Osterinsel entdecken

Die Osterinsel - Ein kleines abgelegenes Eiland mitten in den Weiten des Pazifiks mit einer reichen und abwechslungsreichen Geschichte. Es ist das am weitesten von anderen bewohnten Regionen entfernte Gebiet des Planeten. Politisch gehört die Insel zu Chile, doch geografisch wird sie Polynesien zugeordnet und wurde 1722 vom Niederländer Roggeveen für die Europäer neu entdeckt. Der polynesische Name Rapa Nui bezeichnet nicht nur die Insel selbst, sondern auch die indigene Bevölkerungsgruppe sowie die Sprache an sich.

Beim ersten Gedanken an die Insel kommen uns die riesigen Steinskulpturen in den Sinn. Schätzungsweise gab es über 1.000 dieser Moai, die die Ahnen symbolisieren sollen und als Verbindung zwischen Dies- und Jenseits stehen. Mit dem Gesicht ins Inland blickend, stehen die Kolosse nicht vereinzelt in der Landschaft, sondern sind Teil eines zeremoniellen Komplexes der ehemals einzelnen über die Insel verteilten Sippen. Die Moai stehen auf einer Plattform, dem Ahu, vor der ein Vorplatz für religiöse Feste angelegt wurde. Doch woher kommen die Skulpturen? Im Steinbruch Rano Raraku liegen einige Hundert Statuen in unterschiedlichen Fertigungsstadien. Sie wurden mit Hilfe von Holzstämmen aufrecht an ihren Bestimmungsort gerollt und aufgestellt. Wissenschaftler sind sich nicht eindeutig einig über den plötzlichen Stopp der Fertigung.

Die Ankunft mit dem Flugzeug erfolgt in Hanga Roa, dem einzigen Ort der Insel mit knapp 4.000 Einwohnern. Von hier aus erfolgen die Erkundungstouren auf Rapa Nui. Wer jetzt noch nach Entspannung sucht, der wird am idyllischen Strand von Anakena fündig. Sanfte Hügel, grüne Palmen und kolossale Moais umgeben die Bucht mit ihrem weißen Sand. Eine traumhafte Stelle für ein erfrischendes Bad in den Wellen des Pazifiks.

Bis heute sind nicht alle Geheimnisse der Osterinsel gelüftet. Es bleibt ein magischer Ort mit atemberaubender Natur, der auf jeden Fall ein Abenteuer wert ist.