Tansania 18.08.2017

Top Trekking auf Tansanias Berge

Wow –  welch herrlicher Ausblick!
Wow – welch herrlicher Ausblick! © J. Bohl

Mein Trek zum Gipfel des Mt. Meru war perfekt vom ersten Moment an. Ihre Agentur war perfekt organisiert und unser Guide bereitete uns unvergessliche Tage. Der Koch, die Porter, der Assistent-Guide waren ein perfektes Team. Bei traumhaften Wetter ging es an Tag 1 durch den Arusha National Park bis zur Miriakamba Hut. Der Aufstieg am 2. Tag zur Saddle Hut war anspruchsvoller und teilweise recht steil. Wir erreichten die Hütte gegen 12 Uhr und entschieden uns das gute Wetter auszunutzen und den Gipfel noch nachmittags zu erklimmen. Es hat sich gelohnt. Bei Sonnenuntergang saßen wir auf 4556 HM und hatten einen traumhaften Ausblick. Im Dunkeln ging es wieder zurück zur Saddle Hut, wo ein köstliches Abendessen auf uns wartete. Den krönenden Abschluss gab es am 3. Tag als wir auf den letzten Metern im Arusha National Park neben Giraffen, Zebras, Büffeln und Elefanten zum Momella Gate wanderten bevor uns der Fahrer nach Moshi zurück brachte. Einen besseren Trek zur Vorbereitung auf den Kilimanjaro hätte ich mir nicht wünschen können.

Nach einem 3 Tages Trek am Mount Meru ging es am nächsten Tag schon wieder weiter zum Kilimanjaro. Die Vorbereitungen von Ihrer Agentur waren vorab wieder sehr gut. Uns wurde die Route genau erklärt, Optat unser Guide kontrollierte unsere Ausrüstung um vor allem für die lange kalte Nacht des Aufstieges optimal ausgestattet zu sein. Gegen 10 Uhr erreichten wir schließlich das Nachahme Gate, den Ausgangspunkt für unseren 7tägigen Trek über die Machame Route mit einem zusätzlichen Akklimatisationstag. Der erste Tag begann mit einem leichten Aufstieg zum Machame Camp. Gegen 16 Uhr erreichten wir das Camp und wurden von unserem Team freundlich empfangen und mit einem köstlichen Abendessen verwöhnt. Nach einer sehr erholsamen Nacht ging es morgens früh weiter zum Shira Camp. Das Wetter wurde stündlich besser und wir wanderten bei strahlend blauem Himmel mit einem herrlichen Ausblick über das Shira Plataeu. Tag 3 wurde dann etwas anspruchsvoller und wir kamen langsam im Lava Tower näher. Auf 4600 HM gab es ein leichtes Lunch und wir begannen anschließend den Abstieg zum Barranco Camp. Nach einer sehr kalten Nacht ging es morgens weiter über die berühmte Breakfast Wall. Auf 4200 HM, am Ende der Wall, hatten wir einen traumhaften Ausblick auf den Mt. Meru den Uhuru Peak und die Wolkendecke über Moshi. Einfach unbeschreiblich. Gemütlich erreichten wir gegen Nachmittag das Karanga Camp. Nach einem entspannten Mittag in der Sonne ging es am nächsten Tag zum Barafu Camp. Nach einem frühen Abendessen ging es früh in den Schlafsack. Die Aufregung vor dem Gipfel steigt langsam, wir schafften es jedoch trotzdem ein paar Stunden Schlaf zu bekommen. Mit unseren 2 Guides ging es dann um halb zwölf los. Pole Pole begannen wir den Aufstieg. Die Luft wurde mit jedem Schritt dünner und man hatte das Gefühl die Nacht und der Berg würden nie enden. Doch dann standen wir auf einmal am Stella Point und Optat meinte nur noch 40 Minuten bis zum Gipfel. Gemeinsam mit der aufgehenden Sonne erreichten wir das Gipfelschild. Überwältigt von dem Ausblick und den Gefühlen oben angekommen zu sein genossen wir die Spitze des höchsten Berges Afrikas. Der Abstieg zum Barafu Camp ging dann ganz schnell. Nach nur knapp 3 Stunden waren wir im Camp und ruhten uns eine Weile aus bevor es weiter ging zum Mweka Camp und am letzten Tag zum Mweka Gate.

Der ganze Trip war einfach perfekt. das Team, das Essen, die Camps, unsere Guides... es hätte alles nicht besser sein können. Vielen Dank an Moja für die perfekte Organisation. Es war definitiv nicht meine letzte Reise mit euch.

J. Bohl