Tansania 28.11.2012

Superreise – Tansania Trekking & Safari

... auf dem Kili
Über den Wolken...

Sehr geehrte Damen und Herren von moja Travel,

hier ein kurzes Feedback über unsere wunderschöne Tansaniareise im August dieses Jahres.

Fazit:

Wir hatten eine wunderschöne Reise, unsere Erwartungen wurden definitiv erfüllt und oft sogar übertroffen. Besonderes Lob gilt unserem Bergführer Optat von der Partneragentur vor Ort, der uns mit seiner ein­gespielten Mannschaft auf den beiden Bergtouren zum Mount Meru und Kilimandscharo begleitete. Wir können moja Travel bestens empfehlen und würden auch wieder eine Reise dort buchen.
Wir haben sehr viel erlebt und gesehen. Das Wandern durch die verschiedenen Vegetationszonen mit für uns exotischen Tieren und Pflanzen beim Aufstieg zu den Gipfeln war phantastisch. "Vom Äquator zur Arktis": da ist schon etwas dran. Ich fand es auch erstaunlich, dass die Vegetation am Mount Meru und am Kilimandscharo so unterschiedlich ist, spannend! Auch bei der Safari durch die Nationalparks war ich erstaunt von der Vielfalt der Natur.

Zur Gruppe:

Wir waren als Kleingruppe unterwegs: meine Frau, ich und Thomas aus Nettetal. Wir haben sehr gut harmoniert, was für solch ein Unterfangen nicht ganz unerheblich ist.

Zum Sportiven:

Ich selbst und Thomas haben beide Gipfel (Socialist Peak, Uhuru Peak) erreicht. Meine Frau musste beim Socialist Peak leider passen, beim Kilimandscharo hat sie es konditionell bis zum Stella Point geschafft, für sie eine Superleistung! Mit der Höhenkrankheit hatte ich keine Probleme. Durch die lange Vorbereitung und hervorragende Akklimatisierung hatten wir das Risiko zwar minimiert, aber so ganz sicher waren wir uns dann doch nicht gewesen.
Wir hatten auch unverschämtes Glück mit dem Wetter. Auf beiden Bergen kein oder kaum Regen. Am Tag vor der ersten Tour hatte es ganztags geregnet – und rechtzeitig wieder aufgehört. Ich persönlich fand die Besteigung des Meru einfacher als die des Kilimandscharo. Am Meru war es nicht ganz so kalt und die "Kletterei" zwischendurch sorgt für angenehme Abwechslung. Die Kälte (-7 °C am Uhuru Peak) kombiniert mit dem eiskalten schneidenden Wind ist schon eine Herausforderung und ich war froh um jedes Stück Wäsche, das ich an mir hatte.
Seltsamerweise hatte ich nie das Gefühl, eine Sonnenbrille aufsetzen zu müssen, so wie in den Alpen. Vielleicht liegt das am Breitengrad. Ich habe sie bei den Gipfelabstiegen dann doch aufgesetzt, aber mehr aus Vernunft. Dafür habe ich auf der ganzen Tour Lippenpflege gebraucht, was ich sonst beim Wandern in den Bergen nicht so benötige. Das liegt wahrscheinlich an dem scharfkantigen Lavastaub, der überall aufgewirbelt wird.

Unterkunft/Verpflegung:

Die Unterkunft in der Meru Simba Lodge war tip-top. Die Leute sind sehr nett, die Zimmer sauber und hübsch eingerichtet und haben alles Notwendige. Auch die Hütten, Camps und die Rhotia Valley Tented Lodge waren den jeweiligen Umständen entsprechend in Ordnung. Das Rhotia Valley Tented Lodge war schon eine Überraschung, da man so etwas nach einer halbstündigen Fahrt über Schotter- und Sandwege nicht erwartet. Das Essen war durchweg sehr schmackhaft. Da haben sich alle Köche selbst übertroffen. Vor allem auf den Bergtouren ist es sicherlich nicht einfach.

Organisation:

Die Organisation der lokalen Tour-Unternehmen hat gut funktioniert. Wie schon oben erwähnt, hat der Bergführer, Optat, einen Superjob gemacht. Ich hatte da nie das Gefühl, dass etwas schief gehen könnte. Auch Tuma, unser Safariführer und –fahrer, hat seine Sache sehr gut und professionell gemacht.

Ich wiederhole es gerne noch einmal: Superreise! Vielen Dank für alles!
Mit besten Grüßen,

H. & W. Wüst