Bolivien Trekking Absolut Bolivien

Bolivien Trekking Absolut

Bergabenteuer in den Anden - Gipfelträume in der Cordillera Real

  • Optimale Akklimatisierung in La Paz, auf der Sonneninsel und im Condoriri-Gebirge
  • Wanderung auf der Sonneninsel im Titicacasee
  • Trekking im Condoriri-Gebirge & in der Cordillera Real
  • Gipfelmöglichkeiten: Cerro Austria (5.315 m), Huayna Potosi (6.088 m) und Ilimani (6.439 m)
  • Überblick
  • Leistungen
  • Reiseverlauf
  • Termine & Preise
  • Zusatzinformationen
  • Einreisebestimmungen
  • Kundenstimmen (2)

16 Tage Bolivien

Bergsteigen Trekking Anfragen

Die Cordillera Real - die Königskordillere - zählt zu den beeindruckendsten Bergketten in Bolivien. Wie an einer Perlenschnur reihen sich die majestätisch emporragenden Fünf- und Sechstausender aneinander. Berggiganten mit so klangvollen Namen wie Huyana Potosi und Illimani lassen jedes Bergsteigerherz höher schlagen. Auf dieser Trekkingtour erkunden Sie die Andenmetropole La Paz, den berühmten Titicacasee mit der sagenumwobenen Sonneninsel, bevor Sie die Gipfel der Cordillera Real erklimmen. Nach der Besteigung des Cerro Austria, wagen Sie sich an die Sechtausender: Der Huayna Potosi gilt als einer der schönsten Gipfel im Club der Sechstausender. Krönender Abschluss ist der mächtige 6439m hohe Ilimani, von dessen Gipfel ein unvergesslicher Ausblick lockt.

1. Tag: La Paz
2. Tag: La Paz
3. Tag: La Paz - Titicacasee - Sonneninsel
4. Tag: Sonneninsel
5. Tag: Condoriri Gruppe - Laguna Chiarkhota (4.670 m)
6. Tag: Cerro Austria (5.300 m)
7. Tag: Maria Lloco (4.700 m)
8. Tag: Maria Lloco - Zongopass (4.800 m)
9. Tag: Zongopass - Huayna Potosi Basislager (5.200 m)
10. Tag: Gipfeltag Huayna Potosi (6.088 m) - La Paz
11. Tag: La Paz
12. Tag: Illimani Basislager (4.500 m)
13. Tag: Nido de Condores (5.400m)
14. Tag: Gipfeltag Ilimani (6.439 m) - Basislager (4.500 m)
15. Tag: Basislager - La Paz
16. Tag: La Paz

Leistungen enthalten

  • Bolivien Bergsteigerreise wie beschrieben
  • Ausflüge, Aktivitäten und Besichtigungen gemäß Reiseverlauf
  • Stadtbesichtigung La Paz
  • Besuch der Sonneninsel im Titicacasee inklusive Fahrten in öffentlichen Booten
  • Campingausrüstung (außer Schlafsack und Liegematte)
  • Lasttiere während des Trekkings und bis zum Illimani Basislager
  • Träger für den Transport der Gruppenausrüstung zum Hochlager des Huayna Potosi und Illimani
  • Eintrittsgebühren lt. Reiseverlauf
  • Flughafentransfers mit spanischsprachigen Fahrern

Leistungen nicht enthalten

  • Nicht genannte Mahlzeiten und Getränke
  • Flughafengebühren und Ausreisesteuern
  • Optionale Ausflüge und Aktivitäten
  • Persönliche Ausgaben, Trinkgelder

Unterbringung

6x Standard-Hotel
1x Mittelklasse-Hotel
6x Zelt
2x Berghütte
Die Unterbringung erfolgt im Doppelzimmer (außer in der Berghütte am Huayna Potosi)
Einzelzimmer und Dreibettzimmer auf Anfrage.

Verpflegung

15x Frühstück, 1x Lunchpaket, 9x Mittagessen, 8x Abendessen

Tourbegleitung

Lokaler englischsprachiger Reiseleiter (2.-4. Tag),
Lokaler, englischsprachiger professioneller Bergführer (5.-15. Tag),
Koch, Lasttiertreiber und Lasttiere bei den Trekkings,
Träger für Gruppenausrüstung am Huayna Potosi und Illimani

Der Bergführer ist durch die internationale Vereinigung der Bergführerverbände IVBV (UIAGM bzw. IFMGA) zertifiziert.

Transportarten

Minibus, Jeep, Boot

Zusätzliche Übernachtungen

Bitte kontaktieren Sie uns - wir beraten Sie gerne!

Flughafentransfer

ab/bis La Paz Flughafen inklusive

1. Tag: La Paz

Individuelle Anreise nach La Paz. Transfer vom Flughafen zum Hotel. Der Rest des Tages steht zur freien Verfügung. Bei klarem Wetter können wir bereits die ersten Ausblicke auf den gigantischen Illimani mit seinen 6.439 m genießen und in die quirlige Anden-Metropole eintauchen.

Unterkunft: Hostal Naira

2. Tag: La Paz

La Paz liegt auf einer Höhe von 3.200 - 4.100 m und ist der höchstgelegene Regierungssitz der Erde. Am Fuße des Illimani breitet sich die Stadt wie ein gigantisches Amphitheater aus, deren Sehenswürdigkeiten wir heute kennen lernen. Wir schlendern über den Straßenmarkt der Calle Rodriguez, besuchen die Kirche San Francisco, den Plaza Murillo, und die berühmte Calle Jaen, die die koloniale Vergangenheit der Stadt zeigt.

Unterkunft: Hostal Naira

Verpflegung: 1x Frühstück

3. Tag: La Paz - Titicacasee - Sonneninsel

Heute machen wir uns auf den Weg zum Titicaca-See, dem mit 3.850 m höchstgelegenen schiffbaren See der Welt. Der See ist auch Geburtsort einer der höchstentwickelten Kulturen Südamerikas: der Inkas. Der Sage nach soll der erste Inka Manco Cápac, der Sohn der Sonne und seine Schwester Mama Ocllo vom Sonnengott Inti auf die Erde geschickt worden sein, um diese zu verbessern. Auf der Sonneninsel im Titicacasee gelangten sie dann in unsere Welt. In Copacabana angekommen, steigen wir in ein Boot um und setzen zur Sonneninsel über.  Ein schöner Eselspfad bringt uns dann zu unserem Tagesziel - einem idyllisch auf dem Kamm der Sonneninsel gelegenes, kleines Hotel mit prächtiger Aussicht über den See. Den Abend können Sie mit einem kurzen Spaziergang zum Aussichtspunkt "Mirador del Inka" zum Sonnenuntergang ausklingen lassen.

Gehzeit: ca. 1 Std.
Aufstieg: 200 m

Unterkunft: Hotel Imperio del Sol

Verpflegung: 1x Frühstück

4. Tag: Sonneninsel

Frühaufsteher sollten dagegen den spektakulären Sonnenaufgang über dem See nicht versäumen. Weiter geht es aber nach dem Frühstück mit einer abwechslungsreichen Wanderung im Südteil der Insel. Ein kurzer Anstieg bringt uns zum Aussichtspunkt Palla Khasa, von dem wir die grandiose Aussicht auf den tiefblauen Titicacasee vor uns und die vergletscherten Andengipfel im Hintergrund genießen können. Auch der Inka-Treppe und dem heiligen Brunnen der Inka in Yumani statten wir einen Besuch ab, bevor wir per Boot wieder nach Copacabana zurückkehren.

Gehzeit: ca. 3 Std.
Aufstieg: 200 m
Abstieg: 400 m

Unterkunft: Hostal La Cupula

Verpflegung: 1x Frühstück, 1x Lunchpaket

5. Tag: Condoriri Gruppe - Laguna Chiarkhota (4.670 m)

Nach einer ca. dreistündigen Fahrt erreichen wir das kleine Dörfchen Tuni, den Ausgangspunkt unserer Trekkingtour. Von hier starten wir mit Tragetieren zunächst entlang des Tuni-Sees, der als Wasserspeicher für die Hauptstadt dient. Unsere Wanderung führt uns in etwa drei Stunden hinauf zur Laguna Chiarkhota, wo wir unser erstes Lager aufschlagen. Das Camp liegt auf knapp 4.670 m Höhe und ist die Ausgangsstation für zahlreiche Gipfelbesteigungen der Condoriri Gruppe wie z.B. dem Cerro Austria und dem Pequeño Alpamayo.

Gehzeit: ca. 2-3 Std.
Aufstieg: 200 m

Unterkunft: Zelt

Verpflegung: 1x Frühstück, 1x Mittagessen, 1x Abendessen

6. Tag: Cerro Austria (5.300 m)

Unser heutiges Ziel ist unsere erste Gipfeltour auf die 5.300 m hohe, ebenmäßige Felspyramide des Cerro Austria. Schon gestern konnten wir die imposante Felsenspitze vom Tunisee erblicken, die den höchsten Gipfeln des Condoriri vorgelagert liegt. Dennoch überraschen uns die relativ einfachen Wege mit denen der Cerro Austria problemlos zu besteigen ist. Es geht auf recht gutem Pfad über weite Geröllflächen und grünes Weideland in einen kleinen Sattel hinein. Hier wird der Blick plötzlich frei auf die gewaltigen Eisflächen unter dem Condoriri und die Respekt einflößende Eiswand des "Ala Izquierda" (Linker Flügel des Kondors). Über den breiten Grat und steilen Schutt, aber immer noch mit Pfadspuren steigen wir weiter hinauf. Oben werden wir mit traumhaften Blicken über die zahlreichen Seeaugen, fast die gesamte Cordilliera Real und an klaren Tagen auch den Titicaca-See verwöhnt. Wir steigen auf gleichem Wege wieder ab und übernachten noch mal am See.

Gehzeit: ca. 5 Std.
Aufstieg: 650 m
Abstieg: 650 m

Unterkunft: Zelt

Verpflegung: 1x Frühstück, 1x Mittagessen, 1x Abendessen

7. Tag: Maria Lloco (4.700 m)

Wir lassen die Condoriri Gruppe hinter uns und überqueren einen über 5.000 m hohen Pass und nehmen je nach Wetterverhältnis und Zeit noch den 5.250 m hohen Mirador mit. Über herrlich grüne Bergwiesen wandern wir an der Laguna Esperanza vorbei und weiter zu unserem heutigen Lagerplatz Maria Lloco. Dieser befindet sich direkt unter dem gleichnamigen und 5.522 m hohen Berg, welcher vor allem durch eine kleine, aber sehr steile Eiswand besticht.

Gehzeit: ca. 7-8 Std.
Aufstieg: 800 m
Abstieg: 900 m

Unterkunft: Zelt

Verpflegung: 1x Frühstück, 1x Mittagessen, 1x Abendessen

8. Tag: Maria Lloco - Zongopass (4.800 m)

Die heutige Tagesetappe steht ganz im Zeichen des Huayna Potosi. Seine perfekte Gipfelpyramide aus glänzendem Firn, gehört nicht umsonst zu den begehrtesten Bergsteigerzielen des Landes. Von allen Seiten sticht er deutlich aus der Masse der Andenberge heraus und immer wieder bleibt unser Blick an ihm hängen. Wir wandern an seiner Westwand um den Berg herum, überqueren einen (optional zwei) 5000er Pass bis zum Einstieg für unsere Besteigung - dem Zongopass. Dort erwartet uns dann die gemütliche Berghütte Casa Blanca, wo wir die Nacht unter den gewaltigen Eisflanken des Huayna Potosi verbringen.

Gehzeit: ca. 5-6 Std.
Aufstieg: 500 m
Abstieg: 400 m

Unterkunft: Berghütte
Mehrbettzimmer (Matratzenlager)

Verpflegung: 1x Frühstück, 1x Mittagessen, 1x Abendessen

9. Tag: Zongopass - Huayna Potosi Basislager (5.200 m)

Der Huayna Potosi begleitet uns natürlich auch heute - fast ebenmäßig ragt sein eisüberzogenes Gipfeldreieck über dem Zongopass auf. In zwei Tagesetappen werden wir uns nun dem Gipfel des eisüberzogenen Andenriesen nähern, dessen Besteigung entgegen oft anders lautenden Ankündigungen nicht zu unterschätzen ist. Wir beginnen zunächst mit einer etwa 40 minütigen Wanderung zum Gletscher des Huayna Potosí, wo wir zur Übung ein wenig Eisklettern werden. Anschließend erwartet uns ein steiler Fußmarsch mit unserem Gepäck, doch die Pfade sind gut sicht- und gehbar, sodass wir bald das Basislager und die einfache Berghütte erreichen. Hier erwartet uns ein Abendessen und eine kalte Nacht, aber auch ein unvergessliches Andenpanorama zur Entschädigung.

Gehzeit: ca. 2-3 Std.
Aufstieg: 500 m

Unterkunft: Berghütte
Mehrbettzimmer (Matratzenlager)

Verpflegung: 1x Frühstück, 1x Mittagessen, 1x Abendessen

10. Tag: Gipfeltag Huayna Potosi (6.088 m) - La Paz

Noch in der Nacht brechen wir zum Gipfelsturm auf. Direkt vor der Hütte können die Steigeisen angelegt werden und nach der Aufteilung in 2-3er Seilschaften starten wir mit dem Anstieg. Dieser führt über vergletscherte Schneeflächen und kurze, Steileispassage von 60-70° und etwa 50 m. Nach dem diese überwunden ist, geht es über einen wenig geneigten, aber sehr schmalen Eisgrat weiter. Das letzte Stück stellt noch einmal eine Herausforderung dar und es gilt mit einer Steigung von 50° die letzten 250m zum Gipfel zu überwinden. Nach 4-6 Stunden haben wir es schließlich geschafft und erreichen die Spitze. Eine wunderschöne Sicht auf den Titicaca See, La Paz und die umliegenden Eisgiganten der Cordillera Real entschädigt uns für den Aufstieg. Wir bleiben nur kurz und steigen wieder zum Basislager ab, packen unsere restlichen Sachen ein und gehen gleich weiter zum Pass hinab. Dort wartet bereits unser Fahrzeug, welches uns nach La Paz zurück bringt.

Gehzeit: ca. 8-10 Std.
Aufstieg: 900 m
Abstieg: 1400 m

Unterkunft: Hostal Naira

Verpflegung: 1x Frühstück, 1x Mittagessen

11. Tag: La Paz

Der Tag steht zur freien Verfügung und Sie können sich von den Anstrengungen der letzten Tage erholen, bevor Sie zum letzten Gipfelsturm aufbrechen. Verbringen Sie den Tag gemütlich oder erstehen Sie noch das ein oder andere Souvenir. Optional hätten Sie auch die Möglichkeit einen Ausflug zu den Ruinen von Tiahuanaco zu unternehmen.

Unterkunft: Hostal Naira

Verpflegung: 1x Frühstück

12. Tag: Illimani Basislager (4.500 m)

Heute ist es soweit und wir begeben uns zum mächtigen Bergmassiv des 6439 m hohen Ilimani. Der zweithöchste Berg Boliviens ist gleichzeitig der höchste der Cordillera Real und besitzt fünf Gipfel über 6.000 Metern. Der höchste ist der Pico Sur. Nach dem Frühstück fahren wir südöstlicher Richtung zum Dörfchen La Estancia am Fuße des Illimani. Hier treffen wir unsere Lasttiere, die uns bis ins erste Lager begleiten. Nach dem unser Gepäck verstaut ist, starten wir den Aufstieg. Nach ca. 3 Stunden erreichen wir das Basislager und errichten unsere Zelte.

Gehzeit: ca. 2-3 Std.
Aufstieg: 600 m

Unterkunft: Zelt

Verpflegung: 1x Frühstück, 1x Mittagessen, 1x Abendessen

13. Tag: Nido de Condores (5.400m)

Vom Basislager führt uns der Weg noch einmal 1000 Höhenmeter weiter durch felsiges Gelände zum Hochlager, dem Nido de Condores (Kondorsnest). Dem Namen entsprechend liegt es auch: Die Route führt teils entlang einer Felswand hinauf auf ein Plateau (5.000 m) und weiter über Felspassagen zum Gratrücken zum Plateau auf welchem das 2. Lager liegt. Atemberaubend schön ist der unvergessliche Ausblick auf die Lichter von La Paz, den Huayna Potosi, den Sajama und sogar den Titicacasee.

Gehzeit: ca. 5 Std.
Aufstieg: 1000 m

Unterkunft: Zelt

Verpflegung: 1x Frühstück, 1x Mittagessen, 1x Abendessen

14. Tag: Gipfeltag Ilimani (6.439 m) - Basislager (4.500 m)

Die Gipfelbesteigung des Illimani ist nicht nur wegen der Höhe eine anspruchsvolle Bergtour. Nach einer kurzen Nacht brechen wir auf. Schwierige Passagen werden mit Fixseilen gesichert und wir sind ständig mit dem Bergführer über ein Seil verbunden. Der Aufstieg führt zunächst über einen Firngrat mit 45°. Danach geht es über einen Abschnitt bei dem sich Ebenen und Anstiege gleichmäßig abwechseln, der auch den Namen "Treppe zum Himmel" trägt. Kurz unterhalb des Gipfels gilt es noch eine etwa 100 m lange Wand mit einem Gefälle bis 55° zu überwinden bevor wir auf dem Gipfel stehen können. In den Morgenstunden erreichen wir den höchsten Punkt der Cordillera Real von dem uns eine überragende Aussicht praktisch über das halbe Land für die Mühen belohnt. Genießen Sie die grandiose Aussicht auf die grünen Yungas im Osten, die Cordillera Real im Norden und das Altiplano im Westen. Nach einer kurzen Pause am Gipfel treten wir konzentriert den Rückweg zum Basislager an.

Gehzeit: ca. 10 Std.
Aufstieg: 940 m
Abstieg: 1940 m

Unterkunft: Zelt

Verpflegung: 1x Frühstück, 1x Mittagessen, 1x Abendessen

15. Tag: Basislager - La Paz

Nach einem frühen Frühstück legen wir die letzten Kilometer zu Fuß zurück. Nun bringt uns unser Fahrzeug zurück nach La Paz. Der Rest des Tages steht uns zur freien Verfügung und wir können uns ausruhen und die zurückliegende Bergtour Revue passieren lassen. Falls das Wetter am Illimani nicht mitspielt, dient uns der heutige Tag nochmal als Reserve (abhängig von der Flugbuchung).

Gehzeit: ca. 2-3 Std.
Aufstieg: 500 m

Unterkunft: Hostal Naira

Verpflegung: 1x Frühstück

16. Tag: La Paz

Schweren Herzen und mit vielen Erinnerungen an die Eisberge werden Sie zum Flughafen La Paz gebracht, von dem Sie Ihre Rück- oder Weiterreise antreten.

Verpflegung: 1x Frühstück

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Anforderungen
Diese Trekkingtour umfasst mehrstündige Wanderungen und anspruchsvolle Gipfelbesteigungen mit teilweise steilen Auf- und Abstiegen. Eine sehr gute Kondition und Fitness sind unbedingt notwendig. Bergsteigererfahrung, Erfahrung im Umgang mit Steigeisen und Gehen in Seilschaften muss vorhanden sein.

Anschlussprogramm
Besuchen Sie im Anschluss die gigantische Salzwüste Uyuni oder fügen Sie mit dem Sajama einen weiteren der bolivianischen Sechstausender zu Ihrer Trekkingreise hinzu.


Alternativ sind diese beiden Höhepunkte in der folgenden Bergsteigerreise vereint:

S. Seibold 01.12.2013

Bolivien individuell hat Erwartungen weit übertroffen

Hallo Bettina,

ich komme erst jetzt dazu danke zu sagen! Unsere individual geplante Bolivien Tour hat meine Erwartungen weit übertroffen.

Wir waren vom ersten Tag bei der lokalen Agentur in besten Händen. Javier Villamil hat uns als Reiseleiter perfekt durch die 4 Wochen navigiert. Sowohl die Städte La Paz, Sucre, Potosí oder Uyuni, als auch die Berge Huayna Potosí, Illimani, Acotango und Sajama waren absolute Highlights. Die Fahrt auf der Todesstraße (sehr gut organisiert) war ein "Must do".

Ich würde es wieder genau so planen!
Viele Grüße,
M. Fritz 05.10.2010

Beste Erinnerungen an Bolivien-Trekkingtour

Zum Glück konnte ich meinen Tourenpartner im letzten Augenblick davon überzeugen, seine Programmvorstellungen moja Travel vorzulegen. Ich hatte bereits zweimal beste Erfahrungen mit dem Team von moja gemacht. So reisten wir von Wien über Madrid  nach La Paz, wo uns Eliot Guarachi, der Sohn des vermutlich bekanntesten bolivianischen Bergsteigers, Bernardo, empfing.
Wie es sich für Bolivienreisende gehört - so zumindest hatten wir in Reiseführern gelesen - wird jeder einmal mit einem Streik konfrontiert. So auch wir. Gleich nach der Ankunft machte uns Eliot auf die momentane Streiksituation aufmerksam. Doch für das Team Guarachi war das kein Problem. So wurde unser Trip einfach umgestellt.

Nach der Akklimatisationstour zum Titicacasee, bei welcher wir von Gloria, einer deutschstämmigen Bolivianerin, begleitet wurden, verließen wir La Paz in Richtung Condoriri–Tal. Hier standen der Pico Austria und der Pequenio Alpamayo auf unserem Programm. Leider war mein Kollege nicht ganz höhentauglich und er musste das Camp vor dem zweiten Gipfelversuch verlassen – wieder kein Problem für Bernardo.
Anschließend besuchten wie den Salzsee Salar de Uyuni, die Laguna Colorado und den ersten 6.000er, den aktiven Vulkan Uturuncu. Bergsteigerisch kein Problem, allerdings sehr kalt und nur für höhentaugliche Touristen geeignet. Unser Fahrer überbot sich selber und fuhr auf der verfallenen Piste so hoch wie noch nie in seinem Leben. Die Fahrt zum Pass zwischen den beiden Gipfeln war ein filmreifes Abenteuer. Wir wissen nicht, wer mehr Freude daran hatte, wir oder der Fahrer. Hin und wieder hieß er uns aussteigen, was ich nur zu gerne machte. Dafür wurden die Fotos dann sehr spektakulär. 
Die Rückreise von Uyuni verzögerte sich wegen eines Streiks wieder. So mussten wir eine weitere Nacht in der kalten Stadt verbringen. Am nächsten Morgen nahm der Bus eine abenteuerliche Route. Ich kann mir nicht vorstellen, dass ein europäischer Reisebus so eine Straße befahren würde. Schmale Schotterpiste durch die ausgestorbene Wüste, gesäumt von bis zu 10 m hohen Kakteen. Trotzdem kamen wir wieder wohlbehalten nach La Paz.

Unser nächstes Ziel war der Huayna Potosi. In der Nacht auf der Hütte tobte ein ordentlicher Sturm, draußen knackte das Eis. Da mein Kollege wieder Probleme mit der Höhe hatte, bestieg nur ich am kommenden Morgen mit Eliot den Gipfel und wurde nach 4,5 Stunden mit einer tollen Aussicht belohnt. Aufgrund der Höhenprobleme meines Kollegen beschlossen wir, auf einen Gipfelversuch am Ilimani zu verzichten. Für uns total überraschend bot uns Bernardo ein Ersatzprogramm in den Sajam Nationalpark an. Wieder war sein Sohn unser Guide. Wir genossen die Fahrt in eine neue Gegend, die Wanderung und die Ausführungen unseres Guides. Natürlich wurde jede Menge Fotos geschossen, war ich doch mit einem Hobbyfotografen unterwegs.

Die nächste Überraschung hatte Bernardo nach unserer Rückkehr nach La Paz. Er lud uns mit seiner Frau und seinem Sohn zu einem typisch bolivianischen Mittagessen ein. So verbrachten wir den letzten Tag, ein Sonntag, in La Paz in angenehmer Gesellschaft. Weiters fuhr uns die Familie ins Mondtal, wo wir zum Abschluss noch einmal tolle Fotos machten.
Wir haben die Reise, Bernardo, seinen Sohn und sein ganzes Team in bester Erinnerung.

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