Tansania 25.11.2018

Super zufrieden mit Tansania Reise

Nun ist es bereits November 2018 und unsere Tansania Reise liegt bereits 10 Monate hinter uns, ohne dass wir uns bei Ihnen und Ihrem Team bedankt bzw. ein Feedback gegeben haben. Dafür möchten mein Mann und ich uns erst mal entschuldigen. Oft krallt einen der Alltag und solche Dinge fallen dann einfach hinten rüber.

Vergessen haben wir deshalb unsere wunderbare Zeit auf keinen Fall. Alles war zu unserer besten Zufriedenheit arrangiert, die Unterkünfte toll (Kirurumu Manyara Lodge, African View Lodge, Rhino Lodge, KIA Lodge) bis super toll (Lake Ndutu Luxery Tented Lodge, Maramboi Tented Lodge,Kisura Serengeti Tented Camp), das Programm absolut top. Unsere Wahl, alleine nur mit Guide diese Safari zu machen, war für uns genau richtig, da wir normaler Weise überall immer auf eigene Faust unterwegs sind und unsere Unabhängigkeit und Freiheit lieben. Hier in Tansania machte das aber keinen Sinn, da man sich in den einzelnen Nationalparks eh nicht alleine bewegen sollte bzw. darf. Deswegen kommt dem Guide, mit dem wir dann die nächsten 8 Tage verbringen sollten, eine ganz besondere Rolle zu. Man möchte natürlich jemanden, der einerseits absolut kompetent ist, was das Suchen und Aufspüren von Tieren ist, der aber trotzdem den nötigen Abstand zu den Tieren wahrt und ihnen den nötigen Respekt zollt und nicht auf „Teufel komm heraus“ noch bis auf den letzten Zentimeter an die Tiere heran rückt. Das war uns persönlich auch sehr sehr wichtig, denn nur so kann man Afrika wirklich natürlich erleben. Andererseits sollte der Guide wenn möglich sympathisch sein und auch gut Auto fahren, schließlich verbringt man in diesem Gefährt viel Zeit.

Ich muss sagen, am ersten Tag, als wir unseren Guide Hashim kennen lernten, war ich erst ein wenig skeptisch. Er war schon etwas älter und – wie soll ich sagen – eher distanziert. Im Nachhinein glaube ich, Hashim hat uns erst mal genauso beäugt wie wir ihn. Schließlich bildet man eine kleine Zweckgemeinschaft auf sehr begrenztem Raum für mehr als eine Woche, und es gibt auch „solche und solche“ Touristen, wie wir selber in den Lodgen beobachten durften. Da war seine Skepsis wohl genauso angebracht wie unsere. Um es kurz zu machen: Hashim war der aller-aller-beste Guide, den man sich nur denken kann. Super viel Erfahrung, freundlich und hilfsbereit auch anderen Safariführen (die z.B. mit dem Auto liegen blieben, Hashim hat’s geregelt) immer gelassen, lustig und offen. Er hat uns sooo viel erzählt über Land, Leute und vor allem Tiere. Er hatte ein Näschen für die richtigen Stellen, die richtige Zeit und schien jeden Pfad in der Serengeti zu kennen und hat Augen wie ein Luchs. Ein Erlebnis – obwohl es deren viele gibt – möchte ich hier noch kurz schildern:

Es war schon später Nachmittag in der Serengeti und unsere Pirschfahrt – die dieses Mal nicht ganz so tierreich verlief – neigte sich schon dem Ende zu, als wir in der Ferne dunkle Punkte an einer Art Hang ausmachten. Elefanten! Viele, so schien es. Hashim meinte, er versuche dorthin zu kommen, aber es war nicht so einfach. Dann standen wir endlich auf einem schmalen Pfad und beobachteten, immer noch aus geschätzt 150 – 200m diese wirklich gewaltige Herde. Es schienen sogar 2 Herden zu sein, mit jeweils 50 bis 70 Tieren, unglaublich. Es war schon später, eigentlich hätten wir so langsam wohl den Rückweg antreten müssen, als wir erkannten, dass die eine Herde nun auf uns zu hielt. Die andere Herde entfernte sich in entgegen gesetzter Richtung. Wir blieben einfach stehen und was soll ich sagen? Nach eingehendem Check befand man uns offensichtlich als ungefährlich und eine riesige Elefantenherde kreuzte vor und hinter uns gelassen den Pfad. Es war unbeschreiblich schön, das Verhalten der einzelnen Mitglieder der Herde zu beobachten. Die Mütter bzw. Tanten, die die Jüngeren anwiesen, die neugierigen Kleinsten zu beaufsichtigen und ein bisschen von uns abzulenken. Sie selber mit stets wachen Augen uns fixierend und schließlich das „Go“ zugeben, an uns vorbei zu marschieren… die Halbstarken, die sich ein bisschen spielerisch vor uns produzierten, die Babies, die zwar bei Mama sein wollten, aber auch sehr neugierig uns beäugten…. Hashim schien selber fasziniert zu sein und hatte, obwohl die Dämmerung nahte, keine Eile. Wir haben es eben zusammen erlebt. Und so setzte es sich auch fort. Wir sind ihm sehr sehr dankbar für alles, was er uns gezeigt und erzählt hat, für die Augenblicke gemeinsamen Staunens und Lachens. Wir stehen noch in Kontakt über Whatsapp und schreiben uns ab und zu.

Moja Travel hat uns mit Hashim einen wirklich excellenten Führer und Menschen an unsere Seite gestellt. Wir würden uns freuen, wenn Sie das auch an Ihren Partner vor Ort weiter geben würden. Vielen Dank nochmals an moja TRAVEL. Wir werden Sie gerne weiter empfehlen und im Falle einer Reise, die wir nicht alleine organisieren können, wieder kontaktieren.


Britta S. & Dietmar S.