Tansania Safari intensiv: Pirschfahrten in fünf Naturschutzgebieten

Camping-Safari zu den schönsten Wildparks im Norden Tansanias

  • Arusha Nationalpark
  • Tarangire Nationalpark
  • Lake Manyara
  • Serengeti Nationalpark
  • Einmalige Tierwelt im Ngorongoro Krater
  • "Big Five" hautnah
  • Überblick
  • Leistungen
  • Reiseverlauf
  • Termine & Preise
  • Zusatzinformationen
  • Einreisebestimmungen
  • Kundenstimmen (4)

7 Tage Tansania

Safari Wildlife Tierbeobachtung Camping ab 2.095 € Anfragen oder buchen

Die Nationalparks in Tansania gelten im Hinblick auf ihre landschaftliche Vielfalt und ihren Tierreichtum als Superlative. Erleben Sie während dieser Safari den Arusha Nationalpark mit Mt. Meru, den Tarangire Nationalpark, Lake Manyara, die Serengeti und den atemberaubenden Ngorongoro Krater. Sie unternehmen viele Pirschfahrten, um möglichst alle "Big Five" - Elefanten, Löwen, Büffel, Nashörner und Leoparden - beim Jagen, Rasten oder an der Tränke zu sehen. Während der Safari übernachten Sie naturverbunden auf Campingplätzen mit einfachen sanitären Verhältnissen in geräumigen Zwei-Personen-Zelten.

1. Tag: Arusha / Moshi - Arusha Nationalpark
2. Tag: Arusha NP - Tarangire Nationalpark
3. Tag: Tarangire - Serengeti Nationalpark
4. Tag: Serengeti Nationalpark
5. Tag: Serengeti - Ngorongoro Krater
6. Tag: Ngorongoro Kratertour - Lake Manyara
7. Tag: Lake Manyara - Arusha/Moshi

Leistungen enthalten

  • Tansania Campingsafari lt. Programm
  • Pirschfahrten in allen Nationalparks
  • sämtliche Nationalpark- und Konzessionsgebühren
  • Einfahrts- und Nationalparkgebühr Ngorongoro Krater
  • Campinggebühren
  • Komplette Camping- und Kochausrüstung (außer Schlafsack)
  • Transport im Safarifahrzeug (Landcruiser mit ausstellbarem Dach und Fensterplatz für jeden Teilnehmer)

Leistungen nicht enthalten

  • Nicht genannte Mahlzeiten und Getränke
  • Persönliche Ausgaben, Trinkgelder
  • Optionale Ausflüge und Aktivitäten

Unterbringung

6x Campingplatz
Die Unterbringung erfolgt in 2-Personen-Zelte. Die Campingausrüstung ist inklusive (außer Schlafsack).
Bitte beachten Sie, dass einige Campingplätze recht einfach ausgestattet sind, was die sanitären Einrichtungen betrifft.

Verpflegung

6x Frühstück, 7x Lunchpaket, 6x Abendessen
Das Mittagessen erfolgt unterwegs in Form eines Picknicks mit Lunch-Boxen. Ihr Safari-Koch wird Sie rundum verwöhnen und Ihnen zum Frühstück und Abendessen köstliche Gerichte zubereiten. Während der Pirschfahrten ist 1 Flasche (1,5 Liter) Mineralwasser pro Person/Tag inklusive.

Tourbegleitung

Englischsprachiger Safari-Reiseleiter/Fahrer, Koch
Deutschsprachiger Reiseleiter gegen Aufpreis buchbar (begrenzte Verfügbarkeit)

Transportarten

Spezial-Safarifahrzeug

Zusätzliche Übernachtungen

Gerne organisieren wir Ihnen zusätzliche Übernachtungen vor/nach der Safari in Arusha oder Moshi. Bitte kontaktieren Sie uns.

Flughafentransfer

ab/bis Kilimanjaro Airport:
70 EUR pro Strecke/Fahrzeug (max. 4 Personen)

Optionale Ausflüge / Zusatzleistungen

  • Ballonfahrt Serengeti (Aufpreis: 500 €)
  • Eintrittsgebühr Olduvai Schlucht & Museum (Aufpreis: 35 €)

1. Tag: Arusha / Moshi - Arusha Nationalpark

Heute startet Ihre Safari durch die Nationalparks von Nord-Tansania. Ihr erstes Ziel ist der Arusha Nationalpark, den Sie nach kurzer Fahrt erreichen. In diesem kleinen, aber sehr sehenswerten Tierpark erleben Sie Ihre erste Pirschfahrt. Dieser Park beeindruckt durch seine landschaftliche Vielseitigkeit und ist eine Art „Afrika en miniature“. Eine eindrucksvolle Naturkulisse bilden der als „Little Ngorongoro“ bezeichnete Ngurdoto Krater, die Savannenlichtung Serengeti Ndogo („kleine Serengeti“), die wunderschönen Momella-Seen und die bewaldeten Berghänge des Mount Meru. Die vielfältigen Lebensräume sind Heimat einer artenreichen Tier- und Pflanzenwelt. Zwar trifft man hier nur selten auf Elefanten und gar nie auf Löwen, dafür auf eine enorm hohe Anzahl an Giraffen. Zahlreich vertreten sind außerdem Büffel und Wasserböcke sowie eine Vielzahl von Waldantilopen. Weitere tierische Bewohner des Parks sind Waldelefanten, Zebras, Warzenschweine, Flusspferde, Ginsterkatzen und Colobusaffen.

Unterkunft: Tulisia Campsite

Verpflegung: 1x Lunchpaket, 1x Abendessen

2. Tag: Arusha NP - Tarangire Nationalpark

Ihr heutiges Ziel ist der Tarangire Nationalpark, den Sie bei einer Pirschfahrt entdecken. Dieser Park bietet alles was das Safari-Herz begehrt und symbolisiert das typische "Afrikabild": Riesige Affenbrotbäume und Schirmakazien, große Elefantenherden und grandiose Sonnenuntergänge sorgen für ein unverfälschtes Busch-Feeling. Es tummeln sich an die 100 Säugetierarten im Park, wie Giraffen, Büffel, Warzenschweine, Impalas, Dik-Diks, Kudus, Oryx-Antilopen, Hyänen, Löwen, Geparden und Paviane. Elefanten sind zweifellos die größte Attraktion. Besonders in der Trockenzeit ist der Tarangire spektakulär, da in dieser Zeit große Tierherden zum ganzjährig wasserführenden Tarangire-Fluss drängen. Herden von bis zu 300 Elefanten scharren im trockenen Flussbett nach Wasseradern, während wandernde Gnus, Zebras, Büffel, Gazellen, Kuh- und Elenantilopen sich an den schwindenden Wasserlöchern drängen. Die stets grünen Sümpfe ziehen 550 Vogelarten an: nirgends sonst auf der Welt brüten in einem Gebiet mehr Arten.

Unterkunft: Tarangire Simba Campsite

Verpflegung: 1x Frühstück, 1x Lunchpaket, 1x Abendessen

3. Tag: Tarangire - Serengeti Nationalpark

Nach dem Frühstück geht die Fahrt weiter zum weltberühmten Serengeti Nationalpark. Auf einer Fläche von fast 15.000 Quadratkilometern wird die Serengeti durch weite offene Ebenen mit einem Reichtum an Wild beherrscht. Nach einer Pirschfahrt am Nachmittag fahren wir Sie zum Campingplatz in der Zentral-Serengeti. Genießen Sie den Abend während eines guten Essens.

Unterkunft: Pimbi Campsite

Verpflegung: 1x Frühstück, 1x Lunchpaket, 1x Abendessen

4. Tag: Serengeti Nationalpark

Auf geht es zu einer Ganztagespirsch im Serengeti Nationalpark. Das zweifellos bekannteste Naturschutzgebiet der Erde bietet eine unvergleichliche natürliche Schönheit und verblüffende Vielfalt an Wildtieren. Die Serengeti beherbergt die größte wildlebende Konzentration von Huftieren in Afrika wie Gnus, Antilopen, Büffel und Zebras, die regelmäßig in den weiten Ebenen der Serengeti gesichtet werden. Löwen, Geparden, Leoparden und Hyänen sind ebenfalls immer präsent und gehen in der offenen Savanne regelmäßig auf Patrouille. Eine Besonderheit stellen die in Rudeln jagenden Afrikanischen Wildhunde dar. Eine Safari in der Serengeti ist eine der ungezähmten Wildnis-Erfahrungen in Afrika. Berühmt geworden ist die Serengeti durch die "Great Migration", die jahreszeitliche Wanderung der Tierherden - die größte Tiershow der Erde! Auf der Suche nach Wasser und Weideflächen durchqueren in einem jahreszeitlichen Zyklus Millionen von Gnus, Zebras und verschiedenen Gazellen die gesamte Serengeti vom Süden nordwärts bis in die Masai Mara in Kenia und wieder zurück. Der Herden folgen instinktiv dem Regen und befinden sich auf einer nie endenden Reise.
Sie übernachten eine weitere Nacht auf dem Campingplatz.

Unterkunft: Pimbi Campsite

Verpflegung: 1x Frühstück, 1x Lunchpaket, 1x Abendessen

5. Tag: Serengeti - Ngorongoro Krater

Früh am Morgen, noch vor dem Frühstück begeben wir uns auf eine weitere Pirschfahrt durch den Park. Da die meisten Tiere morgens sehr aktiv sind, haben Sie hier die Möglichkeit, dies zu beobachten. Nach dem Mittag führt Sie unsere Safari weiter in Richtung Ngorongoro Krater. Am Nachmittag erreichen Sie den Ngorongoro Krater, der als "Garten Eden" bekannt ist. Der Krater besitzt die zweitgrößte erhaltene Caldera (Einsturzkrater) der Welt. Genießen Sie den grandiosen Blick vom Kraterrand (2286 m)! Übernachtung auf dem Campingplatz direkt am Kraterrand.

Unterkunft: Simba Campsite

Verpflegung: 1x Frühstück, 1x Lunchpaket, 1x Abendessen

6. Tag: Ngorongoro Kratertour - Lake Manyara

Diese gewaltige Caldera ist ein Weltwunder. Tatsächlich gibt es in Bezug auf Artenvielfalt und Kopfzahlen kaum einen vergleichbaren Platz auf Erden. Bei einer Safari können hier in wenigen Stunden praktisch alle wichtigen afrikanischen Tiere gesichtet werden. Deren Gewöhnung an Fahrzeuge ist dabei so hoch, dass es hier buchstäblich hautnahe Begegnungen geben und man Zeuge von Jagdszenen werden kann. Vom Kraterrand führt eine steile unbefestigte Piste zum 600 Meter tiefer gelegenen Kraterboden hinab, der etwa 25.000 Säugetiere beheimatet: Büffel, Gnus und Zebras herrschen vor, aber auch eine Vielzahl an Antilopen, wie Thomson- und Grantgazellen sowie die mächtigen Elenantilopen weiden im offenem Grasland. Hier findet sich auch die höchste Raubtierdichte Afrikas und für Löwen, Tüpfelhyänen und Leoparden ist dies ein bevorzugtes Jagdgebiet. Im Krater leben auch Elefanten und Flusspferde sowie das vom Aussterben bedrohte Spitzmaulnashorn.
Am Nachmittag fahren Sie zu Ihrem letzten Nationalpark, dem Lake Manyara.

Unterkunft: Fanaka Campsite

Verpflegung: 1x Frühstück, 1x Lunchpaket, 1x Abendessen

7. Tag: Lake Manyara - Arusha/Moshi

Eine ausgiebige Pirschfahrt lässt Sie eintauchen in die einzigartige Atmosphäre des Lake Manyara. Eingebettet in eine der spektakulärsten Landschaften von Nord-Tansania liegt dieser Park am Fuße der Bruchkante des Ostafrikanischen Grabenbruchs. Der Park ist mit seinen üppigen Grundwasserwäldern, offenen Grasflächen und unberührten Seeufern ist ein landschaftliches Juwel. Zwei Drittel des Parks nimmt der alkalische See ein, der während der Regenzeit von Zehntausenden Flamingos bevölkert wird. Auf kleinstem Raum findet sich hier ein bemerkenswerter Tierreichtum. Große Büffel-, Gnu- und Zebraherden versammeln sich auf diesen grünen Ebenen. Die weit ausladenden Äste der Akazien sind der bevorzugte Aufenthaltsort der legendären Baumlöwen. Weiterhin können Elefanten, Giraffen, Flusspferden sowie zahlreiche Antilopenarten gesichtet werden. Der Lake Manyara ist auch ein Vogelparadies - über 400 Arten sind hier vertreten.
Am Nachmittag geht die Fahrt zurück nach Arusha/Moshi, wo Ihre erlebnisreiche Safari endet.

Verpflegung: 1x Frühstück, 1x Lunchpaket

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REISE ZUM WUNSCHTERMIN

Privattour oder Gruppenreise - Sie haben die Wahl!
Diese Tansania Safari organisieren wir als Privattour zu Ihrem Wunschtermin oder als Kleingruppentour.
Möchten Sie sich gerne an eine bestehende Gruppe anschließen, dann finden Sie unsere bestätigten offen Grupentermine in der Terminübersicht.

Ist Ihr gewünschter Termin noch nicht dabei, aber Sie möchten gerne in einer kleinen Gruppe unterwegs sein?
Buchen Sie die Tour zu Ihrem Wunschtermin und wir öffnen einen neuen Gruppentermin, so dass sich weitere Mitreisende finden.
Ihr Vorteil bei uns: Je mehr Teilnehmer sich anmelden, desto niedriger der Preis!
Die finale Gruppengröße bestimmt den Preis für alle Teilnehmer und wer zum Buchungszeitpunkt zu einem höheren Preis gebucht hat, erhält eine Gutschrift.

Sollten Alleinreisende gerne in einer Gruppe reisen möchten, jedoch zum Buchungszeitpunkt keine weiteren Anmeldungen vorliegen, so wird der angegebene Preis für 1 Person berechnet. Sollten sich später weitere Mitreisende anmelden, so wird der Einzelzuschlag entsprechend wieder gutgeschrieben.

Safari individuell - ganz nach Ihrem Wunsch
Gerne planen wir Ihnen eine individuelle und nach Ihren Wünschen und Bedürfnissen ausgerichtete Safari durch die Nationalparks von Tansania. Unterwegs mit unseren erfahrenen und kompetenten Safari-Guides im komfortablen Safari-Geländefahrzeug erleben Sie die Naturschönheiten Tansanias. Reisedauer, Reiseroute und Unterkünfte können ganz nach Ihren Vorstellungen gewählt werden. Wir bieten alle Safaris in verschiedenen Unterkunftskategorien an: Vom klassischen Camping im Zelt über gemütliche Wohnzelte mit Betten und Buschdusche bis hin zu exklusiven und luxuriösen Lodges bieten wir Ihnen die ganze Palette an Übernachtungsmöglichkeiten. Profitieren Sie bei der Planung Ihrer Safari von unserem Expertenwissen!

Tented Camp Safari
Desweiteren bieten wir Ihnen auch die Unterbringung während der Safari in Tented Camps (komfortable Wohnzelte) an. Hier gehts zur Tourbeschreibung:



Lodge Safari
Desweiteren bieten wir Ihnen diese Safari auch mit Unterbringung komfortablen Lodges an.
Hier gehts zur Tourbeschreibung:


Y. Bühler 03.03.2017
Wir möchten uns ganz herzlich für die 2 Wochen in Tansania mit Kilimanjarobesteigung und Safari bedanken. Alles war super organisert und wir konnten einen Traumurlaub geniessen.
C. Riester 02.09.2013
Hallo Frau Schau,

bin ja schon wieder seit 3 Wochen zurück von Tansania und wollte mich endlich mal noch bei Ihnen für die sehr gute Reiseorganisation bedanken. Hat alles super geklappt! Und es war so toll, noch besser wie ich mir es vorgestellt hab. Auch dank der perfekten Organisation und der super Auswahl der Reisevorschläge. Die von der Partneragentur waren übrigens besonders freundlich, kann man absolut weiterempfehlen.

Vielen Dank!
V. Letter & A. Kyburz 28.07.2011
Liebe Frau Zumstein,

wir möchten uns auf diesem Wege nochmals ganz herzlich bei Ihnen für die ganze Organisation der Reise bedanken. Alles hat einwandfrei geklappt und haben Ihre überaus effiziente Arbeit enorm geschätzt.

Die Reise war bombastisch, sowohl das Programm als auch unser Fahrer Abdul wie auch der Koch Joseph! Auch die wenigen Tage welche wir auch Sansibar im Sultan Sands verbringen durften waren einmalig und unvergesslich! Es wird sicherlich nicht unsere letzte Reise mit moja Travel gewesen sein! Nochmals herzlichen Dank für Ihre Bemühungen.
M. Kaldenhoff 27.10.2010
Traumurlaub, jetzt weiß ICH was das heißt, denn ich träumte von Afrika, speziell Tansania seit ich ein kleines Mädchen war. Nun hatte ich mir eine 4wöchige Reise zum Geburtstag geschenkt und DANK der guten Beratung und der perfekten Planung durch Moja-Travel hat alles reibungslos geklappt.

Alle Transfers, Abholung vom Airport – Hotel – Safari etc. verliefen reibungslos und wie gebucht. Ich kann die Besteigung des Mt. Meru über 4 Tage verteilt nur jedem ans Herz legen. Der Weg durch den Urwald mit den bizarren Bäumen, den wundervollen Licht- und Schattenspielen, den Geräuschen, den Düften, den großen und kleinen Tieren machte das Akklimatisieren zum echten Genuss. Die Ausblicke trieben mir die Freudentränen in die Augen.

Nach 1 Tag Pause startete die Mannschaft von 13 Personen für 2 Gäste über die Lemosho-Route zum Kilimanjaro. Ich wählte die längste Aufstiegsroute über 8 Tage. Dies schien mir die einzige Möglichkeit überhaupt den Gipfel zu erreichen, was sich im Verlauf des Anstiegs als richtige Entscheidung heraus stellte. Die Anfahrt ist abenteuerlich, führt durch verdorrtes rotes Land mit Massai-Bewohnern. Der letzte Abschnitt, der mit dem Jeep gefahren wird ist für alle Beteiligten sehr anstrengend, da extreme Schlaglöcher das Fahren fast unmöglich machen. Dafür ist der Aufstieg zum Big Tree Camp durch den Urwald überwältigend schön und kurz. Diese Route wird von wenigen Besuchern genutzt, es herrscht entspannte Ruhe auf dem Weg. Auf dem Weg zum Shira Camp 1 geht es durch den Urwald nicht nur bergauf, auch wieder im Wald tief abwärts, das Blätterdach ist so dicht, dass ich den Himmel kaum sehen kann, wundervoll. Am Kamm angekommen wird der Blick auf Shira Camp 1 und in der Ferne Shira Camp 2 frei, noch ein weiter Weg, aber nicht mehr so anstrengend. Mittagessen in Camp 1, danach weiter bis Shira 2, was alles hält, was ich gelesen hatte. Es war das schönste und aussichtsreichste Camp. Am Abend verzogen sich alle Wolken. Ich konnte mich kaum entscheiden zwischen dem Blick auf Kilimanjaro, der in der Abendsonne leuchtete und dem Shira-Kamm, über dem der afrikanische Himmel zu brennen schien. Die Sterne am Nachthimmel leuchteten zum Greifen nah. Auf 3.850m hatte ich keine Schlafprobleme, somit guter Start zum Barranco-Camp mit tollen Ausblicken auf die Gletscher des Kibo. Die Landschaft wird karger, die Lava-Wände üben magische Kraft auf mich aus, leider lässt sich der Lava-Tower von mir nicht besteigen, ich stelle mich zu dämlich an! Am Nachmittag fängt es an zu regnen, der Weg durch die Riesensenecien und Lobelien im Nebel hat seinen eigenen Reiz. Hier sind viele Bergsteiger unterwegs. Im Nebel kann ich die Breakfastwall noch nicht richtig sehen. Am nächsten Morgen stehe ich vor der Wand und frage mich, wie ich diese bezwingen soll. Aber der Weg ist besser als ich dachte zu bewältigen, nur sehr voll. Oben angekommen verteilen sich die Menschen wieder, ich habe teilweise den Weg mit dem Guide alleine, das ist Genuss pur für mich. Das Karanga Camp liegt am Hang, was ich in den Wolken nicht so wahrnehme. Nachmittags steige ich noch einmal ca. 300 m auf und ab, mir bekommt diese Vorgehensweise bestens. 4.300 m merke ich kaum beim Atmen. Der nächtliche Sternenhimmel zeigt mir die Milchstraße und ein unglaubliches Sternenmeer. Morgens ist der Himmel klar, Afrika liegt im Wolkenmeer zu meinen Füßen. Der heutige Weg führt zum Barafu-Camp auf 4.600 m.

Der Kibo lacht mir entgegen, ich freue mich auf den Gipfelanstieg. Das Wetter ist stabil, der Himmel wolkenlos. Wieder eine Akklimatisationstour am Nachmittag, die mich auf 4.900 m bringt. Hier wächst nichts mehr, es sieht aus wie auf dem Mond. Ich bin die Ruhe selbst, kein Zeichen von Aufregung! Nachts starten fast alle Gipfelstürmer, es ist unruhig im Camp. Ich starte erst am Morgen Richtung Krater-Camp und sehe viele Gipfelstürmer zurückkommen, auch Menschen, denen es nicht gut geht! Im losen Geröll und loser Asche steige ich bei Tag auf zum Stella Point, mittags um 13 Uhr bin ich da. Jubelschreie, Freudentränen – ich bin allein mit meinem Guide und kann meinen Emotionen freien Lauf lassen. Ich hätte Kraft bis zum schon gut sichtbaren UHURU-PEAK aufzusteigen, aber ich steige ab bis zum Krater-Camp wie geplant. Die Mondlandschaft mit der unglaublichen Stille, den Eismassen in der Ferne und dem extrem klaren blauen Himmel über mir berauschen mich. Trotz der Höhe, 5700 m, geht es mir gut. Am Nachmittag gehe ich noch zum Furtwängler-Gletscher, der sich schon geteilt hat durch die Erderwärmung. Der Rand des Reusch-Kraters steht mir ganz alleine zur Verfügung, nur mein Guide ist an meiner Seite. Alle Bilder, die ich bisher in mich aufgesaugt hatte konnten nicht mit dem tatsächlichen Panorama mithalten. Kaum zu glauben, dass es am Gipfelmassiv SO AUSSIEHT! Im Camp ist es ganz ruhig, hier nächtigt keiner außer uns. Die extreme Höhe und Kälte mit wenig Sauerstoff hält viele Bergsteiger davon ab hierher zu kommen. Es ist eine eisige Nacht, gut eingepackt mit ganz vielen Kleidungsstücken halte ich mich warm, die Kopfschmerzen sind trotz Aspirin immer noch zu spüren, auch die gesamte Crew leidet unter Kopfschmerzen. Den Sonnenaufgang erlebe ich ganz exklusiv im Krater-Camp. In Absprache mit dem Guide wollte ich den Aufstieg von hier über die steile Seite im Schneckentempo in der Sonne durchführen und komme tatsächlich auch bei diesen Temperaturen etwas ins Schwitzen. Nach nur 45 Minuten Aufstieg stehe ich auf dem Plateau und kann es kaum fassen, dass ich nur noch wenige Minuten bis zum UHURU-PEAK gehen muss. Ich möchte rennen…, gehe langsam, dann schneller, singe, tanze, lache, weine…MEIN TRAUM IST WAHR GEWORDEN: Mein einfühlsamer Guide lässt mich gewähren, ich darf 20 Minuten oben bleiben und alles genießen. Der Mawenzi lacht mich an, die umliegenden nahen Gletscher, das Wolkenmeer unter mir, die Spitze des Mt. Meru bieten eine traumhafte Kulisse.

Ich sehe viele glückliche, aber auch sehr gezeichnete Menschen am Gipfel und auf dem Rückweg zum Barafu-Camp. Hier heißt es Klamotten wechseln, es ist jetzt merklich wärmer und auf dem langen Abstieg zum Mweka-Camp berausche ich mich immer wieder an dem Blick zurück und an den ersten Strohblumen, Büschen, Bäumen, Geräuschen, Düften. Der lange Weg durch den wieder tollen Regenwald zum Mweka-Gate am letzten Tag fällt mir körperlich leicht, der Abschied vom Kili dafür umso schwerer. Das laute geschäftige Treiben am Gate irritiert mich, ich möchte zurück in die Stille…
Der tolle Guide RICHARD bringt mich zurück zum Büro, wo ich mit sauberen Händen meine Urkunde feierlich in Empfang nehmen darf! Eine schöne Geste!

Nach 2 Tagen Pause beginnt eine traumhafte Safari durch 5 Nationalparks (Arusha, Tarangire, Serengeti, Ngorongoro-Krater, Lake Manyara). Auch hier erlebe ich emotionale Höhepunkte am laufenden Band. Die Farben Afrikas, das Licht- und Schattenspiel, große und kleine Tiere, Sonnenauf- und -untergänge, die ich nicht beschreiben kann, schöner noch als auf jedem mir bekannten Poster, verschiedene uralte Bäume in den unterschiedlichsten Formen, Farben, mit und ohne Blätter, Leben und Tod in Form von Skeletten, verdorrte Landschaften ebenso wie saftiges Grün, extreme Trockenheit, Wolkenbruch zu Beginn der Regenzeit, lachende Kinder, freundliche Menschen, auch in traditionellen Gewändern, Zufriedenheit ausstrahlende Menschen unterschiedlicher Bevölkerungsgruppen, paradiesische Plätze, einfachste Lehmhütten der Massai, Luxuslodges am Ngorongoro-Krater. Die Big Five in den verschiedenen Parks, Vögel, Schmetterlinge, verschiedene Affenarten, Antilopen, Buschböcke, Dikdiks, Antilopen, Impalas, Gnus, Zebras kamen zum Greifen nah, ungelogen. Der Staub in allen Poren, der „Duft“ der Hippo-Pools, das Lärmen der Vögel und die Geräusche der Wildtiere in der Nacht machten die Safari zu einem echten Erlebnis. In einfachen kleinen Zelten, die jeden Tag auf- und abgebaut wurden, erlebte ich Tansania hautnah. Im Jeep, besetzt mit dem Fahrer, meiner Tochter und mir entschieden wir, wie lange wir gucken, fotografieren, filmen wollten, ein Privileg, wie wir später erfahren haben. Keine Dokumentation, auch nicht „Jenseits von Afrika“ ist vergleichbar mit den eigenen Eindrücken. Leider war das Aussteigen meist nicht möglich, eine Safari per Pedes könnte mein nächster Traum sein…

Den Ausklang auf Sansibar in der Hakuna Matata Beach Lodge, einem kleinen, feinen Luxushotel unter deutscher Leitung, hatte ich mir nach den Strapazen verdient. Ein Traum im Indischen Ozean mit 27 Grad Wassertemperatur, gemäßigter Ebbe und Flut am eigenen Strand. Die ausgezeichnete Küche des Hotels gepaart mit der unkomplizierten Atmosphäre rundete den Traumurlaub ab. Ausflüge zur Gewürzplantage und nach Stone Town mit dem abendlichen Foradani-Food-Market gehörten ebenso dazu, wie ein Schnorchelausflug im Hotel eigenen Boot.

Vielen Dank dem Team von Moja-Travel!

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