Australien 10.11.2011

Kurzfristig ab nach Australien

Die Whitsundays sind echt wahnsinnig schön.
Die Whitsundays sind echt wahnsinnig schön.

Meine Australienreise war im März 2011. moja TRAVEL hat mich super bei der Buchung und Organisation unterstützt, da es bei mir nämlich zeitlich sehr knapp war, denn ich habe erst 3 Wochen vor Abreise buchen können. Mit moja war das aber alles ganz einfach und unkompliziert. Ich habe gebucht und kurz danach ging es schon los.

Den ewig langen Flug musste ich leider alleine hinter mich bringen. Es ging von Frankfurt nach Brisbane nach Alice Springs und dann war ich endlich da und konnte auch am Nachmittag schon die Reiseleiter treffen und bereits am Abend den Rest der Gruppe kennen lernen, da mich moja Travel praktischerweise im gleichen Hotel untergebracht hat.
Die kurzfristige Reiseentscheidung brachte mich dazu eine Gruppenreise zu buchen, da ich so spontan keinen Mitreisenden auftreiben konnte. Einsam durch Australien reisen wollte ich auch nicht und jeden Abend losziehen müssen um im Pub wieder Mitreisende für die nächsten paar Tage zu finden war mir zu anstrengend. Da war ich bei moja Travel gut aufgehoben.

Die Gruppe war super. Die waren zwar schon ein paar Tage vorher zusammen unterwegs haben mich am Abend aber herzlich aufgenommen und neugierig ausgefragt. Am nächsten Tag, als die Reise dann so richtig losging kamen noch weitere in die Gruppe. Wir haben uns alle sehr gut verstanden. Die Mitreisenden kamen von überall: Südafrika, Australien, UK, Kanada, Österreich oder auch Deutschland. Somit wurde hauptsächlich Englisch gesprochen. Aber weder die Sprache noch die Mehrbettzimmer mit einem Bad bei teilweise 4 Mädels stellten Probleme dar. Alles war sehr harmonisch und spannend. Regelmäßig konnte man auch die Zimmernachbarn wechseln und so immermal wieder andere intensiver kennen lernen. Wir hatten alle viel Spaß miteinander und tolle gemeinsame Erlebnisse am Tag in Australien und nachts in den Pubs. Da es eine modulare Reise war kamen immer mal neue Reisende dazu und von anderen mussten wir uns schweren Herzens trennen. Unglaublich wie schnell man so gut mit zuvor völlig Fremden befreundet sein kann.

Und Australien – dazu braucht man eigentlich nichts sagen. Die Leute sind alle sehr nett. Die Natur ist unglaublich und auch wenn man jeden morgen aufs neue denkt, nicht schon wieder so früh aufstehen, ist man doch gespannt auf das was einen alles erwartet.

Gestartet bin ich in Alices Springs und dann ging es erst mal noch weiter ins Outback und wir verbrachten einige Tage in der Gegend vom Ayers Rock. Obwohl es einfach nur eine Felsformation ist hat man schon das Gefühl, dass es da irgendetwas Magisches gibt, wenn man einmal rund herum läuft. Das Outback ist ansonsten recht karg, hat aber seinen ganz besonderen Reiz. Zudem war es zu meiner Zeit aufgrund der ungewöhnlich vielen Regenfälle mehr grün als rot. Lustig ist dann vor allem die Tierwelt. Ist für einen Europäer nicht so gewöhnlich, wenn am Straßenrand plötzlich Kamele stehen oder Kangoroos durch die Steppe hüpfen oder auch diverse Arten von Echsen auf der Straße sitzen.

Irgendwann war es dann aber doch Zeit sich zu verabschieden und es ging endlich an die Eastcoast: Sonne, Strand und Party trifft es wohl am besten und das mit der Truppe hieß Fun ohne Ende. In Cairns angefangen konnten wir einen Abstecher in die regenwaldartigen Gebiete machen und auch einiges zur Kultur lernen. Außerdem ging es von dort aus raus zum Great Barrier Reef. Obwohl die meisten von uns Schnorcheln waren, erprobte ich das Schnuppertauchen und habe viele Meeresbewohner aus nächster Nähe gesehen und tolle Bilder von Nemo-Familien in Seeanemonen geschossen. Wieder in Cairns angekommen erwischte uns allerdingsein gewaltiger Regenschauer und wir waren nass als wären wir gerade aus dem Wasser gekommen. Bei den Temperaturen in Australien macht einem das aber nichts aus.

Nach Cairns ging es die Ostküste runter bis nach Sydney. Die langen Busfahrten haben wir mit lustigen Filmen überstanden oder wir haben einfach ein wenig Schlaf von den durchzechten Nächten nachgeholt. Weitere Höhepunkte auf der Fahrt nach Sydney waren auf jeden Fall Fraser Island und die Whitsundays. Wobei letzteres mir besser gefallen hat. Da ist es echt wahnsinnig schön. Das kann man sich gar nicht vorstellen, wenn man nicht mal da war. Und auf dem Boot wurden wir super versorgt und konnten jederzeit Schnorcheln gehen – leider habe ich nicht eine einzige Turtle gesehen. Dafür aber viele bunte Fische. Beim Hissen der Segel konnten wir auch helfen – das war ganz schön anstrengend. Zurück an Land in Airlie Beach hieß es dann den Rest des Tages St. Patrick's Day feiern – oh je, nicht nur die Touris, auch die Australier können feiern was das Zeug hält. Auf dem Weg nach Sydney kamen wir auch an Surfers Paradise vorbei – super zum shoppen und an Byron Bay, da habe ich dann natürlich einen Surfkurs gemacht. Und ich muss sagen, für das erste Mal hat es sehr gut geklappt. Aber gut, das waren auch gaaaaanz kleine Wellen.

Irgendwann kamen wir dann doch in Sydney an und es hieß Abschied nehmen, denn die Tour war offiziell zu Ende. Viele haben noch im selben Hostel gewohnt und so konnte man sich immernoch mit einigen zu Stadttouren oder zum Ausgehen am Abend treffen. Doch dann kam auch für mich die Zeit zum Flughafen zu fahren – war wirklich schwer sich noch von den verbliebenen der Gruppe zu verabschieden und vor allem von Australien.

Ich hoffe, ich komme noch mal dorthin und kann nur jedem empfehlen dieses spannende Land mit den netten Leuten mal zu bereisen.

M. Kreiter