Nationalpark Safari Nord Tansania V Tansania

Nationalpark Safari Nord Tansania V

  • Arusha Nationalpark
  • Tarangire Nationalpark
  • Lake Manyara
  • Serengeti Nationalpark
  • Einmalige Tierwelt im Ngorongoro Krater
  • "Big Five" hautnah
  • Überblick
  • Leistungen
  • Reiseverlauf
  • Termine & Preise
  • Zusatzinformationen
  • Kundenstimmen (4)
Karte
Karte

7 Tage Tansania

ab  2.255 € Anfragen oder buchen

Die Nationalparks in Tansania gelten im Hinblick auf ihre landschaftliche Vielfalt und ihren Tierreichtum als Superlative. Erleben Sie während dieser Safari den Arusha Nationalpark mit Mt. Meru, den Tarangire Nationalpark, Lake Manyara, die Serengeti und den atemberaubenden Ngorongoro Krater. Sie unternehmen viele Pirschfahrten, um möglichst alle "Big Five" - Elefanten, Löwen, Büffel, Nashörner und Leoparden - beim Jagen, Rasten oder an der Tränke zu sehen. Während der Safari übernachten Sie naturverbunden auf Campingplätzen mit einfachen sanitären Verhältnissen in geräumigen Zwei-Personen-Zelten.

1. Tag: Arusha Nationalpark
2. Tag: Tarangire Nationalpark
3. Tag: Tarangire - Serengeti Nationalpark
4. Tag: Serengeti Nationalpark
5. Tag: Serengeti - Olduvai Schlucht - Ngorongoro Krater
6. Tag: Ngorongoro Kratertour - Lake Manyara
7. Tag: Lake Manyara Nationalpark

Leistungen enthalten

Tansania Safari gemäß Programm, Pirschfahrten in allen Nationalparks, sämtliche Nationalparkgebühren, Ngorongoro Krater-Einfahrtsgebühr, Campingplatzgebühren, komplette Camping- und Kochausrüstung (außer Schlafsack), Transport im Safarifahrzeug (Landcruiser mit ausstellbarem Dach zur besseren Tierbeobachtung und garantiertem Fensterplatz für jeden Teilnehmer)

Leistungen nicht enthalten

Internationale Flüge (gerne über uns buchbar), Getränke, Trinkgelder, persönliche Ausgaben, Visum Tansania, Reiseversicherung

Unterbringung

6 Übernachtungen auf Campingplätzen (2-Personen-Zelte)

Campingausrüstung ist inklusive (außer Schlafsack).
Bitte beachten Sie, dass einige Campingplätze recht einfach ausgestattet sind, was die sanitären Einrichtungen betrifft.

Gegen Aufpreis können Sie auch die Unterbringung in komfortablen Wohnzelten oder Lodges buchen.
Weitere Informationen finden Sie unter "Sonstiges"

Verpflegung

Vollpension (3 Mahlzeiten pro Tag und Mineralwasser) beginnend mit dem Lunchpaket an Tag 1 und endend mit dem Lunchpaket an Tag 7

Das Mittagessen erfolgt unterwegs in Form eines Picknicks mit Lunch-Boxen.

Tourbegleitung

Englischsprachiger Safari-Reiseleiter/Fahrer und Koch

Transportart

Spezial-Safarifahrzeug

Zusätzliche Übernachtungen

- New Safari Hotel -
in: Arusha
Doppelzimmer: 55 EUR pro Person/Nacht
Einzelzimmer: 90 EUR pro Person/Nacht

- Meru View Lodge -
in: Usa River (Nähe Arusha Nationalpark)
Doppelzimmer: 55 EUR pro Person/Nacht
Einzelzimmer: 83 EUR pro Person/Nacht
3-Bett-Zimmer: 51 EUR pro Person/Nacht

Weitere buchbare Unterkünfte:
- KIA Lodge
- Arumeru River Lodge
- Mount Meru Game Lodge
uvm.

Flughafentransfer

ab/bis Kilimanjaro Airport:
60 EUR pro Strecke/Fahrzeug (max. 4 Personen)

Optionale Ausflüge / Zusatzleistungen

Ballonfahrt Serengeti: 490 Euro
(muss bei Interesse vorab gebucht werden, da sehr begrenzte Verfügbarkeiten)

Besuch Olduvai Schlucht & Museum: 35 Euro
1. Tag: Arusha / Moshi - Arusha Nationalpark
Heute startet Ihre Safari durch die Nationalparks von Nord-Tansania. Ihr erstes Ziel ist der Arusha Nationalpark. Nach kurzer Fahrt erreichen wir den Nationalpark und erleben eine Pirschfahrt in diesem kleinen, aber sehr sehenswerten Tierpark. Der Nationalpark bietet drei Höhepunkte: den Ngurdoto-Krater, auf dessen Grund unzählige Tiere grasen, die Momela-Seen, die alle unterschiedliche Farben haben, und den 4566 m hohen Mount Meru, der ein großartiges Bild im Hintergrund abgibt.
Übernachtung auf dem Campingplatz.
(-/LP/A)

2. Tag: Arusha NP - Tarangire Nationalpark

Ihr heutiges Ziel ist der Tarangire Nationalpark, der bekannt ist für seine eindrucksvollen Affenbrotbäume und großen Elefantenherden. Sie unternehmen im Park eine Pirschfahrt und werden wunderbare Blicke auf den Tarangire Fluss haben, der ganzjährig Wasser führt und somit zahlreiche Tiere anzieht. In der Trockenzeit von etwa Juli bis Oktober ist der Tarangire Nationalpark sogar wildreicher als die Serengeti bezüglich der Wildkonzentration, denn die Herden kommen an den Fluss, um den Durst zu stillen. Manchmal gibt es Elefantenherden mit mehr als 50 Tieren zu sehen sowie andere Säugetiere wie das seltene Kudu oder die ebenfalls seltene Oryxantilope. Auch der Vogelreichtum im Park ist beeindruckend.
Übernachtung auf dem Campingplatz.
(F/LP/A)


3. Tag: Tarangire NP - Serengeti Nationalpark
Nach dem Frühstück geht die Fahrt weiter zum weltberühmten Serengeti Nationalpark. Auf einer Fläche von fast 15.000 Quadratkilometern wird die Serengeti durch weite offene Ebenen mit einem Reichtum an Wild beherrscht. Nach einer Pirschfahrt am Nachmittag fahren wir Sie zum Campingplatz in der Zentral-Serengeti (Seronera) oder Nord-Serengeti (Lobo). Genießen Sie den Abend während eines guten Essens.
(F/LP/A)

4. Tag: Serengeti Nationalpark

Heute unternehmen Sie eine Ganztagespirsch im Serengeti Nationalpark. Der Park wird von den Massai als "großer offener Platz" bezeichnet. Die bekannten "Big Five" werden Sie hier bestimmt zu Gesicht bekommen, vielleicht sogar Geparden auf der Jagd. Die weiten Steppen der Serengeti sind ein Paradies für Weidetiere. Unterbrochen wird diese Ebene nur durch die typischen Kopjes, den glatt geschliffenen Granithügel. Sie übernachten eine weitere Nacht im Zeltcamp.
(F/LP/A)

5. Tag: Serengeti - (Olduvai Schlucht) - Ngorongoro Krater

Früh am Morgen, noch vor dem Frühstück begeben wir uns auf eine weitere Pirschfahrt durch den Park. Da die meisten Tiere morgens sehr aktiv sind, haben Sie hier die Möglichkeit, dies zu beobachten. Nach dem Mittag führt Sie unsere Safari weiter in Richtung Ngorongoro Krater. Optional (Aufpreis: 18 Euro p.P.) kann unterwegs die Olduvai Schlucht besucht werden, die berühmt für die Entdeckung von uralten Fossilien ist: Prof. Leakey entdeckte hier im Jahr 1959 ca. 1,7 Mio. Jahre alte Australopithecus boisei, die Reste unserer Vorfahren. Der Besuch im örtlichen Museum liefert einen hervorragenden Überblick über die wichtigen fossilen Funde der Olduvai Schlucht, die auch als "Wiege der Menschheit" bezeichnet wird. Am Nachmittag erreichen Sie den Ngorongoro Krater, der als "Garten Eden" bekannt ist. Der Krater besitzt die zweitgrößte erhaltene Caldera (Einsturzkrater) der Welt. Genießen Sie den grandiosen Blick vom Kraterrand (2286 m)!
Übernachtung auf dem Simba Campingplatz direkt am Kraterrand.
(F/LP/A)

6. Tag: Ngorongoro Kratertour - Lake Manyara
Heute fahren Sie die steile Hänge hinab - vom Kraterrand 700 Meter in die Tiefe zur Sohle des Ngorongoro Kraters. Die wahre Größe dieses Kraters kann nur vom Boden aus eingeschätzt werden und die große Menge an tierischen Einwohner wird offensichtlich. Hier ist die Heimat von fast allen Arten afrikanischer Tiere und es gibt die Chance eine unglaubliche Konzentration von ostafrikanischen Säugetieren zu beobachten, wie zum Beispiel Elefanten, Nashörner, Büffel, Flusspferde und Löwen. Am Nachmittag fahren Sie zu Ihrem letzten Nationalpark, dem Lake Manyara.
Übernachtung auf dem Camingplatz.
(F/LP/A)

7. Tag: Lake Manyara - Arusha/Moshi

Eine ausgiebige Pirschfahrt lässt Sie eintauchen in die einzigartige Atmosphäre des Lake Manyara. Der Nationalpark ist berühmt ist für seine Baumlöwen (die allerdings nur noch sehr selten zu sichten sind), die enormen Flamingo
Herden und den Reichtum an Elefanten, Flusspferden und Wasservögeln. Hier ist die Heimat von über 350 Vogelarten, Giraffen, Zebras, Elefanten und Gazellen. Am Nachmittag geht die Fahrt zurück nach Arusha/Moshi. Hier endet Ihre Safari.
(F/LP/-)
Jetzt anfragen oder buchen
GRUPPENERMÄSSIGUNG
Der genannte Preis ist gültig pro Person bei einer Gruppe von 2 Reiseteilnehmern. Für Gruppen ab 3 Personen reduziert sich der Safaripreis wie folgt:

Preis pro Person bei Gruppengröße:
3 Teilnehmer: 1.930 EUR
4 Teilnehmer: 1.770 EUR
5 Teilnehmer: 1.670 EUR
6 Teilnehmer: 1.600 EUR

PRIVATTOUR
Gerne buchen wir Ihnen diese Safari auch als Privattour ohne weitere Teilnehmer.

TENTED CAMP SAFARI
Desweiteren bieten wir Ihnen auch die Unterbringung während der Safari in Tented Camps (komfortable Wohnzelte) an. Hier gehts zur Tourbeschreibung:



LODGE SAFARI
Desweiteren bieten wir Ihnen diese Safari auch mit Unterbringung komfortablen Lodges an.
Hier gehts zur Tourbeschreibung:



Diese Nationalpark Safari können Sie auch problemlos mit der ebenfalls durch uns angebotenen Kilimandscharo Besteigung oder einem Badeaufenthalt auf Sansibar kombinieren. Bitte fragen Sie uns!

Y. Bühler 2017-03-03

Wir möchten uns ganz herzlich für die 2 Wochen in Tansania mit Kilimanjarobesteigung und Safari bedanken. Alles war super organisert und wir konnten einen Traumurlaub geniessen.

V. Letter & A. Kyburz 2011-07-28

Liebe Frau Zumstein,

wir möchten uns auf diesem Wege nochmals ganz herzlich bei Ihnen für die ganze Organisation der Reise bedanken. Alles hat einwandfrei geklappt und haben Ihre überaus effiziente Arbeit enorm geschätzt.

Die Reise war bombastisch, sowohl das Programm als auch unser Fahrer Abdul wie auch der Koch Joseph! Auch die wenigen Tage welche wir auch Sansibar im Sultan Sands verbringen durften waren einmalig und unvergesslich! Es wird sicherlich nicht unsere letzte Reise mit moja Travel gewesen sein! Nochmals herzlichen Dank für Ihre Bemühungen.

C. Riester 2011-09-02

Hallo Frau Schau,

bin ja schon wieder seit 3 Wochen zurück von Tansania und wollte mich endlich mal noch bei Ihnen für die sehr gute Reiseorganisation bedanken. Hat alles super geklappt! Und es war so toll, noch besser wie ich mir es vorgestellt hab. Auch dank der perfekten Organisation und der super Auswahl der Reisevorschläge. Die von der Partneragentur waren übrigens besonders freundlich, kann man absolut weiterempfehlen.

Vielen Dank!

M. Kaldenhoff 2010-10-27

Traumurlaub, jetzt weiß ICH was das heißt, denn ich träumte von Afrika, speziell Tansania seit ich ein kleines Mädchen war. Nun hatte ich mir eine 4wöchige Reise zum Geburtstag geschenkt und DANK der guten Beratung und der perfekten Planung durch Moja-Travel hat alles reibungslos geklappt.

Alle Transfers, Abholung vom Airport – Hotel – Safari etc. verliefen reibungslos und wie gebucht. Ich kann die Besteigung des Mt. Meru über 4 Tage verteilt nur jedem ans Herz legen. Der Weg durch den Urwald mit den bizarren Bäumen, den wundervollen Licht- und Schattenspielen, den Geräuschen, den Düften, den großen und kleinen Tieren machte das Akklimatisieren zum echten Genuss. Die Ausblicke trieben mir die Freudentränen in die Augen.

Nach 1 Tag Pause startete die Mannschaft von 13 Personen für 2 Gäste über die Lemosho-Route zum Kilimanjaro. Ich wählte die längste Aufstiegsroute über 8 Tage. Dies schien mir die einzige Möglichkeit überhaupt den Gipfel zu erreichen, was sich im Verlauf des Anstiegs als richtige Entscheidung heraus stellte. Die Anfahrt ist abenteuerlich, führt durch verdorrtes rotes Land mit Massai-Bewohnern. Der letzte Abschnitt, der mit dem Jeep gefahren wird ist für alle Beteiligten sehr anstrengend, da extreme Schlaglöcher das Fahren fast unmöglich machen. Dafür ist der Aufstieg zum Big Tree Camp durch den Urwald überwältigend schön und kurz. Diese Route wird von wenigen Besuchern genutzt, es herrscht entspannte Ruhe auf dem Weg. Auf dem Weg zum Shira Camp 1 geht es durch den Urwald nicht nur bergauf, auch wieder im Wald tief abwärts, das Blätterdach ist so dicht, dass ich den Himmel kaum sehen kann, wundervoll. Am Kamm angekommen wird der Blick auf Shira Camp 1 und in der Ferne Shira Camp 2 frei, noch ein weiter Weg, aber nicht mehr so anstrengend. Mittagessen in Camp 1, danach weiter bis Shira 2, was alles hält, was ich gelesen hatte. Es war das schönste und aussichtsreichste Camp. Am Abend verzogen sich alle Wolken. Ich konnte mich kaum entscheiden zwischen dem Blick auf Kilimanjaro, der in der Abendsonne leuchtete und dem Shira-Kamm, über dem der afrikanische Himmel zu brennen schien. Die Sterne am Nachthimmel leuchteten zum Greifen nah. Auf 3.850m hatte ich keine Schlafprobleme, somit guter Start zum Barranco-Camp mit tollen Ausblicken auf die Gletscher des Kibo. Die Landschaft wird karger, die Lava-Wände üben magische Kraft auf mich aus, leider lässt sich der Lava-Tower von mir nicht besteigen, ich stelle mich zu dämlich an! Am Nachmittag fängt es an zu regnen, der Weg durch die Riesensenecien und Lobelien im Nebel hat seinen eigenen Reiz. Hier sind viele Bergsteiger unterwegs. Im Nebel kann ich die Breakfastwall noch nicht richtig sehen. Am nächsten Morgen stehe ich vor der Wand und frage mich, wie ich diese bezwingen soll. Aber der Weg ist besser als ich dachte zu bewältigen, nur sehr voll. Oben angekommen verteilen sich die Menschen wieder, ich habe teilweise den Weg mit dem Guide alleine, das ist Genuss pur für mich. Das Karanga Camp liegt am Hang, was ich in den Wolken nicht so wahrnehme. Nachmittags steige ich noch einmal ca. 300 m auf und ab, mir bekommt diese Vorgehensweise bestens. 4.300 m merke ich kaum beim Atmen. Der nächtliche Sternenhimmel zeigt mir die Milchstraße und ein unglaubliches Sternenmeer. Morgens ist der Himmel klar, Afrika liegt im Wolkenmeer zu meinen Füßen. Der heutige Weg führt zum Barafu-Camp auf 4.600 m.

Der Kibo lacht mir entgegen, ich freue mich auf den Gipfelanstieg. Das Wetter ist stabil, der Himmel wolkenlos. Wieder eine Akklimatisationstour am Nachmittag, die mich auf 4.900 m bringt. Hier wächst nichts mehr, es sieht aus wie auf dem Mond. Ich bin die Ruhe selbst, kein Zeichen von Aufregung! Nachts starten fast alle Gipfelstürmer, es ist unruhig im Camp. Ich starte erst am Morgen Richtung Krater-Camp und sehe viele Gipfelstürmer zurückkommen, auch Menschen, denen es nicht gut geht! Im losen Geröll und loser Asche steige ich bei Tag auf zum Stella Point, mittags um 13 Uhr bin ich da. Jubelschreie, Freudentränen – ich bin allein mit meinem Guide und kann meinen Emotionen freien Lauf lassen. Ich hätte Kraft bis zum schon gut sichtbaren UHURU-PEAK aufzusteigen, aber ich steige ab bis zum Krater-Camp wie geplant. Die Mondlandschaft mit der unglaublichen Stille, den Eismassen in der Ferne und dem extrem klaren blauen Himmel über mir berauschen mich. Trotz der Höhe, 5700 m, geht es mir gut. Am Nachmittag gehe ich noch zum Furtwängler-Gletscher, der sich schon geteilt hat durch die Erderwärmung. Der Rand des Reusch-Kraters steht mir ganz alleine zur Verfügung, nur mein Guide ist an meiner Seite. Alle Bilder, die ich bisher in mich aufgesaugt hatte konnten nicht mit dem tatsächlichen Panorama mithalten. Kaum zu glauben, dass es am Gipfelmassiv SO AUSSIEHT! Im Camp ist es ganz ruhig, hier nächtigt keiner außer uns. Die extreme Höhe und Kälte mit wenig Sauerstoff hält viele Bergsteiger davon ab hierher zu kommen. Es ist eine eisige Nacht, gut eingepackt mit ganz vielen Kleidungsstücken halte ich mich warm, die Kopfschmerzen sind trotz Aspirin immer noch zu spüren, auch die gesamte Crew leidet unter Kopfschmerzen. Den Sonnenaufgang erlebe ich ganz exklusiv im Krater-Camp. In Absprache mit dem Guide wollte ich den Aufstieg von hier über die steile Seite im Schneckentempo in der Sonne durchführen und komme tatsächlich auch bei diesen Temperaturen etwas ins Schwitzen. Nach nur 45 Minuten Aufstieg stehe ich auf dem Plateau und kann es kaum fassen, dass ich nur noch wenige Minuten bis zum UHURU-PEAK gehen muss. Ich möchte rennen…, gehe langsam, dann schneller, singe, tanze, lache, weine…MEIN TRAUM IST WAHR GEWORDEN: Mein einfühlsamer Guide lässt mich gewähren, ich darf 20 Minuten oben bleiben und alles genießen. Der Mawenzi lacht mich an, die umliegenden nahen Gletscher, das Wolkenmeer unter mir, die Spitze des Mt. Meru bieten eine traumhafte Kulisse.

Ich sehe viele glückliche, aber auch sehr gezeichnete Menschen am Gipfel und auf dem Rückweg zum Barafu-Camp. Hier heißt es Klamotten wechseln, es ist jetzt merklich wärmer und auf dem langen Abstieg zum Mweka-Camp berausche ich mich immer wieder an dem Blick zurück und an den ersten Strohblumen, Büschen, Bäumen, Geräuschen, Düften. Der lange Weg durch den wieder tollen Regenwald zum Mweka-Gate am letzten Tag fällt mir körperlich leicht, der Abschied vom Kili dafür umso schwerer. Das laute geschäftige Treiben am Gate irritiert mich, ich möchte zurück in die Stille…
Der tolle Guide RICHARD bringt mich zurück zum Büro, wo ich mit sauberen Händen meine Urkunde feierlich in Empfang nehmen darf! Eine schöne Geste!

Nach 2 Tagen Pause beginnt eine traumhafte Safari durch 5 Nationalparks (Arusha, Tarangire, Serengeti, Ngorongoro-Krater, Lake Manyara). Auch hier erlebe ich emotionale Höhepunkte am laufenden Band. Die Farben Afrikas, das Licht- und Schattenspiel, große und kleine Tiere, Sonnenauf- und -untergänge, die ich nicht beschreiben kann, schöner noch als auf jedem mir bekannten Poster, verschiedene uralte Bäume in den unterschiedlichsten Formen, Farben, mit und ohne Blätter, Leben und Tod in Form von Skeletten, verdorrte Landschaften ebenso wie saftiges Grün, extreme Trockenheit, Wolkenbruch zu Beginn der Regenzeit, lachende Kinder, freundliche Menschen, auch in traditionellen Gewändern, Zufriedenheit ausstrahlende Menschen unterschiedlicher Bevölkerungsgruppen, paradiesische Plätze, einfachste Lehmhütten der Massai, Luxuslodges am Ngorongoro-Krater. Die Big Five in den verschiedenen Parks, Vögel, Schmetterlinge, verschiedene Affenarten, Antilopen, Buschböcke, Dikdiks, Antilopen, Impalas, Gnus, Zebras kamen zum Greifen nah, ungelogen. Der Staub in allen Poren, der „Duft“ der Hippo-Pools, das Lärmen der Vögel und die Geräusche der Wildtiere in der Nacht machten die Safari zu einem echten Erlebnis. In einfachen kleinen Zelten, die jeden Tag auf- und abgebaut wurden, erlebte ich Tansania hautnah. Im Jeep, besetzt mit dem Fahrer, meiner Tochter und mir entschieden wir, wie lange wir gucken, fotografieren, filmen wollten, ein Privileg, wie wir später erfahren haben. Keine Dokumentation, auch nicht „Jenseits von Afrika“ ist vergleichbar mit den eigenen Eindrücken. Leider war das Aussteigen meist nicht möglich, eine Safari per Pedes könnte mein nächster Traum sein…

Den Ausklang auf Sansibar in der Hakuna Matata Beach Lodge, einem kleinen, feinen Luxushotel unter deutscher Leitung, hatte ich mir nach den Strapazen verdient. Ein Traum im Indischen Ozean mit 27 Grad Wassertemperatur, gemäßigter Ebbe und Flut am eigenen Strand. Die ausgezeichnete Küche des Hotels gepaart mit der unkomplizierten Atmosphäre rundete den Traumurlaub ab. Ausflüge zur Gewürzplantage und nach Stone Town mit dem abendlichen Foradani-Food-Market gehörten ebenso dazu, wie ein Schnorchelausflug im Hotel eigenen Boot.

Vielen Dank dem Team von Moja-Travel!