Ecuador 06.07.2018

Vulkanabenteuer mit grandiosen Aussichten

Cotopaxi erfolgreich bezwungen!
Cotopaxi erfolgreich bezwungen! © A. Astachow

Hallo Frau Heinrich,

Ich bin nun zurück von meiner Reise „Vulkanabenteuer Ecuador“ (Juni 2018) und komme immer wieder mit angenehmen Erinnerungen auf die Reise zurück. Für die sehr gute Organisation der Reise möchte ich mich beim Reisebüro „Moja“ und bei Ihnen persönlich ganz herzlich bedanken und meine Eindrücke mit Ihnen kurz teilen.

Der Rundgang durch die Stadt Quito am Anreisetag und auch der zweite Ausflug ein paar Tage später als Teil des Aufenthaltsprogramms waren für mich sehr interessant. Dank unseres Guides Andreas habe ich viel über das Land, die Geschichte und die Leute gelernt. Alte Gassen, Kirchen, Paläste aus der kolonialen Zeit Spaniens, aber auch Märkte, viele kleine Restaurants und Geschäfte - alles war sehr sehenswert. Der Ausflug zum Städtchen Otovalo mit der Wanderung zur Lagune Cuicocha und die Besteigung des Vulkans Fuya Fuya als Einstieg in das Akklimatisationsprogramm waren auch eine schöne Erholung. Sehr angetan war ich vom Hotel, wo wir mehrere Übernachtungen gehabt haben. Sehr schön eingerichtet in familiärer Atmosphäre mit sehr liebenswertem Personal und mit angeschlossenem Reiter- und Bauernhof – all das war ein sehr gelungenes Konzept, das ein wunderschönes Ambiente im Einklang mit der umgebenden Natur und den Bergen bot.

Die Besteigung von Illiniza fand ich großartig – noch nie hatte ich die Gelegenheit, in solchen Höhen (über 5000m) zu klettern. Die Aussichten auf die umgebenden Berglandschaften vom felsigen Gipfel waren atemberaubend. Die Besteigung von Cotopaxi erwies sich schwieriger, als ich mir vorgestellt hatte. Am Refugio, wo wir um Mitternacht zum Aufstieg gestartet sind, hatte es geregnet und bei über 5000m war unsere Kleidung in fester Hand vom Frost, so dass ich nicht mal mehr meine Reissverschlüsse an der Jacke öffnen konnte. Die Akklimatisationszeit war eventuell auch zu knapp, ich denke, man sollte etwas mehr Zeit mit Übernachtung in hohen Lagen einplanen. Wir waren in der Höhe von ca. 5500m und ich habe beschlossen, den Aufstieg abzubrechen. Zurückgekommen an die Berghütte waren wir uns mit meinem Bergguide schnell einig, dass wir statt der geplanten Besteigung des Chimborazo noch einmal den Aufstieg auf den Cotopaxi versuchen sollen.

Die folgenden Tage in Banos waren sehr erholsam. Man hatte die Gelegenheit, in das provinzielle Städtchen mitten in den Bergen einzutauchen und das Nichtstun in vollen Zügen zu genießen, durch bunte Gassen zu spazieren oder die Berge rund um das Städtchen zu betrachten. Der zweite Anlauf auf den Cotopaxi war geglückt, an diesem Tag starteten ca. 30 Bergsteiger und die meisten haben den Gipfel erreicht. Die Aussicht auf dem Gipfel bei blauem Himmel und strahlender Sonne war atemberaubend. Man blickte auf die umliegenden Fernen, der Schwefelgeruch von den aus dem Krater aufsteigenden Wolken trug zum Eindruck von der gewaltigen Bergwelt bei. Man nennt den Berg wegen seiner schönen vulkanischen Form nicht umsonst „Photopaxi“.

Zum Abschluss der Reise besuchten wir die Papallacta Thermalquellen mit zugehörigem Hotel. Es war eine willkommene Abwechslung und wunderschöne Erholung von den doch anstrengenden Touren der letzten Tage. Es war einmalig, direkt von der Haustür in das Becken mit dem warmen Wasser zu steigen und im Wasser sitzend, die schönen Anblicke der umgebenden Berglandschaft zu genießen.

Das war also eine unvergessliche und erholsame Reise mit vielen Impressionen. Ich war auch sehr beeindruckt von der vor Ort Betreuung der Moja Partnerfirma. Ein großes Dankeschön möchte ich an dieser Stelle an unseren Betreuer von dieser Agentur aussprechen. Wir hatten mit ihm wegen mehrfacher Programmanpassung telefoniert und diese wurden immer kurzfristig nach unseren Wünschen organisiert. Sogar ein Austritt auf Pferden wurde extra für uns möglich gemacht. Mein besonderer Dank gebührt auch meinem Bergführer Lobo, beim dem ich mich immer sicher gefühlt habe. Seine 26-jährige Erfahrung im Bergsteigen zahlte sich offensichtlich aus. Also, Hut ab. Die Reise war top organisiert und sehr gut gelungen.

A. Astachow