Reisetrends, Top 10 27.01.2020

Reisetrends 2020: Diese 10 Reiseziele sind top

Hast du schon Urlaubspläne für das Jahr 2020? Wir stellen dir zehn Reiseziele weltweit vor, die unterschiedlicher kaum sein könnten und die du dir unbedingt näher ansehen solltest.

Georgien

Nicht zu verwechseln mit einem amerikanischen Bundesstaat ist die ehemalige Sowjetrepublik Georgien ebenso faszinierend wie wunderschön. Während das Land überwiegend mit seiner spektakulären Landschaft in Verbindung gebracht wird - Wälder nehmen etwa 40% der Fläche des Landes ein, und die Berge sind ein Anziehungspunkt für Abenteuertouristen - ist Georgien vor allem für seine überragende Gastfreundschaft bekannt.

Hier gelten Gäste als heilig, und die Einheimischen neigen dazu, sich über die Grenzen hinaus zu bemühen, damit die Besucher sich wie zu Hause fühlen. Die Hauptstadt Tiflis verfügt sogar über ein Denkmal, die Mutter von Georgien, die ein Symbol für Gastfreundschaft und Offenheit ist. Die Stadt ist auch die Heimat des alten Stadtteils Abanotubani, der für seine Thermalbäder im persischen Stil bekannt ist, in denen schwefelhaltiges Wasser auf natürliche Weise aus dem Boden sprudelt.

Große Feste oder "Supras" sind ein wichtiger Teil der georgischen Kultur und eine gute Gelegenheit, lokale Spezialitäten zu probieren. Khachapuri, ein lokales Käsebrot, ist ein Grundnahrungsmittel der georgischen Küche, während die mit gewürztem Fleisch gefüllten Chinkali Teigtaschen ein weiterer Favorit sind. Auch der Wein ist hier eine große Sache - die traditionelle Weinherstellungsmethode des Landes steht auf der UNESCO-Liste. Eine Reise in die Weinregion Kachetien, die etwa zwei Stunden von Tiflis entfernt liegt, ist eine ideale Möglichkeit, mehr über Georgiens Weingeschichte zu erfahren, die rund 8.000 Jahre zurückreicht.

Großartige Berglandschaften in einer der abgelegensten Regionen des Großen Kaukasus bietet eine Reise nach Swanetien. Zahlreiche kleine Dörfchen, in denen sich Häuser und Höfe um mittelalterliche Wehrtürme scharen, liegen in den Bergen verstreut. Eines davon ist Uschguli, Europas höchstgelegene Siedlung auf 2.200 Metern Höhe.

Die malerische Gebirgsregion Kazbegi begeistert mit alpinen Wiesen und hoch aufragenden schneebedeckten Bergen. Bekannt ist die Dreifaltigkeitskirche in Gergeti, die atemberaubend auf einem Hügel mit Blick auf die verschneiten Gipfel des Kaukasusgebirges liegt.

Berglandschaft mit Dorf in Georgien
Berglandschaft mit Dorf in Georgien

Ägypten

Das nordafrikanische Land wird für immer mit Pyramiden, der Großen Sphinx und dem Tal der Könige in Verbindung gebracht werden, aber Ägyptens Anziehungskraft geht weit über die archäologischen Geheimnisse hinaus, die noch immer durch Archäologen aus dem Sand freigelegt werden. Die Hauptstadt Kairo ist ein Abenteuer an sich - eine rasante Stadt, in deren staubigen Straßen noch immer Geschichte geschrieben wird, auch wenn die Eröffnung eines der mit Spannung erwarteten Museen des Jahrhunderts vorbereitet wird.

In den Urlaubsorten am Roten Meer können Urlauber neben einem der großartigsten Tauchplätze der Welt klassische Sonnen-, Meeres- und Sanderlebnisse genießen. Auf seinem letzten Weg zum Mittelmeer fließt der Nil durch das Herz Ägyptens und fesselte einst die Pharaonen und heutzutage die modernen Reisenden, die in luxuriöser Umgebung auf Flussschiffen an palmenbewachsenen Ufern voller alter Wunder vorbeifahren.

Abu Simbel in Ägypten
Abu Simbel, Ägypten

Äthiopien

Äthiopien gilt als die Wiege der menschlichen Zivilisation und ist eines der verlockendsten Reiseziele Afrikas. Als einziges Land des Kontinents, das nie kolonialisiert wurde, trägt es seine alte Vergangenheit mit Stolz. Die Sehenswürdigkeiten, die Landschaft, die Kultur des sagenumwobenen Landes am Horn von Afrika sind einfach großartig. Das alte orthodoxe Christentum Äthiopiens hat das Land mit Tausenden von Kirchen und Klöstern ausgestattet, von denen einige zum UNESCO-Weltkulturerbe zählen. Eine Aufeinanderfolge von Imperien und Königreichen fügte mittelalterliche Festungen, Paläste und Gräber hinzu.

Die moderne Hauptstadt Addis Abeba beheimatet Museen von Weltrang und lebhafte Straßen, die das Wort Geschäftigkeit neu definieren. Axum, die alte Hauptstadt, steht unter dem Schutz der UNESCO und verfügt über eine Fülle von Kirchen und Gräbern sowie hoch aufragenden Steinstelen. Die einmaligen monolithischen Felsenkirchen von Lalibela im Hochland Äthiopiens gehören zu den erstaunlichsten Bauwerken des Landes. Die teils über mehrere Stockwerke tief in den Felsen hineingehauenen Kirchen wurde vor Jahrhunderten in mühevoller Handarbeit auf dem rote Tuffgestein herausgearbeitet.

Die Schlösser der Kaiserstadt Gondar gehören zu den am besten erhaltenen archäologischen Stätten Ostafrikas. Vom Tana-See und dem Blauen Nil bis zur Bergregion der Simien Mountains, der trockenen Danakil-Wüste und dem üppigen Omo-Tal sind die Landschaften erstaunlich und unglaublich vielfältig. Auch der Wildreichtum Äthiopiens ist vielfältig, von typisch afrikanischen Savannentieren im Süden bis hin zu einzigartigen endemischen Lebewesen wie dem Dschelada-Pavian und dem Äthiopischen Wolf.

Die fehlende Zutat war schon immer die touristische Infrastruktur - die Art von Hotels, Restaurants und Dienstleistungen, die Reiseländer wie Kenia und Südafrika bereits vor Jahrzehnten geschaffen haben. Doch Äthiopien ist auf einem guten Weg und viel Projekte sind in Planung oder Umsetzung.

Felsenkirchen in Lilibela Äthiopien
Felsenkirchen in Lilibela, Äthiopien

Island

Trotz einer Bevölkerung von nur 330.000 Einwohnern entwickelt sich Island schnell zu einem der beliebtesten Reiseziele Nordeuropas. Das liegt daran, dass die Insel aus Feuer und Eis einfach ein außergewöhnlicher Ort ist und zu den glücklichsten Ländern der Welt zählt. Für Reisende auf der Suche nach außergewöhnlichen Erlebnissen sind dessen magische Landschaften, schwelenden Vulkane und wohltuenden Thermalbäder ein wahres Mekka. Der Goldene Zirkel ist die klassische Touristenroute im Südwesten des Landes, die von der Hauptstadt Reykjavik durch den Thingvellir-Nationalpark und weiter zum ikonischen Gullfoss-Wasserfall und den Geysiren Strokkur und Geysir führt.

Die über 1.300 Kilometer lange Route 1, besser bekannt als Ringstraße, führt entlang der Küste rundum die Insel, vorbei an einsamen Orten und prächtigen Naturwundern. Wer es abenteuerlicher mag, macht einen Abstecher ins Hochland und erlebt auf Offroad-Pisten im Allradfahrzeug die wilde Landschaft im Herzen der Insel.

Im Südosten befindet sich Skaftafell, ein Nationalpark von unglaublich natürlicher Schönheit, wo Besucher vor dem Hintergrund grüner Felder und schwarzer Sandflächen beeindruckende weiße Gletscher vorfinden. Im Skaftafell befindet sich mit dem Hvannadalshnjúkur außerdem der höchste Berg Islands.

Als einer der größten Naturschätze Islands wird die Jökulsarlon Gletscherlagune beschrieben, die gefüllt ist mit großen Eisbrocken und direkt beim Vatnajökull, Europas größtem Gletscher, liegt. Hraunfossar im westlichen Island ist eine Reihe von Wasserfällen, die auf einer Länge von über 900 Metern aus einem Lavafeld herausströmen. Das blauschimmernde Wasser fließt direkt aus dem Langjökull Gletscher, dem zweitgrößten Gletscher Islands. Sie werden oft als eine der schönsten Wasserfälle Islands bezeichnet.

Skagafjörður im Norden Islands ist eine landwirtschaftlich geprägte Region mit mehr Pferden als Menschen. Zu den landschaftlichen Reizen gehören schneebedeckte Berge, eine wunderschöne Küste und der idyllische Fjord.

Die Blaue Lagune - wohl die beliebteste Touristenattraktion Islands - befindet sich im Süden des Landes. Besuchern aus der ganzen Welt genießen ein entspannendes Bad in diesem nährstoffreichen Wasser.

Geysir auf Island
Geysir auf Island

Japan

Es ist leicht, sich von der Idee zweier gegensätzlichen Japans mitreißen zu lassen. Die eine, eine hyperfuturistische Vision von Neon und Technologie der nächsten Generation. Die andere, ein Ort mit tief verwurzelten Traditionen von Shinto bis Samurai. In Wirklichkeit existieren diese beiden Welten glücklich nebeneinander.

Tokios scheinbar endlose Weite ist ein Wunder, die ultimative Stadt, in der man sich in Izakayas verirren und die lokale Gastfreundschaft genießen kann, bevor man sich in versteckten Tempeln in Ruhe besinnt. Kyoto trägt seine alte Geschichte mit Stolz, findet aber immer noch Platz für Boutique-Kapselhotels und Pachinko Spielhallen.

Abseits der städtischen Ballungsräume machen Onsen-Bäder, aufragende Berge und abgelegene Strände Japan zu einem überraschenden Reiseziel für eine Pause vom Trubel des modernen Lebens.

Japan Erlebnisreisen

Laos

Laos ist vielleicht ein winziger Binnenstaat in Südostasien. Doch was ihm an Größe fehlt, macht es mit einer Übermenge an kulturellen und natürlichen Attraktionen wett. Mit einer mehr als tausend Jahre alten Geschichte ist Laos die Heimat von verzierten historischen buddhistischen Tempeln, französischer Kolonialarchitektur und dramatischen Berglandschaften.

Die Hauptstadt Vientiane, die seit mehr als 40 Jahren unter kommunistischer Herrschaft steht, bietet ein ausgewogenes Verhältnis von Alt und Neu, was sich in der kolonialen Architektur, den Museen und der sich entwickelnden Restaurantszene widerspiegelt. Der Pha That Luang in Vientiane ist das wichtigste Monument des Landes. Die goldbedeckte "Große Stupa" ist das Wahrzeichen der Stadt und soll einen Brustknochen Buddhas beherbergen.

Luang Prabang, die ehemalige königliche Hauptstadt auf der UNESCO-Liste, bietet eine reiche Mischung aus französischer Kolonialgeschichte, buddhistischer Tradition und natürlicher Schönheit. Vom Gipfel des Mount Phousi bietet sich ein traumhaftes Panorama über die alte Königsstadt, den Mekong und die hügelige Dschungellandschaft. Eine heilige Tradition der Stadt ist die allmorgendliche Almosen-Gabe an die buddhistischen Mönche.

Außerhalb der Hauptstadt lockt Laos Reisende in seine unauffälligen Kulturerbe-Dörfer, wie z.B. Vang Vieng in Zentrallaos. Das Gebiet ist bekannt für seine Kalksteinberge, Höhlen und türkisfarbenen Lagunen. Die malerische Umgebung mit ihren traumhaft schönen Karstbergen und sattgrünen Reisfeldern lässt sich bei Wanderungen, Radtouren oder mit dem Kajak erleben.
Der Tad Fane Wasserfall liegt versteckt in der Provinz Champasak im Südwesten von Laos. Dieser Wasserfall stürzt über 100 Meter tief in das Herz einer dramatischen Schlucht. Im umgebenden Regenwald können Leoparden, Tiger, Elefanten und Affen entdeckt werden.

Die Ebene der Tonkrüge ist eine mysteriöse Stätte die Hunderte von Steinkrügen beherbergt, von denen man annimmt, dass sie von einer alten Zivilisation bereits 200 n. Chr. geschaffen wurden. Der majestätische Fluss Mekong schlängelt sich durch Laos, entlang der Grenze zu Thailand. Entlang des Flusses können die Pak Ou-Höhlen besucht werden, die vollgepackt sind mit Tausenden von Buddha-Figuren.

Die UNESCO-Welterbestätte Wat Phou im verschlafenen Ort Champasak im Süden von Laos liegt am Fuße eines Berges, nicht weit vom Mekong entfernt. Die aus dem 11. Jahrhundert stammende Khmer-Hindu-Tempelanlage stellt die wichtigste archäologische Stätte des Landes dar. Der Tempel gilt als einer der meist verehrten in ganz Laos.

Vang Vieng in Laos
Vang Vieng, Laos

Hat dich das Reisefieber gepackt? Dann komm mit auf eine unserer Laos Reisen.
Laos ErlebnisreisenLaos Aktivreisen

Schottland

Natürlich, es gibt ein reichhaltiges Angebot an Tartan und Whisky. Aber Schottland ist so viel mehr als diese abgedroschenen Reisetrophäen. Die Highlands sind die wildesten Orte auf den britischen Inseln, Heimat der höchsten Gipfel und der seltensten Wildtiere. Schottlands Inseln sind wunderschön, von Mull, das im Sommer von den Golfströmungen erwärmt wird, bis hin zu den Seevogelkolonien im Frühjahr auf den fernen Shetland- und Orkney-Inseln.

Die Städte zeichnen sich auch als moderne, kreative Zentren aus, die auf jahrhundertealter Industrie und Tradition beruhen. Edinburghs jährliche Festivals im August bieten kulturelle Höhepunkte, darunter das Beste aus Film, Literatur, Theater und Komödie, von denen größere Städte nur träumen können. Und Glasgows Kunst- und Musikszene ist mit allen europäischen Städten vergleichbar.

Mit seinen Seen, Schlössern, Bergen, rauen Küsten und grünen Inseln hat der nördlichste britische Landesteil einige atemberaubende Landschaften zu bieten. Eine beeindruckende Natur in Verbindung mit einer reichen Geschichte und Kultur machen Schottland zu einem großartigen Reiseziel für den unerschrockenen Outdoor-Fan oder für diejenigen, die in einer geschäftigen Stadt (oder einem alten Dorf) auf der Suche nach Kultur sind.

Isle of Skye in Schottland
Isle of Skye, Schottland

Kolumbien

Regenwald, Savanne, Steppen, Wüsten und Berge: Kolumbien hat all das zu bieten. Vom goldenen Sand der Karibik- und Pazifikküste über die grünen Hügel der Kaffeeregion Zona Cafetara bis hin zu den geschäftigen urbanen Zentren des Andenhochlands ist dies ein südamerikanisches Land mit einer überraschenden Vielfalt an Landschaften, Klimazonen, Tieren und Menschen.

Bogotá, die dritthöchste Hauptstadt der Welt, ist das pulsierende Zentrum des Landes. Darüber hinaus gibt es noch Medellin, dass wegen seines schönen Wetters "Stadt des ewigen Frühlings" genannt wird, das koloniale architektonische Meisterwerk Cartagena und unzählige malerische Pueblos wie Barichara in Santander und Guatapé in Antiquoia.

In Kolumbien werden einige der besten Kaffeebohnen der Welt angebaut, und Kaffeefreunde lieben die Touren in der Kaffeezone von Bauernhof zu Bauernhof.

Versteckt tief im Dschungel der Sierra Nevada de Santa Marta liegt Ciudad Perdida, die "Verlorene Stadt". Die vor mehr als 1.000 Jahren von den Tairona-Völkern erbaute archäologische Stätte wurde erst nach ihrer Freilegung in den 1970er Jahren zu einer Attraktion. Ciudad Perdida ist mehr als 600 Jahre älter als sein peruanisches Gegenstück Machu Picchu. Im Gegensatz dazu gibt es keine Züge oder Busse, mit denen man die Ruinen leicht erreichen kann. Die einzige Möglichkeit, seine Schönheit aus erster Hand zu erleben, ist zu Fuß: eine mehrtägige, anstrengende Wanderung.

Der Tourismus in Kolumbien hat in den letzten Jahren exponentiell zugenommen, nachdem Reisen in das Land jahrzehntelang aufgrund eines langen Bürgerkriegs praktisch tabu waren. Allerdings ist die Zahl der Touristen in Kolumbien im Vergleich zu den stärker besuchten Nachbarn Peru und Ecuador immer noch relativ gering.

Straßen von Cartagena de Indias in Kolumbien
Straßen von Cartagena de Indias, Kolumbien

Mexiko

Mit seiner Geschichte, die es mit jeder anderen Nation aufnehmen kann, ist Mexiko die Heimat einiger der berühmtesten archäologischen Stätten der Welt - von den Maya-Tempeln in Palenque bis zur antiken Stadt Teotihuacan. Seine Vergangenheit als Zentrum des spanischen Kolonialismus ist offensichtlich, von den Haciendas bis hin zu den Stadtplätzen und Kirchen.

Für diejenigen, die sich für die Moderne interessieren, ist Mexiko-Stadt eine der dynamischsten Metropolen der westlichen Hemisphäre, mit Museen von Weltklasse und einem pulsierenden Nachtleben. Die Strände - von Tulum in der Karibik bis Manzanillo am Pazifik - sind entspannt und wunderschön. Und Feinschmecker finden überall, wo sie auftauchen, eine der frischesten Küchen der Welt.

Die Halbinsel Yucatán bietet neben weißen Sandstränden, türkisblauem Meer und bunten Korallenriffen noch ein ganz besonderes Naturwunder - Cenoten. Diese glasklaren Pools inmitten des Dschungels sind eingestürzte Karsthöhlen, die mit erfrischendem Süßwasser gefüllt sind. Schon von den Maya, in deren Sprache Cenoten „Heilige Quellen“ bedeutet, wurden diese als Kultstätte und Brunnen genutzt. Keine Cenote in Mexiko gleicht der anderen. Beim Schwimmen, Tauchen und Schnorcheln können die zauberhaften Kalkstein-Formationen, Stalaktiten und Stalagmiten sowie die beeindruckenden Lichtspiele bewundert werden.

Cenote in Tulum
Cenote in Tulum, Mexiko

Nicaragua

Eine grüne Vegetation, artenreiche Naturreservate, dampfende Vulkankrater, historische Kolonialstädte und paradiesische Strände – all das bietet das unbekannte und kontrastreiche Nicaragua. Bei einer Rundreise lassen sich die vielfältigen Naturlandschaften, geschichtsträchtigen Kolonialstädte und die zentralamerikanische Kultur erleben. Nicaragua gehört zwar zu den ärmsten Ländern Lateinamerikas, aber dennoch auch zu den sichersten.

Während die beiden Küstenlinien Nicaraguas - das Land grenzt sowohl an die Karibik als auch an den Pazifik - seit langem ein Paradies für strandorientierte Reisende ist, haben die jüngsten Investitionen der Regierung in die Infrastruktur, einschließlich einer neuen Autobahn in die weniger bekannte, weitgehend ländliche Region Río San Juan, durch die diese Provinz als erstklassiges Ziel für den Ökotourismus erschlossen wird.

Tukane flattern durch die Farne im Biologischen Reservat Indio Maíz, einem farbenprächtigen Naturpark, der von Wildschweinen, Aras und sogar Seekühen bevölkert ist.

Die Insel Ometepe im riesigen Nicaraguasee lockt mit ihren schönen Lagunen und den beiden Vulkanen. Am aktiven Vulkan Masaya kann man vom Kraterrand einen Blick in dessen dampfenden Schlund werfen. Weitere Höhepunkte sind die Kolonialstädte Léon und Granada mit ihrem reichen historischen Erbe.

Obwohl Außenstehende das zentralamerikanische Essen oft auf Reis und Bohnen reduzieren, ist die nicaraguanische Küche zu Recht für ihre Verschmelzung von spanischen, kreolischen und südamerikanischen Einflüssen bekannt. Verlassen Sie Nicaragua nicht, ohne Vigerón zu probieren - weich gekochte Yucca mit knusprig gebratener Schweinehaut und Krautsalat, die gierig mit den Fingern gegessen wird - oder Nacatamales, die nicaraguanische Variante des Tamale: Wegerichblätter, gefüllt mit Maismehlteig, Fleisch, Reis und erdigem, hellrotem Achiote-Pulver.

Zurück zur Übersicht