Bergabenteuer Iran - Damavand & Alam Kuh Iran

Bergabenteuer Iran - Damavand & Alam Kuh

  • Trekking im Alborz-Gebirge mit Besteigung der beiden höchsten Gipfel des Iran
  • Grandiose Gipfelpanoramen
  • Tochal - Hausberg von Teheran
  • Alam Kuh (4.850 m) & Lashgarak (4.320 m)
  • Damavand - höchster Berg Persien (5.671 m)
  • Entdeckung persischer Kulturschätze in Isfahan, Shiraz und Persepolis
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  • Reiseverlauf
  • Termine & Preise
  • Zusatzinformationen
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16 Tage Iran

ab  3.050 € Anfragen oder buchen

Der Damavand ist mit 5.671 m der höchste Berg des Nahen Ostens und neben dem Kilimandscharo in Afrika einer der höchsten freistehenden Berge der Welt. Der stark vergletscherte Vulkankegel des Damavand ragt weit über die anderen Berge des Alborz-Gebirges, das sich zwischen Teheran und dem Kaspischen Meer entlang zieht, hinaus. Der Damavand ist zwar ein erloschener Vulkan, doch können Schwefelgerüche und Rauchschwaden über dem meist schneebedeckten Gipfel wahrgenommen werden. Zahlreiche Fumarolen mit Schwefeldämpfen und heiße Quellen in der Umgebung des Berges erinnern an seine vulkanische Vergangenheit. Nach einer fünfttägigen Höhenanpassung mit Besteigung des Mt. Tochal und des Alam Kuh, nehmen wir den höchsten Berg des Orients in Angriff. Vom Gipfel des Damavand hat man einen überwältigenden Blick auf die vielen Viertausender und auf das Kaspische Meer. Abgerundet wird die Iran Trekkingreise mit einem Besuch der kulturellen Höhepunkte des Iran in Isfahan, Shiraz und Persepolis.

1. Tag: Teheran
2. Tag: Teheran - Mt. Tochal
3. Tag: Tochal - Alam-Kuh-Region
4. Tag: Wanderung nach Hesarschal
5. Tag: Lashgarak (4.320 m)
6. Tag: Alam Kuh (4.850 m)
7. Tag: Kaspisches Meer - Polur
8. Tag: Gusfandsara - Bargah-Sevon-Hütte
9. Tag: Akklimatisationstag
10. Tag: Gipfeltag Damavand
11. Tag: Rückfahrt nach Teheran
12. Tag: Teheran - Kashan - Isfahan
13. Tag: Isfahan
14. Tag: Isfahan - Shiraz
15. Tag: Persepolis - Shiraz
16. Tag: Shiraz

Leistungen enthalten

  • Iran Trekkingtour lt. Programm
  • Ausflüge, Aktivitäten und Besichtigungen inkl. Eintrittsgebühren wie beschrieben
  • Trekkingpermits
  • Begleitmannschaft beim Trekking
  • Gepäcktransport mit Mulis
  • Komplette Camping- und Kochausrüstung (außer Schlafsack)
  • Alle Transporte und Transfers

Leistungen nicht enthalten

  • Internationale Flüge (gerne über uns buchbar)
  • Nicht genannte Mahlzeiten und Getränke
  • Visum Iran
  • Reiseversicherung
  • Persönliche Ausgaben, Trinkgeld
  • Optionale Ausflüge und Aktivitäten

Unterbringung

6x Mittelklasse-Hotel
7x Berghütte
2x Camping

Unterbringung erfolgt im Doppelzimmer bzw. 2-Personen-Zelt. In den Berghütten sind nur Mehrbettzimmer möglich.

Gegen Aufpreis ist bei den Hotelnächten auch die Buchung eines Einzelzimmers möglich.
Einzelzimmer-Zuschlag: 320 Euro

Verpflegung

14x Frühstück
10x Mittagessen
9x Abendessen

Tourbegleitung

Englischsprachiger, erfahrener Bergführer, Begleitmannschaft bei den Bergtouren, englischsprachiger Reiseleiter bei den Besichtigungen

Transportarten

Reisebus, Zu Fuß, Jeep

Flughafentransfer

Inklusive am Ankunfts- und Abreisetag
1. Tag: Teheran
Individuelle Anreise nach Teheran. Begrüßung am Flughafen und Transfer zum Hotel. Übernachtung im Hotel.

2. Tag: Teheran - Mt. Tochal
Nach einem späten Frühstück lassen wir Teheran hinter uns und reisen in Richtung Norden ins Gebirge. Unmittelbar hinter der nördlichen Stadtgrenze erhebt sich das Tochal-Massiv (3.960 m), der Hausberg von Teheran. Wir erreichen den Ausgangspunkt der Wanderung und steigen bis zur Berghütte Shirpala (2.750 m) auf. Der Pfad führt steil bergauf und ist stellenweise mit Stahlseilen und Eisentreppen gesichert. Eine gute Übung der Trittsicherheit. Mit zunehmender Höhe eröffnen sich immer weitere Ausblicke auf die Umgebung und die 16-Millionen Metropole Teheran.

Gehzeit: 3-4 Std.
Aufstieg: 860 Hm
Übernachtung: Berghütte
(F/M/A)

3. Tag: Tochal - Alam-Kuh-Region
Am Morgen steigen wir noch ein Stück weiter hinauf bis zu einem Aussichtspunkt (2.840 m). Grandiose Blicke auf die Millionenmetropole Teheran und das umliegende Hochland erwarten Sie. Dann geht es wieder abwärts nach Darband. Von dort fahren wir in nordwestliche Richtung auf einer beeindruckenden Passstraße über das Alborz-Gebirge in Richtung Kaspisches Meer. Wir erreichen den Ort Rudbarak 1.400 m), das Kletterzentrum des Iran. Hier befindet sich auch das Haus des Iranischen Bergsteigerverbandes, wo die Registrierung für die Besteigung des Alam-Kuh erfolgt. Übernachtung in der modernen Hütte der Iranischen Bergsteiger Föderation mit Duschen, Speisesaal und Kletterhalle.

Fahrzeit: 6-7 Std.
Gehzeit: 2-3 Std.
Aufstieg: 110 m; Abstieg: 970 Hm
Übernachtung: Hütte
(F/M/A)

4. Tag: Wanderung nach Hesarschal
Wir fahren am Morgen Rudbarak mit dem Geländewagen nach Vandarbon (2.400 m), dem zentralen Ausgangpunkt für  Bergtouren in diesem Gebiet. Von hier aus fahren wir noch ein Stück weiter durch das Khoram-Dasht-Tal bis nach Tange Galoo auf 3.300 m, dem Ausgangspunkt unserer Wanderung. Hier wird das Gepäck auf Mulis verladen. Durch eine malerische und enge Schlucht wandern wir hinauf zum Lagerplatz auf der Hochebene Hesarschal (3.800 m), der sich inmitten von saftigen Alm- und Bergwiesen befindet und von mächtigen Viertausendern umrundet ist. Im Takht e Soleiman-Massiv finden sich mehr als 40 Viertausender. Der höchste Berg dieses Massivs und der zweithöchste im Iran ist der Alam Kuh (4.850 m). Genießen Sie die grandiose Szenerie!

Fahrzeit: ca. 1 Std.
Gehzeit: ca. 3 Std.
Aufstieg: 500 Hm
Übernachtung: Zelt
(F/M/A)

5. Tag: Lashgarak (4.320 m)
Den Tag nutzen wir zur Akklimatisierung und der Besteigung eines Viertausenders. Es präsentieren sich uns mehrere „Leckerbissen“, zwischen denen wir uns zu entscheiden haben. Unsere beliebteste Wahl ist die Besteigung des Lashgarek (4.320 m)! Zunächst wandern wir über alpine Matten und dann im Zickzack über einen Geröllhang. Der letzte Abschnitt bis zum Gipfel führt über einen breiten Grad. Wir werden mit einem schönen Panoramablick über die Berge des Takht e Soleiman-Massivs belohnt. Für den Rückweg wählen wir eine andere Route, die uns zunächst über einen schmalen Grat führt und danach über zwei weitere Gipfel. Diese Rundtour ist alles in allem wenig schwierig, aber trägt gut zur weiteren Höhenanpassung bei. Am Nachmittag kehren wir zum Lager zurück und genießen den Abend in dieser fantastischen Kulisse.
Wer nicht an der Gipfelbesteigung teilnehmen möchte, kann entweder einen Ruhetag im Camp einlegen oder kleine Wanderungen in der Umgebung unternehmen.

Gehzeit: 6-7 Std.
Aufstieg: 870 Hm; Abstieg: 870 Hm
Übernachtung: Zelt
(F/M/A) 

6. Tag: Alam Kuh (4.850 m)
Es geht heute noch höher hinauf: Wir wollen zum Alam Kuh-Gipfel (4.850 m) aufsteigen. Der Weg führt über die technisch leichte Südroute. Das Terrain besteht aus Schotter und Fels, stellenweise müssen einige kleine Schneefelder gequert werden. Der Aufstieg ist aufgrund der beachtlichen Höhe trotzdem anspruchsvoll. Wir bewegen uns etwa auf der Höhe des Mont Blanc, der jedoch ungleich schwieriger zu besteigen ist als dieser "Schotterberg". Vom Basislager führt der Weg über eine Moräne hinauf und weiter bis zu einem kleinen Plateau. Nun geht es am Grat steil hoch bis kurz vor den Gipfel. Der Weg wird jetzt flacher und bald ist der Gipfel erreicht. Eine Tafel mit arabischer Inschrift markiert den zweithöchsten Punkt des Iran. Ehrfürchtig fällt der Blick in die berühmte senkrecht abfallende Nordwand. Vom brüchigen Gipfel genießen wir einen schönen Rundblick über das Elburs-Gebirge und mit etwas Wetterglück glitzert im Osten der König Damavand mit seiner weißen Haube. Nach ausgiebiger Gipfelrast erfolgt der Abstieg zurück zum Camp. Wer es etwas gemächlicher angehen lassen möchte, hat die Möglichkeit statt dem Alam Kuh, den Gipfel des Marjikesh (4.580 m) zu besteigen. Am Nachmittag wird das Zeltlager abgebaut und wir wandern zurück ins Tal. Dort wo die Straße endet, treffen wir wieder auf die Fahrzeug und es geht im Jeep hinunter nach Vandarbon/ Rudbarak. Übernachtung im Haus der Iranischen Bergsteiger-Föderation.

Gehzeit 7-8 Std.
Aufstieg: 1.100 Hm; Abstieg: 1.580 Hm
Übernachtung: Hütte
(F/M/A)

7. Tag: Kaspisches Meer - Polur
Bei der Abfahrt von der iranischen Hochebene zur Küste reisen wir durch eine wunderschöne Waldlandschaft. Die Fahrt zum Damavand führt vorbei am Kaspischen Meer. Hier legen wir eine Stippvisite ein, bevor es wieder in die Bergregion geht. Durch eine teilweise enge Schlucht fahren wir weiter zur Stadt Polur (2.250 m), die am Südwestfuß des Damavand liegt. Von hier aus können wir die ersten Blicke auf den Berg genießen. Der weitgehend freistehende, kegelförmige Vulkanberg Damavand (5.671 m) ist der höchste Berg des Orients und überragt das schroffe Elbrus-Gebirge um mehr als 1.000 Meter. Es gibt verschiedene Aufstiegsrouten, wir entscheiden uns für die einfachste von Süden her. Übernachtung im Haus der Iranischen Bergsteiger-Fo?deration in Polur.

Fahrzeit: 6-7 Std.
Übernachtung: Hütte
(F/M/A)

8. Tag: Gusfandsara - Bargah-Sevon-Hütte
Von Polur aus fahren wir auf holpriger Piste mit dem Geländefahrzeug bis nach Gusfandsara (3.020 m). Unterwegs haben wir immer wieder den Damavand vor Augen. In Gusfandsara befindet sich eine kleine Moschee, deren vergoldete Kuppel im Licht der Sonne glitzert. Hier endet die Straße und der Damavand ruft! Jeder Schritt von hier an führt bergauf!

Hier am Ausgangspunkt zu unserer Gipfelbesteigung treffen wir die Mulitreiber mit ihren Lasttieren, die das Hauptgepäck transportieren werden. Sie brauchen nur den Tagesrucksack zu tragen. In gleichmäßigem Tempo arbeiten wir uns Schritt für Schritt auf einem mäßig steilen Schotterweg den Berg empor. Wir kommen an bizarr geformten Felsformationen vorbei. Die kargen Flanken sind nur spärlich bewachen, doch gibt es immer wieder Farbtupfer. Je nach Jahreszeit können wir die herrliche Mohnblüte erleben. Unser Ziel ist die neu errichtete Bargah-Sevon Hütte (4.200 m). Bei Dunkelheit kann man in der Ferne das Lichtermeer von Teheran sehen.

Fahrzeit: 1 Std.
Gehzeit: 4 Std.
Aufstieg: 1200 Hm
Übernachtung: einfache Berghütte
(F/M/A)

9. Tag: Akklimatisationstag
Dieser Tag dient der Höhenanpassung. Von der Hütte aus bieten sich leichte Wanderungen bis auf Höhen von 4.500m bis 4.800m an. Jedoch wollen wir uns nicht unnötig verausgaben, denn wir benötigen am morgigen Tag all unsere Kraft und Energie für den finalen Gipfelaufstieg.
Über dem als erloschen geltenden Vulkan Damavand schwebt ständig eine Schwefelwolke. Das muss uns aber nicht beunruhigen, denn er ist seit rund 38.500 Jahren nicht mehr ausgebrochen.
Je nach Witterungsverhältnissen kann kurzfristig entschieden werden, den Akklimatisationstag entfallen zu lassen und bereits an diesem Tag den Gipfelanstieg zu unternehmen. Das Wetter kann sich am Damavand schnell ändern und ist nur sehr kurzfristig vorhersagbar. Bei schlechten Wetterbedingungen kann ein Aufstieg extrem schwierig bzw. unmöglich sein.

Übernachtung: einfache Berghütte
(F/M/A)

10. Tag: Gipfel des Damavand
Am frühen Morgen brechen wir zu unserem Gipfelsturm auf. "Damavand" bedeutet "frostiger Berg" und in den frühen Morgenstunden macht der Berg seinem Namen alle Ehre. Ein steiler und unwegsamer Pfad führt hinauf. Der Berg wirft einen gewaltigen pyramidalen Schatten ins Tal und über den Lor-See.

Die Höhe macht sich allmählich bemerkbar. Der Aufstieg birgt keine technischen Schwierigkeiten, je nach Jahreszeit kann es jedoch notwendig sein, an einigen Stellen die Hände zu Hilfe zu nehmen oder mal ein Altschneefeld zu überqueren. Wir stiegen langsamen und gleichmäßigen Schrittes immer weiter hinauf. Mit zunehmender Höhe nehmen auch die Schwefelgerüche zu und überall zischt und dampf es aus Fumarolen. Die Felsen in Gipfelnähe sind von einer gelben Schicht überzogen - Schwefel.  Zwischen den drei Gipfeln des Damavand befindet sich der schneegefüllte einstige Vulkankrater. Nach etwa 5-6 Stunden ist der Gipfel erreicht. Bei klarer Sicht ist der Blick einfach atemberaubend und reicht vom Kaspischen Meer bis nach Teheran. Es bietet sich ein fast unwirkliches Spiel von Farben – ein sagenhaftes Erlebnis. Nach kurzer Gipfelrast treten wir den Abstieg an, der sich scheinbar endlos bis zur Hütte hinzieht.

Gehzeit: 8 Std.
Aufstieg: 1500 Hm; Abstieg: 1500 Hm
Übernachtung: einfache Berghütte
(F/M/A)

11. Tag: Rückfahrt nach Teheran
Wir wandern hinab zur Moschee Gusfandsara. Unterwegs werfen wir öfters einen Blick zurück zum Gipfel, den wir am Vortag erobert haben. Von Gusfandsara geht es im Geländewagen zurück nach Teheran. Im Hotel erwartet uns eine wohlverdiente Dusche.
Am Nachmittag besuchen wir den Großen Basar von Teheran, den größten überdachten Basar der Welt. Auf über zehn Kilometern Länge befinden sich über zehntausend Geschäfte. Der traditionsreiche Handelsplatz galt über Jahrhunderte als wichtigstes wirtschaftliches Zentrum des Iran. Wir bummeln durch die geschäftigen Gassen, und können verschiedenste Waren und auch alte Handwerke sehen. Das Abendessen nehmen wir in einem landestypischen Restaurant ein (optional gegen Aufpreis möglich) .

Gehzeit: 2 Std.
Abstieg: 1200 Hm
Fahrzeit: 3 Std.
Übernachtung: Hotel
(F/M/-)

12. Tag: Teheran - Kashan - Isfahan
Der kulturelle Teil unserer Reise beginnt. Am frühen Morgen fahren wir mit dem Reisebus nach Kashan. Wir besuchen kurz vor der Stadt die Fin-Gartenanlage, die wahrscheinlich älteste existierende Gartenanlage Irans, die unter UNESCO-Weltkulturerbe steht. In Kashan begeben wir uns auf einen Rundgang durch diese interessante Stadt mit den prachtvollen Bürgerhäusern und vor allem den Basar, der architektonisch zu den interessanten im Iran zählt. Weiterreise nach Isfahan, der Perle Persiens. Der restliche Tag steht zur freien Verfügung. Unternehmen Sie am Nachmittag einen Spaziergang durch die historische Altstadt und sammeln Sie erste Eindrücke.

Übernachtung: Hotel
(F/-/-)

13. Tag: Isfahan
Isfahan, die "Hälfte der Welt", so bezeichnet der Volksmund die Stadt wegen ihrer unzähligen und beeindruckenden Prunkbauten. Eine märchenhafte Kulisse mit türkisblauen Kuppeln, imposanten Palästen, Moscheen und Mausoleen. Entdecken Sie bei einer Besichtigungstour die Stadt Isfahan,  die mit all ihren Kunstschätzen und prachtvollen Bauten zu den schönsten Städten der Welt gehört. Der Imam-Platz mit den unzähligen blauen Fayencen gehört zum UNESCO Weltkulturerbe. Wir besichtigen hier den Ali-Qapu-Palast, die herrliche Lotfullah-Moschee sowie die prächtige Imam-Moschee. Der Nachmittag steht Ihnen für individuelle Besichtigungen zur freien Verfügung. Der Große Basar ist einer der attraktivsten des Landes, denn in keinem anderen Basar Persiens ist das Kunsthandwerk in ähnlicher Vielfalt und Qualität lebendig wie hier. Spazieren Sie entlang des Zayandeh-Rud-Flusses, der von einigen historischen Brücken überspannt wird. Ein Meisterwerk der Baukunst ist die 33-Bogen-Brücke, die vor allem in der Dämmerung ein grandioses Motiv abgibt. Besuchen Sie ein traditionelles Teehaus in den Bögen der Brücke.

Übernachtung: Hotel
(F/-/-)

14. Tag: Isfahan - Shiraz
Am Vormittag unternehmen wir einen Spaziergang durch das armenische Viertel Dschulfa und besichtigen die beeindruckende Vank-Kathedrale mit dem freistehenden Glockenturm. Dieses Bauwerk vereint Christliche und islamische Stilelemente. Ihr Innenleben besticht durch schöne Ikonen und wundervolle Fresken, welche die Geschichte des Alten und des Neuen Testamentes darstellen. Ungefähr 50.000 Armenier kamen unter Shah Abbas I. im Jahre 1605 nach Persien. Seither gibt es eine kleine armenische Gemeinde in Isfahan. Anschließend reisen wir weiter nach Shiraz, der Stadt der Dichter, der Rosen und der Nachtigallen. Bummeln Sie über den Vakil-Basar, der sich in wunderbar alten Gemäuern befindet und über ein vielfältiges Angebot an Kunsthandwerk verfügt. Es ist ein persisches Meisterwerk der Architektur und für viele der schönste Basar im Iran. Spazieren Sie am Abend zum Koran-Tor, einem alten Stadttor an der Straße nach Persepolis und Isfahan. Dies ist ein beliebter Treffpunkt der Stadtbewohner. Empfehlenswert ist ein Aufstieg über 650 Stufen zu dem kleinen Kuppelgebäude Gavare-ye Did, von wo aus man einen großartigen Ausblick über die Stadt und die Umgebung genießt.

Übernachtung: Hotel
(F/-/-)

15. Tag: Persepolis - Shiraz
Der Besuch der altpersischen Residenzstadt Persepolis ist sicherlich einer der Höhepunkte der Reise. Die beeindruckende „Stadt der Perser“ wurde im Jahr 518 v. Chr. gegründet und gehört zum UNESCO-Weltkulturerbe. Die imposanten, erstaunlich gut erhaltenen Ruinen der einstigen Königsresidenz der achämenidischen Herrscher gewähren einen guten Einblick in den bedeutendsten Zeitraum der vorislamischen Epoche. Die Palaststadt wurde 330 v. Chr. durch Alexander den Großen zerstört. Außer den steinernen Säulen und kunstvollen Steinreliefs ist nichts geblieben, auch die Ziegelwände wurden vernichtet. Trotz dieser großen Zerstörung zeugen die verbliebenen Reste der mächtigen Säulen und einiger prachtvoller Ausschmückungen von der erstaunlichen Baukunst und Größe der iranischen Künstler und Handwerker in vergangener Zeit. Die erhöht errichtete Terrasse von Persepolis hat eine stolze Fläche von 455 mal 300 Meter und wurde aus riesigen Kalksteinblöcken ohne Mörtel zusammengesetzt. Auf einer monumentalen Freitreppe führen 111 Stufen hinauf zur gewaltigen Terrasse. Hier erblickt man der "Tor aller Länder", wo der Rundgang durch die Anlage beginnt und zur Nordseite mit dem Apadana-Palast führt. Nach ausführlicher Besichtigung kehren wir nach Shiraz zurück. Wir besuchen das Mausoleum des wohl bekanntesten iranischen Dichters Hafez, der auch heutzutage von der Bevölkerung sehr verehrt wird. Das Grabmal befindet sich innerhalb eines ruhigen und beschaulichen kleinen Parks. Hafez beschrieb die Liebe und den Wein als mystische Gottesgeschenke. Seine Dichtkunst und Freiheit des Denkens wurde von Goethe zutiefst bewundert.  Ihr Reiseleiter wird hier Gedichte von Hafez und auch von Goethe vortragen. Sehenswert ist auch die Nasr-ol-Molk Moschee, die wegen ihrer exquisiten Innendekoration als eines der eindrucksvollsten Gebäude aus der Qajarenzeit gilt.
Bei Einbruch der Dunkelheit sollten Sie sich zum Shah-Cheragh-Heiligtum begeben, das am Abend prächtig illuminiert ist. Die Anlage kann von Nichtmoslems nur von außen angesehen werden.

Übernachtung: Hotel
(F/-/-)

16. Tag: Shiraz
Die Nacht wird recht kurz, denn bereits kurz nach Mitternacht werden wir vom Hotel abgeholt und zum Flughafen gebracht. Individuelle Rückreise.
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Anforderungen
Die Besteigung des Alam Kuh und des Damavand stellen keine besonderen klettertechnischen Anforderungen. Der Weg zum Gipfel ist zwar steil, weist aber keine großen technischen Schwierigkeiten auf. Der Damavand ist trotz der fehlenden grösseren technischen Schwierigkeiten, kein einfacher Wanderberg, sondern eine echte konditionelle und hochalpine Herausforderung. Konditionell muss man sehr gut vorbereitet sein, da die Etappen teils recht lang sind und in große Höhe führen. Aufgrund der Höhe und der freistehenden Lage können aber auch im Sommer Minusgrade und starker Wind auftreten. Das Trekking zum Mount Tochal ist Teil des Akklimatisierungsprogrammes als Vorbereitung auf die 4000er Berge.

Der Iran ist ein sehr schönes Land mit besonders netten und gastfreundlichen Menschen und viel Geschichte.

Variante
Wir bieten auch nur die Besteigung des Damavand an:

Ambitionierte Bergsteiger können dieser Bergtour z.B. auch mit der Besteigung des Elbrus (Russland) verbinden. Gerne beraten wir Sie über die Möglichkeiten.