Simbabwe 24.12.2012

In 4 Wochen quer durch Afrika

Die Victoria Wasserfälle in Simbabwe – gewaltige Wassermassen stürzen in die Tiefe.
Die Vic Falls – gewaltige Wassermassen stürzen in die Tiefe.

Liebes moja Travel Team!

Ich möchte von meiner 4-wöchigen Afrika-Reise berichten!

Zunächst flog ich von Frankfurt nach Entebbe, Uganda, wo ich am Flughafen vom netten Fahrer der Partneragentur vor Ort begrüßt und nach Kampala ins Hotel gebracht wurde.
Nach einer erholsamen Nacht ging es am nächsten Tag in die Bwindi-Berge, um die Berggorillas zu besuchen. Die 11-stündige Fahrt über Stock und Stein verging sehr rasch, da es am Straßenrand stets interessante Dinge zu beobachten gab: Märkte, Kinder auf dem Weg zur Schule, Viehherden, allerlei Händler und Arbeiter, tropische Vegetation mit Bananenstauden und Teeplantagen, und sogar Tiere, da wir durch den Queen Elisabeth Nationalpark fuhren (Elefanten, Zebras, Affen, Antilopen...).

In Bwindi bezog ich mein Zeltcamp, mit eigenem luxuriösem Badezimmer, und machte mich am nächsten Tag auf zum Gorilla Tracking. Nach wunderschöner 2-stündiger Wan­derung erreichten wir die Habanginga-Gorilla-Gruppe. Es war eine faszinierende Erfahrung, den großen Tieren so nah zu sein und ich konnte tolle Fotos machen. Die Guides und Träger machten die doch anstrengende Wanderung im Impenetrable Forest zu einer sehr angenehmen Tour und erzählten viele interessante Dinge über die Gorillas, aber auch über die Berge und die dort lebende Bevölkerung, die an den touristischen Einnahmen beteiligt wird.

Im Dorf zurück sah ich mir die Schule und das Waisenhaus an, dies hat mich sehr berührt. Ich finde es sehr gut, dass die Gelder aus dem Tourismus mit den Menschen dort zu Gute kommen, denn es gibt viele Förderprojekte. Nach Bwindi blieb ich noch einige Tage in Kampala bei einer Freundin, und sah unter Anderem die riesige Ghadafi-Moschee.

Meine Reise ging darauf hin weiter über Ruanda und Johannesburg nach Victoria Falls in Simbabwe.
In der Adventure Lodge lernte ich bereits einige Mitreisende und Guides kennen. Insgesamt war es dort ein bisschen chaotisch, was aber sicherlich auch an den schwierigen Umständen in Simbabwe lag. Die Victoria Fälle waren sehr beeindruckend. Zudem nahm ich an einer Rafting Tour teil und bin mir sicher, vorher noch nie so Adrenalin-geflutet gewesen zu sein wie auf dem Zambezi! Ein Muss in Victoria Falls.

Am nächsten Tag verließen wir mit dem nagelneuen Truck und unseren zwei sehr sehr lieben und geduldigen Guides Zimbabwe nach Botswana. Es gab fantastische Safaris zu Land und zu Boot im Chobe Park, bevor wir mit dem Einbaum ins Okavango Delta gebracht wurden. Hier gab es außer uns nur die Natur und spätenstens jetzt waren Alltagsstress und Hektik weit weg.

Auch in Namibia faszinierte mich neben den netten und zuvorkommenden Menschen am meisten die wunderschöne Landschaft - Etosha-Pfanne, Namib-Wüste, Spitzkoppe, Kingfishers Canyon.... mitten in der Natur zu zelten war eine tolle Erfahrung und an die sandigen Füße gewöhnte man sich schnell. Sehr interessant waren auch die Begegnungen mit den verschiedenen Stämmen der Himba und Herero, deren Lebensumstände und -weisen für mich teilweise unglaublich erschienen. Unsere Tour endete in Kapstadt, wo ich den Luxus eines Sternehotels direkt am Greenmarket mit roof-top pool genoss. Zusammen mit den anderen Tourteilnehmern genossen wir die bunte Stadt nach unseren einsamen Wüstentagen.

Dies war meine zweite und sicherlich nicht meine letzte Afrika-Reise :)
Vielen Dank für die Hilfe und die gute Organisation bei Buchung und Durchführung!
Viele Grüße,

A. Schwarz