Tansania Lodge Safari - Im Reich der wilden Tiere

Intensive Safari zu vier Nationalparks mit Lodge-Komfort

  • Safaris in den bekannten Nationalparks Tarangire, Lake Manyara, Serengeti und Ngorongoro Krater
  • Tierbeobachtungen auf dem Geländewagen mit ausstellbarem Dach
  • Übernachtung in komfortablen Lodges im Herzen der Wildnis
  • Überblick
  • Leistungen
  • Reiseverlauf
  • Termine & Preise
  • Zusatzinformationen
  • Einreisebestimmungen
  • Kundenstimmen (3)

6 Tage Tansania

Safari Wildlife ab 1.983 € Anfragen oder buchen

Diese Lodge Safari führt Sie zu den schönsten Nationalparks des nördlichen Tansania. Berühmt für seine atemberaubenden Landschaften und einen hohen Artenreichtum bietet Tansania weltberühmte Naturschauplätze wie die Serengeti, den Lake Manyara, den Ngorongoro-Krater und den Tarangire Nationalpark. Gehen Sie auf Safari in einigen der artenreichsten und landschaftlich spektakulärsten Wildreservate der Erde. Der Tarangire Nationalpark beheimatet eine enorm hohe Elefantendichte sowie die markanten Baobab-Bäume. Sie unternehmen eine Erkundungstour im grandiosen Ngorongoro Krater und spüren Tierherden in der berühmten Serengeti auf. Sie unternehmen viele Pirschfahrten, um möglichst viele Wildtiere beim Jagen, Rasten oder an der Tränke beobachten zu können. Der endlose Sternenhimmel afrikanischer Nächte wird inmitten grandioser Naturparadiese zu einem unvergesslichen Erlebnis. Folgen Sie dem Ruf der Wildnis und machen Sie sich auf zu einer Safari ins Reich der afrikanischen Wildtiere!

1. Tag: Arusha/Moshi - Lake Manyara Nationalpark
2. Tag: Lake Manyara - Serengeti Nationalpark
3. Tag: Serengeti Nationalpark
4. Tag: Serengeti - Ngorongoro Krater
5. Tag: Ngorongoro Kratertour
6. Tag: Tarangire Nationalpark - Arusha/Moshi

Leistungen enthalten

  • Tansania Lodge Safari gemäß Programm
  • Transport im speziellen Safarifahrzeug (Landcruiser mit ausstellbarem Dach und Fensterplatz für jeden Teilnehmer)
  • Pirschfahrten in allen Nationalparks
  • Eintrittsgebühren in die Nationalparks Tarangire, Lake Manyara und Serengeti
  • Einfahrts- und Nationalparkgebühr Ngorongoro Krater
  • Konzessionsgebühren

Leistungen nicht enthalten

  • Getränke in den Lodges
  • Persönliche Ausgaben, Trinkgelder
  • Optionale Ausflüge und Aktivitäten

Unterbringung

5x Mittelklasse-Lodge
Die Unterbringung erfolgt im Doppelzimmer.
Einzelzimmer gegen Aufpreis buchbar.
Es ist auch die Unterbringung in Dreibettzimmern bzw. Familienzimmern möglich. Preis bitte anfragen.

Verpflegung

5x Frühstück, 6x Lunchpaket, 5x Abendessen
Das Mittagessen erfolgt unterwegs in Form eines Picknicks mit Lunch-Boxen.
Während der Pirschfahrten ist 1 Flasche (1,5 Liter) Mineralwasser pro Person/Tag inklusive.

Tourbegleitung

Professioneller englischsprachiger Safari-Guide (deutschsprachiger Guide auf Anfrage gegen Aufpreis möglich)

Transportarten

Spezial-Safarifahrzeug

Zusätzliche Übernachtungen

Bitte kontaktieren Sie uns - wir beraten Sie gerne!

Flughafentransfer

ab/bis Kilimanjaro Airport:
70 EUR pro Strecke/Fahrzeug (max. 4 Personen)

Optionale Ausflüge / Zusatzleistungen

  • Eintrittsgebühr Olduvai Schlucht & Museum (Aufpreis: 35 €)

1. Tag: Arusha/Moshi - Lake Manyara Nationalpark

Auf geht´s auf Safari durch die Nationalparks von Nord-Tansania! Am Morgen werden Sie von Ihrem Safari-Guide vom Hotel in Arusha oder Moshi abgeholt. Erstes Ziel ist der schöne Lake Manyara Nationalpark. Eingebettet in eine der spektakulärsten Landschaften von Nord-Tansania liegt dieser Park am Fuße der Bruchkante des Ostafrikanischen Grabenbruchs. Der Park ist mit seinen üppigen Grundwasserwäldern, offenen Grasflächen und unberührten Seeufern ist ein landschaftliches Juwel. Zwei Drittel des Parks nimmt der alkalische See ein, der während der Regenzeit von Zehntausenden Flamingos bevölkert wird. Auf kleinstem Raum findet sich hier ein bemerkenswerter Tierreichtum. Große Büffel-, Gnu- und Zebraherden versammeln sich auf diesen grünen Ebenen. Die weit ausladenden Äste der Akazien sind der bevorzugte Aufenthaltsort der legendären Baumlöwen. Weiterhin können Elefanten, Giraffen, Flusspferden sowie zahlreiche Antilopenarten gesichtet werden. Der Lake Manyara ist auch ein Vogelparadies - über 400 Arten sind hier vertreten. Genießen Sie am Abend einen eindrucksvollen Sonnenuntergang über dem Great Rift Valley.

Unterkunft: Lake Manyara Wildlife Lodge

Verpflegung: 1x Lunchpaket, 1x Abendessen

2. Tag: Lake Manyara - Serengeti Nationalpark

Nach dem Frühstück geht die Fahrt weiter zum weltberühmten Serengeti Nationalpark. Zunächst führt Sie eine malerischen Fahrt durch den üppig grünen Regenwald des Ngorongoro Schutzgebietes, wo Sie gute Chance haben Kaffernbüffel, Paviane und Elefanten zu sichten. Unterwegs begleiten Sie die herrlichen Landschaften des Rift Valley und vom Rand des Ngorogoro Kraters können Sie bereits einen ersten Blick in dieses weitere einzigartige Naturwunder werfen, das Sie in ein paar Tagen genauer unter die Lupe nehmen. Schließlich errreichen Sie die Savannenlandschaft der Serengeti. Dieses weltweit bekannte Naturschutzgebiet der Superlative ist der Traum aller Tierliebhaber. Auf einer Fläche von fast 15.000 Quadratkilometern wird die Serengeti durch weite offene Ebenen mit einem Reichtum an Wild beherrscht. Während der Fahrt ins Herz der Serengeti können Sie bereits unterwegs viele Wildtiere in den weiten Ebenen und an den Kopjes beobachten. Nach einer Pirschfahrt am Nachmittag fahren Sie Lodge mitten in der Serengeti. Genießen Sie den Abend während eines guten Essens und lauschen Sie den Geräuschen der Wildnis.

Unterkunft: Seronera Wildlife Lodge

Verpflegung: 1x Frühstück, 1x Lunchpaket, 1x Abendessen

3. Tag: Serengeti Nationalpark

Heute unternehmen Sie eine Ganztagespirschfahrt in der Serengeti. Eine Safari in der Serengeti ist eine der ungezähmten Wildnis-Erfahrungen in Afrika. Die Serengeti ist zweifellos das bekannteste Naturschutzgebiet der Welt und unvergleichlich ihre natürliche Schönheit und verblüffende Vielfalt an Wildtieren. Die Serengeti ist rund um die Welt für die große Gnuwanderung bekannt - die größte Tiershow der Erde! Die Serengeti hat die größte Konzentration von Steppenwild in Afrika wie Gnus, Antilopen, Büffel und Zebras, die regelmäßig in den weiten Ebenen der Serengeti gesichtet werden. Löwen, Geparden, Leoparden und Hyänen sind ebenfalls immer präsent und gehen regelmäßig auf Patrouille in der offenen Savanne. Die zentrale Serengeti ist das Seronera-Gebiet und dies ist ein fantastischer Ort um die Raubtiere zu sehen, vor allem die großen Löwenrudel. Die Aktivität in diesem Gebiet explodiert etwa Anfang Juni, wenn die Migration ihren Weg zu den frischen Wiesen macht. Der Western Corridor (westliche Serengeti) ist ein weiteres exklusives Safari-Gebiet und ein ausgezeichneter Standort für die Beobachtung der Migration von Juni bis Juli, bevor sie in Richtung Nordosten an den Mara River und die Masai Mara ziehen. Der grossen Gnuwanderung gehören schätzungsweise mehr als eine Million Gnus und Zebras an und Zeuge dieses magischen Ereignisses zu sein ist einer der vergesslichen Momente bei einer Reise durch Afrika! Diese großen Herden befinden sich auf einer nie endenden Reise durch die vielfältigen Landschaften. Der Instikt der Tiere ist so stark, dass die Herden selbst stolzen Löwen trotzen und auch den mit Krokodilen verseuchten Mara Fluss nicht scheuen. Es ist ein unglaubliches Naturwunder!

Hinweis: Je nach Saison kann die Übernachtung auch in der Schwesterlodge in der nördlichen Serengeti (Lobo) erfolgen.

Unterkunft: Seronera Wildlife Lodge

Verpflegung: 1x Frühstück, 1x Lunchpaket, 1x Abendessen

4. Tag: Serengeti - Ngorongoro Krater

Nach dem Frühstück unternehmen Sie eine weitere Pirschfahrt in der Serengeti. Anschließend geht es auf zum nächsten Höhepunkte Ihrer Tansania Safari: dem Ngorongoro Krater. Am Nachmittag erreichen Sie dieses wahrlich einzigartige Naturwunder, das auch "Garten Eden" bezeichnet wird. Der Krater besitzt die zweitgrößte erhaltene Caldera (Einsturzkrater) der Welt. Genießen Sie den grandiosen Blick vom Kraterrand (2.286 m).

Unterkunft: Ngorongoro Wildlife Lodge

Verpflegung: 1x Frühstück, 1x Lunchpaket, 1x Abendessen

5. Tag: Ngorongoro Kratertour

Diese gewaltige Caldera des Ngorongoro ist ein Weltwunder. Tatsächlich gibt es in Bezug auf Artenvielfalt und Kopfzahlen kaum einen vergleichbaren Platz auf Erden. Bei einer Safari können hier in wenigen Stunden praktisch alle wichtigen afrikanischen Tiere gesichtet werden. Deren Gewöhnung an Fahrzeuge ist dabei so hoch, dass es hier buchstäblich hautnahe Begegnungen geben und man Zeuge von Jagdszenen werden kann. Vom Kraterrand führt eine steile unbefestigte Piste zum 600 Meter tiefer gelegenen Kraterboden hinab, der etwa 25.000 Säugetiere beheimatet: Büffel, Gnus und Zebras herrschen vor, aber auch eine Vielzahl an Antilopen, wie Thomson- und Grantgazellen sowie die mächtigen Elenantilopen weiden im offenem Grasland. Hier findet sich auch die höchste Raubtierdichte Afrikas und für Löwen, Tüpfelhyänen und Leoparden ist dies ein bevorzugtes Jagdgebiet. Im Krater leben auch Elefanten und Flusspferde sowie das vom Aussterben bedrohte Spitzmaulnashorn.
Nach der 6-stündigen Kratertour fahren Sie nachmittags weiter in Richtung Tarangire Nationalpark.

Unterkunft: Tarangire Safari Lodge

Verpflegung: 1x Frühstück, 1x Lunchpaket, 1x Abendessen

6. Tag: Tarangire Nationalpark - Arusha/Moshi

Dieser Tarangire Nationalpark bietet alles was das Safari-Herz begehrt und symbolisiert das typische "Afrikabild": Riesige Affenbrotbäume und Schirmakazien, große Elefantenherden und grandiose Sonnenuntergänge sorgen für ein unverfälschtes Busch-Feeling. Es tummeln sich an die 100 Säugetierarten im Park, wie Giraffen, Büffel, Warzenschweine, Impalas, Dik-Diks, Kudus, Oryx-Antilopen, Hyänen, Löwen, Geparden und Paviane. Elefanten sind zweifellos die größte Attraktion. Besonders in der Trockenzeit ist der Tarangire spektakulär, da in dieser Zeit große Tierherden zum ganzjährig wasserführenden Tarangire-Fluss drängen. Herden von bis zu 300 Elefanten scharren im trockenen Flussbett nach Wasseradern, während wandernde Gnus, Zebras, Büffel, Gazellen, Kuh- und Elenantilopen sich an den schwindenden Wasserlöchern drängen. Die stets grünen Sümpfe ziehen 550 Vogelarten an: nirgends sonst auf der Welt brüten in einem Gebiet mehr Arten.
Am Nachmittag geht die Fahrt zurück nach Arusha bzw. Moshi, wo Ihre Safari endet.

Verpflegung: 1x Frühstück, 1x Lunchpaket

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REISE ZUM WUNSCHTERMIN

Privattour oder Gruppenreise - Sie haben die Wahl!
Diese Tansania Safari organisieren wir als Privattour zu Ihrem Wunschtermin oder als Kleingruppentour.
Möchten Sie sich gerne an eine bestehende Gruppe anschließen, dann finden Sie unsere bestätigten offen Grupentermine in der Terminübersicht.

Ist Ihr gewünschter Termin noch nicht dabei, aber Sie möchten gerne in einer kleinen Gruppe unterwegs sein?
Buchen Sie die Tour zu Ihrem Wunschtermin und wir öffnen einen neuen Gruppentermin, so dass sich weitere Mitreisende finden.
Ihr Vorteil bei uns: Je mehr Teilnehmer sich anmelden, desto niedriger der Preis!
Die finale Gruppengröße bestimmt den Preis für alle Teilnehmer und wer zum Buchungszeitpunkt zu einem höheren Preis gebucht hat, erhält eine Gutschrift.

Sollten Alleinreisende gerne in einer Gruppe reisen möchten, jedoch zum Buchungszeitpunkt keine weiteren Anmeldungen vorliegen, so wird der angegebene Preis für 1 Person berechnet. Sollten sich später weitere Mitreisende anmelden, so wird der Einzelzuschlag entsprechend wieder gutgeschrieben.

Safari individuell - ganz nach Ihrem Wunsch
Gerne planen wir Ihnen eine individuelle und nach Ihren Wünschen und Bedürfnissen ausgerichtete Safari durch die Nationalparks von Tansania. Unterwegs mit unseren erfahrenen und kompetenten Safari-Guides im komfortablen Safari-Geländefahrzeug erleben Sie die Naturschönheiten Tansanias. Reisedauer, Reiseroute und Unterkünfte können ganz nach Ihren Vorstellungen gewählt werden. Wir bieten alle Safaris in verschiedenen Unterkunftskategorien an: Vom klassischen Camping im Zelt über gemütliche Wohnzelte mit Betten und Buschdusche bis hin zu exklusiven und luxuriösen Lodges bieten wir Ihnen die ganze Palette an Übernachtungsmöglichkeiten. Profitieren Sie bei der Planung Ihrer Safari von unserem Expertenwissen!

Hochsaison-Zuschlag
Zuschlag Ostern bzw. Weihnachten / Silvester: auf Anfrage

Camping Safari
Wir bieten Ihnen diese Safari auch als Camping Safari mit Unterbringung auf Campingplätzen in 2-Personen-Zelten an.
Hier gehts zur Tourbeschreibung:



Tented Camp Safari
Desweiteren bieten wir Ihnen auch die Unterbringung während der Safari in Tented Camps (Wohnzelte) an.
Hier gehts zur Tourbeschreibung:
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H. und G. Enzenroß & E. Seeger-Storm 13.08.2014
Die freundliche Bearbeiterin Miriam Hils vom Reiseveranstalter moja Travel hat uns ein Rundum-Sorglospaket zusammengestellt: Flug ab Stuttgart über Amster-dam mit KLM. Die KLM nimmt bis zu 40 kg Gepäck pro Person mit, also kein Problem für unsere doch gewichtige Bergausrüstung mit Schlafsack, Bergstiefeln, usw; bei der Zusammenstellung hat uns die Ausrüstungsliste von moja Travel gute Dienste geleistet. Nach Erledigung der Einreiseformalitäten in Tansania erwartet uns ein Fahrer und bringt uns direkt vom Flugplatz zum Hotel Parkview Inn in Moshi.

Das Abenteuer kann beginnen.
Der Kilimanjaro liegt nur wenige Kilometer südlich des Äquators und ist einer der begehrtesten Hochgebirgsgipfel der Erde, er ist der höchste Berg Afrikas und gleichzeitig der höchste freistehende Berg der Erde. Das macht ihn zum Ziel jährlich zig-tausender Bergtouristen, die sich den besonderen Anforderungen dieses fast 6000 m hohen Gebirgsmassivs stellen. Auch wir wollen diesen mächtigen Berg bezwingen und bereiten uns im Hotel Parkview Inn in Moshi auf die kommenden Tage vor. Das Hotel ist auf die Anforderungen der Bergtouristen eingerichtet, in einem extra Gepäckraum können wir unsere nicht benötigten Sachen sicher einla-gern lassen. Das Personal ist freundlich und hilfsbereit, das Frühstück ist gut.

Am nächsten Tag besucht uns unser Führer für die nächsten Tage, Patson von der Partneragentur vor Ort. Alles Wichtige können wir besprechen, unsere Essens-wünsche werden erfragt und Tipps zum Packen der Ausrüstung gegeben. Auch nach evtl. notwendigen Medikamenten werden wir befragt und auf die Gefahren der Höhenkrankheit hingewiesen, ausdrücklich wird von der prophylaktischen Einnahme von Medikamenten zur angeblichen Linderung oder Vermeidung der Höhenkrankheit abgeraten. Der offene Umgang mit diesen wichtigen Fragen ist für uns eine große Beruhigung und gibt uns die Sicherheit, dass unsere Gesundheit letztlich im Vordergrund steht. Patson, unser Bergführer, zeigt uns eine Namensliste der Begleitmannschaft, die wir später gegenzeichnen können. Eine gute Lösung insbesondere auch für die Träger, die ja auf ihren Lohn, unser Trinkgeld angewiesen sind. Auch hier ist die von moja Travel erhältliche Liste mit ortsüblichen Trinkgeld-Angaben eine wertvolle Hilfe.

Der Transfer zum Nationalpark-Eingang ist organisiert, ein Kleinbus holt uns ab, wir treffen erstmals unsere Begleitmannschaft: neben den beiden Führern noch einen Koch, einen Waiter und 8 Träger (für uns 3 Berg-Touristen!). Das gesamte Gepäck wird regensicher verpackt, gewogen und auf die Träger verteilt. Die Gewerkschaft der Träger achtet sehr genau darauf, dass die Höchstlast je Träger 25 kg nicht überschritten wird. Bei den vielen Wandergruppen kann das ein recht langwieriger Vorgang sein. Nun verstehen wir auch die Zahl der Träger. Alles was wir brauchen muss von Trägern getragen werden: Zelte, Stühle, Tisch, Lebensmittel - auch für die Crew – und unsere Ausrüstung, der Packsack, möglichst wasserdicht, sollte pro Person nicht mehr als 20 kg wiegen. Wir selbst tragen unsere Tagesrücksäcke mit Picknick, Getränken und der obligatorischen Fotoausrüstung, Regenschutz auch für die Kamera nicht vergessen. Wir müssen uns noch bei der Nationalparkverwaltung registrieren - das wiederholen wir in jedem Camp - und beginnen unsere erste Wanderetappe mit dem freundlichen Hinweis „wishing you a good climb -- wir wünschen einen erfolgrei-chen Aufstieg“
Der Berg ist durch mehrere Routen erschlossen, wir haben uns für die Machame-Route entschieden, sie wird auch Whiskey-Route genannt. Konditionell ist sie recht anspruchsvoll, bietet schöne Aussichten auf die Gipfelregion und ist land-schaftlich eine der interessanteren Routen, eine gute Empfehlung von moja Travel.

Der Weg führt 9 km stetig steigend von 1790 m am Gate auf 3010 m Höhe zum ersten Übernachtungsplatz dem Machame Camp. Kaum sind wir unterwegs werden wir von unserem 2. Guide Daniel ermahnt: pole-pole, langsam-langsam, ein guter Rat für alle, die den Berggipfel erreichen wollen und zur Belohnung der Strapazen einen herrlichen Gipfeltag erleben wollen. Wir wandern durch tropi-schen Regenwald, kleine Pausen nutzen wir, die Vielfalt der Pflanzen zu genießen. Nach gut 6 Stunden kommen wir im Machame Camp an, das Abendessen hat unser Koch bereits fertiggestellt.

Essen und Trinken sind auf die körperlichen Anstrengungen ausgerichtet. Abwechslungsreich und schmackhaft zubereitet. Gerade Trinken ist bei der Höhe und den körperlichen Anstrengungen sehr wichtig, darauf achten auch unsere Führer. Geschlafen wird in kleinen 2-Mann (Frau)-Zelten, das Essen nehmen wir in einem größeren Steilwandzelt ein, das ist gleichzeitig auch unser Aufenthaltsraum mit Tisch und Stühlen. Gute Matratzen (Thermarest oder ähnlich) und gute Schlafsäcke bringt man besser von Deutschland mit. Mit Regen muss man immer rechnen, die Zelte sind zwar meistens dicht, man ist jedoch gut beraten, noch eine wasserdichte Folie über dem Schlafsack auszubreiten - wir haben uns an die Ausstattungstipps von moja Travel gehalten und waren perfekt ausgerüstet.

Tag 2 führt der Weg durch eine Heideland-Zone mit großen Erika-Bäumen, Philippia-Büschen, Senecien und Lobelien, wilden Gladiolen, wir erreichen das Shira-Camp in 3845m Höhe und haben noch etwas Zeit die nahe gelegene Shira-Höhle aus erstarrter Lava zu besuchen.

Tag 3 ist ein wichtiger Tag: Wir wollen auf über 4500 m hochsteigen, um uns an die Höhe zu gewöhnen. Wenn wir das ohne Anzeichen der Höhenkrankheit schaffen, so unser Führer Patson, sind wir bereit für den Gipfel. Der sehr anstrengende Pfad führt durch eine mit großen Felsen übersäte Lava-Wüste. In der Nacht hat es hier oben schon geschneit, eigentlich zu früh für die Jahreszeit. Gegen Mittag er-reichen wir den Fuß des Lava-Tower, den höchsten Punkt unserer Wanderung. Durch wechselnde Felsformationen, über endlose Steinwüsten steigen wir langsam ab und werden von einer besonderen Art Vegetation überrascht: hunderte von Senecien, Riesenkreuzkräuter wachsen hier und bieten dem Auge eine willkommene Abwechslung. Schließlich erreichen wir ziemlich erschöpft das Barranco-Camp in knapp 4000 m Höhe. Dieser Tag ist auch deshalb so wichtig, weil wir zuerst sehr viel Höhe hinaufgestiegen sind, dann aber wieder absteigen, um in niedrigerer Höhe zu schlafen - ein gutes Training für den Körper.

Tag 4: Nach einer regenreichen und stürmischen Nacht lassen wir uns etwas Zeit mit dem Aufbruch, wir haben heute nur knappe 4 km zu gehen. Doch schon nach wenigen Minuten wandern sehen wir den nächsten Höhepunkt vor uns aufgerich-tet: die große Barranco-Wand. Die Träger nennen sie auch Breakfast, also Frühstück: für eine fast 2 stündige Kletterei über teils mannshohe Felsen eine doch recht schmeichelhafte Bezeichnung. Oben angekommen werden wir mit einem herrlichen Ausblick belohnt zurück zum jetzt menschenleeren Barranco-Camp und hinauf zu unserem Ziel, dem Gipfel des Kilimanjaro. Nach weiteren 4 Stunden erreichen wir das Karanga-Camp.
Diese zusätzliche Übernachtung, von moja Travel empfohlen, bringt uns einen zusätzlichen Tag in großer Höhe, ein sog. Akklimatisierungstag, eine gute Ent-scheidung wie sich später herausstellt.

Tag 5: Der Himmel ist bedeckt. Wieder sind es 4 km zu wandern und weitere 600 Höhenmeter hinauf zum Basiscamp Barafu, wir benötigen dazu gut 6 Stunden Wanderzeit. Auf halben Weg beginnt es zu schneien und wir kämpfen uns weiter hoch zum Camp. Barafu ist Swahili und bedeutet Eis und genau das treffen wir an: in den Nächten zuvor ist hier oben Neuschnee gefallen. Unsere Mannschaft hat alle Mühe, einen Platz für die Zelte herzurichten. Unser Bergführer hat uns die letzten Tage intensiv beobachtet und auch mit uns über Anzeichen der Höhenkrankheit gesprochen. Es ist sehr beruhigend zu wissen, dass die Führer ausgebildet werden, die Anzeichen der Höhenkrankheit zu erkennen und notfalls die ganze Expedition zur Vermeidung gesundheitlicher Schäden besser abbrechen. Bei uns ist alles in Ordnung, wir legen uns früh schlafen.

Tag 6: Der heutige Tag, der wichtigste Tag, beginnt schon um Mitternacht. Mit Stirnlampen im fahlen Mondlicht geht es hinter unserem Guide Schritt für Schritt nach oben. Fast 1200 Höhenmeter liegen vor uns, durch den tiefen Schnee der letzten Tage kämpfen wir uns aufwärts. Nach über 6 Stunden erreichen wir gerade rechtzeitig zum Sonnenaufgang den Stella Point in 5740 m Höhe, nach weiteren 150 Höhenmetern stehen wir bei 5895 m auf dem Uhuru, dem Gipfel des Kilimajaro, dem höchsten Punkt Afrikas. Wir haben es geschafft und genießen bei strahlend schönem Wetter die grandiose Aussicht auf die Gipfelgletscher und den kleinen Zentralkrater. Nach etwa einer Stunde müssen wir uns leider wieder auf den Abstieg machen. Zurück zum Barafu-Camp, wo wir unsere restliche Ausrüstung unter Aufsicht unserer Crew gelassen haben, auf der Mweka-Route, einer reinen Abstiegsroute hinunter zum Mweka-Camp: insgesamt 12 Stunden bergab wandern und 3000 Höhenmeter hinunter. Nach den vergangenen Tagen nochmal eine große Herausforderung an unsere Kondition. Im Mweka-Camp am nächsten Morgen singt un-sere Mannschaft das inzwischen schon berühmte Lied vom Kilimanjaro. Die Trinkgelder hatten wir in kleinen Kuverts (von zuhause mitgebracht) vorbereitet und so konnten wir jedem unserer Träger und Guides seinen Anteil persönlich aushändigen, die freundlich lachenden Gesichter bestätigten uns die richtige Höhe der Trinkgelder. Nach weiteren 4 Stunden Abstieg zum Gate des Nationalparks werden wir von einem Kleinbus zum Hotel zurückgebracht. Bei einem Glas Kilimanjaro-Bier lassen wir die vergangenen Tage Revue passieren.

Nach der gelungenen Gipfelbesteigung sind wir uns einig: die Organisation durch moja Travel und die örtliche Agentur ist ausgezeichnet. Auf unsere Wünsche wurde eingegangen und passende Lösungen vorgeschlagen, die Führer und die Träger sind „handverlesen“ und wir haben uns zu jeder Zeit sicher und in guten Händen gefühlt. Selbst spezielle Wünsche beim Fotografieren oder Filmen wurden von unserem Führer tatkräftig unterstützt. Herzlichen Dank an moja Travel, an Miriam Hils für die perfekte Organisation eines besonderen Erlebnisses - wir waren auf dem Gipfel des Kilimanjaro.

Bleibt noch zu erwähnen, dass die anschließend gebuchte Safari in gleicher Qualität zusammengestellt war. Ein hervorragender Fahrer führte uns mit viel Engagement und Spürsinn durch die Nationalparks Tarangire, Lake Manyara, Serengeti und Ngorongoro: so sind uns eindrucksvolle Tierbilder gelungen.
S. & C. Wagner 14.07.2013
Liebe Frau Schau,

wir sind nun schon wieder aus Tansania zurück. So lange hatten wir uns auf diese Reise gefreut und nun möchten wir ihnen berichten wie es uns ergangen ist. Erst einmal möchten wir ihnen ein ganz großes Lob und ein dickes Dankeschön aussprechen. Von Anfang bis Ende war dieser Urlaub perfekt! Alle Flüge, Shuttels und Ausflüge haben wunderbar geklappt.

Schon in Moshi im Parkview Inn hatten wir ein super Zimmer. Unsere Safari mit dem Guide Iddy und dem Übersetzter Gothard startete pünktlich. Iddy hatte echt Spaß bei der Arbeit. Wir waren morgens die Ersten die zur Pirsch aufbrachen (aufstehen gegen 4.30 Uhr) und abends waren wir die Letzten die zurück in der Lodge waren. Er konnte uns die Big Five und viele weitere Tiere zeigen. Iddy entdeckte Tiere an denen andere Jeeps vorbei fuhren. Ganz Toll war die Frühpirsch in der Serengeti als wir drei Geparden und vier Löwen bei der Jagd beobachten konnten. Außerdem drei Leoparden die gerade beim Frühstück in einem Baum saßen. Teilweise kamen die Tieren direkt an unserem Auto vorbei. Wir waren total begeistert.

Auch die Ballonfahrt an meinem Geburtstag war ein einmaliges Erlebnis. Wir konnten herdenweise Tiere sehen. Das anschließende Frühstück im Busch war dann die Krönung. Alle unsere Lodges waren super. Wir hatten immer sehr schöne Zimmer. Die Übernachtung im Zelt in der Tarangire Safari Lodge war ein echtes Erlebnis. Wir konnten nachts die Löwen brüllen hören. Etwas überrascht waren wir jedoch, wie kühl es zu der Jahreszeit war. Am Ngorongoro Krater hatten wir gerade mal 10°C. Leider war die schöne Safariwoche viel zu schnell vorbei. Die letzte Nacht in der Kia Lodge war auch sehr gut. Für solche Vorhaben ist die Lodge echt prima.

Der Flug nach Sansibar und der Aufenthalt im Spice Island Hotel war ebenfalls tadellos. Wir hatten den besten Bungalow überhaupt, wenn sie dabei ihre Finger im Spiel hatten, nochmal ein dickes Dankeschön. Am besten hat uns dort die unberührte Natur gefallen. Wir haben einen Schnorchelausflug gemacht und das lebendige Hausriff und die vielen Fischen haben uns begeistert. Die letzte Nacht in Stone Town im Dhow Palace war königlich. Schon allein das Hotel war eine Augenweide. Wieder hatten wir das beste Zimmer, ganz oben mit Blick über die ganze Stadt. Stone Town an sich fanden wir leider etwas heruntergekommen.
Aber wir haben es einmal gesehen.

Alles in allem war das unser schönster Urlaub den wir je hatten. Wir haben beschlossen auf jeden Fall wieder einmal nach Tansania zu reisen. Vielen Dank für einen ganz besonderen Urlaub. Bis bald,
B. Sikora 10.08.2011
Sehr geehrte Frau Schau!

Ich komme erst jetzt dazu herzlichen Dank für die Organisation unserer Tanzania-Safari zu sagen. Es hat alles hervorragend funktioniert, alle ausgewählten Unterkünfte und die Safari entsprach unseren Erwartungen, die örtliche Agentur hat uns bestens betreut.

Wir hatten mit Limno, unseren Fahrer und Guide, wirklich einen besonders netten Menschen kennen gelernt. Er war ein ausgesprochen guter Fahrer, der nicht nur raste, sondern er hat uns wirklich bei allen Game-Drives zu den besten Plätzen zur Tierbeobachtung geführt und uns sehr viel über das Verhalten der Tiere erzählt. Zudem war das Safariauto erst 4 Monate alt und daher auch in einem technisch hervorragenden Zustand.

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