Natur & Pazifikstrände

Dschungelabenteuer kombiniert mit entspanntem Aufenthalt an Traumstränden

  • Traumstrände der Nicoya Halbinsel
  • Mystische Nebelwälder
  • Schweben Sie bei einer Canopytour wie Tarzan durch Baumwipfel
  • Tierwelt im Hochland und an der Küste entdecken
  • Ausgewählte komfortable Hotels
  • Überblick
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  • Termine & Preise
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  • Einreisebestimmungen

14 Tage Costa Rica

Nebelwald Tierbeobachtung Strand ab 1.245 € Anfragen oder buchen

Mit Regenwald, Vulkanen und Kaffeeplantagen bietet die Region Orosi eine wunderschöne Landschaft. Die ursprüngliche Gegend um San Gerardo de Dota ist ein Paradies für Vogelliebhaber. Auf Wanderwegen kann der artenreiche Hochgebirgswald erkundet werden. Der wunderschöne Manuel Antonio Nationalpark ist für seine feinsandigen, palmbewachsenen Traumstrände und eine außerordentlich vielfältige Flora und Fauna bekannt. Die Naturschutzgebiete Monteverde und Santa Elena bilden einen der größten zusammenhängenden Nebelwälder Mittelamerikas, der bei vielfältigen Aktivitäten und Wanderungen erlebt werden kann. In nahezu perfekter Kegelform erhebt sich der Vulkan Arenal. Wandern Sie über erstarrte Lavafelder und zu imposanten Wasserfällen. Auf der Halbinsel Nicoya erwarten Sie entspannte Tage an der Pazifikküste. Tropischer Regenwald bildet eine paradiesische Kulisse für fantastische Strände. Playa Carillo ist ein entspannter Badeort und sicherlich eine der schönsten Ecken Costa Ricas.

1. Tag: San José
2. Tag: San José - Orosi
3. Tag: Orosi - San Gerardo de Dota
4. Tag: San Gerardo de Dota / Nationalpark Los Quetzales
5. Tag: San Gerardo de Dota  - Quepos / Manuel Antonio
6. Tag: Quepos / Manuel Antonio Nationalpark
7. Tag: Quepos - Monteverde
8. Tag: Monteverde & Santa Elena
9. Tag: Monteverde - Arenal / Fortuna
10. Tag: Arenal / La Fortuna
11. Tag: La Fortuna – Halbinsel Nicoya / Puerto Carrillo
12-13. Tag: Playa Carrillo / Nicoya Halbinsel
14. Tag: Playa Carrillo – San José

Leistungen enthalten

  • Costa Rica Mietwagen-Rundreise gemäß Programm
  • Unterkünfte und Mahlzeiten gemäß Programm
  • Fahrzeugmiete für 13 Tage Allrad-Mietwagen (Suzuki Vitara 4x4 o.ä.)
  • Unbegrenzte Freikilometer
  • Vollkaskoversicherung ohne Selbstbeteiligung
  • Reifen- und Windschutzscheibenschutz
  • Haftpflichtversicherung
  • Gebühr für 1 Zusatzfahrer
  • Pannenhilfe
  • Mobiltelefon (leihweise) inkl. kostenfreier lokaler Telefonate, GPS-Navigations App "Waze" und kostenfreiem Internetzugang für bis zu 5 Geräte
  • Kartenmaterial und Reiseinformationen (vor Ort)
  • 24-Stunden-Notfallnummer und Unterstützung bei Fragen vor Ort

Leistungen nicht enthalten

  • Benzin, Straßen- und Parkgebühren
  • Optionale Ausflüge und Aktivitäten
  • Eintrittsgebühren in die Nationalparks
  • Nicht genannte Mahlzeiten und Getränke
  • Persönliche Ausgaben, Trinkgelder
  • Ausreisesteuer Costa Rica (z.Zt. 29 USD)

Unterbringung

3x Komfort-Hotel
8x Mittelklasse-Hotel
2x Mittelklasse-Lodge
Die Unterbringung erfolgt im Doppelzimmer.
Einzelzimmer-Zuschlag: auf Anfrage
3-Bett-Zimmer: auf Anfrage

Verpflegung

13x Frühstück

Transportarten

Mietwagen

Zusätzliche Übernachtungen

Bitte kontaktieren Sie uns - wir beraten Sie gerne!

Flughafentransfer

inklusive am Ankunfts- und Abreisetag

1. Tag: San José

Individuelle Anreise nach San José.
Willkommen in Costa Rica! Nach Ihrer Ankunft am Flughafen wird Sie ein Vertreter unserer örtlichen Agentur empfangen. Fahrt zum Hotel in San José.

Nach Durchschreiten der Passkontrolle und des Zolles werden Sie am Ausgang des Flughafens von unserem lokalen Vertreter empfangen und zu Ihrem Hotel gebracht. Dort wird Ihnen das Willkommenspaket überreicht, das alle wichtigen Informationen zu Ihrer Mietwagen-Rundreise bereithält. Je nach Ankunftszeit haben Sie Zeit, die Hauptstadt bei einem Spaziergang zu erkunden. Ihre erste Übernachtung erfolgt in San José.

San José ist die Hauptstadt von Costa Rica und mit Abstand die größte Stadt des Landes. Aufgrund seiner strategischen Lage im geographischen Herzen des Landes ist San José der ideale Ausgangspunkt für Ausflüge in verschiedene Regionen des Landes. Die kosmopolitische Stadt bietet viele Unterhaltungsmöglichkeiten, Einkaufszentren, ausgezeichnete Restaurants, Kunstausstellungen, Tanzaufführungen und Opern. Zu den Hauptattraktionen von San José gehören das Nationaltheater, das Goldmuseum und das Jademuseum.

Unterkunft: Radisson San José

2. Tag: San José - Orosi

Am Morgen wird Ihnen der gebuchte Mietwagen zum Hotel gebracht. Nach einer kurzen Einweisung starten Sie Ihre Costa Rica Mietwagenreise mit der Fahrt in ins wunderschöne Orosi-Tal. Mit Regenwald, Vulkanen, Kaffee – und Zuckerrohrpflanzungen bietet die Region Orosi eine wunderschöne und abwechslungsreiche Landschaft.

Besuchen Sie unterwegs die Stadt Cartago, die einstige Hauptstadt, mit der berühmten Wallfahrtskirche. Empfehlenswert ist auch ein Rundgang durch den herrlichen Botanischen Garten Lankester, wo eine große Anzahl unterschiedlicher Orchideenarten und tropischer Pflanzen bewundert werden kann. Fahren Sie weiter in das malerische Orosi-Tal und erkunden Sie die wunderschöne Gegend bei einer Rundfahrt um dem Chachi-Stausee. In der Nähe des Ortes Paraiso, dem “Tor zum Orosi-Tal” können Sie am Aussichtspunkt Mirador Orosi einen ersten schönen Panoramablick auf das landschaftlich reizvolle Flusstal genießen. Die Straße schlängelt sich von hier aus bergab in das fruchtbare Orosi-Tal mit seinen üppig grünen Kaffeeplantagen. In der kleinen Stadt Orosi steht die älteste erhaltene Kirche des Landes, die 1743 von den spanischen Eroberern erbaut wurde. Daran angeschlossen gibt es ein kleines Museum für sakrale Kunst. In unmittelbarer Nähe Ihrer Unterkunft in Orosi gibt es zwei von vulkanischen Quellen gespeiste Thermalbäder, sowie mehrere erfrischende kalte Pools.

Empfehlenswert ist am frühen Morgen eine Tour auf den Vulkan Irazú mit seinem 3.432 m hohen Vulkankrater. Der höchste Vulkan Costa Rica ist nach wie vor aktiv. Vom Gipfel aus sind fünf Krater auszumachen, die einer kargen Mondlandschaft ähneln. Der Hauptkrater mit seinen steilen 300 Meter hohen Wänden hat einen Durchmesser von knapp 1 Kilometer. Die Straße führt bis auf wenige hundert Meter an den Vulkan heran. Vom Besucherzentrum aus führt ein etwa 1 km langer Pfad über die Kraterlandschaft zu einem Aussichtspunkt “Cerro Alto Grande”. Wer es aktiver wünscht, kann über einen steileren und längeren Weg noch näher an den Krater aufsteigen. An klaren Tagen kann auf einer Seite das türkisblaue Karibische Meer und auf der anderen der Pazifik erblickt werden. Dafür muss man allerdings frühmorgens unterwegs sein, da bereits am Vormittag Wolken aufziehen, die im Laufe des Tages immer dichter werden.

Fahrstrecke: ca. 40 km

Unterkunft: Hotel Orosi Lodge

Verpflegung: 1x Frühstück

3. Tag: Orosi - San Gerardo de Dota

Entlang der Panamericana fahren Sie über unzählige Serpentinen ins Hochland hinauf. Auf dem Weg in das dicht bewaldete Gebirge werden Sie immer wieder mit fantastischen Panoramen verwöhnt.
   
San Gerardo de Dota ist ein weniger bekanntes Ziel in den abgelegenen Bergen der Cordillera de Talamanca. Die kleine Stadt liegt tief in einem Seitental auf 2.200 Metern Höhe und ist von den hoch aufragenden Talamanca Bergen umgeben. Diese ursprüngliche Gegend ist ein Paradies für Vogelliebhaber und Wanderer. Durch die Nähe zum Nationalpark Los Quetzal und die in der unmittelbaren Umgebung vorkommenden Tier- und Pflanzenwelt verspricht ein Aufenthalt hier eindrucksvolle Naturerlebnisse. Zudem bietet ein Netz aus Wanderwegen sehr gute Möglichkeiten die hügelige Region zu Fuß zu erkunden. In den ruhigen Wäldern von San Gerardo de Dota leben eine Vielzahl von Tieren und eine große Artenvielfalt an Vögeln, darunter der berühmte glänzende Quetzal sowie dutzende Kolibriarten. In den knorrigen Eichenbäumen der Umgebung wachsen Flechten, Moose, Bromelien und Orchideen, Fuchsien und Begonien erstrahlen besonders im Januar in ihrer vollen Blütenpracht.

Obwohl San Gerardo de Dota langsam für seine hervorragenden Vogelbeobachtungen bekannt wird, gibt es hier nur eine Handvoll von malerischen Öko-Lodges und Restaurants. Ein perfekter Rückzugsort für Naturliebhaber. Die Region bietet herrliche Wandermöglichkeiten, unzählige Wasserfälle und unberührten Primärwald. In der Nebelwaldregion herrscht auf Grund seiner Höhenlage ein deutlich kühles und feuchteres Klima als im Tiefland.

Ihre Lodge ist von einem beeindruckenden Nebelwald mit massiven Eichen und zahlreichen einheimischen Baumarten umgeben. Hier werden Sie ausreichend Gelegenheit zum Fotografieren der herrlichen Landschaft und der artenreichen Vogelwelt haben.

Fahrstrecke: ca. 80 km

Unterkunft: Trogon Lodge

Verpflegung: 1x Frühstück

4. Tag: San Gerardo de Dota / Nationalpark Los Quetzales

Der jüngste Nationalpark Costa Ricas erstreckt sich auf beiden Seiten des Rio Savegre und schützt eine mehr als 5.000 Hektar große Fläche von Regen- und Nebelwald. Der Nationalpark Los Quetzales beherbergt vierzehn verschiedene Ökosysteme auf unterschiedlichen Höhenstufen. Der Reichtum an Flora, Fauna und Quellen wird daran deutlich, dass 25 endemische Arten und 116 Säugetierarten in dieser Zone vorkommen und zahlreiche Flüsse hier ihren Ursprung haben. In den kühlen und windigen Höhenlagen finden sich – wie in den südamerikanischen Anden – eine tropische Páramo-Vegetation mit bunten Moosen, Flechten, Pilzen und niedrigen, buschigen Pflanzen. Die großen Schwarzeichen bilden einen imposanten Kontrast dazu.
 
Am Morgen können Sie eine Wanderung im faszinierenden Hochgebirgswald unternehmen, der ein Refugium für zahlreiche Säugetiere und farbenprächtige Gebirgsvögel ist. Im Privatreservat der Lodge führen markierte Wanderwege durch die üppige Vegetation der uralten Eichenwälder und zu Wasserfällen. Mit ein wenig Glück können Sie den grün- und scharlachrot gefärbten Göttervogel Quetzal entdecken. Optional werden Nachtwanderungen und Vogelbeobachtungstouren angeboten, bei denen Sie von erfahrenen Naturkundlern begleitet werden, die Ihnen mit geübtem Auge die farbenprächtige Vogelwelt zeigen. Die Lodge ist auch ein herrlicher Platz zum Ausspannen im frischen Bergklima.

Unterkunft: Trogon Lodge

Verpflegung: 1x Frühstück

5. Tag: San Gerardo de Dota  - Quepos / Manuel Antonio

Sie verlassen die Bergwelt und überqueren den höchsten Pass Costa Ricas auf dem Weg zur Küste. Die Straße führt kurvenreich vom Cerro de la Muerte (3.491 m), dem höchsten Punkt auf der gesamten Panamericana zwischen Alaska und Feuerland, hinunter in Richtung Pazifikküste. Von San Isidro de El General führt eine sehr reizvolle Strecke zum Küstenort Dominical und bietet viele herrliche Aussichten. Unterwegs können Sie einen lohnenswerten Abstecher zu den Nauyaca-Wasserfällen machen, einem von Costa Ricas atemberaubendsten Kaskadenfällen.

Das quirlige Küstenstädtchen Quepos ist einer der besten Ausgangspunkte zum Hochseefischen, was der Stadt eine gewissen Wohlstand beschert hat. Bei einem Bummel durch den Ort werden Sie viele gute Restaurants, Bars, Kunstgalerien, Bäckereien und Souvenirlädchen entdecken. Südlich von Quepos liegt der Nationalpark Manuel Antonio, bekannt für seine feinsandigen, palmbewachsenen Traumstrände, aber auch für seine außerordentlich vielfältige Flora und Fauna. Hier trifft tropischer Dschungel auf schillernd weiße Sandstrände, umgeben von tiefgrünen Mangroven und Palmen. Im Park wurden über 100 verschiedene Säugetierarten gefunden, etwa 180 Vogelarten und 350 Pflanzenarten. Auch unter Wasser versammelt sich eine erstaunliche Vielzahl an Meeresgeschöpfen und mit viel Glück kann man sogar vorbeiziehende Wale und Delfine sichten.

Der Manuel Antonio Nationalpark ist der kleinste Nationalpark des Landes, aber gleichzeitig auch einer der erstaunlichsten. Hier ist die Heimat für einer der letzten bedeutenden Population des gefährdeten Totenkopfäffchens sowie für Weißschulter-Kapuzineraffen und Brüllaffen. Als Schutzmaßnahme für die im Park lebenden Tiere, ist die Anzahl der zugelassenen Besucher beschränkt. Der Manuel Antonio Nationalpark ist montags geschlossen!

Fahrstrecke: ca. 135 km

Unterkunft: Tabulia Tree Hotel and Villas

Verpflegung: 1x Frühstück

6. Tag: Quepos / Manuel Antonio Nationalpark

Der Manuel Antonio Nationalpark bietet die perfekte Kombination aus tropischem Regenwald und atemberaubenden weißen Sandstränden, die zu den schönsten in Costa Rica zählen. Manuel Antonio wurde von führenden Reisemagazinen zu einem der 10 schönsten Orte der Welt gekürt. Zu Recht!
In Manuel Antonio können viele Aktivitäten unternommen werden, wie geführte Dschungelwanderungen, Spaziergänge zu Wasserfällen, Nachtwanderungen, Wildwasser-Rafting, Reitausflüge, Schnorcheln, Canopy-Touren und Hochseeangeln.
Genießen und entspannen Sie an den paradiesischen Stränden. Die weißen Sandstrände Espadilla Sur, Manuel Antonio und Escondido liegen in umwerfend schönen Buchten mit ruhigem, kristallklarem Wasser. Dank ihrer Lage innerhalb des Nationalparks sind die Strände naturbelassen und sehr sauber. Gut markierte Wanderwege unterschiedlicher Länge führen durch den direkt am Strand beginnenden Regenwald. Man hat unbeschreiblich schöne Ausblicke auf das ursprüngliche, sanft hügelige Hinterland und es lässt sich eine große Vielfalt an wilden exotischen Tieren, wie Brüllaffen, Kapuzineräffchen, Totenkopfäffchen, Waschbären, Leguane, Faultiere und mehr als 350 Vogelarten im Nationalpark beobachten. Beim Aussichtspunkt Punta Catedral bietet sich ein Panoramablick auf den tiefblauen Pazifik und die vorgelagerten Inseln. Ein herrliches Naturerlebnis umgeben von Traumstränden!

Unterkunft: Tabulia Tree Hotel and Villas

Verpflegung: 1x Frühstück

7. Tag: Quepos - Monteverde

Entlang der zentralen Pazifikküste fahren Sie in den Norden Costa Ricas. Vorbei an Rinderzuchtfarmen, Palmenplantagen und einiger schöner Strände, die jedoch meist aufgrund hohen Wellengangs und gefährlicher Strömungen nicht zum Baden geeignet, erreichen Sie die belebte Küstenstadt Jacó.

Halten Sie an der "Krokodilbrücke", die den Fluss Rio Tárcoles überspannt. Hier tummeln sich zahlreiche Krokodile im Wasser des Flusses und an dessen Ufer. Trotz dass die teils stattlichen Exemplare mit einer Länge von bis zu 5 Metern einen faulen Eindruck machen, sollte man den Reptilien keinesfalls zu nahe kommen und diese nur von der Brücke aus beobachten.

Unternehmen Sie danach eine kleine Wanderung im nahegelegenen Carara Nationalpark, der am Ufer des Rio Tárcoles beginnt und fünf Vegetationszonen umfasst. Da sich dieser Dschungel in der klimatischen Übergangszone der trockenen nördlichen zur feuchten südlichen Pazifikküste befindet, haben sich hier über Jahrtausende seltene Mischformen von Flora und Fauna gebildet. Im Carara Nationalpark lassen sich einige außergewöhnliche Vertreter der Vogelwelt beobachten, wie der vom Aussterben bedrohten Rote Ara, dessen Hauptnistplatz dieses Schutzgebiet ist. Weiterhin können Ozelote, Pfeilgiftfrösche, Ameisenbären und verschiedene Giftschlangenarten gesichtet werden. Auch Hobby-Archäologen kommen voll auf ihre Kosten, da sich im Park ca. 15 Fundorte aus 2000 Jahren Indianischer Geschichte befinden.

Nach diesem Abstecher in die Natur geht es weiter nordwärts bis nach Pancho Grande, wo Sie in Richtung Monteverde abbiegen. Die Straße ist zunächst noch asphaltiert, jedoch führen die letzten 20 km bergauf über eine holprige Piste.
 
Das Naturschutzgebiet Monteverde zählt zu den bekanntesten Nationalparks Costa Ricas und bietet eindrucksvolle Naturerlebnisse. Der Park liegt versteckt an den Hängen des Gebirgsmassivs der Cordillera de Tilarán. Die ganzjährig hohe Luftfeuchtigkeit bietet ideale Voraussetzung für die enorme Artenvielfalt und einzigartige Vegetation.

Die Nebelwaldreservate Monteverde und Santa Elena bilden zusammen mit dem „Ewigen Wald der Kinder“ einen der größten zusammenhängenden Nebelwälder Mittelamerikas. Durch seine Lage auf der kontinentalen Wasserscheide wird die Region klimatisch sowohl von der karibischen als auch von der pazifischen Seite beeinflusst. Die Einheimischen sagen, dass Monteverde der einzige Ort im Land mit drei verschiedenen Jahreszeiten ist: nass, trocken und neblig. Der Passatwind bringt das ganze Jahr Wolken, die an den Hängen aufsteigen und diese kühl und feucht halten. Der Nebelwald beeindruckt durch eine Vielzahl von Bromelien, Orchideen, Tillandsien, Moosen und Flechten, die die Baumkronen verhüllen.

Das Reservat liegt auf einer Höhe zwischen 1.400 – 1.800 Metern und ist die Heimat einiger der am meisten gefährdeten Arten auf dem Planeten. Es beherbergt etwa 2.500 Pflanzen- und Baumarten, 400 Vogelarten, 100 Arten von Säugetieren und etwa 1.200 Amphibien und Reptilien sowie Hunderte von einzigartigen Farn- und Orchideenarten. Vögel sind eine der Hauptattraktionen im Monteverde Nebelwald. Zu einigen der berühmtesten Vertreter, die im Reservat gefunden wurden, gehören der Nacktkehl-Schirmvogel, der gefährdete Glockenvogel, der farbenprächtige Quetzals und über 30 Arten von Kolibris. Jeder einzelne Baum in Monteverde ist ein eigenständiger Lebensraum, der eine Heimat für Hunderte Vögel, Insekten, Affen, Waschbären, Spinnen und viele Pflanzen bietet. Einige Bäume ragen 30 bis 50 Meter hoch in die Wolken.

Das Nebelwaldreservat Santa Elena, die “kleine Schwester” von Monteverde schützt eine Fläche von 580 Hektar und obwohl die meisten der Wildtiere und Lebensräume teilen, ist der Regenwald von Santa Elena in vielerlei Hinsicht einzigartig. Die Besucherzahl ist hier deutlich niedriger und somit bestehen größere Chancen zu unvergesslichen Tierbeobachtungen.  

Informieren Sie sich in der Unterkunft über die vielen angebotenen Aktivitäten und Wandermöglichkeiten, so dass Sie in aller Ruhe entscheiden können, was Sie am nächsten Tag unternehmen möchten.

Fahrstrecke: ca. 190 km

Unterkunft: Monteverde Cloud Forest Lodge

Verpflegung: 1x Frühstück

8. Tag: Monteverde & Santa Elena

Das Monteverde Nebelwald gilt als eines der herausragendsten Wildschutzgebiete der Welt und schützt eine Fläche von über 10.000 Hektar, die acht verschiedene Klimazonen umfasst. Die Nebelwälder von Monteverde und Santa Elena lassen sich am besten auf Wanderungen erkunden. Zahlreiche gut markierte Wanderwege unterschiedlicher Länge und Schwierigkeit bieten eine hervorragende Möglichkeit, um auf Entdeckungstour durch die Natur zu gehen. Hinter jeder Wegbiegung warten neue Naturwunder. Außerdem führen Hängebrücken durch die Baumkronen des Dschungels. Ein herrliches Abenteuer in der Natur erwartet Sie!

Die Szenerie in den Nebelwäldern ist märchenhaft: Auf umgestürzten Baumriesen haben sich Bromelien angesiedelt, aus dem Boden sprießen urzeitliche Baumfarne und mit Moos bewachsene Lianen ranken von den Ästen. Dieser wunderschöne und friedliche Ort ist perfekt für all diejenigen, die gerne Natur genießen. Aufgrund der Höhenlage und vielen Niederschläge sind die Temperaturen in diesem Gebiet recht kühl und daher gehören eine warme Jacke und Pullover unbedingt ins Gepäck.

In Monteverde werden verschiedene Abenteuer-Aktivitäten angeboten und für jeden Anspruch an Adrenalinschub ist etwas Passendes dabei. Der Rundgang über Hängebrücken durch die Baumwipfel des tropischen Nebelwaldes ist ein wahrhaft schwindelerregendes Erlebnis. Noch etwas mehr Action bietet der Skytrek eine Ziplining-Tour, bei der man entlang von Stahlseilen hoch über den Baumkronen durch den Dschungel und über Täler saust. Das extremste Abenteuer ist der Sky-Limit Parcours, eine Kombination aus verschiedenen Nervenkitzel-Übungen die jeden an die Grenze bringen. Mittlerweile gibt es in der Region mehrere Hängebrückensysteme und Canopy-Parcours. Spannend ist auch eine nächtliche Tour über die Hängebrücken. Für Interessierte werden spezielle Vogelbeobachtungstouren angeboten.

In Monteverde wird auch Milchviehhaltung betrieben und von hier stammen einige der besten Käsesorten von Costa Rica. Beim Besuch der Käsefabrik können Sie diesen verkosten und eine Blick in die Produktionshalle werfen. Besuchen Sie auf der Selvatura Butterfly Farm den größten Schmetterlingspark in Zentralamerika.

Unterkunft: Monteverde Cloud Forest Lodge

Verpflegung: 1x Frühstück

9. Tag: Monteverde - Arenal / Fortuna

Machen Sie sich auf den Weg zum nächsten Höhepunkt Ihrer Reise. Zunächst geht es auf einer unbefestigten und holprigen Piste zur kleinen Stadt Tilarán, dann weiter entlang des Nordufers des Arenal-Stausees – eine landschaftlich äußerst reizvolle Route. Tropischer Regenwald säumt das Ufer und viele Aussichtspunkte eröffnen herrliche Ausblicke auf die atemberaubende Szenerie mit dem markanten Vulkan Arenal. Unterwegs überqueren Sie den Staudamm des Sees und können einen Abstecher zu den Venado-Höhlen machen, die man bei einer geführten Tour erkunden kann.

Im Jahr 1968 überraschte der erloschen geglaubte Vulkan mit einer gewaltigen Explosion, gefolgt von einem Erguss glühender Gesteinsbrocken, Asche und Lava. Der Arenal, der bis dahin völlig mit Pflanzen überwachsen war, erwachte auf einem über 400jährigen Schlaf und blieb mehrere Jahre aktiv. Der 1.633 m hohe Stratovulkan gehört zu den aktivsten Vulkanen der Erde. Derzeit verhält sich der Vulkan ruhig – aber wie lange noch? Die perfekte Kegelform des Arenal ist ein Wahrzeichen Costa Ricas. Bei einer Wanderung im Nationalpark gelangt man zu den schroffen Felsen der erkalteten Lava.

In Fortuna angekommen bleibt Zeit, um in einer der heißen Thermalquellen zu entspannen, die in dieser Gegend aufgrund der vulkanischen Aktivität zahlreich vorhanden sind. Der Ort liegt am Fuße des majestätischen Vulkans und verfügt über eine gute Infrastruktur mit zahlreichen Restaurants, Bars und Geschäfte. Die Umgebung lässt sich bei abwechslungsreichen Ausflügen und Aktivitäten erkunden.

Dazu gehören z.B. Wanderungen über erkaltete Lavafelder, ein Spaziergang über die Hängebrücken in den Baumkronen, ein Bad in den heißen Quellen, Vogelbeobachtungen, Mountainbike-Touren, Reitausflüge, Raftingtouren, Kanutouren oder Canopytouren durch die Baumwipfel.

Fahrstrecke: ca. 105 km

Unterkunft: Hotel Los Lagos Spa & Resort

Verpflegung: 1x Frühstück

10. Tag: Arenal / La Fortuna

Gestalten Sie den Tag mit Ausflügen ganz nach Ihrem Geschmack. Informieren Sie sich an der Rezeption über die vielen optionalen Aktivitäten, die in der Gegend angeboten werden.

Besuchen Sie den Nationalpark des Vulkans Arenal, der eine unglaubliche geologische und biologische Vielfalt beherbergt. Eine Wanderung führt am Fuße des Vulkans durch Sekundärwald und über erkaltete Lavafelder, die von früheren Eruptionen zeugen.

Sehr beliebt sind auch die Baumkronentouren, die an der Südseite des Arenal angeboten werden. Mit einer geräuschlosen Gondel führt die Fahrt vorbei an den Wipfeln der Urwaldriesen und eröffnet grandiose Ausblicke auf den üppigen Regenwald, den Vulkan und den Arenal-See. Mutige können den Rückweg wahlweise auch bei einer rasanten Rutschpartie an einem Drahtseil zurückgelegen. Tarzan-Feeling pur!

Empfehlenswert ist zudem die Wanderung zum Wasserfall Cascada La Fortuna, der eindrucksvolle 80 Meter in die Tiefe stürzt. Im natürlichen Pool am Fuße des Wasserfalls kann man im türkisblauen Wasser ein erfrischendes Bad genießen.

Der Aufstieg auf den Vulkan Arenal ist aus Sicherheitsgründen nicht erlaubt. Wer dennoch hoch hinaus möchte, dem sei der Aufstieg auf den erloschenen Vulkan Cerro Chato (1.100 m) empfohlen, der sich in direkter Nachbarschaft zum Arenal befindet. Für diese recht anspruchsvolle Wanderung sollten 4-5 Stunden Gehzeit eingeplant werden. Dafür erwarten Sie am Gipfel ein wunderschöner Kratersee und natürlich ein einzigartiger Blick auf den Vulkan Arenal.

Eine weitere Möglichkeit den Primärregenwald zu erleben bieten die Arenal Hanging Bridges, ein System aus mehreren teils schwindelerregend hohen Hängebrücken. Auch von hier bieten sich fantastische Ausblicke auf den Vulkan.

Unterkunft: Hotel Los Lagos Spa & Resort

Verpflegung: 1x Frühstück

11. Tag: La Fortuna – Halbinsel Nicoya / Puerto Carrillo

Es erwarten Sie die wunderschönen Strände der Pazifikküste. Entlang dem Nordufer des Arenal-Sees fahren Sie vorbei an der Stadt Tilarán, von wo aus es hinab in die Tiefebene von Guanacaste geht.

Über die Puente La Amistad, die “Freundschaftsbrücke” überqueren Sie den Río Tempisque. Kurz danach kann ein Abstecher zum Nationalpark Barra Honda gemacht werden, der für seine gewaltigen Höhlen bekannt ist. Bei einer geführten abenteuerlichen Höhlentour kann das Innere einer der beeindruckenden Tropfsteinhöhle erkundet werden. Der Park lässt sich auch auf schönen Wanderwegen entdecken, von denen einer hinauf zum Aussichtspunkt Mirador führt, wo sich ein wundervoller Panoramablick über den Golf von Nicoya eröffnet. Schließlich führt Sie die Fahrt durch die Hügellandschaft die Halbinsel, vorbei am kleinen Bergort Hojancha und durch eine wunderschöne ländliche Umgebung. Lohnenswert ist hier ein Abstecher zum Waldreservat Monte Alto, einem Wiederaufforstungsprojekt.
 
Auf der Nicoya Halbinsel bildet tropischer Regenwald eine paradiesische Kulisse für die fantastischen Strände. Entlang der Küste befinden sich mehrere Schutzgebiete für Meeresschildkröten. 

Playa Carillo ist ein entspannter Badeort auf der Halbinsel Nicoya und sicherlich eine der schönsten Ecken Costa Ricas. Die malerische halbmondförmige Sandbucht ist mit Kokospalmen gesäumt und bietet perfekte Bedingungen für einen ruhigen und entspannten Badeurlaub ohne Ablenkung oder Lärm. Durch ein vorgelagertes Korallenriff ist die Bucht geschützt und dadurch gut zum Schnorcheln und Baden geeignet. Suchen Sie sich ein schattiges Plätzchen unter den Palmen und lassen Sie die Seele baumeln. Der Strand von Playa Carrillo liegt am Fuße eines Hügels, der mit tropischem Regenwald bedeckt ist. Genießen Sie die atemberaubende Aussicht auf den Pazifik und beobachten Sie herrliche Sonnenuntergänge.

Fahrstrecke: ca. 200 km

Unterkunft: Nammbú Beachfront Bungalows
Deluxe-Zimmer

Verpflegung: 1x Frühstück

12-13. Tag: Playa Carrillo / Nicoya Halbinsel

Sie verbringen zwei Tage an der traumhaften Pazifikküste.

Ein Aufenthalt auf der Halbinsel Nicoya eignet sich wunderbar zum Entspannen. Genießen Sie den Tag in Ihrem schönen Hotel und der Umgebung oder informieren Sie sich an der Rezeption über die vielen optionalen Aktivitäten, die in der Gegend angeboten werden.

Im Ort finden Sie kleine Restaurants, Cafés und einen Supermarkt. Playa Carillo bietet auch verschiedene Wassersportaktivitäten. Entdecken Sie bei einer Schnorcheltour die faszinierende Unterwasserwelt, paddeln Sie bei einer Kajaktour durch die Mangroven des Rio Oro oder zu einer vorgelagerten Insel, oder nehmen Sie an einem Bootsausflug zur Delfinbeobachtung teil.

In Playa Carrillo geht es weitaus ruhiger zu als in benachbarten Bucht von Samara, welche in wenigen Fahrminuten oder auch bei einem Spaziergang erreicht werden kann. Samara liegt ebenfalls an einer schönen weit geschwungenen Bucht und bietet eine sehr gute touristische Infrastruktur.

Unterkunft: Nammbú Beachfront Bungalows
Deluxe-Zimmer

Verpflegung: 2x Frühstück

14. Tag: Playa Carrillo – San José

Wieder quer über die Halbinsel geht es zurück zur Hauptstadt San José, wo Ihre Mietwagenreise durch Costa Rica endet. Die Rückgabe des Mietwagens erfolgt bei der Vermietstation am Flughafen. Individuelle Rück- oder Weiterreise.

Fahrstrecke: ca. 225 km

Verpflegung: 1x Frühstück

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