rückfahrt mit dem Boot nach Canaima, wo Sie am Nachmittag ankommen.

Tag 18: Canaima - Ciudad Bolivar
Auch den heutigen Morgen können Sie nach Ihren Wünschen gestalten, schlafen Sie aus, entspannen Sie an der Lagune oder – falls Sie dies gestern nicht schon unternommen haben – überfliegen Sie  den Salto Angel, den höchsten Wasserfall der Welt (40min, wetterabhängig, optionaler Ausflug). Gegen Mittag fliegen Sie mit einer kleinen Sportmaschine nach Ciudad Bolivar. Auf dem Weg zu Ihrer Unterkunft kommen Sie durch die wunderschöne und sorgfältig restaurierte hügelige Altstadt und können vielleicht schon einem einen Blick auf den Orinoco Fluss erhaschen.
(F/-/-)

Tag 19: Ins gigantische Mündungsdelta des Orinoco
Über Puerto Ordaz fahren Sie heute in westlicher Richtung in das riesige Orinoco Delta. Es ist eines der größten Mündungsdelta weltweit und nimmt eine Fläche ein, die ungefähr so groß ist, wie Belgien. Nach 3,5 Stunden Fahrt erreichen Sie den kleinen Ort Boca de Uracoa im Norddelta. Von hier aus geht es ca. 1 Stunde flussabwärts bis zu Ihrer nächsten Unterkunft. Immer tiefer führt Sie die Reise in den tiefgrünen Dschungel; Sie passieren einzelne Indianersiedlungen bis Sie schließlich in der Lodge ankommen, die wunderschön am Fluss liegt. Nach einem Begrüßungscocktail und Mittagessen starten Sie zu Ihrem ersten Ausflug. Sie fahren mit dem Boot zu einem kleinen Seitenarm. Von dort geht es zu Fuß durch die beeindruckende Vegetation des Deltas. Ihr Führer erklärt Ihnen die Pflanzen, die Sie auf ihrem Weg sehen. Unter den zahlreichen Palmenarten ist die Moriche Palme die wichtigste und Sie lernen Ihre vielfältigen Anwendungsmöglichkeiten vom Nahrungsmittel über Rohmaterial für Behausungen, Werkzeuge, Haushaltswaren und Kunsthandwerk kennen. Mit etwas Glück können Sie das typische Palmherz probieren, dessen Palme nur im Delta wächst (abhängig von den lokalen Gegebenheiten und Vorkommen der Palme und kann daher nicht garantiert werden).
(F/M/A)

Tag 20: Zu Besuch bei den Waraos
Das Orinoco Delta ist Lebensraum des Warao Volkes. Ihr Name bedeutet übersetzt so viel wie Kanuvolk und deutet an, dass Ihr Leben eng mit dem Wasser verwoben ist. So leben Sie in Pfahlbauten an den Ufern der Flussarme des Deltas. Durch kleine Brücken sind diese palmengedeckten Bauten mit dem sumpfigen Festland verbunden. Mehr über Ihre Lebensweise, Kultur und Traditionen lernen Sie bei einem Besuch einer Warao-Familie kennen.
Hier heißt es auch Abschied nehmen von dem atemberaubenden Delta. Per Boot kehren Sie nach Boca de Uracoa zurück. Weiter geht es auf dem Landweg nach Maturin und per Flieger nach Caracas. In Caracas übernachten Sie wieder im schon bekannten flughafennahen Hotel außerhalb der Stadt.
(F/-/-)

Tag 21: Caracas
Eine ereignis- und erlebnisreiche Reise kommt heute zu Ihrem Ende. Entsprechend Ihrer Abflugzeit werden Sie zum Flughafen gebracht, wo Sie mit deutlich schwerem Gepäck, ob der vielen Fotos, Eindrücke und Erinnerungen (und vielleicht auch dem ein oder anderen Souvenir) Ihren Heimflug antreten.
(F/-/-)
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Anschlussprogramm
Gern ergänzen wir Ihre Rundreise um ein paar entspannte Badetage auf Los Roques.

Bitte beachten Sie:
Die beiden Flüge zwischen den Ländern (Panama City - Bogota; Bogota - Caracas) sind nicht im Preis inbegriffen. Gern unterbreiten wir Ihnen ein Angebot. In Kombination mit dem Langstreckenflug sind Sonderkonditionen möglich.

Auf dem Inlandsflug von/nach Canaima sind nur 10 kg Gepäck erlaubt. Wir empfehlen alles was während dieser Tage (16-20) benötigt wird, in ein kleiners Gepäckstück umzupacken und das Hauptgepäck in Caracas zu hinterlegen.

Die Ausflüge und Transfers finden in Gruppen mit weiteren deutschsprachigen Teilnehmern statt. Die Teilnehmerzahl kann pro Land variieren; es können weitere Teilnehmer hinzu stoßen oder die Gruppe verlassen. Die Reiseleiter wechseln pro Land.